Deutsche Reichstagsakten, Reichsversammlungen 1556 – 1662 Der Reichstag zu Regensburg 1594 bearbeitet von Josef Leeb

Vorbemerkung

Als Verhandlungsakten werden in diesem Großkapitel ausschließlich die zwischen dem Ks. und den Reichsständen gewechselten Schriftstücke zu den Hauptartikeln der Proposition ediert. Die zugehörigen Resolutionen einzelner Kurien sowie Beilagen und diesbezügliche Gutachten im Zusammenhang mit den Hauptartikeln finden sich im folgenden Abschnitt I. Die Verhandlungsakten zu Themen, die nicht von der Proposition herrührten, werden in den Großkapiteln J (Nebenverhandlungen) und K (Religionsverhandlungen) dokumentiert.

Für die Darbietung der Verhandlungsakten gelten die für die Edition der RTA 1570 erstellten Richtlinien1. Abweichend davon werden im Dokumentenkopf jeweils sechs archivalische Nachweise genannt. Als Textvorlagen bzw. erste Kollationierungsexemplare werden fast durchgehend die jeweils korrespondierenden Akten der ksl. (RK) bzw. der Mainzer Erzkanzlei herangezogen: Die Resolutionen der Stände werden der RK entnommen, die entsprechenden Konzepte finden sich in den RTA des MEA; die Resolutionen des Ks. sind für 1594 – anders als für die RTT bis dahin – weit überwiegend als besiegelte Originale im MEA überliefert, die zugehörigen Konzepte sind in den RTA der RK abgelegt.

Nr. 249 Antwort der Reichsstände zum 1. HA (Türkenhilfe)

Nr. 250 Replik des Kaisers zum 1. HA (Türkenhilfe)

Nr. 251 Duplik der Reichsstände zum 1. HA (Türkenhilfe)

Nr. 252 Triplik des Kaisers zum 1. HA (Türkenhilfe)

Nr. 253 Quadruplik der Reichsstände zum 1. HA (Türkenhilfe)

Nr. 254 Quintuplik und Schlussschrift des Kaisers zum 1. HA (Türkenhilfe)

Nr. 255 Antwort der Reichsstände zum 2. HA (Landfriede und Niederlande)

Nr. 256 Replik des Kaisers zum 2. HA (Landfriede und Niederlande)

Nr. 257 Duplik der Reichsstände zum 2. HA (Landfriede und Niederlande)

Nr. 258 Triplik des Kaisers zum 2. HA (Landfriede und Niederlande) sowie Resolution zur RKG-Revision im Zusammenhang mit dem 3. HA (Reichsjustiz)

Nr. 259 Antwort der Reichsstände zum 3. HA (Reichsjustiz), 4. HA (Reichsmünzwesen), 5. HA (Reichsmatrikel) und 6. HA (Session)

Nr. 260 Replik und Schlussschrift des Kaisers zum 3. HA (Reichsjustiz), 4. HA (Reichsmünzwesen), 5. HA (Reichsmatrikel) und 6. HA (Session)

