Deutsche Reichstagsakten  ‹  Der Reichstag zu Konstanz 1507
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Inhaltsverzeichnis

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Vorwort des Abteilungsleiters

Vorwort des Abteilungsleiters

Vorwort des Bearbeiters

Vorwort des Bearbeiters

Abkürzungen und Siglen

Abkürzungen und Siglen

Quellen- und Literaturverzeichnis

Einleitung

I. Kapitel Vorakten: Vorbereitung des Konstanzer Reichstages

I. Kapitel Vorakten: Vorbereitung des Konstanzer Reichstages

  • 1. Romzug
  • II. Kapitel Der Reichstag zu Konstanz

    II. Kapitel Der Reichstag zu Konstanz

  • 1. Romzug und Verfassungsfragen
  • 2. Schwäbischer Bundestag in Überlingen und Konstanz
  • 3. Städtetag in Konstanz
  • 4. Königliche Reichsbelehnungen, Privilegienvergaben, Begnadungen und Konfirmationen
  • 5. Schiedsverfahren während des Reichstages
  • 6. Sonstige Streitsachen
  • 7. Finanzangelegenheiten König Maximilians
  • 8. Nebenhandlungen
  • 9. Weisungen und Berichte
  • 10. Chroniken, Aufzeichnungen und Verzeichnisse
  • III. Kapitel Nachakten: Vollzug der Reichstagsbeschlüsse und Folgen des Reichstages

    III. Kapitel Nachakten: Vollzug der Reichstagsbeschlüsse und Folgen des Reichstages

  • 1. Romzug
  • 2. Wiedereröffnung des Reichskammergerichts
  • 3. Angelegenheiten von Reichsständen
  • Chronologisches Aktenverzeichnis

    Chronologisches Aktenverzeichnis

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    «Nr. 707 Gerolamo Morone (frz. Agent/Gesandter in Konstanz) an Charles d’Amboise (frz. Statthalter in Mailand) »

    Bericht über seine Mission nach Konstanz.

    Basel, 1. Juli 1507.
    Druck: Morone, Lettere, Nr. LVI, S. 139f. (lat.).

    Er, Morone, war in Konstanz.1 Es ist ein großer RT mit sehr vielen Fürsten und mit vornehmen Gesandtschaften der Städte. Auch die Söhne Ludovico Sforzas [Massimiliano und Francesco] halten sich mit vielen anderen italienischen Exulanten dort auf. Die allgemeinen Erwartungen sind groß. Doch die Fürsten, denen er die kgl. Briefe übergab und seine Aufträge übermittelte, beteuerten, daß kein Grund zur Sorge bestehe, da der Romzug entweder gar nicht stattfinde oder sich verzögern werde. Voluerunt plerique, ut rationes scriptas relinquerem, quibus in conventu sententias suas tueantur: dimisi nedum eas rationes quas sapientes moveant, sed quae etiam imbecillioribus applaudant. Non spreverunt etiam promissiones munerum nec chirographi mei fidem aspernati Šsunt. Bene sperandum censeo.2 Cum legatis civitatum loqui non sum ausus, quod eos Caesari propensiores accepi, ne me Caesari indicarent. Es heißt, daß der vom frz. Kg. zuvor abgeordnete Gesandte [Gian Antonio Crivelli] inhaftiert worden sei, weil er gar zu kühn und unklug gesprochen habe. Die bewußten Ff. versprachen allerdings, sich für dessen Freilassung einzusetzen. Er selbst wird nunmehr seine Verhandlungen bei den Eidgenossen fortsetzen.3 

    Faksimiles der Druckfassung der Edition.

    /ser/rta1507/dok707/pages

    Anmerkungen

    1
     Mit Schreiben aus Zug vom 20.6. hatte Morone Kg. Ludwig von Frankreich empfohlen, die auf dem Konstanzer RT versammelten Ff. auf seine Seite zu ziehen, um sie für den Widerstand gegen die Pläne Kg. Maximilians zu gewinnen (Morone, Lettere, Nr. LIV, S. 137). Vgl. zu Morone, Meschini, Luigi, S. 428–430.
    2
     In der allerdings wieder gestrichenen Passage eines späteren Schreibens Morones an Bf. Étienne Poncher von Paris heißt es: Et si de principum Germaniae fide sperandum est, vix instruere potest. Scis enim, quid mihi in conventu Constantiensi promiserint (Morone, Lettere, Nr. LXXIII, hier S. 162).
    3
     Vgl. auch die in zwei an Charles d’Amboise gerichteten Schreiben der frz. Gesandten in der Schweiz – Roquebertin, Valtan, Morosini und Morone – verwerteten, allerdings wenig aufschlußreichen Berichte frz. Agenten in Konstanz (Luzern, 14./15.7.1507; Druck: Kohler, Suisses, S. 567–572).

    Faksimiles der Druckseiten: Durch Verschieben der Spaltenteiler wird das Faksimile vergrößert. Durch einen Klick öffnet sich die seitenweise Blätterfunktion.

    Verweise auf Dokumente der Edition sowie weitere Ressourcen im Web.

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    Erneute Fassung des Dokuments zum parallelen Lesen.

    «Nr. 707 Gerolamo Morone (frz. Agent/Gesandter in Konstanz) an Charles d’Amboise (frz. Statthalter in Mailand) »

    Bericht über seine Mission nach Konstanz.

    Basel, 1. Juli 1507.
    Druck: Morone, Lettere, Nr. LVI, S. 139f. (lat.).

    Er, Morone, war in Konstanz.1 Es ist ein großer RT mit sehr vielen Fürsten und mit vornehmen Gesandtschaften der Städte. Auch die Söhne Ludovico Sforzas [Massimiliano und Francesco] halten sich mit vielen anderen italienischen Exulanten dort auf. Die allgemeinen Erwartungen sind groß. Doch die Fürsten, denen er die kgl. Briefe übergab und seine Aufträge übermittelte, beteuerten, daß kein Grund zur Sorge bestehe, da der Romzug entweder gar nicht stattfinde oder sich verzögern werde. Voluerunt plerique, ut rationes scriptas relinquerem, quibus in conventu sententias suas tueantur: dimisi nedum eas rationes quas sapientes moveant, sed quae etiam imbecillioribus applaudant. Non spreverunt etiam promissiones munerum nec chirographi mei fidem aspernati Šsunt. Bene sperandum censeo.2 Cum legatis civitatum loqui non sum ausus, quod eos Caesari propensiores accepi, ne me Caesari indicarent. Es heißt, daß der vom frz. Kg. zuvor abgeordnete Gesandte [Gian Antonio Crivelli] inhaftiert worden sei, weil er gar zu kühn und unklug gesprochen habe. Die bewußten Ff. versprachen allerdings, sich für dessen Freilassung einzusetzen. Er selbst wird nunmehr seine Verhandlungen bei den Eidgenossen fortsetzen.3