Deutsche Reichstagsakten  ‹  Der Reichstag zu Konstanz 1507
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Inhaltsverzeichnis

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Vorwort des Abteilungsleiters

Vorwort des Abteilungsleiters

Vorwort des Bearbeiters

Vorwort des Bearbeiters

Abkürzungen und Siglen

Abkürzungen und Siglen

Quellen- und Literaturverzeichnis

Einleitung

I. Kapitel Vorakten: Vorbereitung des Konstanzer Reichstages

I. Kapitel Vorakten: Vorbereitung des Konstanzer Reichstages

  • 1. Romzug
  • II. Kapitel Der Reichstag zu Konstanz

    II. Kapitel Der Reichstag zu Konstanz

  • 1. Romzug und Verfassungsfragen
  • 2. Schwäbischer Bundestag in Überlingen und Konstanz
  • 3. Städtetag in Konstanz
  • 4. Königliche Reichsbelehnungen, Privilegienvergaben, Begnadungen und Konfirmationen
  • 5. Schiedsverfahren während des Reichstages
  • 6. Sonstige Streitsachen
  • 7. Finanzangelegenheiten König Maximilians
  • 8. Nebenhandlungen
  • 9. Weisungen und Berichte
  • 10. Chroniken, Aufzeichnungen und Verzeichnisse
  • III. Kapitel Nachakten: Vollzug der Reichstagsbeschlüsse und Folgen des Reichstages

    III. Kapitel Nachakten: Vollzug der Reichstagsbeschlüsse und Folgen des Reichstages

  • 1. Romzug
  • 2. Wiedereröffnung des Reichskammergerichts
  • 3. Angelegenheiten von Reichsständen
  • Chronologisches Aktenverzeichnis

    Chronologisches Aktenverzeichnis

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    «Nr. 397 Vermittlungsvorschlag Kg. Maximilians1 an Pfgf. Friedrich »

    Pfgf. Friedrich bezieht [laut Angabe Hg. Albrechts von Bayern] aus den ihn zugewiesenen 33 Gütern einen um etliche 1000 fl. höheren Ertrag als die ihm zugesprochenen 24 000 fl. Zusammen mit dem auf 10 000 fl. zu veranschlagenden Unterpfand beläuft sich das derzeitige jährliche Einkommen sogar auf 40 000 fl.

    Soll Hg. Friderich als vormund der kgl. Mt. anzaigen, ob er leiden wolle, das die geschehen taxierung mit des obmanns zufall beleib und die stuck, so nit taxiert sein, noch taxiert werden und in dem allem der willkurt obmann sein zufall tue laut des spruchs zu Cöln und der vertreg, nachmals darauß gevolgt, und das Hg. Friderich des underpfands itz Hg. Albrechten abtrete. So soll Hg. Albrecht ander schloß und stett enhalb der Thonau biß ungeverlich IIIIM fl. nutz und gelts in des obmanns hand stellen. Was sich dann durch dieselb tax erfindet, das im an den dreiunddreissig stucken abgeet, soll ime erstatt oder, ob er zuvil inhett, abgezogen werden.

    [Konstanz], s.d., jedoch wohl vor dem 11. Juni 1507.2
    München, HStA, Neuburger Kopialbücher 47, fol. 299’-300 (Kop.).

    Faksimiles der Druckfassung der Edition.

    /ser/rta1507/dok397/pages

    Anmerkungen

    1
     Das Stück weist weist formal den röm. Kg. als Verantwortlichen für den Vermittlungsvorschlag aus. Auch im Text heißt es, daß die Antwort Pfgf. Friedrichs an den Kg. zu erfolgen hat (Soll Hg. ... anzaigen). Im zweiten Vermittlungsvorschlag [Nr. 399, Pkt. 1] wird der kgl. Rat als Urheber erwähnt. Doch ist hier und im folgenden davon auszugehen, daß jeweils die Vermittler gemeint sind, die im Namen des Kg. agierten, wie dies vergleichbar bei Schriftstücken des RKG der Fall ist.
    2
     Vermutlich war dieser Vorschlag ein Ergebnis der Ende Mai/Anfang Juni in Überlingen geführten Verhandlungen zwischen Kg. Maximilian und Hg. Albrecht von Bayern. Vgl. den Bericht Ulrich Strauß’ vom 2.6.1507 [Nr. 607, Pkt. 5].

    Faksimiles der Druckseiten: Durch Verschieben der Spaltenteiler wird das Faksimile vergrößert. Durch einen Klick öffnet sich die seitenweise Blätterfunktion.

    Verweise auf Dokumente der Edition sowie weitere Ressourcen im Web.

    Registereinträge, die auf die Seite(n) dieses Dokuments verweisen.

    Erneute Fassung des Dokuments zum parallelen Lesen.

    «Nr. 397 Vermittlungsvorschlag Kg. Maximilians1 an Pfgf. Friedrich »

    Pfgf. Friedrich bezieht [laut Angabe Hg. Albrechts von Bayern] aus den ihn zugewiesenen 33 Gütern einen um etliche 1000 fl. höheren Ertrag als die ihm zugesprochenen 24 000 fl. Zusammen mit dem auf 10 000 fl. zu veranschlagenden Unterpfand beläuft sich das derzeitige jährliche Einkommen sogar auf 40 000 fl.

    Soll Hg. Friderich als vormund der kgl. Mt. anzaigen, ob er leiden wolle, das die geschehen taxierung mit des obmanns zufall beleib und die stuck, so nit taxiert sein, noch taxiert werden und in dem allem der willkurt obmann sein zufall tue laut des spruchs zu Cöln und der vertreg, nachmals darauß gevolgt, und das Hg. Friderich des underpfands itz Hg. Albrechten abtrete. So soll Hg. Albrecht ander schloß und stett enhalb der Thonau biß ungeverlich IIIIM fl. nutz und gelts in des obmanns hand stellen. Was sich dann durch dieselb tax erfindet, das im an den dreiunddreissig stucken abgeet, soll ime erstatt oder, ob er zuvil inhett, abgezogen werden.

    [Konstanz], s.d., jedoch wohl vor dem 11. Juni 1507.2
    München, HStA, Neuburger Kopialbücher 47, fol. 299’-300 (Kop.).