Deutsche Reichstagsakten  ‹  Der Reichstag zu Regensburg 1541
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Inhaltsverzeichnis

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Vorwort des Abteilungsleiters

Vorwort des Abteilungsleiters

Vorwort des Bearbeiters

Vorwort des Bearbeiters

Abkürzungen und Siglen

Abkürzungen und Siglen

Quellen- und Literaturverzeichnis

Einleitung

I. Organisation, Vorbereitung und Eröffnung des Regensburger Reichstages

I. Organisation, Vorbereitung und Eröffnung des Regensburger Reichstages

  • Nr.1 Ausschreiben Karls V. an Kf. Albrecht von Mainz – Brüssel, 1540 September 14
  • Nr.2 Kämmerer und Rat von Regensburg an Karl V. – Regensburg, 1540 Dezember 11
  • Nr. 3 Ausschreiben Frankfurts zum Städtetag in Regensburg – Frankfurt, 1540 Dezember 21
  • Nr.4 Kaiserliches Geleit für die protestantischen Stände – 1541 Januar
  • Nr.4a Kaiserliches Geleit für Kf. Johann Friedrich von Sachsen und Lgf. Philipp von Hessen zum Regensburger Reichstag – Luxemburg, 1541 Januar 3
  • Nr.4b Eingabe der protestantischen Gesandten an Granvelle – Worms, 1541 Januar 13
  • Nr.4c Kaiserliches Geleit für die protestantischen Stände zum Regensburger Reichstag in der Fassung der in Worms vertretenen protestantischen Gesandten – o. Ort, [1541 Januar 13]
  • Nr.4d Kaiserliches Geleit für Kf. Johann Friedrich von Sachsen, Lgf. Philipp von Hessen und ihre Religionsverwandten zum Regensburger Reichstag – Speyer, 1541 Januar 26
  • Nr. 4e Stellungnahme von protestantischer Seite zum kaiserlichen Geleit vom 26. Januar 1541 – o. Ort, [1541 nach Januar 26]
  • Nr. 5 Akten zur Verwaltung des Erbmarschallamtes
  • Nr.5a Wolf von Pappenheim und seine Brüder und Vettern an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – o. Ort, 1541 Januar 7
  • Nr.5b Sixtus Sommer an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – o. Ort, 1541 Februar 2
  • Nr. 5c Sixtus Sommer an Kg. Ferdinand – o. Ort, 1541 Februar 10
  • Nr.5d Wolf von Pappenheim an Karl V. – o. Ort, o. Datum [1541]
  • Nr.5e Wolf von Pappenheim, seine Brüder und Vettern an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – o. Ort, 1541 September 1
  • Nr.6 Karl V. an Granvelle – Saarburg, 1541 Januar 15
  • Nr.7 Naumburger Abschied des Schmalkaldischen Bundes – Naumburg, 1541 Januar 16
  • Nr. 8 Bericht über die Beendigung des Wormser Kolloquiums – [Worms, 1541 Januar 18]
  • Nr. 9 Wormser Abschied – Worms, [1541 Januar 18]
  • Nr.10 Abschied der Gesandten der protestantischen Stände – Worms, 1541 Januar 18
  • Nr.11 Karl V. an Kf. Albrecht von Mainz – Speyer, 1541 Januar 19/31
  • Nr. 12 Gutachten für die kaiserliche Regierung zur Vorbereitung des Regensburger Reichstages – o. Ort, [1541 vor Januar 28]
  • Nr. 13 Kaiserliche Gnadenerklärung für Lgf. Philipp von Hessen – Speyer, 1541 Januar 24
  • Nr. 14 Kaiserliches Mandat über die Suspension der anhängigen Kammergerichtsprozesse in Religionssachen und der Achtexekution gegen Goslar und Minden – Speyer, 1541 Januar 28
  • Nr.15 Intervention Karls V. im Konflikt zwischen Hg. Heinrich d. J. von Braunschweig-Wolfenbüttel und der Stadt Braunschweig – Heidelberg, 1541 Februar 6
  • Nr.15a Instruktion Karls V. für Christoph Kegel zu einer Werbung bei Hg. Heinrich – Heidelberg, 1541 Februar 6
  • Nr.15b Karl V. an Hg. Heinrich – Heidelberg, 1541 Februar 6
  • Nr.15c Statthalter und Räte zu Wolfenbüttel an Karl V. – [Wolfenbüttel], 1541 Februar 19
  • Nr.16 Karl V. an Ebf. Ernst von Salzburg – Regensburg, 1541 März 1
  • Nr.17 Vortrag Hg. Wilhelms IV. von Bayern vor dem Kaiser – [Regensburg, 1541 März 2]
  • Nr. 18 Protokollarische Aufzeichnung zur Audienz für die bayerischen Herzöge bei Karl V. – Regensburg, [1541 März 2]
  • Nr.19 Memoire Kg. Ferdinands zur Festlegung des Beratungsprogramms für den Regensburger Reichstag – Wien, 1541 März 3
  • Nr.20 Entwurf Kg. Ferdinands für das Beratungsprogramm und die Proposition zum Regensburger Reichstag – o. Datum [1541 vor März 6]
  • Nr.21 Vorschlag Kg. Ferdinands zur Ergänzung des Beratungsprogramms für den Regensburger Reichstag – o. Datum, [1541 vor März 6]
  • Nr.22 Memoire Kg. Ferdinands für Karl V. zur Vorbereitung des Regensburger Reichstages – o. Ort, [1541 nach März 6]
  • Nr.23 Kaiserliche Verordnung über den Lebensmittelverkauf während des Regensburger Reichstages – Regensburg, 1541 März 10
  • Nr.24 Erlass über die Sicherung der öffentlichen Ordnung, die Gastronomie und den Handel in Regensburg für die Zeit des Reichstages – Regensburg, 1541 März 10
  • Nr.25 Bayerische Eingabe an Kard. Contarini gegen die kaiserliche Kolloquiumspolitik – [Regensburg, 1541 März 29]
  • Nr. 26 Weisungen des Kaisers an Pfgf. Friedrich – Regensburg, [1541 Ende März]
  • Nr.27 Gutachten zur Vorbereitung der Proposition – Regensburg, o. Datum [März/April Anfang]
  • Nr.28 Bayerische Eingabe an den Kaiser und Kard. Contarini – [Regensburg], 1541 April 2
  • Nr.29 Proposition Karls V. zum Regensburger Reichstag – Regensburg, 1541 April 5
  • Nr. 30 Entwurf für die kaiserliche Proposition zum Regensburger Reichstag – Regensburg, o. Datum
  • Nr.31 Entwurf für die kaiserliche Proposition – Regensburg, o. Datum
  • Nr.32 Entwurf für die kaiserliche Proposition – Regensburg, o. Datum
  • Nr. 33 Rechtfertigungsschrift Karls V. zur Widerlegung reichsinterner Kritik an seiner Regierungsführung – [Regensburg, 1541 nach April 5]
  • II. Instruktionen und Vollmachten

    II. Instruktionen und Vollmachten

  • II,1 Instruktionen
  • II,2 Vollmachten
  • III. Protokolle und Tagebücher

    III. Protokolle und Tagebücher

  • III,1 Protokolle und protokollarische Berichte
  • III,2 Tagebücher
  • IV. Die Verhandlungen über Religion, Friede und Recht

    IV. Die Verhandlungen über Religion, Friede und Recht

  • IV,1 Von der Proposition bis zum Ende des Religionskolloquiums
  • IV,2 Vom Ende des Kolloquiums bis zum Reichsabschied
  • V. Die Verhandlungen über die Türkenhilfe

    V. Die Verhandlungen über die Türkenhilfe

  • V,1 Die Verhandlungen der altgläubigen Kurfürsten und Fürsten und der protestantischen Stände mit Kaiser und König über die TürkenhilfechV1
  • V,2 Die Verhandlungen der altgläubigen Reichsstädte über die Türkenhilfe und ihr Konflikt mit den altgläubigen Ständen über ihre Session und Stimmführung
  • V,3 Bestallungsmodalitäten für das Führungspersonal zur eilenden Türkenhilfe
  • VI. Akten zum Konflikt zwischen Karl V. und Hg. Wilhelm V. von Jülich-Kleve-Berg um das Herzogtum Geldern

    VI. Akten zum Konflikt zwischen Karl V. und Hg. Wilhelm V. von Jülich-Kleve-Berg um das Herzogtum Geldern

  • Nr.222 Karl V. an Hg. Wilhelm V. von Jülich – Speyer, 1541 Januar 24
  • Nr. 223 Karl V. an die Stände von Geldern und Zutphen – Speyer, 1541 Januar 22
  • Nr.224 Erklärung Hg. Wilhelms V. von Jülich zum Zitationsschreiben Karls V. vom 24. Januar 1541 – Regensburg, 1541 März 29
  • Nr. 225 Eingabe der Gesandten Hg. Wilhelms V. von Jülich an Pfgf. Friedrich – Regensburg, 1541 Mai 10
  • Nr.226 Entschuldigung Hg. Wilhelms V. von Jülich für sein Fernbleiben vom Reichstag – Regensburg, [1541 Juni]
  • Nr.227 Bericht über den Vortrag des Kaisers über die Geldernfrage vor dem Plenum des Reichstages – Regensburg, 1541 Juli 3
  • Nr.228 Eingabe der Gesandten Hg. Wilhelms V. von Jülich an die Reichsstände – Regensburg, [1541 nach Juli 3]
  • Nr. 229 Protokoll zur Audienz Pfgf. Friedrichs für die Gesandten der Stände von Geldern und Zutphen – Regensburg, 1541 Juli 7
  • Nr. 230 Bericht über den Vortrag der Supplikation Hg. Wilhelms V. von Jülich im Kurfürstenrat, im Fürstenrat und vor den Gesandten der altgläubigen Reichsstädte sowie vor den protestantischen Reichsständen – Regensburg, 1541 Juli 15
  • Nr.231 Eingabe der Gesandten Hg. Wilhelms V. von Jülich an die Reichsstände – Regensburg, 1541 Juli 15
  • Nr. 232 Protokoll der Verhandlungen über die Geldernfrage auf dem Reichstag – Regensburg, 1541 Juli 19–25
  • Nr.233 Supplikation der Reichsstände an den Kaiser wegen des Konflikts um Geldern – Regensburg, [1541 Juli 21]
  • Nr. 234 Memorial für die Beantwortung der Supplikation der Reichsstände zugunsten Hg. Wilhelms V. von Jülich – [Regensburg, 1541]
  • Nr.235 Eingabe der Gesandten Hg. Wilhelms V. von Jülich an die Reichsstände – Regensburg, 1541 Juli 25
  • VII. Sessionsstreitigkeiten

    VII. Sessionsstreitigkeiten

  • Nr.236 Akten zum Sessionsstreit zwischen den Gesandten des Bf. Franz von Münster, Osnabrück und Minden und dem Gesandten des Hochstifts Freising
  • Nr.236a Supplikation der Gesandten des Bf. Franz von Münster, Osnabrück und Minden an Kaiser und Reichsstände – Regensburg, o. Datum
  • Nr.236b Supplikation der Gesandten des Bf. Franz von Münster, Osnabrück und Minden an die Reichsstände – Regensburg, o. Datum
  • Nr.236c Gegendarstellung des Gesandten des Hochstifts Freising – Regensburg, o. Datum
  • Nr.236d Erläuterung zum Sessionsanspruch Bf. Heinrichs III. von Freising – o. Ort, o. Datum
  • Nr.236e Gegendarstellung der Gesandten des Bf. Franz von Münster, Osnabrück und Minden – Regensburg, o. Datum
  • Nr.236f Erläuterung zum Sessionsstreit zwischen dem Bf. Franz von Münster, Osnabrück und Minden und dem Bf. Heinrich III. von Freising – o. Ort, o. Datum
  • Nr.237 Kaiserliches Dekret für den Ebf. Ernst von Salzburg wegen der Session – Regensburg, 1541 April 3
  • Nr. 238 Notariatsinstrument des Notars Georg Marperger über die Protestation der Gesandten Bf. Konrads IV. von Würzburg in Sachen Session – Regensburg, 1541 April 9
  • Nr.239 Bericht über die Verhandlungen der Schiedskommission zum Sessionsstreit zwischen verschiedenen Ständen – Regensburg, 1541 Juni 24
  • Nr.240 Schiedsspruch der Reichsstädte im Sessionsstreit zwischen den Städten Aachen und Köln – Regensburg, 1541 Juli 18
  • Nr.241 Eingabe der Gesandten Hg. Heinrichs und Hg. Johann Ernsts von Sachsen an den Kaiser – Regensburg, 1541 Juli 22
  • Nr.242 Supplikation der Wetterauer Grafen an den Kaiser – o. Ort, o. Datum
  • Nr.243 Eingabe Bgf. Heinrichs von Plauen an den Kaiser – Regensburg, o. Datum
  • VIII. Supplikationen

    VIII. Supplikationen

  • VIII,1 Beschwerden der schmalkaldischen Verbündeten über die jurisdiktionelle Praxis des Reichskammergerichts
  • VIII,2 Konflikte zwischen den schmalkaldischen Verbündeten und ihrem Anhang mit Hg. Heinrich d. J. von Braunschweig-Wolfenbüttel
  • VIII,3 Intervention einiger Fürsten zugunsten Hg. Wilhelms von Braunschweig-Wolfenbüttel
  • VIII,4 Die Bemühungen Bf. Valentins von Hildesheim um die Restitution seines Hochstifts und die Abwehr gewalttätiger Übergriffe
  • VIII,5 Auseinandersetzungen um die Reichsstandschaft geistlicher Stände
  • VIII,6 Die Auseinandersetzungen um die Reichsstandschaft der Stadt Mühlhausen in Thüringen
  • VIII,7 Das Hilfsgesuch Hg. Karls III. von Savoyen
  • VIII,8 Die Bemühungen um Aufhebung bzw. Suspension der Reichsacht gegen Hg. Albrecht von Preußen
  • VIII,9 Eingaben des Reichskammergerichts an Kaiser und Reichsstände
  • VIII,10 Anträge auf Ringerung der Reichsanschläge
  • VIII,11 Religions- und kirchenpolitische Konflikte
  • VIII,12 Rechtliche Differenzen und jurisdiktionelle Probleme
  • VIII,13 Münze
  • VIII,14 Sonderrechte und Privilegien
  • VIII,15 Ausstehende Besoldungen
  • VIII,16 Kriminalfälle und Schuldsachen
  • VIII,17 Varia
  • IX. Varia

