Deutsche Reichstagsakten  ‹  Der Reichstag zu Regensburg 1541
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Inhaltsverzeichnis

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Vorwort des Abteilungsleiters

Vorwort des Abteilungsleiters

Vorwort des Bearbeiters

Vorwort des Bearbeiters

Abkürzungen und Siglen

Abkürzungen und Siglen

Quellen- und Literaturverzeichnis

Einleitung

I. Organisation, Vorbereitung und Eröffnung des Regensburger Reichstages

I. Organisation, Vorbereitung und Eröffnung des Regensburger Reichstages

  • Nr.1 Ausschreiben Karls V. an Kf. Albrecht von Mainz – Brüssel, 1540 September 14
  • Nr.2 Kämmerer und Rat von Regensburg an Karl V. – Regensburg, 1540 Dezember 11
  • Nr. 3 Ausschreiben Frankfurts zum Städtetag in Regensburg – Frankfurt, 1540 Dezember 21
  • Nr.4 Kaiserliches Geleit für die protestantischen Stände – 1541 Januar
  • Nr.4a Kaiserliches Geleit für Kf. Johann Friedrich von Sachsen und Lgf. Philipp von Hessen zum Regensburger Reichstag – Luxemburg, 1541 Januar 3
  • Nr.4b Eingabe der protestantischen Gesandten an Granvelle – Worms, 1541 Januar 13
  • Nr.4c Kaiserliches Geleit für die protestantischen Stände zum Regensburger Reichstag in der Fassung der in Worms vertretenen protestantischen Gesandten – o. Ort, [1541 Januar 13]
  • Nr.4d Kaiserliches Geleit für Kf. Johann Friedrich von Sachsen, Lgf. Philipp von Hessen und ihre Religionsverwandten zum Regensburger Reichstag – Speyer, 1541 Januar 26
  • Nr. 4e Stellungnahme von protestantischer Seite zum kaiserlichen Geleit vom 26. Januar 1541 – o. Ort, [1541 nach Januar 26]
  • Nr. 5 Akten zur Verwaltung des Erbmarschallamtes
  • Nr.5a Wolf von Pappenheim und seine Brüder und Vettern an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – o. Ort, 1541 Januar 7
  • Nr.5b Sixtus Sommer an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – o. Ort, 1541 Februar 2
  • Nr. 5c Sixtus Sommer an Kg. Ferdinand – o. Ort, 1541 Februar 10
  • Nr.5d Wolf von Pappenheim an Karl V. – o. Ort, o. Datum [1541]
  • Nr.5e Wolf von Pappenheim, seine Brüder und Vettern an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – o. Ort, 1541 September 1
  • Nr.6 Karl V. an Granvelle – Saarburg, 1541 Januar 15
  • Nr.7 Naumburger Abschied des Schmalkaldischen Bundes – Naumburg, 1541 Januar 16
  • Nr. 8 Bericht über die Beendigung des Wormser Kolloquiums – [Worms, 1541 Januar 18]
  • Nr. 9 Wormser Abschied – Worms, [1541 Januar 18]
  • Nr.10 Abschied der Gesandten der protestantischen Stände – Worms, 1541 Januar 18
  • Nr.11 Karl V. an Kf. Albrecht von Mainz – Speyer, 1541 Januar 19/31
  • Nr. 12 Gutachten für die kaiserliche Regierung zur Vorbereitung des Regensburger Reichstages – o. Ort, [1541 vor Januar 28]
  • Nr. 13 Kaiserliche Gnadenerklärung für Lgf. Philipp von Hessen – Speyer, 1541 Januar 24
  • Nr. 14 Kaiserliches Mandat über die Suspension der anhängigen Kammergerichtsprozesse in Religionssachen und der Achtexekution gegen Goslar und Minden – Speyer, 1541 Januar 28
  • Nr.15 Intervention Karls V. im Konflikt zwischen Hg. Heinrich d. J. von Braunschweig-Wolfenbüttel und der Stadt Braunschweig – Heidelberg, 1541 Februar 6
  • Nr.15a Instruktion Karls V. für Christoph Kegel zu einer Werbung bei Hg. Heinrich – Heidelberg, 1541 Februar 6
  • Nr.15b Karl V. an Hg. Heinrich – Heidelberg, 1541 Februar 6
  • Nr.15c Statthalter und Räte zu Wolfenbüttel an Karl V. – [Wolfenbüttel], 1541 Februar 19
  • Nr.16 Karl V. an Ebf. Ernst von Salzburg – Regensburg, 1541 März 1
  • Nr.17 Vortrag Hg. Wilhelms IV. von Bayern vor dem Kaiser – [Regensburg, 1541 März 2]
  • Nr. 18 Protokollarische Aufzeichnung zur Audienz für die bayerischen Herzöge bei Karl V. – Regensburg, [1541 März 2]
  • Nr.19 Memoire Kg. Ferdinands zur Festlegung des Beratungsprogramms für den Regensburger Reichstag – Wien, 1541 März 3
  • Nr.20 Entwurf Kg. Ferdinands für das Beratungsprogramm und die Proposition zum Regensburger Reichstag – o. Datum [1541 vor März 6]
  • Nr.21 Vorschlag Kg. Ferdinands zur Ergänzung des Beratungsprogramms für den Regensburger Reichstag – o. Datum, [1541 vor März 6]
  • Nr.22 Memoire Kg. Ferdinands für Karl V. zur Vorbereitung des Regensburger Reichstages – o. Ort, [1541 nach März 6]
  • Nr.23 Kaiserliche Verordnung über den Lebensmittelverkauf während des Regensburger Reichstages – Regensburg, 1541 März 10
  • Nr.24 Erlass über die Sicherung der öffentlichen Ordnung, die Gastronomie und den Handel in Regensburg für die Zeit des Reichstages – Regensburg, 1541 März 10
  • Nr.25 Bayerische Eingabe an Kard. Contarini gegen die kaiserliche Kolloquiumspolitik – [Regensburg, 1541 März 29]
  • Nr. 26 Weisungen des Kaisers an Pfgf. Friedrich – Regensburg, [1541 Ende März]
  • Nr.27 Gutachten zur Vorbereitung der Proposition – Regensburg, o. Datum [März/April Anfang]
  • Nr.28 Bayerische Eingabe an den Kaiser und Kard. Contarini – [Regensburg], 1541 April 2
  • Nr.29 Proposition Karls V. zum Regensburger Reichstag – Regensburg, 1541 April 5
  • Nr. 30 Entwurf für die kaiserliche Proposition zum Regensburger Reichstag – Regensburg, o. Datum
  • Nr.31 Entwurf für die kaiserliche Proposition – Regensburg, o. Datum
  • Nr.32 Entwurf für die kaiserliche Proposition – Regensburg, o. Datum
  • Nr. 33 Rechtfertigungsschrift Karls V. zur Widerlegung reichsinterner Kritik an seiner Regierungsführung – [Regensburg, 1541 nach April 5]
  • II. Instruktionen und Vollmachten

    II. Instruktionen und Vollmachten

  • II,1 Instruktionen
  • II,2 Vollmachten
  • III. Protokolle und Tagebücher

    III. Protokolle und Tagebücher

  • III,1 Protokolle und protokollarische Berichte
  • III,2 Tagebücher
  • IV. Die Verhandlungen über Religion, Friede und Recht

    IV. Die Verhandlungen über Religion, Friede und Recht

  • IV,1 Von der Proposition bis zum Ende des Religionskolloquiums
  • IV,2 Vom Ende des Kolloquiums bis zum Reichsabschied
  • V. Die Verhandlungen über die Türkenhilfe

    V. Die Verhandlungen über die Türkenhilfe

  • V,1 Die Verhandlungen der altgläubigen Kurfürsten und Fürsten und der protestantischen Stände mit Kaiser und König über die TürkenhilfechV1
  • V,2 Die Verhandlungen der altgläubigen Reichsstädte über die Türkenhilfe und ihr Konflikt mit den altgläubigen Ständen über ihre Session und Stimmführung
  • V,3 Bestallungsmodalitäten für das Führungspersonal zur eilenden Türkenhilfe
  • VI. Akten zum Konflikt zwischen Karl V. und Hg. Wilhelm V. von Jülich-Kleve-Berg um das Herzogtum Geldern

    VI. Akten zum Konflikt zwischen Karl V. und Hg. Wilhelm V. von Jülich-Kleve-Berg um das Herzogtum Geldern

  • Nr.222 Karl V. an Hg. Wilhelm V. von Jülich – Speyer, 1541 Januar 24
  • Nr. 223 Karl V. an die Stände von Geldern und Zutphen – Speyer, 1541 Januar 22
  • Nr.224 Erklärung Hg. Wilhelms V. von Jülich zum Zitationsschreiben Karls V. vom 24. Januar 1541 – Regensburg, 1541 März 29
  • Nr. 225 Eingabe der Gesandten Hg. Wilhelms V. von Jülich an Pfgf. Friedrich – Regensburg, 1541 Mai 10
  • Nr.226 Entschuldigung Hg. Wilhelms V. von Jülich für sein Fernbleiben vom Reichstag – Regensburg, [1541 Juni]
  • Nr.227 Bericht über den Vortrag des Kaisers über die Geldernfrage vor dem Plenum des Reichstages – Regensburg, 1541 Juli 3
  • Nr.228 Eingabe der Gesandten Hg. Wilhelms V. von Jülich an die Reichsstände – Regensburg, [1541 nach Juli 3]
  • Nr. 229 Protokoll zur Audienz Pfgf. Friedrichs für die Gesandten der Stände von Geldern und Zutphen – Regensburg, 1541 Juli 7
  • Nr. 230 Bericht über den Vortrag der Supplikation Hg. Wilhelms V. von Jülich im Kurfürstenrat, im Fürstenrat und vor den Gesandten der altgläubigen Reichsstädte sowie vor den protestantischen Reichsständen – Regensburg, 1541 Juli 15
  • Nr.231 Eingabe der Gesandten Hg. Wilhelms V. von Jülich an die Reichsstände – Regensburg, 1541 Juli 15
  • Nr. 232 Protokoll der Verhandlungen über die Geldernfrage auf dem Reichstag – Regensburg, 1541 Juli 19–25
  • Nr.233 Supplikation der Reichsstände an den Kaiser wegen des Konflikts um Geldern – Regensburg, [1541 Juli 21]
  • Nr. 234 Memorial für die Beantwortung der Supplikation der Reichsstände zugunsten Hg. Wilhelms V. von Jülich – [Regensburg, 1541]
  • Nr.235 Eingabe der Gesandten Hg. Wilhelms V. von Jülich an die Reichsstände – Regensburg, 1541 Juli 25
  • VII. Sessionsstreitigkeiten

    VII. Sessionsstreitigkeiten

  • Nr.236 Akten zum Sessionsstreit zwischen den Gesandten des Bf. Franz von Münster, Osnabrück und Minden und dem Gesandten des Hochstifts Freising
  • Nr.236a Supplikation der Gesandten des Bf. Franz von Münster, Osnabrück und Minden an Kaiser und Reichsstände – Regensburg, o. Datum
  • Nr.236b Supplikation der Gesandten des Bf. Franz von Münster, Osnabrück und Minden an die Reichsstände – Regensburg, o. Datum
  • Nr.236c Gegendarstellung des Gesandten des Hochstifts Freising – Regensburg, o. Datum
  • Nr.236d Erläuterung zum Sessionsanspruch Bf. Heinrichs III. von Freising – o. Ort, o. Datum
  • Nr.236e Gegendarstellung der Gesandten des Bf. Franz von Münster, Osnabrück und Minden – Regensburg, o. Datum
  • Nr.236f Erläuterung zum Sessionsstreit zwischen dem Bf. Franz von Münster, Osnabrück und Minden und dem Bf. Heinrich III. von Freising – o. Ort, o. Datum
  • Nr.237 Kaiserliches Dekret für den Ebf. Ernst von Salzburg wegen der Session – Regensburg, 1541 April 3
  • Nr. 238 Notariatsinstrument des Notars Georg Marperger über die Protestation der Gesandten Bf. Konrads IV. von Würzburg in Sachen Session – Regensburg, 1541 April 9
  • Nr.239 Bericht über die Verhandlungen der Schiedskommission zum Sessionsstreit zwischen verschiedenen Ständen – Regensburg, 1541 Juni 24
  • Nr.240 Schiedsspruch der Reichsstädte im Sessionsstreit zwischen den Städten Aachen und Köln – Regensburg, 1541 Juli 18
  • Nr.241 Eingabe der Gesandten Hg. Heinrichs und Hg. Johann Ernsts von Sachsen an den Kaiser – Regensburg, 1541 Juli 22
  • Nr.242 Supplikation der Wetterauer Grafen an den Kaiser – o. Ort, o. Datum
  • Nr.243 Eingabe Bgf. Heinrichs von Plauen an den Kaiser – Regensburg, o. Datum
  • VIII. Supplikationen

    VIII. Supplikationen

  • VIII,1 Beschwerden der schmalkaldischen Verbündeten über die jurisdiktionelle Praxis des Reichskammergerichts
  • VIII,2 Konflikte zwischen den schmalkaldischen Verbündeten und ihrem Anhang mit Hg. Heinrich d. J. von Braunschweig-Wolfenbüttel
  • VIII,3 Intervention einiger Fürsten zugunsten Hg. Wilhelms von Braunschweig-Wolfenbüttel
  • VIII,4 Die Bemühungen Bf. Valentins von Hildesheim um die Restitution seines Hochstifts und die Abwehr gewalttätiger Übergriffe
  • VIII,5 Auseinandersetzungen um die Reichsstandschaft geistlicher Stände
  • VIII,6 Die Auseinandersetzungen um die Reichsstandschaft der Stadt Mühlhausen in Thüringen
  • VIII,7 Das Hilfsgesuch Hg. Karls III. von Savoyen
  • VIII,8 Die Bemühungen um Aufhebung bzw. Suspension der Reichsacht gegen Hg. Albrecht von Preußen
  • VIII,9 Eingaben des Reichskammergerichts an Kaiser und Reichsstände
  • VIII,10 Anträge auf Ringerung der Reichsanschläge
  • VIII,11 Religions- und kirchenpolitische Konflikte
  • VIII,12 Rechtliche Differenzen und jurisdiktionelle Probleme
  • VIII,13 Münze
  • VIII,14 Sonderrechte und Privilegien
  • VIII,15 Ausstehende Besoldungen
  • VIII,16 Kriminalfälle und Schuldsachen
  • VIII,17 Varia
  • IX. Varia

