Deutsche Reichstagsakten, Reichsversammlungen 1556 – 1662 Der Reichstag zu Regensburg 1594 bearbeitet von Josef Leeb
Keine Zulassung Augsburgs zum SR, bis die Stadt sich an Beratungen zu Belangen der Reichsstädte und am Städtetag beteiligt.
Im SR mit der Mehrheit der protestantischen gegen den Protest der katholischen Städte gebilligt sowie vor den Augsburger Gesandten verlesen am 14. 6. 15941.
HStA München, KÄA 3231, fol. 156–157’ (Kop. Dorsv.:Der erbarn frey- unnd Reichs stett resolution auf der statt Augspurg gesanndten zum reichstag gehen Regenspurg angemast ungebürliches suechen. A. Den 4. Junii [14. 6.]anno 94 ist es inen ex scriptis vorgelesen worden.) = Textvorlage. StadtA Augsburg, RTA 56, fol. 286–287 (Kop. Überschr.:Der erbarn stätt resolution uff deren von Augspurg beschehenes suechen. Verlesen den 14./4. Junii anno 94.) = B. StadtA Speyer, 1 B Nr. 349, fol. 181’–182 (Kop. Überschr.:Der erbarn stett resolution uff der erbarn von Augspurg beschechen suchen etc. Nachvermerk:Denen von Augspurg ex scriptis den 4. Junii [14. 6.]anno 94 abgelesen.) = C. StA Nürnberg, NRTA 112, fol. 617–618’ (Kop.). StadtA Ulm, A 647, fol. 1030–1031 (Kop.). AVCU Strasbourg, AA 843, fol. 102–103’ (Kop.).
Vgl. von Stetten, Geschichte, 731.
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Da man von den Augsburger Gesandten vernimmt und auch im Schreiben der Stadt an die Reichsstädte beim RT zum Ausdruck kommt3, wie sy allein mit Reichs-, deputation- und visitation-, aber ganntz nit mit stett sachen und rathschlegen hinfüran mehra zethuen oder zuschaffen haben wollen, ungeacht b–sich etwa mechten sachen zuetragen–b und von derc ksl. Mt. oder sonnst proponirt werden, /