Deutsche Reichstagsakten, Jüngere Reihe. Reichstagsakten unter Kaiser Karl V., XI. Band. Der Reichstag zu Regensburg 1541 bearbeitet von Albrecht P. Luttenberger, für den Druck vorbereitet von Christiane Neerfeld

Nr. 63 Protokollarischer Bericht über die Verhandlungen der schmalkaldischen Verbündeten vor Reichstagsbeginn – Regensburg, [1541 April 2]

Nr. 64 Protokoll der Verhandlungen des Kaisers und der kurfürstlichen Räte in Sachen Hessen contra Braunschweig – Regensburg, 1541 April 2–4

Nr. 65 Mainzer Protokoll des Kurfürstenrates – Regensburg, 1541 April 5–Juli 11

Nr. 66 Kurbrandenburgisches Protokoll des Kurfürstenrates – Regensburg, 1541 April 2–23

Nr. 67 Kurbrandenburgisches Protokoll des Kurfürstenrates – Regensburg, 1541 Juni 30–Juli 29

Nr. 68 Kölner Protokoll des Kurfürstenrates – Regensburg, 1541 Juni 30–Juli 14

Nr. 69 Protokoll des Würzburger Sekretärs Ewald Kreutznacher – [Regensburg], 1540 November–1541 August 3

Nr. 70 Freisinger Protokoll – [Regensburg], 1541 April 5–Juli 26

Nr. 71 Protokoll der Gesandten der Stadt Esslingen – Regensburg, 1541 März 13–August 2

Nr. 72 Württembergisches Protokoll der Verhandlungen der protestantischen Stände bzw. schmalkaldischen Verbündeten – [Regensburg], 1541 März 29–August 1

Nr. 73 Protokoll und Supplikation Ebf. Christophs von Bremen (1541 März 15) – Regensburg, 1541 Februar 14–April 22

Nr. 74 Protokollarische Aufzeichnungen des Frankfurter Reichstagsgesandten Hieronymus zum Lamb – Regensburg, 1541 Juni 25–August 1

Nr. 75 Protokollarischer Bericht der herzoglich-sächsischen Reichstagsgesandten über den Verlauf verschiedener Verhandlungen – [Regensburg, 1541 August 1]

Nr. 76 Verlaufsprotokoll – Regensburg, 1541 [April 5–Juli 29]

Nr. 77 Protokollarischer Bericht Christophs von Kreytzen – [Regensburg], 1541 April 13–Mai 15

Nr. 78 Protokollarischer Bericht Christophs von Kreytzen – [Regensburg], 1541 Mai 15–Juni 23

Nr. 79 Protokollarischer Bericht Christophs von Kreytzen – [Regensburg], 1541 Juli 13–August 1