    X. Korrespondenzen

    X. Korrespondenzen

  • Nr.401 Kg. Ferdinand an Karl V. – Hagenau, 1540 Juli 29
  • Nr. 402 Karl V. an Kg. Ferdinand – Den Haag, 1540 August 10
  • Nr. 403 Karl V. an Kg. Ferdinand – Utrecht, 1540 August 19
  • Nr.404 Karl V. an Kg. Ferdinand – Brüssel, 1540 September 2
  • Nr. 405 Kg. Ferdinand an Karl V. – Wiener Neustadt, 1540 September 6
  • Nr.406 Kg. Ferdinand an Karl V. – Wiener Neustadt, 1540 September 13
  • Nr.407 Karl V. an Kg. Ferdinand – Brüssel, 1540 Oktober 3
  • Nr. 408 Kg. Ferdinand an Karl V. – Wiener Neustadt, 1540 Oktober 18
  • Nr.409 Cornelius Schepper an Granvelle – Brüssel, 1540 Oktober 26
  • Nr.410 Bericht über die Ausführungen Sieberts von Löwenberg gegenüber Cornelius Schepper – [Brüssel, 1540 Ende Oktober]
  • Nr.411 Antwort Karls V. auf die Werbung des hessischen Gesandten Siebert von Löwenberg – o. Ort, 1540 Oktober 28
  • Nr. 412 Abt Gerwig von Weingarten an [Abt Wolfgang von Kempten] – o. Ort, 1540 Oktober 29
  • Nr. 413 N. N. an Jakob Sturm und Mathis Pfarrer – o. Ort, [1540 nach November 6]
  • Nr.414 Bf. Sigismund von Merseburg an Karl V. – Merseburg, 1540 November 16
  • Nr.415 Die kursächsischen Räte an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Worms, 1540 November 14
  • Nr.416 Kf. Johann Friedrich von Sachsen und Lgf. Philipp von Hessen an Karl V. – o. Ort, 1540 November 23
  • Nr.417 Lgf. Philipp von Hessen an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Zapfenburg, 1540 November 28
  • Nr.418 Kg. Ferdinand an Karl V. – Wiener Neustadt, 1540 Dezember
  • Nr.419 Lgf. Philipp von Hessen an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Zapfenburg, 1540 Dezember 2
  • Nr.420 Kf. Johann Friedrich von Sachsen und Hg. Heinrich von Sachsen an den Kaiser – o. Ort, 1540 Dezember 3
  • Nr. 421 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an Wolf von Pappenheim – Torgau, 1540 Dezember 6
  • Nr. 422 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an Franz Burchard – Torgau, 1540 Dezember 6
  • Nr.423 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an Hans von Dolzig und Franz Burchard – Weidenhain, 1540 Dezember 10
  • Nr.424 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an Lgf. Philipp von Hessen – Torgau, 1540 Dezember 12
  • Nr.425 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an Lgf. Philipp von Hessen – Lochau, 1540 Dezember 15
  • Nr. 426 Lgf. Philipp von Hessen an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Friedewald, 1540 Dezember 17
  • Nr. 427 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an Gregor Brück – Lochau, 1540 Dezember 21
  • Nr.428 Hans von Dolzig und Franz Burchard an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Worms, 1540 Dezember 23
  • Nr.429 Hans von Dolzig an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Worms, 1540 Dezember 24
  • Nr.430 Gregor Brück an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Naumburg, 1540 Dezember 27
  • Nr.431 Gregor Brück an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Naumburg, 1540 Dezember 28
  • Nr.432 Hans von Pack und Gregor Brück an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Naumburg, 1540 Dezember 31
  • Nr.433 Die kursächsischen Gesandten an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Naumburg, 1541 Januar 4
  • Nr.434 Die kursächsischen Gesandten an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Naumburg, 1541 Januar 4
  • Nr.435 Gregor Brück an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Naumburg, 1541 Januar 4
  • Nr.436 Franz Burchard an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Worms, 1541 Januar 4
  • Nr. 437 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an seine Gesandten in Naumburg – Torgau, 1541 Januar 7
  • Nr.438 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an seine Gesandten in Naumburg – Torgau, 1541 Januar 9
  • Nr.439 Die kursächsischen Gesandten an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Naumburg, 1541 Januar 9
  • Nr.440 Hans von Pack und Gregor Brück an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Naumburg, 1541 Januar 9
  • Nr.441 Martin Bucer an [Kf. Joachim II. von Brandenburg] – Worms, 1541 Januar 10
  • Nr. 442 Granvelle an Karl V. – [Worms, 1541 Januar 10]
  • Nr. 443 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an seine Gesandten in Naumburg – o. Ort, 1541 Januar 10
  • Nr.444 Granvelle an Karl V. – [Worms, 1541 Januar 11]
  • Nr. 445 Bgm. und Rat von Goslar [an die Gesandten der Reichsstädte auf dem Städtetag in Regensburg] – Goslar, 1541 Januar 12
  • Nr. 446 Granvelle an Karl V. – [Worms, 1541 Januar 14]
  • Nr.447 Hans von Dolzig und Franz Burchard an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Worms, 1541 Januar 14
  • Nr.448 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an seine Gesandten in Naumburg – Torgau, 1541 Januar 14
  • Nr.449 Gf. Friedrich von Löwenstein und H. zu Scharfeneck an Karl V. – Löwenstein, 1541 Januar 14
  • Nr. 450 Bericht über die Verhandlungen mit den Stimmständen des Schmalkaldischen Bundes und den übrigen Verbündeten über die Frage eines Bündnisses mit Frankreich auf dem Naumburger Bundestag – o. Ort, [1541 nach Januar 14]
  • Nr. 451 Kg. Christian III. von Dänemark an seine Gesandten zum Regensburger Reichstag – Kloster Sorø, 1541 Januar 20
  • Nr. 452 Karl V. an Kg. Ferdinand – Speyer, 1541 Januar 22
  • Nr.453 Gregor Brück an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Wittenberg, 1541 Januar 23
  • Nr. 454 Gregor Brück an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Wittenberg, 1541 Januar 25
  • Nr.455 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an seine Gesandten in Worms – Lochau, 1541 Januar [26]
  • Nr.456 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an Hg. Wilhelm V. von Jülich-Kleve-Berg – Lochau, 1541 Januar 28
  • Nr.457 Kf. Johann Friedrich von Sachsen und Lgf. Philipp von Hessen an Mgf. Georg von Brandenburg-Ansbach und Mgf. Albrecht Alkibiades von Brandenburg-Kulmbach, mut. mut. an Bgm. und Rat von Nürnberg – o. Ort, 1541 Januar 29
  • Nr.458 Kf. Johann Friedrich von Sachsen und Lgf. Philipp von Hessen an Mgf. Johann von Brandenburg-Küstrin – o. Ort, 1541 Januar 29
  • Nr. 459 Lgf. Philipp von Hessen an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Marburg, 1541 Januar 29
  • Nr.460 Karl V. an Kgn. Maria – Speyer, 1541 Januar 31
  • Nr.461 Lgf. Philipp von Hessen an Granvelle – Marburg, 1541 Februar 1
  • Nr. 462 Kg. Ferdinand an Karl V. – Wiener Neustadt, 1541 Februar 1
  • Nr. 463 Lgf. Philipp von Hessen an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Marburg, 1541 Februar 2
  • Nr. 464 Batt von Duntzenheim an Bgm. und Rat von Straßburg – Regensburg, 1541 Februar 3
  • Nr.465 Christoph von Kreytzen an Hg. Albrecht von Preußen – Nürnberg, 1541 Februar 4/17
  • Nr.466 Morelet an Lgf. Philipp von Hessen – Straßburg, 1541 Februar 4
  • Nr.467 Morelet an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Straßburg, 1541 Februar 4
  • Nr.468 Kf. Joachim II. von Brandenburg an Luther – Cölln an der Spree, 1541 Februar 4
  • Nr.469 Hg. Ludwig X. von Bayern an Hg. Heinrich d. J. von Braunschweig-Wolfenbüttel – Landshut, 1541 Februar 5
  • Nr.470 Christoph von Taubenheim an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Regensburg, 1541 Februar 6
  • Nr. 471 Granvelle an Lgf. Philipp von Hessen – Heidelberg, 1541 Februar 7
  • Nr.472 Lgf. Philipp von Hessen an Granvelle – o. Ort, [1541 Februar 7]
  • Nr.473 Lgf. Philipp von Hessen an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Marburg, 1541 Februar 7
  • Nr. 474 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an Lgf. Philipp von Hessen – Torgau, 1541 Februar 7
  • Nr.475 Christoph von Kreytzen an Hg. Albrecht von Preußen – Ansbach, 1541 Februar 9
  • Nr.476 Lgf. Philipp von Hessen an Morelet – Marburg, 1541 Februar 11
  • Nr.477 Christoph von Taubenheim und Eberhard von der Thann an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Regensburg, 1541 Februar 13
  • Nr. 478 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an Hg. Philipp I. von Pommern-Wolgast – Wittenberg, 1541 Februar 14
  • Nr. 479 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an Lgf. Philipp von Hessen – Wittenberg, 1541 Februar 15
  • Nr.480 Lgf. Philipp von Hessen an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Wolkersdorf, 1541 Februar 16
  • Nr. 481 Lgf. Philipp von Hessen an Granvelle – Marburg, 1541 Februar 18
  • Nr. 482 Karl V. an Kgn. Maria – Nürnberg, 1541 Februar 19
  • Nr.483 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an Morelet – Torgau, 1541 Februar 21
  • Nr.484 Luther an Kf. Joachim II. von Brandenburg – [Wittenberg], 1541 Februar 21
  • Nr.485 Kf. Joachim II. von Brandenburg an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Cölln an der Spree, 1541 Februar 22
  • Nr. 486 Lgf. Philipp von Hessen an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Marburg, 1541 Februar 23
  • Nr.487 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an Lgf. Philipp von Hessen – Torgau, 1541 Februar 23
  • Nr. 488 Hieronymus Boner an Bgm. und Rat von Colmar – Regensburg, 1541 Februar 23/24
  • Nr.489 Christoph von Taubenheim und Eberhard von der Thann an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Regensburg, 1541 Februar 24
  • Nr. 490 Kg. Ferdinand an Karl V. – Wien, 1541 Februar 25
  • Nr. 491 Christoph von Taubenheim und Eberhard von der Thann an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Regensburg, 1541 Februar 26
  • Nr.492 Kf. Joachim II. von Brandenburg an Lgf. Philipp von Hessen – Cölln an der Spree, 1541 Februar 26
  • Nr. 493 Lgf. Philipp von Hessen an Granvelle – Marburg, 1541 Februar 27
  • Nr. 494 Karl V. an Kg. Ferdinand – Regensburg, 1541 Februar 28
  • Nr. 495 Wolfgang Rehlinger, Simprecht Hoser und Konrad Hel an die Geheimen von Augsburg – Regensburg, 1541 Februar 28
  • Nr.496 Lgf. Philipp von Hessen an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Marburg, 1541 Februar 28
  • Nr. 497 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an Luther, Justus Jonas, Johannes Bugenhagen, Caspar Cruciger und Melanchthon – o. Ort, [1541 Februar/Anfang März]
  • Nr. 498 Bf. Wilhelm III. von Straßburg an Karl V. – Rufach, 1541 März 2
  • Nr. 499 Wolfgang Rehlinger, Simprecht Hoser und Konrad Hel an Bgm. und Rat von Augsburg – Regensburg, 1541 März 3
  • Nr. 500 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an Lgf. Philipp von Hessen – Torgau, 1541 März 3
  • Nr. 501 Kg. Ferdinand an Karl V. – Wien, 1541 März 4
  • Nr. 502 Wolfgang Rehlinger, Simprecht Hoser und Konrad Hel an die Geheimen von Augsburg – Regensburg, 1541 März 5
  • Nr. 503 Kg. Ferdinand an Karl V. – Wien, 1541 März 6
  • Nr. 504 Die Geheimen von Augsburg an die Augsburger Reichstagsgesandten – Augsburg, 1541 März 7
  • Nr. 505 Lgf. Philipp von Hessen an Granvelle – Marburg, 1541 März 9/10
  • Nr. 506 Die hessischen Reichstagsgesandten an Lgf. Philipp – Regensburg, 1541 März 10
  • Nr. 507 Bgm. und Rat von Nürnberg an Sebald Haller – [Nürnberg], 1541 März 11
  • Nr. 508 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an Christoph von Taubenheim und Eberhard von der Thann – Eilenburg, 1541 März 11
  • Nr.509 Christoph von Taubenheim und Eberhard von der Thann an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Regensburg, 1541 März 12
  • Nr.510 Gregor Brück an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Wittenberg, 1541 März 12
  • Nr. 511 Konrad Hel an Georg Herwart – Regensburg, 1541 März 12
  • Nr.512 Lgf. Philipp von Hessen an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Ziegenhain, 1541 März 12
  • Nr.513 Christoph von Taubenheim und Eberhard von der Thann an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Regensburg, 1541 März 13
  • Nr.514 Wolfgang Rehlinger, Simprecht Hoser und Konrad Hel an Bgm. und Rat von Augsburg – Regensburg, 1541 März 15
  • Nr. 515 Jakob Sturm und Batt von Duntzenheim an Bgm. und Rat von Straßburg – Regensburg, 1541 März 15
  • Nr. 516 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an Christoph von Taubenheim und Eberhard von der Thann – Torgau, 1541 März 16
  • Nr.517 Christoph von Taubenheim und Eberhard von der Thann an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Regensburg, 1541 März 16
  • Nr.518 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an Gregor Brück – Torgau, 1541 März 16
  • Nr.519 Lgf. Philipp von Hessen an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Fulda, 1541 März 17
  • Nr.520 Bf. Wilhelm III. von Straßburg an Karl V. – Rufach, 1541 März 18
  • Nr.521 Die hessischen Reichstagsgesandten an Lgf. Philipp – Regensburg, 1541 März 18
  • Nr.522 Bf. Konrad IV. von Würzburg an die Würzburger Reichstagsgesandten – Würzburg, 1541 März 19
  • Nr.523 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an Lgf. Philipp von Hessen – Torgau, 1541 März 21
  • Nr.524 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an die sächsischen Reichstagsgesandten – Torgau, 1541 März 22
  • Nr.525 Christoph Zwicker an Bgm. und Rat von Memmingen – Regensburg, 1541 März 22
  • Nr.526 Johann von Niedbruck an Bgm. und Rat von Metz – Regensburg, 1541 März 22
  • Nr.527 Wolfgang Rehlinger an Georg Herwart – Regensburg, 1541 März 23
  • Nr. 528 Die hessischen Reichstagsgesandten an Lgf. Philipp – Regensburg, 1541 März 24
  • Nr.529 Abt Johann III. von Fulda an Pfgf. Friedrich – Fulda, 1541 März 25
  • Nr.530 Karl V. an Kg. Ferdinand – Regensburg, 1541 März 25
  • Nr.531 Lgf. Philipp von Hessen an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Nürnberg, 1541 März 25
  • Nr.532 Charles Boisot und Gerhard Veltwyck an Kgn. Maria – Regensburg, 1541 März 26
  • Nr.533 Die sächsischen Reichstagsgesandten an Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst von Sachsen – Regensburg, 1541 März 27/29
  • Nr. 534 Christoph Zwicker an Bgm. und Rat von Memmingen – Regensburg, 1541 März 28
  • Nr.535 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an die sächsischen Reichstagsgesandten – Torgau, 1541 März 28
  • Nr. 536 Wolfgang Rehlinger, Simprecht Hoser und Konrad Hel an Bgm. und Rat von Augsburg – Regensburg, 1541 März 29