    X. Korrespondenzen

    X. Korrespondenzen

  • Nr.401 Kg. Ferdinand an Karl V. – Hagenau, 1540 Juli 29
  • Nr. 402 Karl V. an Kg. Ferdinand – Den Haag, 1540 August 10
  • Nr. 403 Karl V. an Kg. Ferdinand – Utrecht, 1540 August 19
  • Nr.404 Karl V. an Kg. Ferdinand – Brüssel, 1540 September 2
  • Nr. 405 Kg. Ferdinand an Karl V. – Wiener Neustadt, 1540 September 6
  • Nr.406 Kg. Ferdinand an Karl V. – Wiener Neustadt, 1540 September 13
  • Nr.407 Karl V. an Kg. Ferdinand – Brüssel, 1540 Oktober 3
  • Nr. 408 Kg. Ferdinand an Karl V. – Wiener Neustadt, 1540 Oktober 18
  • Nr.409 Cornelius Schepper an Granvelle – Brüssel, 1540 Oktober 26
  • Nr.410 Bericht über die Ausführungen Sieberts von Löwenberg gegenüber Cornelius Schepper – [Brüssel, 1540 Ende Oktober]
  • Nr.411 Antwort Karls V. auf die Werbung des hessischen Gesandten Siebert von Löwenberg – o. Ort, 1540 Oktober 28
  • Nr. 412 Abt Gerwig von Weingarten an [Abt Wolfgang von Kempten] – o. Ort, 1540 Oktober 29
  • Nr. 413 N. N. an Jakob Sturm und Mathis Pfarrer – o. Ort, [1540 nach November 6]
  • Nr.414 Bf. Sigismund von Merseburg an Karl V. – Merseburg, 1540 November 16
  • Nr.415 Die kursächsischen Räte an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Worms, 1540 November 14
  • Nr.416 Kf. Johann Friedrich von Sachsen und Lgf. Philipp von Hessen an Karl V. – o. Ort, 1540 November 23
  • Nr.417 Lgf. Philipp von Hessen an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Zapfenburg, 1540 November 28
  • Nr.418 Kg. Ferdinand an Karl V. – Wiener Neustadt, 1540 Dezember
  • Nr.419 Lgf. Philipp von Hessen an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Zapfenburg, 1540 Dezember 2
  • Nr.420 Kf. Johann Friedrich von Sachsen und Hg. Heinrich von Sachsen an den Kaiser – o. Ort, 1540 Dezember 3
  • Nr. 421 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an Wolf von Pappenheim – Torgau, 1540 Dezember 6
  • Nr. 422 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an Franz Burchard – Torgau, 1540 Dezember 6
  • Nr.423 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an Hans von Dolzig und Franz Burchard – Weidenhain, 1540 Dezember 10
  • Nr.424 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an Lgf. Philipp von Hessen – Torgau, 1540 Dezember 12
  • Nr.425 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an Lgf. Philipp von Hessen – Lochau, 1540 Dezember 15
  • Nr. 426 Lgf. Philipp von Hessen an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Friedewald, 1540 Dezember 17
  • Nr. 427 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an Gregor Brück – Lochau, 1540 Dezember 21
  • Nr.428 Hans von Dolzig und Franz Burchard an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Worms, 1540 Dezember 23
  • Nr.429 Hans von Dolzig an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Worms, 1540 Dezember 24
  • Nr.430 Gregor Brück an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Naumburg, 1540 Dezember 27
  • Nr.431 Gregor Brück an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Naumburg, 1540 Dezember 28
  • Nr.432 Hans von Pack und Gregor Brück an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Naumburg, 1540 Dezember 31
  • Nr.433 Die kursächsischen Gesandten an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Naumburg, 1541 Januar 4
  • Nr.434 Die kursächsischen Gesandten an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Naumburg, 1541 Januar 4
  • Nr.435 Gregor Brück an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Naumburg, 1541 Januar 4
  • Nr.436 Franz Burchard an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Worms, 1541 Januar 4
  • Nr. 437 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an seine Gesandten in Naumburg – Torgau, 1541 Januar 7
  • Nr.438 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an seine Gesandten in Naumburg – Torgau, 1541 Januar 9
  • Nr.439 Die kursächsischen Gesandten an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Naumburg, 1541 Januar 9
  • Nr.440 Hans von Pack und Gregor Brück an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Naumburg, 1541 Januar 9
  • Nr.441 Martin Bucer an [Kf. Joachim II. von Brandenburg] – Worms, 1541 Januar 10
  • Nr. 442 Granvelle an Karl V. – [Worms, 1541 Januar 10]
  • Nr. 443 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an seine Gesandten in Naumburg – o. Ort, 1541 Januar 10
  • Nr.444 Granvelle an Karl V. – [Worms, 1541 Januar 11]
  • Nr. 445 Bgm. und Rat von Goslar [an die Gesandten der Reichsstädte auf dem Städtetag in Regensburg] – Goslar, 1541 Januar 12
  • Nr. 446 Granvelle an Karl V. – [Worms, 1541 Januar 14]
  • Nr.447 Hans von Dolzig und Franz Burchard an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Worms, 1541 Januar 14
  • Nr.448 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an seine Gesandten in Naumburg – Torgau, 1541 Januar 14
  • Nr.449 Gf. Friedrich von Löwenstein und H. zu Scharfeneck an Karl V. – Löwenstein, 1541 Januar 14
  • Nr. 450 Bericht über die Verhandlungen mit den Stimmständen des Schmalkaldischen Bundes und den übrigen Verbündeten über die Frage eines Bündnisses mit Frankreich auf dem Naumburger Bundestag – o. Ort, [1541 nach Januar 14]
  • Nr. 451 Kg. Christian III. von Dänemark an seine Gesandten zum Regensburger Reichstag – Kloster Sorø, 1541 Januar 20
  • Nr. 452 Karl V. an Kg. Ferdinand – Speyer, 1541 Januar 22
  • Nr.453 Gregor Brück an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Wittenberg, 1541 Januar 23
  • Nr. 454 Gregor Brück an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Wittenberg, 1541 Januar 25
  • Nr.455 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an seine Gesandten in Worms – Lochau, 1541 Januar [26]
  • Nr.456 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an Hg. Wilhelm V. von Jülich-Kleve-Berg – Lochau, 1541 Januar 28
  • Nr.457 Kf. Johann Friedrich von Sachsen und Lgf. Philipp von Hessen an Mgf. Georg von Brandenburg-Ansbach und Mgf. Albrecht Alkibiades von Brandenburg-Kulmbach, mut. mut. an Bgm. und Rat von Nürnberg – o. Ort, 1541 Januar 29
  • Nr.458 Kf. Johann Friedrich von Sachsen und Lgf. Philipp von Hessen an Mgf. Johann von Brandenburg-Küstrin – o. Ort, 1541 Januar 29
  • Nr. 459 Lgf. Philipp von Hessen an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Marburg, 1541 Januar 29
  • Nr.460 Karl V. an Kgn. Maria – Speyer, 1541 Januar 31
  • Nr.461 Lgf. Philipp von Hessen an Granvelle – Marburg, 1541 Februar 1
  • Nr. 462 Kg. Ferdinand an Karl V. – Wiener Neustadt, 1541 Februar 1
  • Nr. 463 Lgf. Philipp von Hessen an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Marburg, 1541 Februar 2
  • Nr. 464 Batt von Duntzenheim an Bgm. und Rat von Straßburg – Regensburg, 1541 Februar 3
  • Nr.465 Christoph von Kreytzen an Hg. Albrecht von Preußen – Nürnberg, 1541 Februar 4/17
  • Nr.466 Morelet an Lgf. Philipp von Hessen – Straßburg, 1541 Februar 4
  • Nr.467 Morelet an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Straßburg, 1541 Februar 4
  • Nr.468 Kf. Joachim II. von Brandenburg an Luther – Cölln an der Spree, 1541 Februar 4
  • Nr.469 Hg. Ludwig X. von Bayern an Hg. Heinrich d. J. von Braunschweig-Wolfenbüttel – Landshut, 1541 Februar 5
  • Nr.470 Christoph von Taubenheim an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Regensburg, 1541 Februar 6
  • Nr. 471 Granvelle an Lgf. Philipp von Hessen – Heidelberg, 1541 Februar 7
  • Nr.472 Lgf. Philipp von Hessen an Granvelle – o. Ort, [1541 Februar 7]
  • Nr.473 Lgf. Philipp von Hessen an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Marburg, 1541 Februar 7
  • Nr. 474 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an Lgf. Philipp von Hessen – Torgau, 1541 Februar 7
  • Nr.475 Christoph von Kreytzen an Hg. Albrecht von Preußen – Ansbach, 1541 Februar 9
  • Nr.476 Lgf. Philipp von Hessen an Morelet – Marburg, 1541 Februar 11
  • Nr.477 Christoph von Taubenheim und Eberhard von der Thann an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Regensburg, 1541 Februar 13
  • Nr. 478 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an Hg. Philipp I. von Pommern-Wolgast – Wittenberg, 1541 Februar 14
  • Nr. 479 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an Lgf. Philipp von Hessen – Wittenberg, 1541 Februar 15
  • Nr.480 Lgf. Philipp von Hessen an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Wolkersdorf, 1541 Februar 16
  • Nr. 481 Lgf. Philipp von Hessen an Granvelle – Marburg, 1541 Februar 18
  • Nr. 482 Karl V. an Kgn. Maria – Nürnberg, 1541 Februar 19
  • Nr.483 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an Morelet – Torgau, 1541 Februar 21
  • Nr.484 Luther an Kf. Joachim II. von Brandenburg – [Wittenberg], 1541 Februar 21
  • Nr.485 Kf. Joachim II. von Brandenburg an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Cölln an der Spree, 1541 Februar 22
  • Nr. 486 Lgf. Philipp von Hessen an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Marburg, 1541 Februar 23
  • Nr.487 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an Lgf. Philipp von Hessen – Torgau, 1541 Februar 23
  • Nr. 488 Hieronymus Boner an Bgm. und Rat von Colmar – Regensburg, 1541 Februar 23/24
  • Nr.489 Christoph von Taubenheim und Eberhard von der Thann an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Regensburg, 1541 Februar 24
  • Nr. 490 Kg. Ferdinand an Karl V. – Wien, 1541 Februar 25
  • Nr. 491 Christoph von Taubenheim und Eberhard von der Thann an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Regensburg, 1541 Februar 26
  • Nr.492 Kf. Joachim II. von Brandenburg an Lgf. Philipp von Hessen – Cölln an der Spree, 1541 Februar 26
  • Nr. 493 Lgf. Philipp von Hessen an Granvelle – Marburg, 1541 Februar 27
  • Nr. 494 Karl V. an Kg. Ferdinand – Regensburg, 1541 Februar 28
  • Nr. 495 Wolfgang Rehlinger, Simprecht Hoser und Konrad Hel an die Geheimen von Augsburg – Regensburg, 1541 Februar 28
  • Nr.496 Lgf. Philipp von Hessen an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Marburg, 1541 Februar 28
  • Nr. 497 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an Luther, Justus Jonas, Johannes Bugenhagen, Caspar Cruciger und Melanchthon – o. Ort, [1541 Februar/Anfang März]
  • Nr. 498 Bf. Wilhelm III. von Straßburg an Karl V. – Rufach, 1541 März 2
  • Nr. 499 Wolfgang Rehlinger, Simprecht Hoser und Konrad Hel an Bgm. und Rat von Augsburg – Regensburg, 1541 März 3
  • Nr. 500 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an Lgf. Philipp von Hessen – Torgau, 1541 März 3
  • Nr. 501 Kg. Ferdinand an Karl V. – Wien, 1541 März 4
  • Nr. 502 Wolfgang Rehlinger, Simprecht Hoser und Konrad Hel an die Geheimen von Augsburg – Regensburg, 1541 März 5
  • Nr. 503 Kg. Ferdinand an Karl V. – Wien, 1541 März 6
  • Nr. 504 Die Geheimen von Augsburg an die Augsburger Reichstagsgesandten – Augsburg, 1541 März 7
  • Nr. 505 Lgf. Philipp von Hessen an Granvelle – Marburg, 1541 März 9/10
  • Nr. 506 Die hessischen Reichstagsgesandten an Lgf. Philipp – Regensburg, 1541 März 10
  • Nr. 507 Bgm. und Rat von Nürnberg an Sebald Haller – [Nürnberg], 1541 März 11
  • Nr. 508 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an Christoph von Taubenheim und Eberhard von der Thann – Eilenburg, 1541 März 11
  • Nr.509 Christoph von Taubenheim und Eberhard von der Thann an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Regensburg, 1541 März 12
  • Nr.510 Gregor Brück an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Wittenberg, 1541 März 12
  • Nr. 511 Konrad Hel an Georg Herwart – Regensburg, 1541 März 12
  • Nr.512 Lgf. Philipp von Hessen an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Ziegenhain, 1541 März 12
  • Nr.513 Christoph von Taubenheim und Eberhard von der Thann an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Regensburg, 1541 März 13
  • Nr.514 Wolfgang Rehlinger, Simprecht Hoser und Konrad Hel an Bgm. und Rat von Augsburg – Regensburg, 1541 März 15
  • Nr. 515 Jakob Sturm und Batt von Duntzenheim an Bgm. und Rat von Straßburg – Regensburg, 1541 März 15
  • Nr. 516 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an Christoph von Taubenheim und Eberhard von der Thann – Torgau, 1541 März 16
  • Nr.517 Christoph von Taubenheim und Eberhard von der Thann an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Regensburg, 1541 März 16
  • Nr.518 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an Gregor Brück – Torgau, 1541 März 16
  • Nr.519 Lgf. Philipp von Hessen an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Fulda, 1541 März 17
  • Nr.520 Bf. Wilhelm III. von Straßburg an Karl V. – Rufach, 1541 März 18
  • Nr.521 Die hessischen Reichstagsgesandten an Lgf. Philipp – Regensburg, 1541 März 18
  • Nr.522 Bf. Konrad IV. von Würzburg an die Würzburger Reichstagsgesandten – Würzburg, 1541 März 19
  • Nr.523 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an Lgf. Philipp von Hessen – Torgau, 1541 März 21
  • Nr.524 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an die sächsischen Reichstagsgesandten – Torgau, 1541 März 22
  • Nr.525 Christoph Zwicker an Bgm. und Rat von Memmingen – Regensburg, 1541 März 22
  • Nr.526 Johann von Niedbruck an Bgm. und Rat von Metz – Regensburg, 1541 März 22
  • Nr.527 Wolfgang Rehlinger an Georg Herwart – Regensburg, 1541 März 23
  • Nr. 528 Die hessischen Reichstagsgesandten an Lgf. Philipp – Regensburg, 1541 März 24
  • Nr.529 Abt Johann III. von Fulda an Pfgf. Friedrich – Fulda, 1541 März 25
  • Nr.530 Karl V. an Kg. Ferdinand – Regensburg, 1541 März 25
  • Nr.531 Lgf. Philipp von Hessen an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Nürnberg, 1541 März 25
  • Nr.532 Charles Boisot und Gerhard Veltwyck an Kgn. Maria – Regensburg, 1541 März 26
  • Nr.533 Die sächsischen Reichstagsgesandten an Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst von Sachsen – Regensburg, 1541 März 27/29
  • Nr. 534 Christoph Zwicker an Bgm. und Rat von Memmingen – Regensburg, 1541 März 28
  • Nr.535 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an die sächsischen Reichstagsgesandten – Torgau, 1541 März 28
  • Nr. 536 Wolfgang Rehlinger, Simprecht Hoser und Konrad Hel an Bgm. und Rat von Augsburg – Regensburg, 1541 März 29
  • Nr.537 Jakob Sturm und Batt von Duntzenheim an Bgm. und Rat von Straßburg – Regensburg, 1541 März 29
  • Nr.538 Propst Johann Astmann und Johann Marquardt an Mgf. Ernst I. von Baden-Durlach – Regensburg, 1541 März [30]
  • Nr.539 Wolfgang Rehlinger an Georg Herwart – Regensburg, 1541 März 30
  • Nr. 540 Johann von Glauburg und Hieronymus zum Lamb an Bgm. und Rat von Frankfurt – Regensburg, 1541 März 30
  • Nr.541 Karl V. an Kf. Ludwig V. von der Pfalz – Regensburg, 1541 März 31
  • Nr. 542 Karl V. an den Gf. Wilhelm von Nassau-Dillenburg, mut. mut. an Gf. Wilhelm II. von Neuenahr – Regensburg, 1541 April 2
  • Nr.543 Hieronymus Boner an Bgm. und Rat von Colmar – Regensburg, 1541 April 2
  • Nr.544 Christoph Zwicker an Bgm. und Rat von Memmingen – Regensburg, 1541 April 2
  • Nr.545 Bf. Konrad IV. von Würzburg an die Würzburger Reichstagsgesandten – Würzburg, 1541 April 2
  • Nr. 546 Die sächsischen Reichstagsgesandten an Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst – Regensburg, 1541 April 3
  • Nr.547 F. Wolfgang von Anhalt, Hans von Dolzig, Hans von Pack und Franz Burchard an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Regensburg, 1541 April 3
  • Nr. 548 Konrad Zwick an Bgm. und Rat von Konstanz – Regensburg, 1541 April 3
  • Nr.549 Wolfgang Rehlinger, Simprecht Hoser und Konrad Hel an Bgm. und Rat von Augsburg – Regensburg, 1541 April 3
  • Nr.550 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an Gregor Brück – Torgau, 1541 April 5
  • Nr.551 Hg. Heinrich von Sachsen an [die herzoglich-sächsischen Reichstagsgesandten] – Dresden, 1541 April 5
  • Nr. 552 Wolfgang Rehlinger, Simprecht Hoser und Konrad Hel an Bgm. und Rat von Augsburg – Regensburg, 1541 April 6
  • Nr.553 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an Franz Burchard – Torgau, 1541 April [6?]
  • Nr.554 Hg. Heinrich von Sachsen an die herzoglich-sächsischen Reichstagsgesandten – Dresden, 1541 April 6
  • Nr. 555 Die Älteren von Nürnberg an Clemens Volkamer – [Nürnberg], 1541 April 6
  • Nr.556 Kf. Johann Friedrich [und Hg. Johann Ernst von Sachsen] an die sächsischen Reichstagsgesandten – Torgau, 1541 April 7
  • Nr. 557 Bgm. und Rat von Nürnberg an Clemens Volkamer und Sebald Haller – [Nürnberg], 1541 April 7
  • Nr. 558 Bgm. und Rat von Minden an Kf. Johann Friedrich von Sachsen und Lgf. Philipp von Hessen – Minden, 1541 April 8
  • Nr. 559 Christoph Zwicker an Bgm. und Rat von Memmingen – Regensburg, 1541 April 9
  • Nr.560 Bgm. und Rat von Bremen an Karl V. – Bremen, 1541 April 9
  • Nr.561 Wolfgang Rehlinger, Simprecht Hoser und Konrad Hel an Bgm. und Rat von Augsburg – Regensburg, 1541 April 9
  • Nr. 562 Die sächsischen Reichstagsgesandten an Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst – Regensburg, 1541 April 11
  • Nr. 563 Die Würzburger Reichstagsgesandten an Bf. Konrad IV. – Regensburg, 1541 April 11
  • Nr.564 Bgm. und Rat von Nürnberg an Clemens Volkamer und Sebald Haller – Nürnberg, 1541 April 11
  • Nr.565 Konrad Zwick an Bgm. und Rat von Konstanz – Regensburg, 1541 April 11
  • Nr.566 Wolfgang Rehlinger, Simprecht Hoser und Konrad Hel an Bgm. und Rat von Augsburg – Regensburg, 1541 April 12
  • Nr. 567 Jakob Sturm an Bgm. und Rat von Straßburg – Regensburg, 1541 April 13
  • Nr.568 Bernhard Göler und Philipp Lang an Hg. Ulrich von Württemberg – Regensburg, 1541 April 13
  • Nr. 569 Die sächsischen Reichstagsgesandten an Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst – Regensburg, 1541 April 14
  • Nr.570 Franz Burchard an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Regensburg, 1541 April 14
  • Nr.571 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an F. Wolfgang von Anhalt, Hans von Dolzig, Hans von Pack und Franz Burchard – Wittenberg, 1541 April 14
  • Nr.572 Johann von Glauburg und Hieronymus zum Lamb an Bgm. und Rat von Frankfurt – Regensburg, 1541 April 14
  • Nr.573 Die Geheimen von Augsburg an die Augsburger Reichstagsgesandten – Augsburg, 1541 April 14
  • Nr. 574 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an die sächsischen Reichstagsgesandten – Torgau, 1541 April 15
  • Nr.575 Propst Johann Astmann und Johann Marquardt an Mgf. Ernst I. von Baden-Durlach – Regensburg, 1541 April 15
  • Nr.576 Christoph von Kreytzen an Hg. Albrecht von Preußen – Regensburg, 1541 April 15
  • Nr.577 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an Pfgf. Friedrich – Torgau, 1541 April 15
  • Nr. 578 Georg Kron und Johann Machtolf an Bgm. und Rat von Esslingen – Regensburg, 1541 April 16
  • Nr.579 Wolfgang Rehlinger, Simprecht Hoser und Konrad Hel an die Geheimen von Augsburg – Regensburg, 1541 April 17
  • Nr. 580 Die sächsischen Reichstagsgesandten an Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst – Regensburg, 1541 April 19
  • Nr.581 Charles Boisot an Kgn. Maria – Regensburg, 1541 April 19
  • Nr. 582 Konrad Zwick an Bgm. und Rat von Konstanz – Regensburg, 1541 April 19
  • Nr.583 Peter Bellinghausen und Goswin von Lomersheim an Bgm. und Rat von Köln – Regensburg, 1541 April 20
  • Nr. 584 Johann von Niedbruck an Bgm. und Rat von Metz – Regensburg, 1541 April 20
  • Nr. 585 Johann von Glauburg und Hieronymus zum Lamb an Bgm. und Rat von Frankfurt – Regensburg, 1541 April 21
  • Nr. 586 Johann von Glauburg an Bgm. und Rat von Frankfurt – Regensburg, 1541 April 21
  • Nr.587 Wolfgang Rehlinger, Simprecht Hoser und Konrad Hel an Bgm. und Rat von Augsburg – Regensburg, 1541 April 21
  • Nr.588 Hans Wörlin an Bgm. und Rat von Nördlingen – Regensburg, 1541 April 21
  • Nr. 589 Johann Knebel von Katzenelnbogen an Gf. Wilhelm von Nassau-Dillenburg – Regensburg, 1541 April 21
  • Nr.590 Bgm. und Rat von Nördlingen an Hans Wörlin – [Nördlingen, 1541 April 22]
  • Nr. 591 Johann Walter an Johann Nordeck – Regensburg, 1541 April 22
  • Nr.592 Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst von Sachsen an die sächsischen Reichstagsgesandten – Torgau, 1541 April 22
  • Nr. 593 Antonius Corvinus an Johann Nordeck – Regensburg, [1541 April 22]
  • Nr. 594 Die Würzburger Reichstagsgesandten an Bf. Konrad IV. – Regensburg, 1541 April 22
  • Nr.595 Sebald Haller an Bgm. und Rat von Nürnberg – Regensburg, 1541 April 23
  • Nr.596 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an Franz Burchard – Torgau, 1541 April 23
  • Nr.597 Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst von Sachsen an die sächsischen Reichstagsgesandten – Torgau, 1541 April 24
  • Nr.598 Wolfgang Rehlinger, Simprecht Hoser und Konrad Hel an Bgm. und Rat von Augsburg – Regensburg, 1541 April 24
  • Nr. 599 Hieronymus Boner an Bgm. und Rat von Colmar – [Regensburg], 1541 April 25
  • Nr.600 Wolfgang Rehlinger an Georg Herwart – Regensburg, 1541 April 25
  • Nr.601 Johann von Glauburg und Hieronymus zum Lamb an Bgm. und Rat von Frankfurt – Regensburg, 1541 April 25
  • Nr. 602 Bgm. und Rat von Nürnberg an Hieronymus Baumgartner und Sebald Haller – Nürnberg, 1541 April 25
  • Nr.603 Kf. Joachim II. von Brandenburg an den Gesandten des französischen Königs – Regensburg, 1541 April 25
  • Nr.604 Die sächsischen Reichstagsgesandten an Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst – Regensburg, 1541 April 26
  • Nr.605 Konrad Zwick an Bgm. und Rat von Konstanz – Regensburg, 1541 April 26
  • Nr. 606 Hans Wörlin an Bgm. und Rat von Nördlingen – Regensburg, 1541 April 26
  • Nr. 607 Wolfgang Rehlinger, Simprecht Hoser und Konrad Hel an die Geheimen von Augsburg – Regensburg, 1541 April 28
  • Nr.608 Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst von Sachsen an die sächsischen Reichstagsgesandten – Torgau, 1541 April 29
  • Nr.609 Die sächsischen Reichstagsgesandten an Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst – Regensburg, 1541 April 29
  • Nr. 610 Granvelle an Kgn. Maria – Regensburg, 1541 April 26/Mai 1
  • Nr.611 Propst Johann Astmann und Johann Marquardt an Mgf. Ernst I. von Baden-Durlach – Regensburg, 1541 Mai 2
  • Nr. 612 Jakob Sturm und Batt von Duntzenheim an den Rat von Straßburg – Regensburg, 1541 Mai 2
  • Nr.613 Die sächsischen Reichstagsgesandten an Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst – Regensburg, 1541 Mai 2
  • Nr. 614 Kg. Ferdinand an Bf. Christoph von Brixen, Frh. Wilhelm von Waldburg und Hans Ungnad – Wien, 1541 Mai 3
  • Nr. 615 Johann von Glauburg und Hieronymus zum Lamb an Bgm. und Rat von Frankfurt – Regensburg, 1541 Mai 4
  • Nr.616 Konrad Hel an die Geheimen von Augsburg – Regensburg, 1541 Mai 4
  • Nr.617 Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst von Sachsen an die sächsischen Reichstagsgesandten – Buchholz, 1541 Mai 5
  • Nr.618 Die sächsischen Reichstagsgesandten an Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst – Regensburg, 1541 Mai 5
  • Nr.619 Franz Burchard an Gregor Brück – Regensburg, 1541 Mai 5
  • Nr. 620 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an Franz Burchard – Buchholz, 1541 Mai 6
  • Nr.621 Konrad Hel an die Geheimen von Augsburg – Regensburg, 1541 Mai 6
  • Nr.622 Die sächsischen Reichstagsgesandten an Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst – Regensburg, 1541 Mai 6
  • Nr.623 Hans Wörlin an Bgm. und Rat von Nördlingen – Regensburg, 1541 [Mai 7]
  • Nr.624 Hans von Dolzig an Hans von Ponickau – Regensburg, 1541 Mai 7/11
  • Nr. 625 Hieronymus Boner an den Rat von Colmar – Regensburg, 1541 Mai 8
  • Nr.626 Hieronymus Baumgartner und Sebald Haller an die Älteren von Nürnberg – Regensburg, 1541 Mai 8
  • Nr.627 Johann von Glauburg und Hieronymus zum Lamb an Bgm. und Rat von Frankfurt – Regensburg, 1541 Mai 9
  • Nr. 628 Wolfgang Musculus an Georg Herwart – Regensburg, 1541 Mai 9
  • Nr.629 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an [Luther und Johannes Bugenhagen] – [Schneeberg, 1541 Mai 9]
  • Nr.630 Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst von Sachsen an die sächsischen Reichstagsgesandten – Schneeberg, 1541 Mai 10
  • Nr. 631 Konrad Hel an die Geheimen von Augsburg – Regensburg, 1541 Mai 10
  • Nr.632 Die sächsischen Reichstagsgesandten an Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst – Regensburg, 1541 Mai 10
  • Nr.633 Bernhard Göler und Philipp Lang an Hg. Ulrich von Württemberg – Regensburg, 1541 Mai 10
  • Nr.634 Bgm. und Rat von Nürnberg an Clemens Volkamer und Sebald Haller – [Nürnberg], 1541 Mai 10
  • Nr.635 Luther und Johannes Bugenhagen an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – [Wittenberg, 1541 Mai 10/11]
  • Nr. 636 Kg. Ferdinand an die ungarischen Gesandten in Regensburg, Frankopan und Nádasdy – Wien, 1541 Mai 11
  • Nr. 637 Konrad Hel an die Geheimen von Augsburg – Regensburg, 1541 Mai 11
  • Nr.638 Johann Knebel von Katzenelnbogen an [...?] – Regensburg, 1541 Mai 11
  • Nr. 639 Nikolaus Holstein an Hg. Ernst I. von Braunschweig-Lüneburg – Regensburg, 1541 Mai [12]
  • Nr.640 Johann von Vlatten an die Räte Hg. Wilhelms V. von Jülich-Kleve-Berg – Regensburg, 1541 Mai 12
  • Nr.641 Bgm. und Rat von Goslar an Johann Hardt und Berthold Achtermann – Goslar, 1541 Mai 13
  • Nr.642 Konrad Hel an die Geheimen von Augsburg – Regensburg, 1541 Mai 13
  • Nr.643 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an die sächsischen Reichstagsgesandten – Schneeberg, 1541 Mai 13
  • Nr.644 Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst von Sachsen an die sächsischen Reichstagsgesandten – Schneeberg, 1541 Mai 13
  • Nr.645 Franz Burchard an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Regensburg, 1541 Mai 13
  • Nr.646 Die sächsischen Reichstagsgesandten an Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst – Regensburg, 1541 Mai 14
  • Nr.647 Franz Burchard an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Regensburg, 1541 Mai 14
  • Nr.648 Hans von Dolzig an Hans von Ponickau – o. Ort, [1541 Mai 14]
  • Nr.649 Bgm. und Rat von Überlingen an Caspar Klöckler – [Überlingen], 1541 Mai 14
  • Nr. 650 Christoph von Kreytzen an Hg. Albrecht von Preußen – Regensburg, 1541 Mai 14/15/16
  • Nr.651 Bernhard Göler und Philipp Lang an Hg. Ulrich von Württemberg – Regensburg, 1541 Mai 15
  • Nr. 652 Konrad Hel an Bgm. und Rat von Augsburg – Regensburg, 1541 Mai 15
  • Nr.653 Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst von Sachsen an die sächsischen Reichstagsgesandten – Schneeberg, 1541 Mai 15
  • Nr.654 Konrad Zwick an Bgm. und Rat von Konstanz – Regensburg, 1541 Mai 16
  • Nr.655 Jakob Sturm und Batt von Duntzenheim an Bgm. und Rat von Straßburg – [Regensburg], 1541 Mai 16
  • Nr. 656 Kg. Ferdinand an die ungarischen Gesandten in Regensburg, Frankopan, Batthyány und Nádasdy – Wien, 1541 Mai 17
  • Nr.657 Bgm. und Rat von Straßburg an Jakob Sturm und Batt von Duntzenheim – [Straßburg], 1541 Mai 17
  • Nr.658 Johann Machtolf, Reichstagsgesandter Esslingens, an [Simon] Engelhardt, Advokat und Prokurator am Reichskammergericht – [Regensburg], 1541 Mai 17
  • Nr.659 Johann von Glauburg und Hieronymus zum Lamb an Bgm. und Rat von Frankfurt – Regensburg, 1541 Mai 18
  • Nr.660 Johann Hardt und Berthold Achtermann an Bgm. und Rat von Goslar – Regensburg, 1541 Mai 18
  • Nr. 661 Die sächsischen Reichstagsgesandten an Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst – Regensburg, 1541 Mai 19
  • Nr. 662 Hans von Dolzig und Hans von Pack an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Regensburg, 1541 Mai 19
  • Nr.663 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an Franz Burchard – Eibenstock, 1541 Mai 19
  • Nr.664 Die Älteren von Nürnberg an Clemens Volkamer und Hieronymus Baumgartner – [Nürnberg], 1541 Mai 20
  • Nr. 665 Christoph Welsinger an Bf. Wilhelm III. von Straßburg – Regensburg, 1541 Mai 20/21
  • Nr.666 Konrad Zwick an Bgm. und Rat von Konstanz – [Regensburg, 1541 Mai 21]
  • Nr.667 Franz Burchard an Gregor Brück – Regensburg, 1541 Mai 21
  • Nr.668 Hans von Pack an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Regensburg, 1541 Mai 21
  • Nr.669 Heinrich Truchsess von Wetzhausen und Georg Farner an Bf. Konrad IV. von Würzburg – Regensburg, 1541 Mai 21
  • Nr. 670 Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst von Sachsen an die sächsischen Reichstagsgesandten – Schneeberg, 1541 Mai 22
