Deutsche Reichstagsakten  ‹  Der Reichstag zu Konstanz 1507
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Inhaltsverzeichnis

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Vorwort des Abteilungsleiters

Vorwort des Abteilungsleiters

Vorwort des Bearbeiters

Vorwort des Bearbeiters

Abkürzungen und Siglen

Abkürzungen und Siglen

Quellen- und Literaturverzeichnis

Einleitung

I. Kapitel Vorakten: Vorbereitung des Konstanzer Reichstages

I. Kapitel Vorakten: Vorbereitung des Konstanzer Reichstages

  • 1. Romzug
  • II. Kapitel Der Reichstag zu Konstanz

    II. Kapitel Der Reichstag zu Konstanz

  • 1. Romzug und Verfassungsfragen
  • 2. Schwäbischer Bundestag in Überlingen und Konstanz
  • 3. Städtetag in Konstanz
  • 4. Königliche Reichsbelehnungen, Privilegienvergaben, Begnadungen und Konfirmationen
  • 5. Schiedsverfahren während des Reichstages
  • 6. Sonstige Streitsachen
  • 7. Finanzangelegenheiten König Maximilians
  • 8. Nebenhandlungen
  • 9. Weisungen und Berichte
  • 10. Chroniken, Aufzeichnungen und Verzeichnisse
  • III. Kapitel Nachakten: Vollzug der Reichstagsbeschlüsse und Folgen des Reichstages

    III. Kapitel Nachakten: Vollzug der Reichstagsbeschlüsse und Folgen des Reichstages

  • 1. Romzug
  • 2. Wiedereröffnung des Reichskammergerichts
  • 3. Angelegenheiten von Reichsständen
  • Chronologisches Aktenverzeichnis

    Chronologisches Aktenverzeichnis

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    « Nr. 829 Zitationsmandat Kg. Maximilians an Bf. Johann von Metz und die Administratoren des Hochstifts »

    Der kgl. Reichsschatzmeister Hans von Landau hat mitgeteilt, daß sie, der erwählte Bf. von Metz und die ihm zur Seite gestellten Administratoren, die Bezahlung der in Köln beschlossenen Reichshilfe in Höhe von 577 fl.rh. sowie die in Konstanz bewilligte Bargeldhilfe von 510 fl.rh. für den Unterhalt von Fußtruppen ungeachtet der Reichsabschiede, der erfolgten Zusage der Stände und eines wegen des Kölner Anschlags ausgegangenen Zitationsmandats1 bislang nicht bezahlt haben, sondern die kgl. Gebote sträflich mißachtet und somit ihn und das Reich in wichtigen Angelegenheiten behindert haben. Landau hat ihn deshalb gebeten, durch den kgl. Reichsfiskal Hieronymus von Croaria gegen sie als Ungehorsame zu prozessieren. Der Reichsfiskal hat auf Vorladung an den kgl. Hof erkannt. Gebietet Šihnen demnach unter Androhung der kgl. Ungnade und einer Geldstrafe von 20 Mark lötigen Goldes, das Geld binnen drei Wochen nach Zustellung des Mandats an den kgl. Schatzmeister in Konstanz [Hans von Landau] auszuhändigen. Für den Fall weiterer Säumigkeit lädt er sie nach Ablauf des Termins vor das kgl. Hofgericht.2 

    s.l., 24. Januar 1508.
    Metz, AM, AA 3/50 (Kop.).

    Faksimiles der Druckfassung der Edition.

    ser/rta1507/dok829/pages

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    Anmerkungen

    1
     Vgl. Heil , RTA-MR VIII/2, Nr. 939, S. 1402 Anm. 24.
    2
     Im Entwurf für das Schreiben – der Adressat ist darin noch offengelassen – war eine Vorladung vor den kgl. Hofrat oder vor das kgl. Kammergericht in Regensburg vorgesehen, am Rand jedoch vermerkt: Welhes kgl. Mt. gefellig sein wil, hofrat oder camergericht (Reinkonz.; TLA Innsbruck, Maximiliana XIV/Misc., Kart. 37, Fasz. [4] Geldsachen, o.J., fol. 88–90).

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    Verweise auf Dokumente der Edition sowie weitere Ressourcen im Web.

    Registereinträge, die auf die Seite(n) dieses Dokuments verweisen.

    Erneute Fassung des Dokuments zum parallelen Lesen.

    « Nr. 829 Zitationsmandat Kg. Maximilians an Bf. Johann von Metz und die Administratoren des Hochstifts »

    Der kgl. Reichsschatzmeister Hans von Landau hat mitgeteilt, daß sie, der erwählte Bf. von Metz und die ihm zur Seite gestellten Administratoren, die Bezahlung der in Köln beschlossenen Reichshilfe in Höhe von 577 fl.rh. sowie die in Konstanz bewilligte Bargeldhilfe von 510 fl.rh. für den Unterhalt von Fußtruppen ungeachtet der Reichsabschiede, der erfolgten Zusage der Stände und eines wegen des Kölner Anschlags ausgegangenen Zitationsmandats1 bislang nicht bezahlt haben, sondern die kgl. Gebote sträflich mißachtet und somit ihn und das Reich in wichtigen Angelegenheiten behindert haben. Landau hat ihn deshalb gebeten, durch den kgl. Reichsfiskal Hieronymus von Croaria gegen sie als Ungehorsame zu prozessieren. Der Reichsfiskal hat auf Vorladung an den kgl. Hof erkannt. Gebietet Šihnen demnach unter Androhung der kgl. Ungnade und einer Geldstrafe von 20 Mark lötigen Goldes, das Geld binnen drei Wochen nach Zustellung des Mandats an den kgl. Schatzmeister in Konstanz [Hans von Landau] auszuhändigen. Für den Fall weiterer Säumigkeit lädt er sie nach Ablauf des Termins vor das kgl. Hofgericht.2 

    s.l., 24. Januar 1508.
    Metz, AM, AA 3/50 (Kop.).