  • Nr.537 Jakob Sturm und Batt von Duntzenheim an Bgm. und Rat von Straßburg – Regensburg, 1541 März 29
  • Nr.538 Propst Johann Astmann und Johann Marquardt an Mgf. Ernst I. von Baden-Durlach – Regensburg, 1541 März [30]
  • Nr.539 Wolfgang Rehlinger an Georg Herwart – Regensburg, 1541 März 30
  • Nr. 540 Johann von Glauburg und Hieronymus zum Lamb an Bgm. und Rat von Frankfurt – Regensburg, 1541 März 30
  • Nr.541 Karl V. an Kf. Ludwig V. von der Pfalz – Regensburg, 1541 März 31
  • Nr. 542 Karl V. an den Gf. Wilhelm von Nassau-Dillenburg, mut. mut. an Gf. Wilhelm II. von Neuenahr – Regensburg, 1541 April 2
  • Nr.543 Hieronymus Boner an Bgm. und Rat von Colmar – Regensburg, 1541 April 2
  • Nr.544 Christoph Zwicker an Bgm. und Rat von Memmingen – Regensburg, 1541 April 2
  • Nr.545 Bf. Konrad IV. von Würzburg an die Würzburger Reichstagsgesandten – Würzburg, 1541 April 2
  • Nr. 546 Die sächsischen Reichstagsgesandten an Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst – Regensburg, 1541 April 3
  • Nr.547 F. Wolfgang von Anhalt, Hans von Dolzig, Hans von Pack und Franz Burchard an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Regensburg, 1541 April 3
  • Nr. 548 Konrad Zwick an Bgm. und Rat von Konstanz – Regensburg, 1541 April 3
  • Nr.549 Wolfgang Rehlinger, Simprecht Hoser und Konrad Hel an Bgm. und Rat von Augsburg – Regensburg, 1541 April 3
  • Nr.550 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an Gregor Brück – Torgau, 1541 April 5
  • Nr.551 Hg. Heinrich von Sachsen an [die herzoglich-sächsischen Reichstagsgesandten] – Dresden, 1541 April 5
  • Nr. 552 Wolfgang Rehlinger, Simprecht Hoser und Konrad Hel an Bgm. und Rat von Augsburg – Regensburg, 1541 April 6
  • Nr.553 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an Franz Burchard – Torgau, 1541 April [6?]
  • Nr.554 Hg. Heinrich von Sachsen an die herzoglich-sächsischen Reichstagsgesandten – Dresden, 1541 April 6
  • Nr. 555 Die Älteren von Nürnberg an Clemens Volkamer – [Nürnberg], 1541 April 6
  • Nr.556 Kf. Johann Friedrich [und Hg. Johann Ernst von Sachsen] an die sächsischen Reichstagsgesandten – Torgau, 1541 April 7
  • Nr. 557 Bgm. und Rat von Nürnberg an Clemens Volkamer und Sebald Haller – [Nürnberg], 1541 April 7
  • Nr. 558 Bgm. und Rat von Minden an Kf. Johann Friedrich von Sachsen und Lgf. Philipp von Hessen – Minden, 1541 April 8
  • Nr. 559 Christoph Zwicker an Bgm. und Rat von Memmingen – Regensburg, 1541 April 9
  • Nr.560 Bgm. und Rat von Bremen an Karl V. – Bremen, 1541 April 9
  • Nr.561 Wolfgang Rehlinger, Simprecht Hoser und Konrad Hel an Bgm. und Rat von Augsburg – Regensburg, 1541 April 9
  • Nr. 562 Die sächsischen Reichstagsgesandten an Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst – Regensburg, 1541 April 11
  • Nr. 563 Die Würzburger Reichstagsgesandten an Bf. Konrad IV. – Regensburg, 1541 April 11
  • Nr.564 Bgm. und Rat von Nürnberg an Clemens Volkamer und Sebald Haller – Nürnberg, 1541 April 11
  • Nr.565 Konrad Zwick an Bgm. und Rat von Konstanz – Regensburg, 1541 April 11
  • Nr.566 Wolfgang Rehlinger, Simprecht Hoser und Konrad Hel an Bgm. und Rat von Augsburg – Regensburg, 1541 April 12
  • Nr. 567 Jakob Sturm an Bgm. und Rat von Straßburg – Regensburg, 1541 April 13
  • Nr.568 Bernhard Göler und Philipp Lang an Hg. Ulrich von Württemberg – Regensburg, 1541 April 13
  • Nr. 569 Die sächsischen Reichstagsgesandten an Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst – Regensburg, 1541 April 14
  • Nr.570 Franz Burchard an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Regensburg, 1541 April 14
  • Nr.571 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an F. Wolfgang von Anhalt, Hans von Dolzig, Hans von Pack und Franz Burchard – Wittenberg, 1541 April 14
  • Nr.572 Johann von Glauburg und Hieronymus zum Lamb an Bgm. und Rat von Frankfurt – Regensburg, 1541 April 14
  • Nr.573 Die Geheimen von Augsburg an die Augsburger Reichstagsgesandten – Augsburg, 1541 April 14
  • Nr. 574 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an die sächsischen Reichstagsgesandten – Torgau, 1541 April 15
  • Nr.575 Propst Johann Astmann und Johann Marquardt an Mgf. Ernst I. von Baden-Durlach – Regensburg, 1541 April 15
  • Nr.576 Christoph von Kreytzen an Hg. Albrecht von Preußen – Regensburg, 1541 April 15
  • Nr.577 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an Pfgf. Friedrich – Torgau, 1541 April 15
  • Nr. 578 Georg Kron und Johann Machtolf an Bgm. und Rat von Esslingen – Regensburg, 1541 April 16
  • Nr.579 Wolfgang Rehlinger, Simprecht Hoser und Konrad Hel an die Geheimen von Augsburg – Regensburg, 1541 April 17
  • Nr. 580 Die sächsischen Reichstagsgesandten an Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst – Regensburg, 1541 April 19
  • Nr.581 Charles Boisot an Kgn. Maria – Regensburg, 1541 April 19
  • Nr. 582 Konrad Zwick an Bgm. und Rat von Konstanz – Regensburg, 1541 April 19
  • Nr.583 Peter Bellinghausen und Goswin von Lomersheim an Bgm. und Rat von Köln – Regensburg, 1541 April 20
  • Nr. 584 Johann von Niedbruck an Bgm. und Rat von Metz – Regensburg, 1541 April 20
  • Nr. 585 Johann von Glauburg und Hieronymus zum Lamb an Bgm. und Rat von Frankfurt – Regensburg, 1541 April 21
  • Nr. 586 Johann von Glauburg an Bgm. und Rat von Frankfurt – Regensburg, 1541 April 21
  • Nr.587 Wolfgang Rehlinger, Simprecht Hoser und Konrad Hel an Bgm. und Rat von Augsburg – Regensburg, 1541 April 21
  • Nr.588 Hans Wörlin an Bgm. und Rat von Nördlingen – Regensburg, 1541 April 21
  • Nr. 589 Johann Knebel von Katzenelnbogen an Gf. Wilhelm von Nassau-Dillenburg – Regensburg, 1541 April 21
  • Nr.590 Bgm. und Rat von Nördlingen an Hans Wörlin – [Nördlingen, 1541 April 22]
  • Nr. 591 Johann Walter an Johann Nordeck – Regensburg, 1541 April 22
  • Nr.592 Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst von Sachsen an die sächsischen Reichstagsgesandten – Torgau, 1541 April 22
  • Nr. 593 Antonius Corvinus an Johann Nordeck – Regensburg, [1541 April 22]
  • Nr. 594 Die Würzburger Reichstagsgesandten an Bf. Konrad IV. – Regensburg, 1541 April 22
  • Nr.595 Sebald Haller an Bgm. und Rat von Nürnberg – Regensburg, 1541 April 23
  • Nr.596 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an Franz Burchard – Torgau, 1541 April 23
  • Nr.597 Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst von Sachsen an die sächsischen Reichstagsgesandten – Torgau, 1541 April 24
  • Nr.598 Wolfgang Rehlinger, Simprecht Hoser und Konrad Hel an Bgm. und Rat von Augsburg – Regensburg, 1541 April 24
  • Nr. 599 Hieronymus Boner an Bgm. und Rat von Colmar – [Regensburg], 1541 April 25
  • Nr.600 Wolfgang Rehlinger an Georg Herwart – Regensburg, 1541 April 25
  • Nr.601 Johann von Glauburg und Hieronymus zum Lamb an Bgm. und Rat von Frankfurt – Regensburg, 1541 April 25
  • Nr. 602 Bgm. und Rat von Nürnberg an Hieronymus Baumgartner und Sebald Haller – Nürnberg, 1541 April 25
  • Nr.603 Kf. Joachim II. von Brandenburg an den Gesandten des französischen Königs – Regensburg, 1541 April 25
  • Nr.604 Die sächsischen Reichstagsgesandten an Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst – Regensburg, 1541 April 26
  • Nr.605 Konrad Zwick an Bgm. und Rat von Konstanz – Regensburg, 1541 April 26
  • Nr. 606 Hans Wörlin an Bgm. und Rat von Nördlingen – Regensburg, 1541 April 26
  • Nr. 607 Wolfgang Rehlinger, Simprecht Hoser und Konrad Hel an die Geheimen von Augsburg – Regensburg, 1541 April 28
  • Nr.608 Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst von Sachsen an die sächsischen Reichstagsgesandten – Torgau, 1541 April 29
  • Nr.609 Die sächsischen Reichstagsgesandten an Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst – Regensburg, 1541 April 29
  • Nr. 610 Granvelle an Kgn. Maria – Regensburg, 1541 April 26/Mai 1
  • Nr.611 Propst Johann Astmann und Johann Marquardt an Mgf. Ernst I. von Baden-Durlach – Regensburg, 1541 Mai 2
  • Nr. 612 Jakob Sturm und Batt von Duntzenheim an den Rat von Straßburg – Regensburg, 1541 Mai 2
  • Nr.613 Die sächsischen Reichstagsgesandten an Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst – Regensburg, 1541 Mai 2
  • Nr. 614 Kg. Ferdinand an Bf. Christoph von Brixen, Frh. Wilhelm von Waldburg und Hans Ungnad – Wien, 1541 Mai 3
  • Nr. 615 Johann von Glauburg und Hieronymus zum Lamb an Bgm. und Rat von Frankfurt – Regensburg, 1541 Mai 4
  • Nr.616 Konrad Hel an die Geheimen von Augsburg – Regensburg, 1541 Mai 4
  • Nr.617 Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst von Sachsen an die sächsischen Reichstagsgesandten – Buchholz, 1541 Mai 5
  • Nr.618 Die sächsischen Reichstagsgesandten an Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst – Regensburg, 1541 Mai 5
  • Nr.619 Franz Burchard an Gregor Brück – Regensburg, 1541 Mai 5
  • Nr. 620 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an Franz Burchard – Buchholz, 1541 Mai 6
  • Nr.621 Konrad Hel an die Geheimen von Augsburg – Regensburg, 1541 Mai 6
  • Nr.622 Die sächsischen Reichstagsgesandten an Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst – Regensburg, 1541 Mai 6
  • Nr.623 Hans Wörlin an Bgm. und Rat von Nördlingen – Regensburg, 1541 [Mai 7]
  • Nr.624 Hans von Dolzig an Hans von Ponickau – Regensburg, 1541 Mai 7/11
  • Nr. 625 Hieronymus Boner an den Rat von Colmar – Regensburg, 1541 Mai 8
  • Nr.626 Hieronymus Baumgartner und Sebald Haller an die Älteren von Nürnberg – Regensburg, 1541 Mai 8
  • Nr.627 Johann von Glauburg und Hieronymus zum Lamb an Bgm. und Rat von Frankfurt – Regensburg, 1541 Mai 9
  • Nr. 628 Wolfgang Musculus an Georg Herwart – Regensburg, 1541 Mai 9
  • Nr.629 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an [Luther und Johannes Bugenhagen] – [Schneeberg, 1541 Mai 9]
  • Nr.630 Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst von Sachsen an die sächsischen Reichstagsgesandten – Schneeberg, 1541 Mai 10
  • Nr. 631 Konrad Hel an die Geheimen von Augsburg – Regensburg, 1541 Mai 10
  • Nr.632 Die sächsischen Reichstagsgesandten an Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst – Regensburg, 1541 Mai 10
  • Nr.633 Bernhard Göler und Philipp Lang an Hg. Ulrich von Württemberg – Regensburg, 1541 Mai 10
  • Nr.634 Bgm. und Rat von Nürnberg an Clemens Volkamer und Sebald Haller – [Nürnberg], 1541 Mai 10
  • Nr.635 Luther und Johannes Bugenhagen an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – [Wittenberg, 1541 Mai 10/11]
  • Nr. 636 Kg. Ferdinand an die ungarischen Gesandten in Regensburg, Frankopan und Nádasdy – Wien, 1541 Mai 11
  • Nr. 637 Konrad Hel an die Geheimen von Augsburg – Regensburg, 1541 Mai 11
  • Nr.638 Johann Knebel von Katzenelnbogen an [...?] – Regensburg, 1541 Mai 11
  • Nr. 639 Nikolaus Holstein an Hg. Ernst I. von Braunschweig-Lüneburg – Regensburg, 1541 Mai [12]
  • Nr.640 Johann von Vlatten an die Räte Hg. Wilhelms V. von Jülich-Kleve-Berg – Regensburg, 1541 Mai 12
  • Nr.641 Bgm. und Rat von Goslar an Johann Hardt und Berthold Achtermann – Goslar, 1541 Mai 13
  • Nr.642 Konrad Hel an die Geheimen von Augsburg – Regensburg, 1541 Mai 13
  • Nr.643 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an die sächsischen Reichstagsgesandten – Schneeberg, 1541 Mai 13
  • Nr.644 Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst von Sachsen an die sächsischen Reichstagsgesandten – Schneeberg, 1541 Mai 13
  • Nr.645 Franz Burchard an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Regensburg, 1541 Mai 13
  • Nr.646 Die sächsischen Reichstagsgesandten an Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst – Regensburg, 1541 Mai 14
  • Nr.647 Franz Burchard an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Regensburg, 1541 Mai 14
  • Nr.648 Hans von Dolzig an Hans von Ponickau – o. Ort, [1541 Mai 14]
  • Nr.649 Bgm. und Rat von Überlingen an Caspar Klöckler – [Überlingen], 1541 Mai 14
  • Nr. 650 Christoph von Kreytzen an Hg. Albrecht von Preußen – Regensburg, 1541 Mai 14/15/16
  • Nr.651 Bernhard Göler und Philipp Lang an Hg. Ulrich von Württemberg – Regensburg, 1541 Mai 15
  • Nr. 652 Konrad Hel an Bgm. und Rat von Augsburg – Regensburg, 1541 Mai 15
  • Nr.653 Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst von Sachsen an die sächsischen Reichstagsgesandten – Schneeberg, 1541 Mai 15
  • Nr.654 Konrad Zwick an Bgm. und Rat von Konstanz – Regensburg, 1541 Mai 16
  • Nr.655 Jakob Sturm und Batt von Duntzenheim an Bgm. und Rat von Straßburg – [Regensburg], 1541 Mai 16
  • Nr. 656 Kg. Ferdinand an die ungarischen Gesandten in Regensburg, Frankopan, Batthyány und Nádasdy – Wien, 1541 Mai 17
  • Nr.657 Bgm. und Rat von Straßburg an Jakob Sturm und Batt von Duntzenheim – [Straßburg], 1541 Mai 17
  • Nr.658 Johann Machtolf, Reichstagsgesandter Esslingens, an [Simon] Engelhardt, Advokat und Prokurator am Reichskammergericht – [Regensburg], 1541 Mai 17
  • Nr.659 Johann von Glauburg und Hieronymus zum Lamb an Bgm. und Rat von Frankfurt – Regensburg, 1541 Mai 18
  • Nr.660 Johann Hardt und Berthold Achtermann an Bgm. und Rat von Goslar – Regensburg, 1541 Mai 18
  • Nr. 661 Die sächsischen Reichstagsgesandten an Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst – Regensburg, 1541 Mai 19
  • Nr. 662 Hans von Dolzig und Hans von Pack an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Regensburg, 1541 Mai 19
  • Nr.663 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an Franz Burchard – Eibenstock, 1541 Mai 19
  • Nr.664 Die Älteren von Nürnberg an Clemens Volkamer und Hieronymus Baumgartner – [Nürnberg], 1541 Mai 20
  • Nr. 665 Christoph Welsinger an Bf. Wilhelm III. von Straßburg – Regensburg, 1541 Mai 20/21
  • Nr.666 Konrad Zwick an Bgm. und Rat von Konstanz – [Regensburg, 1541 Mai 21]
  • Nr.667 Franz Burchard an Gregor Brück – Regensburg, 1541 Mai 21
  • Nr.668 Hans von Pack an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Regensburg, 1541 Mai 21
  • Nr.669 Heinrich Truchsess von Wetzhausen und Georg Farner an Bf. Konrad IV. von Würzburg – Regensburg, 1541 Mai 21
  • Nr. 670 Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst von Sachsen an die sächsischen Reichstagsgesandten – Schneeberg, 1541 Mai 22
