Deutsche Reichstagsakten  ‹  Der Reichstag zu Konstanz 1507
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Inhaltsverzeichnis

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Vorwort des Abteilungsleiters

Vorwort des Abteilungsleiters

Vorwort des Bearbeiters

Vorwort des Bearbeiters

Abkürzungen und Siglen

Abkürzungen und Siglen

Quellen- und Literaturverzeichnis

Einleitung

I. Kapitel Vorakten: Vorbereitung des Konstanzer Reichstages

I. Kapitel Vorakten: Vorbereitung des Konstanzer Reichstages

  • 1. Romzug
  • II. Kapitel Der Reichstag zu Konstanz

    II. Kapitel Der Reichstag zu Konstanz

  • 1. Romzug und Verfassungsfragen
  • 2. Schwäbischer Bundestag in Überlingen und Konstanz
  • 3. Städtetag in Konstanz
  • 4. Königliche Reichsbelehnungen, Privilegienvergaben, Begnadungen und Konfirmationen
  • 5. Schiedsverfahren während des Reichstages
  • 6. Sonstige Streitsachen
  • 7. Finanzangelegenheiten König Maximilians
  • 8. Nebenhandlungen
  • 9. Weisungen und Berichte
  • 10. Chroniken, Aufzeichnungen und Verzeichnisse
  • III. Kapitel Nachakten: Vollzug der Reichstagsbeschlüsse und Folgen des Reichstages

    III. Kapitel Nachakten: Vollzug der Reichstagsbeschlüsse und Folgen des Reichstages

  • 1. Romzug
  • 2. Wiedereröffnung des Reichskammergerichts
  • 3. Angelegenheiten von Reichsständen
  • Chronologisches Aktenverzeichnis

    Chronologisches Aktenverzeichnis

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    «Nr. 123 Reichserbmarschall Wilhelm von Pappenheim an Kg. Maximilian »

    [1.] Er ist am 18. März (dornstag nächst vor judica) in Konstanz eingetroffen und hat am nächsten Morgen [19.3.] von Niklas von Firmian, dem Hofmeister der röm. Kgin., und anschließend vom Rat der Stadt Konstanz laut beiliegendem Verzeichnis1 erfahren, welche ständischen Emissäre bereits in Konstanz anwesend sind und Herbergen bestellt haben. Es ist aber sonst noch niemand da.
    [2.] Der Rat der Stadt beschwert sich darüber, daß niemand die Zuweisung der Herbergen übernommen habe; man wisse auch nicht, wie sie jeden Teilnehmer am RT standesgemäß unterbringen und zugleich die Interessen des Kg. wahren sollten, der ihrer Kenntnis nach für sein Hofgesinde etliche Quartiere in der Stadt belegt habe. Der Rat Šder Stadt bat ihn deshalb um seine Hilfe, um nicht den Undank des Kg. oder der Stände gewärtigen zu müssen.
    Bittet, dem Hofmeister und ihm diesbezügliche Weisungen zur Mitteilung an die Stadt Konstanz zu geben.
    [3.] Er hatte die Absicht, einen Boten zu den Fürsten von Sachsen nach Coburg zu schicken und diese aufzufordern, sich so rasch wie möglich zum RT zu verfügen. Doch wollte er zuerst seine, des Kg., Meinung diesbezüglich in Erfahrung zu bringen. Er hat keinen Zweifel, daß sich diese Fürsten einer Aufforderung durch den Kg. gehorsam erzeigen werden.

    [Konstanz], 20. März 1507 (sambstag vor judica).2
    Weimar, HStA, Reg. E, Nr. 54, fol. 2–2’ (Kop. mit Verm. Hd. J.J. Müller).

    Faksimiles der Druckfassung der Edition.

    /ser/rta1507/dok123/pages

    Anmerkungen

    1
     Liegt nicht vor.
    2
     Präs. Straßburg, 21. oder 22.3.1507, dem Datum eines kgl. Kredenzbriefs für Gesandte nach Kursachsen [Nr. 18].

    Faksimiles der Druckseiten: Durch Verschieben der Spaltenteiler wird das Faksimile vergrößert. Durch einen Klick öffnet sich die seitenweise Blätterfunktion.

    Verweise auf Dokumente der Edition sowie weitere Ressourcen im Web.

    Registereinträge, die auf die Seite(n) dieses Dokuments verweisen.

    Erneute Fassung des Dokuments zum parallelen Lesen.

    «Nr. 123 Reichserbmarschall Wilhelm von Pappenheim an Kg. Maximilian »

    [1.] Er ist am 18. März (dornstag nächst vor judica) in Konstanz eingetroffen und hat am nächsten Morgen [19.3.] von Niklas von Firmian, dem Hofmeister der röm. Kgin., und anschließend vom Rat der Stadt Konstanz laut beiliegendem Verzeichnis1 erfahren, welche ständischen Emissäre bereits in Konstanz anwesend sind und Herbergen bestellt haben. Es ist aber sonst noch niemand da.
    [2.] Der Rat der Stadt beschwert sich darüber, daß niemand die Zuweisung der Herbergen übernommen habe; man wisse auch nicht, wie sie jeden Teilnehmer am RT standesgemäß unterbringen und zugleich die Interessen des Kg. wahren sollten, der ihrer Kenntnis nach für sein Hofgesinde etliche Quartiere in der Stadt belegt habe. Der Rat Šder Stadt bat ihn deshalb um seine Hilfe, um nicht den Undank des Kg. oder der Stände gewärtigen zu müssen.
    Bittet, dem Hofmeister und ihm diesbezügliche Weisungen zur Mitteilung an die Stadt Konstanz zu geben.
    [3.] Er hatte die Absicht, einen Boten zu den Fürsten von Sachsen nach Coburg zu schicken und diese aufzufordern, sich so rasch wie möglich zum RT zu verfügen. Doch wollte er zuerst seine, des Kg., Meinung diesbezüglich in Erfahrung zu bringen. Er hat keinen Zweifel, daß sich diese Fürsten einer Aufforderung durch den Kg. gehorsam erzeigen werden.

    [Konstanz], 20. März 1507 (sambstag vor judica).2
    Weimar, HStA, Reg. E, Nr. 54, fol. 2–2’ (Kop. mit Verm. Hd. J.J. Müller).