Deutsche Reichstagsakten  ‹  Der Reichstag zu Konstanz 1507
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Inhaltsverzeichnis

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Vorwort des Abteilungsleiters

Vorwort des Abteilungsleiters

Vorwort des Bearbeiters

Vorwort des Bearbeiters

Abkürzungen und Siglen

Abkürzungen und Siglen

Quellen- und Literaturverzeichnis

Einleitung

I. Kapitel Vorakten: Vorbereitung des Konstanzer Reichstages

I. Kapitel Vorakten: Vorbereitung des Konstanzer Reichstages

  • 1. Romzug
  • II. Kapitel Der Reichstag zu Konstanz

    II. Kapitel Der Reichstag zu Konstanz

  • 1. Romzug und Verfassungsfragen
  • 2. Schwäbischer Bundestag in Überlingen und Konstanz
  • 3. Städtetag in Konstanz
  • 4. Königliche Reichsbelehnungen, Privilegienvergaben, Begnadungen und Konfirmationen
  • 5. Schiedsverfahren während des Reichstages
  • 6. Sonstige Streitsachen
  • 7. Finanzangelegenheiten König Maximilians
  • 8. Nebenhandlungen
  • 9. Weisungen und Berichte
  • 10. Chroniken, Aufzeichnungen und Verzeichnisse
  • III. Kapitel Nachakten: Vollzug der Reichstagsbeschlüsse und Folgen des Reichstages

    III. Kapitel Nachakten: Vollzug der Reichstagsbeschlüsse und Folgen des Reichstages

  • 1. Romzug
  • 2. Wiedereröffnung des Reichskammergerichts
  • 3. Angelegenheiten von Reichsständen
  • Chronologisches Aktenverzeichnis

    Chronologisches Aktenverzeichnis

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    « Nr. 926 Auszug aus der Luzerner Bilder-Chronik Diebold Schillings »

    Verhandlungen zwischen eidgenössischen Gesandten und Kg. Maximilian (24. Okt.-8. Nov. 1507).

    Druck: Schilling , Bilderchronik (Schmid), S. 382f. = Textvorlage A. Ders. , Bilderchronik (Durrer/Hilber), S. 158 = B.

    Wie gemeiner Eitgnossen botten abermalß gan Kaͤmpten zuͦ dem Roͤmschen küng kamend und sich mit im und er mit inen underrettend, und von dem von Waͤrse1.

    In dissen dingen gieng ouch mengerley red uß, den Roͤmschen küng und die ort der Eitgnossen beruͤrende, die im dann zuͦgeseit. Und diewil sy villicht beidersit, wie vor gehoͤrt ist, anfaͤnglich einander nit raͤcht verstanden hattend, verfuͦgtend sich der Eitgnossen botten wider gan Costentz, und ward inen von iren heren und obern entpfolhen, nit ze erwinden, bitz das sy sin küngliche maiestet fundend. Und in sollichem ward der Roͤmsch küng der Eitgnossen begaͤr, zuͦ im ze komen, berichtett, der aber dazemal ze Kempten und der Eitgnossen vast fro was, und schickt ouch angends nach inen, zuͦ im gan Kempten ze komen, alß sy ouch tatend. Daselbs wurdend sy erlich entpfangen, wol gehalten und mit gnaden gelassen und abermalß ab der herberg geloͤst und erlichen begabet. [Vermittlungsverhandlungen im Konflikt zwischen Ludwig von Orléans und Louis de Vaudrey] 
    Nuͦ fundend der Eitgnossen botten by dem Roͤmschen küng des bapstz, ouch des küngs von Hyspanien und ander maͤchtig bottschafften me, die aber understuͦndend, den Roͤmschen küng und den küng von Franckerich miteinandern ze verrichten. Und alß aber der Roͤmsch küng in sollichem die Eitgnossen verhort und darby verstuͦnd, dz sy im woltend haͤlffen, damit er keiser wurde, ließ er die bericht, mit dem küng von Franckerich ze machen, anstan und vermeint, den zug gan Rom ze handen ze naͤmen, damit er lang zitt umgangen was und vil lüten daruff wartet, die der sach am letsten übel entgoltend. Und genoß er sin ouch nit, wann die Frantzosen bruchtend allen vliß und spartend kein guͦt, inn an dem Romzug ze hindern, alß das alles, wie und wo sy das tatend, harnach eigentlich verstanden wirt. Der küng von Franckerich soͤlte harin sin nammen bedacht han, und was er von Gott erlanget hatt, und so fraͤvelich wider dz Roͤmsch rich nit haben gehandlet.
    [Gerüchte über einen bevorstehenden Angriff auf Mülhausen im Rahmen des Romzuges].