  • Nr.671 Louis de Praet an Kgn. Maria – Regensburg, 1541 Mai 22/23
  • Nr.672 Hg. Ulrich von Württemberg an Klaus von Grafeneck und Philipp Lang – Herrenberg, 1541 Mai 23
  • Nr.673 Die schmalkaldischen Verbündeten an Kg. Franz I. von Frankreich – Regensburg, 1541 Mai 23
  • Nr.674 Bgm. und Rat von Konstanz an Konrad Zwick – [Konstanz], 1541 Mai 23
  • Nr.675 Franz Burchard an Gregor Brück – Regensburg, 1541 Mai 24
  • Nr.676 Bgm. und Rat von Nürnberg an Clemens Volkamer und Hieronymus Baumgartner – [Nürnberg], 1541 Mai 24
  • Nr.677 Johann Hardt und Berthold Achtermann an Bgm. und Rat von Goslar – Regensburg, 1541 Mai 24
  • Nr. 678 Johann von Glauburg und Hieronymus zum Lamb an Bgm. und Rat von Frankfurt – Regensburg, 1541 Mai 25
  • Nr.679 Wolfgang Rehlinger und Simprecht Hoser an die Geheimen von Augsburg – Regensburg, 1541 Mai 26
  • Nr.680 Die sächsischen Reichstagsgesandten an Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst – Regensburg, 1541 Mai 26
  • Nr.681 [Franz Burchard] an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Regensburg, 1541 Mai 26
  • Nr.682 Franz Burchard an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Regensburg, 1541 Mai 26
  • Nr.683 Franz Burchard an Gregor Brück – Regensburg, 1541 Mai 26
  • Nr.684 Hans von Dolzig an Hans von Ponickau – Regensburg, 1541 Mai 27
  • Nr.685 Hans Wörlin an Bgm. und Rat von Nördlingen – Regensburg, 1541 Mai 27
  • Nr. 686 Die sächsischen Reichstagsgesandten an Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst – Regensburg, 1541 Mai 28
  • Nr.687 Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst von Sachsen an die sächsischen Reichstagsgesandten – Zwickau, 1541 Mai 28
  • Nr.688 Ebf. Ernst von Salzburg an Bf. Wolfgang I. von Passau – Regensburg, 1541 Mai 28
  • Nr. 689 Simprecht Hoser an Georg Herwart – Regensburg, 1541 Mai 28
  • Nr.690 Johann von Glauburg und Hieronymus zum Lamb an Bgm. und Rat von Frankfurt – Regensburg, 1541 Mai 28
  • Nr. 691 Klaus von Grafeneck und Philipp Lang an Hg. Ulrich von Württemberg – Regensburg, 1541 Mai 29
  • Nr.692 Propst Johann Astmann und Johann Marquardt an Mgf. Ernst I. von Baden-Durlach – Regensburg, 1541 Mai 29
  • Nr.693 Bgm. und Rat von Goslar an Johann Hardt und Berthold Achtermann – Goslar, 1541 Mai 29
  • Nr.694 Christoph Welsinger an Bf. Wilhelm III. von Straßburg – Regensburg, 1541 Mai 30
  • Nr.695 Wolfgang Rehlinger und Simprecht Hoser an Bgm. und Rat von Augsburg – [Regensburg], 1541 Mai 30
  • Nr. 696 Konrad Zwick an Bgm. und Rat von Konstanz – Regensburg, 1541 Mai 30
  • Nr.697 Die herzoglich-sächsischen Reichstagsgesandten an Hg. Heinrich – Regensburg, 1541 Mai 31
  • Nr. 698 Johann von Vlatten an Hg. Wilhelm V. von Jülich-Kleve-Berg – Regensburg, 1541 Mai 31
  • Nr.699 Johann Knebel von Katzenelnbogen an Gf. Wilhelm von Nassau-Dillenburg – Regensburg, 1541 Mai 31
  • Nr. 700 Hans von Pack an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Regensburg, 1541 Juni 1
  • Nr.701 Jakob Sturm und Batt von Duntzenheim an Bgm. und Rat von Straßburg – Regensburg, 1541 Juni 1
  • Nr. 702 Bgm. und Rat von Konstanz an Konrad Zwick – [Konstanz], 1541 Juni 1
  • Nr.703 Wolfgang Rehlinger an Georg Herwart – Regensburg, 1541 Juni 1
  • Nr.704 Johann Gogreve an Johann von Vlatten – o. Ort, [1541 Juni 1/2]
  • Nr.705 Johann von Glauburg und Hieronymus zum Lamb an Bgm. und Rat von Frankfurt – Regensburg, 1541 Juni 2
  • Nr.706 Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst von Sachsen an die sächsischen Reichstagsgesandten – Mildenfurth, 1541 Juni 2
  • Nr.707 Hans von Dolzig an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Regensburg, 1541 Juni 2
  • Nr.708 Propst Johann Astmann und Johann Marquardt an Mgf. Ernst I. von Baden-Durlach – Regensburg, 1541 Juni 2
  • Nr. 709 Die ungarischen Gesandten in Regensburg, Frankopan, Batthyány und Nádasdy, an Kg. Ferdinand – Regensburg, 1541 Juni 2
  • Nr.710 Die sächsischen Reichstagsgesandten an Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst – Regensburg, 1541 Juni 3
  • Nr.711 [Franz Burchard] an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Regensburg, 1541 Juni 4
  • Nr.712 Hans von Dolzig an [Hans von Ponickau] – Regensburg, 1541 Juni 4
  • Nr.713 Wolfgang Rehlinger und Simprecht Hoser an die Geheimen von Augsburg – Regensburg, 1541 Juni 3
  • Nr.714 Johann Hardt und Berthold Achtermann an Bgm. und Rat von Goslar – Regensburg, 1541 Juni 4
  • Nr.715 Wolfgang Rehlinger, Simprecht Hoser und Konrad Hel an Bgm. und Rat von Augsburg – Regensburg, 1541 Juni 5
  • Nr.716 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an die sächsischen Reichstagsgesandten – Torgau, 1541 Juni 7
  • Nr.717 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an Pfgf. Friedrich – Torgau, 1541 Juni 7
  • Nr.718 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an Franz Burchard – Torgau, 1541 Juni 7
  • Nr.719 Klaus von Grafeneck und Philipp Lang an Hg. Ulrich von Württemberg – Regensburg, 1541 Juni 7
  • Nr.720 Johann von Glauburg und Hieronymus zum Lamb an Bgm. und Rat von Frankfurt – Regensburg, 1541 Juni 7
  • Nr.721 Hg. Heinrich von Sachsen an die herzoglich-sächsischen Reichstagsgesandten – Dresden, 1541 Juni 7
  • Nr.722 Daniel Stibar und Heinrich Truchsess von Wetzhausen an Bf. Konrad IV. von Würzburg – Regensburg, 1541 Juni 7/8
  • Nr.723 Kf. Johann Friedrich [und Hg. Johann Ernst von Sachsen] an die sächsischen Reichstagsgesandten – Torgau, 1541 Juni 8
  • Nr.724 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an Hans von Dolzig – Torgau, 1541 Juni 8
  • Nr.725 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an die sächsischen Reichstagsgesandten – Weidenhain, 1541 Juni 9
  • Nr.726 Die sächsischen Reichstagsgesandten an Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst – Regensburg, 1541 Juni 9
  • Nr.727 Wolfgang Rehlinger und Simprecht Hoser an Georg Herwart – Regensburg, 1541 Juni 9
  • Nr.728 Wolfgang Rehlinger, Simprecht Hoser und Konrad Hel an Bgm. und Rat von Augsburg – Regensburg, 1541 Juni 9
  • Nr.729 Johann von Glauburg und Hieronymus zum Lamb an Bgm. und Rat von Frankfurt – Regensburg, 1541 Juni 9/10
  • Nr. 730 Goswin von Lomersheim und Peter Bellinghausen an Bgm. und Rat von Köln – Regensburg, 1541 Juni 10
  • Nr.731 Christoph Welsinger an Bf. Wilhelm III. von Straßburg – Regensburg, 1541 Juni 10
  • Nr. 732 Bgm. und Rat von Nürnberg an Clemens Volkamer und Erasmus Ebner – Nürnberg, 1541 Juni 10
  • Nr. 733 Klaus von Grafeneck und Philipp Lang an Hg. Ulrich von Württemberg – Regensburg, 1541 Juni 10
  • Nr. 734 Gregor Brück an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Wittenberg, 1541 Juni 10
  • Nr.735 Johann Hardt und Berthold Achtermann an Bgm. und Rat von Goslar – Regensburg, 1541 Juni 11
  • Nr.736 Propst Johann Astmann und Johann Marquardt an Mgf. Ernst I. von Baden-Durlach – Regensburg, 1541 Juni 11
  • Nr. 737 Christoph von Kreytzen an Hg. Albrecht von Preußen – Regensburg, 1541 Juni 11/13
  • Nr. 738 Bgm. und Rat von Nürnberg an Clemens Volkamer und Erasmus Ebner – Nürnberg, 1541 Juni 13
  • Nr.739 Wolfgang Rehlinger und Simprecht Hoser an die Geheimen von Augsburg – Regensburg, 1541 Juni 13
  • Nr. 740 Bericht Hans von Dolzigs über seine Verhandlung mit Lgf. Philipp von Hessen – Regensburg, 1541 Juni 13
  • Nr. 741 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an Hans von Pack – Wittenberg, 1541 Juni 13
  • Nr. 742 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an Franz Burchard – Wittenberg, 1541 Juni 14
  • Nr.743 Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst von Sachsen an die sächsischen Reichstagsgesandten – Wittenberg, 1541 Juni 14
  • Nr.744 Bgm. und Rat von Nürnberg an Clemens Volkamer und Erasmus Ebner – Nürnberg, 1541 Juni 14
  • Nr.745 Bgm. und Rat von Frankfurt an Johann von Glauburg und Hieronymus zum Lamb – Frankfurt, 1541 Juni 14
  • Nr. 746 Konrad Zwick an Bgm. und Rat von Konstanz – Regensburg, 1541 Juni 15
  • Nr.747 Johann von Glauburg und Hieronymus zum Lamb an Bgm. und Rat von Frankfurt – Regensburg, 1541 Juni 15
  • Nr. 748 Granvelle an Kgn. Maria – Regensburg, 1541 Juni 15
  • Nr. 749 Wolfgang Rehlinger, Simprecht Hoser und Konrad Hel an Bgm. und Rat von Augsburg – Regensburg, 1541 Juni 16
  • Nr.750 Die herzoglich-sächsischen Reichstagsgesandten an Hg. Heinrich – Regensburg, 1541 Juni 16
  • Nr.751 Nikolaus Holstein an Hg. Ernst I. von Braunschweig-Lüneburg – Regensburg, 1541 Juni 16
  • Nr.752 Die sächsischen Reichstagsgesandten an Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst – Regensburg, 1541 Juni 16
  • Nr.753 Hg. Ulrich von Württemberg an Klaus von Grafeneck und Philipp Lang – Nürtingen, 1541 Juni 17
  • Nr.754 Jakob Sturm und Batt von Duntzenheim an den Rat von Straßburg – Regensburg, 1541 Juni 17
  • Nr. 755 Hans von Dolzig, Hans von Pack und Franz Burchard an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Regensburg, 1541 Juni 18/[23]
  • Nr.756 [Franz Burchard] an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Regensburg, 1541 Juni 18
  • Nr.757 Bgm. und Rat von Nürnberg an Clemens Volkamer und Erasmus Ebner – Nürnberg, 1541 Juni 18
  • Nr.758 Jakob Ehinger an Bgm. und Rat von Heilbronn – Regensburg, 1541 Juni 18
  • Nr. 759 Hieronymus Boner an Bgm. und Rat von Colmar – Regensburg, 1541 Juni 18
  • Nr.760 Propst Johann Astmann und Johann Marquardt an Mgf. Ernst I. von Baden-Durlach – Regensburg, 1541 Juni 18
  • Nr.761 Wolfgang Rehlinger, Simprecht Hoser und Konrad Hel an Bgm. und Rat von Augsburg – Regensburg, 1541 Juni 19
  • Nr.762 Die sächsischen Reichstagsgesandten an Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst – Regensburg, 1541 Juni 20
  • Nr. 763 Franz Burchard an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Regensburg, 1541 Juni 20
  • Nr.764 Johann Feige an Lgf. Philipp von Hessen – Regensburg, 1541 Juni 20
  • Nr.765 Wolfgang Rehlinger, Simprecht Hoser und Konrad Hel an Bgm. und Rat von Augsburg – Regensburg, 1541 Juni 20
  • Nr.766 Die sächsischen Reichstagsgesandten an Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst – Regensburg, 1541 Juni 21
  • Nr.767 Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst von Sachsen an die sächsischen Reichstagsgesandten – Torgau, 1541 Juni 21
  • Nr.768 Lgf. Philipp von Hessen an Johann Feige – Meiningen, 1541 Juni 21
  • Nr.769 [Johann Feige] an Lgf. Philipp von Hessen – Regensburg, 1541 Juni 21
  • Nr. 770 Johann von Vlatten an Hg. Wilhelm V. von Jülich-Kleve-Berg – Regensburg, 1541 Juni 21
  • Nr.771 Klaus von Grafeneck und Philipp Lang an Hg. Ulrich von Württemberg – Regensburg, 1541 Juni 21
  • Nr. 772 Kf. Joachim II. von Brandenburg an Lgf. Philipp von Hessen – Regensburg, 1541 Juni 22
  • Nr.773 Die sächsischen Reichstagsgesandten an Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst – Regensburg, 1541 Juni 22
  • Nr. 774 Johann von Glauburg und Hieronymus zum Lamb an Bgm. und Rat von Frankfurt – Regensburg, 1541 Juni 22
  • Nr.775 Wolfgang Rehlinger, Simprecht Hoser und Konrad Hel an Bgm. und Rat von Augsburg – Regensburg, 1541 Juni 22
  • Nr. 776 Franz Burchard an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Regensburg, 1541 Juni 23
  • Nr.777 Die hessischen Reichstagsgesandten an Lgf. Philipp – Regensburg, 1541 Juni 23
  • Nr.778 Bgm. und Rat von Nürnberg an Clemens Volkamer und Erasmus Ebner – Nürnberg, 1541 Juni 23
  • Nr. 779 Wolfgang Vogelmann an Bgm. und Rat von Nördlingen – Regensburg, 1541 Juni 24
  • Nr.780 Konrad Zwick an Bgm. und Rat von Konstanz – Regensburg, 1541 Juni 25
  • Nr.781 Die hessischen Reichstagsgesandten an Lgf. Philipp – Regensburg, 1541 Juni 25
  • Nr.782 Der Rat von Augsburg an Wolfgang Rehlinger, Simprecht Hoser und Konrad Hel – Augsburg, 1541 Juni 25
  • Nr. 783 Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst von Sachsen an die sächsischen Reichstagsgesandten – Torgau, 1541 Juni 26
  • Nr.784 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an F. Wolfgang von Anhalt, Hans von Dolzig, Hans von Pack und Franz Burchard – Torgau, 1541 Juni 26
  • Nr.785 Hg. Heinrich von Sachsen an die herzoglich-sächsischen Reichstagsgesandten – Dresden, 1541 Juni 26
  • Nr. 786 Bgm. und Rat von Frankfurt an Johann von Glauburg und Hieronymus zum Lamb – Frankfurt, 1541 Juni 26
  • Nr.787 Johann von Glauburg und Hieronymus zum Lamb an Bgm. und Rat von Frankfurt – Regensburg, 1541 Juni 26
  • Nr.788 Lgf. Philipp von Hessen an Johann Feige – Friedewald, 1541 Juni 27
  • Nr. 789 Wolfgang Rehlinger, Simprecht Hoser und Konrad Hel an Bgm. und Rat von Augsburg – Regensburg, 1541 Juni 27
  • Nr.790 Wolfgang Rehlinger, Simprecht Hoser und Konrad Hel an Bgm. und Rat von Augsburg – Regensburg, 1541 Juni 27
  • Nr.791 Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst von Sachsen an die sächsischen Reichstagsgesandten – Torgau, 1541 Juni 28
  • Nr. 792 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an Franz Burchard – Torgau, 1541 Juni 28
  • Nr.793 Die Würzburger Reichstagsgesandten an Bf. Konrad IV. – Regensburg, 1541 Juni 28
  • Nr.794 Jodocus Hoetfilter an Kard. Farnese – Regensburg, 1541 Juni 28
  • Nr.795 Die hessischen Reichstagsgesandten an Lgf. Philipp – Regensburg, 1541 Juni 29
  • Nr.796 Johann Feige an Lgf. Philipp von Hessen – Regensburg, 1541 Juni 29
  • Nr. 797 Lgf. Philipp von Hessen an Johann Feige, Alexander von der Thann, Johann Keudel und Sebastian Aitinger in Regensburg – Battenberg, 1541 Juni 29
  • Nr.798 Christoph Welsinger an Bf. Wilhelm III. von Straßburg – Regensburg, 1541 Juni 29
  • Nr.799 Nikolaus Holstein an Hg. Ernst I. von Braunschweig-Lüneburg – Regensburg, 1541 Juni 29
  • Nr.800 Klaus von Grafeneck und Philipp Lang an Hg. Ulrich von Württemberg – Regensburg, 1541 Juni 29
  • Nr.801 Propst Johann Astmann und Johann Marquardt an Mgf. Ernst I. von Baden-Durlach – Regensburg, 1541 Juni 29
  • Nr.802 Karl V. an Bgm. und Rat von Lübeck – Regensburg, 1541 Juni 29
  • Nr.803 Die sächsischen Reichstagsgesandten an Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst – Regensburg, 1541 Juni 30
  • Nr.804 Gregor Brück an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Wittenberg, 1541 Juni 30
