Deutsche Reichstagsakten  ‹  Der Reichstag zu Konstanz 1507
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Inhaltsverzeichnis

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Vorwort des Abteilungsleiters

Vorwort des Abteilungsleiters

Vorwort des Bearbeiters

Vorwort des Bearbeiters

Abkürzungen und Siglen

Abkürzungen und Siglen

Quellen- und Literaturverzeichnis

Einleitung

I. Kapitel Vorakten: Vorbereitung des Konstanzer Reichstages

I. Kapitel Vorakten: Vorbereitung des Konstanzer Reichstages

  • 1. Romzug
  • II. Kapitel Der Reichstag zu Konstanz

    II. Kapitel Der Reichstag zu Konstanz

  • 1. Romzug und Verfassungsfragen
  • 2. Schwäbischer Bundestag in Überlingen und Konstanz
  • 3. Städtetag in Konstanz
  • 4. Königliche Reichsbelehnungen, Privilegienvergaben, Begnadungen und Konfirmationen
  • 5. Schiedsverfahren während des Reichstages
  • 6. Sonstige Streitsachen
  • 7. Finanzangelegenheiten König Maximilians
  • 8. Nebenhandlungen
  • 9. Weisungen und Berichte
  • 10. Chroniken, Aufzeichnungen und Verzeichnisse
  • III. Kapitel Nachakten: Vollzug der Reichstagsbeschlüsse und Folgen des Reichstages

    III. Kapitel Nachakten: Vollzug der Reichstagsbeschlüsse und Folgen des Reichstages

  • 1. Romzug
  • 2. Wiedereröffnung des Reichskammergerichts
  • 3. Angelegenheiten von Reichsständen
  • Chronologisches Aktenverzeichnis

    Chronologisches Aktenverzeichnis

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    «ŠNr. 567 Weisung Kf. Philipps von der Pfalz an Dr. Florenz von Venningen und Johann Landschad »

    [1.] Bestätigt für den 31. Mai den Eingang ihres Berichts [Nr. 561] über die Verhandlungen des Administrators von Freising und Pfgf. Friedrichs mit dem Kg. wegen des Bm. Regensburg. Er hat, anders als sie anklingen ließen, noch kein Geld nach Rom geschickt, da die Angelegenheit bislang noch nicht so weit gediehen und ihm auch noch kein Bericht von den Fuggern oder anderen involvierten Personen über etwaige Vereinbarungen zugegangen ist, sondern lediglich eine Mitteilung, daß man mit möglichst geringen Kosten zum Erfolg kommen wolle. Er hat daraufhin an die Fugger schreiben lassen, zügig weiterzuverhandeln und ihn über die Höhe der geforderten Summe zu informieren; er werde dann das Geld anweisen. Auf deren Antwort wartet er noch, weshalb die von ihnen angeregte Beauftragung Georgs von Wispeck zu Verhandlungen mit dem Domkapitel derzeit unnötig ist.
    [2.] [PS] Hinsichtlich der Mitteilung des Bf. von Bamberg bezüglich [Hohen-]Geroldsecks [Nr. 563] ist er ebenfalls der Meinung, daß die Kastvogtei zu Schuttern gemeint sein muß, denn Schloß und Amt sind nicht sein Eigentum. Befiehlt ihnen, unter Einbeziehung Pfgf. Friedrichs und des Bf. von Würzburg mit dem Bf. von Bamberg zu sprechen und ihm darzulegen, daß er keinesfalls auf dieses Lehen verzichten will. Der Bf. ist dazu nicht befugt, die Kastvogtei wurde auch nicht erobert. Falls die Belehnung eines Dritten bereits erfolgt ist, sollen sie dagegen protestieren.
    [3.] [PPS] Die Urkunden bezüglich Vilsecks [Nr. 566] wurden vergeblich gesucht. Es würde für ihn keinen Vorteil bedeuten, wenn er sie behielte. Befiehlt ihnen, dies den Bff. von Bamberg und Würzburg mitzuteilen.

    Heidelberg, 1. Juni 1507 (dinstags nach trinitatis).
    München, HStA, Fürstensachen 963, fol. 160, 158, 159 (Konz.).

    Faksimiles der Druckfassung der Edition.

    /ser/rta1507/dok567/pages

    Faksimiles der Druckseiten: Durch Verschieben der Spaltenteiler wird das Faksimile vergrößert. Durch einen Klick öffnet sich die seitenweise Blätterfunktion.

    Verweise auf Dokumente der Edition sowie weitere Ressourcen im Web.

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    Erneute Fassung des Dokuments zum parallelen Lesen.

    «ŠNr. 567 Weisung Kf. Philipps von der Pfalz an Dr. Florenz von Venningen und Johann Landschad »

    [1.] Bestätigt für den 31. Mai den Eingang ihres Berichts [Nr. 561] über die Verhandlungen des Administrators von Freising und Pfgf. Friedrichs mit dem Kg. wegen des Bm. Regensburg. Er hat, anders als sie anklingen ließen, noch kein Geld nach Rom geschickt, da die Angelegenheit bislang noch nicht so weit gediehen und ihm auch noch kein Bericht von den Fuggern oder anderen involvierten Personen über etwaige Vereinbarungen zugegangen ist, sondern lediglich eine Mitteilung, daß man mit möglichst geringen Kosten zum Erfolg kommen wolle. Er hat daraufhin an die Fugger schreiben lassen, zügig weiterzuverhandeln und ihn über die Höhe der geforderten Summe zu informieren; er werde dann das Geld anweisen. Auf deren Antwort wartet er noch, weshalb die von ihnen angeregte Beauftragung Georgs von Wispeck zu Verhandlungen mit dem Domkapitel derzeit unnötig ist.
    [2.] [PS] Hinsichtlich der Mitteilung des Bf. von Bamberg bezüglich [Hohen-]Geroldsecks [Nr. 563] ist er ebenfalls der Meinung, daß die Kastvogtei zu Schuttern gemeint sein muß, denn Schloß und Amt sind nicht sein Eigentum. Befiehlt ihnen, unter Einbeziehung Pfgf. Friedrichs und des Bf. von Würzburg mit dem Bf. von Bamberg zu sprechen und ihm darzulegen, daß er keinesfalls auf dieses Lehen verzichten will. Der Bf. ist dazu nicht befugt, die Kastvogtei wurde auch nicht erobert. Falls die Belehnung eines Dritten bereits erfolgt ist, sollen sie dagegen protestieren.
    [3.] [PPS] Die Urkunden bezüglich Vilsecks [Nr. 566] wurden vergeblich gesucht. Es würde für ihn keinen Vorteil bedeuten, wenn er sie behielte. Befiehlt ihnen, dies den Bff. von Bamberg und Würzburg mitzuteilen.

    Heidelberg, 1. Juni 1507 (dinstags nach trinitatis).
    München, HStA, Fürstensachen 963, fol. 160, 158, 159 (Konz.).