Deutsche Reichstagsakten, Reichsversammlungen 1556 – 1662 Der Reichstag zu Regensburg 1594 bearbeitet von Josef Leeb

Textvorlage: Würzburg B, fol. 165’–172a’.

4. HA (Reichsmünzwesen): Mangelnde Beachtung der RMO. Prorogation der Beratung zur Behebung der Missstände an den RDT mit Berücksichtigung der Gutachten der oberdeutschen Münzassoziation und Württembergs. 5. HA (Reichsmatrikel): Festlegungen zu Matrikel und Moderation im RAb analog RAb 1582. Weitere Beratung anhand der anzufordernden Berichte aus den Reichskreisen beim RDT. 6. HA (Session): Regelung wie im RAb 1582.

/165’/ (Vormittag) Fürstenrata. Salzburgbproponiert: Gemäß einer Mitteilung des Mainzer Kanzlers sind nunmehr die übrigen HAA der Proposition vorzunehmen. [Zunächst Beratung des 4. HA (Reichsmünzwesen)].

Umfrage. Salzburg (verliest ein schriftliches Votum): 1) Danksagung an den Ks. /166/ 2) Daß man sich wiße zuerinnern, waß für ansehenliche consultationes und deputationes nach einander derwegen gehaltten worden, also sie nicht sehen khinden[!], wie solchec zuverbessern, sondern es lege allein nuhmehro ahm haltten; aber wie ettliche bißhero darwider gehandletd. Damit man dan irer ksl. Mt. in derselben begern underthenigst thüe wilfahren, hielten sie darfür, das[man] nicht allein, was anno 59, 76 und 82 derhalben statuirt worden1, ließe verbleiben und dem abschiede zu inseriren were, sondern außtruckhenlichen die halbe patzen zu müntzen per edictum publicum abgestelt würdee; daß auch khainer sein regal des muntzen halben einem andern verkhauffe: Dasselbig solte verfallen haben[!], auch der ksl. fiscal ahm ksl. cammergericht derwegen gegen den ubertretern[zu] procediren macht haben sölle. Item die falsche müntzern am leib und leben zustraffen; auch nirgendt anderst mehr dan in den verordneten müntzstetten zu müntzen. Und vermainendt, uf ein deputation tag zuverschieben seye. Wollen auch alhero wiederumb repetirt haben die protestationf, so hiebevor derhalben ubergeben worden2, und sich derselben nicht begeben haben.

Pfalz-Neuburg3: /166 f./ Bestätigt die Darlegung in der ksl. Proposition, wonach /166’/ dem müntz edict in vil weg nicht gelebdt. Derhalben für ein hohe notturfft erachten thüe, wie solcher unordnung zubegegnen sein möchte. Referirdt sich uf das saltzburgisch votum, daß auch diß werckh uf den deputation tag zuverschieben seye: Dergestalt, das uber die drey krayß, so hiebevor derhalben beysamen gewesen4, die andere krayß und erfahrne müntzmeister darüber auch sollen gehördt werden, und das ubergeben bedenckhen von den drey krayßen5 mit vleiß durchsehen, erwogen und demselben nachgegangen werde.

Österreich: /166’ f./ Zur Verbesserung des Reichsmünzwesens wie Salzburg. Müssen daneben auf den Protest Ehg. Ferdinands beim RT 1576 verweisen6, in dem dieser dargelegt hat, aus welchen Gründen er /167/ nicht khinde der müntzordnung gemeß müntzen. Dieweil dan die bergwerkh wollen zu grundt gehen, seyen inen befohlen worden, solche protestation alhie wiederumb zuerhollen, das ire f. Dlt. sich in einigen weg dahinn khunden verbinden lassen, zu müntzen, wie in anno 59 verordnet worden. Doch mit disem erpieten, daß ire f. Dlt. nichts desto minder also müntzeng lassen wöllen, das man sölle darmit unbeschwerdt sein; wie etwan von andern geschicht, die khain bergkwerckh haben.

Württemberg (Hg. persönlich): Hat das Votum schriftlich verfassen lassen, und werde gleich bey der hand sein. Interim mög man im votiren vortfahren.

Burgund: Prorogation des 4. HA an den RDT. Khunde unangemeldet nicht lassen, daß sein genedigster könig und herr sich der müntz ordnung nicht allerdings gemeß verhaltten khünde. Geschehe nicht auß vorsatz, sondern erfolge von ungleicheit wegen der andern stende7. So bald aber ein gleichayt gemacht werde, wollen sich ire kgl. Mt. der müntz ordnung auch durchaus gemeß verhaltten. Und werde goldt und silber müntz /167’/ auß dero landen verführt, die hernacher in andere und geringere sorten vermüntzt werden. Welche beschwehrnuß er notturfft halber unangezaygt nicht lassen khinden.

Bayern: Wie Salzburg, solchen puncten uff ein deputation zuverschiebenh.

