Deutsche Reichstagsakten  ‹  Der Kurfürstentag zu Regensburg 1575
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Inhaltsverzeichnis

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Vorwort der Abteilungsleiterin

Vorwort der Abteilungsleiterin

Vorwort der Bandbearbeiterin

Vorwort der Bandbearbeiterin

Archivalien und Handschriften

Archivalien und Handschriften

Gedruckte Quellen

Gedruckte Quellen

Literatur

Literatur

Abkürzungen und Siglen. Transkriptionsregeln

Abkürzungen und Siglen. Transkriptionsregeln

Einleitung

A) Proposition

B) Kurfürstenratsprotokoll

C) Akten zur Wahl

C) Akten zur Wahl

  • Vorbemerkung
  • Nr. 23 Vollmacht Kurfürst Friedrichs III. von der Pfalz für seine Vertreter, Heidelberg 1575 September 19
  • Nr. 24 Instruktion Kurfürst Friedrichs III. von der Pfalz für seine Vertreter, Heidelberg 1575 September 20
  • Nr. 25 Bericht über den Einzug des Kaisers und der Kurfürsten in Regensburg (1575 Oktober 3–7)
  • Nr. 26 Revers Kaiser Maximilians II. für die Kurfürsten wegen der Anwesenheit anderer Fürsten und Gesandtschaften während der Wahl, Regensburg 1575 Oktober 14
  • Nr. 27 Kaiser Maximilian II. an Kurfürst Friedrich III. von der Pfalz, Regensburg 1575 Oktober 17
  • Nr. 28 Kurfürst August von Sachsen an Kaiser Maximilian II., Regensburg 1575 Oktober 18
  • Nr. 29 Erklärung Kaiser Maximilians II. zur Vertagung der Streitfrage über die Declaratio Ferdinandea, [Regensburg 1575 Oktober 21]
  • Nr. 30 Bedenken Kurfürst Augusts von Sachsen zur Streitfrage über die Declaratio Ferdinandea, [Regensburg 1575 Oktober 21]
  • Nr. 31 Bericht über die Verhandlungen des Kaisers mit den weltlichen Kurfürsten und Pfalzgraf Ludwig betreffend die Bestätigung der Declaratio Ferdinandea (1575 Oktober 15–22)
  • Nr. 32 Einladung des Erzbischofs Daniel von Mainz an seine Mitkurfürsten (hier: an Kurfürst August von Sachsen) zur Wahl eines römischen Königs, Regensburg 1575 Oktober 22
  • Nr. 33 Proklamation König Rudolfs II. als erwählter römischer König, [Regensburg 1575 Oktober 27]
  • Nr. 34 Wahldekret für König Rudolf II., Regensburg 1575 Oktober 27
  • Nr. 35 Wahlkapitulation König Rudolfs II., Regensburg 1575 November 1
  • Nr. 36 Beschreibung von Wahl, Krönung und Bankett (1575 Oktober 27 und November 1)
  • Nr. 37 Bestätigung der Rechte und Privilegien der Kurfürsten (hier: des Kurfürsten August von Sachsen) durch König Rudolf II., Regensburg 1575 November 2
  • D) Religionsbeschwerden

