Deutsche Reichstagsakten  ‹  Der Reichstag zu Konstanz 1507
Einfache Suche
Schnittstellen Quellen Formalia
BEACON
METS
XSLT
eXist-DB
jQuery-Layout
Nominatim
OpenLayers
GND
Impressum
Kontakt

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

Vorwort des Abteilungsleiters

Vorwort des Abteilungsleiters

Vorwort des Bearbeiters

Vorwort des Bearbeiters

Abkürzungen und Siglen

Abkürzungen und Siglen

Quellen- und Literaturverzeichnis

Einleitung

I. Kapitel Vorakten: Vorbereitung des Konstanzer Reichstages

I. Kapitel Vorakten: Vorbereitung des Konstanzer Reichstages

  • 1. Romzug
  • II. Kapitel Der Reichstag zu Konstanz

    II. Kapitel Der Reichstag zu Konstanz

  • 1. Romzug und Verfassungsfragen
  • 2. Schwäbischer Bundestag in Überlingen und Konstanz
  • 3. Städtetag in Konstanz
  • 4. Königliche Reichsbelehnungen, Privilegienvergaben, Begnadungen und Konfirmationen
  • 5. Schiedsverfahren während des Reichstages
  • 6. Sonstige Streitsachen
  • 7. Finanzangelegenheiten König Maximilians
  • 8. Nebenhandlungen
  • 9. Weisungen und Berichte
  • 10. Chroniken, Aufzeichnungen und Verzeichnisse
  • III. Kapitel Nachakten: Vollzug der Reichstagsbeschlüsse und Folgen des Reichstages

    III. Kapitel Nachakten: Vollzug der Reichstagsbeschlüsse und Folgen des Reichstages

  • 1. Romzug
  • 2. Wiedereröffnung des Reichskammergerichts
  • 3. Angelegenheiten von Reichsständen
  • Chronologisches Aktenverzeichnis

    Chronologisches Aktenverzeichnis

    Register

    Register

    Erweiterte Suche
    Text
    unscharf
    Zeitraum zwischen und
    Sortierung
    Erweiterte Suche
    Text
    unscharf
    Zeitraum zwischen und
    Sortierung

    « ŠNr. 753   Kg. Maximilian an Hg. Heinrich von Sachsen »

    Er ist zweifellos darüber informiert, daß die auf dem Konstanzer RT versammelten Stände eine Geld- und Truppenhilfe bewilligt haben. Dabei wurde auch seinem Bruder Georg, Hg. von Sachsen, Lgf. zu Thüringen und Mgf. zu Meißen, kgl. und Reichsstatthalter in Friesland, ein Beitrag auferlegt, und in demselben alle seyn eynkomen und nuczung, es sey der mit dier geteylt oder nit, angeschlagen. Befiehlt ihm, von seinem Anteil am Hm. einen angemessenen Betrag beizusteuern, als du der billicheit nach schuldig bist.1  

    Konstanz, 17. August 1507.
    Dresden, HStA, Geheimer Rat, Loc. 8186/1, fol. XCII-XCII’ (Kop. mit imit. Verm. amdrp.).

    Faksimiles der Druckfassung der Edition.

    ser/rta1507/dok753/pages

    Die PDF-Anzeige ist eingebettet. Durch die Tastenkombination STRG+P bzw. das Öffnen der PDF-Datei in einem neuen Fenster (schwarzes "+"-Symbol oben rechts) können Sie das PDF Dokument ausdrucken.

    Anmerkungen

    1
     Laut einer undatierten Aufzeichnung ließ Hg. Georg seinen Bruder durch Sigmund von Maltitz über die Höhe des sächsischen Anschlags – 12 000 fl. – informieren und zu Beisteuerung eines angemessenen Anteils auffordern. Hg. Heinrich bat daraufhin den Hochmeister des Deutschen Ordens, Hg. Friedrich von Sachsen, der zu dieser Zeit in Streitigkeiten zwischen seinen Brüdern vermittelte, Hg. Georg zum Verzicht auf diese Forderung zu veranlassen, da der zwischen ihnen geschlossene Vertrag [vom 30.5.1505; Müller , Reichstagsstaat, S. 505f.; Kötzschke/Kretzschmar , Geschichte, S. 167; Groß , Geschichte, S. 36f.; Rogge , Herrschaftsweitergabe, S. 262f.; Leisnerig , Ordnung, S. 185f.] keine solche Verpflichtung vorsah. Einige Zeit später schickte Hg. Georg seinem Bruder Heinrich dann das obige kgl. Schreiben zu, das Hg. Jorge mit sich von Costenz gebracht hatte und vor disem antragen bei sich gehebt (HStA Dresden, Geheimer Rat, Loc. 8186/1, fol. XCI’). So beantwortete Hg. Heinrich das kgl. Mandat erst am 16.11.1507 mit dem Hinweis, daß er laut der mit seinem Bruder geschlossenen Verträge nicht verpflichtet sei, aus seinen Besitzungen etwas beizusteuern, da Hg. Georg sämtliche Zahlungsverpflichtungen übernommen habe. Aber nicht destweniger, dieweyl ich euer kgl. Mt. vorgenomen reyße, die der Almechtige mit gnaden und glucklicher widerfart seliglichen geruche zu vorleyhen, zu fordern ufs genzlichste begirig, wil ich mich, so dieselbe iren weg zu nemen begynnen, alßo bey euer kgl. Mt. erzeygen, das sunder zweifel dieselben darab gnedigs gefallen empfahen werden (Or. Freiberg, dinstage nach Martini; TLA Innsbruck, Maximiliana VI/19, fol. 109–109’. Kop.; HStA Dresden, Geheimer Rat, Loc. 8186/1, fol. XCII’-XCIII’).

    Faksimiles der Druckseiten: Durch Verschieben der Spaltenteiler wird das Faksimile vergrößert. Durch einen Klick öffnet sich die seitenweise Blätterfunktion.

    Verweise auf Dokumente der Edition sowie weitere Ressourcen im Web.

    Registereinträge, die auf die Seite(n) dieses Dokuments verweisen.

    Erneute Fassung des Dokuments zum parallelen Lesen.

    « ŠNr. 753   Kg. Maximilian an Hg. Heinrich von Sachsen »

    Er ist zweifellos darüber informiert, daß die auf dem Konstanzer RT versammelten Stände eine Geld- und Truppenhilfe bewilligt haben. Dabei wurde auch seinem Bruder Georg, Hg. von Sachsen, Lgf. zu Thüringen und Mgf. zu Meißen, kgl. und Reichsstatthalter in Friesland, ein Beitrag auferlegt, und in demselben alle seyn eynkomen und nuczung, es sey der mit dier geteylt oder nit, angeschlagen. Befiehlt ihm, von seinem Anteil am Hm. einen angemessenen Betrag beizusteuern, als du der billicheit nach schuldig bist.1  

    Konstanz, 17. August 1507.
    Dresden, HStA, Geheimer Rat, Loc. 8186/1, fol. XCII-XCII’ (Kop. mit imit. Verm. amdrp.).