  • Nr.671 Louis de Praet an Kgn. Maria – Regensburg, 1541 Mai 22/23
  • Nr.672 Hg. Ulrich von Württemberg an Klaus von Grafeneck und Philipp Lang – Herrenberg, 1541 Mai 23
  • Nr.673 Die schmalkaldischen Verbündeten an Kg. Franz I. von Frankreich – Regensburg, 1541 Mai 23
  • Nr.674 Bgm. und Rat von Konstanz an Konrad Zwick – [Konstanz], 1541 Mai 23
  • Nr.675 Franz Burchard an Gregor Brück – Regensburg, 1541 Mai 24
  • Nr.676 Bgm. und Rat von Nürnberg an Clemens Volkamer und Hieronymus Baumgartner – [Nürnberg], 1541 Mai 24
  • Nr.677 Johann Hardt und Berthold Achtermann an Bgm. und Rat von Goslar – Regensburg, 1541 Mai 24
  • Nr. 678 Johann von Glauburg und Hieronymus zum Lamb an Bgm. und Rat von Frankfurt – Regensburg, 1541 Mai 25
  • Nr.679 Wolfgang Rehlinger und Simprecht Hoser an die Geheimen von Augsburg – Regensburg, 1541 Mai 26
  • Nr.680 Die sächsischen Reichstagsgesandten an Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst – Regensburg, 1541 Mai 26
  • Nr.681 [Franz Burchard] an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Regensburg, 1541 Mai 26
  • Nr.682 Franz Burchard an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Regensburg, 1541 Mai 26
  • Nr.683 Franz Burchard an Gregor Brück – Regensburg, 1541 Mai 26
  • Nr.684 Hans von Dolzig an Hans von Ponickau – Regensburg, 1541 Mai 27
  • Nr.685 Hans Wörlin an Bgm. und Rat von Nördlingen – Regensburg, 1541 Mai 27
  • Nr. 686 Die sächsischen Reichstagsgesandten an Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst – Regensburg, 1541 Mai 28
  • Nr.687 Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst von Sachsen an die sächsischen Reichstagsgesandten – Zwickau, 1541 Mai 28
  • Nr.688 Ebf. Ernst von Salzburg an Bf. Wolfgang I. von Passau – Regensburg, 1541 Mai 28
  • Nr. 689 Simprecht Hoser an Georg Herwart – Regensburg, 1541 Mai 28
  • Nr.690 Johann von Glauburg und Hieronymus zum Lamb an Bgm. und Rat von Frankfurt – Regensburg, 1541 Mai 28
  • Nr. 691 Klaus von Grafeneck und Philipp Lang an Hg. Ulrich von Württemberg – Regensburg, 1541 Mai 29
  • Nr.692 Propst Johann Astmann und Johann Marquardt an Mgf. Ernst I. von Baden-Durlach – Regensburg, 1541 Mai 29
  • Nr.693 Bgm. und Rat von Goslar an Johann Hardt und Berthold Achtermann – Goslar, 1541 Mai 29
  • Nr.694 Christoph Welsinger an Bf. Wilhelm III. von Straßburg – Regensburg, 1541 Mai 30
  • Nr.695 Wolfgang Rehlinger und Simprecht Hoser an Bgm. und Rat von Augsburg – [Regensburg], 1541 Mai 30
  • Nr. 696 Konrad Zwick an Bgm. und Rat von Konstanz – Regensburg, 1541 Mai 30
  • Nr.697 Die herzoglich-sächsischen Reichstagsgesandten an Hg. Heinrich – Regensburg, 1541 Mai 31
  • Nr. 698 Johann von Vlatten an Hg. Wilhelm V. von Jülich-Kleve-Berg – Regensburg, 1541 Mai 31
  • Nr.699 Johann Knebel von Katzenelnbogen an Gf. Wilhelm von Nassau-Dillenburg – Regensburg, 1541 Mai 31
  • Nr. 700 Hans von Pack an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Regensburg, 1541 Juni 1
  • Nr.701 Jakob Sturm und Batt von Duntzenheim an Bgm. und Rat von Straßburg – Regensburg, 1541 Juni 1
  • Nr. 702 Bgm. und Rat von Konstanz an Konrad Zwick – [Konstanz], 1541 Juni 1
  • Nr.703 Wolfgang Rehlinger an Georg Herwart – Regensburg, 1541 Juni 1
  • Nr.704 Johann Gogreve an Johann von Vlatten – o. Ort, [1541 Juni 1/2]
  • Nr.705 Johann von Glauburg und Hieronymus zum Lamb an Bgm. und Rat von Frankfurt – Regensburg, 1541 Juni 2
  • Nr.706 Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst von Sachsen an die sächsischen Reichstagsgesandten – Mildenfurth, 1541 Juni 2
  • Nr.707 Hans von Dolzig an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Regensburg, 1541 Juni 2
  • Nr.708 Propst Johann Astmann und Johann Marquardt an Mgf. Ernst I. von Baden-Durlach – Regensburg, 1541 Juni 2
  • Nr. 709 Die ungarischen Gesandten in Regensburg, Frankopan, Batthyány und Nádasdy, an Kg. Ferdinand – Regensburg, 1541 Juni 2
  • Nr.710 Die sächsischen Reichstagsgesandten an Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst – Regensburg, 1541 Juni 3
  • Nr.711 [Franz Burchard] an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Regensburg, 1541 Juni 4
  • Nr.712 Hans von Dolzig an [Hans von Ponickau] – Regensburg, 1541 Juni 4
  • Nr.713 Wolfgang Rehlinger und Simprecht Hoser an die Geheimen von Augsburg – Regensburg, 1541 Juni 3
  • Nr.714 Johann Hardt und Berthold Achtermann an Bgm. und Rat von Goslar – Regensburg, 1541 Juni 4
  • Nr.715 Wolfgang Rehlinger, Simprecht Hoser und Konrad Hel an Bgm. und Rat von Augsburg – Regensburg, 1541 Juni 5
  • Nr.716 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an die sächsischen Reichstagsgesandten – Torgau, 1541 Juni 7
  • Nr.717 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an Pfgf. Friedrich – Torgau, 1541 Juni 7
  • Nr.718 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an Franz Burchard – Torgau, 1541 Juni 7
  • Nr.719 Klaus von Grafeneck und Philipp Lang an Hg. Ulrich von Württemberg – Regensburg, 1541 Juni 7
  • Nr.720 Johann von Glauburg und Hieronymus zum Lamb an Bgm. und Rat von Frankfurt – Regensburg, 1541 Juni 7
  • Nr.721 Hg. Heinrich von Sachsen an die herzoglich-sächsischen Reichstagsgesandten – Dresden, 1541 Juni 7
  • Nr.722 Daniel Stibar und Heinrich Truchsess von Wetzhausen an Bf. Konrad IV. von Würzburg – Regensburg, 1541 Juni 7/8
  • Nr.723 Kf. Johann Friedrich [und Hg. Johann Ernst von Sachsen] an die sächsischen Reichstagsgesandten – Torgau, 1541 Juni 8
  • Nr.724 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an Hans von Dolzig – Torgau, 1541 Juni 8
  • Nr.725 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an die sächsischen Reichstagsgesandten – Weidenhain, 1541 Juni 9
  • Nr.726 Die sächsischen Reichstagsgesandten an Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst – Regensburg, 1541 Juni 9
  • Nr.727 Wolfgang Rehlinger und Simprecht Hoser an Georg Herwart – Regensburg, 1541 Juni 9
  • Nr.728 Wolfgang Rehlinger, Simprecht Hoser und Konrad Hel an Bgm. und Rat von Augsburg – Regensburg, 1541 Juni 9
  • Nr.729 Johann von Glauburg und Hieronymus zum Lamb an Bgm. und Rat von Frankfurt – Regensburg, 1541 Juni 9/10
  • Nr. 730 Goswin von Lomersheim und Peter Bellinghausen an Bgm. und Rat von Köln – Regensburg, 1541 Juni 10
  • Nr.731 Christoph Welsinger an Bf. Wilhelm III. von Straßburg – Regensburg, 1541 Juni 10
  • Nr. 732 Bgm. und Rat von Nürnberg an Clemens Volkamer und Erasmus Ebner – Nürnberg, 1541 Juni 10
  • Nr. 733 Klaus von Grafeneck und Philipp Lang an Hg. Ulrich von Württemberg – Regensburg, 1541 Juni 10
  • Nr. 734 Gregor Brück an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Wittenberg, 1541 Juni 10
  • Nr.735 Johann Hardt und Berthold Achtermann an Bgm. und Rat von Goslar – Regensburg, 1541 Juni 11
  • Nr.736 Propst Johann Astmann und Johann Marquardt an Mgf. Ernst I. von Baden-Durlach – Regensburg, 1541 Juni 11
  • Nr. 737 Christoph von Kreytzen an Hg. Albrecht von Preußen – Regensburg, 1541 Juni 11/13
  • Nr. 738 Bgm. und Rat von Nürnberg an Clemens Volkamer und Erasmus Ebner – Nürnberg, 1541 Juni 13
  • Nr.739 Wolfgang Rehlinger und Simprecht Hoser an die Geheimen von Augsburg – Regensburg, 1541 Juni 13
  • Nr. 740 Bericht Hans von Dolzigs über seine Verhandlung mit Lgf. Philipp von Hessen – Regensburg, 1541 Juni 13
  • Nr. 741 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an Hans von Pack – Wittenberg, 1541 Juni 13
  • Nr. 742 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an Franz Burchard – Wittenberg, 1541 Juni 14
  • Nr.743 Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst von Sachsen an die sächsischen Reichstagsgesandten – Wittenberg, 1541 Juni 14
  • Nr.744 Bgm. und Rat von Nürnberg an Clemens Volkamer und Erasmus Ebner – Nürnberg, 1541 Juni 14
  • Nr.745 Bgm. und Rat von Frankfurt an Johann von Glauburg und Hieronymus zum Lamb – Frankfurt, 1541 Juni 14
  • Nr. 746 Konrad Zwick an Bgm. und Rat von Konstanz – Regensburg, 1541 Juni 15
  • Nr.747 Johann von Glauburg und Hieronymus zum Lamb an Bgm. und Rat von Frankfurt – Regensburg, 1541 Juni 15
  • Nr. 748 Granvelle an Kgn. Maria – Regensburg, 1541 Juni 15
  • Nr. 749 Wolfgang Rehlinger, Simprecht Hoser und Konrad Hel an Bgm. und Rat von Augsburg – Regensburg, 1541 Juni 16
  • Nr.750 Die herzoglich-sächsischen Reichstagsgesandten an Hg. Heinrich – Regensburg, 1541 Juni 16
  • Nr.751 Nikolaus Holstein an Hg. Ernst I. von Braunschweig-Lüneburg – Regensburg, 1541 Juni 16
  • Nr.752 Die sächsischen Reichstagsgesandten an Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst – Regensburg, 1541 Juni 16
  • Nr.753 Hg. Ulrich von Württemberg an Klaus von Grafeneck und Philipp Lang – Nürtingen, 1541 Juni 17
  • Nr.754 Jakob Sturm und Batt von Duntzenheim an den Rat von Straßburg – Regensburg, 1541 Juni 17
  • Nr. 755 Hans von Dolzig, Hans von Pack und Franz Burchard an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Regensburg, 1541 Juni 18/[23]
  • Nr.756 [Franz Burchard] an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Regensburg, 1541 Juni 18
  • Nr.757 Bgm. und Rat von Nürnberg an Clemens Volkamer und Erasmus Ebner – Nürnberg, 1541 Juni 18
  • Nr.758 Jakob Ehinger an Bgm. und Rat von Heilbronn – Regensburg, 1541 Juni 18
  • Nr. 759 Hieronymus Boner an Bgm. und Rat von Colmar – Regensburg, 1541 Juni 18
  • Nr.760 Propst Johann Astmann und Johann Marquardt an Mgf. Ernst I. von Baden-Durlach – Regensburg, 1541 Juni 18
  • Nr.761 Wolfgang Rehlinger, Simprecht Hoser und Konrad Hel an Bgm. und Rat von Augsburg – Regensburg, 1541 Juni 19
  • Nr.762 Die sächsischen Reichstagsgesandten an Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst – Regensburg, 1541 Juni 20
  • Nr. 763 Franz Burchard an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Regensburg, 1541 Juni 20
  • Nr.764 Johann Feige an Lgf. Philipp von Hessen – Regensburg, 1541 Juni 20
  • Nr.765 Wolfgang Rehlinger, Simprecht Hoser und Konrad Hel an Bgm. und Rat von Augsburg – Regensburg, 1541 Juni 20
  • Nr.766 Die sächsischen Reichstagsgesandten an Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst – Regensburg, 1541 Juni 21
  • Nr.767 Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst von Sachsen an die sächsischen Reichstagsgesandten – Torgau, 1541 Juni 21
  • Nr.768 Lgf. Philipp von Hessen an Johann Feige – Meiningen, 1541 Juni 21
  • Nr.769 [Johann Feige] an Lgf. Philipp von Hessen – Regensburg, 1541 Juni 21
  • Nr. 770 Johann von Vlatten an Hg. Wilhelm V. von Jülich-Kleve-Berg – Regensburg, 1541 Juni 21
  • Nr.771 Klaus von Grafeneck und Philipp Lang an Hg. Ulrich von Württemberg – Regensburg, 1541 Juni 21
  • Nr. 772 Kf. Joachim II. von Brandenburg an Lgf. Philipp von Hessen – Regensburg, 1541 Juni 22
  • Nr.773 Die sächsischen Reichstagsgesandten an Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst – Regensburg, 1541 Juni 22
  • Nr. 774 Johann von Glauburg und Hieronymus zum Lamb an Bgm. und Rat von Frankfurt – Regensburg, 1541 Juni 22
  • Nr.775 Wolfgang Rehlinger, Simprecht Hoser und Konrad Hel an Bgm. und Rat von Augsburg – Regensburg, 1541 Juni 22
  • Nr. 776 Franz Burchard an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Regensburg, 1541 Juni 23
  • Nr.777 Die hessischen Reichstagsgesandten an Lgf. Philipp – Regensburg, 1541 Juni 23
  • Nr.778 Bgm. und Rat von Nürnberg an Clemens Volkamer und Erasmus Ebner – Nürnberg, 1541 Juni 23
  • Nr. 779 Wolfgang Vogelmann an Bgm. und Rat von Nördlingen – Regensburg, 1541 Juni 24
  • Nr.780 Konrad Zwick an Bgm. und Rat von Konstanz – Regensburg, 1541 Juni 25
  • Nr.781 Die hessischen Reichstagsgesandten an Lgf. Philipp – Regensburg, 1541 Juni 25
  • Nr.782 Der Rat von Augsburg an Wolfgang Rehlinger, Simprecht Hoser und Konrad Hel – Augsburg, 1541 Juni 25
  • Nr. 783 Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst von Sachsen an die sächsischen Reichstagsgesandten – Torgau, 1541 Juni 26
  • Nr.784 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an F. Wolfgang von Anhalt, Hans von Dolzig, Hans von Pack und Franz Burchard – Torgau, 1541 Juni 26
  • Nr.785 Hg. Heinrich von Sachsen an die herzoglich-sächsischen Reichstagsgesandten – Dresden, 1541 Juni 26
  • Nr. 786 Bgm. und Rat von Frankfurt an Johann von Glauburg und Hieronymus zum Lamb – Frankfurt, 1541 Juni 26
  • Nr.787 Johann von Glauburg und Hieronymus zum Lamb an Bgm. und Rat von Frankfurt – Regensburg, 1541 Juni 26
  • Nr.788 Lgf. Philipp von Hessen an Johann Feige – Friedewald, 1541 Juni 27
  • Nr. 789 Wolfgang Rehlinger, Simprecht Hoser und Konrad Hel an Bgm. und Rat von Augsburg – Regensburg, 1541 Juni 27
  • Nr.790 Wolfgang Rehlinger, Simprecht Hoser und Konrad Hel an Bgm. und Rat von Augsburg – Regensburg, 1541 Juni 27
  • Nr.791 Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst von Sachsen an die sächsischen Reichstagsgesandten – Torgau, 1541 Juni 28
  • Nr. 792 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an Franz Burchard – Torgau, 1541 Juni 28
  • Nr.793 Die Würzburger Reichstagsgesandten an Bf. Konrad IV. – Regensburg, 1541 Juni 28
  • Nr.794 Jodocus Hoetfilter an Kard. Farnese – Regensburg, 1541 Juni 28
  • Nr.795 Die hessischen Reichstagsgesandten an Lgf. Philipp – Regensburg, 1541 Juni 29
  • Nr.796 Johann Feige an Lgf. Philipp von Hessen – Regensburg, 1541 Juni 29
  • Nr. 797 Lgf. Philipp von Hessen an Johann Feige, Alexander von der Thann, Johann Keudel und Sebastian Aitinger in Regensburg – Battenberg, 1541 Juni 29
  • Nr.798 Christoph Welsinger an Bf. Wilhelm III. von Straßburg – Regensburg, 1541 Juni 29
  • Nr.799 Nikolaus Holstein an Hg. Ernst I. von Braunschweig-Lüneburg – Regensburg, 1541 Juni 29
  • Nr.800 Klaus von Grafeneck und Philipp Lang an Hg. Ulrich von Württemberg – Regensburg, 1541 Juni 29
  • Nr.801 Propst Johann Astmann und Johann Marquardt an Mgf. Ernst I. von Baden-Durlach – Regensburg, 1541 Juni 29
  • Nr.802 Karl V. an Bgm. und Rat von Lübeck – Regensburg, 1541 Juni 29
  • Nr.803 Die sächsischen Reichstagsgesandten an Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst – Regensburg, 1541 Juni 30
  • Nr.804 Gregor Brück an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Wittenberg, 1541 Juni 30
  • Nr.805 Wolfgang Rehlinger und Simprecht Hoser an Bgm. und Rat von Augsburg – Regensburg, 1541 Juni 30
  • Nr.806 Konrad Zwick an Bgm. und Rat von Konstanz – Regensburg, 1541 Juni 30
  • Nr.807 Bgm. und Rat von Nördlingen an Wolfgang Vogelmann – [Nördlingen], 1541 Juni 30
  • Nr.808 Jakob Ehinger an Bgm. und Rat von Heilbronn – Regensburg, 1541 Juni 30/Juli 1
  • Nr.809 Hgn. Elisabeth von Braunschweig-Calenberg an den Kaiser – o. Ort, [1541 Ende Juni/Juli]
  • Nr. 810 Goswin von Lomersheim und Peter Bellinghausen an Bgm. und Rat von Köln – Regensburg, 1541 Juli 1
  • Nr.811 Hans von Dolzig an Hans von Ponickau – Regensburg, 1541 Juli 1
  • Nr.812 Die Würzburger Reichstagsgesandten an Bf. Konrad IV. – Regensburg, 1541 Juli 1/4
  • Nr.813 Wolfgang Vogelmann an Bgm. und Rat von Nördlingen – Regensburg, 1541 Juli 2
  • Nr.814 Bericht Wolfgang Vogelmanns über die Beratungen der protestantischen Stände über das Kolloquiumsergebnis – [Regensburg, 1541 Juli 2]
  • Nr. 815 Kf. Johann Friedrich [und Hg. Johann Ernst von Sachsen] an die sächsischen Reichstagsgesandten – Torgau, 1541 Juli 3
  • Nr.816 Bericht Hans von Dolzigs über seine Verhandlungen mit Hans Hofmann – Regensburg, [1541 Juli 3]
  • Nr.817 Gregor Brück an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Wittenberg, 1541 Juli 3
  • Nr.818 Christoph Welsinger an Bf. Wilhelm III. von Straßburg – Regensburg, 1541 Juli 3
  • Nr. 819 Bgm. und Rat von Nürnberg an Clemens Volkamer und Erasmus Ebner – Nürnberg, 1541 Juli 3
  • Nr. 820 Jakob Sturm und Batt von Duntzenheim an Bgm. und Rat von Straßburg – Regensburg, 1541 Juli 3
  • Nr.821 Kf. Johann Friedrich [und Hg. Johann Ernst von Sachsen] an die sächsischen Reichstagsgesandten – Torgau, 1541 Juli 4
  • Nr.822 Konrad Zwick an Bgm. und Rat von Konstanz – [Regensburg], 1541 Juli 4/6
  • Nr.823 Klaus von Grafeneck an Hg. Ulrich von Württemberg – Regensburg, 1541 Juli 4
  • Nr.824 Hg. Ernst I. von Braunschweig-Lüneburg an Nikolaus Holstein – Celle, 1541 Juli 4
  • Nr.825 Wolfgang Vogelmann an Bgm. und Rat von Nördlingen – Regensburg, 1541 Juli 4
  • Nr.826 Konrad Metsch an Mgf. Johann von Brandenburg-Küstrin – Regensburg, 1541 Juli 4
  • Nr. 827 Gerwig Blarer, Abt von Weingarten, an Hans von Hinwil – Regensburg, 1541 Juli 4
  • Nr. 828 Die hessischen Reichstagsgesandten an Lgf. Philipp – Regensburg, 1541 Juli 5
  • Nr.829 Sebastian Aitinger an Lgf. Philipp von Hessen – Regensburg, 1541 Juli 5
  • Nr.830 Die sächsischen Reichstagsgesandten an Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst – Regensburg, 1541 Juli 5
  • Nr. 831 Die sächsischen Reichstagsgesandten an Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst – Regensburg, 1541 Juli 5
  • Nr.832 Franz Burchard an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Regensburg, 1541 Juli 5
  • Nr. 833 Johann von Glauburg und Hieronymus zum Lamb an Bgm. und Rat von Frankfurt – Regensburg, 1541 Juli 5
  • Nr.834 Wolfgang Vogelmann an Bgm. und Rat von Nördlingen – Regensburg, [1541 Juli 5]
  • Nr.835 Johann Hardt und Berthold Achtermann an Bgm. und Rat von Goslar – Regensburg, 1541 Juli 5
  • Nr.836 Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst von Sachsen an die sächsischen Reichstagsgesandten – Torgau, 1541 Juli 6
  • Nr.837 Wolfgang Rehlinger und Simprecht Hoser an Bgm. und Rat von Augsburg – Regensburg, 1541 Juli 6
  • Nr. 838 Johannes Gropper an den Klerus von Köln – Regensburg, 1541 Juli 6
  • Nr.839 Bgm. und Rat von Nördlingen an Wolfgang Vogelmann – [Nördlingen], 1541 Juli 6
  • Nr.840 Die hessischen Reichstagsgesandten an [Lgf. Philipp] – Regensburg, 1541 Juli [7]
  • Nr.841 Wolfgang Vogelmann an Bgm. und Rat von Nördlingen – Regensburg, 1541 Juli 7
  • Nr.842 Die sächsischen Reichstagsgesandten an Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst – Regensburg, 1541 Juli 8
  • Nr.843 Franz Burchard an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Regensburg, 1541 Juli 8
  • Nr.844 Die herzoglich-sächsischen Reichstagsgesandten an Hg. Heinrich – Regensburg, 1541 Juli 8
  • Nr.845 Wolfgang Rehlinger, Simprecht Hoser und Claudius Peutinger an Bgm. und Rat von Augsburg – Regensburg, 1541 Juli 9
  • Nr. 846 Klaus von Grafeneck an Hg. Ulrich von Württemberg – Regensburg, 1541 Juli 9
  • Nr. 847 Hg. Ernst I. von Braunschweig-Lüneburg an Nikolaus Holstein – Celle, 1541 Juli 9
  • Nr.848 Wolfgang Rehlinger an Georg Herwart – Regensburg, 1541 Juli 9
  • Nr. 849 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an Hans von Dolzig, Hans von Pack und Franz Burchard – Torgau, 1541 Juli 10
  • Nr.850 Hieronymus Boner an Bgm. und Rat von Colmar – Regensburg, 1541 Juli 10
  • Nr.851 Johann von Glauburg und Hieronymus zum Lamb an Bgm. und Rat von Frankfurt – Regensburg, 1541 Juli 10
  • Nr.852 Georg Herwart und Mang Seitz an die Augsburger Reichstagsgesandten – Augsburg, 1541 Juli 10
  • Nr. 853 Bgm. und Rat von Nördlingen an Wolfgang Vogelmann – [Nördlingen], 1541 Juli 10
  • Nr.854 Bgm. und Rat von Nürnberg an Hieronymus Baumgartner und Sebald Haller – Nürnberg, 1541 Juli 11
  • Nr.855 Goswin von Lomersheim und Peter Bellinghausen an Bgm. und Rat von Köln – Regensburg, 1541 Juli 11
  • Nr.856 Lgf. Philipp von Hessen an Johann Feige, Alexander von der Thann, Johann Keudel und Sebastian Aitinger – Kassel, 1541 Juli 12
  • Nr.857 Hg. Ulrich von Württemberg an Klaus von Grafeneck und Christoph von Venningen – Nürtingen, 1541 Juli 12
  • Nr.858 Bgm. und Rat von Augsburg an die Augsburger Reichstagsgesandten – Augsburg, 1541 Juli 12
  • Nr.859 Wolfgang Rehlinger, Simprecht Hoser und Claudius Peutinger an Bgm. und Rat von Augsburg – Regensburg, 1541 Juli 12
  • Nr. 860 Die sächsischen Reichstagsgesandten an Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst – Regensburg, 1541 Juli 13
  • Nr.861 Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst von Sachsen an die sächsischen Reichstagsgesandten – Torgau, 1541 Juli 13
  • Nr.862 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an Franz Burchard – Torgau, 1541 Juli 13
  • Nr.863 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an Lgf. Philipp von Hessen – Torgau, 1541 Juli 13
  • Nr.864 Johann von Glauburg und Hieronymus zum Lamb an Bgm. und Rat von Frankfurt – Regensburg, 1541 Juli 13
  • Nr.865 Wolfgang Rehlinger und Simprecht Hoser an Georg Herwart und Mang Seitz – Regensburg, 1541 Juli 13
  • Nr.866 Kf. Johann Friedrich [und Hg. Johann Ernst von Sachsen] an die sächsischen Reichstagsgesandten – Torgau, 1541 Juli 14
  • Nr.867 Franz Burchard an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Regensburg, 1541 Juli 14
  • Nr.868 Lgf. Philipp von Hessen an Johann Feige – Ritte, 1541 Juli 14
  • Nr.869 Die hessischen Reichstagsgesandten an Lgf. Philipp – Regensburg, 1541 Juli 14
  • Nr.870 Wolfgang Vogelmann an Bgm. und Rat von Nördlingen – Regensburg, 1541 Juli 14
  • Nr.871 Johann Hardt und Berthold Achtermann an Bgm. und Rat von Goslar – Regensburg, 1541 Juli 14
  • Nr.872 Bgm. und Rat von Augsburg an die Augsburger Reichstagsgesandten – Augsburg, 1541 Juli 14
  • Nr.873 Bgm. und Rat von Speyer an Friedrich Meurer und Adam von Berstein – Speyer, 1541 Juli 14
  • Nr.874 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an die sächsischen Reichstagsgesandten – Weidenhain, 1541 Juli 15
  • Nr.875 Wolfgang Rehlinger, Simprecht Hoser und Claudius Peutinger an Bgm. und Rat von Augsburg – Regenspurg, 1541 Juli 15
  • Nr. 876 Karl V. an Kgn. Maria – Regensburg, 1541 Juli 16
  • Nr.877 Lgf. Philipp von Hessen an die hessischen Reichstagsgesandten – Ritte, 1541 Juli 16
  • Nr.878 Wolfgang Vogelmann an Bgm. und Rat von Nördlingen – Regensburg, 1541 Juli 16
  • Nr.879 Die Älteren von Nürnberg an Hieronymus Baumgartner und Sebald Haller – [Nürnberg], 1541 Juli 16
  • Nr. 880 Jakob Ehinger an Bgm. und Rat von Heilbronn – Regensburg, 1541 Juli 16
  • Nr. 881 Johann Marquardt an Mgf. Ernst I. von Baden-Durlach – Regensburg, 1541 Juli 17
  • Nr.882 Wolfgang Rehlinger und Simprecht Hoser an Georg Herwart – Regensburg, 1541 Juli 17
  • Nr.883 Hg. Heinrich von Sachsen an die herzoglich-sächsischen Reichstagsgesandten – Dresden, 1541 Juli 18
  • Nr.884 Konrad Zwick an Bgm. und Rat von Konstanz – Regensburg, 1541 Juli 19
  • Nr.885 Jakob Sturm und Batt von Duntzenheim an Bgm. und Rat von Straßburg – Regensburg, 1541 Juli 19
  • Nr. 886 Die sächsischen Reichstagsgesandten an Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst – Regensburg, 1541 Juli 19/20
  • Nr. 887 Wolfgang Vogelmann an Bgm. und Rat von Nördlingen – Regensburg, 1541 Juli 20
  • Nr.888 Bgm. und Rat von Nördlingen an Wolf Graf und Wolfgang Vogelmann – [Nördlingen], 1541 Juli 20
  • Nr.889 Wolfgang Rehlinger, Simprecht Hoser und Claudius Peutinger an die Geheimen von Augsburg – Regensburg, 1541 Juli 20
  • Nr.890 Bgm. und Rat von Nürnberg an Hieronymus Baumgartner und Sebald Haller – [Nürnberg], 1541 Juli 20
  • Nr.891 Bgm. und Rat von Speyer an Friedrich Meurer und Adam von Berstein – [Speyer], 1541 Juli 20
  • Nr.892 Wolfgang Rehlinger, Simprecht Hoser und Claudius Peutinger an die Geheimen von Augsburg – Regensburg, 1541 Juli 21
  • Nr.893 Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst von Sachsen an die sächsischen Reichstagsgesandten – Herzberg, 1541 Juli 22
  • Nr. 894 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an Franz Burchard – Herzberg, 1541 Juli 22
  • Nr.895 Die Würzburger Reichstagsgesandten an Bf. Konrad IV. – Regensburg, 1541 Juli 22
  • Nr.896 Wolfgang Rehlinger an Georg Herwart – Regensburg, 1541 Juli 22
  • Nr.897 Christoph Welsinger an Bf. Wilhelm III. von Straßburg – Regensburg, 1541 Juli 23
  • Nr.898 Die Älteren von Nürnberg an Hieronymus Baumgartner und Sebald Haller – [Nürnberg], 1541 Juli 23
  • Nr. 899 Bgm. und Rat von Nürnberg an Hieronymus Baumgartner und Sebald Haller – [Nürnberg], 1541 Juli 23
  • Nr.900 Lgf. Philipp von Hessen an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Kartause Eppenberg, 1541 Juli 23
  • Nr.901 Die sächsischen Reichstagsgesandten an Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst – Regensburg, 1541 Juli 24
  • Nr.902 Johann von Glauburg und Hieronymus zum Lamb an Bgm. und Rat von Frankfurt – Regensburg, 1541 Juli 24
  • Nr.903 Johann von Glauburg an Bgm. und Rat von Frankfurt – Regensburg, 1541 Juli 24
  • Nr.904 Bgm. und Rat von Nürnberg an Hieronymus Baumgartner und Sebald Haller – [Nürnberg], 1541 Juli 24
  • Nr.905 Die Würzburger Reichstagsgesandten an Bf. Konrad IV. – Regensburg, 1541 Juli 24
  • Nr.906 Wolfgang Rehlinger, Simprecht Hoser und Konrad Hel an Bgm. und Rat von Augsburg – Regensburg, 1541 Juli 24
  • Nr. 907 Bgm. und Rat von Goslar an Johann Hardt und Berthold Achtermann – Goslar, 1541 Juli 25
  • Nr. 908 Klaus von Grafeneck und Christoph von Venningen an Hg. Ulrich von Württemberg – Regensburg, 1541 Juli 25
  • Nr.909 Die herzoglich-sächsischen Reichstagsgesandten an Hg. Heinrich – Regensburg, 1541 Juli 25
  • Nr.910 Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst von Sachsen an die sächsischen Reichstagsgesandten – Liebenwerda, 1541 Juli 26
  • Nr. 911 Johann Marquardt an Mgf. Ernst I. von Baden-Durlach – Regensburg, 1541 Juli 26
  • Nr. 912 Hg. Ulrich von Württemberg an Klaus von Grafeneck und Christoph von Venningen – Urach, 1541 Juli 26
  • Nr. 913 Bgm. und Rat von Nürnberg an Hieronymus Baumgartner und Sebald Haller – [Nürnberg], 1541 Juli 26
  • Nr.914 Wolfgang Rehlinger und Simprecht Hoser an Bgm. und Rat von Augsburg – Regensburg, 1541 Juli 26
  • Nr. 915 Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst von Sachsen an die sächsischen Reichstagsgesandten – Liebenwerda, 1541 Juli 27
  • Nr. 916 Aufzeichnung Franz Burchards über die Audienz bei Hg. Wilhelm IV. von Bayern am 27. Juli 1541 – [Regensburg, 1541 Juli ca. 27]
  • Nr.917 Wolf Graf und Wolfgang Vogelmann an Bgm. und Rat von Nördlingen – Regensburg, 1541 Juli 27
  • Nr.918 Wolf Graf und Wolfgang Vogelmann an Bgm. und Rat von Nördlingen – Regensburg, 1541 Juli 28
  • Nr.919 Die sächsischen Reichstagsgesandten an Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst – Regensburg, 1541 Juli 29
  • Nr.920 Johann Feige an Lgf. Philipp von Hessen – Regensburg, 1541 Juli 29
  • Nr.921 Bgm. und Rat von Nördlingen an Wolf Graf und Wolfgang Vogelmann – [Nördlingen], 1541 Juli 30
  • Nr.922 Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst von Sachsen an die sächsischen Reichstagsgesandten – Torgau, 1541 Juli 31
  • Nr.923 Die sächsischen Reichstagsgesandten an Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst – Regensburg, 1541 August 1
  • Nr.924 Bericht über die Schlussverhandlungen auf dem Regensburger Reichstag für Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst von Sachsen – o. Ort, [1541 nach August 1]
  • Nr.925 Siebert von Löwenberg an Cornelius Schepper – Regensburg, [1541] August 2
  • Nr.926 Johann Feige an Lgf. Philipp von Hessen – Bamberg, 1541 August 5
  • Nr. 927 Karl V. an Kg. Ferdinand – Innsbruck, 1541 August 6
  • Nr. 928 Johann Feige an Lgf. Philipp von Hessen – Neustadt vor der Rhön, 1541 August 7
  • Nr.929 Bgm. und Rat von Nördlingen an Bgm. und Rat von Giengen – [Nördlingen], 1541 August 9
  • Nr. 930 Lgf. Philipp von Hessen an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Zapfenburg, 1541 August 13
  • Nr. 931 Kg. Ferdinand an Karl V. – Wiener Neustadt, 1541 August 14
  • Nr.932 Kf. Albrecht von Mainz an Karl V. – Aschaffenburg, 1541 August 16
  • Nr. 933 Johann Weißenfelder an Kf. Albrecht von Mainz – Landshut, 1541 August 21
  • Nr. 934 Bgm. und Rat von Speyer an Bgm. und Rat von Köln – [Speyer], 1541 August 25
  • Nr.935 Bgm. und Rat von Frankfurt an Kf. Albrecht von Mainz – Frankfurt, 1541 August 25
  • Nr. 936 Wolf von Pappenheim, seine Brüder und Vettern an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – o. Ort, 1541 September 1
  • Nr.937 Bgm. und Rat von Frankfurt an Kf. Albrecht von Mainz – [Frankfurt], 1541 September 6
  • Nr. 938 [Gereon Sailer] an [Lgf. Philipp von Hessen] – o. Ort, [1541 September 8]
  • Nr. 939 Kard. Contarini an Kf. Albrecht von Mainz – Lucca, 1541 September 19
  • Nr.940 Karl V. an Kgn. Maria – La Spezia, 1541 September 23
  • XI. Urkunden und Akten zur Schlussphase des Reichstages