Anmerkungen

1
 Vgl. Dr. Matthias Held an Hg. Heinrich von Braunschweig, Neuhausen bei Worms, 1541 März 7, Pfeilschifter, Acta reformationis catholicae, Bd. III, Nr. 113, S. 369–371.
2
 Zu Dr. Konrad Braun vgl. Rößner, Konrad Braun, passim und besonders S. 63–83.
3
 Hubert Leodius, Sekretär Pfgf. Friedrichs.
a
–a V. 3. Hd. nachgetr.
4
 Louis de Praet, Mitglied des Brüsseler Staatsrates.
b
–b V. 3. Hd. nachgetr.
c
 In der Vorlage versehentlich: sehe.
1
 Vgl. die landgräflich-hessische Eingabe an Granvelle, Regensburg, 1541 März 30, Wien HHStA, RK RA i. g. 13c/Konv. 2, fol. 9r–9v? (Kop.): Dem H. Granvella angetragen Mitwochs nach Letare anno etc. 41 [1541 März 30]: Erstlich zu sagen, das mein gnediger herr noch uffs underthenigst darfur bitt, dann Hg. Heinrich will die ding als zeugnus geprauchen, darumb kan es sein fstl. Gn. nicht underlassen und bitt uff das underthenigst darfur, dann es sey gereit ußgangen in landen und werd zu Frannckfurth zu failem kauf verkauft werden. Sollt es dann hieher komen, so stüend seinen fstl. Gn. gevahr daruff. Man möchte sagen, sein fstl. Gn. hette es verwilligt, nicht ußzugeben, und thets gleich sere. Sein fstl. Gn. ist auch des unbeschwerdt, das daruff widerschreiben, wer do lustig sey, der soll gnugsam antwurt entpfangen. Es mag auch sein fstl. Gn. offen verhör deßhalben wol leiden und will auch darumb gepetten haben. Sollt es aber je nicht sein und wollt es ir ksl. Mt. je also haben, so wollt dannocht sein fstl. Gn. ir ksl. Mt. zu underthenigem gefallen das thun. Er wollt zwey der ksl. Mt., vier under die ksl. räthe und viere under chur- und fursten ußtheilen und darnach stillstehn, doch mit der protestation, sein fstl. Gn. hetten irn räthen doheim bevolhen, die ding zu disvulgiern, das würdet auch gewißlich geschehen sein. Sollt es nun hieher gelangen, weitter dann sein fstl. Gn. ußtheilen wurd, möchte seinen fstl. Gn. durch Hg. Heinrichen ußgelögt werden, sein fstl. Gn. hett zugesagt und nicht volltzogen, wölchs sein fstl. Gn. bey ir ungern wollte befünden lassen. Darneben bitt auch sein fstl. Gn. eins, daß ksl. Mt. zu vollkomner information etlichen räthen bevelhen, die missiven, brief und sigel zu besichtigen, domit ire ksl. Mt. mögen befünden, das dasjhene, so sein fstl. Gn. haben von Hg. Heinrich geschriben und gesagt, wahr sey. Es will auch sein fstl. Gn. die ksl. Mt. nochmals erinnert haben, das ir Mt. verschaffe, daß sein fstl. Gn. mit Hg. Heinrichen im rath nicht sein muesst, dann sein fstl. Gn. können das nicht thun. Es würd sein fstl. Gn. fur ein leichtvertigkeit zugemessen werden.
2
 Dazu marg. Notiz: A. dieser ratschlag ist latine furbracht, wie hernach folgt.
a
–a Nachgetr.
b
 Nachgetr.
c
 Nachgetr.
3
 Diese Stellungnahme der kurfürstlichen Räte wurde Granvelle am 3. April 1541 in lat. Sprache vorgetragen. Vgl. den Text Wien HHStA, MEA RTA 7 Konv. II, fol. 50r–50v. Das Protokoll zu diesem Vortrag fährt dann ebd. fol. 50v–51r fort: Respondit generosus dominus a Grandville caesaream maiestatem ista media per consiliarios proposita apud Lantgravium saepe tentasse, sed nihil profecisse. Quod autem dictum esset utrumque principem propositioni et initio concilii interesse non debere, id vix esse eius modi, ut obtineri possit. Si quidem inaequale in spetiem esse lantgravium excludi, qui solus inter suae sectae principes hic esset, quum Braunsvicensis multos ibidem principes habeat consimilis religionis. Se tum responsum et consilium dominorum electorum ad caesaream maiestatem velle deferre. Postea rursus fuit eidem domino caesareae maiestatis consiliario demonstratum, ut domini consiliarii bona spe essent fore, ut moveretur Lantgravius et caesareae maiestati morem gereret, si audiret electorum consensum, et quod caesarea maiestas ut ipsius Lantgravii ordinarius iudex agere cum Lantgravio posset, ne privatis et personalibus suis communibus rei publicae officeret aut institutum consilii gravissimum negotium impediret. Debere autem Lantgravium et illud attendere et diligenter etiam atque etiam considerare quod reliqui protestantes, si a caesarea maiestate admoneantur, procul dubio comitia promovebunt, tantum abest, ut causas probaturi sint, quibus imperii maxima negotia impediantur. Propterea verisimile esse nec Lantgravium secus atque illos existimaturum, quae tum omnia caesarea maiestate pro arbitrio moderari deberet. Responsum est et haec et alia se ad caesaream maiestatem relaturum et quae sententia ipsius maiestatis constiterit tempore significaturum. Acta Iudica [April 3]. Zum Beginn des Vortrags ist fol. 50r marg. notiert: Sontags Judica [1541 April 3] ist anno 41 dieser ratschlag dem Granvel von wegen der churfursten angezeigt durch Dr. Casparn und den pfaltzgrevischen cantzler, furter an ksl. Mt. zu gelangen. Vgl. den Vorschlag Lgf. Philipps von Hessen, Regensburg, o. Datum, Wien HHStA, RK RA i. g. 13c/Konv. 2?:Es wolt mein gnediger her auch nicht gerne, daß ksl. Mt. dieser sachn halben aufgehalten werden solt. Darumb hat sein fstl. Gn. auch auf diese wege, so das erst furgeschlagen mittel kein volge erreichen mocht, gedacht, ob ksl. Mt. allen fursten ansagen liesse, daß sie wolten danidden pleiben und ire rethe schigken. Oder so das nicht sein solt, daß dan di ksl. Mt. seinen fstl. Gn., ein protestation zu gescheen, vergonnen wolte, die vor dermassen begriffen were und in den terminis pliebe, damit daraus weither zanck nicht erregt mochte werden. Wolte aber di ksl. Mt. soliche protestation zu iren handen nemen und selbst im ersten furtragen verleßen lassen und bei irer ksl. Mt. – – –. Tenor protestationis wurd der sein, das sein fstl. Gn. alda auf erfordern ksl. Mt. derselbigen zu gehorsam, auch zu forderung der ehre Gots und des reichs anliggen und sachen erschienen. Nu hette Hg. Heinrich seine fstl. Gn. mit etlichen schriften und vermeinten iniurien heftig angetzogen, wilche iniurien sein fstl. Gn. durch solich erscheinen nicht wolte nachgelassen, sondern deshalben ir recht und gerechtigkeit furbehalten haben. Dweil dan itzt kein anderer furst hie ist, der zwischen inen sitzen werde, das dan ksl. Mt. verschaff, daß unter den fursten ein ungeverlich session gehalten und einer als Hg. Ottheinrich oder ein anderer zwischen sie bede gesetzt wurde, und zu andern nachvolgenden gemeinen reichshendeln di form und ordenung zwischen inen furgenomen wurde, wan einer hinaufzoge, daß dan der andere hernidden pliebe. Aber in alle wege were seinen fstl. Gn. beschwerlich, so sonst andre fursten hernidden nicht pleiben wurden, daß sie bede ausgesondert und hernidden pleiben solten.
d
 V. a. Hd. korr. aus: Dinstags.
4