Würzburg: Wie Saltzburg und Pfaltz-Neuburg etc. Und da man ein gleichait mit müntzung der halben patzen machen würdt, wollen sich ire f. Gn. mit den andern stenden deßhalber auch gern vergleichen.

Pfalz-Lautern: Uf den depuation tag zuverschiebeni.

Besançon mit Trient: Wie Saltzburg.

Pfalz-Simmern: Verscheibdt[!] disen puncten auch uf den deputation tag.

Deutschmeister mit Fulda: Wie Saltzburg.

Pfalz-Zweibrücken: Hab der orths ein solche gelegenhayt, daß unmüglich, das müntz edict zuhaltten von wegen der grenitzenj und handthierungen mit den underthonnen. Da ire Mt. mit den benachbarten dahin kinde handlen laßen, daß sie wollen das müntz edict haltten, so wolle eß sein gnediger fürst unnd herr auch thun. /168/ Und batt copiam deß bedenckhens, so die krayß derwegen ubergeben8. Und haltt darfur, uf ein gleichmessige deputation solcher punct zuverschieben seye. Alßdan wolle sein gn. fürst und herr die notturfft wißen einzubringen.

Bamberg9: kEß habe der frenckhisch, schwebisch und bayrisch krayß sovil befunden, wo mit ernstlich execution disem werckh nicht verholffen, daß eß umbsonsten seye, daß müntz edict zuerhaltten10. Und seye solche unordnung dahero erfolgt, das die fürnembste stend verdorbnen khauffleuthen, juden und andern dergleichen ire müntz regalia verkhauffenl, wider des Reichs in anno 76 ufgerichten constitution11. Derwegen die notturfft erfordern will, mwieder die verbrecher gebürende straf fürzunemmen. Und seye diser punct uf ein deputation zuverschieben. Haben die bemeldte 3 krayß ire bedenckhen in die kfl. maintzisch cantzlei geben12, thüe[es] alhero erhollen. Item der ksl. fiscalis in camera[in] Speyer, da gleich von den kreyßen bey ime, umb proceß anzusuchen, angelangt worden, hab er sich erclerdt, er seye auf das Reich und nicht uf die krayß besteldt. Daß man auch sölle verbieten, die bese halbe patzen und drey khreutzer zu müntzen, und hinfüro niemandt gestatten, /168’/ zu müntzen dan in den verordneten müntz stetten.

Pfalz-Veldenz: Wie Pfaltz-Neuburgn etc.

Worms: Sein gnediger fürst und herr alß ein außschreibender fürst deß ober reinischen krayß befinde, was für unordnung fürgenge, und wol leiden möchte, daß eß anderst beschaffen. Vermaindt, daß ahm Rheinstraum die krayß solte[n] zusamen khommen und einen gemainen probation tag haltten, wie vor einem jahr fürgenommen wordeno,13. Und nachdem die bemelte dreye kreyß ein bedenckhen ubergeben14, da mans khindte haben und pdasselbig mit dem reünstraumischen kreyß verglichen würde, daß es solte gar der sachen fürstendig sein, damit man uf khünfftigem deputation tag der sachen desto beßern und beldtern außschlag möchte geben khinden. Und wil also mit dem saltzburgischen voto sich verglichen haben.

Sachsen-Weimar: Wie Saltzburg und Pfaltz-Neuburg etc. Doch das qdie andere stende auch zuvor darüber gehördt werden. Und halt darfür, uff einen deputation tag zutractiren seye.

Eichstätt: Wie Salzburg etc.

Sachsen-Coburg [Johann Casimir und Johann Ernst15]: Wie Weimar.

Speyer mit Weißenburg: /169/ Wie Saltzburg und Pfaltz-Neuburg etc.

Württemberg: Der Hg. lässt sein Votum aus der schriftlichen Fassung16verlesen und bittet, diese KR zu übergeben. Geht dahin vast wie Saltzburg, Neuburg unnd Bamberg, und das man den khauffleuthen sölle verbieten, daß grob geldt auß dem Reich zuführen, daß auch der wechßel mit dem gueten gelt in frembde landen abgeschafft werde.

Konstanz mit Brixen, Murbach und Lüders sowie Votum Augsburg: Wie Saltzburg etc.

Brandenburg-Ansbach: Es mangelt allein am Vollzug der RMO 1559 und der ergänzenden Folgebestimmungen. Billigt die Prorogation an den RDT, darzu verstendige leuth und müntzmaister gezogen werden. Söll man die klaine müntz abschaffen und weytter nicht zulassen, dan was zu täglicher außgab von nöetten. Repetirt pfältzisch-neuburgisch votumr.

Hildesheim: Wie Saltzburg etc.