    XI. Urkunden und Akten zur Schlussphase des Reichstages

  • XI,1 Der Reichsabschied vom 29. Juli 1541
  • XI,2 Die Deklarationen Karls V. zum Regensburger Reichsabschied für die Konfessionsparteien
  • XI,3 Protestationen und Vorbehaltserklärungen
  • XI,4 Nebenabschiede
  • Register der Personen- und Ortsnamen

    Register der Personen- und Ortsnamen

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    «Nr.80 Leonhard Widmanns Chronik von Regensburg – 1541 Januar 6–August 1 »

    Regensburg StadtA, MS/R/33, fol. 1r–183v, hier fol. 120r–131v.

    Druck: Oefele, Edmund Frh. von (Hrsg.): Leonhart Widmann’s Chronik von Regensburg 1511–1543. 1552–1555, in: Die Chroniken der baierischen Städte. Regensburg. Landshut. Mühldorf. München. Leipzig 1878, Nachdruck Göttingen 1967 (Die Chroniken der deutschen Städte vom 14. bis ins 16. Jahrhundert Bd. 15), S. 1–244, hier S. 164–184.

    [...] Anno domini tausend fünfhundert ainsundviertzig jar was sontagpuchstab b, dy gulden zal 3, dy 70 tag den 13. Februarii, herrenfaßnacht Sontag den 27. Februarii, Ostertag den 17. Aprilis, pfingstag den 5. Junii etc.

    Musterung der purger. Pfinztag der heyligen dry kunig tag haben ein rath hie gmustert ire purger bei Weichsantpeter im feld auf ksl. Mt. einreiten, heten 2 fendlen, in dy 1.500 man zimblich gepuzt. Es was ein grim kalt tag, so disen winter her noch kainer gewesen was.

    Quartiermaister, so sonst furirer genent wirdt, der kam Freitag aim achten St. Agneten tag, den 28. Januarii, da sach man, das es ernst was zum reichstag. Item, es hetten geistlicher und weltlicher kur- und fursten und all stend izt schir ir herwerg bestelt und meertails angeschlagen. Da aber izt gedachter furirer oder quartirmaister kam, musten kurz aller kur- und fursten, geistlicher und weltlicher, wappen und anschlahen hernider. Piß auf Mitwochn, den 16. Februarii kamen ksl. Mt. kamerfurirer, dy huben an, zu furiren, gleichwol bliben meertails kur- und fursten bei irem anschlahen, den das es mit willen ksl. Mt. furirer must geschehen.

    Ein pitter grosse kelten kam Pfinztag, Freitag, Sambstag etc., wasend den 17., 18., 19. Februarii. Wo kain stoß in der Donau wer gewesen, so wer sy dy tag uberfroren.

    Hg. von Braunschwig der junger kam den 7. Februarii, was ein selzamer fürst, het vill pöser geschray mit mortprennen und andern sachen, im mecht aber unrecht geschehen sein. Gulch und Kleff. Diß ungehorsamen und franzosischen fursten potschaft kam Sontag, den 20. Februarii, bei 30 pferden.

    Aychstett. Moriz von Hutten, Bf. zu Aichstet, ist eingeriten Montag, den 21. Februarii. Und am Freitag [1541 Februar 18] darvor het sichs angefangen, das dy Spanier hauffend sein anchomen teglichs. Hg. Ludwig von Bairn. Mitwochen, den 23. Februarii kam Ludwig von Bairn und ritt ksl. Mt. hinaus entgegen.

    Carolus, römischer kayser etc. Anheut Mitwochn vor herrenfaßnacht, am awend Mathie, den 23. Februarii, ein halb ur der klainen nach 3 ur ist Carolus der funft etc. hie eingeriten, warlich mag wol gesagt werden: mit Christo, so Šdiemutig. Ich heret von vil sagen, sein pferd was das teurest, er het sonst wenig geltwerd von klaidung an seinem leib.

    Kirchen. Pfinztag Mathie [1541 Februar 24] zoch sein Mt. in thumb zu kirchen, da pflegt er loblich zu begeen den tag seiner gepurd und anderß, so ime begegnet ist auf disen tag Mathie. Unser pischoff Sinznhofer, sang das ambt und seiner Mt. capelln sangen zu chor etc.

    Wilhelm von Bairn etc. Sambstag vor herrenfaßnacht, den 26. Februarii, nach der vesper kam Hg. Wilhalm von Bairn etc. und sein gemahel mit irem frauenzimmer, sy was von Baden, Jacuba. Es was auch Ludwig, sein bruder, gegen hinausgeriten, und was bei im Hg. Cristoff (ein junger) von Wirtenberg und ein Mgf. von Baden, hetten ob 300 pferden.

    Sontag an herrenfaßnacht [1541 Februar 27] ritten all obgedacht fursten und der von Braunschwig mit inen umb 12 ur der ksl. Mt. zu hoff. Dinten also seiner Mt. zum tisch etc.

    Es was kain faßnacht, gar nichz gesehen, weder von frembden noch inwonern, den es was ein ser mechtig groß zuzihen. Es was ein grosse kelten, das es verdrossen was, sonder den frembden nacionen.

    Engelland. Des Kg. von Engelland potschaft ritt ein Sontag herrenfaßnacht, was der 27. Februarii.

    Montag in der faßnacht [1541 Februar 28] wolt sich ein kayserischer trabant bei dem prun an des konigs hoff hinder der maur waschen, was vill eyß beym prun, fiel hinein, verdarb also darinnen.

    An disem Montag ist dy ksl. Mt. zu den herren von Bairn herab in des pischoffs hoff, in das frauenzimer, gezogen, sein seiner Mt. obgedacht fursten piß zum halben marckturn dy schustergassen entgegengangen und in stegraiffen nebenheer gangen, und nur bei einer halben stund im frauenzimer bliben, wider haim in sein palacium gezogen.

    Es wasend all trummen in all weg verpoten, das auch dy schreiner ir liecht nit durften trenckgen.

    Pamberg. Bf. von Pamberg kam Sambstag nach Cinerum, den 5. Marci, mit 80 pferden. Brixen. Pischoff kam Sontag Invocavit, den 6. Marci, mit 40 pferden. Salzburg. Kam Ernest Bf. zu Salzburg, Pfgf. bei Rhein, Hg. in obern und nidern Bairn etc., kam auch disen Sontag. Friderich Pfgf., so zun Neumarckt hoff hielt, kam den 10. Marci.

    Hg. Wilhalm von Bairn het auch seinen aignen prediger, so alle tag umb 8 ur zu St. Johans prediget, welches den protestierenden ein groß gespött und hönen was.

    Dy päbstisch potschaft, H. Caspar Contharenus, ein cardinal etc., lag etwo wol 2 tag zu Priell daussen, piß er sich herein priettet und wartet auf das alt gensprenckt. Am Sambstag nach Invocavit, den 12. Marci, so es gleich sibne auf der grossen ur schlug, leut man mit der grossen glocken im thumb, wie dy ksl. Mt. verordnet het, gingen dy geistlichen mit dem heyltumb, aber nur thumb, altencapellen und St. Johans under das thor Weichsantpeter und wartend auf in Šob 4 stunden, piß er nur zu Priel fertig ward etc., zoch ein underm himl mit sein creuzmachen etc., welchs alles nur ein gespött was, et merito. Es theten dy von Regenspurg noch sonst nimanz von den weltlichen nichz darzu. Zoch underm himl. Den himl trugen 2 pambergerisch und 2 regenspurgerisch der pischoff diner. In summa, es thet nimand von den teutschen, weder von fursten, so hie wasend, noch andern. Es was ein groß gespött mit dem unnuzen pomp und preng etc.

    Ksl. Mt. zoch kirtzweil halb den 14. Marci gein Straubing und nachmal gein Lanzhut, het sein Mt. irs gesinds wenig, sonder dy herren von Bairn hetten ire reutter etc., kamen am Freitag, den 14. Marcii1 wider heer.

    Man hielt ein procession, thumb, altencapellen, St. Johans, Irchtag, den 15. Marci gein Nidermünster, sang man ein ambt de S. Spiritu.

    Hg. Friderichs gemahel, ksl. Mt. (geporne Kgn. auß Denmarckt) schwester tochter, so Hg. Friderich vom Neumarckt vermehelt was, kam Sambstag nach Reminiscere, den 19. Marci, het bei 60 pferden.

    Engelland. Dieser potschaft starb ein schneider, liessen sy inen außtragen in kirchhoff altencapellen den 23. Marci mit solcher solennitet, das ichs gleich von wunders wegen hab verzaichnen mussen, dyweil wir Teutschen so gar darvon sein gefallen.

    Ott Heinrich Pfgf. kam am wasser den 26. Marci, nit sonders starck etc., der doch sonst grossen brach hielt. Lgf. von Hessen kam Sontag Letare den 27. Marci, bei drithhalbhundert pferden in grauer farb, auf dem einen erbil 2 peyssend hannen, darob ein zetl, darin diese puchstaben: v. d. m. i., das ist: verbum domini manet in eternum. Ja, aufn erbl, und im hertzen nichz dan raub, mord und brandt, O des wort Gottes.

    Pulvermüll bei der hülzen prugk was angangen am Montag nach Letare, den 28. Marci, thet sonst kain schaden, dan das ob 2 zenten wasend angangen. Da het es den knecht erstossen und ain pomp gethan, das man het gemaindt, es welt himl und erd zergeen, das etlich öfen wasend eingefallen bei der hultzen prugk.

    Anfang des reichstags. Irchtag nach Judica, den 5. Aprilis, umb 10 ur der klainen, zoch dy ksl. Mt. irem gebrauch zur kirchen in thumb mit aller solennitet wie ein römischer kaiser, erstlich irer Mt. spenisch, tellianisch [sic!] und anderer nacionen hoffgesind, darauf der teutschen fursten hofgesind, doch zum tail gemischt mit frembden nacionen, darauf dy teutschen fursten, erstlich Hg. Cristoff, ein junger von Wirtenberg, mit Albrecht von Baden, welcher halbs anlitz, ein mall von muterleib, rot het, darnach Hainrich von Braunschwig der jünger, mit im der Hg. von Sophoy, so erst hie zu einem stand des hl. röm. reichs teuscher nacion angenomen ist worden, dornach Hg. Othainrich, Wilhalm und Ludwig von Bairn etc., darnach 6 trumetter mit des reichs wappen (sy bliesen aber gar nichz, der klag ksl. Mt. halb), darnach gingen 6 Špersevanten in iren levitischen habitn, darauf der hofmaister, ein spenischer, darnach der marschalck von Pappenhaim mit dem schwerdt, darauf ritt dy ksl. Mt. auf einem klainen, hubschen geulen, schlairlet män [= Mähne] etc., darnach vill pischöff. Da fing man das ambt an de S. Spiritu, ksl. Mt. capell sang. Da was ein übergrosse weltgedrang, der thumb steck vol, da was ‚Belial verspottet Christum‘, dy schmalkaldischen legten unverschambte gespöt an etc., das ungleublich zu schreiben ist.

    Das ungeraten und verlorn kind von Hessen kam nirgentz, het dyweil seine seuegfräß in seiner herwerg, ob seinem capharnaischen mall.

    Der Bf. von Mainz sang das ambt, der ward sonderlich zum höchsten verspott und an eer und guet geschmecht und gescholten. Diß sag ich nit, dan das Christi euangelion, das sy brauchen, hat nit ander tugend und frucht bracht.

    Umb 11 ur zoch man erst von kirchen aufs rathauß, und so man aufs rathaus zoch, da lag das verlorn kind Hessn im fenster aufn rathaus. Und so iz der von Braunschwig zum rathaus nahet kam, keret sich Heß umb, mocht in nit ansehen. O du heyligs wort Gottes (aufm yrbl), vergib unß unser schuld, aber nit wie der Heß dem von Braunschwig, O Got hilf des evangelischn rhums etc. Also blib man nit lang aufm haus, dy ksl. Mt. het dy gehorsamen gesehen und locirt dy sessiones etc., zoch wider in sein herberg.

    In disen tagen kam das geschray, wie der H. von Damiß im Niderland gestorben was, so der finft haubtman hie was. Dy haubtmanschaft erlangt H. Jörg von Loxschan.

    Mitwochn [1541 April 6] ist man wider aufs rathaus gezogen, hat dy ksl. Mt. ir anbringen selbs angefangen und furbracht und durch Hg. Friderich gar zum end furbracht etc., dy zwen artigkl betreffend, nemlich dy religion und den Turcken betreffen.

    Palmtag den 10. Aprilis was ksl. Mt. nach irem gebrauch im thumb zu kirchen, der Bf. von Brixen hielt den act, wie kostlich es alles zueging, wie vil geistlich und weltlich fursten, was fur andacht was, wer vil zu lang zu schreiben. Es was erst umb 12 ur auß und mer gespött dan anders. Caspar Contarenus, cardinal, was auch zu kirchen, nimand achtet sein, er ward vil mer verspot dann geeret. Der Heß kam nie in kain kirchen nit, dan sein religion lest ine in kain kirchen geen.

    Disen palmtag auf den awend was ein mechtigs groß wetter mit plizen und donnern, und auf den Montag am awend noch ein graussamers, das man an allen orten leuttet more solito.

    Hanns Joachim von Brandenburg auß der Mark Kf., ist chomen Mitwochn nach dem Palmtag, den 13. Aprilis, in rot vast wolgerust, bei 200 pferden, ksl. Mt. hoffgesind und landtgraff wasend hinaus entgegengeriten.

    Item, es was ein teglichs schlahen und würgen under den frembden nacionen, es was schir kain tag, es geschach ein totschlag zum wenigisten, und wurden bei der nacht vill ertrenckt etc. Item, disen Mitwochn haben sy ir drey bei dem wirtzhaus, so im rotn rössl haist, in brantwein zu todt gesuffen. Item, es was auf Šunser frauen blaz durchumbher, von der thumbrobstei piß zun schlossern, in dy 20 kuchen und unzuchtiger weiber an [= ohne] zal.

    Ksl. Mt. hat am Pfinstag Cene domini [1541 April 14] irem alten christlichen brach [= Brauch] nach 13 mennern in seinem palacio dy füß gewaschn diemutig, wie auch sein Mt. aller jar pflegen zu thun, mit dem almusen etc.

    Item, am osterawend kam obgedachtz kurfürsten gemahel, ein geporne Kgn. auß Poln. Dieser kurfürst wolt haben predigen lassen in einer kirchen, villeicht seinem gebrauch nach, so es im nit vergundt ward, ließ er auch inß Scheckenpachs haus predigen.

    Ksl. Mt. ist diese ganze marterwochen in kain kirchen aussert seins palacio chomen. Sontag am Ostertag, den 17. Aprilis, haben sein Mt. das hochwurdigist sacrament nach christlichem gebrauch under einer gestalt entpfangen, derhalben weder chur- noch fursten, nimand von frembden zu sich gelassen.

    Disen Ostertag hat der Heß in seiner herwerg auf dem tanzpoden dy comunion sub utraque gehalten, darbei unser purger, auch vom rath, ob 50 personen communicirt haben. Item, was oblatn über sein bliben, schlechtlich zu andern unconsecrirten oblaten, desgleichen den wein zum ander gegossen und wider hingetragen, dy schwerest kezerei under allen (O Zwingli, der du erstlich nichs dan prot und wein gelernt hast, itzo alle lutterisch nichz anders dan prott und wein halten etc. und sagen doch darneben, sy entphahen den leib und plut Christi, reym dich arßloch und Friderich). Es geschicht aber nur den pfaffen zu traz, dan sollen, wie sy miessen, hinunder, so mus vorhin das sacrament veracht und mit füssen getreten werden.

    Montag in osterfeirtagen, den 18. Aprilis, ist dy ksl. Mt. mit iren gehorsamen stenden zu kirchen gein St. Emeran gezogen nach irem brauch um 10 ur etc.2

    Item, Mgf. Hanns Joachim auß der Marck Kf. wartet alle mal vleissig auf den dinst. Het ein gaul, darauf er ritt, het ein zeug, zaum und satl, ward ob 10.000 cronen geschäzt worden.

    In disen osterfeirtagen, den 19. Aprilis hat man nach der vesper ein rechten, gepornen Türcken im thumb getauft, hilf wol ein volck und getreng es waß.

    Ausschus. Item, Pfinztag in der osterwochen, den 21. Aprilis, da ist ein auschus zum gesprech geordnet worden. auf der gehorsamen seitten: H. Julius Pflueg, doctor, mainzischer canzler. H. Johann Egk, doctor zu Ingolstat. H. Johann Gropper, kölnischer canzler. Auf der protestierenden seytten, lutterischen, schmalkaldischen oder teuflischen, sy wissen selbs nit, wie sy sich nennen sollen: Philipps Melancton, hauset zu Wittemberg, segssisch. Martinus Puzer, predicant zu Strasburg, ein vast erbes [sic!] herz. Johann Pistorius, predicant des Hessen.

    So sind zu presidenten oder beysizern verordnet worden von beiden bartheien, erstlich von ksl. Mt. wegen: Hg. Friderich Pfgf. etc., H. Niclas Pernott ŠGranuella, ein spanischer herr, von der alten religion alß zeugen und zuehörern, von der churfursten wegen: H. Ewerhardt von Ried, mainzischer hofmaister. Gf. von Manderschiedt, cölnischer gesandter. Hainrich Haaß, des Kf. am Rhein, Pfgf. Ludwigs, canzleiverwalter. Auf der protestierenden seyten: Dr. Feig, hessischer canzler. Franciscus Weinmair, segssischer canzler. Johan Sturm von Straßburg.

    Volgen dy artigkl, so disputirt sollen werden. 15 artigkll, darob man sy bespracht hat: 1. Von der justificacion, das ist vom gerechtmachen vor gott. 2. Vom sacrament des altars. 3. Von des pabst und geistlichem gwaldt. 4. Von dem opfer der meß. 5. Von den teglichen besondern (wie man sagt) wincklmessen. 6. Von den klösterglubden oder versprechen. 7 Von dem eestand der briester. 8. Von raichung des sacraments under baider gestalt. 9. Von aufrichtung der zerstörten klöster, kirchen etc. und widergebung derselben guter. 10. Von eerung der heiligen. Darbei erklert sol werden, ob dy pilder in der kirchen gedult sollen werden. 11. Von den geistlichen sazungen, gebreuchen und ceremonien. 12. Von dem vasten. Dabei das verpot und underschaid der speiß. 13. Von der puß ingemain. Dabei von reu und laid umb dy sünden, genugthuung darfür, auch dy orenpeicht. 14. Vom gebrauch der 7 sacrament, allen ingemain und von iro itlichem insonders. 15. Von menschensazungen.

    Wer wol an not gewest, solches hier in diß buch zu schreiben, dyweil es alles im druck ist außgangen etc., hat mich aber für gut angesehen, dan Puzer ließ im druck ein groß puch außgeen, wie er was, also ließ ers vill falsch außgeen.

    So man nun auf der trinckstuben zusamenging auf den 26. Aprilis, umb drei ur nachmittag dy erst session gehalten worden. Es ward glat nichz außgericht. Es het den ein tail dem andern als seins vorhabens, unangesehen, wie gut oder pöß es wer gewesen, ploßlich und durchschlechz gewichen, wiewol dy paiden tail rumeten, sy heten sich etlicher artigkl verglichen. Man sach aber pey iro kaim, das im gelebt wer worden, den sovill einen yeden gefiel und dinet. Hilf O Got, es darf sein ganz woll.

    Da wurden lateinische und teutsche verß etc. gemacht, hab ich ir auch eins tails daher miessen schreiben, damit man sehe, wie wir Teutschen Got und dem kaiser gehorchen, ainem alß dem andern.

    Ad Carolum quintum3.

    Quinte, quid in cassum tempus teris? Aspice, pauci

    Ut mutuis turbent omnia colloquiis;

    Jam rape sepositis victricia tela libellis,

    Nam tibi cum trucibus res agitanda feris.

    Ein anders.

    Angulus et fossor iungentes federa aratro4,

    Vincula, contendunt, imposuisse Jovi,

    ŠLuminis amunctor, pistor et amator equorum

    Contendunt5, vinclis eripuisse Jovem;

    Liber enim cum sit, non fert bene Jupiter ulla,

    Que sunt humana, vincula, facta manu.

    Volgen teutsche carmina.

    Man pflugtz, man egks, man grebs darzue

    Auf das mog Babell haben sein rue,

    Man melcks, man puzs, man pechs zugleich,

    Auf das Sion bestee mit irem reich:

    Ein kampf besteen dy zwo parthei,

    Rath, welcher tail got nähner sey.

    Ein anders.

    Wie mans pflugt, egkt und grebt,

    Also unß es frücht tregt.

    Man puzt das mell und pachs, wie man wöll,

    So haben wir weder rue noch gut geföll,

    Darumb helf Got unß armen auf erden,

    Auf das es eins mals pesser mug werden. Amen.

    Hg. Philipps Pfgf., so zu Lengfeld hoff hielt, kam mit 50 pferden, kam am Freitag in der osterwochen, den 22. Aprilis.

    Diese stund kam auch des kunigs potschaft von Denmarckt, trefflich und erlich, der alten religion, gotforchtig menner, ir fünf, heten in dy 40 pferd in grüner farb. Sontag Quasimodogeniti, den 24. Aprilis, was St. Jörgen tag, kam Mgf. Jorg von Brandenburg mit und ob 100 pferden, furet auch das ‚verbum domini‘ aufm erbl, 10 wegen, daran 50 pferd.

    Montag, den andern Maii ist dy ksl. Mt. das ander mall gein Straubing aufs gegaid gezogen mit den herren von Bairn und seiner A. zu unser lieben frauen gein Ötting kirchfart gezogen und also gaid gehalten, das man etlich wegen mit wiltpret hereinfuret.

    Item, sein Mt. lagen am haimerreiten 2 nacht im kloster Priell und beging da seines gemahels jarzeit ihres sterbens, so auf den 2. Maii gestorben was, ut supra fol. 111. Man saget, und was gewiß, das sein Mt. dy aine nacht in einen garten auf plosser erde under dem himel weren gelegen und kain faden noch federn under seinem kopf gehabt, und so vill briester nur hinaußgingen und meß lasen, hetten itlicher 8 cr. zu presenz. Da was ein geschwez und pfugen von den lutterischn etc., es wer dy ksl. Mt. ein pfaffenmutter und verbrecht alle faßnachtspill den pfaffen zu ern.