Anmerkungen

1
 Lanzinner, RTA RV 1570, 112 f.
1
 Kursachsen, fol. 183 f. [Nr. 17] (Billigung); zur Übergabe am 26. 6. Hinweis in der Beratung am 27. 6. (ebd., fol. 183’ f. [Nr. 18]). Vgl. zur Übergabe die Aufzeichnung des Gesandten der Wetterauer Gff., Christiani: Kommt zusammen mit dem Kurpfälzer Vizekanzler Culmann kurz nach 13 Uhr ins ksl. Quartier, um dort erst im Anschluss an die Übergabe der Antwort zum 1. HA nur an der Überreichung der evangelischen Gravamina [Nr. 390] an den Ks. mitzuwirken (vgl. Nr. 201). Anwesend sind daneben Kurmainzer Delegierte, der bayerische Rat von Helfenstein für die weltlichen Ff. und die Gesandten der schwäbischen Prälaten. Zuletzt kommen der Salzburger Kanzler für die geistlichen Ff., der Syndikus der schwäbischen Gff. sowie die Verordneten der Städte Regensburg und Straßburg. Der Gesandte der schwäbischen Gff. beschwert sich gegen die Anwesenheit Christianis, da bei diesem RT seine Herren am Übergabeausschuss mitwirken. Christiani räumt ein, er sei nur anwesend, um sich zusammen mit Kurpfalz erst nach der Übergabe der Antwort zum 1. HA ad parteman den Ks. zu wenden. Während die Ständedelegation von W. Rumpf aus der Ritterstube vor den Ks. erfordert wird, wiederholt im Vorgemach der schwäbische Gesandte seine Einwände gegen Christianis Anwesenheit, der zuletzt aber gegen die Versicherung geduldet wird, er beabsichtige nicht, das Recht der schwäbischen Gff. zu präjudizieren. Demnach begibt er sich zusammen mit den anderen Delegierten in das Gemach des Ks. Dieser steht vor einem Tisch, zu seiner Rechten stehen die Räte Rumpf, Trautson und von Hornstein sowie Vizekanzleramtsverwalter Freymon. Der Mainzer Kanzler kündigt die folgende Resolution an und bittet den Ks., er möge damitt allergnedigst zufrieden sein.Nach einem kurzen Gespräch mit seinen Räten lässt der Ks. von Freymon antworten: Nimmt die Resolution mit Dank an, will sich dazu erklären und erwartet, dass die Reichsstände ihr Erbieten vollziehen (Wett. Gff., unfol.).
2
 So die Angaben auf der Kop. in HStA München, K. blau 274/9, fol. 73–90’. Aufschr. zu Beginn: Lectum 27. 6. (17. 6.), sodann im Stück folgend: Lectum 28. 6. (18. 6.), lectum 29. 6. (19. 6.).
3
 Die Vermerke werden nur ausgewählt dokumentiert.
4
 Vgl. auch die knappe Zusammenfassung der Antwort sowie der folgenden Aktenstücke bis zur Quadruplik bei Moser, Reichs-Tags-Geschäfften, 1117–1119.
5
 Es folgt ein längeres Referat des 1. HA aus der Proposition [Nr. 1], fol. 23’–32 [Erindern derwegen hiemit … zu spat komme.]. Vgl. auch Randvermerk in der Textvorlage (fol. 483’): Reasumptio propositionis caesareae.
a
 ihre] In B, C: ihrer.
6
 Vgl. Randvermerk: Obstacula et difficultates, so dz Reich a contributione abwenden könten.
7
 = Missernten in diesem und in den vergangenen Jahren.
8
 Vgl. Randvermerk: Considerationes der Reichs stendt, warumb sy wider den türcken zuhelffen sich nitt verweigern mögen.
9
 Vgl. dazu und zum Folgenden erläuternd die Hinweise in der Proposition [Nr. 1], Anm. 6–18.
b
 machometischem] In B, C: mahomatisch.
10
 Vgl. dagegen die kontroverse Debatte im KR: Kursachsen, fol. 33–42, fol. 45–57 [Nr. 5, 6].
11
 Zur Bedeutung der Legstätte Leipzig für die Finanzverwaltung des Reichs vgl. Ludwig, Rolle.
12
 Randvermerk: Churfursten wöllen grobe, der fursten ratt landtsmüntz erlegen.
13
 = 5. 3. (23. 2.) und 8. 9. 1595.
14
 = 8. 9. oder 25.12.1594.
15
 = 24. 6. (Johann Baptist) und 25.12. oder 27.12. (Johannes Evangelist) 1595.
16
 Vgl. auch die Resolution des SR [Nr. 267]. Randvermerk: Der stett bedencken ratione des zaltermins. Item bewilligen mehr nitt als 50 monat.
17
 Bezugnahme auf die Forderung in der Nebenproposition des Ks. [Nr. 263].
18
 = 10. 8. und 1.11.1594.
19
 Teilsatz in der Textvorlage unterstrichen und mit Randvermerk versehen: Vorbehalt der stett in puncto gravaminum.
20
 = 4. Fastensonntag und 8. 9.
c
 höhern] In B, C: hohen.
21
 Vgl. Proposition [Nr. 1], fol. 35’ f. [Es können aber … betzahlt werden kondten.].
22
 Teilsatz in der Textvorlage unterstrichen und mit Randvermerk versehen: Der ksl. Mt. anticipationes sollen mitt eingezogen werden.
23
 Vgl. die Supplikationen des Kreises [Nr. 288, Nr. 467].
d
 churfursten] In B, C: churfursten, fursten.
24
 Vgl. Proposition [Nr. 1], fol. 34’–35’ [Damit aber diß werck … beschulden unnd erkennen.].
25
 Randvermerk: Nota bene: Polen hatt auff ersuchung des von Brandenburg bewilligt, die tartarn abzuhalten.
26
 Zwar fand kein Einfall der Tataren nach Brandenburg bzw. ins Reich statt, doch konnte Polen deren Durchmarsch nach Ungarn nicht verhindern (vgl. Anm. 24 bei Nr. 4).
e
 verderblichen verwüstungen] In B, C: verderblicher verwüstung.
f
 hochgelobte] In B, C: hochgeliebte.
27
 Randvermerk: Von diser anlag sol nymandt exempt sein.
28
 Maßnahmen gegen säumige Untertanen gemäß RAb 1576, §§ 13–15 (Neue Sammlung III, 356) und wie im RAb 1582, §§ 12–14 (Leeb, RTA RV 1582, Nr. 457 S. 1414 f.).
29
 Folgende Maßnahmen gegen säumige Stände wie im RAb 1576, §§ 16–19 (Neue Sammlung III, 356 f.); RAb 1582, §§ 15–18 (Leeb, RTA RV 1582, Nr. 457, hier S. 1415 f.).
30
 Dazu Kommentar als Randvermerk: Nota: Disen modum hete kayser Maximilian der ander anno 76 selbst begert undt vorgeschlagen. Videatur triplica in articulo turcico.(Bezugnahme wohl auf die Schlussschrift des Ks. vom 5. 10. 1576. Vgl. Edel, Kaiser, 438 mit Anm. 296; Häberlin X, 61 f.).
31
RAb 1570, § 34 (Lanzinner, RTA RV 1570, Nr. 567, hier S. 1218); RAb 1582, § 17 (Leeb, RTA RV 1582, Nr. 457, hier S. 1416). Exekution gemäß RKGO, 3. Teil, Tit. XLVIII, § 5 (Laufs, RKGO, 266).
g
–g darnach … tragenden] In der Textvorlage Hinzufügung am Rand. In B und C im Text enthalten.
h
 wegen] Fehlt in B und C.
32
 Vgl. Proposition [Nr. 1], fol. 33’ [Daneben mögen ir ksl. Mt. … unnd verordnen.].
33
 Vgl. zur Anordnung der „Türkenglocke“ beim RT 1594 und der diesbezüglichen Praxis bis dahin: Grimmsmann, Krieg, 27–36; zur Praxis der Türkengebete: Ebd., 36–66. Vgl. auch Anm. 21 bei Nr. 511.
34
 Vgl. Proposition [Nr. 1], fol. 36 f. [Alß dann auch aufm …].
35
 Reichskriegsordnung 1570, Art. I-CXI (Reiterbestallung), Art. CXXXXII-CCXV (Bestallung der Fußknechte): Lanzinner, RTA RV 1570, Nr. 566, hier S. 1145–1173, 1182–1197.