Braunschweig-Grubenhagen: /169 f./ Sein Herr verhält sich gemäß der RMO, /169’/ und daß mans lasse bey dem verbleiben, wie es geordnet worden, unnd die jhenige, so solcher ordnung nicht nachkhommen, darvon wolle abweysen. Mit dem verkhauffen und wexel, wie Saltzburg und andere derwegen votirt haben. Und so man woltte ein enderung fürnemmen, daß man zuvorderst das bedenckhen der dreyen kreyßen angehördt hette und alßdan uf ein deputation zuverschieben, ne iste punctus melioris sit conditionis quam punctus iusticiae.

Paderborn: Möchte leiden, daß müntz edict gehalten würde. Vergleicht sich mit Saltzburg. Vermeldet darbey, das eß im westphalischen krayß nicht so wohl khinde gehaltten werden, propter müeste mit Burgund und Niderlandt gehandlet werden, das sie es hieltens. Daß kriegs volckh zwingen die gefangene personen, da sie sich wiederumb wollen ledig machen, in burgundischer und niderlendischer müntz das gelt erlegen müßen[!].

Braunschweig-Wolfenbüttel: Wie Braunschweig-Grubenhagen. Und repetirt solch votum von wegen Halberstatt etc.

So ime von den saltzburgischen in namen aller catholischen stende widersprochen wordent.

Freising [mit Lausanne]: Wie Saltzburg etc.u

/170/ Braunschweig-[Calenberg]: Wie zuvor Braunschweig etc.

Regensburg: Wie Saltzburg etc.

Braunschweig-Lüneburg: Wie Braunschweig-Grubenhagen.

Passau: Wie Saltzburg.

Jülich: vSein gn. fürst und herr hette begerdte[!], das edict zuhaltten, aber iren f. Gn. und dero underthonnen merckhlichen schaden darmit gethon. Halte es für ein unmöglich werckh etc. Mögen leiden, das ein deputation fürgenommen werde und ahn die Niderlandt geschriben, daß sie das müntz edict wollen haltten. Sölle bei seinem gn. fürsten und herrn auch nicht mangel erscheinen.

Trient: Ut supra17 wie Saltzburg etc.

Pommern-[Stettinw]: Söllen alle benachbarte stende[!] derwegen ersucht werden, alß Engelland, Niderlandt, Poln, Dennenmarckh, Schweden etc. Und last ime gefallen, das derwegen ein deputation tag angestelt, damit einmahlen ein richtigkhayt darinnen gemacht werde.

Basel: Wie Saltzburg.

Pommern-[Wolgast]: Wie zuvor der pomerisch votiert hatt.

/170’/ Münster: Uti Padenborn, und repetirt auch das gulchisch votum.

Hessen-[Kassel] (Moritz): Vermeint, das edict müntz sey von irem genedigen fürsten und herrn gehaltten worden. Im wem[!] eß aber bißhero gemangledt, seye nicht zusagenx. Man sölle die execution für die hand nemmen. Und lassen inen die deputation nicht mißfallen. Battendt copiam deß bedenckhens, so die drey krayß derwegen haben ubergebeny.

Lüttich: Ut Gülch etc.

Hessen-[Marburg] (Ludwig): Wie Hessen-Kassel.

Minden: Wie Saltzburg, Padenborn und Gülch etc.

Hessen-[Darmstadt] (Georg): Wie Hessen-Kassel und -Marburg.

Cambrai: Wie Jülich und Paderborn.

Baden-[Durlach] (Ernst Friedrich): Billigen den RDT und erbitten Abschrift des Gutachtens der drei Kreise.

Sitten: Wie Saltzburg. Und will seinem gnedigen herrn von wegen ungelegenhayt der müntz nichts /171/ begeben habenz.

Baden-[Baden] (Eduard Fortunatus): Wie Bayern etc.

Metz: Billigt den RDT; alsdann, seines genedigsten herrens notturfft der orths fürzubringen, ime hiemit will vorbehaltten haben.

Baden-[Durlach, Georg Friedrich]: Wie Baden-Durlach.

/171 f./ Im Folgenden votieren Verdun, Leuchtenberg, Toul, Hersfeld, Johannitermeister, Nomeny, Ellwangen, Berchtesgaden, Prüm, [Stablo], Prälaten und schwäbische Gff. wie Salzburg.

Anhalt schließt sich Pfalz-Neuburg und Württemberg an.

Henneberg: Billigt den RDT, /171/ und die stende, so bißhero darzu gezogen worden, söll man in achtung nemmen.

/171’/ Arenberg: Wie Burgund etc. Und that regem hispaniarum excusiren von wegen des antzugs der müntz halber wider Gülch, Münster unnd Padenborn, cum protestatione, das seines genedigsten königs und herrn müntz beßer, dan sie thetten fürgeben etc., und derwegen irer kgl. Mt. ungüetlich geschehe und wider die gebür dißfallß angegriffen würde. Wie dan zuvor von den burgundischen abgesandten auch anregung beschehen etc.

