Deutsche Reichstagsakten  ‹  Der Reichstag zu Konstanz 1507
Einfache Suche
Schnittstellen Quellen Formalia
BEACON
METS
XSLT
eXist-DB
jQuery-Layout
Nominatim
OpenLayers
GND
Impressum
Kontakt

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

Vorwort des Abteilungsleiters

Vorwort des Abteilungsleiters

Vorwort des Bearbeiters

Vorwort des Bearbeiters

Abkürzungen und Siglen

Abkürzungen und Siglen

Quellen- und Literaturverzeichnis

Einleitung

I. Kapitel Vorakten: Vorbereitung des Konstanzer Reichstages

I. Kapitel Vorakten: Vorbereitung des Konstanzer Reichstages

  • 1. Romzug
  • II. Kapitel Der Reichstag zu Konstanz

    II. Kapitel Der Reichstag zu Konstanz

  • 1. Romzug und Verfassungsfragen
  • 2. Schwäbischer Bundestag in Überlingen und Konstanz
  • 3. Städtetag in Konstanz
  • 4. Königliche Reichsbelehnungen, Privilegienvergaben, Begnadungen und Konfirmationen
  • 5. Schiedsverfahren während des Reichstages
  • 6. Sonstige Streitsachen
  • 7. Finanzangelegenheiten König Maximilians
  • 8. Nebenhandlungen
  • 9. Weisungen und Berichte
  • 10. Chroniken, Aufzeichnungen und Verzeichnisse
  • III. Kapitel Nachakten: Vollzug der Reichstagsbeschlüsse und Folgen des Reichstages

    III. Kapitel Nachakten: Vollzug der Reichstagsbeschlüsse und Folgen des Reichstages

  • 1. Romzug
  • 2. Wiedereröffnung des Reichskammergerichts
  • 3. Angelegenheiten von Reichsständen
  • Chronologisches Aktenverzeichnis

    Chronologisches Aktenverzeichnis

    Register

    Register

    Erweiterte Suche
    Text
    unscharf
    Zeitraum zwischen und
    Sortierung
    Erweiterte Suche
    Text
    unscharf
    Zeitraum zwischen und
    Sortierung

    «Nr. 313 Münzprivileg Kg. Maximilians für die Stadt Konstanz »

    In seinem der Stadt Konstanz am 10. Juni 1499 verliehenen Privileg zum Schlagen von Silbermünzen sind von früheren Kss. und Kgg. ausgestellte Urkunden aufgeführt.1 Laut der Erklärung von Gesandten der Stadt gingen diese alten Urkunden jedoch durch einen Brand verloren. Bestätigt auf deren Bitte die alten Münzfreiheiten und -rechte der Stadt und gewährt ihr auch das Privileg zum Schlagen von Goldmünzen mit allen Rechten und Freiheiten, wie sie andere Münzstände des Reiches auch innehaben. Die Münzen sollen einen Feingehalt von 18½ Karat aufweisen oder den kurrheinischen Gulden bzw. den gemäß ihrem Privileg von den Königstein in [den Reichsmünzstätten] Frankfurt, Basel und Nördlingen gemünzten Gulden an Gehalt, Gewicht, Güte und Wert gleichkommen. Die Vorderseite der Münzen soll oben den Reichsadler und darunter das Wappen der Stadt abbilden, mit der Umschrift: Moneta nova aurea civitatis Constantiensis; die Rückseite soll den Titel Maximilianus Romanorum rex und einen goldenen Apfel zeigen. Gebietet allen Reichsangehörigen bei Androhung der kgl. Ungnade und einer Strafe von 50 Mark lötigen Goldes die Beachtung dieser Urkunde.

