Deutsche Reichstagsakten  ‹  Der Reichstag zu Konstanz 1507
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Inhaltsverzeichnis

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Vorwort des Abteilungsleiters

Vorwort des Abteilungsleiters

Vorwort des Bearbeiters

Vorwort des Bearbeiters

Abkürzungen und Siglen

Abkürzungen und Siglen

Quellen- und Literaturverzeichnis

Einleitung

I. Kapitel Vorakten: Vorbereitung des Konstanzer Reichstages

I. Kapitel Vorakten: Vorbereitung des Konstanzer Reichstages

  • 1. Romzug
  • II. Kapitel Der Reichstag zu Konstanz

    II. Kapitel Der Reichstag zu Konstanz

  • 1. Romzug und Verfassungsfragen
  • 2. Schwäbischer Bundestag in Überlingen und Konstanz
  • 3. Städtetag in Konstanz
  • 4. Königliche Reichsbelehnungen, Privilegienvergaben, Begnadungen und Konfirmationen
  • 5. Schiedsverfahren während des Reichstages
  • 6. Sonstige Streitsachen
  • 7. Finanzangelegenheiten König Maximilians
  • 8. Nebenhandlungen
  • 9. Weisungen und Berichte
  • 10. Chroniken, Aufzeichnungen und Verzeichnisse
  • III. Kapitel Nachakten: Vollzug der Reichstagsbeschlüsse und Folgen des Reichstages

    III. Kapitel Nachakten: Vollzug der Reichstagsbeschlüsse und Folgen des Reichstages

  • 1. Romzug
  • 2. Wiedereröffnung des Reichskammergerichts
  • 3. Angelegenheiten von Reichsständen
  • Chronologisches Aktenverzeichnis

    Chronologisches Aktenverzeichnis

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    «Nr. 757 Ausschreiben Bf. Hugos von Konstanz an Dekanate im Bm. Konstanz, hier an Dekan und Kämmerer des Dekanats Überlingen »

    Informiert die Adressaten über den Romhilfebeschluß des Konstanzer RT. Nachdem aber solich furnemen des romzugs tutscher nacion zu sunderm hohem lob, eren und wurden raicht und deshalb all und yede gaistlich und weltlich personen, derselben nacion anhengig, schuldiger pflicht nach iren ordenlichen obern darin söllen erschießlich und hilflich sin, deßhalb auch uf beschluß gemainer Reychß stenden kgl. Mt. gegen den ungehorsamen gaistlichen und weltlichen penlich mandata1 gegeben, hat er gemeinsam mit seinen Räten und dem Domkapitel beschlossen2, von den Prälaten und Geistlichen im ŠBm. Konstanz ein Subsidium zu erheben. Die Geistlichkeit der Stadt hat sich auf sein Ansinnen hin gehorsam erzeigt. Er ist sicher, daß auch sie sich nicht verweigern werden. Er wollte Gesandte zu ihnen schicken, wurde daran aber durch die Umstände gehindert. Befiehlt ihnen die Eintreibung des Subsidiums von den Geistlichen in ihrem Dekanat, so daß sein Bevollmächtigter das Geld am 11. November (St. Martins tag) entgegennehmen kann.

    Meersburg, 23. August 1507 (montag vor Bartholomei apostoli).
    Konstanz, StdA, G II 27, Stück-Nr. 42 (Or.).

    Faksimiles der Druckfassung der Edition.

    /ser/rta1507/dok757/pages

    Anmerkungen

    1
     Vgl. Nr. 201.
    2
     Bereits am 27.7. – unmittelbar nach dem Ende des RT – hatte das Domkapitel auf Antrag Bf. Hugos einige Mitkapitulare mit den Beratungen über das Subsidium beauftragt (Krebs, Protokolle des Konstanzer Domkapitels, Nr. 3072, S. 93).

    Faksimiles der Druckseiten: Durch Verschieben der Spaltenteiler wird das Faksimile vergrößert. Durch einen Klick öffnet sich die seitenweise Blätterfunktion.

    Verweise auf Dokumente der Edition sowie weitere Ressourcen im Web.

    Registereinträge, die auf die Seite(n) dieses Dokuments verweisen.

    Erneute Fassung des Dokuments zum parallelen Lesen.

    «Nr. 757 Ausschreiben Bf. Hugos von Konstanz an Dekanate im Bm. Konstanz, hier an Dekan und Kämmerer des Dekanats Überlingen »

    Informiert die Adressaten über den Romhilfebeschluß des Konstanzer RT. Nachdem aber solich furnemen des romzugs tutscher nacion zu sunderm hohem lob, eren und wurden raicht und deshalb all und yede gaistlich und weltlich personen, derselben nacion anhengig, schuldiger pflicht nach iren ordenlichen obern darin söllen erschießlich und hilflich sin, deßhalb auch uf beschluß gemainer Reychß stenden kgl. Mt. gegen den ungehorsamen gaistlichen und weltlichen penlich mandata1 gegeben, hat er gemeinsam mit seinen Räten und dem Domkapitel beschlossen2, von den Prälaten und Geistlichen im ŠBm. Konstanz ein Subsidium zu erheben. Die Geistlichkeit der Stadt hat sich auf sein Ansinnen hin gehorsam erzeigt. Er ist sicher, daß auch sie sich nicht verweigern werden. Er wollte Gesandte zu ihnen schicken, wurde daran aber durch die Umstände gehindert. Befiehlt ihnen die Eintreibung des Subsidiums von den Geistlichen in ihrem Dekanat, so daß sein Bevollmächtigter das Geld am 11. November (St. Martins tag) entgegennehmen kann.

    Meersburg, 23. August 1507 (montag vor Bartholomei apostoli).
    Konstanz, StdA, G II 27, Stück-Nr. 42 (Or.).