 Vgl. Protestation Lgf. Philipps von Hessen, Regensburg, 1541 April 4, Wien HHStA, RK RA i. g. 13c/Konv. 2, fol. 11r, 12r (Kop.): Dieweil euer ksl. Mt. mich zu disem reichstag gnedigclichst hat ervordert und derselben zu underthenigkeit und gehorsam ich allhie erschinen bin und dann euer ksl. Mt. disen tag allen stenden und mir haben ansagen und zu erkennen geben lassen, das euer ksl. Mt. uff morgen das erst furhalten thun wöllen, domit dann euer ksl. Mt. der christenheit und des hl. reichs sachen so vil mer gefürdert werden, so bin ich im selbigen auch geneigt, mich gehorsamblich zu erzeigen. Nachdem aber mich Hg. Heinrich von Braunschweig in etlichen schriften mit vermeinten iniurien heftig angezogen und verunrechtet hat, die er ob Gott uff mich keinswegs nit wahrmachen kan oder soll, sonder wes ich von ime angezeigt inmassen, wie das geschehen, mit Gottes hilf ich wahr zu machen verhoff, so protestier vor euer ksl. Mt. und des hl. reichs churfursten rethen und gesandten hie zugegen ich, das ich durch sollich uff eurer ksl. Mt. gnedigst einvordern in des hl. reichs rath erscheine, session und handlung, dabey Hg. Heinrich villeicht auch sein würdet, sollich mir zugelegte iniurien nicht remittirt oder nachgeben, sonder deßhalben mein recht und gerechtigkeit mir vorbehalten haben will und also in der furgeschlagnen, ungeverlichen session, unbegeben meins rechten, die erste proposition euer ksl. Mt. zu gepurlichen ehrn und underthenigstem gefallen underthenigclich anhören. Euer ksl. Mt. undertheniger furst Philips Lgf. zu Hessen, Gf. zu Catzenelnpogen etc. Haec protestatio facta est feria secunda post dominicam Judica anno etc. 41 coram imperatoria maiestate, domino de Prato, Johann de Navia, praeposito in Mervelle, duce Ferraniensi aliisque consiliariis tum etiam coram decano Moguntinensi Joanne de Ernbegen, Theodorico comite a Mandersheit Coloniensi, Jeorgio de Eltz Treverensi, Joann Hosen cantz[ler], Joanne de Schonb[erg] Palatinensi, principe de Anhalt, Johan[ne] Doltzig, Christophoro a Tauben[heim], equitibus auratis et plerisque aliis, item Schilling nomine marggravii. – Auf der Kopie der Protestation, Wien HHStA, MEA RTA 7 Konv. II, fol. 54r findet sich fol. 54r der AV: Hessische protestation vor ksl. Mt. und den kfl. rethen gescheen. Uberantwort in di meintzisch cantzlei zu Regenspurg Dornstags nach Judica anno 41 [1541 April 7].
5
 Vgl. Protestation Hg. Heinrichs von Braunschweig, Regensburg, 1541 [April 5], Wien HHStA, MEA RTA 7 Konv. II, fol. 56r–57v (Kop.); KV fol. 57v: Uberantwort in die meintzisch canzlei Sambstags nach Misericordia domini 1541 [1541 Mai 7]: Es hat der durchleuchtig, hochgeborn furst und herre, H. Heinrich der junger, Hg. zu Braunschweig und Luneburg etc., mein gnediger herr, vor der ksl. Mt., unserm allergnedigsten herrn, in beysein und gegenwertigkait der Kff. Meintz, Colln, Pfaltz unnd Brandenburg rethe und potschaften zu Regenspurg auf itzigem reichstage Dienstags nach dem Sontag Judica in der hailigen fasten, den funften tag Aprilis im jare 41 der wenniger zale, furtragen lassen, nemblich: Es wurde seine fstl. Gn. bericht, welchergestalt des vorigen tags als Montags nach bemeltem Sontag Judica des berurten monats und jars der Lgf. zu Hessen vor der ksl. Mt. in beysein hochgedachter churfursten rethe und potschaft auf die bewilligung, das er in des reichs räthe und handelung des itzigen furgenomenen reichstags erscheinen wolte, seiner fstl. Gn. halben, wo dieselbig gegenwertig sein wurde, ein vermeinte, nichtige protestation gethan, das derselbig landtgrave dardurch sich seiner vermeinten, unbestendigen und unerheblichen forderung ader action, die ime wider seine fstl. Gn. etlicher gebrechen und schrieften halber zwuschen beiden theiln ergangen, gepuren möchten, unbegeben haben welte etc. Nun wusten sich die ksl. Mt. erstlich zu erinnern, welchermassen seine fstl. Gn. neben andern Kff, Ff. und stenden als ein furst des reichs von ir ksl. Mt. auf diesen reichstag erfordert und beschrieben weren, darauf seine fstl. Gn. zuvelg der ksl. Mt. als der gehorsam alhie erschienen weren und gedechten nach seiner fstl. Gn. einfaltigen verstandt neben andern Kff., Ff. und stenden des reichs teutscher nation obligend und beschwerde beratschlagen, erwegen und schliessen zu helfen und demselben, so also beschlossen und angenomen wurde, treulich und vleissig nachzusetzen und zu geleben, daran seine fstl. Gn. nichts verhindern solte. Und an dem andern, das sich seine fstl. Gn. oftmals gegen der ksl. Mt. der unerfintlichen, geheufelten iniurien, schmehe und gewaltsame, die seiner fstl. Gn. und derselben verwanten von dem landgraven und den seinen zugeschoben weren werden [sic!], beclagt hette, auch darauf gnedige vertrostung empfangen, das die ksl. Mt. in solchen berurten geprechen gnedigst und gepurlich einsehen thuen, das seine fstl. Gn. ein geringe zeit nur darmit gedulden welten, darauf dann seine fstl. Gn. in unterthenigkait bishero verzogen. Also und keiner anderen meynung were die sache von seiner fstl. Gn. in gedult gestelt worden und daraus, auch aus allen ergangen sachen hetten die ksl. Mt. gantz leichtsam aus hochstem verstandt zu erwegen, das seiner fstl. Gn. mehr protestierens dann dem landtgraven vonnöten were und mehr seiner fstl. Gn., das sie aus des reichs rathe und handelung, wo der landtgrave jegenwertig, plyeben, als dem landtgraven gepurte, welchs doch seine fstl. Gn. sich dieser zeit der ksl. Mt. zu underthenigem gefallen und gehorsam allein und keiner andern meinung nit welten irren lassen. Darmit es aber nit davor möchte gehalten werden, wo seine fstl. Gn. dartzu stilschwigen, das sie sich irer rechtmessigen, erheblichen und ergrunten forderung, action und zuspruch stilschweigend begeben und verziehen, so sagten erstlich seine fstl. Gn., das sie des landtgraven vermeinte, nichtige und unrechtmessige protestation und, was dero mochte anhangen, auf irem unwert wolten beruwen lassen und dieselbig nit weitter dann sein fstl. Gn. recht und schuldig gedechten zuzelassen. An dem andern auch, das seine fstl. Gn. herwiderumb sich von der ksl. Mt. in jegenwertigkait der hochgedachten churfursten rethe und potschaften welten herlich in der allerbesten form, maß und gestalt, als solchs ymer in recht ader sonst beschehen solt, kont ader mochte, bedingen, das sie sich aller und yeder forderung, zuspruch und action, die seine fstl. Gn. wider den landtgraven berurten sachen halber und sonst gepurten, nit begeben, sonder dieselben hiemit vorbehalten haben welten. Und theten seine fstl. Gn. von dem allen offentlich et per expressum protestiren mit undertenigster bitt, das die ksl. Mt. solche seiner fstl. Gn. antragen und rechtmessige protestation in irer Mt. und des reichs cantzelley wolten verzeichnen, auch seiner fstl. Gn. copey von des landtgraven vermeinter protestation zustellen lassen. Und solte die ksl. Mt. seiner fstl. Gn. in dieser sache zu gleich und recht mechtig sein und trugen ganz keinen zweifel, der landtgrave noch yemants anders wurden die geheuffelten, unerfintlichen, nichtigen iniurien, die er seiner fstl. Gn. unbillicherweise auferlegt, seinem leren und vermeinten berhumen nach wider seine fstl. Gn. nymer beweisen konden, und were erputtig, darumb dem landtgraven vor der ksl. Mt., auch wo es sich sonst gepuren welte, rechts nit furzusein, und das die ksl. Mt., hierin allenthalben seiner fstl. Gn. notturft und gerechte sache gnedigst zu beherzigen, geruchten. Und eb aber der landtgrave sich dergleichen auch zu halten nit gedencken wurde, so welt seine fstl. Gn. ire fernere notturft dardurch unbegeben haben und weren es umb ire Mt. ungesparts leibs und guets zu verdienen williger als willig. Actum Regenspurg die mense et anno quibus supra.
a
–a Nachgetr.
1
 Zu diesem Satz marg.: protestation.
b
  Korr. aus: Mitwochs.
2
  Dr. Heinrich Has.
3
  Mag. Franz Burchard.
4
  Dr. Johann Feige.
c
–c Nachgetr.
d
–d V. a. Hd. nachgetr.
e
–e Nachgetr.
5
 Zu diesem Satz marg. notiert: protestation.
6
 Vgl. Nr. 239.
7
 Zu diesem Satz marg. notiert: protestation Trier.
8
 Zu diesem Satz marg. notiert: protestatio.
9
