Deutsche Reichstagsakten  ‹  Der Reichstag zu Konstanz 1507
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Inhaltsverzeichnis

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Vorwort des Abteilungsleiters

Vorwort des Abteilungsleiters

Vorwort des Bearbeiters

Vorwort des Bearbeiters

Abkürzungen und Siglen

Abkürzungen und Siglen

Quellen- und Literaturverzeichnis

Einleitung

I. Kapitel Vorakten: Vorbereitung des Konstanzer Reichstages

I. Kapitel Vorakten: Vorbereitung des Konstanzer Reichstages

  • 1. Romzug
  • II. Kapitel Der Reichstag zu Konstanz

    II. Kapitel Der Reichstag zu Konstanz

  • 1. Romzug und Verfassungsfragen
  • 2. Schwäbischer Bundestag in Überlingen und Konstanz
  • 3. Städtetag in Konstanz
  • 4. Königliche Reichsbelehnungen, Privilegienvergaben, Begnadungen und Konfirmationen
  • 5. Schiedsverfahren während des Reichstages
  • 6. Sonstige Streitsachen
  • 7. Finanzangelegenheiten König Maximilians
  • 8. Nebenhandlungen
  • 9. Weisungen und Berichte
  • 10. Chroniken, Aufzeichnungen und Verzeichnisse
  • III. Kapitel Nachakten: Vollzug der Reichstagsbeschlüsse und Folgen des Reichstages

    III. Kapitel Nachakten: Vollzug der Reichstagsbeschlüsse und Folgen des Reichstages

  • 1. Romzug
  • 2. Wiedereröffnung des Reichskammergerichts
  • 3. Angelegenheiten von Reichsständen
  • Chronologisches Aktenverzeichnis

    Chronologisches Aktenverzeichnis

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    « Nr. 223 Erster Entwurf Kg. Maximilians für eine Einung der Eidgenossen mit Kg. und Reich »

    [1.] Einung der Eidgenossen mit Kg. und Reich; [2.] Verpflichtung der Eidgenossen zum Beistand für das Reichsoberhaupt und das Reich, [3.] zum Schutz des Hl. Stuhls und [4.] zur Bewahrung von Frieden und Recht gegenüber den Reichsangehörigen; [5.] Verpflichtung von Kg. und Reich zum Schutz der Eidgenossen. – [6.] Vermerk über die Ausstellung entsprechender Reversbriefe durch die Eidgenossen auf der einen sowie Kg. und Reich auf der anderen Seite. [7.] Vermerk über Einwände der Reichsstände gegen den kgl. Einungsentwurf.

    s.l., s.d., jedoch in Konstanz am 18. Mai 1507 an die Reichsstände übergeben.1 
    Wien, HHStA, MEA RTA 3a, fol. 434–434’ (Kop., Überschr.: Kgl. Mg. furgehalten notel der eynung mit den Eydgenossen. Vermerk von anderer Hd.: Sint dryerley, wie hernach volgt.) = Textvorlage A. Würzburg, StA, WRTA 5, fol. 19’-20 (Kop., Überschr. Š[auch zu Nrr. 225f.]: Hernach volgen dryerley noteln, der man sich zu beratschlagen understanden, der eyner mit den Eidgenossen sich zu vertragen.) = B. Dresden, HStA, Geheimer Rat, Loc. 10180/24, fol. 29–29’ (irrtümlich der Reichshandlung von 1510 inserierte Kop., Überschr.: Dise notel ist erstlich von röm. kgl. Mt. ubergeben.) = C.

    [1.] /434/ Wir, N., N. und N., bekennen, als wir bißher mit dem Hl. Reich teutscher nacion in etwas vil mißverstand gewesen sein, das dann uns und unsern anstossern merglichen unlust und widerwillen gebracht hat, das wir demnach uf ansuchen und begern der röm. kgl. Mt., unsers allergnst. H., solichs, wie obsteet, betracht und uns mit seiner kgl. Mt. und dem Hl. Reich, dem wir von natur und allen unsern vordern heer als die Teutschen undertenig und anhengig gewesen und noch sein, in ein clare verstentnus begeben haben, und nemlich also:
    [2.] Zum ersten, das wir all von der Eydgenosschaft, in was stands oder wesens die sein, von alter oder jugent, fur uns, unser kinder und nachkomen seiner kgl. Mt., dem Hl. Reich und teutscher nacion anhengig sein wollen wider meniglich und alles das tun, das irer kgl. Mt. und dem Hl. Reich und teutscher nacion zu ere, nutz und ufnemen kombt, als wir solichs von natur und pillicheyt wegen zu tun schuldig sein.
    [3.] Ferrer wollen wir den hl. stul zu Rome, der seiner kgl. Mt. und dem Hl. Reich als obristen vogt verwandt ist, helfen /434’/ beschutzen und beschirmen und den in allem seinem herkomen zu underhalten, inmassen wir das als die fromen cristen zu tun pflichtiga sein.
    [4.] Wir wollen auch frid und recht halten und geben mit allen unsern nachpaurn und des Reichs verwandten, wie wir dann solichs bißheer loblichen hergebracht haben.
    [5.] Daentgegen haben uns auch sein kgl. Mt. und die stende des Hl. Reichs zugesagt, uns bey unsern alten freiheiten und herkomen bleiben zu lassen und wider meniglich vor gwalt hanthaben, schutzen und schirmen wie ander des Hl. Reichs und deutscher nacion undertanen und verwandten, alles getreulich und ungeverlich.
    [6.] Item in simili zwen gleich brief, ein von den Eydgnossen, wie obsteet, und den andern dagegen von kgl. Mt. und des Reichs stenden mutatis mutandum.
    [7.] b Dieser notel haben die stende des Reichs in irem ingang, auch etlicher wort und unformlicheyt halber darzu sonderlich des artikels, den rechtlichen ußtrag betreffend, beswerung gehapt und darumb ein kleyne verenderung getan, wie hernach steet-b [Nr. 225].

