Deutsche Reichstagsakten  ‹  Der Reichstag zu Konstanz 1507
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Inhaltsverzeichnis

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Vorwort des Abteilungsleiters

Vorwort des Abteilungsleiters

Vorwort des Bearbeiters

Vorwort des Bearbeiters

Abkürzungen und Siglen

Abkürzungen und Siglen

Quellen- und Literaturverzeichnis

Einleitung

I. Kapitel Vorakten: Vorbereitung des Konstanzer Reichstages

I. Kapitel Vorakten: Vorbereitung des Konstanzer Reichstages

  • 1. Romzug
  • II. Kapitel Der Reichstag zu Konstanz

    II. Kapitel Der Reichstag zu Konstanz

  • 1. Romzug und Verfassungsfragen
  • 2. Schwäbischer Bundestag in Überlingen und Konstanz
  • 3. Städtetag in Konstanz
  • 4. Königliche Reichsbelehnungen, Privilegienvergaben, Begnadungen und Konfirmationen
  • 5. Schiedsverfahren während des Reichstages
  • 6. Sonstige Streitsachen
  • 7. Finanzangelegenheiten König Maximilians
  • 8. Nebenhandlungen
  • 9. Weisungen und Berichte
  • 10. Chroniken, Aufzeichnungen und Verzeichnisse
  • III. Kapitel Nachakten: Vollzug der Reichstagsbeschlüsse und Folgen des Reichstages

    III. Kapitel Nachakten: Vollzug der Reichstagsbeschlüsse und Folgen des Reichstages

  • 1. Romzug
  • 2. Wiedereröffnung des Reichskammergerichts
  • 3. Angelegenheiten von Reichsständen
  • Chronologisches Aktenverzeichnis

    Chronologisches Aktenverzeichnis

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    « Nr. 885 Weisung Nürnbergs an Jörg Holzschuher (Gesandter zum Tag der Schwäbischen Bundesstädte) »

    Nach seiner Abreise, und zwar am Freitagabend [19.11.], übergab ein berittener Bote ein in Abschrift beiliegendes kgl. Schreiben [Nr. 880]. Sie ließen es unbeantwortet und haben die aus der Auffassung des Kg. hinsichtlich des Rechtsstatus der Gesellschaften resultierenden negativen Konsequenzen für sich und die anderen betroffenen Städte erwogen. Die Angelegenheit betrifft die übrigen Bundesstädte und Städte wie sie selbst. Streitigkeiten zwischen den Kaufleuten und Handelsgesellschaften oder Forderungen Dritter gegen diese Šmüßten gemäß der Position des Kg. künftig vor dem kgl. Kammergericht und nicht vor städtischen Instanzen ausgetragen werden. Alle Kaufleute und Gesellschaften unterstehen jedoch mit ihren bürgerlichen Rechten der Stadt. Demgegenüber hat die Argumentation des Kg. keinen Bestand.
    Er soll dies gegenüber den anderen Städten erklären, jedoch vorsichtig agieren, um nicht die kgl. Ungnade gegen Nürnberg zu riskieren. Gegebenenfalls soll er die Antwort der Städte an die kgl. Gesandten durch Eilboten übersenden.

    Nürnberg, 21. November 1507 (suntag unser Frauen tag presentacionis).
    Nürnberg, StA, Rst. Nürnberg, Briefbücher 60, fol. 124’-125 (Kop., Verm. über Siegelung durch Alt-BM Martin Geuder).

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    ser/rta1507/dok885/pages

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    Verweise auf Dokumente der Edition sowie weitere Ressourcen im Web.

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    Erneute Fassung des Dokuments zum parallelen Lesen.

    « Nr. 885 Weisung Nürnbergs an Jörg Holzschuher (Gesandter zum Tag der Schwäbischen Bundesstädte) »

    Nach seiner Abreise, und zwar am Freitagabend [19.11.], übergab ein berittener Bote ein in Abschrift beiliegendes kgl. Schreiben [Nr. 880]. Sie ließen es unbeantwortet und haben die aus der Auffassung des Kg. hinsichtlich des Rechtsstatus der Gesellschaften resultierenden negativen Konsequenzen für sich und die anderen betroffenen Städte erwogen. Die Angelegenheit betrifft die übrigen Bundesstädte und Städte wie sie selbst. Streitigkeiten zwischen den Kaufleuten und Handelsgesellschaften oder Forderungen Dritter gegen diese Šmüßten gemäß der Position des Kg. künftig vor dem kgl. Kammergericht und nicht vor städtischen Instanzen ausgetragen werden. Alle Kaufleute und Gesellschaften unterstehen jedoch mit ihren bürgerlichen Rechten der Stadt. Demgegenüber hat die Argumentation des Kg. keinen Bestand.
    Er soll dies gegenüber den anderen Städten erklären, jedoch vorsichtig agieren, um nicht die kgl. Ungnade gegen Nürnberg zu riskieren. Gegebenenfalls soll er die Antwort der Städte an die kgl. Gesandten durch Eilboten übersenden.

    Nürnberg, 21. November 1507 (suntag unser Frauen tag presentacionis).
    Nürnberg, StA, Rst. Nürnberg, Briefbücher 60, fol. 124’-125 (Kop., Verm. über Siegelung durch Alt-BM Martin Geuder).