 Vgl. Assertio Iuris Imperatoris Caroli Huius Nominis Quinti, in Geldriae Ducatu, & Zuthphaniae Comitatu, aedita in Comitijs Ratisbonensibus, anno M. D. XLI. & Confutatio oppugnationum Guilielmi Cliuiae Ducis, Franckfordiae exhibitarum, Anno M. D. XXXIX., o. Ort, o. Jahr, Duisburg LAV NRW R, Jülich-Berg II 2746, fol. 106r–150v (Druck).
10
 Dazu marg. notiert: protestatio.
11
 Dazu marg. notiert: protestatio.
12
 Vgl. den Bericht über die Belehnung Hg. Philipps von Pommern, o. Datum, München HStA Kasten blau 271/1 fol. 345r–348r.
13
 Vgl. die bayerische Protestation gegen die Belehnung Hg. Philipps von Pommern, 1541 Juli 5; München HStA, KBÄA 3153 fol. 188r–189v und die Gegenprotestation Kf. Joachims von Brandenburg, o. Datum; Wien HHStA MEA RTA 7 Konv. II fol. 286r–287v.
a
  Korr. aus: funften.
b
 In der Vorlage irrtümlich ausgelassen.
1
 Vgl. Anm. 4 zu Nr. 64.
2
 Vgl. Anm. 4 zu Nr. 64.
3
 Giovanni Morone, Bf. von Modena.
4
 Vgl. Nr. 92.
c
 In der Vorlage irrtümlich ausgelassen.
d
 In der Vorlage irrtümlich ausgelassen.
5
 Dazu marg. Notiz: Zwitracht der procession am Palmtagk begeben.
6
 Dazu marg. Notiz: Zwitracht im gehen zugetragen.
7
 Dazu marg. Notiz: Benennung der handelspersonen betreffen.
e
 Nachgetr.
f
 Nachgetr.
g
 Nachgetr.
8
  Gf. Dietrich von Manderscheid, Gesandter des Kf. von Köln.
9
 Eberhard Rüdt von Collenberg.
10
  Dr. Heinrich Has.
11
  Mag. Franz Burchard.
12
 Dazu marg. Notiz: Zwitracht in der session zuegetragen.
13
  Hg. Wilhelm IV. von Bayern.
14
 Dazu marg. Notiz: Klage der gesandten des Bf. von Coln des gehens halben.
h
 In der Vorlage irrtümlich: umbher.
15
 Dazu marg. Notiz: Von dem fursten und presidenten.
16
 Dazu marg. Notiz: Von den landsknechten, so im stift Bremen solln versamlet sein.
17
 Dazu marg. Notiz: Bf. von Meissen und Bf. von Merßburg klagen. Vgl. auch Nr. 280, Nr. 283, Nr. 285und Nr. 288.
18
 Dazu marg. Notiz: Bf. von Bisantz.
1
 Vgl. die protestantischen Gegenartikel zum Regensburger Buch, 1541 Mai 31, Ganzer/Zur Mühlen, Akten, Bd. 3,1 Nr. 152/153, S. 392–437.
2
 Vgl. das Regensburger Buch, Ganzer/Zur Mühlen, Akten, Bd. 3,1 Nr. 150/151, S. 268–392.
a
–a  Korr. aus: auf ir Mt. bevelh den gelerten.
3
 Restitution der im Zuge reformatorischer Maßnahmen konfiszierten Kirchengüter.
b
–b Nachgetr.
c
 Danach in der Zeilenmitte ein gestrichenes Wort: [Cöln?].
d
  Korr. aus: schrift.
e
–e Nachgetr.
f
–f  Korr. aus: religion [beherzige?].
g
 In der Vorlage wohl irrtümlich ausgelassen.
h
–h Nachgetr.
i
 Danach gestr.: Nachdem die unvermeidlich eilend hulf erforder vor.
j
–j Nachgetr.
k
–k Nachgetr.
l
 Danach gestr.: Nach solchem haben die churfursten den verordenten der fursten und stende gesandten ir bedenckhen anzeigen lassen.
m
 Davor gestr.: Pfalz; danach gestr.: letzlich.
4
 Bei dem folgenden Text handelt es sich offenbar um ein pfälzisches Votum. Dafür sprechen jedenfalls die Äußerung zur Frage der Restitution und die Bemerkung zur Rolle des päpstlichen Legaten. Vgl. dazu auch das folgende Votum Brandenburgs zur Heimstellung an den Kaiser.
n
 Danach gestr.: und Koln.
5
 Vgl. den Abschied des Tages zu Hagenau, 1540 Juli 28, Ganzer/Zur Mühlen, Akten, Bd. 1,1, Nr. 37, S. 146–155.
o
 Danach gestr.: so wurde das wort christ.
p
–p  Korr. aus: antwort auf ksl. und kgl. Mt. ubergebene schrift.
q
 Danach gestr.: kriegsretth.
r
 Danach gestr.: nemblich des ersten monats.
6
 Vgl. den Augsburger Reichsabschied, 1530 November 19, Schmauß/Senckenberg, Neue und vollständigere Sammlung, T. II, S. 306–332, hier § 131, S. 326. Der Fürstenrat wollte verhindert wissen, dass einige Reichsstände sowohl bei der Reichshilfe als auch in den österreichischen Erblanden für ihren dortigen Besitz veranlagt wurden.
s
 Dazu marg. Notiz: Sonabent nach Petrj et Pauli [1541 Juli 2] weitter. In der Vorlage sind unmittelbar voraufgehend irrtümlich die Aufzeichnungen zu den Beratungen am Nachmittag des 1. Juli eingeschoben. Für die Drucklegung wurde diese Passage chronologisch korrekt Freitag, dem 1. Juli zugeordnet.
7
 Dazu marg. ein Ausz. aus dem Originaltext Ecks: Neque placuit neque placet neque placebit liber iste insulsus, in quo tot errores, vitia deprehenduntur, unde iudico sicut semper iudicavi. Nach ‚vitia‘ gestr.: et hereses sunt. Die vollständige Erklärung Ecks ist abgedruckt bei Pfeilschifter, Acta reformationis catholicae, Bd. III, Beilage zu Nr. 120, S. 387 und unten [Nr. 124].
8
  Dr. Johannes Gropper.
t
 Nachgetr.
u
–u Nachgetr.
v
–v Nachgetr.
9
 Vgl. den Abschied des Tages zu Hagenau, 1540 Juli 28, Ganzer/Zur Mühlen, Akten, Bd. 1,1, Nr. 37, S. 146–155.
10
 Pfalz bezieht sich auf die Absicht der Fürstenratsmehrheit, die Verbindlichkeit der religionspolitischen Bestimmungen des Augsburger Reichsabschiedes von 1530 erneut festzuschreiben. Vgl. den Augsburger Reichsabschied, 1530 November 19, Schmauß/Senckenberg, Neue und vollständigere Sammlung, T. II, S. 306–332, hier § 1–69, S. 307–316.
11
 Vgl. den Abschied der Nürnberger Verhandlungen über den Nürnberger Anstand, 1532 Juli 24, RTA X, 3, Nr. 549, S. 1511–1517; die Bestätigung des Nürnberger Anstandes durch Karl V., 1532 Juli 31/August 2, ebd. Nr. 557, S. 1519–1522 und das Mandat Karls V., 1532 August 3, ebd. Nr. 559, S. 1525–1527 und außerdem Aulinger, Die Verhandlungen, S. 194–227.
12
 Vgl. z. B. die Wormser Kammergerichtsordnung, 1521 Mai 26, RTA II, Nr. 27, S. 267–311 und die Kammergerichtsordnung, Speyer, 1533 Mai 21, Schmauß/Senckenberg, Neue und vollständigere Sammlung, T. II, ebd. S. 403–406.
13
 Zum Frankfurter Anstand von 1539 vgl. Luttenberger, Glaubenseinheit, S. 185–199.
14
 Klage gegen einen Richter wegen grob fehlerhaften Verfahrens bzw. wegen eines ungerechtfertigten Urteils, HRG, Bd. 5, Sp. 100–101.
15
 Dazu marg.: Nichts gehandelt biß nachvolgends tags umb 7 ur.
16
 Anspielung auf die Rolle Kf. Ludwigs von der Pfalz als Vermittler bei den Verhandlungen über die Friedstände von Nürnberg 1532 und Frankfurt 1539.
17
 Anspielung auf die Rolle Kf. Joachims von Brandenburg als Vermittler bei den Verhandlungen über den Frankfurter Anstand 1539.
w
 Dazu marg. Notiz: 11. Julij.
x
 Danach irrtümlich: an.
y
 Danach gestr.: dieweil.
18
 Zur Reformdiskussion auf der Kölner Provinzialsynode vom 6. bis 10. März 1536 vgl. die einschlägigen Akten bei Pfeilschifter, Acta reformationis catholicae, Bd. II, Nr. 42–73, S. 118–318.
19
 Vgl. den Augsburger Reichsabschied, 1530 November 19, Schmauß/Senckenberg, Neue und vollständigere Sammlung, T. II, S. 306–332, hier § 134, S. 327 und den Regensburger Reichsabschied, 1532 Juli 17, RTA X, 3, Nr. 303, S. 1056–1087, hier S. 1079.
z
–z Offenbar als Korrektur, allerdings ohne Streichung, nachgetr. für: ubel.
20
 Daneben marg. nachgetr.: Das sagt Gropper zu seiner entschuldigung. Offenbar bezogen sich die Kölner Räte auf eine Stellungnahme Groppers.
aa
 In der Vorlage: uns.
ab
 Nachgetr.
ac
–ac Nachgetr.
ad
–ad Nachgetr.
ae
–ae Nachgetr.
af
–af Nachgetr.
21
 Eine solche Versammlung der sechs Kurfürsten und der zwölf am Reichsregiment beteiligten Fürsten war in der Regimentsordnung von 1521 für den Fall eines schweren Landfriedensbruches vorgesehen. Vgl. die Wormser Regimentsordnung, 1521 Mai 26, RTA JR Bd. II, Nr. 21, S. 222–233, hier § 12, S. 227.
22
 Vgl. Assertio Iuris Imperatoris Caroli Huius Nominis Quinti, in Geldriae Ducatu, & Zuthphaniae Comitatu, aedita in Comitijs Ratisbonensibus, anno M. D. XLI. & Confutatio oppugnationum Guilielmi Cliuiae Ducis, Franckfordiae exhibitarum, Anno M. D. XXXIX., o. Ort, o. Jahr, Duisburg LAV NRW R, Jülich-Berg II 2746, fol. 106r–150v (Druck).
