Deutsche Reichstagsakten  ‹  Der Reichstag zu Konstanz 1507
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Inhaltsverzeichnis

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Vorwort des Abteilungsleiters

Vorwort des Abteilungsleiters

Vorwort des Bearbeiters

Vorwort des Bearbeiters

Abkürzungen und Siglen

Abkürzungen und Siglen

Quellen- und Literaturverzeichnis

Einleitung

I. Kapitel Vorakten: Vorbereitung des Konstanzer Reichstages

I. Kapitel Vorakten: Vorbereitung des Konstanzer Reichstages

  • 1. Romzug
  • II. Kapitel Der Reichstag zu Konstanz

    II. Kapitel Der Reichstag zu Konstanz

  • 1. Romzug und Verfassungsfragen
  • 2. Schwäbischer Bundestag in Überlingen und Konstanz
  • 3. Städtetag in Konstanz
  • 4. Königliche Reichsbelehnungen, Privilegienvergaben, Begnadungen und Konfirmationen
  • 5. Schiedsverfahren während des Reichstages
  • 6. Sonstige Streitsachen
  • 7. Finanzangelegenheiten König Maximilians
  • 8. Nebenhandlungen
  • 9. Weisungen und Berichte
  • 10. Chroniken, Aufzeichnungen und Verzeichnisse
  • III. Kapitel Nachakten: Vollzug der Reichstagsbeschlüsse und Folgen des Reichstages

    III. Kapitel Nachakten: Vollzug der Reichstagsbeschlüsse und Folgen des Reichstages

  • 1. Romzug
  • 2. Wiedereröffnung des Reichskammergerichts
  • 3. Angelegenheiten von Reichsständen
  • Chronologisches Aktenverzeichnis

    Chronologisches Aktenverzeichnis

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    «Nr. 628 Weisung von Bürgermeistern und Rat der Stadt Nürnberg an Anton Tetzel und Jörg Holzschuher »

    [1.] Sixtus Ölhafen (kgl. Sekretär) hat den Nürnberger Bürger Martin Tucher, als dieser auf seinem Rückweg aus Frankreich in Konstanz bei ihm war, angewiesen, nach seiner Rückkehr nach Nürnberg zu melden, daß Paul von Liechtenstein sich wegen des Vorfalls mit seinem Bruder Eustachius (Pfleger zu Hilpoltstein) im kgl. Hofrat um ein kgl. Pönalmandat gegen Nürnberg bemühe [Nr. 452]. Dem werde stattgegeben, doch nicht in der von Liechtenstein gewünschten, sondern in einer milderen Form. Ölhafen hat gebeten, ihm möglichst bald nach Eingang des Mandats eine Stellungnahme zuzusenden, die er dann bei einer günstigen personellen Konstellation des Hofrates vortragen werde, in der Hoffnung, daß die Sache Šdamit ausgestanden sei. Inzwischen ist das kgl. Mandat eingetroffen. Übersenden ihre Stellungnahme [Nr. 453] zur Weiterleitung an Ölhafen. Falls sie wegen dieser Sache angesprochen werden, können sie das Vorgehen der Stadt rechtfertigen. Sie sollen sich mit Ölhafen dafür einsetzen, daß Nürnberg wegen dieser Angelegenheit nicht weiter behelligt wird.
    [2.] Sie haben jüngst die Antwort Hans’ von Sachsenheim1 auf ihr Schreiben [Nr. 277, Anm. 5] erhalten, wonach er die Besichtigungskommission übernehmen wird, wenn ihn die Bundesversammlung damit beauftragt. Sie sollen sich bei den Bundesständen darum bemühen.
    [3.] [PS] Übersenden ihnen einen Bericht über einen am Vortag bei Roth verübten Raubüberfall auf einen kgl. Diener. Sie sollen dies bei Gelegenheit dem Kg. oder im Zusammenhang mit den Verhandlungen bezüglich Liechtensteins, Egloffsteins oder mit Bamberg anzeigen, um den Kg., der ohnehin solchen pößen hendeln hessig ist, noch mehr dagegen einzunehmen.

    Nürnberg, 5./10. Juli 1507 (montag nach St. Ulrichs tag/sabbato post Kiliani).
    Nürnberg, StA, Rst. Nürnberg, Briefbücher 59, fol. 181–181’ (Kop., Hinweis auf Siegelung durch den älteren Bürgermeister Endres Tucher).

    Faksimiles der Druckfassung der Edition.

    /ser/rta1507/dok628/pages

    Anmerkungen

    1
     Liegt nicht vor.

    Faksimiles der Druckseiten: Durch Verschieben der Spaltenteiler wird das Faksimile vergrößert. Durch einen Klick öffnet sich die seitenweise Blätterfunktion.

    Verweise auf Dokumente der Edition sowie weitere Ressourcen im Web.

    Registereinträge, die auf die Seite(n) dieses Dokuments verweisen.

    Erneute Fassung des Dokuments zum parallelen Lesen.

    «Nr. 628 Weisung von Bürgermeistern und Rat der Stadt Nürnberg an Anton Tetzel und Jörg Holzschuher »

    [1.] Sixtus Ölhafen (kgl. Sekretär) hat den Nürnberger Bürger Martin Tucher, als dieser auf seinem Rückweg aus Frankreich in Konstanz bei ihm war, angewiesen, nach seiner Rückkehr nach Nürnberg zu melden, daß Paul von Liechtenstein sich wegen des Vorfalls mit seinem Bruder Eustachius (Pfleger zu Hilpoltstein) im kgl. Hofrat um ein kgl. Pönalmandat gegen Nürnberg bemühe [Nr. 452]. Dem werde stattgegeben, doch nicht in der von Liechtenstein gewünschten, sondern in einer milderen Form. Ölhafen hat gebeten, ihm möglichst bald nach Eingang des Mandats eine Stellungnahme zuzusenden, die er dann bei einer günstigen personellen Konstellation des Hofrates vortragen werde, in der Hoffnung, daß die Sache Šdamit ausgestanden sei. Inzwischen ist das kgl. Mandat eingetroffen. Übersenden ihre Stellungnahme [Nr. 453] zur Weiterleitung an Ölhafen. Falls sie wegen dieser Sache angesprochen werden, können sie das Vorgehen der Stadt rechtfertigen. Sie sollen sich mit Ölhafen dafür einsetzen, daß Nürnberg wegen dieser Angelegenheit nicht weiter behelligt wird.
    [2.] Sie haben jüngst die Antwort Hans’ von Sachsenheim1 auf ihr Schreiben [Nr. 277, Anm. 5] erhalten, wonach er die Besichtigungskommission übernehmen wird, wenn ihn die Bundesversammlung damit beauftragt. Sie sollen sich bei den Bundesständen darum bemühen.
    [3.] [PS] Übersenden ihnen einen Bericht über einen am Vortag bei Roth verübten Raubüberfall auf einen kgl. Diener. Sie sollen dies bei Gelegenheit dem Kg. oder im Zusammenhang mit den Verhandlungen bezüglich Liechtensteins, Egloffsteins oder mit Bamberg anzeigen, um den Kg., der ohnehin solchen pößen hendeln hessig ist, noch mehr dagegen einzunehmen.

    Nürnberg, 5./10. Juli 1507 (montag nach St. Ulrichs tag/sabbato post Kiliani).
    Nürnberg, StA, Rst. Nürnberg, Briefbücher 59, fol. 181–181’ (Kop., Hinweis auf Siegelung durch den älteren Bürgermeister Endres Tucher).