Deutsche Reichstagsakten  ‹  Der Reichstag zu Konstanz 1507
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Inhaltsverzeichnis

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Vorwort des Abteilungsleiters

Vorwort des Abteilungsleiters

Vorwort des Bearbeiters

Vorwort des Bearbeiters

Abkürzungen und Siglen

Abkürzungen und Siglen

Quellen- und Literaturverzeichnis

Einleitung

I. Kapitel Vorakten: Vorbereitung des Konstanzer Reichstages

I. Kapitel Vorakten: Vorbereitung des Konstanzer Reichstages

  • 1. Romzug
  • II. Kapitel Der Reichstag zu Konstanz

    II. Kapitel Der Reichstag zu Konstanz

  • 1. Romzug und Verfassungsfragen
  • 2. Schwäbischer Bundestag in Überlingen und Konstanz
  • 3. Städtetag in Konstanz
  • 4. Königliche Reichsbelehnungen, Privilegienvergaben, Begnadungen und Konfirmationen
  • 5. Schiedsverfahren während des Reichstages
  • 6. Sonstige Streitsachen
  • 7. Finanzangelegenheiten König Maximilians
  • 8. Nebenhandlungen
  • 9. Weisungen und Berichte
  • 10. Chroniken, Aufzeichnungen und Verzeichnisse
  • III. Kapitel Nachakten: Vollzug der Reichstagsbeschlüsse und Folgen des Reichstages

    III. Kapitel Nachakten: Vollzug der Reichstagsbeschlüsse und Folgen des Reichstages

  • 1. Romzug
  • 2. Wiedereröffnung des Reichskammergerichts
  • 3. Angelegenheiten von Reichsständen
  • Chronologisches Aktenverzeichnis

    Chronologisches Aktenverzeichnis

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    « Nr. 497 Vertrag zwischen Kg. Maximilian und Gf. Johann von Sonnenberg »

    Ehg. Sigmund von Tirol wurde Eberhard Truchseß von Waldburg, Gf. von Sonnenberg, gemäß dem in Augsburg am 7. April (montag in den hl. osterfeyrtagen) 1477 geschlossenen Vertrag über die Hftt. Sonnenberg und Bregenz 35 000 fl.rh. Kaufsumme und 1 750 fl.rh. jährlicher Rente und Zinsen schuldig.1 Gf. Johann als Erbe hat ihn als Ehg. von Österreich und Rechtsnachfolger Ehg. Sigmunds vertragsgemäß um die Regelung dieser Verbindlichkeiten ersucht. Der Gf. hat schließlich folgende Vereinbarung für die Ablösung der Schuld akzeptiert: [siebenjähriger Zahlungsplan]. Als Unterpfand für die Zahlung sind die SalzŠpfanne zu Hall, die Zölle am Kuntersweg, am Lueg und an der Töll sowie das Amt Bozen vorgesehen. Die Amtleute werden Reverse ausstellen, keine anderen Zahlungsverpflichtungen zu übernehmen. Er verpflichtet sich, keine weiteren Verschreibungen auf die Unterpfänder auszustellen, und kassiert alle anderslautenden Verfügungen. Dem Gf. und seinen Erben stehen bei Nichteinhaltung alle Rechtsmittel frei. Das Regiment und die Raitkammer zu Innsbruck verpflichten sich zum Vollzug dieser Verschreibung. Paul von Liechtenstein (kgl. Marschall in Tirol), Degen Fuchs von Fuchsberg (Hauptmann zu Kufstein) und Zyprian von Serntein (Tiroler Kanzler) besiegeln neben dem Kg. stellvertretend die Urkunde.2 

    ŠKonstanz, 21. Juni 1507.
    Innsbruck, TLA, Oberösterreichische Kammer-Kopialbücher, Bd. 33, fol. 231’-236 (Kop.).

