Deutsche Reichstagsakten  ‹  Der Reichstag zu Konstanz 1507
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Inhaltsverzeichnis

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Vorwort des Abteilungsleiters

Vorwort des Abteilungsleiters

Vorwort des Bearbeiters

Vorwort des Bearbeiters

Abkürzungen und Siglen

Abkürzungen und Siglen

Quellen- und Literaturverzeichnis

Einleitung

I. Kapitel Vorakten: Vorbereitung des Konstanzer Reichstages

I. Kapitel Vorakten: Vorbereitung des Konstanzer Reichstages

  • 1. Romzug
  • II. Kapitel Der Reichstag zu Konstanz

    II. Kapitel Der Reichstag zu Konstanz

  • 1. Romzug und Verfassungsfragen
  • 2. Schwäbischer Bundestag in Überlingen und Konstanz
  • 3. Städtetag in Konstanz
  • 4. Königliche Reichsbelehnungen, Privilegienvergaben, Begnadungen und Konfirmationen
  • 5. Schiedsverfahren während des Reichstages
  • 6. Sonstige Streitsachen
  • 7. Finanzangelegenheiten König Maximilians
  • 8. Nebenhandlungen
  • 9. Weisungen und Berichte
  • 10. Chroniken, Aufzeichnungen und Verzeichnisse
  • III. Kapitel Nachakten: Vollzug der Reichstagsbeschlüsse und Folgen des Reichstages

    III. Kapitel Nachakten: Vollzug der Reichstagsbeschlüsse und Folgen des Reichstages

  • 1. Romzug
  • 2. Wiedereröffnung des Reichskammergerichts
  • 3. Angelegenheiten von Reichsständen
  • Chronologisches Aktenverzeichnis

    Chronologisches Aktenverzeichnis

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    « Nr. 967 Auszug aus einen Protokoll der Stadt Worms »

    Verhandlungen über die Reichsbelehnung Bf. Reinhards von Worms.

    Worms, StdA, 1 B, 1939,2, unfol. (Protokoll [A]).

    [Verhandlungen über den Konflikt der Stadt mit Bf. Reinhard von Worms; Nr. 388]. Und hat der Bf. den Kff., Ff. und stenden des Reichs angehangen und gepeten, die kgl. Mt. zu bitten, im syn regalia zu lyhen. Also haben die Ff. und stende gemeinlich gebeten die kgl. Mt., das ir Mt. umb ir vorbitt willen den Bf. wider zu gnaden annemen und im syne regalia lyhen wollt. Das hat der Kg. zugesagt zu tun, doch hab er etwas zuvor mit im zu reden. Darnach, alß der Kff., Ff. und andere stende viel abgeritten waren, dazwuschen der Bf. vast solicitiret, im zu lyhen, und der Kg. ime furhilt, ine zu vertragen mit der burgerschaft umb die zoll und wage, des aber der Bf. nit vervolgen wollt, ließ ine der Kg. nachlaufen, biß yederman abgeritten. Alleyn der Bf. von Trier, der ging fru und spade und hinge dem Kg. an, unserm Bf. zu lyhen, nachdem der Kg. das den stenden des Reichs zugesagt hett. Also nach langem nachlaufen und anhalten, darunder der Bf. zu mermalen furbescheiden und er in hoffen, was im sollt geliehen syn werden, so müßt er doch also wider heymgeen trurige. Darunder ward eyn artikel begriffen, darin kgl. Mt. der statt furbehilt der begnadigüng unschedlich; und wie derselb artikel gestellt uf die oder das, doch alles vorberurter meynung, so was im derselben kyns gefellig. Und alß der Bf. von Triere nit ablassen wollt, beschiede der Kg. eyn stunde zu lyhen. Und alß die stunde kame und unser Bf. mit den synen erschyne, ließ der Kg. eyn rede und protestacion tün, darauf dem Bf. zu lyhen und nit anders. Und alß der Bf. sich darin williget, also zu entpfahen, lyhe im der Kg. mit gedinge, wie hienach in ir Mt. brief [Nr. 968] geschriben steet.

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    « Nr. 967 Auszug aus einen Protokoll der Stadt Worms »

    Verhandlungen über die Reichsbelehnung Bf. Reinhards von Worms.

    Worms, StdA, 1 B, 1939,2, unfol. (Protokoll [A]).

    [Verhandlungen über den Konflikt der Stadt mit Bf. Reinhard von Worms; Nr. 388]. Und hat der Bf. den Kff., Ff. und stenden des Reichs angehangen und gepeten, die kgl. Mt. zu bitten, im syn regalia zu lyhen. Also haben die Ff. und stende gemeinlich gebeten die kgl. Mt., das ir Mt. umb ir vorbitt willen den Bf. wider zu gnaden annemen und im syne regalia lyhen wollt. Das hat der Kg. zugesagt zu tun, doch hab er etwas zuvor mit im zu reden. Darnach, alß der Kff., Ff. und andere stende viel abgeritten waren, dazwuschen der Bf. vast solicitiret, im zu lyhen, und der Kg. ime furhilt, ine zu vertragen mit der burgerschaft umb die zoll und wage, des aber der Bf. nit vervolgen wollt, ließ ine der Kg. nachlaufen, biß yederman abgeritten. Alleyn der Bf. von Trier, der ging fru und spade und hinge dem Kg. an, unserm Bf. zu lyhen, nachdem der Kg. das den stenden des Reichs zugesagt hett. Also nach langem nachlaufen und anhalten, darunder der Bf. zu mermalen furbescheiden und er in hoffen, was im sollt geliehen syn werden, so müßt er doch also wider heymgeen trurige. Darunder ward eyn artikel begriffen, darin kgl. Mt. der statt furbehilt der begnadigüng unschedlich; und wie derselb artikel gestellt uf die oder das, doch alles vorberurter meynung, so was im derselben kyns gefellig. Und alß der Bf. von Triere nit ablassen wollt, beschiede der Kg. eyn stunde zu lyhen. Und alß die stunde kame und unser Bf. mit den synen erschyne, ließ der Kg. eyn rede und protestacion tün, darauf dem Bf. zu lyhen und nit anders. Und alß der Bf. sich darin williget, also zu entpfahen, lyhe im der Kg. mit gedinge, wie hienach in ir Mt. brief [Nr. 968] geschriben steet.