23
 Vgl. den Augsburger Reichsabschied, 1530 November 19, Schmauß/Senckenberg, Neue und vollständigere Sammlung, T. II, S. 306–332, hier § 101–102, S. 322.
ag
–ag Nachgetr.
ah
  Korr. aus: fridstand.
ai
 Nachgetr.
aj
–aj Nachgetr.
ak
–ak Nachgetr.
al
  Korr. aus: solle.
am
 Danach gestr.: gebeten werden.
an
 Danach gestr.: lassen.
24
 Zum voraufgehenden Satz marg.: Nam quod differtur, non aufertur.
ao
–ao Nachgetr.
25
 Schah von Persien.
ap
 Danach gestr.: in der schrift.
aq
–aq Nachgetr.
ar
–ar Nachgetr.
as
–as Nachgetr.
26
 Vgl. Nr. 288und Nr. 289.
27
 Vgl. auch Nr. 280, Nr. 283und Nr. 285.
at
–at Nachgetr.
1
 Die Überlieferung des Originaltextes ist gänzlich verderbt. Schon der Kopist des 18. Jhdt. konnte offenbar zahlreiche Textstellen nicht mehr rekonstruieren. Auch sind ihm offenkundig viele Transskriptionsfehler unterlaufen.
2
 Zu diesem Satz marg. Notiz: die protestanden.
1
 Manche der in A nur knapp zitierten Schriftstücke sind in B in Kopie wiedergegeben.
a
 In B danach: Nachdem aber hochermelter unser gnediger furst und herre von Wirtzbürg seiner fstl. Gn. regalia und weltlichait, wie oblauth, durch dero rathe und gesanten entpfahen und sollich belehenung in irer Mt. chamern bescheen, aber seiner fstl. Gn. forfaren soliche regalia von hochermelter ksl. Mt., auch dero forfarn romischen khaiseren und khonigen in khaiserlichen zierden uff freiem stüle unter dem hiemel und mit den fanen entpfangen etc., so hat ir fstl. Gn. von der ksl. Mt. ain declaration daruber erlangt, wie nachvolgt: Kayserliche declaracion uber Bf. Connradts von Bibra lehenentpfengnus, vgl. ebd. fol. 103r–103v. Die zahlreichen Nachträge und kleineren Korrekturen in der Druckvorlage bleiben im textkritischen Apparat unberücksichtigt, weil es sich um offenkundige Versehen des Sekretärs Kreutznacher handelt, aus denen keine weiteren Schlussfolgerungen gezogen werden können.
2
 Papst Eugen IV. (Gabriele Condulmer/Condulmieri,1383–1447) stammte aus einer venezianischen Familie, war Augustinereremit und amtierte als Papst von 1431 bis 1447.
b
 Nach B korr. aus: 4. Donnerstag nach Estomihi fiel 1541 auf den 3. März.
c
 Nach B korr. aus: Februari.
3
 Peter van der Vorst war Bf. von Acqui. Vgl. NB I,2, S. 41.
d
 Danach gestr.: belangent die handlung, ob unser gnädiger herr des persönlichen erscheinens uff disem khonftigen reichsdage von der ksl. etc. Mt. erlassen werden mocht etc.
e
 Nach B korr. aus: Februarij.
f
 Danach in B: innern.
4
 Vgl. auch den Bericht über die Verrichtungen der Würzburger Reichstagsgesandten auf der Reise nach Regensburg vom 3. bis 16. März 1541, Würzburg StA, Wzbg. RTA 17, fol. 384r–384v (Reinkonz.): Die wirtzburgischen furstlichen rathe, benantlich H. Daniel Stibar von Rabeneck, thumherr, Hainrich Truchsas von Wetzenhausen zu Bundtorff, hoffmeinster, und Georg Farner Dr., cantzler, sient von dem hochwirdigen fursten, u[nserm] g[nädigen] h[errn] von Wirtzburg, uff den angesatzten reichsdag gein Regenßburg, an seiner fstl. Gn. statt doselbst zu erscheinen, abgefertigt worden und am Dornstag nach dem Aschermittwochen, den 3. Marcij, zu Wirtzburg außgeritten. Und als sie im uffreisen gein Nurmbergk khomen, sient inen durch der Welser factor etzliche brieve von Rome zukhommen, welche Petrus Vorschius, Bf. zu Aquin, an u[nsern] g[nädigen] h[errn] von Wirtzburg geschrieben, belangen die probstei zum Neuemunster, zugestellt worden. Dieselbigen haben sie iren fstl. Gn. sampt wilandt Dr. Usings buchern, so inen doselbst vom maintzischen hoffmeinster auch behandigt, neben einer missiven zugeschickt. Als sie zum Neuen Marckt einkhommen und der hoffmeinster ain sondern befelch gehapt, etzliche sachen mit Hg. Friderichen Pfgf. etc., belangen u[nsers] g[nädigen] h[errn] personlich erscheinen zu Regennßburg, das hat er außzurichten furgnomen, wie dan er mit den andern sollich unserm gnädigen herrn geschrieben, und ligt sollicher brive bei derselbigen handlung. Darnach, als die rethe am Dinstag nach Invocavit, den 8. Marcij, zu Regenßburg ankhomen, haben sie u[nserm] g[nädigen] h[errn] am volgenden 10. Marcij ir ankhunft mit dem schultisen zu Schlusselfellt, Reichartenn Mumpach, anzeigt in schrieften etc., mit ainer verzeichnus der anwesenden stende und bottschaften, sovill der vorhanden gewesen. Volgenden Sambstag, den 12. haben die rethe Haintz Philippen, reittenden potten, gein Wirtzburgk geschickt und der hoffmeinster mit ime hochgenanntem unserm gnädigen herrn geschrieben, wes er mit Hg. Friderichen Pfgf. u[nsers] g[nädigen] h[errn] personlichen erscheinens halb uffm reichsdage außgericht, wie dann dieselbig brieve vorhanden und dem hoffmainster in sonderheit davon wole wissen ist. Uff Mittwochen Ciriaci, den 16. Marcij, ist Michell Henffling, genant Ule, geender silberbot, von Wirtzburg gein Regenßburg ankhommen, von u[nserm] g[nädigen] h[errn] den ersten brief den rethen bracht, daruff sie geantwort, wie nachvolgt; und sient sollich u[nsers] g[nädigen] h[errn] brieve alle zusamengepunden.
5
 So irrtümlich im Text. Ebenso in B. Es handelt sich um den 9. März 1541.
g
–g  Marg. korr. aus: der handlung, die personliche besuchung des reichsdags belangent.
h
–h  Marg. korr. aus: personlich besuchung des reichsdags.
i
 Fehlt in B.
6
 In der Vorlage irrtümlich: Februarij.
7
 In der Vorlage irrtümlich: Feb[ruarij].
8
 Peter van der Vorst, Bf. von Acqui. Vgl. oben Anm. 3.
9
 Peter van der Vorst, Bf. von Acqui. Vgl. oben Anm. 3.
j
–jFehlt in B.
k
 In B danach: vleislich.
l
–l  Marg. korr. aus: des gemelten ertzbischoves gesanten im reichsrathe sitzen lassen.
m
–m Ergänzt nach B.
n
–n Ergänzt nach B.
o
 In B danach: Sonntags Palmarum.
p
 Fehlt in B.
q
 In B danach: auch.
10
 Dazu marg.: Colloquentes catholici: Julius Pflugk, Dr. Jannes [sic!] Eck, Dr. Johannes Gropper; protestantium: Philippus Melanchthon, Martinus Bucer, Johannes Pistorius. Praesidentes folio 25 nominati.
11
 Dazu marg.: diese personen ain nach der andern vornhere zu schreiben.
12
 Vgl. die Ernennungsurkunde Karls V. für den Reichsherold Lorenz Landsberger, Regensburg, 1541 Mai 7, München HStA, Kasten blau 271/1, fol. 348v–349r (Druck).
r
–r Fehlt in B.
s
 In B: Caspar.
t
 In B danach: gangen.
u
 Ergänzt nach B.
v
 In B: Caspar.
w
 In B: Caspar.
13
 Im Text irrtümlich 11. Juni. Freitag nach Pfingsten fiel 1541 auf den 10. Juni.
x
–x In B: zu reden und handlen, domit der kgl. Mt., nit destominder auch zu rettung der armen, verlassen christen in ain weegk wie in den andern forderlich zustatten zu khommen und die armen christen nit zu verlassen.
y
 In B danach: und rathe.
z
–z In B: morgens umb 8 hore auß irer herberich in den thumbstieft belaitet.
aa
–aa In B: mit dem heiligen sacrament umb denselbigen thumbstieft angfangen, erlich und andechtlich vollnpracht worden.
ab
 In B danach: so dozumale beyhanden gewesen.
ac
 In B danach: gevettern.
ad
–ad In B: graven, herrn und vom adel.
ae
–ae In B: fackeln.
af
–af In B: (welchem sein diener ain vergult creutz und ain bischoffsinful) furgetragen, truge in bischovelichem habit und inful das hailig sacrament, den fureten der Ebf. zu Saltzburg und administrator des hochmainsterampts in Breussen, mainster theutzsch ordens.
ag
 Fehlt in B.
ah
–ah In B: und dem burgundischen Orden etc.
ai
 In B danach: brinnent.
aj
 In B danach: gewappeter.
ak