    Faksimiles der Druckfassung der Edition.

    ser/rta1507/dok497/pages

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    Anmerkungen

    1
     Tatsächlich datiert die Schuldverschreibung Ehg. Sigmunds vom 23. März 1478. Gf. Eberhard I. hatte am 31.8.1474 die bereits von Tirol besetzte Gft. Sonnenberg für ursprünglich 34.000 fl. an Ehg. Sigmund verkaufen müssen. Aufgrund des Zahlungsverzugs wurde die Forderung später auf die oben im Text genannte Summe korrigiert ( Sander , Erwerbung, S. 71–73;  Vochezer , Geschichte I, S. 587f., 717; Heinig , Kaiser II, S. 917f., 935f.).
    2
     Mit Weisung vom 22.6. befahl Kg. Maximilian dem Regiment und der Raitkammer zu Innsbruck den Vollzug des Vertrags (Kop., Nachweis über Unterz. Kg. Maximilian, Gegenz. P. v. Liechtenstein, B. Hölzl und J. Villinger; Vermerk über den Beschluß des Regiments, den Vertrag in der Raitkammer kopieren zu lassen und bei den Amtleuten die Ausstellung der erforderlichen Verschreibungen zur Übergabe an die gfl. Bevollmächtigten zu verfügen; TLA Innsbruck, Oberösterreichische Kammer-Kopialbücher, Bd. 33, fol. 230–231). Gf. Johann bevollmächtigte am 25.8. seinen Vogt zu Wolfegg, Andreas Neukomm, zur Entgegennahme der Verschreibungen (Or. m. S., mitwuch nach St. Bartholomeus des hl. zwolfboten tag; HHStA Wien, Maximiliana 18, Konv. 1, fol. 74–74’).

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    Verweise auf Dokumente der Edition sowie weitere Ressourcen im Web.

    Registereinträge, die auf die Seite(n) dieses Dokuments verweisen.

    Erneute Fassung des Dokuments zum parallelen Lesen.

    « Nr. 497 Vertrag zwischen Kg. Maximilian und Gf. Johann von Sonnenberg »

    Ehg. Sigmund von Tirol wurde Eberhard Truchseß von Waldburg, Gf. von Sonnenberg, gemäß dem in Augsburg am 7. April (montag in den hl. osterfeyrtagen) 1477 geschlossenen Vertrag über die Hftt. Sonnenberg und Bregenz 35 000 fl.rh. Kaufsumme und 1 750 fl.rh. jährlicher Rente und Zinsen schuldig.1 Gf. Johann als Erbe hat ihn als Ehg. von Österreich und Rechtsnachfolger Ehg. Sigmunds vertragsgemäß um die Regelung dieser Verbindlichkeiten ersucht. Der Gf. hat schließlich folgende Vereinbarung für die Ablösung der Schuld akzeptiert: [siebenjähriger Zahlungsplan]. Als Unterpfand für die Zahlung sind die SalzŠpfanne zu Hall, die Zölle am Kuntersweg, am Lueg und an der Töll sowie das Amt Bozen vorgesehen. Die Amtleute werden Reverse ausstellen, keine anderen Zahlungsverpflichtungen zu übernehmen. Er verpflichtet sich, keine weiteren Verschreibungen auf die Unterpfänder auszustellen, und kassiert alle anderslautenden Verfügungen. Dem Gf. und seinen Erben stehen bei Nichteinhaltung alle Rechtsmittel frei. Das Regiment und die Raitkammer zu Innsbruck verpflichten sich zum Vollzug dieser Verschreibung. Paul von Liechtenstein (kgl. Marschall in Tirol), Degen Fuchs von Fuchsberg (Hauptmann zu Kufstein) und Zyprian von Serntein (Tiroler Kanzler) besiegeln neben dem Kg. stellvertretend die Urkunde.2 

    ŠKonstanz, 21. Juni 1507.
    Innsbruck, TLA, Oberösterreichische Kammer-Kopialbücher, Bd. 33, fol. 231’-236 (Kop.).