Deutsche Reichstagsakten  ‹  Der Reichstag zu Konstanz 1507
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Inhaltsverzeichnis

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Vorwort des Abteilungsleiters

Vorwort des Abteilungsleiters

Vorwort des Bearbeiters

Vorwort des Bearbeiters

Abkürzungen und Siglen

Abkürzungen und Siglen

Quellen- und Literaturverzeichnis

Einleitung

I. Kapitel Vorakten: Vorbereitung des Konstanzer Reichstages

I. Kapitel Vorakten: Vorbereitung des Konstanzer Reichstages

  • 1. Romzug
  • II. Kapitel Der Reichstag zu Konstanz

    II. Kapitel Der Reichstag zu Konstanz

  • 1. Romzug und Verfassungsfragen
  • 2. Schwäbischer Bundestag in Überlingen und Konstanz
  • 3. Städtetag in Konstanz
  • 4. Königliche Reichsbelehnungen, Privilegienvergaben, Begnadungen und Konfirmationen
  • 5. Schiedsverfahren während des Reichstages
  • 6. Sonstige Streitsachen
  • 7. Finanzangelegenheiten König Maximilians
  • 8. Nebenhandlungen
  • 9. Weisungen und Berichte
  • 10. Chroniken, Aufzeichnungen und Verzeichnisse
  • III. Kapitel Nachakten: Vollzug der Reichstagsbeschlüsse und Folgen des Reichstages

    III. Kapitel Nachakten: Vollzug der Reichstagsbeschlüsse und Folgen des Reichstages

  • 1. Romzug
  • 2. Wiedereröffnung des Reichskammergerichts
  • 3. Angelegenheiten von Reichsständen
  • Chronologisches Aktenverzeichnis

    Chronologisches Aktenverzeichnis

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    « Nr. 581 Weisung Ebf. Leonhards von Salzburg an Andreas von Trauttmansdorff (Domherr zu Salzburg und ebfl. Rat) »

    Er hat ihm bei seinem Abschied befohlen, dem Kg. in seinem Namen für eine entsprechende Urkunde hinsichtlich der Ablösung der Hft. Wildeneck [über die Kaufsumme von 12 000 fl. hinaus] weitere 1000–2000 fl.rh. anzubieten.1 Inzwischen haben auf kgl. Befehl der oberste Hauptmann [Wolfgang von Polheim] und das Regiment zu Linz den Abt [Wolfgang Haberl] von Mondsee [für den 2. Mai] zum obderennsischen Landtag geladen. Er hat ihm aber die Teilnahme am Landtag untersagt – wie dies aus den beiliegenden Abschriften2 hervorgeht. Falls er beim Kg. noch nicht die Abstellung der Salzburger Beschwerden gemäß seiner Weisung erreicht und auch noch kein Schriftstück über die Wahrung seiner obrigkeitlichen Rechte in der Hft. Wildeneck und dem Kloster Mondsee erhalten hat, ist er angesichts des geschilderten Vorgehens nicht mehr bereit, die 1000–2000 fl. zu bezahlen, es sei denn, der Kg. erklärt verbindlich, daß er die mit dem Kauf erworbenen obrigkeitlichen Rechte respektieren wird. Er wird laut beiliegender Kopie an Paul von Liechtenstein schreiben, damit dieser ihn bei den Verhandlungen unterstützt.3 Er soll sich auch mit Liechtenstein Šberaten. Weist ihn an, ihn über die Ergebnisse seiner Bemühungen zu informieren, und versichert ihn seiner Dankbarkeit.
    [PS] Falls Paul [von Liechtenstein] sich nicht am kgl. Hof aufhält, soll er dennoch mit dem Kg. verhandeln und eine andere vertrauenswürdige Person hinzuziehen.

    Gmünd, 25. Mai 1507 (eritag in den pfingstfeyern) ; präs. Konstanz, 5. Juni (nachts).
    Salzburg, LA, GA IV, Nr. 3, unfol. (Or.).

    Faksimiles der Druckfassung der Edition.

    ser/rta1507/dok581/pages

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    Anmerkungen

    1
     Ein weiteres Anliegen des Ebf. war seine Befreiung vom persönlichen Erscheinen vor der steirischen Landschranne. Am 1.6. erteilte Kg. Maximilian der Grazer Regierung eine entsprechende Weisung (LA Salzburg, Urkunden-Regesten XIII. Dopsch , Geschichte I, S. 578).
    2
     Liegen nicht vor.
    3
     Das ebenfalls vom 25.5. datierende Schreiben Ebf. Leonhards an Liechtenstein entspricht inhaltlich im wesentlichen der Weisung an Trauttmansdorff. Zusätzlich geht daraus hervor, daß die gewünschte Sicherung der obrigkeitlichen Rechte in Wildeneck vor allem gegen die Ansprüche Polheims zielte, obwohl dieser an sich bereits durch eine Zahlung von 500 fl. entschädigt worden war. Der Ebf. sah in ihm den Verantwortlichen für die aktuellen Schwierigkeiten (Kop. Gmünd, eritag in den hl. pfingstfeyrtagen; LA Salzburg, GA IV, Nr. 3, unfol.).

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    Verweise auf Dokumente der Edition sowie weitere Ressourcen im Web.

    Registereinträge, die auf die Seite(n) dieses Dokuments verweisen.

    Erneute Fassung des Dokuments zum parallelen Lesen.

    « Nr. 581 Weisung Ebf. Leonhards von Salzburg an Andreas von Trauttmansdorff (Domherr zu Salzburg und ebfl. Rat) »

    Er hat ihm bei seinem Abschied befohlen, dem Kg. in seinem Namen für eine entsprechende Urkunde hinsichtlich der Ablösung der Hft. Wildeneck [über die Kaufsumme von 12 000 fl. hinaus] weitere 1000–2000 fl.rh. anzubieten.1 Inzwischen haben auf kgl. Befehl der oberste Hauptmann [Wolfgang von Polheim] und das Regiment zu Linz den Abt [Wolfgang Haberl] von Mondsee [für den 2. Mai] zum obderennsischen Landtag geladen. Er hat ihm aber die Teilnahme am Landtag untersagt – wie dies aus den beiliegenden Abschriften2 hervorgeht. Falls er beim Kg. noch nicht die Abstellung der Salzburger Beschwerden gemäß seiner Weisung erreicht und auch noch kein Schriftstück über die Wahrung seiner obrigkeitlichen Rechte in der Hft. Wildeneck und dem Kloster Mondsee erhalten hat, ist er angesichts des geschilderten Vorgehens nicht mehr bereit, die 1000–2000 fl. zu bezahlen, es sei denn, der Kg. erklärt verbindlich, daß er die mit dem Kauf erworbenen obrigkeitlichen Rechte respektieren wird. Er wird laut beiliegender Kopie an Paul von Liechtenstein schreiben, damit dieser ihn bei den Verhandlungen unterstützt.3 Er soll sich auch mit Liechtenstein Šberaten. Weist ihn an, ihn über die Ergebnisse seiner Bemühungen zu informieren, und versichert ihn seiner Dankbarkeit.
    [PS] Falls Paul [von Liechtenstein] sich nicht am kgl. Hof aufhält, soll er dennoch mit dem Kg. verhandeln und eine andere vertrauenswürdige Person hinzuziehen.

    Gmünd, 25. Mai 1507 (eritag in den pfingstfeyern) ; präs. Konstanz, 5. Juni (nachts).
    Salzburg, LA, GA IV, Nr. 3, unfol. (Or.).