Zwischeneinwand Jülich, Münster und Paderborn: Weren nicht gestendig, das sie ire kgl. Mt. von wegen deß müntzens hetten angriffen, sondern were ire anzeig allein der staigerung der müntz halber und anderer gestalt gar nicht beschehen.

Wetterauer Gff.: Bewilligen den RDT und bitten um Kopie des Gutachtens der drei Kreise.

/171’/ Mehrheitsbeschlussaazum 4. HA (Reichsmünzwesen), das diser articul uf ein khünfftige deputation /172/ zu remittiren seyn, dahin auch vorstendige unnd erfahrne müntz maister neben andern abgeordneten söllen verordnet werden, und hierzwischen dem ubergebnen bedenckhen von den dreyen krayßen und andern beßers vleyß nachzugedenckhen. Unnd waß in anno 59 und folgendts derhalben wolbedechtlich geordnet, dasselbig biß zu verrner vergleichung vest zuhaltten und dem jetzigen abschied inzuverleiben. Eß sölle auch copia des bedenckhens, von den dreyen krayßen ubergeben, mitgethaylt, wie auch des hertzogen von Wirtembergs bedenckhen in seiner zeyt dem churfürsten rath mit ubergeben werden.

Vorlageabdes 5. HA (Reichsmatrikel).

Umfrage. Salzburg: Sie befinden, das die stende, wie anno 82 uf dem Reichs tag zu Augspurg verabschiedet und hernacher anno 86 uf dem deputation tag zu Wormbs gleichfals der mangel erschienen18, von den krayßen noch nicht gnugsam bericht bekhommen hetten. Hieltten demnach darfür, biß dahin die sach einzustellen, und uf ein deputation tag zuverschieben seye.

/172’/ Pfalz-Neuburg19: Erachtet, dass diesem Punkt ohne sonderbare inquisition und einnemmung verrern nottwendigen berichts nicht wohl uf dißmal khinde abgeholffen werden; wie dan in anno 86 zu Wormbs diser mangl auch fürgefallen. Derwegen darfür hielte, bey den krayßen weytter bericht einzunemmen seye, unnd was sich derhalben eigentlichen würde befinden, dartzu dan ein khurtze zeyt zubenennen were, den stenden hetten mittgethaylt, sich darinen haben zuersehen und uf ein deputation zuverschieben.

Österreich: Umb kürtze willen etc. wie Saltzburg unnd Pfaltz-Neuburg, und das die sach uf ein deputation tag remittirt werde.

Württemberg: Gemäß RAbb 1576 und 158220ist im Schwäbischen Kreis der Bericht an den Ks. angefertigt worden. Man wollte ihn 158321in Speyer übergeben, aber niemandts zur selbiger zeyt von Meintz wegen aldar gewesen22. Da dan ire ksl. Mt. denselbigen aller genedigst würden begeren, seyen ire f. Gn. urbietig, denselben zuübergeben. /172a/ Und haltten auch darfür, wie Neuburg darvon geredt, das solcher punct uf ein deputation tag zuverschieben seye.

Mit diesen Voten vergleichen sich alle folgenden Stände.

Beschluss zum 5. HA (Reichsmatrikel), das diser punct auch in abschiedt sölle gebracht, wie in anno 82 beschehen23, und zu richtigmachung desselben uf ein deputation tag verschoben werden.

Vorlageacdes 6. HA (Session).

Umfrage. Salzburg: Sie laßen eß bey irer ksl. Mt. derwegen selbsten gethonen genedigsten vorschlag24 und ordnung underthenigst bewenden.

Pfalz-Neuburg25: Similiter. Und das man solche genedigste erclerung mit underthenigster danckhsagung sölle annemmen, gleichwohl darbey meldung gethon, dieweil ettliche stende die sachen /172a’/ zum beschluß gebracht, ob nicht dieselbe möchten erlediget werden.

Österreich: Habens auch darbey lassen bewenden.

Württemberg: Hatts auch darbey beruhen laßen, mit erhollung, was sich mit Pommern und Heßen vor disem verloffen und zu beschluß gesteldt worden26, darüber sie der ksl. Mt. genedigsten endtschaidts wollen erwarttenad. Und dieweil die graffschafft Mimpelgartt ein sondere session im Reichs rath hiebevor gehabdtae,27, so wollen ire f. Gn. ir derselben gerechtigkhayt hiemit per expressum vorbehaltten haben.

Die folgenden Stände schließen sich den bisherigen Voten anaf,28.

Beschluss: Sölle bey dem abschiedt in anno 8229 und irer ksl. Mt. genedigster erclerung verbleiben; und ire Mt. zu bitten, den sachen ein fürderlichen ausschlag zugeben.