  • Nr.805 Wolfgang Rehlinger und Simprecht Hoser an Bgm. und Rat von Augsburg – Regensburg, 1541 Juni 30
  • Nr.806 Konrad Zwick an Bgm. und Rat von Konstanz – Regensburg, 1541 Juni 30
  • Nr.807 Bgm. und Rat von Nördlingen an Wolfgang Vogelmann – [Nördlingen], 1541 Juni 30
  • Nr.808 Jakob Ehinger an Bgm. und Rat von Heilbronn – Regensburg, 1541 Juni 30/Juli 1
  • Nr.809 Hgn. Elisabeth von Braunschweig-Calenberg an den Kaiser – o. Ort, [1541 Ende Juni/Juli]
  • Nr. 810 Goswin von Lomersheim und Peter Bellinghausen an Bgm. und Rat von Köln – Regensburg, 1541 Juli 1
  • Nr.811 Hans von Dolzig an Hans von Ponickau – Regensburg, 1541 Juli 1
  • Nr.812 Die Würzburger Reichstagsgesandten an Bf. Konrad IV. – Regensburg, 1541 Juli 1/4
  • Nr.813 Wolfgang Vogelmann an Bgm. und Rat von Nördlingen – Regensburg, 1541 Juli 2
  • Nr.814 Bericht Wolfgang Vogelmanns über die Beratungen der protestantischen Stände über das Kolloquiumsergebnis – [Regensburg, 1541 Juli 2]
  • Nr. 815 Kf. Johann Friedrich [und Hg. Johann Ernst von Sachsen] an die sächsischen Reichstagsgesandten – Torgau, 1541 Juli 3
  • Nr.816 Bericht Hans von Dolzigs über seine Verhandlungen mit Hans Hofmann – Regensburg, [1541 Juli 3]
  • Nr.817 Gregor Brück an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Wittenberg, 1541 Juli 3
  • Nr.818 Christoph Welsinger an Bf. Wilhelm III. von Straßburg – Regensburg, 1541 Juli 3
  • Nr. 819 Bgm. und Rat von Nürnberg an Clemens Volkamer und Erasmus Ebner – Nürnberg, 1541 Juli 3
  • Nr. 820 Jakob Sturm und Batt von Duntzenheim an Bgm. und Rat von Straßburg – Regensburg, 1541 Juli 3
  • Nr.821 Kf. Johann Friedrich [und Hg. Johann Ernst von Sachsen] an die sächsischen Reichstagsgesandten – Torgau, 1541 Juli 4
  • Nr.822 Konrad Zwick an Bgm. und Rat von Konstanz – [Regensburg], 1541 Juli 4/6
  • Nr.823 Klaus von Grafeneck an Hg. Ulrich von Württemberg – Regensburg, 1541 Juli 4
  • Nr.824 Hg. Ernst I. von Braunschweig-Lüneburg an Nikolaus Holstein – Celle, 1541 Juli 4
  • Nr.825 Wolfgang Vogelmann an Bgm. und Rat von Nördlingen – Regensburg, 1541 Juli 4
  • Nr.826 Konrad Metsch an Mgf. Johann von Brandenburg-Küstrin – Regensburg, 1541 Juli 4
  • Nr. 827 Gerwig Blarer, Abt von Weingarten, an Hans von Hinwil – Regensburg, 1541 Juli 4
  • Nr. 828 Die hessischen Reichstagsgesandten an Lgf. Philipp – Regensburg, 1541 Juli 5
  • Nr.829 Sebastian Aitinger an Lgf. Philipp von Hessen – Regensburg, 1541 Juli 5
  • Nr.830 Die sächsischen Reichstagsgesandten an Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst – Regensburg, 1541 Juli 5
  • Nr. 831 Die sächsischen Reichstagsgesandten an Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst – Regensburg, 1541 Juli 5
  • Nr.832 Franz Burchard an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Regensburg, 1541 Juli 5
  • Nr. 833 Johann von Glauburg und Hieronymus zum Lamb an Bgm. und Rat von Frankfurt – Regensburg, 1541 Juli 5
  • Nr.834 Wolfgang Vogelmann an Bgm. und Rat von Nördlingen – Regensburg, [1541 Juli 5]
  • Nr.835 Johann Hardt und Berthold Achtermann an Bgm. und Rat von Goslar – Regensburg, 1541 Juli 5
  • Nr.836 Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst von Sachsen an die sächsischen Reichstagsgesandten – Torgau, 1541 Juli 6
  • Nr.837 Wolfgang Rehlinger und Simprecht Hoser an Bgm. und Rat von Augsburg – Regensburg, 1541 Juli 6
  • Nr. 838 Johannes Gropper an den Klerus von Köln – Regensburg, 1541 Juli 6
  • Nr.839 Bgm. und Rat von Nördlingen an Wolfgang Vogelmann – [Nördlingen], 1541 Juli 6
  • Nr.840 Die hessischen Reichstagsgesandten an [Lgf. Philipp] – Regensburg, 1541 Juli [7]
  • Nr.841 Wolfgang Vogelmann an Bgm. und Rat von Nördlingen – Regensburg, 1541 Juli 7
  • Nr.842 Die sächsischen Reichstagsgesandten an Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst – Regensburg, 1541 Juli 8
  • Nr.843 Franz Burchard an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Regensburg, 1541 Juli 8
  • Nr.844 Die herzoglich-sächsischen Reichstagsgesandten an Hg. Heinrich – Regensburg, 1541 Juli 8
  • Nr.845 Wolfgang Rehlinger, Simprecht Hoser und Claudius Peutinger an Bgm. und Rat von Augsburg – Regensburg, 1541 Juli 9
  • Nr. 846 Klaus von Grafeneck an Hg. Ulrich von Württemberg – Regensburg, 1541 Juli 9
  • Nr. 847 Hg. Ernst I. von Braunschweig-Lüneburg an Nikolaus Holstein – Celle, 1541 Juli 9
  • Nr.848 Wolfgang Rehlinger an Georg Herwart – Regensburg, 1541 Juli 9
  • Nr. 849 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an Hans von Dolzig, Hans von Pack und Franz Burchard – Torgau, 1541 Juli 10
  • Nr.850 Hieronymus Boner an Bgm. und Rat von Colmar – Regensburg, 1541 Juli 10
  • Nr.851 Johann von Glauburg und Hieronymus zum Lamb an Bgm. und Rat von Frankfurt – Regensburg, 1541 Juli 10
  • Nr.852 Georg Herwart und Mang Seitz an die Augsburger Reichstagsgesandten – Augsburg, 1541 Juli 10
  • Nr. 853 Bgm. und Rat von Nördlingen an Wolfgang Vogelmann – [Nördlingen], 1541 Juli 10
  • Nr.854 Bgm. und Rat von Nürnberg an Hieronymus Baumgartner und Sebald Haller – Nürnberg, 1541 Juli 11
  • Nr.855 Goswin von Lomersheim und Peter Bellinghausen an Bgm. und Rat von Köln – Regensburg, 1541 Juli 11
  • Nr.856 Lgf. Philipp von Hessen an Johann Feige, Alexander von der Thann, Johann Keudel und Sebastian Aitinger – Kassel, 1541 Juli 12
  • Nr.857 Hg. Ulrich von Württemberg an Klaus von Grafeneck und Christoph von Venningen – Nürtingen, 1541 Juli 12
  • Nr.858 Bgm. und Rat von Augsburg an die Augsburger Reichstagsgesandten – Augsburg, 1541 Juli 12
  • Nr.859 Wolfgang Rehlinger, Simprecht Hoser und Claudius Peutinger an Bgm. und Rat von Augsburg – Regensburg, 1541 Juli 12
  • Nr. 860 Die sächsischen Reichstagsgesandten an Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst – Regensburg, 1541 Juli 13
  • Nr.861 Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst von Sachsen an die sächsischen Reichstagsgesandten – Torgau, 1541 Juli 13
  • Nr.862 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an Franz Burchard – Torgau, 1541 Juli 13
  • Nr.863 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an Lgf. Philipp von Hessen – Torgau, 1541 Juli 13
  • Nr.864 Johann von Glauburg und Hieronymus zum Lamb an Bgm. und Rat von Frankfurt – Regensburg, 1541 Juli 13
  • Nr.865 Wolfgang Rehlinger und Simprecht Hoser an Georg Herwart und Mang Seitz – Regensburg, 1541 Juli 13
  • Nr.866 Kf. Johann Friedrich [und Hg. Johann Ernst von Sachsen] an die sächsischen Reichstagsgesandten – Torgau, 1541 Juli 14
  • Nr.867 Franz Burchard an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Regensburg, 1541 Juli 14
  • Nr.868 Lgf. Philipp von Hessen an Johann Feige – Ritte, 1541 Juli 14
  • Nr.869 Die hessischen Reichstagsgesandten an Lgf. Philipp – Regensburg, 1541 Juli 14
  • Nr.870 Wolfgang Vogelmann an Bgm. und Rat von Nördlingen – Regensburg, 1541 Juli 14
  • Nr.871 Johann Hardt und Berthold Achtermann an Bgm. und Rat von Goslar – Regensburg, 1541 Juli 14
  • Nr.872 Bgm. und Rat von Augsburg an die Augsburger Reichstagsgesandten – Augsburg, 1541 Juli 14
  • Nr.873 Bgm. und Rat von Speyer an Friedrich Meurer und Adam von Berstein – Speyer, 1541 Juli 14
  • Nr.874 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an die sächsischen Reichstagsgesandten – Weidenhain, 1541 Juli 15
  • Nr.875 Wolfgang Rehlinger, Simprecht Hoser und Claudius Peutinger an Bgm. und Rat von Augsburg – Regenspurg, 1541 Juli 15
  • Nr. 876 Karl V. an Kgn. Maria – Regensburg, 1541 Juli 16
  • Nr.877 Lgf. Philipp von Hessen an die hessischen Reichstagsgesandten – Ritte, 1541 Juli 16
  • Nr.878 Wolfgang Vogelmann an Bgm. und Rat von Nördlingen – Regensburg, 1541 Juli 16
  • Nr.879 Die Älteren von Nürnberg an Hieronymus Baumgartner und Sebald Haller – [Nürnberg], 1541 Juli 16
  • Nr. 880 Jakob Ehinger an Bgm. und Rat von Heilbronn – Regensburg, 1541 Juli 16
  • Nr. 881 Johann Marquardt an Mgf. Ernst I. von Baden-Durlach – Regensburg, 1541 Juli 17
  • Nr.882 Wolfgang Rehlinger und Simprecht Hoser an Georg Herwart – Regensburg, 1541 Juli 17
  • Nr.883 Hg. Heinrich von Sachsen an die herzoglich-sächsischen Reichstagsgesandten – Dresden, 1541 Juli 18
  • Nr.884 Konrad Zwick an Bgm. und Rat von Konstanz – Regensburg, 1541 Juli 19
  • Nr.885 Jakob Sturm und Batt von Duntzenheim an Bgm. und Rat von Straßburg – Regensburg, 1541 Juli 19
  • Nr. 886 Die sächsischen Reichstagsgesandten an Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst – Regensburg, 1541 Juli 19/20
  • Nr. 887 Wolfgang Vogelmann an Bgm. und Rat von Nördlingen – Regensburg, 1541 Juli 20
  • Nr.888 Bgm. und Rat von Nördlingen an Wolf Graf und Wolfgang Vogelmann – [Nördlingen], 1541 Juli 20
  • Nr.889 Wolfgang Rehlinger, Simprecht Hoser und Claudius Peutinger an die Geheimen von Augsburg – Regensburg, 1541 Juli 20
  • Nr.890 Bgm. und Rat von Nürnberg an Hieronymus Baumgartner und Sebald Haller – [Nürnberg], 1541 Juli 20
  • Nr.891 Bgm. und Rat von Speyer an Friedrich Meurer und Adam von Berstein – [Speyer], 1541 Juli 20
  • Nr.892 Wolfgang Rehlinger, Simprecht Hoser und Claudius Peutinger an die Geheimen von Augsburg – Regensburg, 1541 Juli 21
  • Nr.893 Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst von Sachsen an die sächsischen Reichstagsgesandten – Herzberg, 1541 Juli 22
  • Nr. 894 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an Franz Burchard – Herzberg, 1541 Juli 22
  • Nr.895 Die Würzburger Reichstagsgesandten an Bf. Konrad IV. – Regensburg, 1541 Juli 22
  • Nr.896 Wolfgang Rehlinger an Georg Herwart – Regensburg, 1541 Juli 22
  • Nr.897 Christoph Welsinger an Bf. Wilhelm III. von Straßburg – Regensburg, 1541 Juli 23
  • Nr.898 Die Älteren von Nürnberg an Hieronymus Baumgartner und Sebald Haller – [Nürnberg], 1541 Juli 23
  • Nr. 899 Bgm. und Rat von Nürnberg an Hieronymus Baumgartner und Sebald Haller – [Nürnberg], 1541 Juli 23
  • Nr.900 Lgf. Philipp von Hessen an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Kartause Eppenberg, 1541 Juli 23
  • Nr.901 Die sächsischen Reichstagsgesandten an Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst – Regensburg, 1541 Juli 24
  • Nr.902 Johann von Glauburg und Hieronymus zum Lamb an Bgm. und Rat von Frankfurt – Regensburg, 1541 Juli 24
  • Nr.903 Johann von Glauburg an Bgm. und Rat von Frankfurt – Regensburg, 1541 Juli 24
  • Nr.904 Bgm. und Rat von Nürnberg an Hieronymus Baumgartner und Sebald Haller – [Nürnberg], 1541 Juli 24
  • Nr.905 Die Würzburger Reichstagsgesandten an Bf. Konrad IV. – Regensburg, 1541 Juli 24
  • Nr.906 Wolfgang Rehlinger, Simprecht Hoser und Konrad Hel an Bgm. und Rat von Augsburg – Regensburg, 1541 Juli 24
  • Nr. 907 Bgm. und Rat von Goslar an Johann Hardt und Berthold Achtermann – Goslar, 1541 Juli 25
  • Nr. 908 Klaus von Grafeneck und Christoph von Venningen an Hg. Ulrich von Württemberg – Regensburg, 1541 Juli 25
  • Nr.909 Die herzoglich-sächsischen Reichstagsgesandten an Hg. Heinrich – Regensburg, 1541 Juli 25
  • Nr.910 Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst von Sachsen an die sächsischen Reichstagsgesandten – Liebenwerda, 1541 Juli 26
  • Nr. 911 Johann Marquardt an Mgf. Ernst I. von Baden-Durlach – Regensburg, 1541 Juli 26
  • Nr. 912 Hg. Ulrich von Württemberg an Klaus von Grafeneck und Christoph von Venningen – Urach, 1541 Juli 26
  • Nr. 913 Bgm. und Rat von Nürnberg an Hieronymus Baumgartner und Sebald Haller – [Nürnberg], 1541 Juli 26
  • Nr.914 Wolfgang Rehlinger und Simprecht Hoser an Bgm. und Rat von Augsburg – Regensburg, 1541 Juli 26
  • Nr. 915 Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst von Sachsen an die sächsischen Reichstagsgesandten – Liebenwerda, 1541 Juli 27
  • Nr. 916 Aufzeichnung Franz Burchards über die Audienz bei Hg. Wilhelm IV. von Bayern am 27. Juli 1541 – [Regensburg, 1541 Juli ca. 27]
  • Nr.917 Wolf Graf und Wolfgang Vogelmann an Bgm. und Rat von Nördlingen – Regensburg, 1541 Juli 27
  • Nr.918 Wolf Graf und Wolfgang Vogelmann an Bgm. und Rat von Nördlingen – Regensburg, 1541 Juli 28
  • Nr.919 Die sächsischen Reichstagsgesandten an Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst – Regensburg, 1541 Juli 29
  • Nr.920 Johann Feige an Lgf. Philipp von Hessen – Regensburg, 1541 Juli 29
  • Nr.921 Bgm. und Rat von Nördlingen an Wolf Graf und Wolfgang Vogelmann – [Nördlingen], 1541 Juli 30
  • Nr.922 Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst von Sachsen an die sächsischen Reichstagsgesandten – Torgau, 1541 Juli 31
  • Nr.923 Die sächsischen Reichstagsgesandten an Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst – Regensburg, 1541 August 1
  • Nr.924 Bericht über die Schlussverhandlungen auf dem Regensburger Reichstag für Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst von Sachsen – o. Ort, [1541 nach August 1]
  • Nr.925 Siebert von Löwenberg an Cornelius Schepper – Regensburg, [1541] August 2
  • Nr.926 Johann Feige an Lgf. Philipp von Hessen – Bamberg, 1541 August 5
  • Nr. 927 Karl V. an Kg. Ferdinand – Innsbruck, 1541 August 6
  • Nr. 928 Johann Feige an Lgf. Philipp von Hessen – Neustadt vor der Rhön, 1541 August 7
  • Nr.929 Bgm. und Rat von Nördlingen an Bgm. und Rat von Giengen – [Nördlingen], 1541 August 9
  • Nr. 930 Lgf. Philipp von Hessen an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Zapfenburg, 1541 August 13
  • Nr. 931 Kg. Ferdinand an Karl V. – Wiener Neustadt, 1541 August 14
  • Nr.932 Kf. Albrecht von Mainz an Karl V. – Aschaffenburg, 1541 August 16
  • Nr. 933 Johann Weißenfelder an Kf. Albrecht von Mainz – Landshut, 1541 August 21
  • Nr. 934 Bgm. und Rat von Speyer an Bgm. und Rat von Köln – [Speyer], 1541 August 25
  • Nr.935 Bgm. und Rat von Frankfurt an Kf. Albrecht von Mainz – Frankfurt, 1541 August 25
  • Nr. 936 Wolf von Pappenheim, seine Brüder und Vettern an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – o. Ort, 1541 September 1
  • Nr.937 Bgm. und Rat von Frankfurt an Kf. Albrecht von Mainz – [Frankfurt], 1541 September 6
  • Nr. 938 [Gereon Sailer] an [Lgf. Philipp von Hessen] – o. Ort, [1541 September 8]
  • Nr. 939 Kard. Contarini an Kf. Albrecht von Mainz – Lucca, 1541 September 19
  • Nr.940 Karl V. an Kgn. Maria – La Spezia, 1541 September 23
  • XI. Urkunden und Akten zur Schlussphase des Reichstages