    Faksimiles der Druckfassung der Edition.

    ser/rta1507/dok926/pages

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    Anmerkungen

    1
     = [Louis de] Vaudrey.

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    « Nr. 926 Auszug aus der Luzerner Bilder-Chronik Diebold Schillings »

    Verhandlungen zwischen eidgenössischen Gesandten und Kg. Maximilian (24. Okt.-8. Nov. 1507).

    Druck: Schilling , Bilderchronik (Schmid), S. 382f. = Textvorlage A. Ders. , Bilderchronik (Durrer/Hilber), S. 158 = B.

    Wie gemeiner Eitgnossen botten abermalß gan Kaͤmpten zuͦ dem Roͤmschen küng kamend und sich mit im und er mit inen underrettend, und von dem von Waͤrse1.

    In dissen dingen gieng ouch mengerley red uß, den Roͤmschen küng und die ort der Eitgnossen beruͤrende, die im dann zuͦgeseit. Und diewil sy villicht beidersit, wie vor gehoͤrt ist, anfaͤnglich einander nit raͤcht verstanden hattend, verfuͦgtend sich der Eitgnossen botten wider gan Costentz, und ward inen von iren heren und obern entpfolhen, nit ze erwinden, bitz das sy sin küngliche maiestet fundend. Und in sollichem ward der Roͤmsch küng der Eitgnossen begaͤr, zuͦ im ze komen, berichtett, der aber dazemal ze Kempten und der Eitgnossen vast fro was, und schickt ouch angends nach inen, zuͦ im gan Kempten ze komen, alß sy ouch tatend. Daselbs wurdend sy erlich entpfangen, wol gehalten und mit gnaden gelassen und abermalß ab der herberg geloͤst und erlichen begabet. [Vermittlungsverhandlungen im Konflikt zwischen Ludwig von Orléans und Louis de Vaudrey] 
    Nuͦ fundend der Eitgnossen botten by dem Roͤmschen küng des bapstz, ouch des küngs von Hyspanien und ander maͤchtig bottschafften me, die aber understuͦndend, den Roͤmschen küng und den küng von Franckerich miteinandern ze verrichten. Und alß aber der Roͤmsch küng in sollichem die Eitgnossen verhort und darby verstuͦnd, dz sy im woltend haͤlffen, damit er keiser wurde, ließ er die bericht, mit dem küng von Franckerich ze machen, anstan und vermeint, den zug gan Rom ze handen ze naͤmen, damit er lang zitt umgangen was und vil lüten daruff wartet, die der sach am letsten übel entgoltend. Und genoß er sin ouch nit, wann die Frantzosen bruchtend allen vliß und spartend kein guͦt, inn an dem Romzug ze hindern, alß das alles, wie und wo sy das tatend, harnach eigentlich verstanden wirt. Der küng von Franckerich soͤlte harin sin nammen bedacht han, und was er von Gott erlanget hatt, und so fraͤvelich wider dz Roͤmsch rich nit haben gehandlet.
    [Gerüchte über einen bevorstehenden Angriff auf Mülhausen im Rahmen des Romzuges].