36
 Vgl. insbesondere die Beschwerden für das Hst. Freising: Bayern, fol. 54’–55’ [Nr. 59].
1
 Kursachsen, fol. 213–215 [Nr. 21].
a
 unnd beystand] In B nachträgliche Einfügung.
b
 furgeliebte] In B zunächst ebenfalls: furgeliebte;nachträglich korr. zu: vilgeliebte.In C: vorgeliebte.
c
 geachtet] In B Einfügung am Rand und korr. aus einer gestrichenen, nicht mehr lesbaren Formulierung.
2
 Vgl. Proposition [Nr. 1], fol. 31’ f. [So ersuechen dem allem … zu spat komme.].
d
 von] In B Einfügung und korr. aus einer gestrichenen, nicht mehr lesbaren Formulierung.
3
 Vgl. Beilage B zum 1. HA der Proposition [Nr. 262].
4
 Vgl. Proposition [Nr. 1], fol. 33 f. [Nun haben zwar … vergleichen unnd entschliessen.].
e
–e und … allain] In B teils Einfügung am Rand und korr. aus: und auch verlohrner stendt.
5
 Vgl. dazu das Gutachten Geizkoflers [Nr. 268], fol. 217’ f.
f
 funffzehenmalhundert tausent gulden] In B Einfügung am Rand und korr. aus: die anderthalb million gulds.
6
 Auflistung der Grenzfestungen und deren Unterhaltskosten beim RT 1576 gedruckt bei Pálffy, Végvárrendszer, 141–158 (jährliche Gesamtkosten 1 673 301 fl.). Gegenüberstellung mit den Grenzfestungen gemäß der Auflistung beim RT 1582: Ebd., 130–140. Für 1582 vgl. Beilage B zum 1. HA der Proposition: Leeb, RTA RV 1582, Nr. 189 S. 754–760 (jährliche Gesamtkosten: 1 418 292 fl.). Vgl. auch Lanzinner, Friedenssicherung, 478; Rauscher, Ständen, 74. Zum Status der Grenzbefestigung 1576: Pálffy, Origins, 49. Zur Entwicklung der Kosten beim Ausbau des Verteidigungssystems: Pálffy, Preis, 21–34.
7
 = Romzugsmatrikel 1521. Vgl. Anm. 15 bei Nr. 5.
g
–g aber … ist] In B Einfügung am Rand und korr. aus [gestrichener Text nur teilweise lesbar]: ja anno fünffzehenhundert sechsundzwanzig zu weilendt könig Ludwigs zu Hungern, hochlöblichster gedechtnus, zeitten, als derselbe an die stendt des Reichs allein ein nachbarliche hülff begert, das Reich davon[?] gefallen und nach laut weilendt marggraff Philipsen zu Baden als damals ksl. statthaltters zu Eßlingen publicierten abschieds andere mittel bedacht[vgl. Anm. 6 bei Nr. 269], aber entgegen der gemain pfenning als ein gleichmessiges mittel biß auf anno 51 jungsthin im Reich practicirt und fur die alte, rechte Reichs steuer gehaltten,[Einfügung zum gestrichenen Text:] […] im jahr zweyundvierzig auffm reichstag zue Speyer für den füglichsten, billichsten weg angesehen, fürgenommen und nach gestalt domals vorgestandener nott erhöhet worden, auch […] den underthanen weniger als der romzug beschwerlich.
h
 zway- und vierundvierzig] In der Textvorlage durch Einfügung am Rand korr. aus: zwayundvierzig.
8
 Vgl. Anm. 10 bei Nr. 5.
i
 ergibige] In B korr. aus: außtregliche.
9
 Die Straßburger Gesandten berichteten am 2. 7. (22. 6.) 1594 an Meister und Rat, man vernehme zur Forderung in der Replik des Ks. konkretisierend, dass ihm /104/ mit weniger dann 100 monat uff den einfachen romerzug nit geholffen sein würdt(AVCU Strasbourg, AA 846, fol. 104–106’, hier 104. Or.). Nennung dieser Summe auch im Gutachten Geizkoflers [Nr. 268], fol. 220.
j
 christenhait] In B korr. aus: christlichen.
10
 = Uyvar, ungar. Érsekújvár: Nové Zámky, SK.
11
 Zum Türkenkrieg 1566 vgl. Anm. 36 bei Nr. 11. Der Vormarsch des osmanischen Heers wurde zunächst durch ein Hochwasser der Drau infolge heftiger Regenfälle aufgehalten (Huber, Geschichte IV, 259; Schönherr, Kaiser, 7 f.).Als osmanisches Kriegsziel wird nicht der Zug nach Mähren und Schlesien, sondern die Eroberung Wiens genannt (ebd., 6; Wertheimer, Geschichte, 71).
k
–k und … besorget] In B Einfügung am Rand.
12
 Zur Bedeutung der Festung Nagykanizsa als Zentrum des Grenzgeneralats südlich des Plattensees: Pálffy, Türkenabwehr, 49–52; Winkelbauer, Ständefreiheit I, 442 f.; Roth, Wihitsch II, 153–158.
13
 Ablauf der Steuer von 1582 im September 1587. Vgl. Anm. 41 bei Nr. 1.
14
 Vgl. Einleitung, Kap. 2.2.
l
 Unnd derhalb] In B Einfügung und korr. aus: sondern.
m
 erwartten] In B danach zunächst am Rand eingefügt, dann wieder gestrichen: und demselben die sach bevehlen.
n
–n aber … erachtet] In B Einfügung am Rand und korr. aus: [erwartten] unnd die schuldt denen, welche die wahrnung und ermanung in windt geschlagen, zumessen [muest].
o
–o Wie … seind] In B Einfügung am Rand.
15
 Die Nürnberger Gesandten bezogen im Bericht an Bürgermeister und Rat vom 6. 7. (26. 6.) 1594 diese Behauptung des Ks. vorrangig auf die eigene Stadt: Weil in der Replik den Städten fürgeruckt worden, alß hetten sie der österreichischen und ungerischen handthierung halben vor andern stenden am maisten vortheils, welches fürnemblich uff die statt Nürmberg möcht angesehen sein,ist dies klarzustellen und dem Ks. zu gemuet zu fueren, das der mehrer theil ochsenhendler dardurch[Türkenkrieg] in verderbung kommen und zu grundt gangen(StA Nürnberg, NRTA 108, Prod. 30. Or.). Der Rat bekräftigte in der Weisung vom 17. 7. (7. 7.) 1594, man möge dem Ks. verdeutlichen, dz der mehrerthail der österreichischen hendler dardurch in verderben kommen und zu grundt gangen sey(ebd., NRTA 107, Prod. 25. Or.). Vgl. auch Ulm, fol. 54’ [Nr. 120 mit Anm. c].
p
 wollen] In B danach gestrichen: wegen ires von Gott verlichenen zimblichen guetten vermögens.
q
 hulffslaistung] In B korr. aus: anschlag.
16
 Die Straßburger Gesandten resümierten im Bericht vom 2. 7. (wie Anm. 9, hier fol. 104), dass sich die Forderung des Ks. mit der neuen Steuer, die ohne Abzug der Darlehen erlegt werden soll, auf /104/ ein überaus große summen anlauffen thut, unnd darum gantz beschwerlich, dieweil solches alles allein ettlich wenig noch vermögliche kreis treffen thut, aber andere, alls westphalische unnd nidersächsische kreis wie auch die niderburgundische landt, allerdings ledig außgehn und nichts geben können oder wollen.Vielmehr bittet der Westfälische Kreis um eine eigene Reichshilfe. Damit und mit der Forderung des Ks., die Steuer mit schwerer Reichsmünze zu erlegen, wird der Oberrheinische Kreis vor andern mercklich […] beschwert.
17
 Vgl. Antwort zum 1. HA [Nr. 249], fol. 491 [Wie man dan gleichermaaßen …].
r
 in die] In B korr. aus: auf.
s
 entzogen] In B korr. aus: abgehn.
18