    XI. Urkunden und Akten zur Schlussphase des Reichstages

  • XI,1 Der Reichsabschied vom 29. Juli 1541
  • XI,2 Die Deklarationen Karls V. zum Regensburger Reichsabschied für die Konfessionsparteien
  • XI,3 Protestationen und Vorbehaltserklärungen
  • XI,4 Nebenabschiede
  • Register der Personen- und Ortsnamen

    Register der Personen- und Ortsnamen

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    « ŠV,2 Die Verhandlungen der altgläubigen Reichsstädte über die Türkenhilfe und ihr Konflikt mit den altgläubigen Ständen über ihre Session und Stimmführung  »

    «Nr.208 Aktenbericht zu den Verhandlungen über Stand, Stimme und Session der Reichsstädte – o. Ort, o. Datum »

    Köln HASt, Köln und das Reich 218, fol. 287r–309r (Kop.); ÜS: Anno 1541 reichstage zu Regenspurg.

    Uff der ksl. und auch der kgl. Mt. insonders geschehene propositiones, betreffende die vergleichung der strittigen religion und dann auch ein eilende hilf wider den türcken (bey dern eröffnung dann der erbaren stett gesandten wie andere stende zugegen gewesen) hat sich gleich alsbald in furgenommener berathschlagung ein trennung und spaltung zwischen den stenden des reichs zugetragen, also das sich Kff., Ff. und andere stende der augspurgischen confession und sonderlich die, so der synawaldischen[sic!] ainigung zugethan, (welche man fast samentlich die protestierenden stende genent) und dann uff dem andern theil die churfursten, fursten, prelaten und graven der alten oder bäpstischen religion zusamengezogen und jedes theil in gehapten, sondern rethen seine andtwurt, mit was maß sie die begerte eilende hilf wider den Türcken bewilligen wolten, berathschlagt, auch also der ksl. und kgl. Mtt. underschidlich ubergeben und fürpracht. Darauß dann ervolgt, das die erbaren frey- und reichsstett, so gedachter religionsainigung oder protestation verwandt (dern gleichwol der grösser theil gewesen), bemelten irn mitverwandten Kff., Ff. und stenden sich durch ire gesandten dises reichstags durchauß anhengig gemacht und also neben und mit denselben die sachen berathschlagen und andtwurt geben helfen, alda sie dan auch nach irer vergleichung ire session und stimmen gehabt haben.

    Aber gegen der ubrigen stetten, so der protestation nit verwandt, ist es dises reichtags von den Kff., Ff. und stenden irer religion oder, so der protestation auch nit anhengig, gehalten worden, wie hernachvolgt: Als nemlich, nachdem gedachte churfursten, fursten, prelaten und graven, so der protestation nit zugethon, mit irer andtwurt und bewilligung, so sie, der ksl. und kgl. Mtt. der begerten hilf halb zu geben, bedacht, fertig gewesen, haben sie allererst Montags am 27. Junij vormittag die gesandten der stett, so, wie gehört, irer religion oder der protestation nit anhengig, fur sich erfordert und inen sollich ir bedachte und beschlossene andtwurt fürhalten lassen. Dern haben die bemelten unprotestierenden stett abschrift und bedacht gepetten, damit sie sich irer obern notturft nach auch darauf wüssten vernemmen zu lassen. Und wiewol inen nhun solche abschrift nit verwaigert, indem das solche bedachte andtwurtschrift nachmittag ingemein von den unprotestierenden stenden oder dern schreibern abgeschriben worden, so haben doch hoch- und wolermelte churfursten, fursten, prelaten und graven noch desselben tags abents zu siben uhrn zu den stetten Šgeschickt und inen anzaigen lassen, das sie, die stende, entschlossen, ehegemelte ire schriftliche andtwurt des andern tags, nemlich Dinstags zu morgen der ksl. Mt. zu uberandtwurten, dann ir Mt. in ansehung der nott umb eil und furderung angehalten. Haben also unerwartet und ungehört der stett meinung und bedachter notturft der ksl. Mt. mehrgedachte, ire verfasste andtwurt [Nr. 182] ubergeben.

    Und nachdem solches geschehen, haben eegedachte Kff., Ff. und stende noch desselben tags uff den abent den stetten durch sechs auß inen, den stenden, darzu verordente personen anzaigen und erpietten lassen, wo die stett in irer, der stende, ubergebner andtwurt etwas beschwerden zu haben vermeinten, weren dieselben sechs personen verordent, solche beschwerden von inen zu vernemmen. Dieweil aber solches vergeblich und als für einen unnottwendigen uberfluß bei den stetten geachtet, dieweil sie gewußt, das ir, der stende, andtwurt der ksl. Mt. schon desselben tags uberandtwurt gewesen, haben sie sich darauf gegen inen, den chur- und fürstlichen verordenten, nichts weitters einzulassen gewußt und sich gleichwol gegen denselben diser ungewonlichen neuerung und außschliessung, das, irer ungehört, also furtgeschritten wurde, beschwerdt, dieselbig geandet und geefert und demnach ein schrift an die ksl. Mt. gestelt und irer Mt. 29. Junij ubergeben, darinnen sie nit allein ire bedachte meinung und andtwurt der begerten hilf halben wider den Türcken underthenigist furpracht, sonder auch sich diser ungewonlichen und ungepürlichen ausschliessung, so inen von den obern stenden begegnet, beclagt und umb gnedigste abschaffung gepetten, wie solches die nachvolgendt schrift im buchstaben ferrer außweist. Der stett, so der protestation nit verwandt, sondere andtwurt mit einverleibter beclagung begegnetter ausschliessung, der ksl. Mt. 29. Junij ubergeben1. [...].

    Es haben auch neben disem der eebemelten stett gesandten nit underlassen, gleich des andern tags, nemlich ultima Junij, sich bey Kff., Ff. und andern obern stenden dieser obbemelten ausschliessung schriftlich zu beclagen mit inverleipter ersuechung und pitt, sich dergleichen beschwerlichen neuerung hinfurter zu enthalten etc. nach laut nachvolgender schrift2. [...].

    Und nachdem die hieob beschribne der stett an die ksl. Mt. gestelte supplication oder andtwurtschrift volgender zeit von irer Mt. Kff., Ff. und andern stenden des reichs zugestelt worden, haben sie darauf irer Mt. diese nachvolgende schrift uberraichen lassen, welche dann further auß irer Mt. bevelh der stett gesandten zugestelt worden, also lauttende3: [...].

    Diese erstgemelte der stende andtwurt oder bericht ist furter von den unprotestierenden stetten, nachdem es eine gemeine handlung und nunmer nit allein sie, sonder alle andere stett mit angetroffen, an der ubrigen stett gesandten auch pracht und darauf von inen samentlich nachbemelter gegenbericht oder replica Šverfasst und verglichen und der ksl. Mt. am 13. Julij ubergeben worden, also verlauttende4: [...].

    Wiewol nun die ksl. Mt. volgendts disen negstgemelten der stett gegenbericht oder replicam Kff., Ff. und andern obern stenden widerumb zustellen lassen, so ist doch darauf von iren kfl. und fstl. Gn. nichts weitters ervolgt noch einige schrift oder ableinung (davon die stett wissens haben) gepraucht, sonder seind sie, die stende, mit berathschlagung der sachen irem angemassten geprauch nach furtgeschritten. Und als sie in puncto religionis sich einer andtwurt oder bedenckens, der ksl. Mt. uff das zugestellt buech und der colloquenten gepflogene underrede etc. zu geben, veraint und entschlossen, (wie von dem und anderm bey registratur der gehaltenen reichstäg ferrer bericht zu finden) haben sie die stett irer profession, nemlich die unprotestierenden, für sich erfordert und inen dasselbig als für iren beschluß eröffnet mit dem anzaigen, das sie, die stende, bedacht weren, solche ire verfasste schrift nach mittag der ksl. Mt. zu uberandtwurten, darzu möchten sie, die stett, die iren auch verordnen.

    Nachdem aber die beratschlagung dieser ding gantz ausserhalb irer, der stett, beschehen und sie nit darzu gezogen noch in irer notturft gehört worden, haben sie sich zu verhüettung, das sie hierdurch den stenden nit etwas stillschweigendt einraumen und sich irer herprachten gerechtigkeit begeben thetten, enthalten, bey ubergebung negstgemelter andtwurt zu sein oder jemandts auß den iren darzu zu verordnen, sich auch dieser zugefüegten ausschliessung und furgenommener neuerung gegen den stenden nachmals wie zuvor auch beschwert und daneben, gleichwol ad partem, dem H. von Naues, der ksl. Mt. vicecantzler, durch etliche ire darzu verordenten, warumb sie hierzu nit verordnet, auch dabey anzaigen lassen, das sie inen ermelt der stende bedencken in puncto religionis nit liessen mißfallen, ausserhalb dessen, das sie von iren obern keinen bevelh hetten, die protestierenden stende in ichten zu verunglimpfen, sonder bitten, das die ksl. Mt. zwischen beiden theilen gnedigist die vergleichung suechen wollte etc.

    Item, unlangs hernach, als sich in disem puncten religionis die ksl. Mt. uff beiderseits religionsverwandten stende underschidliche bedencken resolvirt und darauf bey inen abermals spaltige meinungen (so in schriften verfasst) furgefallen, seind die stett, der protestation nit verwandt, (dann die andern wie obgemelt allenthalben iren mitconfessionsverwandten stenden angehangen) am 17. Julij fur etliche chur- und furstliche verordenten in die gemein rhattstuben erfordert und inen daselbst gemelte zwue underschidliche andtwurten furgehalten und zu verlesen angepotten worden. Dieweil aber solche schriften etwas lang und den gesandten der ehegemelten stett, ire notturft darauf also in eil einzunemen und zu fassen, nit wol müglich gewesen, haben sie abschrift und einen kleinen bedacht mit erpiettung, sich furderlichist darauf wider vernemmen zu lassen, begert. Solches ist inen aber beides abgeschlagen, allein Šmit der stumpfen vermeldung, das sie, die verordenten, keinen weittern bevelh hetten, dann inen, den stetten, die schriften zu eröffnen und fürzulesen. Seind also die gedachten andtwurten [Nr. 146, Nr. 149] further der ksl. Mt. durch sie, die andern stende, ausserhalb und ungehört der stett fürpracht worden. Darumb der stett gesandten geursacht, ir andtwurt und meinung in berurtem puncten religionis und auch des cammergerichts halb der ksl. Mt. in einer schrift (wie zur notturft auß derselben zu vernemmen) abermals zu ubergeben, welche schrift dann, sovil hieher gehörig, nemlich der stett stand und stimm etc. oder begegnette ausschliessung belangendt, disen nachvolgenden anfang und ende gehabt5. [...].

    Solche schrift oder anlangen hat aber gleich so wenig als das ander obgemelt etwas verfangen, darumb dann abermals und gleich als zum uberfluß der stett gesandten der ksl. Mt. diese hernach beschribne kurtze anmahnung und erinnerungsschrift 25. Julij ubergeben und gepetten, das doch ir Mt. vor irem abraysen (welches vor augen gewesen) inen gepürende abwendung irer beschwerden gnedigist verfuegen und verschaffen wollte etc., ferrern inhalts solcher schrift, also lauttende6: [...].

    Aber es ist auch diese anmanung der stett halben vergebens und unfruchtbar gewesen, und hat die ksl. Mt. in puncto religionis, auch friden und rechtens zwischen beiderseitz confessions- oder religionsverwandten stenden particularunderhandlung und -tractation pflegen, auch etliche notteln und moderirte articul stellen und darauf zu dem abschid greiffen lassen und sonderlich den stenden der protestation verwandt (denen dann wie obgemelt die stett gleicher profession durchauß angehangen) mit einer sondern gegebnen nebendeclaration also iren willen gemacht, das sie darauf und anderst nit den abschid gewilligt und angenommen.