    E) Akten zur Nebenhandlung

    E) Akten zur Nebenhandlung

  • Vorbemerkung
  • Nr. 44 Proposition Kaiser Maximilians II. zur Türkenabwehr und zur Einberufung eines Reichstags, präs. Regensburg 1575 Oktober 24
  • Nr. 45 Resolution der Kurfürsten und des Pfalzgrafen Ludwig zur Türkenabwehr und zur Einberufung eines Reichstags, [Regensburg 1575 Oktober 26]
  • Nr. 46 Resolution Kaiser Maximilians II. zur Einberufung eines Reichstags, präs. 1575 Regensburg November 1
  • Nr. 47 Proposition Kaiser Maximilians II. zur Gesandtschaft nach Polen, präs. Regensburg 1575 Oktober 24
  • Nr. 48 Instruktion der Kurfürsten für Graf Wolfgang von Ysenburg-Büdingen und Hartmann von Kronberg zum Wahltag in Polen, Regensburg 1575 Oktober 28
  • Nr. 49 Rede der kurfürstlichen Gesandten Graf Wolfgang von Ysenburg-Büdingen und Hartmann von Kronberg vor den polnischen Ständen, [beschlossen Regensburg 1575 Oktober 28]
  • Nr. 50 Proposition Kaiser Maximilians II. zur Titelerhöhung des Herzogs von Florenz, zum Konflikt in Genua und zur Beilegung des niederländischen Kriegs, präs. Regensburg 1575 Oktober 24
  • Nr. 51 Resolution der Kurfürsten und des Pfalzgrafen Ludwig zur Titelerhöhung des Herzogs von Florenz, zum Konflikt in Genua und zur Beilegung des niederländischen Kriegs, [Regensburg 1575 Oktober 26]
  • Nr. 52 Supplikation der wendischen Städte an die Kurfürsten, präs. Regensburg 1575 Oktober 19
  • Nr. 53 Vortrag Kaiser Maximilians II. zur Gesandtschaft nach Moskau,[ präs. Regensburg 1575 Oktober 24]
  • Nr. 54 Resolution der Kurfürsten und des Pfalzgrafen Ludwig zur Gesandtschaft nach Moskau, [Regensburg 1575 Oktober 26]
  • Nr. 55 Bedenken der kurfürstlichen Räte zur Gesandtschaft nach Moskau, Regensburg 1575 November 3
  • Nr. 56 Resolution der Kurfürsten von Mainz, Trier, Köln, Sachsen und Brandenburg zum geplanten Kriegszug des Pfalzgrafen Johann Casimir nach Frankreich, Regensburg 1575 Oktober 29
  • Nr. 57 Schreiben der Kurfürsten von Mainz, Trier, Köln, Sachsen und Brandenburg an Kurfürst Friedrich III. von der Pfalz, Regensburg 1575 Oktober 30
  • Nr. 58 Resolution der Kurfürsten und des Pfalzgrafen Ludwig zu Ernst von Mandesloe, Regensburg 1575 Oktober 31
  • F) Supplikationen

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    Vorwort der Abteilungsleiterin »

    Der Regensburger Kurfürstentag des Jahres 1575 war ein sogenannter „wählender Kurfürstentag“. Wie unauflöslich die vivente Imperatore stattfindende Wahl des Römischen Königs und späteren Kaisers Rudolf II. (1576-1612) mit zentralen Themenfeldern und Problemkonstellationen der Reichsgeschichte der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts verknüpft war, dokumentiert der vorliegende Band. Eindrucksvoll macht er deutlich, wie richtig die Entscheidung der Historischen Kommission für die neu gegründete Abteilung der „Reichsversammlungen“ im Jahr 1986 war, die Reichsgeschichte der Jahre 1556 bis 1662 nicht ausschließlich als Reichstagsgeschichte zu konzipieren und zu edieren. So durchzieht der auch auf dem Regensburger Kurfürstentag ausgefochtene Konflikt um die kirchenrechtlichen Bestimmungen des Augsburger Religionsfriedens wie ein roter Faden die Geschichte der Reichstage seit 1556. Konfliktlinien und –konstellationen des Kurfürstentages, wie sie nun dank der bereits vorliegenden Editionen im Detail nachvollzogen werden können, werden nur vor diesem Hintergrund verständlich. Und auch die Art und Weise, wie auf dem nächsten Reichstag um die Declaratio und die Aufhebung des geistlichen Vorbehalts gerungen wurde, erschließt sich nur, wenn man um den Konflikt weiß, der 1575 darüber ausgefochten wurde, ob die Declaratio zu einem Bestandteil der Wahlkapitulation werden solle oder nicht. Die die politische Kultur (nicht nur) des frühneuzeitlichen Reiches kennzeichnende Kunst, Fundamentaldissens in der Schwebe zu lassen, bewährte sich 1575 einmal mehr. Problemlos verständigten sich Kaiser Maximilian II. und die Kurfürsten, für Februar 1576 einen Reichstag einzuberufen.

    Und so stellt der vorliegende Band auch ein Kapitel zur (langen) Vorgeschichte des Regensburger Reichstags von 1576 dar, an dessen Edition nun intensiv gearbeitet wird, womit die Reichsversammlungen der ferdinandeischen und maximilianeischen Zeit in absehbarer Zukunft vollständig vorliegen werden. Gerade die Zusammenschau dieser Bände mit den Editionen, die die Reichsversammlungen der Regierungszeit Kaiser Rudolfs II. dokumentieren - derzeit befindet sich der Regensburger Reichstag von 1594 in Arbeit -, wird uns ein vertiefteres Verständnis einer Schlüsselphase der Reichsgeschichte ermöglichen. Sie wird es erlauben, die alte, aber immer noch nicht beendete Debatte, warum es zunehmend weniger gelang, die Friedensordnung von 1555 aufrecht zu erhalten, auf erweiterter Quellenbasis fundierter zu führen.

