Deutsche Reichstagsakten  ‹  Der Reichstag zu Konstanz 1507
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Inhaltsverzeichnis

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Vorwort des Abteilungsleiters

Vorwort des Abteilungsleiters

Vorwort des Bearbeiters

Vorwort des Bearbeiters

Abkürzungen und Siglen

Abkürzungen und Siglen

Quellen- und Literaturverzeichnis

Einleitung

I. Kapitel Vorakten: Vorbereitung des Konstanzer Reichstages

I. Kapitel Vorakten: Vorbereitung des Konstanzer Reichstages

  • 1. Romzug
  • II. Kapitel Der Reichstag zu Konstanz

    II. Kapitel Der Reichstag zu Konstanz

  • 1. Romzug und Verfassungsfragen
  • 2. Schwäbischer Bundestag in Überlingen und Konstanz
  • 3. Städtetag in Konstanz
  • 4. Königliche Reichsbelehnungen, Privilegienvergaben, Begnadungen und Konfirmationen
  • 5. Schiedsverfahren während des Reichstages
  • 6. Sonstige Streitsachen
  • 7. Finanzangelegenheiten König Maximilians
  • 8. Nebenhandlungen
  • 9. Weisungen und Berichte
  • 10. Chroniken, Aufzeichnungen und Verzeichnisse
  • III. Kapitel Nachakten: Vollzug der Reichstagsbeschlüsse und Folgen des Reichstages

    III. Kapitel Nachakten: Vollzug der Reichstagsbeschlüsse und Folgen des Reichstages

  • 1. Romzug
  • 2. Wiedereröffnung des Reichskammergerichts
  • 3. Angelegenheiten von Reichsständen
  • Chronologisches Aktenverzeichnis

    Chronologisches Aktenverzeichnis

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    «ŠNr. 624 Weisung der Stadt Nürnberg an Jörg Holzschuher »

    Erinnern ihn an ihre letzte Weisung bezüglich des Streits um die Verhaftung und Hinrichtung des Ächters und Landfriedensbrechers Hans Thoman [Nr. 622, Pkt. 1/3]. Inzwischen ging erneut ein scharfes Schreiben der bfl. Räte ein.1 Ihre Antwort liegt der vorliegenden Weisung bei.2 Er soll von sich aus nichts weiter unternehmen. Falls er jedoch vom Bamberger Bf. in dieser Sache angesprochen wird, soll er wie zuvor um bfl. Befehl an seine Räte bitten, ihre unbegründeten Anwürfe zu unterlassen. Er soll insgeheim bei den Bff. von Würzburg und Eichstätt in Erfahrung bringen, ob der Bf. von Bamberg mit ihnen über diese Sache gesprochen hat, und – falls er dies für erforderlich hält – dazu Stellung nehmen.

    Nürnberg, 17. Juni 1507 (donerstag nach Viti).
    Nürnberg, StA, Rst. Nürnberg, Briefbücher 59, fol. 142–142’ (Kop.).

    Faksimiles der Druckfassung der Edition.

    /ser/rta1507/dok624/pages

    Anmerkungen

    1
     Liegt nicht vor.
    2
     Der Nürnberger Magistrat erinnerte die Bamberger Räte daran, die Rechtmäßigkeit seines Vorgehens gegen Thoman gemäß kgl. Landfrieden und Reichsordnung bereits in einem früheren Schreiben dargelegt zu haben, und machte erneut geltend, daß, anders als behauptet, keine Verletzung von obrigkeitlichen Rechten oder der Gerichtshoheit des Bf. vorliege. Es habe bei früheren ähnlichen Vorgängen ihrer Erinnerung nach keine Schwierigkeiten gegeben. Im übrigen verwahre man sich gegen den scharfen Ton des Schreibens (Kop., montag vor Viti [14.6.]1507;StA Nürnberg, Rst. Nürnberg, Briefbücher 59, fol. 142’-143; StA Bamberg, B 46b, Nr. 4036/7). Die bfl. Statthalter und Räte in Bamberg bekundeten in ihrer dann anscheinend nicht ausgegangenen Erwiderung ihr Befremden, daß ir uns so eins geringen verstands haltet und euch untersteht uns zu unterrichten, als solt gemelter euer unpillicher frevenlicher, gewaltiger eingrief kgl. landfriden, auch des Hl. Reichs ordnung und gemeinem rechten gemess und nit wider sein (Or. [Bamberg], freitag nach Viti [18.6.]1507; StA Bamberg, B 46b, Nr. 3574, unfol.).

    Faksimiles der Druckseiten: Durch Verschieben der Spaltenteiler wird das Faksimile vergrößert. Durch einen Klick öffnet sich die seitenweise Blätterfunktion.

    Verweise auf Dokumente der Edition sowie weitere Ressourcen im Web.

    Registereinträge, die auf die Seite(n) dieses Dokuments verweisen.

    Erneute Fassung des Dokuments zum parallelen Lesen.

    «ŠNr. 624 Weisung der Stadt Nürnberg an Jörg Holzschuher »

    Erinnern ihn an ihre letzte Weisung bezüglich des Streits um die Verhaftung und Hinrichtung des Ächters und Landfriedensbrechers Hans Thoman [Nr. 622, Pkt. 1/3]. Inzwischen ging erneut ein scharfes Schreiben der bfl. Räte ein.1 Ihre Antwort liegt der vorliegenden Weisung bei.2 Er soll von sich aus nichts weiter unternehmen. Falls er jedoch vom Bamberger Bf. in dieser Sache angesprochen wird, soll er wie zuvor um bfl. Befehl an seine Räte bitten, ihre unbegründeten Anwürfe zu unterlassen. Er soll insgeheim bei den Bff. von Würzburg und Eichstätt in Erfahrung bringen, ob der Bf. von Bamberg mit ihnen über diese Sache gesprochen hat, und – falls er dies für erforderlich hält – dazu Stellung nehmen.

    Nürnberg, 17. Juni 1507 (donerstag nach Viti).
    Nürnberg, StA, Rst. Nürnberg, Briefbücher 59, fol. 142–142’ (Kop.).