–ak In B: vor und nach, so giengen khay. Mt. 300 trabanten von Theuzschen, Spaniern und Burgündern uff beden seiten.
al
 Ergänzt nach B.
am
–am In B: auch.
an
 In B danach: und gehaltenen.
ao
 In B danach: doch.
ap
–ap In B: so allein in den furtregen gewesen, auch gestanden und nit gesessen, jeder theil ainen sonderen, und also nit mehr dann zwen räthe gehapt. Die stette sein in irer sonderen versammelung gewesen, dye haben Kff., Ff. und stende zu zeiten vor sie erfordert, inen die beradtschlagte sachen und beschlusse angezeigt und dobei pleiben lassen.
aq
 In B: reich.
ar
–ar In B: reichsstende ingemain, wie obstet, gespalten.
as
–as In B: geperen etc. Gott wolle es verhuten etc.
at
 In B danach: nach Corporis Christi.
au
 In B danach: und anhalten.
av
 In B: verordenet.
aw
 In B danach: alles der turckenhilf halber.
ax
 In B danach: räthe und.
ay
 In B: hernach von dagen zu dagen auch ankhommen. Ir Mt. ist am nechsten Freidag, den 17. Junij, zu Wienn ausgeritten.
az
 In B danach: Hg. Hainrichenn von Braunschweig etc., auch Mgff. von.
ba
 In B danach: und gütbedüncken verstunden).
bb
 In B danach: und furnemen.
bc
 In B: widder.
bd
–bd In B: nichts verner furgnomen, sonder alle stende voneinander gescheiden.
be
 In B danach: die.
bf
 In B danach: und neidischer.
bg
 In B danach: margrave.
bh
–bh In B: vor dem genanten Hg. Friderichen und den stenden mit verclagung, veranthwortung und troheworten ernstlich eingelassen.
bi
 In B: Christians.
bj
 In B danach: die cron.
bk
 In B danach: mit Hansen Brievemalern, regensburgischen beybotten.
14
 Vgl. ebd. fol. 21a den Passbrief der Würzburger Gesandten, des Hofmeisters Heinrich Truchsess von Wetzhausen und des Kanzlers Dr. Georg Farner, für den Boten Hans Briefmaler für dessen Reise zu Hg. Franz von Braunschweig-Lüneburg, der sich am württembergischen Hof aufhalten soll, Regensburg, 1541 Juni 25.
bl
 In B danach: zertheilt.
bm
 Fehlt in B.
bn
 In B danach: Und werden in sollicher schrieft ausserhalb der Turcken zwen articul bedacht, nemblich die ringerung oder gleichmessigung der anschlege, auch friedt und recht ime reich uffzurichten etc. bedacht, dergestalt das die stende solliche hilfe dißmalls onangesehen ringerung der anschlege biß zu gelegenerer zeit laysten wollen etc., doch das ime hl. reich friedt und recht erhalten, auch gehanthabt werde, domit ain jeder bei dem seinen unbedrangt pleiben moge etc.
15
 Hier liegt wohl ein Versehen vor. Gemeint sind offenbar die altgläubigen Stände.
bo
 In B danach: vernemen lassen und.
bp
 In B danach: oder beschlossen.
bq
 In B danach: zuvor.
br
–br Fehlt in B.
bs
 In B danach: allhie zu Regensburg.
bt
 In B danach: uberantwort und.
bu
–bu In B: In ksl. Mt. replick wurdt auch des gemeinen fridens und rechtens gedacht im 3. und 4. articul. Starb Dr. Philips Lang, wirtenbergischer rathe.
bv
 In B: 24.
bw
 In B danach: gerust.
bx
–bx In B: schrieft.
by
 In B danach: Thome.
bz
–bz In B: beden der ksl. und kgl. Mtt.
ca
 In B danach: In diesen duplicken, so die stende ksl. Mt. ubergeben, geschickt [sic!] meldung von friedt und recht und vergleichung der anschlege im vierdten puncten.
cb
 In B danach: haben solle.
16
 Vgl. Assertio Iuris Imperatoris Caroli Huius Nominis Quinti, in Geldriae Ducatu, & Zuthphaniae Comitatu, aedita in Comitijs Ratisbonensibus, anno M. D. XLI. & Confutatio oppugnationum Guilielmi Cliuiae Ducis, Franckfordiae exhibitarum, Anno M. D. XXXIX., o. Ort, o. Jahr, Duisburg LAV NRW R, Jülich-Berg II 2746, fol. 106r–150v (Druck).
cc
–cc Fehlt in B.
17
 In der Vorlage irrtümlich: Freidag Kilianij und Sambstags Cirillj, den 7. und 8. Julij.
cd
 Nach B korr. aus: 21.
ce
 Ergänzt nach B.
18
 Rede des französischen Advokaten Raymond Pélisson zur Verteidigung des Anspruchs des französischen Königs auf das Herzogtum Savoyen.
cf
 In B: Lenrodt.
cg
–cg Fehlt in B.
ch
 In B: 20.000.
ci
 In B: zwoer.
cj
 In B danach: gutem.
19
 Vgl. Bericht Jakob Sturms und Batts von Duntzenheim über den Schluss des Reichstages vor dem Straßburger Rat, 1541 September 2/3, Winckelmann, Pol. Corr. Straßb., Bd. III, Nr. 203, S. 202–205, hier S. 204–205: Nach Verlesung des Abschieds haben die anderen Stände dem Kaiser danken lassen, Glück in Italien gewünscht und ihn um baldige Rückkehr ins Reich gebeten. Darauf hat der sächsische Kanzler [namens der Protestanten] auch gedankt und protestiert, laut Kopie. Darauf haben die anderen Stände anscheinend nochmals erwidern wollen; der Kaiser aber ist aufgestanden und hinausgegangen, obwohl der Mainzer zu ihm getreten ist und ihn, wie es schien, um Gehör gebeten hat. Der Kaiser beabsichtigt, sich in Italien zu thun, zu Jenua einzusitzen, in Africa zu faren, den Barbarossa in Argen [= Algier] zu vertreiben, das kunftig jar in Hispanien zu bleiben und das ander jar hernach sich in Niderland zu thun, da man acht, vielleicht den handel mit Gellern anzufahen.
ck
 Nach B korr. aus: gestern.
20
 In der Vorlage irrtümlich: 3. Julij.
cl
–cl Fehlt in B.
1
 Dieser zweite Teil der Vorlage, der den Zeitraum vom 24. April 1541 bis zum 26. Juli 1541 abdeckt, ist außerordentlich schwer zu entziffern.
a
–a Nachgetr.
b
  Korr. aus: nachvolgenden.
c
–c Nachgetr.
d
 Dazu marginale Notiz: Nota, danckhsagung, das die billich beschehen, zu melden.
e
–e Nachgetr.
f
 Eine Zeile mit offenbar fremdsprachigen Abkürzungen. Um welche Sprache es sich handelt, ist nicht erkennbar.
g
 Danach gestr.: auf der Kff., Ff. und stende bewilligung.
h
–h  Korr. aus einer unleserlich gemachten Streichung.
2
  Gf. Dietrich von Manderscheid.
3
  Dr. Heinrich Has.
4
  Mag. Franz Burchard.
5
  Dr. Johann Feige.
i
–i Nachgetr.
j
 Hierzu marg. nachgetr.: [... ...?] solh erkhiessung an die protestirerenden auch gepracht werden.
k
–k Nachgetr.
l
 Hierzu marg.: Nota: Hg. Wilhelm, Straßburg, Wirtzburg, Ribeissen: [mavis vina?] [...?] vina.
m
 Bricht hier ab.
1
 Vgl. den Abschied der oberdeutschen Städte des Schmalkaldischen Bundes, [Esslingen, 1541 Februar 22], Frankfurt ISG, Reichssachen II Nr. 909, fol. 16r–19v (Kop.): [...]. Und als neben disen baiden abgehandelten puncten wir die gesante, rethe und bottschaften von unsern lieben hern und freinden der stat Ulm und außer derselbigen schreiben, so irn gesanten ratßfreunden alher zugesant, vermerckt, welchermassen der durchleuchtig, hochgeporn furst und her, H. Ulrich Hg. zu Wierttenberg und Teck, Gf. zu Mumpelgartt etc., unser gnediger her, in etwas ungnedigen widerwillen gegen unsern lieben und guetten freinden, einem ersamen rath der stat Eßlingen, gestanden, wie wir dann die ursachen sollicher beschwerden von irn verordenten gnugsamlichen und muntlichen haben hern erzeln, welche wir mitleidenlichen und mit beschwerden vernomen, haben wier zu abstellung ferner beschwerlich weitterung und unraths, so hierauß mechten volgen, für nutz und nottwendig bedacht, das derhalben an hochermelten unsern gnedigen hern zu schicken sein solte und derwegen vörordent die gesante rethe der erbern stett Straßburg, Augsburg, Franckfurt und Ulm, welche nach vermog ierer habenden schriftlichen instruction diße beschwerden in besserung zu wenden und, sovil muglichen, in ruwe und fridlichen stillstand zu bringen, guettwilligklichen uff sich genomen, ungezweyffelt, unser allerseits hern und obern werden inen ain sollichs als beden theiln zugutt bedacht nit mißfallen laßen, und was sie also außrichten und für gnedige abvertigung erlangen, das werden sie die von Esselingen und andere, sovil vonnothen, wol zu berichten wissen. [...]. Actum Dinstags Vincula Petri. In der Datierung liegt offenkundig eine Verwechslung mit Cathedra Petri vor. Zum Konflikt zwischen Hg. Ulrich von Württemberg und der Stadt Esslingen vgl. die Supplikation Esslingens an [reichsstädtische Gesandte], o. Datum, Memmingen StadtA, A Bd. 317, unfol.; Schmidt, Georg: Reichsstadt und Territorialstaat. Esslingen, Württemberg und das Städtecorpus um die Mitte des 16. Jahrhunderts, in: Esslinger Studien 21 (1982), S. 71–104 und Naujoks, Eberhard: Reichsfreiheit und Wirtschaftsrivalität. Eine Studie zur Auseinandersetzung Esslingens mit Württemberg im 16. Jahrhundert, in: Zeitschrift für württembergische Landesgeschichte 16 (1957) S. 279–302.