    Auch dieser Band folgt den Editionsrichtlinien der Reihe, kann jedoch auf Regestierungen und Kürzungen weitestgehend verzichten, die in anderen Bänden dem begrenzten Buchumfang geschuldet sind. Überdies ist es möglich gewesen, die symbolisch-zeremonielle Dimension des Beratungsgeschehens wesentlich umfangreicher als in anderen Bänden der Reihe zu dokumentieren.

    ŠDer frühere Abteilungsleiter, Maximilian Lanzinner, hat diesen Band initiiert und sein Entstehen bis zu seiner schweren Erkrankung begleitet. Im März 2014 übertrug mir die Historische Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften die Abteilungsleitung. Nur weil mich Maximilian Lanzinner im Herbst 2013 persönlich gebeten hat, seine Nachfolge anzutreten, habe ich es gewagt, die Wahl anzunehmen und in die großen Fußstapfen meines Vorgängers zu treten. Mehr als zehn Jahre, von 2003 bis Januar 2014, hatte Maximilian Lanzinner seine außerordentlich erfolgreiche Abteilungsleitung inne. Er brachte diesen Band auf den Weg, betreute die Edition von fünf Reichsversammlungen, die in sechs Teilbänden erschienen sind, und seiner Weitsicht ist es auch zu verdanken, dass seit 2014 der erste Band der „Deutschen Reichstagsakten“, der Regensburger Reichstag von 1556/57, digital verfügbar ist. Nicht nur ich, sondern alle, die mit ihm als Abteilungsleiter zusammenarbeiten durften, vermissen ihn schmerzlich, nicht nur als wissenschaftlichen Ratgeber.

    Die Deutsche Forschungsgemeinschaft hat durch eine Sachkostenbeihilfe die Edition dieses Bandes ermöglicht, wofür herzlicher Dank gesagt sei. Dank aber auch an alle, die zum Entstehen des Bandes das ihre beigetragen haben. An erster Stelle zu nennen ist die Bandbearbeiterin, Dr. Christiane Neerfeld, die, trotz des Wechsels in der Abteilungsleitung, die Edition fristgerecht zum Ende der Projektlaufzeit vorgelegt hat. Als profunder Kenner der Materie und erfahrener Editor unterstützte uns jederzeit mit Rat und Tat Dr. Josef Leeb. Auch hierfür ganz herzlichen Dank! Matthias Reinert, M.A. betreute mit Geduld und Umsicht die edv-technische Seite der Publikation. Vielen Dank an alle für die stets angenehme und zielführende Zusammenarbeit! Für die rasche Drucklegung ist dem Oldenbourg-Verlag zu danken und für administrative Unterstützung den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Historischen Kommission. Die Edition wird im Druck und online erscheinen.

    Graz, im Juli 2015   Gabriele Haug-Moritz

    Faksimiles der Druckfassung der Edition.

    ser/kft1575/vwab/pages

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    Faksimiles der Druckseiten: Durch Verschieben der Spaltenteiler wird das Faksimile vergrößert. Durch einen Klick öffnet sich die seitenweise Blätterfunktion.

    Verweise auf Dokumente der Edition sowie weitere Ressourcen im Web.

    Registereinträge, die auf die Seite(n) dieses Dokuments verweisen.

    Erneute Fassung des Dokuments zum parallelen Lesen.

    Vorwort der Abteilungsleiterin »

    Der Regensburger Kurfürstentag des Jahres 1575 war ein sogenannter „wählender Kurfürstentag“. Wie unauflöslich die vivente Imperatore stattfindende Wahl des Römischen Königs und späteren Kaisers Rudolf II. (1576-1612) mit zentralen Themenfeldern und Problemkonstellationen der Reichsgeschichte der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts verknüpft war, dokumentiert der vorliegende Band. Eindrucksvoll macht er deutlich, wie richtig die Entscheidung der Historischen Kommission für die neu gegründete Abteilung der „Reichsversammlungen“ im Jahr 1986 war, die Reichsgeschichte der Jahre 1556 bis 1662 nicht ausschließlich als Reichstagsgeschichte zu konzipieren und zu edieren. So durchzieht der auch auf dem Regensburger Kurfürstentag ausgefochtene Konflikt um die kirchenrechtlichen Bestimmungen des Augsburger Religionsfriedens wie ein roter Faden die Geschichte der Reichstage seit 1556. Konfliktlinien und –konstellationen des Kurfürstentages, wie sie nun dank der bereits vorliegenden Editionen im Detail nachvollzogen werden können, werden nur vor diesem Hintergrund verständlich. Und auch die Art und Weise, wie auf dem nächsten Reichstag um die Declaratio und die Aufhebung des geistlichen Vorbehalts gerungen wurde, erschließt sich nur, wenn man um den Konflikt weiß, der 1575 darüber ausgefochten wurde, ob die Declaratio zu einem Bestandteil der Wahlkapitulation werden solle oder nicht. Die die politische Kultur (nicht nur) des frühneuzeitlichen Reiches kennzeichnende Kunst, Fundamentaldissens in der Schwebe zu lassen, bewährte sich 1575 einmal mehr. Problemlos verständigten sich Kaiser Maximilian II. und die Kurfürsten, für Februar 1576 einen Reichstag einzuberufen.