 Vgl. Proposition [Nr. 1], fol. 35’ [Es können aber … aufnemmen muessen.].
t
 abgang] In B korr. aus: mangel und abbruch.
19
 Vgl. Antwort zum 1. HA [Nr. 249], fol. 490: Erste Erlegung zu Laurentii und Allerheiligen [10. 8., 1. 11.] 1594.
20
 Vgl. Antwort zum 1. HA [Nr. 249], fol. 495–496 [Do aber ainicher standt … recht zuverfahren.].
21
 Vgl. Anm. 29 bei Nr. 249.
22
 Vgl. Antwort zum 1. HA [Nr. 249], fol. 496’ f. [Es ließen auch ihnen … nichts ermangeln.].
u
 räth] In B ebenfalls: räth; darüber alternativ eingefügt [ohne Streichung von „räth“]: stend. C wie Textvorlage.
v
 wolstand] So auch in B. Dort korr. aus einem gestrichenen, nicht lesbaren Wort. In C: wolstandt.
23
 Vgl. Proposition [Nr. 1], fol. 34’ f. [Damit aber diß werck … guetthertzig beyspringen.].
24
 Bezugnahme wohl auf die Gesandtschaft des Matthäus Wacker Anfang 1594 nach Polen (vgl. Anm. 38 bei Nr. 1).
25
 Vgl. Antwort zum 1. HA [Nr. 249], fol. 492 [Nachdem auf das Engagement … nit gestattet worden.].
w
–w dabey … stendt] In B Einfügung und korr. aus einer gestrichenen, nicht mehr lesbaren Formulierung.
x
–x auf … ansinnen] In B Einfügung am Rand.
26
 Vgl. zu den Bemühungen des Ks. bei auswärtigen Potentaten: Anm. 38 bei Nr. 1, Anm. 8, 12 bei Nr. 66. Im Hinblick auf Persien verhandelte der Ks. im Herbst 1593 durch seinen Gesandten Nikolaus Warkotsch in Moskau mit einem dortigen persischen Verordneten über ein antiosmanisches Bündnis. Es wurde vereinbart, im Mai 1595 in Moskau weiter über den Abschluss einer Liga mit Einbeziehung Persiens zu beraten. Hingegen verzichtete der Ks. darauf, einen Gesandten zu Schah Abbas I. zu schicken. Bei einer neuerlichen Legation nach Moskau 1594 wiederholte Warkotsch lediglich die Bitte an den Zaren, den Schah zu einem Angriff auf die Osmanen zu animieren (Niederkorn, Zweifrontenkrieg, 313–315; Balombini, Bündniswerben, 115 f.). Daneben engagierte sich Papst Clemens VIII. für die Beteiligung des Schahs am Türkenkampf (ebd., 112 f.).
27
 „Raitzen“ als Synonym für serbisch-orthodoxe Serben oder Südslawen, die vermehrt seit der Mitte des 16. Jahrhunderts [aus Raszien im südlichen Serbien] in das Kgr. Ungarn einwanderten (Spannenberger, Migration, 87–94; Winkelbauer, Ständefreiheit I, 17 f.). Vgl. auch die entsprechende Aussage in der Werbung der ungarischen Gesandten [Nr. 286 mit Anm. 6] fol. 540 [Imo certum est … agere videtur].
28
 Vgl. Textgenese der Reichskriegsordnung 1570: Lanzinner, RTA RV 1570, Nr. 565 S. 1134–1142.
y
 eingerissene] In B nachträgliche Einfügung.
z
–z vorgedachter … bestallungen] In B Einfügung am Rand und korr. aus: derselben.
aa
–aa hiebevor … dero] In B Einfügung am Rand.
ab
 J. W. Freymon] Fehlt in B. C wie Textvorlage. [Unterzeichnung nur durch Hannewald im Zusammenhang mit der Billigung des Konz. (= B) durch Ks. und Geheimen Rat.]
1
 Kursachsen, fol. 267–268’ [Nr. 26].
2
 Kurmainz, unfol. [Nr. 27].
3
 Die Vermerke werden nur ausgewählt dokumentiert.
4
 Vgl. zu den Korrekturen die Beratung des Konz. im KR am 8. 7.: Kursachsen, fol. 261’–266 [Nr. 26].
5
 = 10. 8. und 1. 11. 1594.
a
 und furnembste] In B Hinzufügung am Rand.
b
 freywilliglich] In B korr. aus: auß freiem, unverbundtlichen willen.
c
 ahn gellt] In B Hinzufügung am Rand.
6
 = in der Bewilligung von 80 Römermonaten.
d
–d Daruber … können] In B Hinzufügung am Rand.
7
 Vgl. dazu die Verhandlungen mit den Kurbrandenburger Gesandten im KR am 6. 7. wegen dieser Formulierung, um deren offenen Protest gegen die Steuerzusage zu umgehen: Kurbrandenburg, fol. 331’, 334–338’; Kursachsen, fol. 243–244 [Nr. 24].
e
 monatlichen bewilligung] In B Hinzufügung am Rand und korr. aus: monat.
f
 zur eilenden hülff] In B Hinzufügung am Rand.
g
 begeren] Hinzugefügt nach B und C. Fehlt in der Textvorlage irrtümlich.
8
 Randvermerk: Den gemainen pfenning wihl nymand eingehen.Obiger Beschluss des FR knapp bei Koller, Studien, 325.
h
 jeden sechs monat] In B korr. aus: jeden acht monat, das ubrig[Abbruch].
9
–9 das … worden] In der Textvorlage am Rand markiert und kommentiert: Ingens contributio.
i
 vorfordern ahm Reich] In B Hinzufügung am Rand und korr. aus: vorelltern.
j
–j Eß … wissen] In B Hinzufügung am Rand und korr. aus: Derhalben dan ire ksl. Mt. gehorsambist erinnertt werden.
10
 = die spanischen Einkünfte und Importe aus „beiden“ Indien: das ‚östliche Indien‘ (Orient im weiteren Sinn, „Ostindien“) und das ‚westliche Indien‘, die spanischen Kolonien in der „Neuen Welt“ („Westindien“, Amerika). Zur Bedeutung des Silberimports aus Mittel- und Südamerika und zur problematischen Finanzierung der Söldner im niederländischen Krieg vgl. Schilling, Konfessionalisierung und Staatsinteressen, 55, 59–61, 87–89, 222–224 (Lit.).
11
 Randvermerk: Indiae non sufficiunt contra Niderlandt.
12
 Vgl. auch die eigene Resolution des SR [Nr. 271].
k
 freywilligen] In B Hinzufügung am Rand.
l
 mehr] In B Hinzufügung am Rand und korr. aus: weitter gehen konnen.
13
 = 10. 8. und 1. 11. 1594.
m
–m jedes … monat] In B Hinzufügung am Rand.
n
 achtundviertzig monat] In B dazu als wieder gestrichener Randvermerk: Nota: In der muntz und valor, wie eß jedes ortts gellt.
o
–o halb … jahrs] In B Hinzufügung am Rand.
14
 Termin Laetare nicht fest (4. Fastensonntag); Nativitatis Mariae: 8. 9.
p
–p das … konnen] In B Hinzufügung am Rand.
q
 woferrn] In B korr. aus: das.
15
 Vgl. die Replik [Nr. 250], fol. 315’ f. [Das aber die stendt … nit mengelten.].
r
 soll] In B danach gestrichen: ob gleichwol die halbe patzen[Abbruch].
16
 Zur Position des FR vgl. die Korrelation mit KR am 6. 7. sowie die Beratung des KR am 8. 7.: Kursachsen, fol. 246–248, fol. 261–266 [Nr. 24, 26]. Vgl. auch die Streichung im Konz. (Halbbatzen) gemäß Anm. s.
s
–s das … sollen] In B Hinzufügung am Rand und korr. aus: und kan man nitt darfur achten, daß die ungulltige halben patzen, wie[vom FR] vermaint werden will, under grobe Reichs muntz zurechnen und anzunhemen seie.Ergänzte und wieder gestrichene Fassung am Rand: die uffs Reichs schrot, korn und gehallt oder valvation nitt gemuntzt oder geschlagen.
17
 = Reichsmünzordnung.
18
 = 5. 3. (23. 2.) und 8. 9. 1595.
19
 = 8. 9. oder 27. 12. 1594 sowie 24. 6. 1595.
20