Anmerkungen

a
 Fürstenrat] Württemberg (fol. 645) zur Besetzung: Salzburg, Würzburg, Pfalz-Neuburg und Württemberg nehmen persönlich teil.
b
 Salzburg] Korr. nach Österreich (fol. 73) und weiteren Protokollen. In der Textvorlage falsch: Österreich.
c
 solche] Österreich (fol. 73) deutlicher: RMO 1559 mit späteren Ergänzungen.
d
 gehandlet] Augsburg (unfol.) zusätzlich: indem auß allerhandt gesuech und dan auch, daß die berckhwerch in grossem abgang, vil böser guldiner und silberiner müntz ufkhommen und thaills auß frembden landen eingeschleicht, dagegen die guette sorten außgefüehrt worden.
1
 Vgl. Anm. 59 bei Nr. 1.
e
 würde] Österreich (fol. 73) zusätzlich: biß auff ihr Mt. revocation.
f
 die protestation] Österreich (fol. 73) differenzierter: die altzeit furgewandte protestation von wegen seiner berckhwerckh, welche sehr schwär zubauenn.
2
 Vgl. den aktuellen Protest beim RT [Nr. 311] mit Hinweis auf Proteste in der Vergangenheit.
3
 Pfalz-Neuburg D, fol. 270, verweist hier auf das schriftlich formulierte Konz. für das Votum. Das im Akt folgende Votum (HStA München, K. blau 274/11, fol. 277–280’) wurde gemäß Aufschr. nicht allso, sonder wie das nachfolgend concept außweiset,vorgetragen. Dieses revidierte Votum wurde dem Akt wohl später entnommen, da die folgenden Seiten (fol. 281–286) fehlen.
4
 Beratungen der Münzassoziation zuletzt unmittelbar vor dem RT beim Probationstag in Regensburg [Nr. 308].
5
Nr. 308 mit Beilagen.
6
 Zum Protest 1576 vgl. Bergerhausen, Exclusis, 199 f.; Protest auch erwähnt in der Replik des Ks. vom 17. 9. 1576 (Hirsch, Münz-Archiv VII, 159). Protest des Ehg. beim RT 1582: Leeb, RTA RV 1582, Nr. 219 S. 841 f. Zur Münzpolitik Ehg. Ferdinands vgl. Anm. 20 bei Nr. 308.
g
 also müntzen] Österreich (fol. 73’) differenzierter: solche silberraiche müntz müntzen.
7
 Die Regierung in Brüssel berief sich in der Nichtanerkennung der RMO (vgl. Anm. 7 bei Nr. 39) stets auf die „Uneinigkeit der Reichsstände untereinander“, indem die Münzgesetze nicht nur in Burgund, sondern auch von vielen Reichsständen nicht befolgt würden. Solange die durchgehende Anerkennung nicht sichergestellt sei, könne die RMO im Burgundischen Kreis nicht vollzogen werden (Bergerhausen, Exclusis, 192). Vgl. die entsprechende Erklärung der burgundischen Gesandten beim RT 1559 (Leeb, RTA RV 1558/59, Nr.657 S. 1706–1708). Aufforderung des RDT 1571 zum Vollzug der RMO an die burgundische Regierung, nachdem deren Vorbedingung, die Anerkennung im Reich, erfüllt worden sei (Lanzinner, Friedenssicherung, 389).
h
 zuverschieben] Österreich (fol. 73’) zusätzlich: Es müeße[n] erfarne leut darzu in der deputation beschrieben werden.
i
 zuverschieben] Österreich (fol. 73’) zusätzlich: doch dz ain gleiche deputation angeordnet werde.
j
 der grenitzen] Pfalz-Neuburg D (fol. 271’) differenzierter: ihre Lande grentzen ann Lothringen, Frankreich Lutzelburg und andere, unnd müessen mitt denselben contrahirn, kauffen unnd verkauffen.
8
 Nr. 308 mit Beilagen.
9
 Vgl. eine schriftliche Fassung des Votums in HStA München, K. blau 274/11, fol. 297–299’ (Kop. Überschr.: Bambergisch votum in puncto des müntzwesens.).
k
–k Eß … befunden] Schriftliche Fassung des Votums (Anm. 9, fol. 297) differenzierter: Die unter Ks. Ferdinand [1559] verabschiedete RMO sowie die bei folgenden RTT beschlossenen Ergänzungen sind nach Überzeugung der 3 Kreise nicht weiter zu verbessern.
10
 Vgl. Nr. 308 mit Beilagen.
l