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    ser/rta1507/dok223/pages

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    Anmerkungen

    1
     Vgl. Nr. 148 [Pkt. 8].

    Anmerkungen

    a
     pflichtig] In B: schuldig. C wie A.
    b
    -b Dieser ... steet] Fehlt in B, C. In A Nota-bene Zeichen am Rand.

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    « Nr. 223 Erster Entwurf Kg. Maximilians für eine Einung der Eidgenossen mit Kg. und Reich »

    [1.] Einung der Eidgenossen mit Kg. und Reich; [2.] Verpflichtung der Eidgenossen zum Beistand für das Reichsoberhaupt und das Reich, [3.] zum Schutz des Hl. Stuhls und [4.] zur Bewahrung von Frieden und Recht gegenüber den Reichsangehörigen; [5.] Verpflichtung von Kg. und Reich zum Schutz der Eidgenossen. – [6.] Vermerk über die Ausstellung entsprechender Reversbriefe durch die Eidgenossen auf der einen sowie Kg. und Reich auf der anderen Seite. [7.] Vermerk über Einwände der Reichsstände gegen den kgl. Einungsentwurf.

    s.l., s.d., jedoch in Konstanz am 18. Mai 1507 an die Reichsstände übergeben.1 
    Wien, HHStA, MEA RTA 3a, fol. 434–434’ (Kop., Überschr.: Kgl. Mg. furgehalten notel der eynung mit den Eydgenossen. Vermerk von anderer Hd.: Sint dryerley, wie hernach volgt.) = Textvorlage A. Würzburg, StA, WRTA 5, fol. 19’-20 (Kop., Überschr. Š[auch zu Nrr. 225f.]: Hernach volgen dryerley noteln, der man sich zu beratschlagen understanden, der eyner mit den Eidgenossen sich zu vertragen.) = B. Dresden, HStA, Geheimer Rat, Loc. 10180/24, fol. 29–29’ (irrtümlich der Reichshandlung von 1510 inserierte Kop., Überschr.: Dise notel ist erstlich von röm. kgl. Mt. ubergeben.) = C.

    [1.] /434/ Wir, N., N. und N., bekennen, als wir bißher mit dem Hl. Reich teutscher nacion in etwas vil mißverstand gewesen sein, das dann uns und unsern anstossern merglichen unlust und widerwillen gebracht hat, das wir demnach uf ansuchen und begern der röm. kgl. Mt., unsers allergnst. H., solichs, wie obsteet, betracht und uns mit seiner kgl. Mt. und dem Hl. Reich, dem wir von natur und allen unsern vordern heer als die Teutschen undertenig und anhengig gewesen und noch sein, in ein clare verstentnus begeben haben, und nemlich also:
    [2.] Zum ersten, das wir all von der Eydgenosschaft, in was stands oder wesens die sein, von alter oder jugent, fur uns, unser kinder und nachkomen seiner kgl. Mt., dem Hl. Reich und teutscher nacion anhengig sein wollen wider meniglich und alles das tun, das irer kgl. Mt. und dem Hl. Reich und teutscher nacion zu ere, nutz und ufnemen kombt, als wir solichs von natur und pillicheyt wegen zu tun schuldig sein.
    [3.] Ferrer wollen wir den hl. stul zu Rome, der seiner kgl. Mt. und dem Hl. Reich als obristen vogt verwandt ist, helfen /434’/ beschutzen und beschirmen und den in allem seinem herkomen zu underhalten, inmassen wir das als die fromen cristen zu tun pflichtiga sein.
    [4.] Wir wollen auch frid und recht halten und geben mit allen unsern nachpaurn und des Reichs verwandten, wie wir dann solichs bißheer loblichen hergebracht haben.
    [5.] Daentgegen haben uns auch sein kgl. Mt. und die stende des Hl. Reichs zugesagt, uns bey unsern alten freiheiten und herkomen bleiben zu lassen und wider meniglich vor gwalt hanthaben, schutzen und schirmen wie ander des Hl. Reichs und deutscher nacion undertanen und verwandten, alles getreulich und ungeverlich.
    [6.] Item in simili zwen gleich brief, ein von den Eydgnossen, wie obsteet, und den andern dagegen von kgl. Mt. und des Reichs stenden mutatis mutandum.
    [7.] b Dieser notel haben die stende des Reichs in irem ingang, auch etlicher wort und unformlicheyt halber darzu sonderlich des artikels, den rechtlichen ußtrag betreffend, beswerung gehapt und darumb ein kleyne verenderung getan, wie hernach steet-b [Nr. 225].