 Die Kurbrandenburger Gesandten erwarteten im Bericht an den Kf. vom 17. 7. (7. 7.) 1594 aufgrund des Votums des FR, dass von den Gravamina [Nr. 390] beim RT /180’/ die wenigsten möchten expediret werden, ungeachtet wie fleissig man darumb anhelt,weil FR, den itzo Saltzburgk vornemblich zu dirigiren,in dieser Duplik dafür eine deputation ahngedeutet.Sie befürchteten, dz man den punctum contributionis erstlichen wil richtig haben, darnach wirdt man daßelbe erbieten wieder hervorsuchen und ann die handt nehmen(GStA PK Berlin, I. HA GR Rep. 10 Nr. Xx, fol. 179–184’, hier 180’. Or.; präs. Thamm, 25. 7. {15. 7.}).
t
 oder articuls brieff] In B Hinzufügung am Rand.
21
 Vgl. die Replik [Nr. 250], fol. 318’ f. [Es lassen ir ksl. Mt. … und einverleibt werde.].
22
 Reichskriegsordnung 1570, Art. I-CXI (Reiterbestallung), Art. CXXXXII-CCXV (Bestallung der Fußknechte): Lanzinner, RTA RV 1570, Nr. 566, hier S. 1145–1173, 1182–1197.
u
–u und … zumachen] In B Hinzufügung am Rand.
v
–v Die … einzuverleiben] In B Anfügung auf beigelegten Blättern.
23
 Nr. 282.
w
 wesens] In B, C: grenitzwesens.
x
 mehr höchstgedachter irer] In B korr. aus: höchstgedachter.
y
 proportionabiliter] In B Hinzufügung am Rand.
24
 Der Sekretär der steiermärkischen Gesandtschaft, S. Speidl, hatte vom Mainzer Kanzler von Rosenbach, seinem Paten, schon am 7. 7. noch vor der Vorlage der Duplik deren Aussagen zur innerösterreichischen Werbung erfahren. Am 8. 7. verwies ihn der Mainzer Kanzler darauf, es seien gegenüber dem gestrigen Konz. die wort ‚proporcionabiliter‘ und ‚gleiche abthailung‘ hinzukommen, wie anno 82 im Reichsabschid.Doch werde die Werbung ohnehin gesondert beantwortet, ebenso wie jene der Stände aus Österreich ob und unter der Enns [Nr. 281] sowie die der ungarischen Gesandten [Nr. 286], aber gar auf andern weeg. Zwar dränge der ungarische Gesandte Joó mit Nachdruck beim Kf. von Mainz und ihm, dem Kanzler, auf eine Antwort, doch werde deren Bitte nicht in die Duplik der Reichsstände aufgenommen, denn im Gegensatz zu Steiermark, Kärnten und Krain sei Ungarn dem Reich nicht verwandt, praelegit mihi ex historiis, das sy ir feindshere und tätlichkeit bis auf Fuldam erstreckt. Aber oftberürte drei Lande haben jederzeit dem Hl. Reich treulich zugesetztund es unterstützt (Loserth, Tagebuch, 57–59, Zitat 58).
z
–z und … 82] In B Hinzufügung am Rand.
25
 Partizipation der Hgtt. an der allgemeinen Reichshilfe für den Ks.: RAb 1576, § 28 (Neue Sammlung III, 358); RAb 1582, § 26 (Leeb, RTA RV 1582, Nr. 457, hier S. 1417 f.).
1
 Kursachsen, fol. 284–285 [Nr. 29]. Vgl. auch Nr. 124, Anm. 5.
2
 Ulm, fol. 60’ [Nr. 124].
3
 Kursachsen, fol. 311’ [Nr. 33].
4
 Nr. 251.
a
 haben] In B Hinzufügung am Rand.
5
 Vgl. Proposition [Nr. 1], fol. 30’ [Derwegen, wie gern … unnd gelaistet.].
b
–b so … ires] In B teils Hinzufügung am Rand und korr. aus: so wirdt dafur geacht, ir ksl. Mt. sollen ires.
c
 mitleidenliche] In B danach gestrichen: nachbarliche.
d
 Begern aber dabey] In B korr. aus: Versehen sich aber dabey und begern.
6
 Vgl. Anm. 7 bei Nr. 107.
7
 = der Reichsmünzordnung.
e
 derselben] In B Hinzufügung am Rand.
8
 =5. 3. (23. 2.) 1595.
f
 gesetzt] In B korr. aus einer nicht mehr lesbaren Formulierung.
g
–g dabey … das] In B Hinzufügung am Rand.
9
 Die Türkenhilfe von 1582 endete 1587. Vgl. Anm. 41 bei Nr. 1.
h
 die betzalung vilangeregter] In B korr. aus: vilangeregte.
i
 enger eingezogen und] In B Hinzufügung am Rand und korr. aus: auf die maß, wie in vorgehender negster antwortt von den vierundsechtzig[Römermonaten] bedacht[vgl. Nr. 249, fol. 489: Laufzeit 4 Jahre], gleicher gestalt gerichtet, oder do es ye so gar nicht in derselben zeitt zuerheben, alßdann endlich [die …].
j
 vier oder] In B nachträglich eingefügt.
k
 die stenndt] In B Hinzufügung am Rand.
10
 = 8. 9. 1594.
l
 Laetare] In B korr. aus: Johannis Baptistae[24. 6. 1595].
11
 = 5. 3. (23. 2.) 1595.
m
 guets] In B nachträglich eingefügt.
12
 Vgl. Proposition [Nr. 1], fol. 35’ f. [Es können aber … betzahlt werden kondten]; Replik zum 1. HA [Nr. 250], fol. 315’ f. [Das aber die stendt … nit mengelten.].
n
–n als … thuet] In B Hinzufügung am Rand. [Vgl. die Streichung in Anm. p-p.]
o
 ire] In B: irer.In C: ihr.
p
–p bevorab … aufgehalten] In B Hinzufügung am Rand, dafür an dieser Stelle gestrichen [vgl. die Einfügung gemäß Anm. n]: Solte eß aber nur dahin gestellt werden, dz ir Mt. deßhalben mit den interessierten absonderlich handlung pflegen mögen, wiewol es nit allein stendt, sondern guetten thails privat personen betreffen thuet, so wöllen doch auf denselben fall ir Mt. verhoffen, es werde ein und der ander standt sich also willfährig finden lassen, damit irer Mt. werbung disem gemainnuzigen werck fruchtbarlich gedeyen möge.
13
 Zitat dieses Absatzes bei Schollich, Verhandlungen, 120.
q
 etwas mehr] In B Hinzufügung am Rand.
r
–r Unterzeichnet … Hannewald] Fehlt in B. C wie Textvorlage.
1
 Kursachsen, fol. 350’–354 (RR); Kurmainz, unfol. (Übergabe) [Nr. 35 mit Anm. p].
2
 Die Vermerke werden nur ausgewählt dokumentiert.
3
 Nr. 252.
a
 chur- und fursten] In B korr. aus: churfursten.
b
–b noch … würdet] In B Hinzufügung am Rand.
4
 Vgl. Duplik der Reichsstände [Nr. 251], fol. 29 f. [Welchem nach … gemacht werden solle.].
c
–c negst … jahrs] In B Hinzufügung am Rand.
5
 = 5. 3. (23. 2.) und 8. 9. 1595.
d
 noth] In B danach gestrichen: vorhanden und damitt ire Mt. der stende underthenigist gemuet zu[Abbruch].
e
 chur- und fursten] In B korr. aus: churfursten.
f
 bewilliget] In B danach gestrichen [als anfängliche Resolution des KR]: daß der erst termin ettwas näher herzurucken und derselb uff nechst kunfftig Nativitatis Christi angehen und uff denselben 8 monat, der ander Johannis Baptistae des 95. nechstvolgenden jars bestimpt sein, und also nachvolglich biß zue entlicher abrichtung der volligen achtzig monatlichen hulfflaistung von jarn zue jarn, alß nemblich Nativitatis Christi anno 95 acht monat, anno 96 Johannis Baptistae 8 monat, Nativitatis Christi eodem anno andermaln 8 monat, hernach im jar 97 abermaln uff vorbemellte zwei ziel jedes 8 monat und dann anno 98 uff benente ziel jedesmals 8 monat, furtter und schließlich anno 99 uff zwei vorbestimpte ziel jedes 4 monat. Mitt welchem bedencken gleichwol der fursten rath nitt einstimmig gewesen, sonder darfur gehallten, die hievor bewilligte anzaal der 80 monat uff 5 nacheinander volgende jar zu restringirn[Abbruch].
