Deutsche Reichstagsakten  ‹  Der Reichstag zu Konstanz 1507
Einfache Suche
Schnittstellen Quellen Formalia
BEACON
METS
XSLT
eXist-DB
jQuery-Layout
Nominatim
OpenLayers
GND
Impressum
Kontakt

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

Vorwort des Abteilungsleiters

Vorwort des Abteilungsleiters

Vorwort des Bearbeiters

Vorwort des Bearbeiters

Abkürzungen und Siglen

Abkürzungen und Siglen

Quellen- und Literaturverzeichnis

Einleitung

I. Kapitel Vorakten: Vorbereitung des Konstanzer Reichstages

I. Kapitel Vorakten: Vorbereitung des Konstanzer Reichstages

  • 1. Romzug
  • II. Kapitel Der Reichstag zu Konstanz

    II. Kapitel Der Reichstag zu Konstanz

  • 1. Romzug und Verfassungsfragen
  • 2. Schwäbischer Bundestag in Überlingen und Konstanz
  • 3. Städtetag in Konstanz
  • 4. Königliche Reichsbelehnungen, Privilegienvergaben, Begnadungen und Konfirmationen
  • 5. Schiedsverfahren während des Reichstages
  • 6. Sonstige Streitsachen
  • 7. Finanzangelegenheiten König Maximilians
  • 8. Nebenhandlungen
  • 9. Weisungen und Berichte
  • 10. Chroniken, Aufzeichnungen und Verzeichnisse
  • III. Kapitel Nachakten: Vollzug der Reichstagsbeschlüsse und Folgen des Reichstages

    III. Kapitel Nachakten: Vollzug der Reichstagsbeschlüsse und Folgen des Reichstages

  • 1. Romzug
  • 2. Wiedereröffnung des Reichskammergerichts
  • 3. Angelegenheiten von Reichsständen
  • Chronologisches Aktenverzeichnis

    Chronologisches Aktenverzeichnis

    Register

    Register

    Erweiterte Suche
    Text
    unscharf
    Zeitraum zwischen und
    Sortierung
    Erweiterte Suche
    Text
    unscharf
    Zeitraum zwischen und
    Sortierung

    «Nr. 743 Mandat Kg. Maximilians an den Frankfurter Rat »

    Die Reichsstände haben für den Romzug und gegenwärtige Obliegenheiten eine Gemeine Hilfe bewilligt. Dabei entfallen auf jeden Juden im Reich, der das 16. Lebensjahr vollendet hat, gleich ob Mann oder Frau, 2 fl. Er hat Michael Rüttner (kgl. Waldvogt am Schwarzwald) mit der Eintreibung dieser Abgabe beauftragt. Gibt Weisung, Reuter für die Einsammlung unter den Frankfurter Juden ein Ratsmitglied zur Seite zu stellen. Erklärt, daß diese Steuer bestehende Privilegien nicht berührt.1 

    ŠKonstanz, 2. August 1507; präs. Frankfurt, 17. September 1507.
    Regest: Andernacht, Regesten, Nr. 3518, S. 914.

    Faksimiles der Druckfassung der Edition.

    /ser/rta1507/dok743/pages

    Anmerkungen

    1
     Der Frankfurter Magistrat beschloß am 18.9., die Erhebung der Judensteuer zu verweigern und auf die Privilegien des Rates hinzuweisen, der die Juden erworben habe (ISG Frankfurt, BMB 1507, fol. 51’. Andernacht, Regesten, Nr. 3518). Auf diesen Standpunkt stellten sich auch die Frankfurter Juden. Die kgl. Kommissare Michael Rüttner und Hans Rommel (Rümelin) klagten deshalb am kgl. Kammergericht. Der Prozeß endete am 22.10.1511 mit dem Freispruch der Juden vom Vorwurf des Ungehorsams gegen das Reichsoberhaupt (Lersner, Chronica I, S. 558; Kracauer, Geschichte I, S. 244f.).

    Faksimiles der Druckseiten: Durch Verschieben der Spaltenteiler wird das Faksimile vergrößert. Durch einen Klick öffnet sich die seitenweise Blätterfunktion.

    Verweise auf Dokumente der Edition sowie weitere Ressourcen im Web.

    Registereinträge, die auf die Seite(n) dieses Dokuments verweisen.

    Erneute Fassung des Dokuments zum parallelen Lesen.

    «Nr. 743 Mandat Kg. Maximilians an den Frankfurter Rat »

    Die Reichsstände haben für den Romzug und gegenwärtige Obliegenheiten eine Gemeine Hilfe bewilligt. Dabei entfallen auf jeden Juden im Reich, der das 16. Lebensjahr vollendet hat, gleich ob Mann oder Frau, 2 fl. Er hat Michael Rüttner (kgl. Waldvogt am Schwarzwald) mit der Eintreibung dieser Abgabe beauftragt. Gibt Weisung, Reuter für die Einsammlung unter den Frankfurter Juden ein Ratsmitglied zur Seite zu stellen. Erklärt, daß diese Steuer bestehende Privilegien nicht berührt.1 

    ŠKonstanz, 2. August 1507; präs. Frankfurt, 17. September 1507.
    Regest: Andernacht, Regesten, Nr. 3518, S. 914.