Deutsche Reichstagsakten  ‹  Der Reichstag zu Konstanz 1507
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Inhaltsverzeichnis

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Vorwort des Abteilungsleiters

Vorwort des Abteilungsleiters

Vorwort des Bearbeiters

Vorwort des Bearbeiters

Abkürzungen und Siglen

Abkürzungen und Siglen

Quellen- und Literaturverzeichnis

Einleitung

I. Kapitel Vorakten: Vorbereitung des Konstanzer Reichstages

I. Kapitel Vorakten: Vorbereitung des Konstanzer Reichstages

  • 1. Romzug
  • II. Kapitel Der Reichstag zu Konstanz

    II. Kapitel Der Reichstag zu Konstanz

  • 1. Romzug und Verfassungsfragen
  • 2. Schwäbischer Bundestag in Überlingen und Konstanz
  • 3. Städtetag in Konstanz
  • 4. Königliche Reichsbelehnungen, Privilegienvergaben, Begnadungen und Konfirmationen
  • 5. Schiedsverfahren während des Reichstages
  • 6. Sonstige Streitsachen
  • 7. Finanzangelegenheiten König Maximilians
  • 8. Nebenhandlungen
  • 9. Weisungen und Berichte
  • 10. Chroniken, Aufzeichnungen und Verzeichnisse
  • III. Kapitel Nachakten: Vollzug der Reichstagsbeschlüsse und Folgen des Reichstages

    III. Kapitel Nachakten: Vollzug der Reichstagsbeschlüsse und Folgen des Reichstages

  • 1. Romzug
  • 2. Wiedereröffnung des Reichskammergerichts
  • 3. Angelegenheiten von Reichsständen
  • Chronologisches Aktenverzeichnis

    Chronologisches Aktenverzeichnis

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    «Nr. 24 Weisung des Dogen und der Signorie von Venedig an Dr. Pietro Pasqualigo »

    [1.] Bestätigen den Eingang seiner Berichte vom 24. und 28. Januar1. Er soll gegenüber Kg. Maximilian erneut ihre Verbundenheit und Treue bekunden. Was die kgl. Vorschläge angeht2, soll er wie zuvor beteuern, daß Venedig im Herzen bereits mit dem röm. Kg. Šverbündet ist. Konkret sollte man sich in der derzeitigen Situation aber vor allem der Position Kg. Ferdinands von Aragon versichern. Die venezianischen Gesandten in Neapel haben berichtet, daß der kgl. Gesandte Bf. [Christoph] von Laibach auf dem Rückweg zu Kg. Maximilian sei, wie es heißt, mit geheimen und wichtigen Informationen, die auch auf diese Materie Bezug haben. Er soll den röm. Kg. versichern, daß sie sich an seine großzügigen Angebote erinnern und davon überzeugt sind, daß er nichts unternehmen wird, was der Republik schaden könnte.

    s.d., jedoch Venedig, 9. Februar 1507.
    Venedig, AS, Senato, Deliberazioni (Secreta) 1504–1506 (reg. 40), fol. 229–229’ (ital. Kop., Randverm.: Ser Laur[entius] Iustiniano, ser Aloysius de Mollino, consiliarii; ser Marcus Bollani, ser Hier[onymus] Georgio, eques, ser Franc[iscus] Tronus, ser Leon[ardus] Mocenigo, ser Petrus Duodo, sapientes consilii; ser Hier[onymus] Quirino, ser Petrus Victuri, ser Marinus Georgio, Dr., ser Ant[onius] Iustiniano, Dr., sapientes t[erre] firme. Verm. am Textende: De parte: 154).

    Faksimiles der Druckfassung der Edition.

    /ser/rta1507/dok24/pages

    Anmerkungen

    1
     Liegen nicht vor, siehe jedoch Anm. 2.
    2
     Laut zwei im Senat abgelehnten Entwürfen für eine Weisung an Pasqualigo berichtete der Gesandte am 28.1. über den Wunsch Kg. Maximilians nach einem Bündnis mit Venedig mit der Zielsetzung eines Einmarsches in das Hm. Mailand und über das Drängen der niederländischen Gesandten am kgl. Hof nach Erscheinen Kg. Maximilians in den burgundischen Erblanden. Im Entwurf Veniers wurde der Vorschlag zu einer Invasion Mailands unter Hinweis auf die Gefährlichkeit eines solchen Unternehmens und die unabsehbaren Konsequenzen zurückgewiesen. Voraussetzung für eine ernsthafte Erörterung des angeregten Bündnisses war die Einbeziehung Kg. Ferdinands von Aragon (ital. Kop., Verm.: Ser Andreas Venerio, consiliarius. – De parte: 7 [Verm. über Neinstimmen und Enthaltungen fehlt.]; AS Venedig, Senato, Deliberazioni (Secreta) 1504–1506 (reg. 40), fol. 228’-229). Laut dem Entwurf Giorgio Emos sollte Pasqualigo Kg. Maximilian der unverbrüchlichen Treue Venedigs versichern. Ein Einmarsch nach Mailand wurde jedoch mit dem Bedürfnis Italiens nach Frieden als unvereinbar erachtet. Im übrigen wurde ebenfalls auf die Rückkehr des Bf. von Laibach zu Kg. Maximilian verwiesen (ital. Kop., Verm.: Georgius Emo, sapiens t[erre] firme; Verm. am Textende: De parte: 5. De non: 8. Non sync[eri]: 3; ebd., fol. 229’).

    Faksimiles der Druckseiten: Durch Verschieben der Spaltenteiler wird das Faksimile vergrößert. Durch einen Klick öffnet sich die seitenweise Blätterfunktion.

    Verweise auf Dokumente der Edition sowie weitere Ressourcen im Web.

    Registereinträge, die auf die Seite(n) dieses Dokuments verweisen.

    Erneute Fassung des Dokuments zum parallelen Lesen.

    «Nr. 24 Weisung des Dogen und der Signorie von Venedig an Dr. Pietro Pasqualigo »

    [1.] Bestätigen den Eingang seiner Berichte vom 24. und 28. Januar1. Er soll gegenüber Kg. Maximilian erneut ihre Verbundenheit und Treue bekunden. Was die kgl. Vorschläge angeht2, soll er wie zuvor beteuern, daß Venedig im Herzen bereits mit dem röm. Kg. Šverbündet ist. Konkret sollte man sich in der derzeitigen Situation aber vor allem der Position Kg. Ferdinands von Aragon versichern. Die venezianischen Gesandten in Neapel haben berichtet, daß der kgl. Gesandte Bf. [Christoph] von Laibach auf dem Rückweg zu Kg. Maximilian sei, wie es heißt, mit geheimen und wichtigen Informationen, die auch auf diese Materie Bezug haben. Er soll den röm. Kg. versichern, daß sie sich an seine großzügigen Angebote erinnern und davon überzeugt sind, daß er nichts unternehmen wird, was der Republik schaden könnte.

    s.d., jedoch Venedig, 9. Februar 1507.
    Venedig, AS, Senato, Deliberazioni (Secreta) 1504–1506 (reg. 40), fol. 229–229’ (ital. Kop., Randverm.: Ser Laur[entius] Iustiniano, ser Aloysius de Mollino, consiliarii; ser Marcus Bollani, ser Hier[onymus] Georgio, eques, ser Franc[iscus] Tronus, ser Leon[ardus] Mocenigo, ser Petrus Duodo, sapientes consilii; ser Hier[onymus] Quirino, ser Petrus Victuri, ser Marinus Georgio, Dr., ser Ant[onius] Iustiniano, Dr., sapientes t[erre] firme. Verm. am Textende: De parte: 154).