 verkhauffen] Schriftliche Fassung des Votums (Anm. 9, fol. 297) zusätzlich: sowie mit uberheufften muntzen der bösen halben patzen, auch kleinern sorten unnd pfennig, deßgleichen mit dem schedlichen auffwechsel der grosen groben gulden und silbern, ausschlaichung[!] der frembden bösen sortten, erstaigerung der groben muntz, unnd dz sich von jaren /297’/ zu jahrn, vonn messen zu messen, dermassen leichtferttige böse leutt funden, die mit granaliren, cementiren, schwemmen, saigern und dergleichen verbottenen griffendermaßen große Schäden anrichten, dass ohne Gegenmaßnahmen von Ks. und Reich nichts anderes folgen würde als ein fahl aller hailsamen verordnung, commertien und pollicey, inmassen aller völcker historien zu erkennen geben, das gemeinlich dem fall der müntz der fall der regiment nachfolgt.
11
 Die Vorgaben im RAb 1576, §§ 65–82 (bes. 79–81) zur Sicherung des Vollzugs der RMO und zur Abstellung von Münzverstößen enthalten kein explizites Verbot des Verkaufs oder der Verpachtung des Münzregals (Neue Sammlung III, 363–367). Dagegen Verbot im RAb 1570, § 132 (Lanzinner, RTA RV 1570, Nr. 567 S. 1245).
m
–m wieder … fürzunemmen] Österreich (fol. 74) differenzierter: Der dz thut, soll alle privilegien deß müntzens verlieren. Die bösen falschen müntzer sollen am leib gestrafft werden.
12
 Wie Anm. 10.
n
 Wie Pfalz-Neuburg] Pfalz-Neuburg D (fol. 272) abweichend: Repetirt das zwaibrükhisch votum.
o
 worden] Österreich (fol. 74) zusätzlich: Es habe an den westphälischen kraiß ermangelt, dz die corespondierenden nit auch iere bedenckhen zusammen getragen.
13
 Im Bemühen um eine Münzreduktion in den 3 korrespondierenden rheinischen Kreisen hatten der Kurrheinische und der Oberrheinische zuletzt in den Abschieden der Probationstage 1593 den Niederrheinisch-Westfälischen Kreis zu einem gemeinsamen Tag aufgefordert (Hirsch, Münz-Archiv VII, 302–314, hier 304, 307 f.). Letzterer lehnte dies kategorisch ab, da eine Reduktion nicht möglich sei, solange Burgund nicht zum Vollzug der RMO und zu einer entsprechenden Reduktion veranlasst werde (Probationsabschied Köln, 9. 5. 1594: Ebd., 319–325, hier 323 f.). Mit dem gleichen Argument hatte der Westfälische Kreis alle zuvor vom Kurrheinischen Kreis unter Berufung auf die 1590 angeordnete eigene Reduktion (vgl. Anm. 34 bei Nr. 39) initiierten und vom Oberrheinischen Kreis unterstützten Bestrebungen auf den Probationstagen seit 1591 um kreisübergreifende Maßnahmen gegen die Münzsteigerung boykottiert (Probationsabschiede in den 3 Kreisen seit Mai 1591: Hirsch, Münz-Archiv VII, 288–302). Vgl. zu den Probationstagen und zur Münzpolitik im Ober- und Kurrheinischen Kreis: Schneider, Münzproduktion, 110–117, 120–124, 127–133.
14
 Wie Anm. 10.
p
–p dasselbig … würde] Pfalz-Neuburg D (fol. 272) deutlicher: Auf der Grundlage des Gutachtens sollen der Kurrheinische, Oberrheinische und Niederrheinisch-Westfälische Kreis sich zusamen thuen und sich eines bedenckhens vergleichen.
q
–q die … werden] Pfalz-Neuburg D (fol. 272) eindeutig: die ubrige craiß uber die verfasste bedenckhen gehöret werden. Zweifle nicht, der obersächsische craiß werde guetten bericht zuthuen wissen.
15
 Die Textvorlage fasst beide Voten zusammen, hingegen folgt in Österreich (fol. 74’) und in anderen Protokollen das Votum für Johann Ernst erst nach Konstanz.
16
 Mit dem schriftlichen Votum ist das Württemberger Gutachten zum Reichsmünzwesen [Nr. 309] gemeint (wird an dieser Stelle in Österreich (fol. 74’) als gutachtenbezeichnet). Auch Pfalz-Neuburg D (fol. 270’ f.) verweist auf das schriftliche Votum, das im Akt sodann als Gutachten folgt (vgl. Nachweis B bei Nr. 309).
r
 pfältzisch-neuburgisch votum] Österreich (fol. 74’) abweichend: dz wirtenbergische gutachten.
s
 hielten] Pfalz-Neuburg D (fol. 273) zusätzlich: Wann sie schon guette müntz haben, so werde doch dieselb entfuert unnd auß Burgund unnd andern benachbarten orten anndere sorten eingefuert; allso das ihnen deßfalls kein schuld zuzumessen.
t
 worden] Württemberg (fol. 646) zusätzlich: Dargegen ime der braunschweigisch etwas hart begegnet und under anderm vermeldet, sein, deß von Saltzburg, jurisdiction erstreckhe sich nit in Sachsen etc.