    Mgf. Albrecht von Brandenburg, ein junger herr, Mgf. Casimirs son, was noch nit im regiment und hie darzue gelassen, ut infra. Rit ein Sontag Jubilate, den 8. Maii, mit 103 pferden, wol gerust, all spieß und hauben in lederfarb, furet Šauf dem rechten yrbl [= Ärmel] ein pliz, dunner und haglschlag und darob auf ein zetl ‚verbum domini‘ aufm erbl. Mitwoch darnach [1541 Mai 11] ritt ein Philipps Hg. von Pomern in gruner farb, ob 100 pferden, er entpfing hie lehen, ut infra folio 130.

    Ein seltzame und vast geferliche prunst. Pfinztag, den 12. Maii kam ein feur auß im pfarhoff zu Niderminster, wunderperlich, thet im haus nit sondern schaden, kam auf dy kirchen, so dran ligt, bran das zimer oben glatt hinwegk, es lag vill getraids doben, verpran alles, was furwar ein graussame prunst, in so vill femdem volck, das durchanander luff etc., wie wol zu gedencken ist. Es het ein graussamen, grossen windt, ging ins feur wie dy blaßpeld in einer schmidees, was hoch, man must es prinnen lassen. Leicht wer das ganz closter verbrunen. Man sach nur, das anders errett mocht werden, dy ksl. Mt. het immer sein post, wie es stund, vor grossen sorgen, under so vill volcks frembder nacionen. Es geschach auß sondern an zweifl gottes genaden kain schad.

    Es lag ein mechtiger herr, so ein Neopolitaner was, zu herberg darin, hettens woll errett, was schir im mitten tag, aber sy hettens nur prinnen lassen und das ir darvon geflohnet. Het in viam elemosine 70 cronen zu steur wider zum pau gegeben etc.

    Es was nit kurtzweilig under so vil frembden nacionen, den etlich poß puben von frembden hetten undern parfusser heuser aufgestossen. Und dyweil ein erwer rat ir sachen immer den ganzen reichstag in guter ordnung hetten, kam man inen pald. Da fluhen etlich gein parfussen in dy kirchen, vermaineten, freiung ze haben. Man nam sy mit gwaldt herauß, wiewol sy sich tapfer wereten, so wurden doch dy unsern wol angethan, fing sy ir etlich mit harten wunden in der kirchen und firet sy dahin, wo sy hinkamen, waiß gott, ich fraget nit nach.

    Item, in der creuzwochen darft man kaum öffenlich mit dem creuz geen nach alter gewonhait, wiewol man es nit ließ, an das dy klosterfrauen (und pillich) dahaymen bliben. Also schrirn dy recht erleuchten prediger auf iren tanzpöden zum Scheckenpach, in des Carol Gartners haus, in deß schulthaisn und Steurers heusern. Wie ich auch andechtig waß, Montag den 23. Maii ging ich in des schulthaisn haus, da prediget einer mit namen Johannes Track, Traconus, doctor, der doch ye ein rechten namen hett, wol dem cerbero zu vergleichen. Der darft seel, leib, er und gut zu pfand, mit einem grossen schwur zu pfandt sezen, alle dy, so diese wochen also hin und wider luffen, verdinten nichz dan hunger, chumer, pestilenz, den Tucken, ja auch beschließlich gar nichz, pei seiner seel seligkait, dan das hellisch feur etc. Nun so hin euangelion, hab dir dy maulschnizn, so man doch nichz anderß thut dan pitt umb alle genad etc. Waß sol man sagen von puberei, darnach mocht ich nimmer zu inen geen.

    Dy fursten haben teglich pangketirt mit grossem bracht und uberfluß, aber dy ksl. Mt. hat sich nirgent hinladen lassen, het auch nimand geladen, aber den gozdinst hat man im alle tag in seinem palacio zu awendt und morgen vleissig verbringen mussen, darbey auch sein Mt. meertails gewesen ist.

    ŠAuffurttag, der 26. Maii zoch dy ksl. Mt. nach irem brauch nach 10 ur gein St. Emeran zu kirchen, da dinten aber vast al chur- und fursten (allain der Heß was im zu gut), den er zoch in seiner heerlikait mit den persevanten, dy zwo seul etc., mit dem schwerdt, der churfurst auß der Marck, vast kostlich, in dy 10.000 fl. taxirt, ut supra am 123. blat, so ein gar kostlichen zeug, goldt, edlengestain, perlen, alß wälsch nuß vill und gemaingklich alß haslnus, er dinet vleissig.

    Nota: Disen auffurttag wurden Mgf. Jorg von Brandenburg und Hg. Hainrich der junger von Braunschwig (uber welchen vill pöser geschray gingen mit mortbrand und anderm, wie dan in offenem druck außging) im kor zu St. Emeran vor ksl. Mt., chur- und fursten in grosser anzall unainß des steens halb, so laut, das dy ksl. Mt. sy baid auß dem kor ließ schaffen und inen selbs gewinkt. Sy wasend baid gehorsam, gingen hinaus, am Montag darnach [1541 Mai 30] het sy ksl. Mt. wider verglichen.

    Philipps Pfgf., so zu Lengfeld lag, ein ganz verdorbner furst, das er nimer anderst dan kaum ein armer edlman besaß, zoch disen Sambstag wider abe.

    Gesprech. Montag nach Exaudi, den 30. Maii, haben dy presidenten der 6 doctores gesprech ksl. Mt. überantwurdt, was dy sach ye kaum übler gestanden. Dy evangelischn der augspurgerischn confession anhengi, di protestirenden, dy schmalkaldischn, wie sy sich teglich anderß nennen, sind stockstarrig und so hert, ja herter dan adamantn stein, man wolt in dan gleich all irer sachen, nichz außgenomen, wie sy es mochten, das sy es allain alles weren, alles ordneten, sezten, nimand angesehen, allain iren kopf, dy schrift nimand dan sy allain, ja gar allain, versteen und reissen, so wur ein frid und ein solcher frid, wie sy sich wol mit lugen immer rumen, sy wollen jhens, diz und das von frids wegen than, und so es zum ort soll lauffen, so istz alls erstuncken und erlogen. So iß nit anderst mit inen, dan wie in propheten stett: ‚pax, pax, et non est pax‘, frid, frid und ist kain frid bei inen allen, ein verlogner frid, das sy der kirchen und pfaffen guter gern heten, und doch nur sy, sonst nimand. Wolan, Got verhengt also über Teuschland, der schicks mit parmherzigkait nach seinem willen, amen, sonst iß auß.

    Am heyligen pfingstag, den 5. Junii, zoch dy ksl. Mt. nach seiner gewonhait umb 10 ur aber solenniter, ut supra, in thumb zur kirchen, da dinten aber vast alle chur- und fursten, wie ofter geschehen. Da sein Mt. beym rathaus zoch, da het der evangelisch haubtman von Hessen bestellt, das er ließ zu tisch blasen, wie dy ksl. Mt. irer andacht zur kirchen zoch. Laß im einer das ein schenen evangelischn truz sein, noch maint yederman, er hab ein genedigen kaiser, mocht schir sein. Mgf. Albrecht, Bf. zu Meinz, sang das amb.

    Item, Gaspar Contharenus, cardinall, was auch zu kirchen, wie herlich und erlich es zueging, wer zu lang zu schreiben, wie der cardinall und ander geistlich offenlich verlacht und verspott worden, was unaußsprechlich.

    Panckett. Mitwochn in der quottember, den 8. Junii, wasend vast all chur- und fursten, dy weltlichen und geistlichen, bei ksl. Mt. in seinem palacio von 2 ur nachmittag piß halbe sibne, da zohen sy ab, meertail, schir all, mit dem Šlandtgraven in sein herberg, den er het sy geladen. Da hielt er inen ein vast kostlichs pancket mit furstlichem bracht und überfluß etc. zu dem Steurer im pach auf dem dach, Braunschwig weithindan etc.

    Freitag in der quottember [1541 Juni 10], ließ ksl. Mt. allen stenden des röm. reichs zun parfussen im refent verlesen, wer wollt, doch nur von stenden des reichs, liessens schreiben, wasend ob 180 schreibern, wurden all darauf verstrickt, das nimand publicirn wolt etc., und dasselb gesprech ist der ksl. Mt. in teutscher, lateinischer, französischer und spänischer sprach zuegestelt worden.

    Hessen. Lgf. von Hessen zoch wider vom reichstag ab Irtag nach Sontag Trinitatis, den 14. Junii, mit erlaubnus ksl. Mt. Da er sorg het, dy sach wolt sich ein wenig zum frid schicken, macht er sich darvon, damit nur nichz beschließlichs gehandlt wurd. Er ließ sein reth hie, hetten nit volmechtigen gewalt.

    Corporis Christi, was den 15. Junii6, zoch dy ksl. Mt. halbe neu ur in thumb zu kirchen. Da was es alles abgesungen piß auf dy procession, und het ein erber rath hie in oder ob 400 pürgern, wol gepuzt, lautter hellenparten, vor irer Mt. palacii geordnet und ein wolgeschickte ordnung so vom palacio in thumb, auß dem thumb zu der procession und wider in thumb, mit und neben der procession, folgens in ksl. Mt. palacio immer nebenheer wolgeordnet, und so izt dy ksl. Mt. in thumb kam, was es alles schen geordnet, ein yeder in seinem stand, an sein ort. Da gingen am ersten 15 glid von purgern im harnasch, zuvor pfeiffen und trummen, darauf dy kerzen, so noch verhanden waren, yedoch nit der zehet tail, so vor zeiten gewest sein, darauf dy schuler, nur dy vom thumb, darauf dy thumbherren in iren kormentlin, darnach etlich Spanier oder Welsch in korrecken auf ir art, darnach etlich caplen ausm thumb mit heyltumb, darnach aber etlich fremb geistlich irer art, darauf dy cantorei im thumb, regirt der schulmaister, dan der cantor waß pei dem ersten hauffen der schuler, dy figurirten. Darauf trug man ein positif, schlug Lainpeck, dy kornmesser trugens, darauf spanisch und welisch fursten und herren, all mit fagkln, darauf trugen wider etlich caplen im thumb etliche stuck heyltumbs, darauf gingen 2 in rotem carmosin sammet, wasend teutsch, trug itlicher ein fackl, darauf Christoff, Hg. zu Wirtenberg, Albrecht von Baden, Hainrich der junger von Braunschwig, mit ime der Hg. von Sophoi, darauf Hg. Friderich Pfgf., mit im Hg. Ludwig von Bairn, dazwischen wasend eingemischt irer Mt. officier, darnach ging ein Welsch, het ein chorrock an, trug des cardinals silbern hochcreuz, darauf gingen etlich knabenschuler mit zimbln more solito, darauf das hochwirdigist sacrament, trug Gaspar Chanteranus, der cardinal, het ein ganzen weißgrauen part, Hg. Ernst, Ebf, zu Saltzburg, Pfgf. bei Rhein, Hg. in obern und nidern Bairn etc., und Walthir von Cronach, hochmaister teusch ordens in welschn und teutschen landn, haben dem sacrament gedint mit weisen den cardinall, auf hochgedachts sacrament ging des hl. röm. reichs marschalck von Pappenhaim, Šein waidlich jung man, mit dem schwerdt, darauf dy ksl. Mt., trug in irer rechten hand gleich wie all fursten ein brinnende fackl von weissem wags, mit plossem kopf dy ganz procession ganz diemutig, das kaum ein rotziger paur thet zu merer diemut, in der lingken hand ein paternosterlen von braunem holz. Und man ging zu der grossen thur gegen der hebort für St. Johans hinab und bei Niderminster über des hertzogen hoff wider in thumb, wie man heraußgangen was. Da sang man erst das ambt, der Bf. von Brixen sang, weret piß halbe zwelfe, zoch ksl. Mt. wider haim, auch sonst menigklich. Man hat nimandt geraucht, das pacifical hat Bf. von Mainz der ksl. Mt. geraicht, ime allain.

    Kg. Ferdinand etc. kam erst auf den reichstag Irchtag Albani, den 21. Junii, auf der post, nur mit im bei 15 pferden, das ander alls vor und nach, rit in mitternacht ein, etlich fürsten wasend hinausgeriten.

    Mitwochn am tag Achacii [1541 Juni 22] was ein ser grosser und ganzer volkumner reichsratt, zohen all stend deß reichs umb 7 ur aufs haus, pliben doben piß nach 12 urn.

    Ott Heinrich etc., keller. Ein seltzam, wunderperlich histori, soll man sehen, was der satan kann, wie kunstreich er ein mörder und lugner ist etc. Hg. Ot Hainrich Pfgf. etc., lag in pamberger hoff, het einen keller ob 18 jaren, nie anderst dan ein frummer man, dan das im daß disputirn hart oblag, und zu besorgen, der teufl het in mit der schrift uberfullt etc. Nun het gedachter furst ein bruder, Hg. Philipps etc. Weil Hg. Othainrich kain lateiner an seinen hoff het, so liche er einen gelerten magister der schrift, genant Gabriell. Wie gedachter keller wist, das es ein gelert man was (het 2 Kinder und ein großschwanger weib), ein still man, nam sich keller teglichs disputirns an mit im. Gabriell gab im antwurdt, geschach alles in fruntschafft. Wie siß paid lang mittanander heten getriben, heten sy sich in einen spruch auß dem neuen testament verirrt etc., also lief der keller an marckt und kauft im ein neu testament (geschach Irchtag, den 21. Junii). Gabriell, secretari, saß und schrib unversehner sachen in seiner camer, keller yberlieff in, het in der lincken handt das piechlen, in der rechten hand ein gute wir [= Wehre], von stund an, ee sich secretari versach, hib er ime dy recht faust vom leib mit den worten: ‚Du pößwicht, ich will dich dy schrift recht leren etc.‘ und wasend doch baid, wie mans nennet, lutterisch, den andern hau den kopf zerspalten, in summa: ee und man kam, het er den guten man ermördt, mit grosser mie waß im dy wir genomen, gepunden piß ein stund in dy nacht, het der furst ein rath gepeten, ine im zu gefallen in gefegknus behalten. Das geschach, da lag er piß auf Sontag, den 24. Julii, furt man in gein Neuburg, da lag er wol gefangen und verbart piß etlich wochen. Ubers jar kam er auß der gefengknus und entluff. Zu Nürnberg het er ein weer kauft, weiter hat man in nit erfragen künden. Der gut Gabriell, secretari, ward Pfinztag, den 23. Junii, gein altencapellen drumerweiß begraben etc. Paulus spricht nit vergebens: ‚Man soll nit mer versteen, dan not ist etc.‘, sonder man soll mit nüchterkait versteen, sonst wirt einer von der schrift voll Šund toll gleich so wol alß vom wein. Laß im einer diß ein evangelischen posn sein.

    Pfinztag am achten Corporis Christi [1541 Juni 23] haben etlich spanisch herren im kloster zun predigern ein seer andechtig, vast wol gezirte procession gehalten, da het man andacht gesehen. Wir groben, pufflischen Teutschen sein mit unser, ja auch der alten, religion lautter seu damit gegen dieser andechtigen ceremoni gewesen.

    Tenmarckisch potschaf zoch am Freitag St. Johans tag [1541 Juni 24] sunbenden wider ab.

    Disen Freitag haben zwen kayserisch trabanten, sein teutsch gewesen, in einem wirzhaus vor den fleischpencken anander zu todt, das sy paid bliben, gestochen.

    Am sunwendtag [1541 Juni 24] fing man an, und zohen dy stend alle tag zwir in rath, dan dyweil der waida in Ungern was gestorben, so kam das geschray, wie der Turck auf Ofen in Ungern zoch, darumb man wenig mer in der religion sachen handlet, den was den Turcken betroffen.

    Lehenstull. Pfinztag ward angefangen auf deß hirtzogen hoff, von holtz ein stull gemacht, vom mauthaus durch ein fenster ein gang darauf herab gemacht, durch welchs ksl. Mt. mit kur- und fursten in irer herligkait, darin er hie no nie gesehen ist worden, in seinen habit sambt den churfursten etc.

    Den 5. Julii hat Philipps, Hg. zu Pomern, lehen entpfangen in seinem lehengwandt, was kostlichait, gepreng und schonheit da gesehen ward, wer zu lang zu schreiben, und weil es nach lengs im druck ist außgangen vom ernholdt, hab ichs da nit schreiben wollen.

    Es wasend alle decher voll volcks, man gab vill zu standgelt, dan es was ein schon schauspill, ksl. Mt. in irer herligkait zu sehen. So was der plaz aller voll volks, das etlich vermaineten, dy, so sich auf schazung des volks verstunden, das ob 60.000 menschen daran wasend. Es ließ sich auch dy ksl. Mt. wol sehen am auf- und abgeen, auch auf dem stull keret sich sein Mt. umb auf alle ort gegen dem volck.

    Abzug. Den 6. Julii hub man an abzuzihen gemachsam.

    Soll alle ding mit pancketirn, mit wunderperlichen, grausamen todtschlagen, mit seltzamen schalcksnarren, spilleuten, fur kostlich kramen von allerlay aufs kostlichist, und was sunst teglichs von wunderperlichen geschichten geschehen, was alles fur volck, haist wol von allen nacionen, wie gwaltig dy chur- und fursten hie sind gewesen, wer ein groß puch wol mit zu fullen gewesen.

    Item, den ganzen reichstag zwen kamerer, Wolff Steirer und Carl Gartner, het ir yeder 4 trabanten mit hellenparten und 4 statknecht, hetten all ir hend vol genug zu schaffen. Item, alle nacht ob 100 wachtern.

    Item, sollen nur dy leichtsinnigen weiber beschriben sein, es wer ein zimblichs register voll.

    Der abzug was immer teglichs grösser, das man ser abzoch.

    ŠAbschid und entschaft des reichstags. Freitag, den 29. Julii wasend ksl. und kgl. Mtt., chur- und fursten und alle stend des hl. reichs von morgen an aufm hauß piß auf halbe drei nachmittag, darauf ging der abschid, der den auch im druck ist außgangen. Und so dy ksl. Mt. nur vom haus in sein palacium kam, von stund an auf, zum thor auß, auf Minchen zue und forter auf Italiam.

    Da was ein aufsein und außreiten von den fursten, sonderlich Pairn, so ir Mt. blaitten und herbergten zu München und durch ir land.

    Also zoch der christlich und frumb, loblich kaiser auß dem teutschen land und eylet durch Italiam nach einer statt, haist Allegiro, ligt in Affrica im kunigreich Thunissa bei Chartago, so turckisch ist. Darvor lid sein Mt. pey dem end deß Octobers und anfang deß Novembers ein mercklichen schiffbruch, Got von himel woll es sein Mt. mit gotlichen genaden und sig wider erstatten.

    Ist alls im druck außgangen.

    Kg. Ferdinandus zoch erst den 30. Julii wider abwartz am wasser.

    Es was vill volcks hie, aber umb einen reichen drittail weniger dan im reichstag, so was im 1532. jar. [...].

    «Nr.81 Tagebuch des Hans von Hinwil1– [Regensburg], 1541 April 9–Mai 18 »

    Wien HHStA, Hs. weiß 378, fol. 180r–209r (Reinschrift).

    Druck: Weisz, Schweizer Quellen, S. 57–64 und S. 81–96.

    Uff den Palabet [= Palmabend] zuo Regenspurg den 9. Aprilis ankhomen.

    Uff den 20. Aprilis miner gnedigen frauwen von Wald suplication in der ksl. Mt. deuschen rath dem Pfgf. Fridrichen überantwort.

    Uff den 26. April Zinstag nach Georgi ist die suplication bestätt und dem secretari Obernburger in der teuschen canzlie zo vertigen überantwort.

    Uff den 29. Aprilis hab ich Dr. Metzlers fürdrungbrief meinem gnedigen fursten und herrn von Constanz presentiert.

    Uff den 2. May mines broders und Walder handlung Dr. Jerg Genger, der röm. kgl. Mt. canzlern, durch die post gen Wien zogeschikt.

    Uff 9. May die suplication mines broders an die ksl. Mt. bischofen von Costenz zu expedieren überantwort.

    Uf 18. May alle handlung wider durch die post gan Wien an küngischen hof, Dr. Jergen Genger, dem canzler, zogeschickt.

    Ksl. Proposition zum Regensburger Reichstag, Regensburg, 1541 April 4 [sic!] (Kop.).

    Resolution der altgläubigen Kurfürsten und Fürsten zur eilenden Türkenhilfe, Regensburg, 1541 Juni 27 (Kop.).

    ŠDie protestierenden Stände haben den vom Kaiser vorgeschlagenen Ausschuss unter Vorbehalt am 11. April, die übrigen Reichsstände am 12. April bewilligt.

    Item, uff Mitwuch in der karwuchen [1541 April 13] umb die 4 ist Mgf. Joachim von Brandenburg zuo Regenspurg vast wol gerüst mit 200 pferden ingeritten und sieen ihm Lgf. von Hessen, die saxisch bottschaft und ander teusch und welsch fürsten, in die 300 pferd, endtgegengeritten.

    Es folgt Kopie der Quindecim articuli qui in dieta Ratisbonensi praesenti per doctores et theologos debent concludi, examinari et determinari anno 1541.

    Stellungnahme der protestantischen Reichsstände zur ksl. Proposition, Regensburg, 1541 April 9 (Kop.).

    Donstag, den 21. April ist gehandlet. Item, uff Donstag vor Georgi, den 21. tag Aprilis im 1541. iar, morgens früe umb die 6. stund, sieen Kff., Ff. und deren abwesenden bottschaften und die stend des reichs uff dem rathus erschinen, ist inen diser der ksl. Mt. fürschlag fürgetragen:

    ‚Die röm. ksl. Mt., unser allergnädigister herr, auf irer Mt. gethane proposition vor den Kff., Ff. und stend und derselben abwesenden bottschaften beschechene bewilligung in der religionsachen fürter ze schrietten, haben ir Mt. dismals hiernach verzaichnete personen erwelt und verordnet: Namblich H. Julium Pfloug, Dr. Johann Ecken, Dr. Johannem Gropper, Philippum Melanthonem, Martinum Bucerum und Johannem Pistorium, welche die striettigen artickel gemelter religion nach inhalt gedachter proposition und bewilligung examinieren und erwegen sollen, wie die zuo vergliechen sieen, und alsdan irer Mt., Kff., Ff. und stenden des berichten und anzaigen, was zuo gemelter vergliechung gout und dienstlich sein möge, verrer zuo endtschließen. Es wellen ouch ir Mt., wo es vonnöten, einen fürsten zuo presidieren verordnen, damit by und zwüschend den benampten personen in irer conversation dester fridlicher und richtiger ordnung gehalten werde‘.

    Uf solchen fürtrag habend bed stend underred gehalten und inen der ksl. Mt. fürschlag und ernempte personen gevallen, doch sover es ir Mt. für nützlich und gout achten, wellte ir Mt. den sechs verordneten zwen presidenten, ein geistlichen und ouch ein weltlichen, zuo richtiger fürdrung zuosetzen und verordnen. Dise antwort habend bed stend glich an dem tag zwuschen 9 und 10 der ksl. Mt. gegeben.

    Frietag, den 22. tag Aprilis. Item, uff Frietag vor Georgi, den 22. April, ist umb die 3 nachmittag des Kg. Denmarcktz bottschaft, mit 100 pferden gerüst und in greun claidat [sic!], ingeritten.

    Item, uff den Frietag umb die 4 nachmittag ist Hg. Philips von Payern, Hg. Ottheinrichs brouder, mit 42 pferden, in schwartz beclaidet, ingeritten.

    Sambstag Georgi, den 23. tag April. Item, uff den tag sieen die stend des riechs morgens umb 7 in den ratt geritten, die gaistlichen fürsten vast all, aber der weltlichen khainer. Uff dise session ist geredt, ob man den 6 verordneten ein gaistlichen oder weltlichen presidenten by der ksl. Mt. darzo ze geben begären welle etc., und beschlossen, das die ksl. Mt. möge einen fürsten zuo Šeinem presidenten den 6 verordneten zuosetzen und, so vonnöten, das derselbig president noch zwen fürsten us des reichs stenden zuo ime nemen möge. Uff dis der reichsstend bewilligung hat die ksl. Mt. von wegen irer Mt. zuo presidenten geordnet und ernempt Pfgf. Fridrichen und H. Niclaus Parenott de Grandavelle und denen beden us gemeinen reichsstenden zuo assessorn und beisitzern als zeugen aller handlung dis 6 zuoverordnet: Gf. Dietrichen von Manderschiett, cölnischer gesanter, Eberharten Rüd, menzischer hoffmaister, Hainrichen Has, pfaltzgräfischer canzler, Franciscum Burckhardi, saxonischer canzler, Johann Foyg [= Feige], hessischer canzler, und H. Jacoben Sturm von Strasburg von der stett wegen.

    Mendag nach Georgi, den 25. April. Uff disen Mendag freu hat di ksl. Mt. die 6 disputierenden und presidenten und assessorn für ir Mt. beschickt und inen mit hochem ernst die sach und examination der strittigen religionarticklen mit allem vleis ze handlen bevolchen und sich hierinnen nichtz überall, weder nied, hass, forcht, meuw [= Mühe], arbeit, meitten [= Mieten, Bestechungsgeschenke] noch gaben daran lassen verhinderen, sonder sollen sy dasselbig mit hochstem vlies und ernst, wie ir Mt. und die stende des reichs inen wegen gemeiner cristenhait wolfart getruwen, also usrichten, das vor Gott, ir Mt., chur- und fürsten und allen stenden des reichs und gemainer cristenhait truwlich zuo verantworten etc.

    Uff disen der ksl. Mt. fürtrag sieen die 6 glerten presidenten und assessoren für ir Mt. uff die kneu [= Knie] nidergevallen und ir Mt. zum allerhochsten ermant und gebeten: Diewiel an disem handel gemainer cristenhait alle wolfart und einikeit gelägen, so welle ir Mt. inen, als ir Mt. underthänigiste personen, diser uffgelegten bürde erlassen und gelerter und hochverstendiger leut, deren ir Mt. eine große anzall mit ir, so mit schweren costen disen handel ze verrichten haben, us inen und anderen ernennen etc. Uff dise begär hat die ksl. Mt. on bedacht geantwort: Diewiel sy 6 irer Mt. und gemeinen riechsstenden zuo dem erzelten handel gevallen, so lass sy es daby ongeendert einicher person beliben und inen glich daruff solchen vorerzelten religionhandel glich an die hand zuo nemen mit grossem ernst bevollen. Und damit sy an ir handlung niemantz irre und was inen begegne, das si dester fürter zuo ir Mt. zogang habind, hat ir Mt. inen ein hus, glich vor ir Mt. hoff und des künigs hoff uber, ein lustigen sall mit tapeten und aller zierdt, verordnet und zuogerüst.

