Deutsche Reichstagsakten  ‹  Der Reichstag zu Konstanz 1507
Einfache Suche
Schnittstellen Quellen Formalia
BEACON
METS
XSLT
eXist-DB
jQuery-Layout
Nominatim
OpenLayers
GND
Impressum
Kontakt

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

Vorwort des Abteilungsleiters

Vorwort des Abteilungsleiters

Vorwort des Bearbeiters

Vorwort des Bearbeiters

Abkürzungen und Siglen

Abkürzungen und Siglen

Quellen- und Literaturverzeichnis

Einleitung

I. Kapitel Vorakten: Vorbereitung des Konstanzer Reichstages

I. Kapitel Vorakten: Vorbereitung des Konstanzer Reichstages

  • 1. Romzug
  • II. Kapitel Der Reichstag zu Konstanz

    II. Kapitel Der Reichstag zu Konstanz

  • 1. Romzug und Verfassungsfragen
  • 2. Schwäbischer Bundestag in Überlingen und Konstanz
  • 3. Städtetag in Konstanz
  • 4. Königliche Reichsbelehnungen, Privilegienvergaben, Begnadungen und Konfirmationen
  • 5. Schiedsverfahren während des Reichstages
  • 6. Sonstige Streitsachen
  • 7. Finanzangelegenheiten König Maximilians
  • 8. Nebenhandlungen
  • 9. Weisungen und Berichte
  • 10. Chroniken, Aufzeichnungen und Verzeichnisse
  • III. Kapitel Nachakten: Vollzug der Reichstagsbeschlüsse und Folgen des Reichstages

    III. Kapitel Nachakten: Vollzug der Reichstagsbeschlüsse und Folgen des Reichstages

  • 1. Romzug
  • 2. Wiedereröffnung des Reichskammergerichts
  • 3. Angelegenheiten von Reichsständen
  • Chronologisches Aktenverzeichnis

    Chronologisches Aktenverzeichnis

    Register

    Register

    Erweiterte Suche
    Text
    unscharf
    Zeitraum zwischen und
    Sortierung
    Erweiterte Suche
    Text
    unscharf
    Zeitraum zwischen und
    Sortierung

    «Nr. 317 Konfirmationsbrief Kg. Maximilians für Rothenburg/Tauber »

    Bürgermeister und Rat der Stadt Rothenburg haben folgende Rechte geltend gemacht: Sie besäßen und nutzten seit über 90 Jahren das niemals von anderer Seite bestrittene Recht zur Errichtung einer durch Türme, Sperren, Zäune und Gräben gesicherten Landwehr. Außerdem hätten sie unangefochten die Obrigkeit, das Steuerrecht und die Gerichtsbarkeit in den zur Stadt gehörigen Besitzungen inner- und außerhalb der Landwehr ausgeübt. Ferner übten sie seit Menschengedenken Jagdrechte (kleines Waidwerk) in Teilen der Landwehr aus.
    Bestätigt vorbehaltlich der Obrigkeit von Kg. und Reich sowie bestehender Rechte Dritter die aufgeführten und alle übrigen von röm. Kss. und Kgg. herrührenden Rechte und Freiheiten.1 Untersagt allen Reichsangehörigen unter Androhung der Ungnade von Kg. und Reich sowie der Zahlung von 20 Mark lötigen Goldes die Verletzung dieser Rechte.

    ŠKonstanz, 9. Juni 1507.
    Rothenburg, StdA, A 1290, fol. 23–25 (Kop. 17. Jh., imit. Vermm. prps./amdrp. und Gegenz. Serntein) = Textvorlage A. Ludwigsburg, StA, B 397 II, Bü 1354, unfol. (Kop. 17. Jh.) = B. Hohenlohe-Zentralarchiv Neuenstein, Wa 20, Bü 28, unfol. (Kop. 17. Jh.).
    Druck: Lünig, Reichs-Archiv XIV (Partis Specialis Continuatio IV, 2. Teil), 1. Abs., S. 346–348; Moser, Handbuch II, S. 618f.

    Faksimiles der Druckfassung der Edition.

    /ser/rta1507/dok317/pages

    Anmerkungen

    1
     Bestätigung der Privilegien und Freiheiten durch Friedrich III. am 4.9.1440 (Rübsamen, Urkunden Nürnberg I, Nr. 35, S. 71 mit Anm. 1), 26.7.1442 (ebd. II, Nr. 132, S. 123) und 29.1.1455 (ebd. II, Nr. 508, S. 226) sowie zuletzt durch Kg. Maximilian selbst während des Wormser RT am 7.4.1495 (Kurzregest: Angermeier, RTA-MR V/1, Nr. 1547, S. 1116; Wiesflecker, Regesten I/1, Nr. 1513, S. 162). Zum Privileg von 1507 vgl. Woltering, Rothenburg, S. 27 mit Anm. 18, 167.

    Faksimiles der Druckseiten: Durch Verschieben der Spaltenteiler wird das Faksimile vergrößert. Durch einen Klick öffnet sich die seitenweise Blätterfunktion.

    Verweise auf Dokumente der Edition sowie weitere Ressourcen im Web.

    Registereinträge, die auf die Seite(n) dieses Dokuments verweisen.

    Erneute Fassung des Dokuments zum parallelen Lesen.

    «Nr. 317 Konfirmationsbrief Kg. Maximilians für Rothenburg/Tauber »

    Bürgermeister und Rat der Stadt Rothenburg haben folgende Rechte geltend gemacht: Sie besäßen und nutzten seit über 90 Jahren das niemals von anderer Seite bestrittene Recht zur Errichtung einer durch Türme, Sperren, Zäune und Gräben gesicherten Landwehr. Außerdem hätten sie unangefochten die Obrigkeit, das Steuerrecht und die Gerichtsbarkeit in den zur Stadt gehörigen Besitzungen inner- und außerhalb der Landwehr ausgeübt. Ferner übten sie seit Menschengedenken Jagdrechte (kleines Waidwerk) in Teilen der Landwehr aus.
    Bestätigt vorbehaltlich der Obrigkeit von Kg. und Reich sowie bestehender Rechte Dritter die aufgeführten und alle übrigen von röm. Kss. und Kgg. herrührenden Rechte und Freiheiten.1 Untersagt allen Reichsangehörigen unter Androhung der Ungnade von Kg. und Reich sowie der Zahlung von 20 Mark lötigen Goldes die Verletzung dieser Rechte.

    ŠKonstanz, 9. Juni 1507.
    Rothenburg, StdA, A 1290, fol. 23–25 (Kop. 17. Jh., imit. Vermm. prps./amdrp. und Gegenz. Serntein) = Textvorlage A. Ludwigsburg, StA, B 397 II, Bü 1354, unfol. (Kop. 17. Jh.) = B. Hohenlohe-Zentralarchiv Neuenstein, Wa 20, Bü 28, unfol. (Kop. 17. Jh.).
    Druck: Lünig, Reichs-Archiv XIV (Partis Specialis Continuatio IV, 2. Teil), 1. Abs., S. 346–348; Moser, Handbuch II, S. 618f.