6
 = 25. 12. 1594. Vgl. dagegen als Randvermerk in der Textvorlage: 1. termin Nativitatis Mariae[= 8. 9. 1594].
7
 = 24. 6. 1595.
g
 volgende] In B und C danach: 5[in B als Einfügung am Rand, korr. aus: vier].
8
 In B an dieser Stelle als nachträglich gestrichener Randvermerk: Nota: 60 monat in 5 jarn, were alle jar 12 monat und jedes ziel 6 monat.
h
–h Nativitatis … Baptistae] In B Hinzufügung am Rand.
i
–i als … monat] In B Hinzufügung am Rand.
j
 furnembste] In B Hinzufügung am Rand.
9
 Verordnete des FR vgl. Kursachsen, fol. 342’ [Nr. 34]; Verordnete des SR vgl. Nr. 275, fol. 449; Verordnete des KR erst am 2. 8. festgelegt (Kursachsen, fol. 447’ f. [Nr. 43]). Vgl. zur Besetzung der Kommission und zu deren Beratung: Nr. 278 mit Anm. 3, 4.
k
–k Der … abgelesen] In B korr. aus: Die erbarn frey- und Reichs stett aber haben dem chur- und fürstenrath ein besonder erclerung, waß sie uff solche kaiserlich überraichte replic sich entschloßen, überraichett.
l
–l dem … erclerung] Ergänzt nach B und C. Fehlt in der Textvorlage irrtümlich.
10
 Abweichende Resolution des SR [Nr. 275].
m
 an seinem orth] In B Einfügung.
11
 Vgl. die Verhandlungen im RR am 25. 7.: Kursachsen, fol. 353–354 [Nr. 35].
12
 Vgl. Nr. 267, Nr. 271.
n
 und darfur zubetten] In B Hinzufügung am Rand.
13
 Vgl. Antwort der Reichsstände zum 1. HA [Nr. 249], fol. 487 f. [Was unnd sovil … bleiben möchte.].
o
–o und … vergleichen] In B Hinzufügung am Rand.
p
–p wie … zuvernemen] In B Hinzufügung am Rand.
1
 Kurmainz, unfol. [Nr. 39, Anm. z].
2
 Kursachsen, fol. 417’ [Nr. 39].
3
 Kursachsen, fol. 443’ f. [Nr. 42].
4
 Nr. 253.
a
–a sonderlich … terminen] In B Hinzufügung am Rand.
b
 erklecklich] In B zuvor gestrichen: genugsam undt.
c
 bedencken] In B danach gestrichen: ainhellig.
d
–d vermög … worden] In B Hinzufügung am Rand.Dort danach in der Einfügung wieder gestrichen: Und di jhenige stend, so ihre anlagen zue Franckfort bezahlen, in der wixelwehrung[!], biß ein gleichmessige, bestendige münzordnung statuirt werden könne.
5
 = der RMO.
6
 Vgl. Triplik des Ks. [Nr. 252], fol. 357 [Das dann die … beschehen solle].
e
 und besorgender] In B korr. aus: eusserster.
f
 solches alles] In B Hinzufügung am Rand.
g
 desto] In B Einfügung.
h
 christlichen] In B zuvor gestrichen: teutschen und anderen.
i
 beschehen kan] In B korr. aus: sein wirdt konnen.
j
 bißher] In B danach gestrichen: beschehen.
k
 deßwegen] In B Hinzufügung am Rand.
7
 Vgl. Triplik des Ks. [Nr. 252], fol. 358 f. [Was es mit den … gedeyen möge.].
l
 vorbenente] In B Hinzufügung am Rand und korr. aus: diese.
8
 Vgl. Triplik des Ks., dort bezogen auf die Gravamina der Reichsstädte [Nr. 252], fol. 357 [Dann sovil bemelter … nach erledigen.].
m
 dieselbe der pilligkait] In B Hinzufügung am Rand.
n
–n solchen … gedencken] In B korr. aus: derselben so baldt möglich remediiren und rat schaffen wolten.
o
–o Demselben … nachzukommen] In B korr. aus: Solches zu thuen und vortzustellen.
p
–p sovil … stehet] In B Hinzufügung am Rand.
9
 Vgl. die Beratungen der Kommission [Nr. 278].
q
–q Unterzeichnet … Hannewald] Fehlt in B. C wie Textvorlage.
1
 Kursachsen, fol. 396’–398’ [Nr. 38].
2
 Kurmainz, unfol. [Nr. 39, Anm. z].
3
 So die Angaben auf der Kop. in HStA München, K. blau 274/10, fol. 207–218’. Zu Beginn die Aufschr.: Lectum 20. 7. [30. 7.], sodann im Stück folgend: Lectum 22. 7. [1. 8.].
4
 Die Vermerke werden nur ausgewählt dokumentiert. Vgl. auch eine knappere Zusammenfassung der Antwort durch die ksl. Kanzlei, jedoch ohne Kommentare zu den Einzelpunkten, gedacht wohl als Vorarbeit für die Replik des Ks.: HHStA Wien, RK RTA 65 Fasz. 2, fol. 116–118’ (Kop. Dorsv.: Summarium aus der stendt bedenckhen super secundo articulo propositionis caesareae.).
5
 Vgl. Proposition [Nr. 1], fol. 36’–39.
6
 Vgl. Anm. 48 bei Nr. 1.
a
 conditionen] In B, C: condition.
7
 Zu den allgemeinen Bestimmungen für Werbungen in den RAbb vgl. Anm. 48 bei Nr. 1. Kautionsleistung und Rolle der Kreisobersten: RAb 1570, §§ 8–15 (Lanzinner, RTA RV 1570, Nr. 567 S. 1208–1212); RAb 1576, §§ 37–48 (Neue Sammlung III, 359–361); RAb 1582, §§ 33–41 (Leeb, RTA RV 1582, Nr. 457 S. 1420–1422).
8
 Vgl. zu diesem und dem folgenden Absatz: RAb [Nr. 511], § 28 (weitgehend wörtliche Übernahme).
b
 laistungen] In B, C: laistung.
c
 wöllen, das] In B zunächst: wöllen, sondern das; nachträglich korr. zu: wöllen und das.In C: wollen, sondern das.
9
 Vgl. RAb [Nr. 511], §§ 29–37, sowie oben folgende Ermahnung der Kreisobersten und die Erneuerung der Landfriedensmandate in §§ 38 f.
d
 durchtzüge] In B, C: durchzug.
e
 dabey] In B nachträglich korr. zu: darin. C wie Textvorlage.
10
 Vgl. zu diesem und dem folgenden Absatz: RAb [Nr. 511], §§ 40 f. (teils wörtliche Übernahme).
f
 dem] In B, C: den.
11
 = Ankündigung einer Fehde.
12
 Dieser und die folgenden Abschnitte (bis fol. 106’: deren underthanen damit unbelestiget zulaßen) gingen weitgehend wörtlich in den RAb [Nr. 511], §§ 42–45, ein.
g
 gemain] In B: gemeinem.In C: gemeinen.
h
 weren] In der Textvorlage korr. aus: sein.In B, C: sein.
13
 Vgl. zu den bisherigen vergeblichen Friedensvermittlungen: Anm. 50, 51 bei Nr. 1.
14
 In der Textvorlage ist diese Passage unterstrichen, dazu der Randvermerk: Modus novae tractationis.
15
 = Ehg. Ernst von Österreich. Vgl. dazu Randvermerk in der Textvorlage: Der f. Dlt. ertzhertzog Ernsts encomium.
16
 Vgl. Anm. 27 bei Nr. 30.
i
 bodem] In B und C hier sowie im Folgenden: boden.
j
 wurcklich] In B Einfügung am Rand. C wie Textvorlage.
k
 beschwerungen] In B nachträglich korr. [für die Aufnahme in den RAb, § 44] zu: vernachtailungen. C wie Textvorlage.
l
 continuirt] In B nachträglich korr. [für die Aufnahme in den RAb, § 44] zu: geheufft. C wie Textvorlage.
m
 und] In B nachträglich korr. [für die Aufnahme in den RAb, § 44] zu: noch. C wie Textvorlage.
n
 unordnung] In B nachträglich korr. [für die Aufnahme in den RAb, § 45] zu: furnehmung. C wie Textvorlage.
o
 gemainer] Korr. nach B und C. In der Textvorlage verschrieben: gemainet.
17