u
 etc.] Jülich-Berg (fol. 220) zusätzlich: Wiederholt das Votum für Lausanne.
v
–v Sein … haltten] Jülich-Berg (fol. 220 f.) differenzierter: Hg. Wilhelm hat nach dem RT 1582 nicht unterlassen, viell verscheidene[!] reductionen denn Reichs ordnungen soviell moglich gemeß zumachenn. Aber wehre irer f. Gn. selbst und denn underthonen damit allein großer schaden zugefugtt. Darnacher hettenn woll die correspondentz kreißen umb beykompstenn angesucht, aber da wehre der verlauff so groß gewesenn, das nichts fruchtbarlichs zuhandlenn.Man kann die RMO wegen des Handels mit Burgund nicht vollziehen. Münster und Jülich müssen deshalb im Auftrag der Kreisstände vorbringen, dass dort die sachen der muntz ordnung gemeß zurichten un- /221/ moglich. Es wehre dan, das die burgundische Niderlanden mit darzu verstunden.
17
 Vgl. beim Votum Besançon.
w
 Stettin] Jülich-Berg (fol. 221) zusätzlich vor dem Folgenden: Sein Herr kontte dem muntz edict nicht gelebenn, weill ire f. Gn. mit Polen, Schweden, Dennemarck, Engellandt, Niderlandt, damit die underthonen allenthalben die commercia treiben, schier umbringet, auch baldt kein andere allß solche muntzen der ortt furhanden. Die Niderlanden hette viele muntz, des Reichs valvation ungemeeß. Die frembde muntz aber zubrechenn unnd in Reichs muntz zuverenderen, seie ohn hochstem schaden nicht moglich. Habe bevelch, die vorige ursachen des nicht halltens cum protestatione hiehin zuerholen. Beide stet Lubeck unnd Hamburg steigerten die muntz, wie sie wolten; dahin die muntz verfuhret wurde.
x
 seye nicht zusagen] Hessen (unfol.) eindeutig: wehre unnöttig, zuerzehlenn.
y
 ubergeben] Österreich (fol. 75) zusätzlich: sowie des Württemberger Gutachtens.
z
 haben] Jülich-Berg (fol. 222) zusätzlich: Der stifft habe einen flecken in finibus Italiae und deßwegen uber Bern unnd Solithurn zuclagen. Habs woll jetzo vorzulegen, wols aber suo loco et tempore reservirt habenn.[Vgl. Nr. 499.]
aa
 Mehrheitsbeschluss] Wett. Gff. (unfol.) zusätzlich: resümiert von Salzburg.
ab
 Vorlage] Österreich (fol. 76) differenzierter: Verlesung des HA aus der ksl. Proposition durch Österreich.
18
 Vgl. Anm. 62 bei Nr. 1.
19
 Vgl. das schriftlich formulierte Votum (HStA München, K. blau 274/11, fol. 345–346. Konz.), auf welches das Neuburger Protokoll an dieser Stelle (Pfalz-Neuburg D, fol. 343) verweist.
20
 RAb 1576, §§ 89–93 (Neue Sammlung III, 368); RAb 1582, §§ 51–55 (Leeb, RTA RV 1582, Nr. 457 S. 1426–1428).
21
 In der Textvorlage verschrieben: anno 87.
22
 Der im RAb 1582 für 1. 7. 1583 anberaumte Moderationstag in Speyer mit anschließendem RDT ab 1. 8. zur Matrikelreform (§ 55, 58: Leeb, RTA RV 1582, Nr. 457 S. 1427 f.) scheiterte am Ausbruch des Kölner Kriegs und der daraus resultierenden Unvollständigkeit des Kurkollegs, das infolge der Kölner Doppelbesetzung im Anschluss an die Wahl Ernsts von Bayern am 23. 5. 1583 und dem Festhalten von Gebhard Truchsess an der Kurwürde funktionsunfähig war. Zu dem für Mai 1583 angesetzten RDT zur Reichsjustiz reisten viele Delegierte zwar an, doch wurden die Verhandlungen nicht eröffnet. Moderations- und RDT zur Matrikel im Juli und August wurden nicht mehr einberufen. Die nicht verhandelten Themen bildeten einen wesentlichen Teil der Materien des RDT 1586. Vgl. Fröschl, RTA RV 1586, 51–54; Neuhaus, Repräsentationsformen, 480.
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 Regelung des Moderationsverfahrens und der Matrikelrektifizierung: Vorarbeiten und Inquisition in den Reichskreisen, deren Berichte an einen Moderationstag mit der Bescheidung der Moderationsanträge; nachfolgender RDT als Appellationsinstanz für Moderationsanträge und zur Erledigung der Matrikelrektifizierung (RAb 1582, §§ 50–65: Leeb, RTA RV 1582, Nr. 457 S. 1426–1431). Zum Verfahren vgl. Lanzinner, Friedenssicherung, 401 f.; Schulze, Kampf, 148–157.