    Dieweil aber die gesandten der ubrigen, hoc est der unprotestierenden stett, wie hieoben außgefurt, dises reichstags uber alles ir supplicirn, begern und ansuechen mertheils von allen berathschlagungen wider alt herkommen außgeschlossen, und es Kff., Ff. und andere obere stende dafür halten wöllen, was sie beschliessen und den stetten fürhielten, das sie demselben stracks, auch irer notturft unverhört, zu verfolgen schuldig sein sollten, haben sich dieselben der siglung oder beliebung des abschids (in sonderheit, dieweil auch derselbig gantz ausserhalb der stett berathschlagt und in die feder pracht) geeiffert und verwaigert. Derwegen dann, gleichwol nach abraisen der ksl. Mt., aller stett gesandten ingemein vor die kgl. Mt. beschickt und durch ir Mt. mit allerhandt furgewendter entschuldigung, einbildung und persuasion bey und mit inen gehandelt und angehalten worden, solchen abschid wie andere stende auch anzunemen und mitzusiglen etc. Darauf ist irer kgl. Mt. von den stettgesandten ungeverlich dahin geandtwurtet, das die stett, der protestation Šund augspurgischen confession verwandt, den abschid mit massen wie andere ire mitverwandten stende eingangen, darumb sie die siglung nit zu waigern begerten. So weren etlich der andern stett, die solche siglung auch leiden möchten. Aber den gesandten der stett Cöln, Metz, Wormbs und Speyer wollte beschwerlich, auch bey iren oberkeitten verweißlich fallen, dieweil inen nit eigentlich wissent, was der verfasste abschid inhielte, und sie auch desselben von Kff., Ff. und andern stenden weder abschrift noch besichtigung erlangen hetten mügen, denselben zu- oder abzusagen oder in desselben versiglung zu bewilligen. Also und dieweil sich dann ehegemelter vier stett gesandten weitter nit begeben wöllen, hat die kgl. Mt. inen zugelassen, sich in schriften nach irer gelegenheit des abschids halben zu protestiern, mit weitterm gnedigstem erpietten, bey der ksl. Mt. diese sach zu befurdern und fur sich selbst daran zu sein, damit die geclagte der stett beschwerung, sovil müglich, abgewandt und sie ihres standts nit entsetzt wurden etc.

    Und ist demnach gemelter abschid auß zuelassung und bevelh der ubrigen stett von einem erbarn rhatt zu Regenspurg in namen gemeiner stett neben Kff., Ff. und andern stenden des reichs besigelt worden. Aber di gesandten der negstbestimpten vier stett haben diese nachvolgende schriftliche protestation wider den abschid gethon und in die meintzisch cantzley ubergeben, also lauttendt7: [...].

    Nota: Es geschicht in dem articulirten der stett libell, so anno 44 zu Speier der ksl. Mt. ubergeben, meldung, das uff gegenwürtigem reichstag der stett gesandten dannocht auch im ausschuß gewesen, welches ich alhie anzuregen auch nit underlassen wöllen, dann ich gleichwol dessen sonst bey den actis keinen bericht noch anzeig befunden8.

    «Nr.209 Resolution der altgläubigen Reichsstädte zur eilenden Türkenhilfe – Regensburg, 1541 Juni 291 »

    A  Wien HHStA, MEA RTA 7 Konv. II, fol. 167r–169v [sic!, irrtümliche Foliierung] (Kop.).

    ŠB  koll. München HStA, KBÄA 3153, fol. 64v–66v (Kop.); AV fol. 66v: Actum ultima Junii anno 41; DV fol. 69v: Mer ain supplication von den freien und reichsstetten, darin sy sich der Kff. und Ff., auch der abwesenden potschaften absonderung im rath beschweren.

    C  koll. München HStA; Kasten blau 271/1, fol. 95r–98r (Kop.).

    D  koll. Duisburg LAV NRW R, Jülich-Berg II 2271, fol. 349r–351r (Kop.); ÜS fol. 349r: Antwort der frey- und reichsstette gesandten, so der protestation nit verwant; AV fol. 349r: Ultima Junij 1541.

    Nachdem wir auf euer ksl. Mt. ausschreiben [Nr. 1] und erfordern von unsern obern alhere auf diesen reichsdage abgefertigt seindt, das wir vermoge euer ksl. Mt. ausschreiben und als derselben und deß hl. reichs gehorsame underthanen und glider alles das, so zu nutzs und wolfart des hl. reichs dienen und unsern obern immer mehr dreglich und leidlich sein mochte, sollen helfen ratschlagen, handeln und schliessen, so weren euer ksl. Mt. wir zu schuldiger gehorsam und allen sachen zum besten, sollichs neben andern Kff., Ff. und stenden unserm entpfangnem bevelch nach zu thun, gantzs willig und geneigt. So dragen sich aber die sachen dermassen zu, das wir zu solchem, doch unsernthalb unverschult, nit komen mogen. Dann nachdem Kff., Ff. und andere stende auf der hungerischen und osterreichischen botschaften werbung, auch folgents der röm. kgl. Mt., unsers allergnedigsten hern, furtrage und anzaige die sachen zu bedacht gezogen, hetten wir nichts liebers gesehen, dann das altem geprauch nach dieselben sachen in den dreien gesonderten der churfursten, dann der fursten, prelaten und graven und dann der stett räthen berathschlagt, dieselben rathschlege hin und wider gehört und hernachmaln zu ainhelligem beschluß, sovil moglich, bracht weren worden, damit man euer ksl. Mt. mit ainhelliger antwort aller stende hette begegnen mogen. So hat sich aber uber unsern willen und one unser verursachen trennung zwuschen obgemelten stenden zugedragen, darauß gefolgt, das unß von baiden thailn, weß sie sich auf der röm. kgl. Mt. furtrag und der baiden hungerischen und osterreichischen botschaften werbung entschlossen, in schriften nechst Montags [1541 Juni 27] zum thail zugestelt, zum thail vorgelesen und daneben angezaigt worden, das sie, sollich ir antwort euer ksl. Mt. gleich morgens zu ubergeben, willens weren.

    Wiewol wir unß nun gegen der churfursten, fursten, prelaten und graven, unserer religion verwant, verordenten, die unß sollichs furgehalten, beschwert, das diese antwort also unser unerhört fur ein gemainen beschluß aller dieser stende euer ksl. Mt. solt furgetragen werden, derhalben begert, das man uns bedacht daruff lassen und uns als glider deß hl. reichs, die von euer ksl. Mt. hiehere beschriben und erfordert weren, unsers bedenckens auch horen welte, in ansehung, das sollichs nit allain dem rechten und altem herekomen nach billich, Šsonder auch unser notdurft zum hochsten erfordert, so haben wir doch sollichs nit erlangen mogen und werden also von aller rathschlagung wider euer ksl. Mt. ausschreiben und erfordern, auch wider alle art und aigenschaft dieser gemainen hendel zu nit klainem nachthail unser obern außgeschlossen und ubergangen und also genottrengt, euer röm. ksl. Mt. als unsern ainichen und rechten hern und haubt umb gnedigst einsehen in aller underthenigkait zu bitten, domit wir von andern stenden dermassen von der berathschlagung nit außgeschlossen, sonder in sachen, darumb wir von eurer ksl. Mt. alhere beschriben und die unsere obern nit weniger dann andere stende berürn, unser notturft nach auch gehört und also mit gemainem rathe und bewilligung, sovil moglich, in sachen, da man sich wele vergleichen konte, moge geschlossen werden, und nit vonnöten sey, euer ksl. Mt. mit sonderer antwort zu bemühen, wie wir dann, itzt zu thun, gedrungen werden. Dan euer ksl. Mt. haben allergnedigist abzunemen, wo wir also stilschweigent darin gehellen solten, das, was andere stende bey sich beschliessen und fur gut ansehen, das wir sollichs solten annemen und vollstrecken helfen, das uns dardurch untregliche laste, wie zum thail schon im werckh, auferlegt und wir nit allein euer ksl. Mt., sonder alle andere reichsstende neben und mit eurer ksl. Mt. zu herrn haben musten. Dweil wir nun auß obgehörten ursachen zu solcher gemainer und ainhelliger antwort nit komen mogen, so seien wir, dieselbig also unser notturft nach hiemit euer ksl. Mt. in aller underthenigkait sonderlich zu geben, gedrungen. Bitten, dieselbig also gnedigst von unß aufzunemen2.

    Und seien, euer ksl. Mt. zu hochsten ehren, der röm. kgl. Mt. zu underthenigem gefallen, auch den hungerischen und osterreichischen landen zu nutzs und furstant ein eilende hilf in anzal deß halben romezugs, zu Wormbs bewilligt, drey monat lang und in dem fall der nottdurft auch den vierten monat zu laisten, urputig.

    Doch nachdem unsere obern hievor mit deß reichs anlagen ubermessig zu hoch ausserhalb ires vermogens und gegen etlichen andern stenden gantzs ungleich belegt und ubersetzt seien, tragen zu euer ksl. Mt. wir diese underthenigste hofnunge, euer ksl. Mt. werden die hievor vilmals verabschiete und vertröste der beschwerten stett ringerung allergnedigst ins werckh alhie bringen, auch gemainen friden und recht im hl. reich aufrichten und verordnen lassen. Und versteen die ermelte euer ksl. Mt. itzt angepottenne eilende hilf doruff, das der an- und abzug deß kriegsvolcks in die obgemelt bewilligt zeit gerechent, das auch die ubersolde einzuschlagen seien und ainem yden an seiner zal zugut Škomen und abgezogen werden sollen. Das auch die röm. kgl. Mt. auf ir erbieten deß reichs kriegsvolckh mit notturftigem geschutzs sambt der zugehorde auf ir Mt. costen versehen und gnedigst verordnen wolle, damit demselbigen kriegsvolckh an notturftiger profiandt umb ein gleichen und billichen pfening nit mangel gelassen werde. Und das euer ksl. Mt. allergnedigst zugeben und bewilligen wolle, das die frey- und reichsstett ire burgere und ingesessenen zu diesem christlichen werckh belegen mogen und dargegen dieselbigen der stette burger und ingesessenen von andern herschaften irer guter halb, so sie ausserthalben in denselben andern herschaften ligen haben, unangelegt und unbeschwert bleiben.

    Wir mogen auch leiden, das oberste, haubtleute und pfennigmaister alhie von allen stenden benent und verordent werden, das kriegsvolckh an gelegen orten anzunemen und zu mustern, von der stende gelt zu underhalten und nach aller nottdurft die bewilligt zeit zu geprauchen, die allen stenden nachmals erbare und billiche rechnung thun sollen. Das alles eure ksl. Mt. wir underthenigst bitten unser obern notturft nach von uns zu gnaden anzunemen, auch unsere obern und uns in allergnedigstem bevelch zu haben3.

    «Nr.210 Eingabe der altgläubigen Reichsstädte an die beiden oberen Kurien – Regensburg, 1541 Juni 30 »

    A  Wien HHStA, MEA RTA 7 Konv. II, fol. 172r–174r (Kop.).

    B  koll. Konstanz StadtA, G 19 (Reformationsakten), fol. 471r–473r (Kop.); AV fol. 473r: Praesentiert auf Dornstag nach Petri et Pauli anno 1541 [1541 Juni 30].

    C  koll. Frankfurt ISG, Reichssachen II Nr.909, fol. 190r–191v (Kop.); AV v. a. Hd. fol. 190r: ultima Junij.

    Uff daß furhalten von wegen euer kfl., fstl. Gn., Gn. und G., unß nechst Dienstags [1541 Juni 28] gescheen, da angezaigt, daß die beschwerden, ob wir der ainiche uber euer kfl., fstl. Gn., Gn. und G. schriftliche antwort, so dieselben, der ksl. Mt., unserm allergnedigisten hern, der begerten hilf halben Šgegen dem Thurckenn zu antwort zu geben, verfast hetten, daß dieselben von unß vernomen und angehort werden solten und das doruff euer kfl., fstl. Gn., Gn. und G. sich zu unß versehen welten, wir wurden daruber nichts neus wider alt herekomen furnemen etc., geben euer kfl., fstl. Gn., Gn. und G. wir undertheniger, dienstlicher und fruntlicher maynung zu erkennen, das, nachdem die röm. ksl. Mt., unser allergnedigister her, unsere obern als irer ksl. Mt. und deß hl. reichs underthanen und angehorigen glider in ansetzunga deß itzigen reichsdags erfordert und beschriben, das sie die iren alhere schicken wolten, in sachen, in solchem ausschreiben vermeldet, zu rathschlagen, handeln und schliessen zu helfen, unß auch neben euren kfl., fstl. Gn., Gn. und G. irer Mt. furtragen und begern furhalten und derselben abschrift und bedacht gnedigist werdenb lassen, wie dann sollichs von alter here allewege herekomen und ublich gewesen, so hetten wir gantzs undertheniglich verhofft, eure kfl., fstl. Gn., Gn. und G. wurden ir gutbeduncken und antwort, deren sie sich auf jungst gehaltennen furtrage der hilf halben gegen dem Thurckenn entschlossen und deren sie unß schriftlich copien mitgethailt, der ksl. Mt. zu ubergeben, so lang verzogen haben, biß sie unß als diejhenen, so auf der ksl. Mt. beschreiben alhere von unsern obern verordent und die die sache also mit angehetc und betrifft, auch gehört, wie dann sollichs nit allein die art, natur und aigenschaft solcher gemainen hendel, auch unser obern hochste notturft erfordert, sonder auch von alter also herekomen und gehalten worden ist, derhalben wir auch an die verordenten, so eur kfl., fstl. Gn., Gn. und G. maynung uns furgetragen, dinstlich gebetten und begert, unß ein kurtzen bedachtd zu vergonnen, damit unser bedencken und beschwerden herin auch gnediglich und gunstiglich, zuvor und ehe die antwort ksl. Mt. ubergeben werde, gehort und sollich antwort durch eure kfl. Gn., Gn. und G. und unß ainhelliglich und in beisein der unsern hett gegeben werden mogen, wie wir unß dann derselben nach anzaige, was wir ab der ungleichait deß wormbsischen anschlags und etlicher daruff gefolgter, den stetten beschwerlicher anlagen, auch vilmals daruff verabschiedter und vertroster ringerunge und, daß etliche oberkaiten im reich sich understunden, der erbarn frey- und reichsstett burger irer guter halb, so sie under denselben ligen hetten, solcher thurckenhilf wegen auch zu steuern, fur billich beschwerden drugen, mit euren kfl., fstl. Gn., Gn. und G. leichtlich verglichen haben wolten.

    Dweil aber wir solchen bedacht nit erlangen mogen und eure kfl., fstl. Gn., Gn. und G. mit irer antwort furtgefaren und dieselbig der ksl. Mt. in unserm abwesen ubergeben, seind wir verursacht worden, der ksl. Mt. unser underthenigst bedencken und antwort [Nr. 209] auch zuzustellen, wie wir unß dann, dasselbig auf irer Mt. ausschreiben, furtragen und begern, auch Šunsern deßhalben empfangennen bevelhen nach zu thun, schuldig achten und erkennen. Und ist sollichs von unß nit gescheen der meynung, etwas neus wider alt herekomen furzunemen oder von euren kfl., fstl. Gn., Gn. und G. unß one sondere, mergkliche und grosse nottwendigkait abzusondern und zu trennen, dann wir ye nichts liebers welten, dann daß wir bei und neben euren kfl., fstl. Gn., Gn. und G. als mitglider deß hl. reichs bleiben und in den gemainen hendeln, so unsere obern mit betreffen, yderzeit gehört und also unß, sovil imer muglich, mit denselben ainhelliger antwort entschliessen und vergleichen mochten. Dann euer kfl., fstl. Gn., Gn. und G. wissen sich gnediglich und gunstiglich wele zu erinnern, daß die furgefallen trennunge, so sich zwuschen den stenden alhie zugetragen, one unser verursachen bescheen und unß undertheniglich und treulich laidt ist.