 Übernahme dieses Absatzes (bis zur Festlegung der Legstätten) im RAb [Nr. 511], § 47.
18
 Vgl. Anm. 19 bei Nr. 36.
19
 Bezugnahme auf die Zuzugsverpflichtung benachbarter Reichskreise gemäß EO im RAb 1555, §§ 62–65 (Aulinger/Eltz/Machoczek, RTA JR XX, Nr. 390 S. 3125–3127).
20
 = 5. 3. (23. 2.) und 8. 9. 1595 sowie 24. 3. (14. 3.) 1596.
p
 Franckfurth oder Leiptzig] In B Hinzufügung am Rand. C wie Textvorlage.
q
 drey] In B nachträglich korr. zu: vier. C wie Textvorlage.
21
 Übernahme dieses Absatzes im RAb [Nr. 511], § 49.
22
 Vgl. auch die Resolution des FR [Nr. 292].
r
 gewissene] In B, C: gewisse.
s
 der] Fehlt in B und C.
t
 bedacht] Ergänzt nach B und C. Fehlt in der Textvorlage irrtümlich.
23
 = ermangelnd, scheiternd.
24
 Vgl. Votum Braunschweig-Wolfenbüttel im FR am 12. 7. 1594: Österreich, fol. 58 [Nr. 80].
u
 und] In B danach: den. C wie Textvorlage.
25
 Bezugnahme auf die schriftliche Fassung des Wolfenbütteler Votums (Nr. 80, Anm. 20).
1
 Kurmainz, unfol. [Nr. 41].
2
 Kursachsen, fol. 443’ f. [Nr. 42].
3
 Vgl. Anm. 7 bei Nr. 255.
4
 Vgl. RAb [Nr. 511], §§ 29–37.
5
 Foliierungsfehler (fol. 544, 544’ vacat).
a
 vätterlich] In B danach: und. C wie Textvorlage.
b
 selbst] In B danach zusätzlich enthalten, aber nachträglich mit Klammern wohl als Auslassung markiert: sich entschliessen, welche aus den stenden und wievil derselben im namen und von wegen des Heiligen Reichs zusambt irer ksl. Mt. solche tractation anfangen und vortstellen sollen, oder zum fall, man sich ye dessen nit vergleichen kont, [ain antzal]. C wie Textvorlage.
6
 Vgl. RAb [Nr. 511], §§ 47 f.
1
 Kursachsen, fol. 488 f. [Nr. 47].
a
 beruehet] In B korr. aus: begriffen.
b
 gefallen] In B korr. aus: belieben.
c
–c das … Und] In B Einfügung am Rand.
d
 entschuldigte] In B korr. aus: zuziehung beschwerett.
e
 zuvermögen] In B korr. aus: zuziehen.
f
 Nürnberg] In B danach am Rand eingefügt, aber wieder gestrichen: Der fürstenrath aber hatt eß uff die drey stett Cöln, Augspurg und Lübeckh gerichtet.
g
–g Und … solle] In B nachträgliche Hinzufügung.
2
 Vgl. Nr. 255, fol. 109’ [Und demnach obangeregte …].
h
–h eines … jars] In B Ergänzung zur Hinzufügung.
i
–i bey … handlung] In B Ergänzung zur Hinzufügung.
1
 Kursachsen, fol. 508 [Nr. 49]. Vgl. einen Hinweis in Nürnberg (fol. 181): Es handelt sich um eines der Aktenstücke, die im RR in Abwesenheit der Reichsstädte verlesen, aber anschließend zur Abschrift gegeben und den Reichsstädten übergeben wurden.
2
 Duplik zum 2. HA [Nr. 257].
3
 Zu niederländischen Einwänden gegen die beiden protestantischen Vermittler Kursachsen und Pfalz-Neuburg als Repräsentanten des strengen Luthertums im Hinblick auf die Zulassung des reformierten Bekenntnisses als Grundbedingung eines Friedens vgl. Hassel, Bündnis, 526 f. Folgt man andererseits den auf protestantischer Seite verbreiteten spanischen Berichten, stand Kg. Philipp II. mit Kuradministrator Friedrich Wilhelm wegen der Überlassung von Söldnern in vertraulichem Kontakt, der beim RT durch die Gesandten San Clemente und Charles Philippe de Croÿ (Burgund) intensiviert wurde. Demnach habe sich der Kuradministrator bereit erklärt, als Teilnehmer an der Friedensvermittlung die spanischen Interessen zu unterstützen sowie für den Kg. 3000 Reiter und 15 Fähnlein Fußknechte in Bereitschaft zu halten (Bericht der Gesandten an Philipp II.; Regensburg, 21. 8. 1594: StA Nürnberg, ARTA 60, Prod. 122. Kop. in dt. Übersetzung). Auch der Ks. habe der Kooperation mit Kursachsen zugestimmt (Auszug aus einem Bericht de Croÿs an den Kg.; Regensburg, 22. 8. 1594: Ebd., Prod. 122a. Kop.). Am 30. 8. 1594 bekräftigte San Clemente im Bericht an den Sekretär des spanischen Staatsrates, Juan de Idiáquez, die Empfehlung, den Kuradministrator unter anderem wegen der Teilnahme an der Friedensvermittlung in Pension zu nehmen. Gleiches gelte für den Pfgf. von Neuburg (HStA Stuttgart, A 63 Bü. 70 Fasz. 9, fol. 34–36’, spanische Kop. GStA PK Berlin, I. HA GR Rep. 10 Nr. Zz 1 Fasz. D, Prod. 1, dt. Kop. Druck in frz. Sprache: Stieve, Politik I, Anhang Nr. 9 S. 469–472, hier 471 f.; aus englischen Quellen: Roberts, Calendar IV, 584; Wernham, List V, Nr. 604 S. 449 f.).
4
 Pfgf. Philipp Ludwig von Neuburg bat den Ks. mit Schreiben vom 20. 8. 1594 (10. 8.; Neuburg) um Entbindung von der Teilnahme (HHStA Wien, RK Friedensakten 1–3, Fasz. 1594, unfol. Or.). Dennoch beharrte der Ks. im Schreiben vom 10. 9. 1594 (Regensburg) an die 4 kfl. und f. Vermittler darauf, ihre Mitwirkung zu bestätigen und Räte für die Gesandtschaften zu benennen (ebd., unfol. Konz. Inhaltlich entsprechendes Schreiben an die Städte Köln und Nürnberg: Ebd., unfol. Konz. HASt Köln, K+R A 193/2, fol. 83–85’. Or. an Köln; weitere Korrespondenz mit dem Ks. zur Kölner Mitwirkung: Ebd., fol. 86–99’; zur Benennung der Kölner Delegierten vgl. Bergerhausen, Köln, 267). Auf das Schreiben vom 10. 9. hin entschuldigte Kuradministrator Friedrich Wilhelm von Sachsen seine Teilnahme (Torgau, 30. 9. {20. 9.} 1594: HHStA Wien, RK Friedensakten 1–3, Fasz. 1594, unfol. Or.), Kf. Wolfgang von Mainz machte sie von jener der anderen Kff. und Ff. abhängig (Mainz, 30. 9. 1594: Ebd., unfol. Or.), ebenso Ebf. Wolf Dietrich von Salzburg, der zudem die Beendigung des Türkenkriegs voraussetzte (o. O., 26. 9. 1594: Ebd., unfol. Or.). Hingegen benannten Nürnberg (Schreiben vom 13. 10. {3. 10.} 1594 an den Ks.) und Köln (8. 10. 1594) ihre Delegierten (ebd., unfol. Orr.). Kuradministrator Friedrich Wilhelm verband seine Entschuldigung am 28. 11. 1594 (18. 11.; Dresden) mit grundsätzlichen Einwänden, da die Vereinigten Provinzen sich keiner Vermittlung unterstellen würden, wollte aber Räte zuordnen, falls die anderen Mitglieder dies täten (ebd., unfol. Or.). Pfgf. Philipp Ludwig von Neuburg hatte am 9. 11. 1594 (30. 10.; Neuburg) seine persönliche Mitwirkung an der Kommission wiederum nur bedingt bejaht, jedoch bereits Gesandte benannt, und sagte erst mit Schreiben vom 14. 2. 1595 (4. 2.; Neuburg) seine Teilnahme an der Vermittlung zu (ebd., unfol. Orr.).
a
 dieselbe und] In B nachträgliche Einfügung.
5