2
 Vgl. Georg Kron an Bgm. und Rat von Esslingen, Regensburg, 1541 März 28, Esslingen StadtA, RTA 5 (1539–1545), unfol. (Ausf., eighd.): Sie haben Lic. Johann Machtolf und ihn zum Reichstag abgefertigt. Da sich die Verhandlungen verzögern, können sie sich denken, welche Unkosten durch ihren Aufenthalt in Regensburg entstehen. Die Reichsstädte versuchen, Kosten zu sparen, indem sie wenige Gesandte zum Reichstag senden. Bürgermeister und Rat kennen auch seine hußhaltung. Bittet deshalb, ihm zu erlauben, nach Ende des Städtetages heimzureisen. Wie er die Dinge verstanden hat, kann die Stadt die Kosten wohl sparen. In dem, was Bürgermeister und Rat für gut ansehen, wird er es an nichts fehlen lassen. Datum, den 28. Marci anno 41 zu Regenspurg.
3
 Vgl. die Dreizehn von Straßburg an Lgf. Philipp von Hessen, 1541 März 11, Winckelmann, Pol. Corr. Straßb., Bd. III, Nr. 179, S. 170.
4
 Die Supplikation der schmalkaldischen Verbündeten wurde am 2. April abschließend beraten und beschlossen [vgl. Nr. 63] und dem Kaiser am 3. April nachmittags in lat. und dt. Sprache übergeben [vgl. Nr. 546].
5
 Vgl. Bernhard Göler und Dr. Philipp Lang an Hg. Ulrich von Württemberg, Regensburg, 1541 April 6, Stuttgart HStA, A 262 Bü. 11, unfol. ( Ausf.): [...]. Gnediger furst und herr, als wir auch verschines tags neben andern euren fstl. Gn. ainigungsverwandten stenden im rath gewesen, haben sie uns, auch deren von Eßlingen gesandten haissen außtretten, und, wie uns anlangt, so sollen sie willens sein, eure fstl. Gn. von wegen deren von Esslingen frundtlich und underthenigklichen anzusuchen, auch darumb uns zu beederseits außtretten haissen, darmit sie davon reden und ratschlagen könndten. [...]. Datum Regennspurg, den 6. tag Apprillis anno 41.
6
 Instruktion der Schmalkaldener für Eberhard von der Thann, Dietrich von Plesse und Batt von Duntzenheim zu Verhandlungen mit Hg. Ulrich von Württemberg, Regensburg, 1541 April 6, Marburg StA, PA 581, fol. 17r–19v; Kredenz der Schmalkaldener für die drei Gesandten, Regensburg, 1541 April 9, ebd., fol. 20r–20v (Kop.); Antwort Hg. Ulrichs von Württemberg auf die Werbung der Gesandten der Schmalkaldener, Böblingen, 1541 April 21, Augsburg StadtA, Lit. 1541, unfol. und Bericht Hg. Ulrichs von Württemberg über seinen Konflikt mit der Stadt Esslingen wegen des Wildbanns und des Forsts, Böblingen, 1541 April 21, Augsburg StadtA, Lit. 1541, unfol.
7
 Irrtümlich für: Cruciger.
8
 Dazu marg. Notiz: Nurnberg Vitus Teodorus, Bremen Amsderdamus, Hg. Heinrich m[agister] Custennus [= Christian/Christianus Pistorius?], Johann Eisseleben Kf. Brandenburg.
9
 Der fragliche Samstag war der 16. Juli 1541.
10
 Vgl. zu dieser Gesandtschaft die Instruktion der schmalkaldischen Verbündeten für Hans von Dolzig, Dr. Philipp Jakob [Öseler?] und Dr. Konrad Hel zur Werbung bei Hg. Ulrich von Württemberg wegen seines Konfliktes mit der Stadt Esslingen, Regensburg, 1541 Juli 2, Marburg StA, PA 3076, fol. 22r–27v (Kop.); fol. 27v DV: Andre werbung durch die christenlichen religionsverwanten gesandten Esslingen halber an Wirtemberg etc., beschehen den 12. Julij anno 41 und die Antwort Hg. Ulrichs, Nürtingen, 1541 Juli 14, ebd. fol. 28r–35v.
11
 Nicht aufgefunden.
12
 Vgl. die Instruktion der schmalkaldischen Verbündeten für Hans von Dolzig, Alexander von der Thann, Jakob Sturm und Dr. Konrad Hel zur Werbung bei Hg. Ulrich von Württemberg, Regensburg, 1541 August 1, Marburg StA, PA 3076, fol. 53r–56r (Kop.); die Antwort Hg. Ulrichs auf diese Werbung, Urach, 1541 August 10, ebd. fol. 57r–60v (Kop.); die vier Gesandten an Hg. Ulrich von Württemberg, Esslingen, 1541 August 12, ebd. fol. 61r–62v (Kop.); Hg. Ulrich von Württemberg an die vier Gesandten, Urach, 1541 August 13, ebd. fol. 63r–64v (Kop.); Alexander von der Thann an Lgf. Philipp von Hessen, Darmstadt, 1541 August 26, ebd. fol. 50r–52v und 65v (Ausf.); Lgf. Philipp von Hessen an Hg. Ulrich von Württemberg, Rotenburg, 1541 September 9, ebd. fol. 67r–71v (Konz.); Hg. Ulrich von Württemberg an Lgf. Philipp von Hessen, Urach, 1541 September 24, ebd. fol. 82r -86r (Ausf.) und das ksl. Mandat an Hg. Ulrich von Württemberg, Regensburg, 1541 Juli 23, ebd. fol. 87r–89v (Kop.). Vgl. auch Jakob Sturm an den Rat von Straßburg, Esslingen, 1541 August 13, Winckelmann, Pol. Corr. Straßb., Bd. III, Nr. 204, S. 205. Vgl. außerdem die Akten zur Vermittlung Kursachsens und Hessen bzw. des Bf. von Augsburg als ksl. Kommissars im Konflikt zwischen Hg. Ulrich von Württemberg und der Stadt Esslingen im Spätjahr 1541 in Marburg StA, PA 3077. Vgl. auch Kf. Johann Friedrich von Sachsen an seine Gesandten in Regensburg, Torgau, 1541 April 2, Weimar HStA, EGA, Reg. E 140, fol. 262r–264v (Reinkonz.): Zeddel an die rethe: Hat zur Kenntnis genommen, aus welchen Gründen Hans von Dolzig zu Hg. Ulrich von Württemberg wegen dessen Konflikt mit Esslingen geschickt wurde, dieweil die handelung dorinnen zu Regenßburg entstanden. [...]. Und wiewol du, Hans Pogk, und canzler, nachdem der von Anhalt und Dr. Bleickhort nuhmer werden abgereißet, zu Regenßburg allein seit, so ist uns doch, das gedachter von Dolzk zu dem von Wirtenberg mitgeschickt, zu keinen ungefallen gescheen, vorsehen uns auch, er sol etwas fruchtbarß bei seiner L. außrichten. Datum ut supra. Der Zettel ist dem Schreiben vom 2. April irrtümlich zugeordnet.
1
 Zu dem Konflikt zwischen Kf. Johann Friedrich von Sachsen und Kf. Albrecht von Mainz um das Burggrafentum Magdeburg und die beiderseitigen Rechte in Halle vgl. Steffen, Zur Politik, S. 24–29 und S. 45–46 und Mentz, Johann Friedrich der Grossmütige, Bd. II, S. 508–536.
2
 Zum Konflikt um die Reichsstandschaft des Hochstifts Meißen seit 1539 und auf dem Regensburger Reichstag 1541 vgl. Lobeck, Das Hochstift Meißen, S. 131–148 und S. 167–179.
3
 Vgl. Schelp, Die Reformationsprozesse, S. 172–198 und S. 235–239.
1
 In der Vorlage irrtümlich: Februarij.
2
 Syntax so in der Vorlage.
3
 Zur Einführung der Reformation in der Stadt Bremen, zur Politik der Stadt, zum in Regensburg ausgestellten großen Privileg vom 19. April 1541 und zum Regensburger Reichstag vgl. Lucke, Bremen im Schmalkaldischen Bund, S. 13–23.
4
 Zur Position Hg. Heinrichs von Braunschweig als „Konservator, Protektor und Exekutor der Stifter Bremen und Verden“ seit 1537 vgl. Richter, Bremen im Schmalkaldischen Bund, S. 8–14 und S. 36–37, das Zitat hier S. 8.
5
  Bf. Christoph von Brixen war Vertreter Kg. Ferdinands.
1
  Dr. Balthasar Käuffelin aus Tübingen.
2
 An dieser Stelle steht ein figuratives Markierungszeichen, das vor dem oben folgenden, fol. 97r beginnenden Passus wiederholt ist.
a