    Item, uf St. Georgentag, den 23. April, ist im reichsrath anzaigt, wie sich zuo Münster im Niderland im bistumb Brem vil kriegvolck samle und niemanz wüsse, worum oder wohin etc. Ist beschlossen, das die ksl. Mt. ein ilende bottschaft mit ernstlichen penalmandaten verordne, die irs fürnemens ze erfaren und von irem fürnemen abzeschaffen, damit die disem reichstag kein unruw gebärind. Und diewiel es im bistumb Brem, hat ir Mt. dem Bf. von Brem heim zuo rieten erloupt, doch das er lut des reichstags ausschrieben ein volmechtigen anwalt, in der religion und allen andren sachen zuo beschliessen, hinder verlasse etc.

    ŠZinstag, den 26. April. Uff Zinstag, den 26. Aprilis, morgens umb 7 ist die ksl. Mt. uss gan Straubingen zuo dem F. von Peyern, ein lustgeieget [= Jagdvergnügen] mit andren weltlichen fürsten ze thoun, verritten.

    Uff disen Zinstag umb die 3 nachmittag sieen uff der ksl. Mt. bevelch und angesetzden tag die presidenten, assessores und die 6 gelerten zusamenkhomen und die erste session gehalten und dem bevolchnen handel ein ingang gemacht. Do hat den sechs colloquenten der H. von Grandavella im namen der ksl. Mt. ein beuchli [= Büchlein], by 12 bogen papir gros, uberantwort und gesagt, das die ksl. Mt. inen das, zuo ein fürderlichen ingang ze machen, habe zuo uberläsen geschickt. Und als das offenlich vor den presidenten und disputanten verläsen, haben die disputanten dasselbig bouch oder instruction aigentlich ein goutte ziet examiniert und disputiert und das zuo beden parthieen als untogenlich, nüt theologisch noch formlich oder dienstlich zuo disem handel verworfen und inen kain andren weg, dan wie die rateri [= Beratungen] und disputation mitbring, an die hand zuo nemen endtschlossen etc.

    Uff ledsten April, den Meyabet [1541 April 30]. Uff den Meyabet, als die nechsten verschinen tag ernstlich dysputiert, ist von den 6 disputanten einhelliclich miteinandren concludiert und beschlossen dise artickel: Nemlich von dem gerechtmachenden glouben, von den gouten werchen, von dem verdienst und von dem frieen willen. Und sind all vier für gout, nuzlich und dienstlich mit der cristenlichen kirchen, doch misbreuch usgeschlossen, erkennt. Hat Dr. Eck ob mins gnedigen herren von Kempten, Wingarten und Gf. Fridrichen von Fürstenberg disch, daran ich ouch gesässen, anzaiget uff den Maytag uf dem ymbis.

    Item, uff den ledsten Aprillis ist kundtschaft gan Regenspurg us dem Niderland khomen, wie die knecht, so im Niderland zuo und umb Münster im bistumb Brem bis in 9.000 starch gesamlet, habind die statt und bistumb Verrda ingenommen, welchs bistumb auch dem Bf. zuo Brem zuogehört. Und nach dem hat sich das landtvolck zuosamengethan und sy geschlagen und us dem landt vertriben und inen in die 800 umbracht.

    1. die May. Uff den Maytag haben die 6 colloquenten umb 2 nachmittag ein ander artickel, nemlich – – –, zu disputieren angefangen.

    Uff den Maytag hat die ksl. Mt. in der carthus vor der statt Regenspurg, Briel genampt, irer Mt. gemachel sälgen lassen ein vigillia singen, darzuo ir Mt. von Straubingen heruffgeritten ist und morgens am Mendag, den 2. May, sy lassen costlich und eerlich besingen und darnach die clag, die sy zwey iar tragen, abgethan.

    6. May. Uff den 6. tag Mey am morgen umb 7 habend die von der statt Müllhusen, an der see gelegen, die riechsstett, so des alten gloubens sind, besamlet uff das rathus und sich erclagt, wie der Kf. von Saxen und Lgf. von Hessen on einiche andri ursach, dan das si irer beder glouben nit habind wellen annemen, inen habind ir statt, zöll, schlosser und anders ingenommen und habind inen das noch hüt by tag in, mit begär, inen gegen der ksl. Mt. beholfen Šsein umb restitution. Diewiels ein riechshandel und den landtfriden betrifft, haben die stett das für den ganzen reichsrat oder doch für alle stett gewisen.

    Uff Sambstag vor Jubilate, den 7. May. Als die colloquenten und disputenten der religionsachen uff Sambstag vor Jubilate, den 7. May, am morgens umb 8 bis umb 10 red ghalten und khomen, sieen sy in dem artickel von der kirchen und des bapsts gwalt ganz zervallen und zwispeltig worden. Diewiel die, so von der alten religion wegen dahin von der ksl. Mt. verordnet, die protestierenden in irer geschrift, so dawider dienet, etwas spottlich und verlächerlich angeredt habend, auch villicht us opinionen mer dan der geschrift disen artickel erhalten wellen, deshalben die protestierenden aufgestanden und iren mithaften den uff den tag umb 3 ur nachmittag fürgehalten. Und als die protestierenden fürsten, stend und stett sampt den predicanten versamlet und die handlung ein fürtrag gethan, haben sy, davon zuo reden, inen selbs bis uff Sontag Jubilate, den 6. May, am morgens umb 6 bedacht ernempt und uff die ziet davon gerett, das ein ussschutz, den si [...?] habend, vor irer ghorsame erschienung des riechstag, bewilligeter disputation und ietz begegneter handlung ein ordenliche supplication aller erloffner handlungen an die ksl. Mt. verfassind. Das dann beschächen und uff Mendag, den 9. May, den protestierenden wider fürgehalten und die sach in suplicationswis an die ksl. Mt. zuo bringen dergestalt beschlossen, das ir Mt. der bewilligung nach von den strittigen religionsachen vom gegen- oder altgloubigen teil zuo reden verschaffe. Wo das nit, das man inen als die gehorsamen uff ir Mt. usschreiben des reichstag widerum heim zuo rieten erlouben und bewilligen welle etc.

    Und als aber die ksl. Mt. solcher zerfalner handlungen von andren leuten und zuvor den presidenten bericht, hat sy des ein grossen kummer empfangen und ganz trourig worden und die presidenten und disputoren irs bevelchs anlobens, so si irer Mt. von gemainer cristenhait gethan hand, höchlich ernampt und inen allen wieter im handel lut gethaner bewilligung, auch gantzer und gemeiner cristenhait fridlichen wolfart fürzoschrieten bewilligt. Doch was die protestierenden wieter mundlich oder durch supplication gegen ir Mt. ghandlet habind, ist noch in ghaim etc.

    8. May. Item, uff den 8. tag May, den Sontag Jubilate, umb 11 ist Mgf. Albrecht von Brandenburg, Mgf. Casimirus sun, zuo Regenspurg mit hundert wolgerüster pferden in liechtem harnisch ingeritten und vil herren und vom adel by im ghapt und bracht.

    12. May. Item, uff den 12. tag May umb 3 nachmittag ist Hg. – – – us Pommer ungefarlich mit hundert wolgerüsten pferden zuo Regenspurg ingeritten in greun beclaidet.

    17. May. Item, uff Zinstag nach Cantate, den 17. tag May, im 1541. iar hat der kaiserliche camerbott ein offen erkenten achbrief wider Cristoffeln von Landenberg zuo Regenspurg an der thoumkirchenthür uffgeschlagen, des inhaltz: Diewiel einer, der sich nennet Cristoffel von Landenberg, wider gemeinen und des hl. reichs landtzfriden burgermeister und rath des hl. reichs stadt zuo Rotwil Š[gewercht?] habe und von dem camerprocurator vor dem camergericht mit recht dahin bracht, das er mit urtel und recht von dem camergericht als ein landtzfridbrecher zuo einem ächter erkent, declariert und nach des camergerichtz bruch [= Brauch] under offnem himel verreuft ist etc., daruff gepiet die ksl. Mt., das den Cristofeln von Landenberg als ein landtzfriedbrecher, erkenten ächter niemanz huse, hofe, underschloufe fürschiebe bi pen der ach, und daruff allen des riechs chur- und fürsten etc. underthanen Cristofeln von Landenbergs lib, hab und geuter, wo man das betritt, mengcklichem erloubt etc. Die urtel ist zuo Spier geben am andren tag May im 1541. iar und zuo Regenspurg uf den 17. May im 1541. iara ofenlich ufgeschlagen.

    Item, uff den 17. May im 1541. iar hat der kaiserliche camerbott zuo Regenspurg an der thoumkirchenthür ein achtbrief wider die statt Goslar offenlich angeschlagen, des inhaltz: Diewiel burgermeister, ratt und ganze gemeind der statt Goslar on ursachen mit iren leuten, gschüz und gwer für die kirchen und clöster mit gwalt gfallen, die geplündert, abbrochen und die leut geschlaget, etlich erstochen und uß den kirchen werchhütten gemacht, in die schmelzhutten gvallen, das volck darin erstochen, verwundt und etlich in den gleuenden offen gworfen und verbrent, und auch die kirchen verbrent etc., und also wider alle recht gewalticlich wider den landtzfriden gethan, darum sy uff anreuffen Hg. Hainrichs von Brunschweig von dem camergericht mit urtel und recht in die ach erkent sind uff den 18. tag Octobris im 1540. iar und als landtzfridbrecher und offen ächter ir leib, hab und gout mencklichem erloubt etc.

    Uff obgemelten tag ist glich nebend den beden achbriefen vom camerbotten diser der ksl. Mt. mandat an die thoumkirchen zuo Regenspurg uffgeschlagen: Diewiel die ksl. Mt. von wegen der strittigen religionsachen, so sich in deutschen landen halten, die zuo einikeit und friden zuo bringen einen reichstag gan Regenspurg angesetzdt habe, und aber under dem schein der religion vil sachen und handlungen inzogen werden, dardurch vergwaltigung, ingriff, endtsetzungen beschächen, dero die beschedigten sich for dem kaiserlichen camergricht rechtlich als die beschwerten beclagen, und wiewol ir Mt. dem rechten iederziet seinen lauf öffnen und gestatten söllen, so trogen doch us grundtlicher underricht und gemeiner teutscher nation nothafde ursachen sovyl gevarlichs zuo, das ir Mt. gedencken mag, wen sy umb die angefangnen religion- und endtsetzungsachen im rechten vor dem camergricht fürschrieten sölte lassen, das darus empörung, krieg und thätlich handlung ervolgen wurden. Dem vorzuosein, vergliechung und einikeit in den religionsachen zuo machen, damit nüt etlich anhaimsch blibend, sich in empörung oder gegenwer rüsten und den angesetzden nothaften reichstag nüt besouchten, so hat ir Mt. us kaiserlicher macht alle religionsachen, und was darus volget und vor dem camergricht in recht hanget, bis zuo dem Regenspurger reichstag, oder untz eins anders Šbevolchen würdet, gegen den von Gosslar und Minden und allen andren, deren sachen die religion betrifft, angesteldt, dermassen das mitler ziet im rechten nüt wieter ghandlet noch sunst thätlich ald [= oder] gwaltig nichtz fürgnommen soll werden, alles bi der pen im indult begriffen. Datum zu unser und des Reichs statt zuo Wurmbs, am 12. Januarij im 1541. iar.

    18. May. N. und N. versamlete stend der niderosterrichischen land under und ob der Ens, Steyr, Kernten, Crain und der furstlichen grafschaft Görtz etc. schribend und supplicierend: Es folgt das Schreiben des Ausschusses der Landstände der österreichischen Erblande und der Grafschaft Görz an den Kaiser, mut. mut. an die Kurfürsten und Fürsten des Reiches, Wien, 1541 Januar 5.Dise missif ist von 20 landtherren der obgemelten landen verbitschiert gesein.

    Ein gleichlutendte supplication haben der Frangipann, barfuoser ordens und erzbischoff us Hunger, als der cron Hunger und ganz lantz legat, ksl. Mt. offeriert und by ir ein trostlich und gnädige antwort erlangt. Daruff ir Mt. zum anzug für sich selbs 200.000 fl. dargestreckt und ietz uff 1. May aber 100.000 fl. hinab der kgl. Mt., irem brouder, zuogeschickt, des sich der ungerisch legat und H. Hans Ungnad etc., als der erblender gesandter, underthäniclich beneugen.

    Uff 17. May haben H. Hans Ungnad und ander der osterrichischen landen bottschaft dise missif für die grafen, frieen, prelaten des reichs getragen und umb hilf ganz hertzlichen gebetten. Die haben der antwort, bis ir mer zesamenkhomen, ein bedacht genommen.

    18. May. Uff 18. May morgens umb 7 untz 9 habend die stett des hl. reichs, alt- und neugloubig, uf obgeschriben anbringen radt und underred ghalten und sich die protestierenden stett erlütret, das, ee als die strittigen religionsachen mit inen vergliechet, ganz kein hilf wider den Dürcken nüt zuosagen noch vertrösten, dan inen nüt gelegen, ein zuber mit wasser us irem hus, das in gfar stande, irem nachpuren zuo lihen, sin füer zuo löschen. Derhalber sy ietz bedacht, uf das fürbringen, eemallen die sachen des glaubens verrichtet, nütz ze antworten.

    Die altgläubigen stett habend sich des erlütret: Dab die sachen der osterrichischen landen, als ir, des hl. reichs mitglidern, und der cron Unger laider vil wirs, dan wie die gesanten fürtragen habind, standind, so sieen sy als cristenliche des gloubens und des reichs mitglieder urbuttig, ietzund sich mit der ksl. Mt., Kff., Ff., prelaten und stenden des hl. reichs umb ein dapfre hilf und gegenwer, wider den Dürcken ilenz ze thond, inzuolassen und den cristenblot, das ietz von wegen des Türcken anzug in grosen sorgen stand, helfen retten. Diewiel dan im reich nachmalen gouter frid und die strittigen religionspän, ob Gott will, fridlich mit der geschrift und lidenlichen mittel geainiget mögen werden, so bitten sy die protestierenden stett, von irem gesetzden verzug zuo sten und sampt inen dem armen cristenplot hilf, trost und rettung ze thoun etc.

    ŠUnd nach der andren umbfrag ist us beden rattschlegen das mitel zuo antworten bedacht, das die bottschaften der cron Hungern und österrichischen landen by der ksl. Mt. anhalten, das die ein gemeinen richsrath versamlen lasse und sy dan iren bevelch vor menclichen dartragind. Was dan inen gepüre und irs gwaltz siege, welle sy den landen gern zuo dem besten helfen beratten.

    Faksimiles der Druckfassung der Edition.

    ser/rta1541/chIII2/pages

    Anmerkungen

    1
     Das Datum ist irrig. Der erwähnte Freitag fiel auf den 18. März 1541.
    2
     Folgt eine vierzeilige, unleserlich gemachte Stelle mit dem Vermerk. Ist falsch gewesen. Nota.
    3
     Dazu marg. Notiz: Zum kaiser, wan ers lang gethan het, wer es nit so pöß worden.
    4
     Über die lat. Entsprechungen darüber geschrieben: Eck, Gropper, Pflug.
    5
     Über die lat. Entsprechungen darüber geschrieben: Puzer, Pistorius, Philippus Melancton.
    6
     Fronleichnam fiel 1541 auf den 16. Juni.
    1
     Vgl. Weisz, Leo: Schweizer Quellen zur Geschichte des Regensburger Reichstages von 1541, in: Zeitschrift für Schweizerische Kirchengeschichte 28 (1934), S. 51–64 und S. 81–104.

    Anmerkungen

    a
     Danach folgt nochmals irrtümlich: zuo Regenspurg.
    b
     In der Vorlage irrtümlich: die.

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    « ŠIII,2 Tagebücher  »

    «Nr.80 Leonhard Widmanns Chronik von Regensburg – 1541 Januar 6–August 1 »

    Regensburg StadtA, MS/R/33, fol. 1r–183v, hier fol. 120r–131v.

    Druck: Oefele, Edmund Frh. von (Hrsg.): Leonhart Widmann’s Chronik von Regensburg 1511–1543. 1552–1555, in: Die Chroniken der baierischen Städte. Regensburg. Landshut. Mühldorf. München. Leipzig 1878, Nachdruck Göttingen 1967 (Die Chroniken der deutschen Städte vom 14. bis ins 16. Jahrhundert Bd. 15), S. 1–244, hier S. 164–184.

    [...] Anno domini tausend fünfhundert ainsundviertzig jar was sontagpuchstab b, dy gulden zal 3, dy 70 tag den 13. Februarii, herrenfaßnacht Sontag den 27. Februarii, Ostertag den 17. Aprilis, pfingstag den 5. Junii etc.

    Musterung der purger. Pfinztag der heyligen dry kunig tag haben ein rath hie gmustert ire purger bei Weichsantpeter im feld auf ksl. Mt. einreiten, heten 2 fendlen, in dy 1.500 man zimblich gepuzt. Es was ein grim kalt tag, so disen winter her noch kainer gewesen was.

    Quartiermaister, so sonst furirer genent wirdt, der kam Freitag aim achten St. Agneten tag, den 28. Januarii, da sach man, das es ernst was zum reichstag. Item, es hetten geistlicher und weltlicher kur- und fursten und all stend izt schir ir herwerg bestelt und meertails angeschlagen. Da aber izt gedachter furirer oder quartirmaister kam, musten kurz aller kur- und fursten, geistlicher und weltlicher, wappen und anschlahen hernider. Piß auf Mitwochn, den 16. Februarii kamen ksl. Mt. kamerfurirer, dy huben an, zu furiren, gleichwol bliben meertails kur- und fursten bei irem anschlahen, den das es mit willen ksl. Mt. furirer must geschehen.

    Ein pitter grosse kelten kam Pfinztag, Freitag, Sambstag etc., wasend den 17., 18., 19. Februarii. Wo kain stoß in der Donau wer gewesen, so wer sy dy tag uberfroren.

    Hg. von Braunschwig der junger kam den 7. Februarii, was ein selzamer fürst, het vill pöser geschray mit mortprennen und andern sachen, im mecht aber unrecht geschehen sein. Gulch und Kleff. Diß ungehorsamen und franzosischen fursten potschaft kam Sontag, den 20. Februarii, bei 30 pferden.

    Aychstett. Moriz von Hutten, Bf. zu Aichstet, ist eingeriten Montag, den 21. Februarii. Und am Freitag [1541 Februar 18] darvor het sichs angefangen, das dy Spanier hauffend sein anchomen teglichs. Hg. Ludwig von Bairn. Mitwochen, den 23. Februarii kam Ludwig von Bairn und ritt ksl. Mt. hinaus entgegen.

    Carolus, römischer kayser etc. Anheut Mitwochn vor herrenfaßnacht, am awend Mathie, den 23. Februarii, ein halb ur der klainen nach 3 ur ist Carolus der funft etc. hie eingeriten, warlich mag wol gesagt werden: mit Christo, so Šdiemutig. Ich heret von vil sagen, sein pferd was das teurest, er het sonst wenig geltwerd von klaidung an seinem leib.

    Kirchen. Pfinztag Mathie [1541 Februar 24] zoch sein Mt. in thumb zu kirchen, da pflegt er loblich zu begeen den tag seiner gepurd und anderß, so ime begegnet ist auf disen tag Mathie. Unser pischoff Sinznhofer, sang das ambt und seiner Mt. capelln sangen zu chor etc.

    Wilhelm von Bairn etc. Sambstag vor herrenfaßnacht, den 26. Februarii, nach der vesper kam Hg. Wilhalm von Bairn etc. und sein gemahel mit irem frauenzimmer, sy was von Baden, Jacuba. Es was auch Ludwig, sein bruder, gegen hinausgeriten, und was bei im Hg. Cristoff (ein junger) von Wirtenberg und ein Mgf. von Baden, hetten ob 300 pferden.

    Sontag an herrenfaßnacht [1541 Februar 27] ritten all obgedacht fursten und der von Braunschwig mit inen umb 12 ur der ksl. Mt. zu hoff. Dinten also seiner Mt. zum tisch etc.

    Es was kain faßnacht, gar nichz gesehen, weder von frembden noch inwonern, den es was ein ser mechtig groß zuzihen. Es was ein grosse kelten, das es verdrossen was, sonder den frembden nacionen.

    Engelland. Des Kg. von Engelland potschaft ritt ein Sontag herrenfaßnacht, was der 27. Februarii.

    Montag in der faßnacht [1541 Februar 28] wolt sich ein kayserischer trabant bei dem prun an des konigs hoff hinder der maur waschen, was vill eyß beym prun, fiel hinein, verdarb also darinnen.

    An disem Montag ist dy ksl. Mt. zu den herren von Bairn herab in des pischoffs hoff, in das frauenzimer, gezogen, sein seiner Mt. obgedacht fursten piß zum halben marckturn dy schustergassen entgegengangen und in stegraiffen nebenheer gangen, und nur bei einer halben stund im frauenzimer bliben, wider haim in sein palacium gezogen.

    Es wasend all trummen in all weg verpoten, das auch dy schreiner ir liecht nit durften trenckgen.

    Pamberg. Bf. von Pamberg kam Sambstag nach Cinerum, den 5. Marci, mit 80 pferden. Brixen. Pischoff kam Sontag Invocavit, den 6. Marci, mit 40 pferden. Salzburg. Kam Ernest Bf. zu Salzburg, Pfgf. bei Rhein, Hg. in obern und nidern Bairn etc., kam auch disen Sontag. Friderich Pfgf., so zun Neumarckt hoff hielt, kam den 10. Marci.

    Hg. Wilhalm von Bairn het auch seinen aignen prediger, so alle tag umb 8 ur zu St. Johans prediget, welches den protestierenden ein groß gespött und hönen was.

    Dy päbstisch potschaft, H. Caspar Contharenus, ein cardinal etc., lag etwo wol 2 tag zu Priell daussen, piß er sich herein priettet und wartet auf das alt gensprenckt. Am Sambstag nach Invocavit, den 12. Marci, so es gleich sibne auf der grossen ur schlug, leut man mit der grossen glocken im thumb, wie dy ksl. Mt. verordnet het, gingen dy geistlichen mit dem heyltumb, aber nur thumb, altencapellen und St. Johans under das thor Weichsantpeter und wartend auf in Šob 4 stunden, piß er nur zu Priel fertig ward etc., zoch ein underm himl mit sein creuzmachen etc., welchs alles nur ein gespött was, et merito. Es theten dy von Regenspurg noch sonst nimanz von den weltlichen nichz darzu. Zoch underm himl. Den himl trugen 2 pambergerisch und 2 regenspurgerisch der pischoff diner. In summa, es thet nimand von den teutschen, weder von fursten, so hie wasend, noch andern. Es was ein groß gespött mit dem unnuzen pomp und preng etc.

    Ksl. Mt. zoch kirtzweil halb den 14. Marci gein Straubing und nachmal gein Lanzhut, het sein Mt. irs gesinds wenig, sonder dy herren von Bairn hetten ire reutter etc., kamen am Freitag, den 14. Marcii1 wider heer.

    Man hielt ein procession, thumb, altencapellen, St. Johans, Irchtag, den 15. Marci gein Nidermünster, sang man ein ambt de S. Spiritu.

    Hg. Friderichs gemahel, ksl. Mt. (geporne Kgn. auß Denmarckt) schwester tochter, so Hg. Friderich vom Neumarckt vermehelt was, kam Sambstag nach Reminiscere, den 19. Marci, het bei 60 pferden.

    Engelland. Dieser potschaft starb ein schneider, liessen sy inen außtragen in kirchhoff altencapellen den 23. Marci mit solcher solennitet, das ichs gleich von wunders wegen hab verzaichnen mussen, dyweil wir Teutschen so gar darvon sein gefallen.

    Ott Heinrich Pfgf. kam am wasser den 26. Marci, nit sonders starck etc., der doch sonst grossen brach hielt. Lgf. von Hessen kam Sontag Letare den 27. Marci, bei drithhalbhundert pferden in grauer farb, auf dem einen erbil 2 peyssend hannen, darob ein zetl, darin diese puchstaben: v. d. m. i., das ist: verbum domini manet in eternum. Ja, aufn erbl, und im hertzen nichz dan raub, mord und brandt, O des wort Gottes.

    Pulvermüll bei der hülzen prugk was angangen am Montag nach Letare, den 28. Marci, thet sonst kain schaden, dan das ob 2 zenten wasend angangen. Da het es den knecht erstossen und ain pomp gethan, das man het gemaindt, es welt himl und erd zergeen, das etlich öfen wasend eingefallen bei der hultzen prugk.

    Anfang des reichstags. Irchtag nach Judica, den 5. Aprilis, umb 10 ur der klainen, zoch dy ksl. Mt. irem gebrauch zur kirchen in thumb mit aller solennitet wie ein römischer kaiser, erstlich irer Mt. spenisch, tellianisch [sic!] und anderer nacionen hoffgesind, darauf der teutschen fursten hofgesind, doch zum tail gemischt mit frembden nacionen, darauf dy teutschen fursten, erstlich Hg. Cristoff, ein junger von Wirtenberg, mit Albrecht von Baden, welcher halbs anlitz, ein mall von muterleib, rot het, darnach Hainrich von Braunschwig der jünger, mit im der Hg. von Sophoy, so erst hie zu einem stand des hl. röm. reichs teuscher nacion angenomen ist worden, dornach Hg. Othainrich, Wilhalm und Ludwig von Bairn etc., darnach 6 trumetter mit des reichs wappen (sy bliesen aber gar nichz, der klag ksl. Mt. halb), darnach gingen 6 Špersevanten in iren levitischen habitn, darauf der hofmaister, ein spenischer, darnach der marschalck von Pappenhaim mit dem schwerdt, darauf ritt dy ksl. Mt. auf einem klainen, hubschen geulen, schlairlet män [= Mähne] etc., darnach vill pischöff. Da fing man das ambt an de S. Spiritu, ksl. Mt. capell sang. Da was ein übergrosse weltgedrang, der thumb steck vol, da was ‚Belial verspottet Christum‘, dy schmalkaldischen legten unverschambte gespöt an etc., das ungleublich zu schreiben ist.