    Konstanz, 29. Juni 1507.
    Karlsruhe, GLA, D 1110 (Or. Perg. m. S., Vermm. prps./amdrp., Gegenz. Serntein) = Textvorlage A. Wien, HHStA, Reichsregisterbuch TT, fol. 48’-49’ (Kop.) = B. Karlsruhe, GLA, 67/528, fol. 38–40 (spätere Abschr. vom Or. mit imit. Vermm. prps./amdrp. und Gegenz. ŠSerntein). Konstanz, StdA, A II 27, fol. 39–43 (einem Urkundenlibell Ks. Karls VI. inserierte Abschrift vom 24.11.1714).
    Druck: Cahn, Münz- und Geldgeschichte I, S. 424–426, Urkunden-Anhang Nr. 16.

    Faksimiles der Druckfassung der Edition.

    /ser/rta1507/dok313/pages

    Anmerkungen

    1
     Dies trifft so nicht zu. Das Silbermünzprivileg Kg. Maximilians von 1499 (Druck: Cahn, Münz- und Geldgeschichte I, S. 415f., Urkunden-Anhang, Nr. 13; Regest: Wiesflecker, Regesten III/2, Nr. 13407, S. 713) spricht lediglich allgemein von den Freiheiten der Stadt, führt jedoch keine ksl. oder kgl. Münzprivilegien im einzelnen auf, die laut Cahn (ebd., S. 296f., 337) niemals existiert haben.

    Faksimiles der Druckseiten: Durch Verschieben der Spaltenteiler wird das Faksimile vergrößert. Durch einen Klick öffnet sich die seitenweise Blätterfunktion.

    Verweise auf Dokumente der Edition sowie weitere Ressourcen im Web.

    Registereinträge, die auf die Seite(n) dieses Dokuments verweisen.

    Erneute Fassung des Dokuments zum parallelen Lesen.

    «Nr. 313 Münzprivileg Kg. Maximilians für die Stadt Konstanz »

    In seinem der Stadt Konstanz am 10. Juni 1499 verliehenen Privileg zum Schlagen von Silbermünzen sind von früheren Kss. und Kgg. ausgestellte Urkunden aufgeführt.1 Laut der Erklärung von Gesandten der Stadt gingen diese alten Urkunden jedoch durch einen Brand verloren. Bestätigt auf deren Bitte die alten Münzfreiheiten und -rechte der Stadt und gewährt ihr auch das Privileg zum Schlagen von Goldmünzen mit allen Rechten und Freiheiten, wie sie andere Münzstände des Reiches auch innehaben. Die Münzen sollen einen Feingehalt von 18½ Karat aufweisen oder den kurrheinischen Gulden bzw. den gemäß ihrem Privileg von den Königstein in [den Reichsmünzstätten] Frankfurt, Basel und Nördlingen gemünzten Gulden an Gehalt, Gewicht, Güte und Wert gleichkommen. Die Vorderseite der Münzen soll oben den Reichsadler und darunter das Wappen der Stadt abbilden, mit der Umschrift: Moneta nova aurea civitatis Constantiensis; die Rückseite soll den Titel Maximilianus Romanorum rex und einen goldenen Apfel zeigen. Gebietet allen Reichsangehörigen bei Androhung der kgl. Ungnade und einer Strafe von 50 Mark lötigen Goldes die Beachtung dieser Urkunde.

    Konstanz, 29. Juni 1507.
    Karlsruhe, GLA, D 1110 (Or. Perg. m. S., Vermm. prps./amdrp., Gegenz. Serntein) = Textvorlage A. Wien, HHStA, Reichsregisterbuch TT, fol. 48’-49’ (Kop.) = B. Karlsruhe, GLA, 67/528, fol. 38–40 (spätere Abschr. vom Or. mit imit. Vermm. prps./amdrp. und Gegenz. ŠSerntein). Konstanz, StdA, A II 27, fol. 39–43 (einem Urkundenlibell Ks. Karls VI. inserierte Abschrift vom 24.11.1714).
    Druck: Cahn, Münz- und Geldgeschichte I, S. 424–426, Urkunden-Anhang Nr. 16.