 Vgl. dazu auch die Forderung der ksl. Kommissare im Redaktionsausschuss des RAb am 13. 8. (Kursachsen, fol. 548’ f. [Nr. 153]) sowie den Beschluss des KR (Ablehnung der namentlichen Nennung im RAb) und die Korrelation mit FR am 16. 8. (ebd., fol. 561’–562’ [Nr. 52]).
b
 diß wercks] In B korr. aus: der sachen.
6
 Die beim RT beschlossene Gesandtschaft an die Kriegsparteien verzögerte sich zunächst, da die Generalstaaten Friedensverhandlungen verweigerten und sodann die Kriegsereignisse eine Vermittlung nicht zuließen. Nachdem 1603 ein neuerlicher Versuch gescheitert war, lehnten die Generalstaaten im Mai 1605 die Vermittlung des Reichs endgültig ab (Bergerhausen, Köln, 267 f.; Lit.).
7
 Vgl. die Resolution der Reichsstände [Nr. 307].
c
–c Unterzeichnet … Hannewald] Fehlt in B. C wie Textvorlage.
1
 Kursachsen, fol. 442’ f. [Nr. 42].
2
 Kurmainz, unfol. [Nr. 43, Anm. d].
3
 Übernahme dieses und des Folgeabsatzes im RAb [Nr. 511], § 50.
a
 bestellet] In B: gestellt. C wie Textvorlage.
4
 Vgl. die Beilagen zum 1. HA (Justiz) des RDT 1586: Fröschl, RTA RV 1586, Nr. 7a–7t S. 176–247.
5
 Vgl. die Verhandlungsakten zum 1. HA (Justiz) des RDT 1586: Fröschl, RTA RV 1586, Nr. 14a–14k S. 654–717 (mit Verweisen auf die Beratung in den Gremien des RDT).
6
 DAb 1586 zum Justizwesen (§§ 1–53): Fröschl, RTA RV 1586, Nr. 38 S. 864- 886.
7
 Vgl. Anm. 7 bei Nr. 40 sowie Anm. 5 bei Nr. 305.
8
 Vgl. Anm. 1 bei Nr. 42.
9
Vgl. zu diesem und dem folgenden Absatz: RAb [Nr. 511], § 98.
10
 Nr. 303.
b
 unaußbleiblich] In B: unausflichtig. C wie Textvorlage.
c
 oder wiedersprochene] In B: oder verledigte[!] widersprochene. C wie Textvorlage.
d
 und] In B: oder. C wie Textvorlage.
e
–e neben … commissarien] In der Textvorlage Hinzufügung am Rand.
11
 Vgl. zur Beauftragung des RDT durch den RT mit der außerordentlichen Visitation aufgrund des Scheiterns der ordentlichen Visitation seit 1588 auch Stieve, Politik I, 253–255; Ruthmann, Religionsprozesse, 554; Kratsch, Justiz, 154 f.; Neuhaus, Repräsentationsformen, 486; Rabe, Geschichte, 609 f.; Schmidt, Geschichte, 128. Vgl. auch Anm. 64 beim RAb [Nr. 511].
12
 Vgl. RAb [Nr. 511], § 101.
f
–f bedacht … publicirte] In B: bedacht und gehandelt, auch insonderheit beschlossen, underweilen publicirte. C wie Textvorlage.
13
 Vgl. Anm. 59 bei Nr. 1.
14
 Bezugnahme auf den Türkenkrieg, der einen baldigen Abschluss des RT erfordere, um die Türkenhilfe einziehen zu können.
15
 Vgl. die beim RT vorgelegten Gutachten der oberdeutschen Münzassoziation [Nr. 308] sowie Württembergs [Nr. 309].
g
 guet] Fehlt in B. C wie Textvorlage.
16
 Gesetzliche Vorgaben im RAb 1576, §§ 65–82 (Neue Sammlung III, 363–367) sowie im RAb 1582, §§ 66–71, als Bestätigung dieser und der Regelungen von 1570 und 1571 (Leeb, RTA RV 1582, Nr. 457 S. 1431–1433).
h
 die] In B, C: in.
17
 Vgl. dazu und zum Folgenden RAb [Nr. 511], §§ 102–105.
18
 Bedingtes Prägeverbot für Halbbatzen und Pfennigmünzen bereits im RAb 1576, §§ 71 f. (Neue Sammlung III, 364 f.) und im RAb 1582, § 70 (Leeb, RTA RV 1582, Nr. 457 S. 1433).
19
 RAb 1570, § 128 (Lanzinner, RTA RV 1570, Nr. 567 S. 1244); DAb 1571, § 23 (Neue Sammlung III, 344).
i
 gebrechen] In B: verprechen. C wie Textvorlage.
j
–j mit … pflichten] In B: mit glibd und pflichten. C wie Textvorlage.
20
 Fehlt auch in B und C sowie in weiteren Abschriften wohl aufgrund eines Fehlers beim Diktat des Aktenstücks. Vgl. den entsprechenden Absatz im RAb [Nr. 511], § 103: daß eins theils der Muͤntzmeister vnd Wardin an etlichen Orten den Kreysen ins gemein nicht gelobt vnd mit Pflichten verbunden.
21
 Vgl. RAb [Nr. 511], § 103, Schlussabschnitt. Ausdehnung der Eidesverpflichtung 1594 betont bei Blaich, Wirtschaftspolitik, 53.
k
 zugeben sein] In B: zu geben schuldig sein. C wie Textvorlage.
l
 denn] In B: jeden. C wie Textvorlage.
22
 An dieser Stelle in der Textvorlage als Randvermerk: Usque hunc articulum monetae describatur et camerae aulicae communicetur.
23
 Vgl. RAb [Nr. 511], §§ 107 f.
24
 RAb 1582, §§ 51–55 (Leeb, RTA RV 1582, Nr. 457 S. 1426–1428); DAb 1586, §§ 54 f. (Fröschl, RTA RV 1586, Nr. 38 S. 886).
m
 vorgerürtten] In B: vorgeenden. C wie Textvorlage.
25
 RAb 1576, §§ 112 f. (Neue Sammlung III, 371); RAb 1582, § 72 (Leeb, RTA RV 1582, Nr. 457 S. 1433 f.). Vgl. Stollberg-Rilinger, Zeremoniell, 120–122.
26
 Vgl. RAb [Nr. 511], § 124.
1
 Um Unklarheiten bezüglich der Teilnahme der Wetterauer oder der schwäbischen Gff. an reichsständischen Delegationen für die Übergabe und Entgegennahme von Resolutionen auszuräumen, vereinbarten beide Grafenkollegien beim RT 1594 in einem Vergleich (o. D., Eintrag eingefügt in Wett. Gff., unfol., nach dem Protokoll für 3. 8. {24. 7.}, dem Datum obiger Replik): Da einerseits aufgrund des alternierenden Vorrangs beider Kollegien oftmals nicht klar ist, welches in die Delegation berufen werden soll, und andererseits die Resolutionen zu mehreren HAA wie in dieser Replik in einem Aktenstück zusammengefasst sind und deshalb nicht festzulegen ist, welches Kollegium mitwirkt, soll künftig jeweils je ein Verordneter beider Kollegien teilnehmen und lediglich der Vorrang dabei wechseln: da heutt einer vorgangen, das des andern mals der ander vorgehensoll. Mit dieser Regelung haben bei den Resolutionen zum 2. HA sowie zum 3.–6. HA jeweils Gesandte der Wetterauer und der schwäbischen Gff. zu gleichan der Übergabe und Entgegennahme mitgewirkt.
2
 Kurmainz, unfol. [Nr. 44, Anm. g].
3
 Kursachsen, fol. 473’ f. [Nr. 45].
a
 aufm deputationtag] In B Hinzufügung am Rand.
4
 Vgl. Anm. 7 bei Nr. 40 und Anm. 5 bei Nr. 305.
b
 irer Mt.] In B Hinzufügung am Rand.
5
 Nr. 305.
c
 zuberathschlagen] In B korr. aus: zu consultiren.
d
–d was … mocht] In B korr. aus: dz ettliche zum beschluß kommen sein solten.
6
 Bezugnahme auf die Bitte in der Antwort der Reichsstände, einige zum Abschluss gebrachte Sessionskonflikte zu entscheiden [Nr. 259, fol. 139’].
e
 unnd zwayundachzig] In B nachträgliche Einfügung.
7
 Vgl. Anm. 25 bei Nr. 259.
f
–f sich … erweisen] In B korr. aus der Streichung: mit sonderm fleiß ersehen und erwegen und ihrvorbringen [aufgrund Streichung nicht lesbar] lassen. Jedoch dz bei der relation ettlicher stendt abgesantten, so den sachen und partheyen nitt verwantt, ihrer ksl. Mt. auff dero erforderung und begern zugeordnet werden.