 Die Notizen zu den Artikeln über das Bußsakrament sind durch eine geschweifte Klammer zusammengefasst. Dazu ist notiert: [Sein?] zu hauffige [sach].
b
 Dazu marg. Notiz: ad versiculum ‚Deinde ut quilibet‘.
3
 An dieser Stelle steht ein figuratives Markierungszeichen.
4
 Vgl. unten Nr. 141.
5
 Vgl. Nr. 228und Nr. 231.
c
–c  Korr. aus: Also ist die sach uff das mehrer der stymen fur ein religionsach angenommen und den von Goslar vermog der ainigung hilf und beystant erkhent worden.
d
 Danach gestr.: Hat man sich obangeregter vorgeschlagner declaration der ksl. Mt. verglichen. Doch haben mir [sic!] von Franckfurt und Costentz darwider protestirt und weder den abschiedt noch die declaration, wie sie die andern angenommen, bewilligt, sonder anzaigt, das mir [sic!] das alles unsern herren hinder sich anpringen wollten.
e
 Darüber notiert: iurisdiction.
f
–f  Marg. nachgetr.
6
 Der Name ist offenbar verschrieben. Gemeint ist wohl der Augsburger Gesandte Dr. Konrad Hel.
g
 Danach gestr.: Ludwig aus.
h
–h Nachgetr.
i
–i Nachgetr.
j
  Korr. aus: protestiret.
k
 Nachgetr.
a
–a In B v. a. Hd. nachgetr.
b
–b In B v. a. Hd. nachgetr.
c
–c Fehlt in B.
d
 Fehlt in B.
e
 In B danach: auch.
f
–f In B nachgetr.
g
–g In B nachgetr.
h
–h In B v. a. Hd. nachgetr.
i
–i Nachgetr., in B v. a. Hd. nachgetr. In B danach: freyttags nach Jubilate [1541 Mai 13] umb 3 hoer ksl. Mt.
j
–j In B v. a. Hd. nachgetr.
k
–k In B nachgetr.
l
–l In B korr. aus: dorvon.
m
 In B nachgetr.
n
 In B nachgetr.
o
 Fehlt in B.
p
–p In B nachgetr.
q
 In B danach gestr.: inhalts vulgender nottel mit F signirt. Dazu marg. Notiz, die allerdings wieder gestr.: Nota. Wir haben disse copey uber mein angewanten fleis nicht bekommen mogen.
r
 In B korr. aus: Albrechten.
s
–s In B nachgetr.
t
 In B nachgetr.
u
–u In B nachgetr.
v
–v In B korr. aus: ist am ende diser relacion mit G signirt zu befinden.
w
–w Fehlt in B.
x
 In B korr. aus: Wilhelm.
y
–y In B nachgetr.
z
 Ergänzt nach B.
aa
–aa In B nachgetr.
ab
–ab In B nachgetr.
ac
–ac In B nachgetr.
ad
 In B danach nachgetr.: selliger.
1
 Dabei dürfte es sich handeln um die Eingabe [Hg. Georgs von Sachsen] an den Kaiser, o. Ort, o. Datum, Wien HHStA, RK RTA 7, unfol. (Kop.), im Regest mit Ausz. RTA Jüngere Reihe Bd. X, Nr. 145, S. 710–711.
ae
–ae In B nachgetr.
af
–af In B: doch mittlerweyl.
ag
–ag In B nachgetr.
ah
 In B: nechstvulgende.
ai
 In B nachgetr.
aj
–aj In B nachgetr.
ak
–ak In B nachgetr.
al
–al In B korr. aus: welche suchung dabei[...?] also mit angeheftet.
am
–am In B nachgetr.
an
–an In B nachgetr.
ao
 Nach B korr. aus: religions.
2
 Dazu in B marg. Notiz v. a. Hd.: Artikel an [= ohne] unser beysein geschlossen: geringerung der anschleg, knecht halb, montz, pollicey.
ap
–ap In B nachgetr.
aq
–aq In B nachgetr.
ar
–ar In B nachgetr.
as
 In B hier marg. nachgetr.: Sontags nach Marie Magdalene [1541 Juli 24] haben die zwen marggraff das los geworfen, ist Mgf. Georg das [Niderlant] zugefallen. Und dinstags zcuvor [1541 Juli 19] starb Hans von Pack alhir, ist im Paulenkloster begraben worden.
at
–at In B nachgetr.
au
–au In B nachgetr.
av
–av In B nachgetr.
aw
 In B nachgetr.
ax
–ax In B nachgetr.
ay
–ay In B korr. aus: nach ksl. Mt. abreysen den tag zu.
1
 Das Datum ist irrig. Die ksl. Proposition wurde am 5. April vorgetragen. Vgl. Nr. 29.
2
 Liegt nicht vor.
1
 Vgl. Kf. Joachim von Brandenburg an den Gesandten des französischen Königs, Regensburg, 1541 April 25 [Nr. 603].
a
–a Nachgetr.
b
–b Nachgetr.
c
–c Nachgetr.
d
–d Chiffr.
e
–e Chiffr.
f
–f Chiffr.
g
 Chiffr.
h
–h Chiffr.
i
–i Chiffr.
j
 Chiffr.
k
 Chiffr.
1
 In seinem Schreiben an Hg. Albrecht von Preußen, Regensburg, 1541 Juni 23/24 [Nr. 320], verweist Christoph von Kreytzen auf obiges Stück.
2
 Der Text der Druckvorlage setzt ein mit dem 26. Mai 1541 und deckt dann den folgenden Zeitraum bis zum 23. Juni ab. Darauf folgen die Nachrichten für die Zeit vom 15. Mai bis zum 23. Mai 1541. Mit dem Eintrag zum 15. Mai beginnt eine neue Seite. Es hat deshalb den Anschein, dass die Blätter mit dem folgenden Teil des Stückes irrtümlich nach hinten verschoben wurden. Der Abschnitt Item, das Ofen von röm. kgl. Mt. gewiß belegert beginnt mitten auf der Seite, auf der der Eintrag zum 23. Mai endet. Dieser Abschnitt und wohl auch der Rest des Stückes dürfen deshalb dem Eintrag zum 23. Mai unmittelbar zugeordnet werden. Es empfiehlt sich also die Reihenfolge der Druckvorlage umzukehren.
a
–a Nachgetr.
b
–b Nachgetr.
c
–c Nachgetr.
d
–d Nachgetr.
e
–e  Korr. aus: gentzlich.
f
–f Nachgetr.
g
–g Nachgetr.
3
 Fra Georg Martinuzzi, Schatzmeister Kg. Johanns von Ungarn, Bf. von Großwardein.
h
–h Nachgetr.
i
–i Nachgetr.
j
–j Nachgetr.
k
–k Nachgetr.
l
–l Nachgetr.
m
–m Nachgetr.
n
–n Nachgetr.
o
–o Nachgetr.
p
–p Nachgetr.
q
–q Nachgetr.
r
–r Nachgetr.
s
–s Nachgetr.
4
 Zum Konflikt des Papstes mit Ascanio Colonna vgl. Cardauns, Ludwig: Von Nizza bis Crépy. Europäische Politik in den Jahren 1534–1544, Rom 1923 (Bibliothek d. Preuss.-Histor. Instituts in Rom, Bd. 15), S. 119–123.
t
–t Nachgetr.
u
–u Nachgetr.
v
–v Nachgetr.
w
–w Nachgetr.
x
–x Nachgetr.
5
 Vgl. den päpstlichen Urteils- und Exekutorialbrief, Rom, 1540 November 18, Hannover NLA, Hild. 1 Nr. 783fol. 3r–9v und das Breve Papst Pauls III. an Karl V., 1540 Dezember 6, ebd. fol. 9v–10v.
y
–y Nachgetr.
z
–z  Korr. aus: Montags in Pfingsten zu mittag.
aa
  Korr. aus: Dinstag.
ab
–ab Nachgetr.
ac
 Danach gestr. [...?] von Bembelbergk.
ad
–ad Nachgetr.
ae
–ae Nachgetr.
af
–af Nachgetr.
ag
–ag Nachgetr.
ah
–ah Nachgetr.
ai
–ai Nachgetr.
aj
–aj Nachgetr.
ak
–ak  Korr. aus: Hg. Wilhelmen von Braunschwieg.
al
–al Nachgetr.
am
–am Nachgetr.
1
 Hans von Pack.
a
–a Nachgetr.
b
–b  Korr. aus: sich nicht vorgleichen konnen.
c
–c Nachgetr.
2
 Vgl. Anm. 3 zum Protokoll der Verhandlungen über die Geldernfrage auf dem Regensburger Reichstag, Regensburg, 1541 Juli 19–25 [Nr. 232].
d
–d  Korr. aus: und do beieinander.
e
–e Nachgetr.
3
  Mgf. Albrecht von Baden.
f
–f  Korr. aus: solchs.
4
 Danach folgt eine gestrichene, nicht mehr zuverlässig rekonstruierbare Passage.
g
–g Nachgetr.
h
–h Nachgetr.
i
  Korr. aus: abfallen.
j
–j Nachgetr.
5
 Zur Ermordung Rincons, des französischen Gesandten in Konstantinopel, und seines Begleiters Cesare Fregoso durch ksl. Soldaten Anfang Juli 1541 bei Pavia vgl. Cardauns, Von Nizza bis Crépy, S. 124–142.
k
–k Nachgetr.
6
 Danach folgt ein wieder gestrichenes, isoliertes Fragment: So seindt auch sonst noch viel andere hendel und [suplicationen] durch ksl. Mt. unentschieden liegen plyeben, dorumb ir Mt. und sonderlich, als die uffgesessen und vorreitten wollen, von sondern personen viel anlaufens gehabt, aber zu keinem abschiedt kommen konnen. Und ist ir Mt. also darvon gezogen, dieselben [suplicationen] den hindergelassenen churfurstlichen rethen bevolhen, welche die aber auch nicht erortern mogen. Bricht hier ab. Daneben findet sich ein weiteres Fragment auf gesondertem Blatt: Item, es hat die [sic!] churfursten zu Brandenburg den Ebf. von Meinz auf meyn ansuchen ersuchen und bitten lassen, in der sach, meinen gnedigen herrn belangendt, vleiß zu haben und zu verfurdern, damit die acht uffgehoben mocht werden, daruff ehr angezeigt, wiewol ehr ein verwandter freund, so wher ehr doch bedacht gewesen, der sachen mussig zu gehen, aber umb irer kfl. Gn. willen wolt ehr an ime kheinen vleiß in deme erwinden lassen etc., dan man het in zum anfang nicht zu rat genomen etc. Bricht hier ab.