    Das ungeraten und verlorn kind von Hessen kam nirgentz, het dyweil seine seuegfräß in seiner herwerg, ob seinem capharnaischen mall.

    Der Bf. von Mainz sang das ambt, der ward sonderlich zum höchsten verspott und an eer und guet geschmecht und gescholten. Diß sag ich nit, dan das Christi euangelion, das sy brauchen, hat nit ander tugend und frucht bracht.

    Umb 11 ur zoch man erst von kirchen aufs rathauß, und so man aufs rathaus zoch, da lag das verlorn kind Hessn im fenster aufn rathaus. Und so iz der von Braunschwig zum rathaus nahet kam, keret sich Heß umb, mocht in nit ansehen. O du heyligs wort Gottes (aufm yrbl), vergib unß unser schuld, aber nit wie der Heß dem von Braunschwig, O Got hilf des evangelischn rhums etc. Also blib man nit lang aufm haus, dy ksl. Mt. het dy gehorsamen gesehen und locirt dy sessiones etc., zoch wider in sein herberg.

    In disen tagen kam das geschray, wie der H. von Damiß im Niderland gestorben was, so der finft haubtman hie was. Dy haubtmanschaft erlangt H. Jörg von Loxschan.

    Mitwochn [1541 April 6] ist man wider aufs rathaus gezogen, hat dy ksl. Mt. ir anbringen selbs angefangen und furbracht und durch Hg. Friderich gar zum end furbracht etc., dy zwen artigkl betreffend, nemlich dy religion und den Turcken betreffen.

    Palmtag den 10. Aprilis was ksl. Mt. nach irem gebrauch im thumb zu kirchen, der Bf. von Brixen hielt den act, wie kostlich es alles zueging, wie vil geistlich und weltlich fursten, was fur andacht was, wer vil zu lang zu schreiben. Es was erst umb 12 ur auß und mer gespött dan anders. Caspar Contarenus, cardinal, was auch zu kirchen, nimand achtet sein, er ward vil mer verspot dann geeret. Der Heß kam nie in kain kirchen nit, dan sein religion lest ine in kain kirchen geen.

    Disen palmtag auf den awend was ein mechtigs groß wetter mit plizen und donnern, und auf den Montag am awend noch ein graussamers, das man an allen orten leuttet more solito.

    Hanns Joachim von Brandenburg auß der Mark Kf., ist chomen Mitwochn nach dem Palmtag, den 13. Aprilis, in rot vast wolgerust, bei 200 pferden, ksl. Mt. hoffgesind und landtgraff wasend hinaus entgegengeriten.

    Item, es was ein teglichs schlahen und würgen under den frembden nacionen, es was schir kain tag, es geschach ein totschlag zum wenigisten, und wurden bei der nacht vill ertrenckt etc. Item, disen Mitwochn haben sy ir drey bei dem wirtzhaus, so im rotn rössl haist, in brantwein zu todt gesuffen. Item, es was auf Šunser frauen blaz durchumbher, von der thumbrobstei piß zun schlossern, in dy 20 kuchen und unzuchtiger weiber an [= ohne] zal.

    Ksl. Mt. hat am Pfinstag Cene domini [1541 April 14] irem alten christlichen brach [= Brauch] nach 13 mennern in seinem palacio dy füß gewaschn diemutig, wie auch sein Mt. aller jar pflegen zu thun, mit dem almusen etc.

    Item, am osterawend kam obgedachtz kurfürsten gemahel, ein geporne Kgn. auß Poln. Dieser kurfürst wolt haben predigen lassen in einer kirchen, villeicht seinem gebrauch nach, so es im nit vergundt ward, ließ er auch inß Scheckenpachs haus predigen.

    Ksl. Mt. ist diese ganze marterwochen in kain kirchen aussert seins palacio chomen. Sontag am Ostertag, den 17. Aprilis, haben sein Mt. das hochwurdigist sacrament nach christlichem gebrauch under einer gestalt entpfangen, derhalben weder chur- noch fursten, nimand von frembden zu sich gelassen.

    Disen Ostertag hat der Heß in seiner herwerg auf dem tanzpoden dy comunion sub utraque gehalten, darbei unser purger, auch vom rath, ob 50 personen communicirt haben. Item, was oblatn über sein bliben, schlechtlich zu andern unconsecrirten oblaten, desgleichen den wein zum ander gegossen und wider hingetragen, dy schwerest kezerei under allen (O Zwingli, der du erstlich nichs dan prot und wein gelernt hast, itzo alle lutterisch nichz anders dan prott und wein halten etc. und sagen doch darneben, sy entphahen den leib und plut Christi, reym dich arßloch und Friderich). Es geschicht aber nur den pfaffen zu traz, dan sollen, wie sy miessen, hinunder, so mus vorhin das sacrament veracht und mit füssen getreten werden.

    Montag in osterfeirtagen, den 18. Aprilis, ist dy ksl. Mt. mit iren gehorsamen stenden zu kirchen gein St. Emeran gezogen nach irem brauch um 10 ur etc.2

    Item, Mgf. Hanns Joachim auß der Marck Kf. wartet alle mal vleissig auf den dinst. Het ein gaul, darauf er ritt, het ein zeug, zaum und satl, ward ob 10.000 cronen geschäzt worden.

    In disen osterfeirtagen, den 19. Aprilis hat man nach der vesper ein rechten, gepornen Türcken im thumb getauft, hilf wol ein volck und getreng es waß.

    Ausschus. Item, Pfinztag in der osterwochen, den 21. Aprilis, da ist ein auschus zum gesprech geordnet worden. auf der gehorsamen seitten: H. Julius Pflueg, doctor, mainzischer canzler. H. Johann Egk, doctor zu Ingolstat. H. Johann Gropper, kölnischer canzler. Auf der protestierenden seytten, lutterischen, schmalkaldischen oder teuflischen, sy wissen selbs nit, wie sy sich nennen sollen: Philipps Melancton, hauset zu Wittemberg, segssisch. Martinus Puzer, predicant zu Strasburg, ein vast erbes [sic!] herz. Johann Pistorius, predicant des Hessen.

    So sind zu presidenten oder beysizern verordnet worden von beiden bartheien, erstlich von ksl. Mt. wegen: Hg. Friderich Pfgf. etc., H. Niclas Pernott ŠGranuella, ein spanischer herr, von der alten religion alß zeugen und zuehörern, von der churfursten wegen: H. Ewerhardt von Ried, mainzischer hofmaister. Gf. von Manderschiedt, cölnischer gesandter. Hainrich Haaß, des Kf. am Rhein, Pfgf. Ludwigs, canzleiverwalter. Auf der protestierenden seyten: Dr. Feig, hessischer canzler. Franciscus Weinmair, segssischer canzler. Johan Sturm von Straßburg.

    Volgen dy artigkl, so disputirt sollen werden. 15 artigkll, darob man sy bespracht hat: 1. Von der justificacion, das ist vom gerechtmachen vor gott. 2. Vom sacrament des altars. 3. Von des pabst und geistlichem gwaldt. 4. Von dem opfer der meß. 5. Von den teglichen besondern (wie man sagt) wincklmessen. 6. Von den klösterglubden oder versprechen. 7 Von dem eestand der briester. 8. Von raichung des sacraments under baider gestalt. 9. Von aufrichtung der zerstörten klöster, kirchen etc. und widergebung derselben guter. 10. Von eerung der heiligen. Darbei erklert sol werden, ob dy pilder in der kirchen gedult sollen werden. 11. Von den geistlichen sazungen, gebreuchen und ceremonien. 12. Von dem vasten. Dabei das verpot und underschaid der speiß. 13. Von der puß ingemain. Dabei von reu und laid umb dy sünden, genugthuung darfür, auch dy orenpeicht. 14. Vom gebrauch der 7 sacrament, allen ingemain und von iro itlichem insonders. 15. Von menschensazungen.

    Wer wol an not gewest, solches hier in diß buch zu schreiben, dyweil es alles im druck ist außgangen etc., hat mich aber für gut angesehen, dan Puzer ließ im druck ein groß puch außgeen, wie er was, also ließ ers vill falsch außgeen.

    So man nun auf der trinckstuben zusamenging auf den 26. Aprilis, umb drei ur nachmittag dy erst session gehalten worden. Es ward glat nichz außgericht. Es het den ein tail dem andern als seins vorhabens, unangesehen, wie gut oder pöß es wer gewesen, ploßlich und durchschlechz gewichen, wiewol dy paiden tail rumeten, sy heten sich etlicher artigkl verglichen. Man sach aber pey iro kaim, das im gelebt wer worden, den sovill einen yeden gefiel und dinet. Hilf O Got, es darf sein ganz woll.

    Da wurden lateinische und teutsche verß etc. gemacht, hab ich ir auch eins tails daher miessen schreiben, damit man sehe, wie wir Teutschen Got und dem kaiser gehorchen, ainem alß dem andern.

    Ad Carolum quintum3.

    Quinte, quid in cassum tempus teris? Aspice, pauci

    Ut mutuis turbent omnia colloquiis;

    Jam rape sepositis victricia tela libellis,

    Nam tibi cum trucibus res agitanda feris.

    Ein anders.

    Angulus et fossor iungentes federa aratro4,

    Vincula, contendunt, imposuisse Jovi,

    ŠLuminis amunctor, pistor et amator equorum

    Contendunt5, vinclis eripuisse Jovem;

    Liber enim cum sit, non fert bene Jupiter ulla,

    Que sunt humana, vincula, facta manu.

    Volgen teutsche carmina.

    Man pflugtz, man egks, man grebs darzue

    Auf das mog Babell haben sein rue,

    Man melcks, man puzs, man pechs zugleich,

    Auf das Sion bestee mit irem reich:

    Ein kampf besteen dy zwo parthei,

    Rath, welcher tail got nähner sey.

    Ein anders.

    Wie mans pflugt, egkt und grebt,

    Also unß es frücht tregt.

    Man puzt das mell und pachs, wie man wöll,

    So haben wir weder rue noch gut geföll,

    Darumb helf Got unß armen auf erden,

    Auf das es eins mals pesser mug werden. Amen.

    Hg. Philipps Pfgf., so zu Lengfeld hoff hielt, kam mit 50 pferden, kam am Freitag in der osterwochen, den 22. Aprilis.

    Diese stund kam auch des kunigs potschaft von Denmarckt, trefflich und erlich, der alten religion, gotforchtig menner, ir fünf, heten in dy 40 pferd in grüner farb. Sontag Quasimodogeniti, den 24. Aprilis, was St. Jörgen tag, kam Mgf. Jorg von Brandenburg mit und ob 100 pferden, furet auch das ‚verbum domini‘ aufm erbl, 10 wegen, daran 50 pferd.

    Montag, den andern Maii ist dy ksl. Mt. das ander mall gein Straubing aufs gegaid gezogen mit den herren von Bairn und seiner A. zu unser lieben frauen gein Ötting kirchfart gezogen und also gaid gehalten, das man etlich wegen mit wiltpret hereinfuret.

    Item, sein Mt. lagen am haimerreiten 2 nacht im kloster Priell und beging da seines gemahels jarzeit ihres sterbens, so auf den 2. Maii gestorben was, ut supra fol. 111. Man saget, und was gewiß, das sein Mt. dy aine nacht in einen garten auf plosser erde under dem himel weren gelegen und kain faden noch federn under seinem kopf gehabt, und so vill briester nur hinaußgingen und meß lasen, hetten itlicher 8 cr. zu presenz. Da was ein geschwez und pfugen von den lutterischn etc., es wer dy ksl. Mt. ein pfaffenmutter und verbrecht alle faßnachtspill den pfaffen zu ern.

    Mgf. Albrecht von Brandenburg, ein junger herr, Mgf. Casimirs son, was noch nit im regiment und hie darzue gelassen, ut infra. Rit ein Sontag Jubilate, den 8. Maii, mit 103 pferden, wol gerust, all spieß und hauben in lederfarb, furet Šauf dem rechten yrbl [= Ärmel] ein pliz, dunner und haglschlag und darob auf ein zetl ‚verbum domini‘ aufm erbl. Mitwoch darnach [1541 Mai 11] ritt ein Philipps Hg. von Pomern in gruner farb, ob 100 pferden, er entpfing hie lehen, ut infra folio 130.

    Ein seltzame und vast geferliche prunst. Pfinztag, den 12. Maii kam ein feur auß im pfarhoff zu Niderminster, wunderperlich, thet im haus nit sondern schaden, kam auf dy kirchen, so dran ligt, bran das zimer oben glatt hinwegk, es lag vill getraids doben, verpran alles, was furwar ein graussame prunst, in so vill femdem volck, das durchanander luff etc., wie wol zu gedencken ist. Es het ein graussamen, grossen windt, ging ins feur wie dy blaßpeld in einer schmidees, was hoch, man must es prinnen lassen. Leicht wer das ganz closter verbrunen. Man sach nur, das anders errett mocht werden, dy ksl. Mt. het immer sein post, wie es stund, vor grossen sorgen, under so vill volcks frembder nacionen. Es geschach auß sondern an zweifl gottes genaden kain schad.

    Es lag ein mechtiger herr, so ein Neopolitaner was, zu herberg darin, hettens woll errett, was schir im mitten tag, aber sy hettens nur prinnen lassen und das ir darvon geflohnet. Het in viam elemosine 70 cronen zu steur wider zum pau gegeben etc.

    Es was nit kurtzweilig under so vil frembden nacionen, den etlich poß puben von frembden hetten undern parfusser heuser aufgestossen. Und dyweil ein erwer rat ir sachen immer den ganzen reichstag in guter ordnung hetten, kam man inen pald. Da fluhen etlich gein parfussen in dy kirchen, vermaineten, freiung ze haben. Man nam sy mit gwaldt herauß, wiewol sy sich tapfer wereten, so wurden doch dy unsern wol angethan, fing sy ir etlich mit harten wunden in der kirchen und firet sy dahin, wo sy hinkamen, waiß gott, ich fraget nit nach.

    Item, in der creuzwochen darft man kaum öffenlich mit dem creuz geen nach alter gewonhait, wiewol man es nit ließ, an das dy klosterfrauen (und pillich) dahaymen bliben. Also schrirn dy recht erleuchten prediger auf iren tanzpöden zum Scheckenpach, in des Carol Gartners haus, in deß schulthaisn und Steurers heusern. Wie ich auch andechtig waß, Montag den 23. Maii ging ich in des schulthaisn haus, da prediget einer mit namen Johannes Track, Traconus, doctor, der doch ye ein rechten namen hett, wol dem cerbero zu vergleichen. Der darft seel, leib, er und gut zu pfand, mit einem grossen schwur zu pfandt sezen, alle dy, so diese wochen also hin und wider luffen, verdinten nichz dan hunger, chumer, pestilenz, den Tucken, ja auch beschließlich gar nichz, pei seiner seel seligkait, dan das hellisch feur etc. Nun so hin euangelion, hab dir dy maulschnizn, so man doch nichz anderß thut dan pitt umb alle genad etc. Waß sol man sagen von puberei, darnach mocht ich nimmer zu inen geen.

    Dy fursten haben teglich pangketirt mit grossem bracht und uberfluß, aber dy ksl. Mt. hat sich nirgent hinladen lassen, het auch nimand geladen, aber den gozdinst hat man im alle tag in seinem palacio zu awendt und morgen vleissig verbringen mussen, darbey auch sein Mt. meertails gewesen ist.

    ŠAuffurttag, der 26. Maii zoch dy ksl. Mt. nach irem brauch nach 10 ur gein St. Emeran zu kirchen, da dinten aber vast al chur- und fursten (allain der Heß was im zu gut), den er zoch in seiner heerlikait mit den persevanten, dy zwo seul etc., mit dem schwerdt, der churfurst auß der Marck, vast kostlich, in dy 10.000 fl. taxirt, ut supra am 123. blat, so ein gar kostlichen zeug, goldt, edlengestain, perlen, alß wälsch nuß vill und gemaingklich alß haslnus, er dinet vleissig.

    Nota: Disen auffurttag wurden Mgf. Jorg von Brandenburg und Hg. Hainrich der junger von Braunschwig (uber welchen vill pöser geschray gingen mit mortbrand und anderm, wie dan in offenem druck außging) im kor zu St. Emeran vor ksl. Mt., chur- und fursten in grosser anzall unainß des steens halb, so laut, das dy ksl. Mt. sy baid auß dem kor ließ schaffen und inen selbs gewinkt. Sy wasend baid gehorsam, gingen hinaus, am Montag darnach [1541 Mai 30] het sy ksl. Mt. wider verglichen.

    Philipps Pfgf., so zu Lengfeld lag, ein ganz verdorbner furst, das er nimer anderst dan kaum ein armer edlman besaß, zoch disen Sambstag wider abe.

    Gesprech. Montag nach Exaudi, den 30. Maii, haben dy presidenten der 6 doctores gesprech ksl. Mt. überantwurdt, was dy sach ye kaum übler gestanden. Dy evangelischn der augspurgerischn confession anhengi, di protestirenden, dy schmalkaldischn, wie sy sich teglich anderß nennen, sind stockstarrig und so hert, ja herter dan adamantn stein, man wolt in dan gleich all irer sachen, nichz außgenomen, wie sy es mochten, das sy es allain alles weren, alles ordneten, sezten, nimand angesehen, allain iren kopf, dy schrift nimand dan sy allain, ja gar allain, versteen und reissen, so wur ein frid und ein solcher frid, wie sy sich wol mit lugen immer rumen, sy wollen jhens, diz und das von frids wegen than, und so es zum ort soll lauffen, so istz alls erstuncken und erlogen. So iß nit anderst mit inen, dan wie in propheten stett: ‚pax, pax, et non est pax‘, frid, frid und ist kain frid bei inen allen, ein verlogner frid, das sy der kirchen und pfaffen guter gern heten, und doch nur sy, sonst nimand. Wolan, Got verhengt also über Teuschland, der schicks mit parmherzigkait nach seinem willen, amen, sonst iß auß.

    Am heyligen pfingstag, den 5. Junii, zoch dy ksl. Mt. nach seiner gewonhait umb 10 ur aber solenniter, ut supra, in thumb zur kirchen, da dinten aber vast alle chur- und fursten, wie ofter geschehen. Da sein Mt. beym rathaus zoch, da het der evangelisch haubtman von Hessen bestellt, das er ließ zu tisch blasen, wie dy ksl. Mt. irer andacht zur kirchen zoch. Laß im einer das ein schenen evangelischn truz sein, noch maint yederman, er hab ein genedigen kaiser, mocht schir sein. Mgf. Albrecht, Bf. zu Meinz, sang das amb.

    Item, Gaspar Contharenus, cardinall, was auch zu kirchen, wie herlich und erlich es zueging, wer zu lang zu schreiben, wie der cardinall und ander geistlich offenlich verlacht und verspott worden, was unaußsprechlich.

    Panckett. Mitwochn in der quottember, den 8. Junii, wasend vast all chur- und fursten, dy weltlichen und geistlichen, bei ksl. Mt. in seinem palacio von 2 ur nachmittag piß halbe sibne, da zohen sy ab, meertail, schir all, mit dem Šlandtgraven in sein herberg, den er het sy geladen. Da hielt er inen ein vast kostlichs pancket mit furstlichem bracht und überfluß etc. zu dem Steurer im pach auf dem dach, Braunschwig weithindan etc.

    Freitag in der quottember [1541 Juni 10], ließ ksl. Mt. allen stenden des röm. reichs zun parfussen im refent verlesen, wer wollt, doch nur von stenden des reichs, liessens schreiben, wasend ob 180 schreibern, wurden all darauf verstrickt, das nimand publicirn wolt etc., und dasselb gesprech ist der ksl. Mt. in teutscher, lateinischer, französischer und spänischer sprach zuegestelt worden.

    Hessen. Lgf. von Hessen zoch wider vom reichstag ab Irtag nach Sontag Trinitatis, den 14. Junii, mit erlaubnus ksl. Mt. Da er sorg het, dy sach wolt sich ein wenig zum frid schicken, macht er sich darvon, damit nur nichz beschließlichs gehandlt wurd. Er ließ sein reth hie, hetten nit volmechtigen gewalt.

    Corporis Christi, was den 15. Junii6, zoch dy ksl. Mt. halbe neu ur in thumb zu kirchen. Da was es alles abgesungen piß auf dy procession, und het ein erber rath hie in oder ob 400 pürgern, wol gepuzt, lautter hellenparten, vor irer Mt. palacii geordnet und ein wolgeschickte ordnung so vom palacio in thumb, auß dem thumb zu der procession und wider in thumb, mit und neben der procession, folgens in ksl. Mt. palacio immer nebenheer wolgeordnet, und so izt dy ksl. Mt. in thumb kam, was es alles schen geordnet, ein yeder in seinem stand, an sein ort. Da gingen am ersten 15 glid von purgern im harnasch, zuvor pfeiffen und trummen, darauf dy kerzen, so noch verhanden waren, yedoch nit der zehet tail, so vor zeiten gewest sein, darauf dy schuler, nur dy vom thumb, darauf dy thumbherren in iren kormentlin, darnach etlich Spanier oder Welsch in korrecken auf ir art, darnach etlich caplen ausm thumb mit heyltumb, darnach aber etlich fremb geistlich irer art, darauf dy cantorei im thumb, regirt der schulmaister, dan der cantor waß pei dem ersten hauffen der schuler, dy figurirten. Darauf trug man ein positif, schlug Lainpeck, dy kornmesser trugens, darauf spanisch und welisch fursten und herren, all mit fagkln, darauf trugen wider etlich caplen im thumb etliche stuck heyltumbs, darauf gingen 2 in rotem carmosin sammet, wasend teutsch, trug itlicher ein fackl, darauf Christoff, Hg. zu Wirtenberg, Albrecht von Baden, Hainrich der junger von Braunschwig, mit ime der Hg. von Sophoi, darauf Hg. Friderich Pfgf., mit im Hg. Ludwig von Bairn, dazwischen wasend eingemischt irer Mt. officier, darnach ging ein Welsch, het ein chorrock an, trug des cardinals silbern hochcreuz, darauf gingen etlich knabenschuler mit zimbln more solito, darauf das hochwirdigist sacrament, trug Gaspar Chanteranus, der cardinal, het ein ganzen weißgrauen part, Hg. Ernst, Ebf, zu Saltzburg, Pfgf. bei Rhein, Hg. in obern und nidern Bairn etc., und Walthir von Cronach, hochmaister teusch ordens in welschn und teutschen landn, haben dem sacrament gedint mit weisen den cardinall, auf hochgedachts sacrament ging des hl. röm. reichs marschalck von Pappenhaim, Šein waidlich jung man, mit dem schwerdt, darauf dy ksl. Mt., trug in irer rechten hand gleich wie all fursten ein brinnende fackl von weissem wags, mit plossem kopf dy ganz procession ganz diemutig, das kaum ein rotziger paur thet zu merer diemut, in der lingken hand ein paternosterlen von braunem holz. Und man ging zu der grossen thur gegen der hebort für St. Johans hinab und bei Niderminster über des hertzogen hoff wider in thumb, wie man heraußgangen was. Da sang man erst das ambt, der Bf. von Brixen sang, weret piß halbe zwelfe, zoch ksl. Mt. wider haim, auch sonst menigklich. Man hat nimandt geraucht, das pacifical hat Bf. von Mainz der ksl. Mt. geraicht, ime allain.

    Kg. Ferdinand etc. kam erst auf den reichstag Irchtag Albani, den 21. Junii, auf der post, nur mit im bei 15 pferden, das ander alls vor und nach, rit in mitternacht ein, etlich fürsten wasend hinausgeriten.

    Mitwochn am tag Achacii [1541 Juni 22] was ein ser grosser und ganzer volkumner reichsratt, zohen all stend deß reichs umb 7 ur aufs haus, pliben doben piß nach 12 urn.

    Ott Heinrich etc., keller. Ein seltzam, wunderperlich histori, soll man sehen, was der satan kann, wie kunstreich er ein mörder und lugner ist etc. Hg. Ot Hainrich Pfgf. etc., lag in pamberger hoff, het einen keller ob 18 jaren, nie anderst dan ein frummer man, dan das im daß disputirn hart oblag, und zu besorgen, der teufl het in mit der schrift uberfullt etc. Nun het gedachter furst ein bruder, Hg. Philipps etc. Weil Hg. Othainrich kain lateiner an seinen hoff het, so liche er einen gelerten magister der schrift, genant Gabriell. Wie gedachter keller wist, das es ein gelert man was (het 2 Kinder und ein großschwanger weib), ein still man, nam sich keller teglichs disputirns an mit im. Gabriell gab im antwurdt, geschach alles in fruntschafft. Wie siß paid lang mittanander heten getriben, heten sy sich in einen spruch auß dem neuen testament verirrt etc., also lief der keller an marckt und kauft im ein neu testament (geschach Irchtag, den 21. Junii). Gabriell, secretari, saß und schrib unversehner sachen in seiner camer, keller yberlieff in, het in der lincken handt das piechlen, in der rechten hand ein gute wir [= Wehre], von stund an, ee sich secretari versach, hib er ime dy recht faust vom leib mit den worten: ‚Du pößwicht, ich will dich dy schrift recht leren etc.‘ und wasend doch baid, wie mans nennet, lutterisch, den andern hau den kopf zerspalten, in summa: ee und man kam, het er den guten man ermördt, mit grosser mie waß im dy wir genomen, gepunden piß ein stund in dy nacht, het der furst ein rath gepeten, ine im zu gefallen in gefegknus behalten. Das geschach, da lag er piß auf Sontag, den 24. Julii, furt man in gein Neuburg, da lag er wol gefangen und verbart piß etlich wochen. Ubers jar kam er auß der gefengknus und entluff. Zu Nürnberg het er ein weer kauft, weiter hat man in nit erfragen künden. Der gut Gabriell, secretari, ward Pfinztag, den 23. Junii, gein altencapellen drumerweiß begraben etc. Paulus spricht nit vergebens: ‚Man soll nit mer versteen, dan not ist etc.‘, sonder man soll mit nüchterkait versteen, sonst wirt einer von der schrift voll Šund toll gleich so wol alß vom wein. Laß im einer diß ein evangelischen posn sein.

    Pfinztag am achten Corporis Christi [1541 Juni 23] haben etlich spanisch herren im kloster zun predigern ein seer andechtig, vast wol gezirte procession gehalten, da het man andacht gesehen. Wir groben, pufflischen Teutschen sein mit unser, ja auch der alten, religion lautter seu damit gegen dieser andechtigen ceremoni gewesen.

