Deutsche Reichstagsakten  ‹  Der Reichstag zu Konstanz 1507
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Inhaltsverzeichnis

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Vorwort des Abteilungsleiters

Vorwort des Abteilungsleiters

Vorwort des Bearbeiters

Vorwort des Bearbeiters

Abkürzungen und Siglen

Abkürzungen und Siglen

Quellen- und Literaturverzeichnis

Einleitung

I. Kapitel Vorakten: Vorbereitung des Konstanzer Reichstages

I. Kapitel Vorakten: Vorbereitung des Konstanzer Reichstages

  • 1. Romzug
  • II. Kapitel Der Reichstag zu Konstanz

    II. Kapitel Der Reichstag zu Konstanz

  • 1. Romzug und Verfassungsfragen
  • 2. Schwäbischer Bundestag in Überlingen und Konstanz
  • 3. Städtetag in Konstanz
  • 4. Königliche Reichsbelehnungen, Privilegienvergaben, Begnadungen und Konfirmationen
  • 5. Schiedsverfahren während des Reichstages
  • 6. Sonstige Streitsachen
  • 7. Finanzangelegenheiten König Maximilians
  • 8. Nebenhandlungen
  • 9. Weisungen und Berichte
  • 10. Chroniken, Aufzeichnungen und Verzeichnisse
  • III. Kapitel Nachakten: Vollzug der Reichstagsbeschlüsse und Folgen des Reichstages

    III. Kapitel Nachakten: Vollzug der Reichstagsbeschlüsse und Folgen des Reichstages

  • 1. Romzug
  • 2. Wiedereröffnung des Reichskammergerichts
  • 3. Angelegenheiten von Reichsständen
  • Chronologisches Aktenverzeichnis

    Chronologisches Aktenverzeichnis

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    « Nr. 784  Kg. Maximilian an Kf. Joachim von Brandenburg »

    Bestätigt den Empfang eines Schreibens Mgf. Kasimirs von Brandenburg bezüglich der Kurbrandenburg in Konstanz auferlegten Reichshilfe1 und bekundet sein Gefallen an seinem Angebot, persönlich am Romzug teilzunehmen, vorausgesetzt dieser findet nicht zu bald statt. Gleichwohl hätte er erwartet, daß er die ihm auferlegte Hilfe – insbesondere die Reiter (da in Brandenburg gute Reiter zu finden sind), aber auch die Fußtruppen und das Geld – gemäß dem Konstanzer Abschied geschickt hätte. Da die gesetzte Frist für ihn jedoch zu kurz ist, akzeptiert er sein Angebot, daß Mgf. Kasimir für ihn zusätzlich zu seinem eigenen Kontingent so viele Reiter anwirbt, wie ihm durch den Reichsanschlag auferlegt sind. Der von ihm avisierte Rat wird mit seinen Pferden auf das Kurbrandenburger Kontingent angerechnet. Befiehlt ihm, eine entsprechende Geldsumme an Mgf. Kasimir zu schicken. Die Bargeldhilfe in Höhe von 2000 fl. und seinen Anteil für den sechsmonatigen Unterhalt der Fußknechte sollen ihm, dem Kg., unverzüglich durch den angekündigten kfl. Rat überbracht werden. Er benötigt das Geld für die Bezahlung und die Anwerbung eidgenössischer Söldner.2 

    Innsbruck, 17. Oktober 1507; präs. durch den [kfl.] Boten Jakob am 4. November (donrstag nach omnium sanctorum).
    Berlin, GStA, I. HA, Repos. 1, Nr. 2A, fol. 10–10’ (Or., Vermm. prps./amdrp., Gegenz. Serntein).

    Faksimiles der Druckfassung der Edition.

    ser/rta1507/dok784/pages

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    Anmerkungen

    1
     Liegt nicht vor. Vgl. jedoch Nr. 775, Anm. 2.
    2
     Kf. Joachim bekundete dem Kg. und künftigen Ks. am 4.11. – in Beantwortung des kgl. Mandats vom 3.8. [Nr. 744] – sein Bedauern über die erfahrenen Widrigkeiten und wünschte ihm Glück und Erfolg für sein Unternehmen. Er sagte zu, sich mit der Absendung seines Beitrags zu beeilen und in seinem Territorium für das Erbitten göttlichen Beistands sorgen. Vor Absendung des Briefes war der kfl. Bote Jakob mit dem obigen kgl. Schreiben zurückgekehrt. In der daraufhin erstellten Nachschrift bedankte sich der Kf. für das Wohlwollen des Kg. und beteuerte seine Absicht, das Geld so bald wie möglich durch Eitelwolf vom Stein überbringen zu lassen. Ein eventuell noch fehlender Rest sollte durch Wechsel aufgebracht werden (Konz. [Cölln/Spree], donrstag nach omnium sanctorum; GStA Berlin, I. HA, Repos. 1, Nr. 2 A, fol. 9).

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    Verweise auf Dokumente der Edition sowie weitere Ressourcen im Web.

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    Erneute Fassung des Dokuments zum parallelen Lesen.

    « Nr. 784  Kg. Maximilian an Kf. Joachim von Brandenburg »

    Bestätigt den Empfang eines Schreibens Mgf. Kasimirs von Brandenburg bezüglich der Kurbrandenburg in Konstanz auferlegten Reichshilfe1 und bekundet sein Gefallen an seinem Angebot, persönlich am Romzug teilzunehmen, vorausgesetzt dieser findet nicht zu bald statt. Gleichwohl hätte er erwartet, daß er die ihm auferlegte Hilfe – insbesondere die Reiter (da in Brandenburg gute Reiter zu finden sind), aber auch die Fußtruppen und das Geld – gemäß dem Konstanzer Abschied geschickt hätte. Da die gesetzte Frist für ihn jedoch zu kurz ist, akzeptiert er sein Angebot, daß Mgf. Kasimir für ihn zusätzlich zu seinem eigenen Kontingent so viele Reiter anwirbt, wie ihm durch den Reichsanschlag auferlegt sind. Der von ihm avisierte Rat wird mit seinen Pferden auf das Kurbrandenburger Kontingent angerechnet. Befiehlt ihm, eine entsprechende Geldsumme an Mgf. Kasimir zu schicken. Die Bargeldhilfe in Höhe von 2000 fl. und seinen Anteil für den sechsmonatigen Unterhalt der Fußknechte sollen ihm, dem Kg., unverzüglich durch den angekündigten kfl. Rat überbracht werden. Er benötigt das Geld für die Bezahlung und die Anwerbung eidgenössischer Söldner.2 

    Innsbruck, 17. Oktober 1507; präs. durch den [kfl.] Boten Jakob am 4. November (donrstag nach omnium sanctorum).
    Berlin, GStA, I. HA, Repos. 1, Nr. 2A, fol. 10–10’ (Or., Vermm. prps./amdrp., Gegenz. Serntein).