ac
 Vorlage] Österreich (fol. 77) differenzierter: Verlesung des HA aus der ksl. Proposition durch Österreich.
24
 Vgl. die Proposition [Nr. 1], fol. 41 f.: Entscheidung strittiger Sessionen durch den Ks. mit Zuziehung reichsständischer Verordneter nach Aktenlage.
25
 Vgl. das schriftlich formulierte Votum (HStA München, K. blau 274/11, fol. 357–358. Konz.), das im Neuburger Protokoll in Kurzform inseriert ist (Pfalz-Neuburg D, fol. 355 f.).
26
 Vgl. die diesbezüglichen Verhandlungen zum Streit Mecklenburgs mit den Häusern Württemberg, Pommern, Hessen und Baden [Nr. 466].
ad
 erwarten] Pommern-Wolgast (fol. 89 f.) zusätzlich mit dem eigenen Votum: Im Sessionsstreit Pommerns mit Jülich, Mecklenburg, Württemberg, Hessen und Baden hat der Ks. 1530 verabschiedet, dass alle Ff. ihren Anspruch darlegen. Pommern und Württemberg sind dem nachgekommen. Bitten Ks. auf dieser Grundlage um eine Entscheidung, ohne neuerliche Eingaben von Württemberg oder den anderen Häusern anzunehmen.
ae
 gehabdt] Württemberg (fol. 647) zusätzlich: deren sich der Hg. jetzt auß guttem willen nit gebraucht.
27
 Zur fraglichen Einzelstimme für Mömpelgard vgl. Domke, Viril-Stimmen, 46–49: Von 1495–1641 wurde für Württemberg nur eine Stimme geführt, lediglich die RAbb 1559, 1566 und 1570 nennen eigenständig auch Mömpelgard (jeweils Vormundschaft für hinterlassene oder unmündige Söhne). Vgl. Leeb, RTA RV 1558/59, Nr.806 S. 2040; Lanzinner/Heil, RTA RV 1566, Nr. 467 S. 1572; Lanzinner, RTA RV 1570, Nr. 567 S. 1263.
af
 an] Augsburg (unfol.) differenzierter: Obwohl der Hildesheimer Gesandte ihm, dem Augsburger Vertreter, den Vorrang guetwillig gelassen, auch selbst alß unstrittig gegen dem stifft Augspurg eingeraumbt, hat er doch in diser umbfrag vermeldet, er hette die undere session auß mangl berichts und damit durch protestiren die sachen nit ufgehalten wurden, eingenohmen. Weilln er aber seithero verstandten, daß dem[!] stifft Hildesheim vor disem mit dem stifft Constantz und Augspurg der session halber strittig gewesen were, allß wolt er seinem gn. herrn, churfursten zu Cöln als administratorn zu Hildeßheim, nichts praejudiciert noch begeben haben[vgl. Anm. 28]. Metz (unfol.) differenzierter zum eigenen Votum: Da Cambrai und Sitten bisher vor Metz votiert haben, protestiert der Gesandte, dass damit seinem Herrn an dessen gerechtigkheit in iure procedendi nichts begebenwird. Der Gesandte Cambrais erwidert, dass sein Herr ex optima ratione furgezogen worden, weil er ein ertzbischoff.Replik für Metz: Beruft sich auf RAbb und RTA, daraus zubefinden, dz Metz alzeit vorgangen. Sitten hatt nichts darwider eingewendt.
28
 Vgl. [zu Anm. af] den nachfolgenden Protest der Hildesheimer Gesandten bei der Mainzer Kanzlei (Regensburg, 2. 8. 1594): Hildesheim hatte seit jeher den Vorrang vor Konstanz und Augsburg. Gegen dessen Infragestellung hat Hildesheim beim RT 1544 Protest eingelegt und diesen nachfolgend, zuletzt bei den RTT 1576 und 1582 (vgl. Leeb, RTA RV 1582, Nr. 67 S. 459, Anm. f), stets wiederholt. Auch im FR am 30. 7. 1594 hat der Gesandte Bucholtz protestiert, er habe zu Beginn des RT Konstanz und Augsburg den Vorrang nur überlassen, weil er vom Streit darum nichts wusste. Die Gesandten bekräftigen im Protest, dass sie mit der Handhabung der Session Konstanz und Augsburg nichts zugestanden sowie die diesbezüglichen Rechte des Bf. von Hildesheim nicht geschmälert haben. Unterzeichnet von Arnold von Bucholtz, Dr. Albrecht Busche und Dr. Wilhelm Moseler (HHStA Wien, MEA RTA 91, fol. 625–626’. Or. Vermerk: Übergeben am 17. 8. 1594).
29
 RAb 1582, § 72 (Leeb, RTA RV 1582, Nr. 457 S. 1433 f.).