    Tenmarckisch potschaf zoch am Freitag St. Johans tag [1541 Juni 24] sunbenden wider ab.

    Disen Freitag haben zwen kayserisch trabanten, sein teutsch gewesen, in einem wirzhaus vor den fleischpencken anander zu todt, das sy paid bliben, gestochen.

    Am sunwendtag [1541 Juni 24] fing man an, und zohen dy stend alle tag zwir in rath, dan dyweil der waida in Ungern was gestorben, so kam das geschray, wie der Turck auf Ofen in Ungern zoch, darumb man wenig mer in der religion sachen handlet, den was den Turcken betroffen.

    Lehenstull. Pfinztag ward angefangen auf deß hirtzogen hoff, von holtz ein stull gemacht, vom mauthaus durch ein fenster ein gang darauf herab gemacht, durch welchs ksl. Mt. mit kur- und fursten in irer herligkait, darin er hie no nie gesehen ist worden, in seinen habit sambt den churfursten etc.

    Den 5. Julii hat Philipps, Hg. zu Pomern, lehen entpfangen in seinem lehengwandt, was kostlichait, gepreng und schonheit da gesehen ward, wer zu lang zu schreiben, und weil es nach lengs im druck ist außgangen vom ernholdt, hab ichs da nit schreiben wollen.

    Es wasend alle decher voll volcks, man gab vill zu standgelt, dan es was ein schon schauspill, ksl. Mt. in irer herligkait zu sehen. So was der plaz aller voll volks, das etlich vermaineten, dy, so sich auf schazung des volks verstunden, das ob 60.000 menschen daran wasend. Es ließ sich auch dy ksl. Mt. wol sehen am auf- und abgeen, auch auf dem stull keret sich sein Mt. umb auf alle ort gegen dem volck.

    Abzug. Den 6. Julii hub man an abzuzihen gemachsam.

    Soll alle ding mit pancketirn, mit wunderperlichen, grausamen todtschlagen, mit seltzamen schalcksnarren, spilleuten, fur kostlich kramen von allerlay aufs kostlichist, und was sunst teglichs von wunderperlichen geschichten geschehen, was alles fur volck, haist wol von allen nacionen, wie gwaltig dy chur- und fursten hie sind gewesen, wer ein groß puch wol mit zu fullen gewesen.

    Item, den ganzen reichstag zwen kamerer, Wolff Steirer und Carl Gartner, het ir yeder 4 trabanten mit hellenparten und 4 statknecht, hetten all ir hend vol genug zu schaffen. Item, alle nacht ob 100 wachtern.

    Item, sollen nur dy leichtsinnigen weiber beschriben sein, es wer ein zimblichs register voll.

    Der abzug was immer teglichs grösser, das man ser abzoch.

    ŠAbschid und entschaft des reichstags. Freitag, den 29. Julii wasend ksl. und kgl. Mtt., chur- und fursten und alle stend des hl. reichs von morgen an aufm hauß piß auf halbe drei nachmittag, darauf ging der abschid, der den auch im druck ist außgangen. Und so dy ksl. Mt. nur vom haus in sein palacium kam, von stund an auf, zum thor auß, auf Minchen zue und forter auf Italiam.

    Da was ein aufsein und außreiten von den fursten, sonderlich Pairn, so ir Mt. blaitten und herbergten zu München und durch ir land.

    Also zoch der christlich und frumb, loblich kaiser auß dem teutschen land und eylet durch Italiam nach einer statt, haist Allegiro, ligt in Affrica im kunigreich Thunissa bei Chartago, so turckisch ist. Darvor lid sein Mt. pey dem end deß Octobers und anfang deß Novembers ein mercklichen schiffbruch, Got von himel woll es sein Mt. mit gotlichen genaden und sig wider erstatten.

    Ist alls im druck außgangen.

    Kg. Ferdinandus zoch erst den 30. Julii wider abwartz am wasser.

    Es was vill volcks hie, aber umb einen reichen drittail weniger dan im reichstag, so was im 1532. jar. [...].

    «Nr.81 Tagebuch des Hans von Hinwil1– [Regensburg], 1541 April 9–Mai 18 »

    Wien HHStA, Hs. weiß 378, fol. 180r–209r (Reinschrift).

    Druck: Weisz, Schweizer Quellen, S. 57–64 und S. 81–96.

    Uff den Palabet [= Palmabend] zuo Regenspurg den 9. Aprilis ankhomen.

    Uff den 20. Aprilis miner gnedigen frauwen von Wald suplication in der ksl. Mt. deuschen rath dem Pfgf. Fridrichen überantwort.

    Uff den 26. April Zinstag nach Georgi ist die suplication bestätt und dem secretari Obernburger in der teuschen canzlie zo vertigen überantwort.

    Uff den 29. Aprilis hab ich Dr. Metzlers fürdrungbrief meinem gnedigen fursten und herrn von Constanz presentiert.

    Uff den 2. May mines broders und Walder handlung Dr. Jerg Genger, der röm. kgl. Mt. canzlern, durch die post gen Wien zogeschikt.

    Uff 9. May die suplication mines broders an die ksl. Mt. bischofen von Costenz zu expedieren überantwort.

    Uf 18. May alle handlung wider durch die post gan Wien an küngischen hof, Dr. Jergen Genger, dem canzler, zogeschickt.

    Ksl. Proposition zum Regensburger Reichstag, Regensburg, 1541 April 4 [sic!] (Kop.).

    Resolution der altgläubigen Kurfürsten und Fürsten zur eilenden Türkenhilfe, Regensburg, 1541 Juni 27 (Kop.).

    ŠDie protestierenden Stände haben den vom Kaiser vorgeschlagenen Ausschuss unter Vorbehalt am 11. April, die übrigen Reichsstände am 12. April bewilligt.

    Item, uff Mitwuch in der karwuchen [1541 April 13] umb die 4 ist Mgf. Joachim von Brandenburg zuo Regenspurg vast wol gerüst mit 200 pferden ingeritten und sieen ihm Lgf. von Hessen, die saxisch bottschaft und ander teusch und welsch fürsten, in die 300 pferd, endtgegengeritten.

    Es folgt Kopie der Quindecim articuli qui in dieta Ratisbonensi praesenti per doctores et theologos debent concludi, examinari et determinari anno 1541.

    Stellungnahme der protestantischen Reichsstände zur ksl. Proposition, Regensburg, 1541 April 9 (Kop.).

    Donstag, den 21. April ist gehandlet. Item, uff Donstag vor Georgi, den 21. tag Aprilis im 1541. iar, morgens früe umb die 6. stund, sieen Kff., Ff. und deren abwesenden bottschaften und die stend des reichs uff dem rathus erschinen, ist inen diser der ksl. Mt. fürschlag fürgetragen:

    ‚Die röm. ksl. Mt., unser allergnädigister herr, auf irer Mt. gethane proposition vor den Kff., Ff. und stend und derselben abwesenden bottschaften beschechene bewilligung in der religionsachen fürter ze schrietten, haben ir Mt. dismals hiernach verzaichnete personen erwelt und verordnet: Namblich H. Julium Pfloug, Dr. Johann Ecken, Dr. Johannem Gropper, Philippum Melanthonem, Martinum Bucerum und Johannem Pistorium, welche die striettigen artickel gemelter religion nach inhalt gedachter proposition und bewilligung examinieren und erwegen sollen, wie die zuo vergliechen sieen, und alsdan irer Mt., Kff., Ff. und stenden des berichten und anzaigen, was zuo gemelter vergliechung gout und dienstlich sein möge, verrer zuo endtschließen. Es wellen ouch ir Mt., wo es vonnöten, einen fürsten zuo presidieren verordnen, damit by und zwüschend den benampten personen in irer conversation dester fridlicher und richtiger ordnung gehalten werde‘.

    Uf solchen fürtrag habend bed stend underred gehalten und inen der ksl. Mt. fürschlag und ernempte personen gevallen, doch sover es ir Mt. für nützlich und gout achten, wellte ir Mt. den sechs verordneten zwen presidenten, ein geistlichen und ouch ein weltlichen, zuo richtiger fürdrung zuosetzen und verordnen. Dise antwort habend bed stend glich an dem tag zwuschen 9 und 10 der ksl. Mt. gegeben.

    Frietag, den 22. tag Aprilis. Item, uff Frietag vor Georgi, den 22. April, ist umb die 3 nachmittag des Kg. Denmarcktz bottschaft, mit 100 pferden gerüst und in greun claidat [sic!], ingeritten.

    Item, uff den Frietag umb die 4 nachmittag ist Hg. Philips von Payern, Hg. Ottheinrichs brouder, mit 42 pferden, in schwartz beclaidet, ingeritten.

    Sambstag Georgi, den 23. tag April. Item, uff den tag sieen die stend des riechs morgens umb 7 in den ratt geritten, die gaistlichen fürsten vast all, aber der weltlichen khainer. Uff dise session ist geredt, ob man den 6 verordneten ein gaistlichen oder weltlichen presidenten by der ksl. Mt. darzo ze geben begären welle etc., und beschlossen, das die ksl. Mt. möge einen fürsten zuo Šeinem presidenten den 6 verordneten zuosetzen und, so vonnöten, das derselbig president noch zwen fürsten us des reichs stenden zuo ime nemen möge. Uff dis der reichsstend bewilligung hat die ksl. Mt. von wegen irer Mt. zuo presidenten geordnet und ernempt Pfgf. Fridrichen und H. Niclaus Parenott de Grandavelle und denen beden us gemeinen reichsstenden zuo assessorn und beisitzern als zeugen aller handlung dis 6 zuoverordnet: Gf. Dietrichen von Manderschiett, cölnischer gesanter, Eberharten Rüd, menzischer hoffmaister, Hainrichen Has, pfaltzgräfischer canzler, Franciscum Burckhardi, saxonischer canzler, Johann Foyg [= Feige], hessischer canzler, und H. Jacoben Sturm von Strasburg von der stett wegen.

    Mendag nach Georgi, den 25. April. Uff disen Mendag freu hat di ksl. Mt. die 6 disputierenden und presidenten und assessorn für ir Mt. beschickt und inen mit hochem ernst die sach und examination der strittigen religionarticklen mit allem vleis ze handlen bevolchen und sich hierinnen nichtz überall, weder nied, hass, forcht, meuw [= Mühe], arbeit, meitten [= Mieten, Bestechungsgeschenke] noch gaben daran lassen verhinderen, sonder sollen sy dasselbig mit hochstem vlies und ernst, wie ir Mt. und die stende des reichs inen wegen gemeiner cristenhait wolfart getruwen, also usrichten, das vor Gott, ir Mt., chur- und fürsten und allen stenden des reichs und gemainer cristenhait truwlich zuo verantworten etc.

    Uff disen der ksl. Mt. fürtrag sieen die 6 glerten presidenten und assessoren für ir Mt. uff die kneu [= Knie] nidergevallen und ir Mt. zum allerhochsten ermant und gebeten: Diewiel an disem handel gemainer cristenhait alle wolfart und einikeit gelägen, so welle ir Mt. inen, als ir Mt. underthänigiste personen, diser uffgelegten bürde erlassen und gelerter und hochverstendiger leut, deren ir Mt. eine große anzall mit ir, so mit schweren costen disen handel ze verrichten haben, us inen und anderen ernennen etc. Uff dise begär hat die ksl. Mt. on bedacht geantwort: Diewiel sy 6 irer Mt. und gemeinen riechsstenden zuo dem erzelten handel gevallen, so lass sy es daby ongeendert einicher person beliben und inen glich daruff solchen vorerzelten religionhandel glich an die hand zuo nemen mit grossem ernst bevollen. Und damit sy an ir handlung niemantz irre und was inen begegne, das si dester fürter zuo ir Mt. zogang habind, hat ir Mt. inen ein hus, glich vor ir Mt. hoff und des künigs hoff uber, ein lustigen sall mit tapeten und aller zierdt, verordnet und zuogerüst.

    Item, uf St. Georgentag, den 23. April, ist im reichsrath anzaigt, wie sich zuo Münster im Niderland im bistumb Brem vil kriegvolck samle und niemanz wüsse, worum oder wohin etc. Ist beschlossen, das die ksl. Mt. ein ilende bottschaft mit ernstlichen penalmandaten verordne, die irs fürnemens ze erfaren und von irem fürnemen abzeschaffen, damit die disem reichstag kein unruw gebärind. Und diewiel es im bistumb Brem, hat ir Mt. dem Bf. von Brem heim zuo rieten erloupt, doch das er lut des reichstags ausschrieben ein volmechtigen anwalt, in der religion und allen andren sachen zuo beschliessen, hinder verlasse etc.

    ŠZinstag, den 26. April. Uff Zinstag, den 26. Aprilis, morgens umb 7 ist die ksl. Mt. uss gan Straubingen zuo dem F. von Peyern, ein lustgeieget [= Jagdvergnügen] mit andren weltlichen fürsten ze thoun, verritten.

    Uff disen Zinstag umb die 3 nachmittag sieen uff der ksl. Mt. bevelch und angesetzden tag die presidenten, assessores und die 6 gelerten zusamenkhomen und die erste session gehalten und dem bevolchnen handel ein ingang gemacht. Do hat den sechs colloquenten der H. von Grandavella im namen der ksl. Mt. ein beuchli [= Büchlein], by 12 bogen papir gros, uberantwort und gesagt, das die ksl. Mt. inen das, zuo ein fürderlichen ingang ze machen, habe zuo uberläsen geschickt. Und als das offenlich vor den presidenten und disputanten verläsen, haben die disputanten dasselbig bouch oder instruction aigentlich ein goutte ziet examiniert und disputiert und das zuo beden parthieen als untogenlich, nüt theologisch noch formlich oder dienstlich zuo disem handel verworfen und inen kain andren weg, dan wie die rateri [= Beratungen] und disputation mitbring, an die hand zuo nemen endtschlossen etc.

    Uff ledsten April, den Meyabet [1541 April 30]. Uff den Meyabet, als die nechsten verschinen tag ernstlich dysputiert, ist von den 6 disputanten einhelliclich miteinandren concludiert und beschlossen dise artickel: Nemlich von dem gerechtmachenden glouben, von den gouten werchen, von dem verdienst und von dem frieen willen. Und sind all vier für gout, nuzlich und dienstlich mit der cristenlichen kirchen, doch misbreuch usgeschlossen, erkennt. Hat Dr. Eck ob mins gnedigen herren von Kempten, Wingarten und Gf. Fridrichen von Fürstenberg disch, daran ich ouch gesässen, anzaiget uff den Maytag uf dem ymbis.

    Item, uff den ledsten Aprillis ist kundtschaft gan Regenspurg us dem Niderland khomen, wie die knecht, so im Niderland zuo und umb Münster im bistumb Brem bis in 9.000 starch gesamlet, habind die statt und bistumb Verrda ingenommen, welchs bistumb auch dem Bf. zuo Brem zuogehört. Und nach dem hat sich das landtvolck zuosamengethan und sy geschlagen und us dem landt vertriben und inen in die 800 umbracht.

    1. die May. Uff den Maytag haben die 6 colloquenten umb 2 nachmittag ein ander artickel, nemlich – – –, zu disputieren angefangen.

    Uff den Maytag hat die ksl. Mt. in der carthus vor der statt Regenspurg, Briel genampt, irer Mt. gemachel sälgen lassen ein vigillia singen, darzuo ir Mt. von Straubingen heruffgeritten ist und morgens am Mendag, den 2. May, sy lassen costlich und eerlich besingen und darnach die clag, die sy zwey iar tragen, abgethan.

    6. May. Uff den 6. tag Mey am morgen umb 7 habend die von der statt Müllhusen, an der see gelegen, die riechsstett, so des alten gloubens sind, besamlet uff das rathus und sich erclagt, wie der Kf. von Saxen und Lgf. von Hessen on einiche andri ursach, dan das si irer beder glouben nit habind wellen annemen, inen habind ir statt, zöll, schlosser und anders ingenommen und habind inen das noch hüt by tag in, mit begär, inen gegen der ksl. Mt. beholfen Šsein umb restitution. Diewiels ein riechshandel und den landtfriden betrifft, haben die stett das für den ganzen reichsrat oder doch für alle stett gewisen.

    Uff Sambstag vor Jubilate, den 7. May. Als die colloquenten und disputenten der religionsachen uff Sambstag vor Jubilate, den 7. May, am morgens umb 8 bis umb 10 red ghalten und khomen, sieen sy in dem artickel von der kirchen und des bapsts gwalt ganz zervallen und zwispeltig worden. Diewiel die, so von der alten religion wegen dahin von der ksl. Mt. verordnet, die protestierenden in irer geschrift, so dawider dienet, etwas spottlich und verlächerlich angeredt habend, auch villicht us opinionen mer dan der geschrift disen artickel erhalten wellen, deshalben die protestierenden aufgestanden und iren mithaften den uff den tag umb 3 ur nachmittag fürgehalten. Und als die protestierenden fürsten, stend und stett sampt den predicanten versamlet und die handlung ein fürtrag gethan, haben sy, davon zuo reden, inen selbs bis uff Sontag Jubilate, den 6. May, am morgens umb 6 bedacht ernempt und uff die ziet davon gerett, das ein ussschutz, den si [...?] habend, vor irer ghorsame erschienung des riechstag, bewilligeter disputation und ietz begegneter handlung ein ordenliche supplication aller erloffner handlungen an die ksl. Mt. verfassind. Das dann beschächen und uff Mendag, den 9. May, den protestierenden wider fürgehalten und die sach in suplicationswis an die ksl. Mt. zuo bringen dergestalt beschlossen, das ir Mt. der bewilligung nach von den strittigen religionsachen vom gegen- oder altgloubigen teil zuo reden verschaffe. Wo das nit, das man inen als die gehorsamen uff ir Mt. usschreiben des reichstag widerum heim zuo rieten erlouben und bewilligen welle etc.

    Und als aber die ksl. Mt. solcher zerfalner handlungen von andren leuten und zuvor den presidenten bericht, hat sy des ein grossen kummer empfangen und ganz trourig worden und die presidenten und disputoren irs bevelchs anlobens, so si irer Mt. von gemainer cristenhait gethan hand, höchlich ernampt und inen allen wieter im handel lut gethaner bewilligung, auch gantzer und gemeiner cristenhait fridlichen wolfart fürzoschrieten bewilligt. Doch was die protestierenden wieter mundlich oder durch supplication gegen ir Mt. ghandlet habind, ist noch in ghaim etc.

    8. May. Item, uff den 8. tag May, den Sontag Jubilate, umb 11 ist Mgf. Albrecht von Brandenburg, Mgf. Casimirus sun, zuo Regenspurg mit hundert wolgerüster pferden in liechtem harnisch ingeritten und vil herren und vom adel by im ghapt und bracht.

    12. May. Item, uff den 12. tag May umb 3 nachmittag ist Hg. – – – us Pommer ungefarlich mit hundert wolgerüsten pferden zuo Regenspurg ingeritten in greun beclaidet.

    17. May. Item, uff Zinstag nach Cantate, den 17. tag May, im 1541. iar hat der kaiserliche camerbott ein offen erkenten achbrief wider Cristoffeln von Landenberg zuo Regenspurg an der thoumkirchenthür uffgeschlagen, des inhaltz: Diewiel einer, der sich nennet Cristoffel von Landenberg, wider gemeinen und des hl. reichs landtzfriden burgermeister und rath des hl. reichs stadt zuo Rotwil Š[gewercht?] habe und von dem camerprocurator vor dem camergericht mit recht dahin bracht, das er mit urtel und recht von dem camergericht als ein landtzfridbrecher zuo einem ächter erkent, declariert und nach des camergerichtz bruch [= Brauch] under offnem himel verreuft ist etc., daruff gepiet die ksl. Mt., das den Cristofeln von Landenberg als ein landtzfriedbrecher, erkenten ächter niemanz huse, hofe, underschloufe fürschiebe bi pen der ach, und daruff allen des riechs chur- und fürsten etc. underthanen Cristofeln von Landenbergs lib, hab und geuter, wo man das betritt, mengcklichem erloubt etc. Die urtel ist zuo Spier geben am andren tag May im 1541. iar und zuo Regenspurg uf den 17. May im 1541. iara ofenlich ufgeschlagen.

    Item, uff den 17. May im 1541. iar hat der kaiserliche camerbott zuo Regenspurg an der thoumkirchenthür ein achtbrief wider die statt Goslar offenlich angeschlagen, des inhaltz: Diewiel burgermeister, ratt und ganze gemeind der statt Goslar on ursachen mit iren leuten, gschüz und gwer für die kirchen und clöster mit gwalt gfallen, die geplündert, abbrochen und die leut geschlaget, etlich erstochen und uß den kirchen werchhütten gemacht, in die schmelzhutten gvallen, das volck darin erstochen, verwundt und etlich in den gleuenden offen gworfen und verbrent, und auch die kirchen verbrent etc., und also wider alle recht gewalticlich wider den landtzfriden gethan, darum sy uff anreuffen Hg. Hainrichs von Brunschweig von dem camergericht mit urtel und recht in die ach erkent sind uff den 18. tag Octobris im 1540. iar und als landtzfridbrecher und offen ächter ir leib, hab und gout mencklichem erloubt etc.

    Uff obgemelten tag ist glich nebend den beden achbriefen vom camerbotten diser der ksl. Mt. mandat an die thoumkirchen zuo Regenspurg uffgeschlagen: Diewiel die ksl. Mt. von wegen der strittigen religionsachen, so sich in deutschen landen halten, die zuo einikeit und friden zuo bringen einen reichstag gan Regenspurg angesetzdt habe, und aber under dem schein der religion vil sachen und handlungen inzogen werden, dardurch vergwaltigung, ingriff, endtsetzungen beschächen, dero die beschedigten sich for dem kaiserlichen camergricht rechtlich als die beschwerten beclagen, und wiewol ir Mt. dem rechten iederziet seinen lauf öffnen und gestatten söllen, so trogen doch us grundtlicher underricht und gemeiner teutscher nation nothafde ursachen sovyl gevarlichs zuo, das ir Mt. gedencken mag, wen sy umb die angefangnen religion- und endtsetzungsachen im rechten vor dem camergricht fürschrieten sölte lassen, das darus empörung, krieg und thätlich handlung ervolgen wurden. Dem vorzuosein, vergliechung und einikeit in den religionsachen zuo machen, damit nüt etlich anhaimsch blibend, sich in empörung oder gegenwer rüsten und den angesetzden nothaften reichstag nüt besouchten, so hat ir Mt. us kaiserlicher macht alle religionsachen, und was darus volget und vor dem camergricht in recht hanget, bis zuo dem Regenspurger reichstag, oder untz eins anders Šbevolchen würdet, gegen den von Gosslar und Minden und allen andren, deren sachen die religion betrifft, angesteldt, dermassen das mitler ziet im rechten nüt wieter ghandlet noch sunst thätlich ald [= oder] gwaltig nichtz fürgnommen soll werden, alles bi der pen im indult begriffen. Datum zu unser und des Reichs statt zuo Wurmbs, am 12. Januarij im 1541. iar.

    18. May. N. und N. versamlete stend der niderosterrichischen land under und ob der Ens, Steyr, Kernten, Crain und der furstlichen grafschaft Görtz etc. schribend und supplicierend: Es folgt das Schreiben des Ausschusses der Landstände der österreichischen Erblande und der Grafschaft Görz an den Kaiser, mut. mut. an die Kurfürsten und Fürsten des Reiches, Wien, 1541 Januar 5.Dise missif ist von 20 landtherren der obgemelten landen verbitschiert gesein.

    Ein gleichlutendte supplication haben der Frangipann, barfuoser ordens und erzbischoff us Hunger, als der cron Hunger und ganz lantz legat, ksl. Mt. offeriert und by ir ein trostlich und gnädige antwort erlangt. Daruff ir Mt. zum anzug für sich selbs 200.000 fl. dargestreckt und ietz uff 1. May aber 100.000 fl. hinab der kgl. Mt., irem brouder, zuogeschickt, des sich der ungerisch legat und H. Hans Ungnad etc., als der erblender gesandter, underthäniclich beneugen.

    Uff 17. May haben H. Hans Ungnad und ander der osterrichischen landen bottschaft dise missif für die grafen, frieen, prelaten des reichs getragen und umb hilf ganz hertzlichen gebetten. Die haben der antwort, bis ir mer zesamenkhomen, ein bedacht genommen.

    18. May. Uff 18. May morgens umb 7 untz 9 habend die stett des hl. reichs, alt- und neugloubig, uf obgeschriben anbringen radt und underred ghalten und sich die protestierenden stett erlütret, das, ee als die strittigen religionsachen mit inen vergliechet, ganz kein hilf wider den Dürcken nüt zuosagen noch vertrösten, dan inen nüt gelegen, ein zuber mit wasser us irem hus, das in gfar stande, irem nachpuren zuo lihen, sin füer zuo löschen. Derhalber sy ietz bedacht, uf das fürbringen, eemallen die sachen des glaubens verrichtet, nütz ze antworten.

    Die altgläubigen stett habend sich des erlütret: Dab die sachen der osterrichischen landen, als ir, des hl. reichs mitglidern, und der cron Unger laider vil wirs, dan wie die gesanten fürtragen habind, standind, so sieen sy als cristenliche des gloubens und des reichs mitglieder urbuttig, ietzund sich mit der ksl. Mt., Kff., Ff., prelaten und stenden des hl. reichs umb ein dapfre hilf und gegenwer, wider den Dürcken ilenz ze thond, inzuolassen und den cristenblot, das ietz von wegen des Türcken anzug in grosen sorgen stand, helfen retten. Diewiel dan im reich nachmalen gouter frid und die strittigen religionspän, ob Gott will, fridlich mit der geschrift und lidenlichen mittel geainiget mögen werden, so bitten sy die protestierenden stett, von irem gesetzden verzug zuo sten und sampt inen dem armen cristenplot hilf, trost und rettung ze thoun etc.

    ŠUnd nach der andren umbfrag ist us beden rattschlegen das mitel zuo antworten bedacht, das die bottschaften der cron Hungern und österrichischen landen by der ksl. Mt. anhalten, das die ein gemeinen richsrath versamlen lasse und sy dan iren bevelch vor menclichen dartragind. Was dan inen gepüre und irs gwaltz siege, welle sy den landen gern zuo dem besten helfen beratten.