Deutsche Reichstagsakten  ‹  Der Reichstag zu Konstanz 1507
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Inhaltsverzeichnis

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Vorwort des Abteilungsleiters

Vorwort des Abteilungsleiters

Vorwort des Bearbeiters

Vorwort des Bearbeiters

Abkürzungen und Siglen

Abkürzungen und Siglen

Quellen- und Literaturverzeichnis

Einleitung

I. Kapitel Vorakten: Vorbereitung des Konstanzer Reichstages

I. Kapitel Vorakten: Vorbereitung des Konstanzer Reichstages

  • 1. Romzug
  • II. Kapitel Der Reichstag zu Konstanz

    II. Kapitel Der Reichstag zu Konstanz

  • 1. Romzug und Verfassungsfragen
  • 2. Schwäbischer Bundestag in Überlingen und Konstanz
  • 3. Städtetag in Konstanz
  • 4. Königliche Reichsbelehnungen, Privilegienvergaben, Begnadungen und Konfirmationen
  • 5. Schiedsverfahren während des Reichstages
  • 6. Sonstige Streitsachen
  • 7. Finanzangelegenheiten König Maximilians
  • 8. Nebenhandlungen
  • 9. Weisungen und Berichte
  • 10. Chroniken, Aufzeichnungen und Verzeichnisse
  • III. Kapitel Nachakten: Vollzug der Reichstagsbeschlüsse und Folgen des Reichstages

    III. Kapitel Nachakten: Vollzug der Reichstagsbeschlüsse und Folgen des Reichstages

  • 1. Romzug
  • 2. Wiedereröffnung des Reichskammergerichts
  • 3. Angelegenheiten von Reichsständen
  • Chronologisches Aktenverzeichnis

    Chronologisches Aktenverzeichnis

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    « Nr. 878 Ausschreiben Dr. Matthäus Neitharts an die Schwäbischen Bundesstädte »

    Gemäß dem Abschied des Ulmer Bundesstädtetages [Nr. 874] reiste er gemeinsam mit den Bürgermeistern von Augsburg [Ulrich Artzt] und Nürnberg [Jörg Holzschuher] zum röm. Kg., um wegen der von den Handelsgesellschaften geforderten Anleihe vorstellig zu werden. Nachdem sie einige Tage in Innsbruck warten mußten, konnten sie auf Schloß Fragenstein mit dem Kg. verhandeln. Ihr Anliegen wurde jedoch ungeachtet ihrer Bemühungen abschlägig beschieden.
    Die Angelegenheit ist für alle Städte von höchster Wichtigkeit. Die Teilnehmer am letzten Bundesstädtetag haben deshalb beschlossen, daß bei weiteren Verhandlungen darüber keine Stadt fernbleiben soll. Beraumt für den 19. November (St. Elisabethen tag) einen Tag der Schwäbischen Bundesstädte nach Ulm an. Er ersucht sie in seiner Eigenschaft als Städtehauptmann, vorab über diese Angelegenheit zu beraten und auf jeden Fall durch einen bevollmächtigten Gesandten an der Versammlung teilzunehmen.

    s.l., jedoch vermutlich Ulm, 4. November 1507 (dornstags nach allerseelentag). 
    Nördlingen, StdA, Missiven 1507–1508, Fasz. 1, fol. 221–221’ (Or. m. S.)1 = Textvorlage A. Augsburg, StdA, Lit. 1505–1507, Fasz. [18] Schwäbischer Bund (Jan.-Dez. 1507), unfol. (Or. m. S.) = B. Stuttgart, HStA, H 53 (Fasz. 44), Bü. 156, unfol. (Or. m. S., Adressat: Bürgermeister und Rat der Stadt Heilbronn). Memmingen, StdA, A Bd. 292, unfol. (Or.). Karlsruhe, GLA, 225/1226 (Or. m. S., Adressat: Bürgermeister und Rat der Stadt Überlingen).

    Faksimiles der Druckfassung der Edition.

    ser/rta1507/dok878/pages

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    Anmerkungen

    1
     Nördlingen antwortete am 20.11. auf das Ausschreiben, wegen wichtiger anderer Angelegenheiten nicht teilnehmen zu können (Kop., mitwochen nach Otmari; StdA Nördlingen, Missivenbücher 1507, fol. 121’-122).

    Faksimiles der Druckseiten: Durch Verschieben der Spaltenteiler wird das Faksimile vergrößert. Durch einen Klick öffnet sich die seitenweise Blätterfunktion.

    Verweise auf Dokumente der Edition sowie weitere Ressourcen im Web.

    Registereinträge, die auf die Seite(n) dieses Dokuments verweisen.

    Erneute Fassung des Dokuments zum parallelen Lesen.

    « Nr. 878 Ausschreiben Dr. Matthäus Neitharts an die Schwäbischen Bundesstädte »

    Gemäß dem Abschied des Ulmer Bundesstädtetages [Nr. 874] reiste er gemeinsam mit den Bürgermeistern von Augsburg [Ulrich Artzt] und Nürnberg [Jörg Holzschuher] zum röm. Kg., um wegen der von den Handelsgesellschaften geforderten Anleihe vorstellig zu werden. Nachdem sie einige Tage in Innsbruck warten mußten, konnten sie auf Schloß Fragenstein mit dem Kg. verhandeln. Ihr Anliegen wurde jedoch ungeachtet ihrer Bemühungen abschlägig beschieden.
    Die Angelegenheit ist für alle Städte von höchster Wichtigkeit. Die Teilnehmer am letzten Bundesstädtetag haben deshalb beschlossen, daß bei weiteren Verhandlungen darüber keine Stadt fernbleiben soll. Beraumt für den 19. November (St. Elisabethen tag) einen Tag der Schwäbischen Bundesstädte nach Ulm an. Er ersucht sie in seiner Eigenschaft als Städtehauptmann, vorab über diese Angelegenheit zu beraten und auf jeden Fall durch einen bevollmächtigten Gesandten an der Versammlung teilzunehmen.

    s.l., jedoch vermutlich Ulm, 4. November 1507 (dornstags nach allerseelentag). 
    Nördlingen, StdA, Missiven 1507–1508, Fasz. 1, fol. 221–221’ (Or. m. S.)1 = Textvorlage A. Augsburg, StdA, Lit. 1505–1507, Fasz. [18] Schwäbischer Bund (Jan.-Dez. 1507), unfol. (Or. m. S.) = B. Stuttgart, HStA, H 53 (Fasz. 44), Bü. 156, unfol. (Or. m. S., Adressat: Bürgermeister und Rat der Stadt Heilbronn). Memmingen, StdA, A Bd. 292, unfol. (Or.). Karlsruhe, GLA, 225/1226 (Or. m. S., Adressat: Bürgermeister und Rat der Stadt Überlingen).