Deutsche Reichstagsakten  ‹  Der Reichstag zu Konstanz 1507
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Inhaltsverzeichnis

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Vorwort des Abteilungsleiters

Vorwort des Abteilungsleiters

Vorwort des Bearbeiters

Vorwort des Bearbeiters

Abkürzungen und Siglen

Abkürzungen und Siglen

Quellen- und Literaturverzeichnis

Einleitung

I. Kapitel Vorakten: Vorbereitung des Konstanzer Reichstages

I. Kapitel Vorakten: Vorbereitung des Konstanzer Reichstages

  • 1. Romzug
  • II. Kapitel Der Reichstag zu Konstanz

    II. Kapitel Der Reichstag zu Konstanz

  • 1. Romzug und Verfassungsfragen
  • 2. Schwäbischer Bundestag in Überlingen und Konstanz
  • 3. Städtetag in Konstanz
  • 4. Königliche Reichsbelehnungen, Privilegienvergaben, Begnadungen und Konfirmationen
  • 5. Schiedsverfahren während des Reichstages
  • 6. Sonstige Streitsachen
  • 7. Finanzangelegenheiten König Maximilians
  • 8. Nebenhandlungen
  • 9. Weisungen und Berichte
  • 10. Chroniken, Aufzeichnungen und Verzeichnisse
  • III. Kapitel Nachakten: Vollzug der Reichstagsbeschlüsse und Folgen des Reichstages

    III. Kapitel Nachakten: Vollzug der Reichstagsbeschlüsse und Folgen des Reichstages

  • 1. Romzug
  • 2. Wiedereröffnung des Reichskammergerichts
  • 3. Angelegenheiten von Reichsständen
  • Chronologisches Aktenverzeichnis

    Chronologisches Aktenverzeichnis

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    « Nr. 868 Rat der Stadt Augsburg an Dr. Matthäus Neithart (Schwäbischer Bundeshauptmann der Städte) »

    Ein kgl. Bote übergab am 30. September dem Bürgermeister Jörg Langenmantel das in Abschrift beiliegende kgl. Schreiben [Nr. 866a] und bat, alle Augsburger Kaufleute zusammenzurufen, um diesen ein offenes gesiegeltes kgl. Mandat (Beilage A) [Nr. 865] zuzustellen. Da die Kaufleute derzeit nicht alle in Augsburg sind, erhielt der Bürgermeister gestern das kgl. Mandat ausgehändigt und hörte dazu den mündlichen Vortrag des Boten an, wonach die Kaufleute gewarnt werden sollten, daß ihnen ein weiteres Mandat (Beilage B) [Nr. 866b] zugehen werde, wenn sie dem kgl. Wunsch nicht willfahren würden. Falls diese beschwerliche Neuerung durchgesetzt würde, hätte dies nicht nur den Niedergang der im Mandat benannten Städte und ihrer Kaufleute zur Folge, sondern wäre auch für die übrigen Frei- und Reichsstädte ebenso wie für die höheren Stände von Nachteil. Bitten um die unverzügliche Einberufung eines Bundesstädtetages, der darüber beraten soll, wie die betroffenen Städte und die Kaufleute von diesem beschwerlichem und unerhörten Ansinnen befreit werden können.1 

    Augsburg, 2. Oktober 1507.
    Stuttgart, HStA, H 53, Bü. 25, unfol. (Or. Perg. m. S.) = Textvorlage A. Augsburg, StdA, Lit. 1505–1507, Fasz. [15] Augsburg (Febr.-Dez. 1507), unfol. (Konz. Hd. K. Peutinger) = B.
    Druck: Simonsfeld , Fondaco I, Nr. 651, S. 357f.

    Faksimiles der Druckfassung der Edition.

    ser/rta1507/dok868/pages

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    Anmerkungen

    1
     Neithart antwortete am 3.10., daß er wegen dieser alle Städte angehenden Angelegenheit zum 13.10. (mitwochen vor St. Gallen tag)  einen Bundesstädtetag einberufen werde. Auch er zeigte sich beunruhigt über die kgl. Forderung, dann solichs dermassen zu Costenz, sovil ich dabey geweßt bin, nit bewilligt noch gehandelt ist  (Or. m. S. [Ulm], sonntags nach Michelis ; StdA Augsburg, Lit. 1505–1507, Fasz. [15] Augsburg (Febr.-Dez. 1507), unfol.).

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    Verweise auf Dokumente der Edition sowie weitere Ressourcen im Web.

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    « Nr. 868 Rat der Stadt Augsburg an Dr. Matthäus Neithart (Schwäbischer Bundeshauptmann der Städte) »

    Ein kgl. Bote übergab am 30. September dem Bürgermeister Jörg Langenmantel das in Abschrift beiliegende kgl. Schreiben [Nr. 866a] und bat, alle Augsburger Kaufleute zusammenzurufen, um diesen ein offenes gesiegeltes kgl. Mandat (Beilage A) [Nr. 865] zuzustellen. Da die Kaufleute derzeit nicht alle in Augsburg sind, erhielt der Bürgermeister gestern das kgl. Mandat ausgehändigt und hörte dazu den mündlichen Vortrag des Boten an, wonach die Kaufleute gewarnt werden sollten, daß ihnen ein weiteres Mandat (Beilage B) [Nr. 866b] zugehen werde, wenn sie dem kgl. Wunsch nicht willfahren würden. Falls diese beschwerliche Neuerung durchgesetzt würde, hätte dies nicht nur den Niedergang der im Mandat benannten Städte und ihrer Kaufleute zur Folge, sondern wäre auch für die übrigen Frei- und Reichsstädte ebenso wie für die höheren Stände von Nachteil. Bitten um die unverzügliche Einberufung eines Bundesstädtetages, der darüber beraten soll, wie die betroffenen Städte und die Kaufleute von diesem beschwerlichem und unerhörten Ansinnen befreit werden können.1 

    Augsburg, 2. Oktober 1507.
    Stuttgart, HStA, H 53, Bü. 25, unfol. (Or. Perg. m. S.) = Textvorlage A. Augsburg, StdA, Lit. 1505–1507, Fasz. [15] Augsburg (Febr.-Dez. 1507), unfol. (Konz. Hd. K. Peutinger) = B.
    Druck: Simonsfeld , Fondaco I, Nr. 651, S. 357f.