Deutsche Reichstagsakten  ‹  Der Reichstag zu Konstanz 1507
Einfache Suche
Schnittstellen Quellen Formalia
BEACON
METS
XSLT
eXist-DB
jQuery-Layout
Nominatim
OpenLayers
GND
Impressum
Kontakt

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

Vorwort des Abteilungsleiters

Vorwort des Abteilungsleiters

Vorwort des Bearbeiters

Vorwort des Bearbeiters

Abkürzungen und Siglen

Abkürzungen und Siglen

Quellen- und Literaturverzeichnis

Einleitung

I. Kapitel Vorakten: Vorbereitung des Konstanzer Reichstages

I. Kapitel Vorakten: Vorbereitung des Konstanzer Reichstages

  • 1. Romzug
  • II. Kapitel Der Reichstag zu Konstanz

    II. Kapitel Der Reichstag zu Konstanz

  • 1. Romzug und Verfassungsfragen
  • 2. Schwäbischer Bundestag in Überlingen und Konstanz
  • 3. Städtetag in Konstanz
  • 4. Königliche Reichsbelehnungen, Privilegienvergaben, Begnadungen und Konfirmationen
  • 5. Schiedsverfahren während des Reichstages
  • 6. Sonstige Streitsachen
  • 7. Finanzangelegenheiten König Maximilians
  • 8. Nebenhandlungen
  • 9. Weisungen und Berichte
  • 10. Chroniken, Aufzeichnungen und Verzeichnisse
  • III. Kapitel Nachakten: Vollzug der Reichstagsbeschlüsse und Folgen des Reichstages

    III. Kapitel Nachakten: Vollzug der Reichstagsbeschlüsse und Folgen des Reichstages

  • 1. Romzug
  • 2. Wiedereröffnung des Reichskammergerichts
  • 3. Angelegenheiten von Reichsständen
  • Chronologisches Aktenverzeichnis

    Chronologisches Aktenverzeichnis

    Register

    Register

    Erweiterte Suche
    Text
    unscharf
    Zeitraum zwischen und
    Sortierung
    Erweiterte Suche
    Text
    unscharf
    Zeitraum zwischen und
    Sortierung

    «Nr. 389 Pfgf. Friedrich an Kg. Maximilian »

    [1.] Er hat dem kgl. Schreiben1 entnommen, daß die kgl. Räte Hans Walter von Laubenberg zu Hg. Albrecht von Bayern entsandt haben. Dieser habe den Auftrag, unverzüglich nach Freising an Adam von Törring zu berichten, falls der Hg. den Waffenstillstand ablehnen und die Ladung nach Konstanz zurückweisen sollte. Törring könne dann entsprechend der mündlichen kgl. Mitteilung an ihn, Pfgf. Friedrich, weiterverfahren; er solle Törring entsprechend abfertigen.
    [2.] Er erhält täglich Warnungen, daß Hg. Albrecht seine Absicht [zur militärischen Besetzung des Unterpfandes] umsetzen will, weshalb er, zumal angesichts der Rüstungen des Hg. und des Schwäbischen Bundes, des ergangenen Aufgebots zum 30. Mai (sontag trinitatis) und der Kürze des Termins, nicht an einen Erfolg der Mission Laubenbergs Šglaubt. Der Kg. hat ihn, Pfgf. Friedrich, für diesen Fall angewiesen, Wasserburg zu sichern. Er hat ihm jedoch schon früher mitgeteilt, daß er dazu nicht imstande ist. Ohnehin hat Hg. Albrecht Wasserburg bereits isoliert. Er erinnert vorsorglich daran, daß er ihm, dem Kg., seine Angelegenheiten anheimgestellt und er ihm wiederum versichert hat, daß er keinen Krieg dulden werde. Bittet deshalb, dem Schwäbischen Bund jegliche Unterstützung für Hg. Albrecht zu verbieten. Diesem soll die Aufnahme von Kampfhandlungen untersagt werden. Außerdem soll er darüber informiert werden, daß der Kg. Wasserburg bis zum Abschluß des Verfahrens besetzen wird.

    Konstanz, 11. Mai 1507 (erichtag nach vocem jocunditatis).
    München, HStA, Neuburger Kopialbücher 63, fol. 49–49’ (Kop.).

    Faksimiles der Druckfassung der Edition.

    /ser/rta1507/dok389/pages

    Anmerkungen

    1
     Liegt nicht vor.

    Faksimiles der Druckseiten: Durch Verschieben der Spaltenteiler wird das Faksimile vergrößert. Durch einen Klick öffnet sich die seitenweise Blätterfunktion.

    Verweise auf Dokumente der Edition sowie weitere Ressourcen im Web.

    Registereinträge, die auf die Seite(n) dieses Dokuments verweisen.

    Erneute Fassung des Dokuments zum parallelen Lesen.

    «Nr. 389 Pfgf. Friedrich an Kg. Maximilian »

    [1.] Er hat dem kgl. Schreiben1 entnommen, daß die kgl. Räte Hans Walter von Laubenberg zu Hg. Albrecht von Bayern entsandt haben. Dieser habe den Auftrag, unverzüglich nach Freising an Adam von Törring zu berichten, falls der Hg. den Waffenstillstand ablehnen und die Ladung nach Konstanz zurückweisen sollte. Törring könne dann entsprechend der mündlichen kgl. Mitteilung an ihn, Pfgf. Friedrich, weiterverfahren; er solle Törring entsprechend abfertigen.
    [2.] Er erhält täglich Warnungen, daß Hg. Albrecht seine Absicht [zur militärischen Besetzung des Unterpfandes] umsetzen will, weshalb er, zumal angesichts der Rüstungen des Hg. und des Schwäbischen Bundes, des ergangenen Aufgebots zum 30. Mai (sontag trinitatis) und der Kürze des Termins, nicht an einen Erfolg der Mission Laubenbergs Šglaubt. Der Kg. hat ihn, Pfgf. Friedrich, für diesen Fall angewiesen, Wasserburg zu sichern. Er hat ihm jedoch schon früher mitgeteilt, daß er dazu nicht imstande ist. Ohnehin hat Hg. Albrecht Wasserburg bereits isoliert. Er erinnert vorsorglich daran, daß er ihm, dem Kg., seine Angelegenheiten anheimgestellt und er ihm wiederum versichert hat, daß er keinen Krieg dulden werde. Bittet deshalb, dem Schwäbischen Bund jegliche Unterstützung für Hg. Albrecht zu verbieten. Diesem soll die Aufnahme von Kampfhandlungen untersagt werden. Außerdem soll er darüber informiert werden, daß der Kg. Wasserburg bis zum Abschluß des Verfahrens besetzen wird.

    Konstanz, 11. Mai 1507 (erichtag nach vocem jocunditatis).
    München, HStA, Neuburger Kopialbücher 63, fol. 49–49’ (Kop.).