Deutsche Reichstagsakten  ‹  Der Reichstag zu Konstanz 1507
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Inhaltsverzeichnis

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Vorwort des Abteilungsleiters

Vorwort des Abteilungsleiters

Vorwort des Bearbeiters

Vorwort des Bearbeiters

Abkürzungen und Siglen

Abkürzungen und Siglen

Quellen- und Literaturverzeichnis

Einleitung

I. Kapitel Vorakten: Vorbereitung des Konstanzer Reichstages

I. Kapitel Vorakten: Vorbereitung des Konstanzer Reichstages

  • 1. Romzug
  • II. Kapitel Der Reichstag zu Konstanz

    II. Kapitel Der Reichstag zu Konstanz

  • 1. Romzug und Verfassungsfragen
  • 2. Schwäbischer Bundestag in Überlingen und Konstanz
  • 3. Städtetag in Konstanz
  • 4. Königliche Reichsbelehnungen, Privilegienvergaben, Begnadungen und Konfirmationen
  • 5. Schiedsverfahren während des Reichstages
  • 6. Sonstige Streitsachen
  • 7. Finanzangelegenheiten König Maximilians
  • 8. Nebenhandlungen
  • 9. Weisungen und Berichte
  • 10. Chroniken, Aufzeichnungen und Verzeichnisse
  • III. Kapitel Nachakten: Vollzug der Reichstagsbeschlüsse und Folgen des Reichstages

    III. Kapitel Nachakten: Vollzug der Reichstagsbeschlüsse und Folgen des Reichstages

  • 1. Romzug
  • 2. Wiedereröffnung des Reichskammergerichts
  • 3. Angelegenheiten von Reichsständen
  • Chronologisches Aktenverzeichnis

    Chronologisches Aktenverzeichnis

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    «Nr. 416 Supplikation Pfgf. Friedrichs an Kg. Maximilian »

    Verweist auf seine an ihn übergebene schriftliche Antwort1 auf die Forderung des Bf. von Trient gegen ihn. Er hätte erwartet, daß dieser daraufhin von seiner Forderung zurückgetreten wäre oder sein Angebot zum rechtlichen Austrag angenommen hätte. Auf die erneute kgl. Anfrage hin wird er hiermit jedenfalls einen Teil der Gründe darlegen, warum er glaubt, dem Bf. nichts mehr schuldig zu sein, obwohl damit Nachteile für ihn verbunden sein könnten: Er hat dem Bf. von dessen Aufbruch von Trient an und während dessen Aufenthalt in Augsburg bis zum 25. Dezember 1506 (hl. cristag nechstverschinen) seine Hälfte an dessen übermäßigen Zehrungskosten bezahlt. Der Bf. hat jedoch gegen den kgl. Spruch und seine Kommission verstoßen, als er mit seiner Entscheidung den bayerischen Taxatoren beipflichtete, ihren Berechnungen nicht den üblichen Anschlag zugrundezulegen. Er hatte sich zuvor nicht einmal danach erkundigt und das Angebot, ihn darüber zu informieren, zurückgewiesen. So weilte der Bf. 19 Wochen lang untätig in Augsburg. Der Bf. hatte zur Wahrung eigener Belange ein übermäßig großes Gefolge von 24 Knechten und Pferden bei sich und unterhielt in der teuren Reichsstadt ein offenes, gastfreundliches Haus. Er hat sich darüber beschwert und seine Klagen auch dem Kg. vorgetragen. Er ist bereit, der Forderung des Bf. auf dem Rechtsweg zu begegnen.

    Konstanz, 7. Juli 1507 (mitwoch [nach] Udalrici). 
    München, HStA, Neuburger Kopialbücher 63, fol. 170’-171 (Kop. mit imit. Unterz. Pfgf. Friedrich).

    Faksimiles der Druckfassung der Edition.

    /ser/rta1507/dok416/pages

    Anmerkungen

    1
     Liegt nicht vor.

    Faksimiles der Druckseiten: Durch Verschieben der Spaltenteiler wird das Faksimile vergrößert. Durch einen Klick öffnet sich die seitenweise Blätterfunktion.

    Verweise auf Dokumente der Edition sowie weitere Ressourcen im Web.

    Registereinträge, die auf die Seite(n) dieses Dokuments verweisen.

    Erneute Fassung des Dokuments zum parallelen Lesen.

    «Nr. 416 Supplikation Pfgf. Friedrichs an Kg. Maximilian »

    Verweist auf seine an ihn übergebene schriftliche Antwort1 auf die Forderung des Bf. von Trient gegen ihn. Er hätte erwartet, daß dieser daraufhin von seiner Forderung zurückgetreten wäre oder sein Angebot zum rechtlichen Austrag angenommen hätte. Auf die erneute kgl. Anfrage hin wird er hiermit jedenfalls einen Teil der Gründe darlegen, warum er glaubt, dem Bf. nichts mehr schuldig zu sein, obwohl damit Nachteile für ihn verbunden sein könnten: Er hat dem Bf. von dessen Aufbruch von Trient an und während dessen Aufenthalt in Augsburg bis zum 25. Dezember 1506 (hl. cristag nechstverschinen) seine Hälfte an dessen übermäßigen Zehrungskosten bezahlt. Der Bf. hat jedoch gegen den kgl. Spruch und seine Kommission verstoßen, als er mit seiner Entscheidung den bayerischen Taxatoren beipflichtete, ihren Berechnungen nicht den üblichen Anschlag zugrundezulegen. Er hatte sich zuvor nicht einmal danach erkundigt und das Angebot, ihn darüber zu informieren, zurückgewiesen. So weilte der Bf. 19 Wochen lang untätig in Augsburg. Der Bf. hatte zur Wahrung eigener Belange ein übermäßig großes Gefolge von 24 Knechten und Pferden bei sich und unterhielt in der teuren Reichsstadt ein offenes, gastfreundliches Haus. Er hat sich darüber beschwert und seine Klagen auch dem Kg. vorgetragen. Er ist bereit, der Forderung des Bf. auf dem Rechtsweg zu begegnen.

    Konstanz, 7. Juli 1507 (mitwoch [nach] Udalrici). 
    München, HStA, Neuburger Kopialbücher 63, fol. 170’-171 (Kop. mit imit. Unterz. Pfgf. Friedrich).