    Und so stellt der vorliegende Band auch ein Kapitel zur (langen) Vorgeschichte des Regensburger Reichstags von 1576 dar, an dessen Edition nun intensiv gearbeitet wird, womit die Reichsversammlungen der ferdinandeischen und maximilianeischen Zeit in absehbarer Zukunft vollständig vorliegen werden. Gerade die Zusammenschau dieser Bände mit den Editionen, die die Reichsversammlungen der Regierungszeit Kaiser Rudolfs II. dokumentieren - derzeit befindet sich der Regensburger Reichstag von 1594 in Arbeit -, wird uns ein vertiefteres Verständnis einer Schlüsselphase der Reichsgeschichte ermöglichen. Sie wird es erlauben, die alte, aber immer noch nicht beendete Debatte, warum es zunehmend weniger gelang, die Friedensordnung von 1555 aufrecht zu erhalten, auf erweiterter Quellenbasis fundierter zu führen.

    Auch dieser Band folgt den Editionsrichtlinien der Reihe, kann jedoch auf Regestierungen und Kürzungen weitestgehend verzichten, die in anderen Bänden dem begrenzten Buchumfang geschuldet sind. Überdies ist es möglich gewesen, die symbolisch-zeremonielle Dimension des Beratungsgeschehens wesentlich umfangreicher als in anderen Bänden der Reihe zu dokumentieren.

    ŠDer frühere Abteilungsleiter, Maximilian Lanzinner, hat diesen Band initiiert und sein Entstehen bis zu seiner schweren Erkrankung begleitet. Im März 2014 übertrug mir die Historische Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften die Abteilungsleitung. Nur weil mich Maximilian Lanzinner im Herbst 2013 persönlich gebeten hat, seine Nachfolge anzutreten, habe ich es gewagt, die Wahl anzunehmen und in die großen Fußstapfen meines Vorgängers zu treten. Mehr als zehn Jahre, von 2003 bis Januar 2014, hatte Maximilian Lanzinner seine außerordentlich erfolgreiche Abteilungsleitung inne. Er brachte diesen Band auf den Weg, betreute die Edition von fünf Reichsversammlungen, die in sechs Teilbänden erschienen sind, und seiner Weitsicht ist es auch zu verdanken, dass seit 2014 der erste Band der „Deutschen Reichstagsakten“, der Regensburger Reichstag von 1556/57, digital verfügbar ist. Nicht nur ich, sondern alle, die mit ihm als Abteilungsleiter zusammenarbeiten durften, vermissen ihn schmerzlich, nicht nur als wissenschaftlichen Ratgeber.

    Die Deutsche Forschungsgemeinschaft hat durch eine Sachkostenbeihilfe die Edition dieses Bandes ermöglicht, wofür herzlicher Dank gesagt sei. Dank aber auch an alle, die zum Entstehen des Bandes das ihre beigetragen haben. An erster Stelle zu nennen ist die Bandbearbeiterin, Dr. Christiane Neerfeld, die, trotz des Wechsels in der Abteilungsleitung, die Edition fristgerecht zum Ende der Projektlaufzeit vorgelegt hat. Als profunder Kenner der Materie und erfahrener Editor unterstützte uns jederzeit mit Rat und Tat Dr. Josef Leeb. Auch hierfür ganz herzlichen Dank! Matthias Reinert, M.A. betreute mit Geduld und Umsicht die edv-technische Seite der Publikation. Vielen Dank an alle für die stets angenehme und zielführende Zusammenarbeit! Für die rasche Drucklegung ist dem Oldenbourg-Verlag zu danken und für administrative Unterstützung den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Historischen Kommission. Die Edition wird im Druck und online erscheinen.

    Graz, im Juli 2015   Gabriele Haug-Moritz