    Dweil wir unß nun in gemeinen deß hl. reichs hendeln von euren kfl., fstl. Gn., Gn. und G., auch andern stenden deß hl. reichs, wie gehört, one sonder, groß und mergklich ursachen nit abzusondern begern, sonder in allem dem, das zu nutzs und welfart deß hl. reichs dienen mag, gern unsers geringen verstants und vermogens undertheniglich, dinstlich und fruntlich vernemen lassen wellen, so bitten eure kfl., fstl. Gn., Gn. und G. wir gantz undertheniglich, dinstlich und fruntlich, sie wollen unß von berathschlagung gemainer hendel und, derhalben wir von der ksl. Mt. alhere beschriben, nit außschliessen, sonder yderzeit uff eurer kfl., fstl. Gn., Gn. und G. bedencken unser notturft nach gnediglich und gunstiglich, wie herekomen, hören. So seindt wir yderzeit, mit euren kfl., fstl. Gn., Gn. und G. uns, sovil immer moglich, zu vergleichen und, alles, das unsern obern treglich, leidlich und gegen andern stenden gleichmessig, zu laisten und zu volziehen, urputig und willig. Euer kfl., fstl. Gn., Gn. und G. wellen auch dise unser anzaige, bitten und erpieten gnediglich, gunstiglich und kainer andern maynung, dann das es unserer obern notturft halb und auß erzelten ursachen undertheniger und dinstlicher maynung beschee, uffnemen und vermercken1.

    « Nr. Š211 Stellungnahme der altgläubigen Kurfürsten und Fürsten zur Resolution der altgläubigen Reichsstädte zur eilenden Türkenhilfe – Regensburg, 1541 Juli 61 »

    A  Wien HHStA, MEA RTA 7 Konv. II, fol. 263r–266v (Reinkonz.); AV fol. 263r: Antwort churfursten, fursten und stend uff der stet supplication.

    B  koll. München HStA, KBÄA 3153, fol. 80r–83v (Kop.), AV fol. 80r: Actum Regenspurg, den 6. Julij anno 41; DV fol. 83v: Der churfursten, furstn, prelatn und graven, auch der abwesenden potschaften der alten religion antwurt auf der frei- und reichsstet, die den protestirenden nit verwont sein, supplicacion.

    C  koll. München HStA, Kasten blau 271/1, fol. 112r–114v (Kop.); AV fol. 112r: 6. tag Julij. Der Kff., Ff., prelaten, graven und der abwesenden potschaften der alten religion antwort auf der frey- und reichsstet beswerung.

    D  koll. Duisburg LAV NRW R, Jülich-Berg II 2271, fol. 364r–366r (Kop.); ÜS fol. 364r: Antwort der churfursten, fursten, prelaten und graven und der abwesenden botschaften der alter religion uff ubergebene supplication der frey- und reichsstedte. Actum Ratisponae, 6. Julij 1541.

    Die supplication der frey- und reichsstet, weliche den protestirenden nit verwanth sein, uns verschiner tag in namen eurer ksl. Mt. gnediglich zugestellt, haben wir in aller underthenigkeit horen lesen, under anderm des inhalts, das sich in jungstem ratschlag, uff der hungerischen und osterreichischen botschaften werbung bedacht, zwischen den stenden trennung zutragen, darauß gevolgt, das den stetten solicher ratschlag zum teil in schrieften zugestellt und zum teil vorgelesen, mit anzeig, das die antwort eurer ksl. Mt. des volgenden morgen sollt gegeben werden, und, wiewoll sie darauf begert, inen ein bedacht zuzulassen und ir bedencken zu hören, so hetten sie doch solichs nit erlangen mugen, derwegen sie getrungen, eurer ksl. Mt. fur sich selbs ein sondere antwort zu geben, dann, wo sie das, so durch andere stendt beschlossen, stillschweigendt annemen sollten, wurden inen untregliche lest uffgelegt, musten auch neben eurer ksl. Mt. alle andere reichsstendt zu herren haben, und sich darauf erpietendt, die eilende hilf zu bewilligen uff etliche maß und condition, sonderlich das sie ir burger und ingesessen zu disem cristenlichen werck belegen mochten und das der stett burger und ingesessen von andern herrschaften irer gutter halben, so sie ausserthalb in andern herrschaften ligen haben, unangelegt und unbeschwerdt pleiben, wie solichs gemelte supplication nach lengs außweist2.

    Geben darauf eurer ksl. Mt. in aller underthenigstem gehorsam zu erkennen, als wir uns verschienner tag der eilenden turckenhilf halben entschlossen, haben wir gemelten stetten unsern ratschlag, wie in dem hl. reich gepreuchlich Šherkomen, mundlich und schrieftlich furhalten und werdena lassen, darauf sie, wie gemelt, einen bedacht gepetten, welicher inen nit geweigert, sonder angezeigt, wir weren bedacht, des volgenden morgens eurer ksl. Mt. die antwort undertheniglichen zu ubergeben, uß ursachen, das euer ksl. Mt. gnediglich begert, den handel uß erheischender notturft zu furdern, und hetten uns woll versehen, sie sollten sich altem geprauch nach mit uns vergleichen und den handel nit uffgezogen haben. Dieweil es aber nit beschehen und wir den verzug eurer ksl. Mt. und dem hl. reich nachteilig geacht, so haben wir eurer ksl. Mt. unser antwort undertheniglich ubergeben und uns gleichwol vernemen lassen, ir bedencken gnädiglich und gutlich auchb anzuhören. Als aber die unsern darzue verordenten des andern tags uf dem hauß erschinen, sein die von stetten mit irem bedencken nit geschickt noch fertig gewest, sonder haben sich vernemen lassen, solichs werc in schrieften gestellt, welichs sie uns furderlich zustellen wollten, wie beschehen, darauf wir uns gegen inen mit gepurlicher, unverweißlicher antwort vernemen lassen wollen.

    Das wir aber unser antwort dergestalt ubergeben, darzue hat uns neben vorerzelter ursach bewegen, das die stette nach altem, loblichem gebrauch und herkomen des hl. reichs sich jederzeit mit unserm ratschlag vergleichen sollen, wiewoll wir, des unangesehen, nit underlassen, wo sie etwas bedechten, das dem hl. reich in sonderheit furstendig und zu nutz und wollfart komen möcht, uns darin aller gepur auch zu erzeigen.

    So sein wir auch gemelten stetten nit gestendig, das sie ein solichen abgesönderten rathe neben uns haben, der uns an unsern ratschlegen und beschluß verhindern möcht, dieweil inen nach altem herkomen gepurt, sich nit allein mit uns zu vergleichen, sonder auch, was der mehrer teil under uns beschleust, neben uns zu leisten und zu vollziehen, wie auch in unserm rat der geringer dem merern teil weichen und volgen muß. Dochd legen wir inen auch kein untreglich last uff, dann so wir in des reichs sachen ichts beschliessen, das belangt uns nit weniger dann sie, tragen und leisten auch dasselb neben inen wie pillich. Das sie aber in einer sondern stuben die furfallenden reichssachen jederzeit auch bedencken und erwegen und solichs an uns, wie sich gepurt, gelangen, das ist uns nit zuwider, sofer sie sich altem herkomen und gebrauch nach mit uns vergleichen.

    Wiewoll nun gemelten stetten, ir bedencken zu hören, nit abgeschlagen ist, so haben sie siche doch von uns unpillich und unverursacht abgesondert und eure ksl. Mt. wider des reichs herkomen mit einer sondern, vermeinten antwort bemuhet, welchs eurer ksl. Mt., dem hl. reich und uns beschwerlich, nachteillig und den furfallenden sachen verhinderlich ist und darumb unser Šallerunderthenigst bit, eure ksl. Mt. wollen mit gemelten stetten gnediglich verfuegen, sich in allen des hl. reichs sachen altem herkomen und geprauch des hl. reichs gemeß zu halten, sich mit uns, wie obgemelt, zu vergleichen und von uns keinswegs abzusondern, sonder, was beschlossen ist, neben uns gehorsam zu leisten und zu volziehenf, damit soliche und dergleichen unnottig irrungen under den stenden des hl. reichs, weliche zu nachteil desselben zufallen mogen, verhueten, des reichs wolfart gesuecht und der alt, loblich geprauch desselben, wie der uff euer ksl. Mt. und uns herkomen ist, erhalten und gehandthabt werde.

    Das dann die stett ire vereidte und verpflichte burger mit steur anlegen, sovill sie des recht und fueg, damit haben wir wenig zu thun. Wo aber das wort ingesessen uff die geistlichen, die vom adel und andere personen, so auß eurer ksl. Mt. gnaden von gemeinem rechten und altem geprauch gefreit sein, solt verstanden und durch die stet gesuecht werden, dieselben mit einicher steur oder anlag zu belestigen, so sein wir ungezweiffelt, pitten auch underthenigst, euer ksl. Mt. wollen inen solichs keinswegs gestatten, sonder die obgemelten geistlichen, die vom adel und andere gefreitte personen bei iren herprachten freiheitten gnediglich handhaben, schutzen und schirmen gund bei altem geprauch und herkomen bleiben lassen–g.

    Die guetter belangendt, so ire burger in unsern landen und gepietten ligendt haben, so inen unangelegt pleiben sollten, tragen wir solichs unpillichen anmuttens, an euer ksl. Mt. gelangt, nit wenig beschwerung, dann die stet und ire burger, so under uns begut sein, haben sich leichtlich zu berichten, das sie von solichen guettern pilliche beschwerung, der auch die unsern nit erlassen werden, tragen sollen, wissen sihe [sic!]auch derselben nit zu erlassen, sonder wöllen uns vielmehr versehen, sie werden sich hierin selbs berichten und der gepur und pillicheit gemeß erzeigen3. Solichs haben wir eurer ksl. Mt. uff der stett ubergeben supplication zu undertheniger antwort nit verhalten wollen, gehorsamlich pittendt, die von uns in gnaden anzunemen und uns entschuldigt zu haben und unser allergnedigster herr zu sein und zu pleiben.

    «Nr. Š212 Gegendarstellung aller reichsstädtischen Gesandten zur Antwort des Kurfürsten- und Fürstenrates auf die Eingabe der altgläubigen Reichsstädte – Regensburg, 1541 Juli 13/141 »

    A  Wien HHStA, MEA RTA 7 Konv. II, fol. 268r–274v (Kop.); AS fol. 274v: Antwort deß hl. reichs gemainer frei- und reichsstett, praes. 15. Julii 41. Sol an die Kff., Ff. und stend gebracht werden.

    B  koll. München HStA, KBÄA 3153, fol. 118r–123v (Kop.); DV fol. 123v: Gemeiner frey- und reichsstett versamelter gesandten, so der protestation nit verwandt, antwurt etlicher beschwerden halben; v. a. Hd.: Actum 19. Julii anno 41.

    C  koll. Duisburg LAV NRW R, Jülich-Berg II 2271, fol. 396r–401v (Kop.); ÜS fol. 396r: Replick der gemeiner reichsstette uff gethane antwort der chur- und fursten, belangen ire absonderung in der chur- und fursten rathschlegen, 19. Julij 1541 perlectum.

    D  koll. Berlin GStAPK, I. HA Rep. 10 Nr. B 2 Fasz. H, fol. 7r–12r (Kop.).

    Nachdem wir, die gesanten euer ksl. Mt. und deß hl. reichs stett, so der protestation nit verwant, hievor der eilenden hilf halb gegen dem Thurckhen dieselb euer ksl. Mt. underthenigst beantwort mit anzaige, welchermassen wir von beratschlagung derselben und anderer sachen, derhalben wir zu diesem reichsdage von eurer ksl. Mt. berueft und beschriben seint, außgeschlossen werden, haben euer ksl. Mt. uns ein schriftlichen bericht und antwort, so churfursten, fursten, prelaten und graven und der abwesenden botschaften der alten religion, unser gnedigst, gnedig und gunstig hern, derselben eurer ksl. Mt. auf sollich unser ansuchen geben haben [Nr. 211], gnedigist zustellen lassen, in welcher ir kfl. und fstl. Gn. und G. melden, das sie uns den gebettennen bedacht uff iren vorgehabten rathschlage der eilenden hilf halben gegen dem Dhurcken nit gewaigert, sonder sich vernemen lassen, unser bedencken gnediglich und gutlich anzuhoren. Das sie aber ir bedencken euer ksl. Mt., zuvor und ehe sie uns gehort, ubergeben, sey zum thail darumb, das euer ksl. Mt., den handel auß erhaischender not zu furdern, gnediglich begert, zum thail auch darumb, das die stette nach altem, loblichem geprauch und herekomen deß hl. reichs sich yderzeit mit irem rathschlag vergleichen sollen, bescheen. Sie gestanden uns auch kains sondern raths, der sie an iren rathschlegen und beschluß verhindern moge, das wir aber deß reichs sachen yderzeit auch bedencken und erwegen, sey inen nit zuwider, doch das wir uns mit inen, wie sich altem herekomen Šnach geburt, vergleichen und, wes des merer thail under inen beschleust, neben inen laisten und volnziehen. Zaigen derhalben ane, das wir uns unbillich und unverursacht von inen abgesondert und euer ksl. Mt. mit sonderer antwort bemuhet, mit bitt, euer ksl. Mt. wolten mit unß gnediglich verfugen, unß in allen deß reichs sachen altem herekomen nach gemeß zu halten, mit inen zu vergleichen und kainswegs abzusondern, sonder, was beschlossen ist, zu laisten und volziehen, alles ferners inhalts bemelter irer kfl., fstl. Gn. und G. euer ksl. Mt. ubergeben antwort.

    Dweil nun, allergnedigster romischer kayser und herr, diese sache nit allein die stett, so der protestation nit verwant, sonder alle erbar frei- und reichsstett, wo es also gehalten werden solte, belangen welte, so geben herauf euer ksl. Mt. wir, die gesanten aller erbar frey- und reichsstett, alhie versamelt, in aller underthenigster gehorsam zu erkennen, das unser gemute und maynung nit gewesen und noch nit ist, uns von Kff., Ff. und gemainen stenden deß hl. reichs in berathschlagung desselbigen sachen und obligen one sondere mergkliche und genottrengte ursachen abzusondern, sonder seind, uns mit iren kfl., fstl. Gn., Gn. und G., sovil imer muglich, zu vergleichen, urputig.

    Das aber wir die gesanten, so der protestation nit verwant, uns der absonderung beschwert und sondere antwort geben, ist der ursach gescheen, das, wiewol von alter here geubt und herekomen, das Kff., Ff. und andere stende ir bedenckhen allewegen vor entlichem beschluß den gesanten der erbarn frey- und reichsstett in gemainer versamblung furgehalten und ir bedencken, sofer sie gefast gewesen, daruff gehört oder, so sie noch nicht gefast, inen notturftigen bedacht zugelassen, so hat sich doch hie zugedragen, das in anfang der berathschlagung itzigs reichsdags uns der churfursten, fursten, prelaten und graven der alten religion bedencken allain durch etlich verordente in abwesen irer kfl., fstl. Gn., Gn. und G. und, so die etwan vom hauß schon abgangen, furgehalten worden, welche zum ersten unser antwort nit horen wollen, nachgeents wol gehort, aber gesagt, sie hetten iren bevelch außgericht und domit abgeschaiden und zu jungst, als unß daß bedenckhen der eilenden hilf halber gegen dem Dhurckhenn muntlich am abent spat furgehalten worden, mit anzaig, das man es morgen abschreiben und alsbaldt eurer ksl. Mt. ubergeben wolte, und wir in ansehung, das die sachen unser obern, von denen wir auf eurer ksl. Mt. ausschreiben alhere gesant, mit betreffe, bedacht daruff begerten, worde unß dißmals nit, sonder hernachmaln deß andern dags, als die antwort eurer ksl. Mt. schon ubergeben was, derselbig erst vergunnet und zugelassen.

    Derhalben wir dazumal fur unfruchtbar achten, iren kfl., fstl. Gn., Gn. und G. unsern bedacht und notturft anzuzaigen, seint also nit unpillich und unverursacht, wie sie anzaigen, sonder notwendiglich gedrungena worden, euer ksl. Mt. uff ir erfordern und ausschreiben unsere sondere antwort schuldiger pflicht nach zu geben, die wir auch nit verzogen, sonder gleich deß andern Šdags nach irer antwort eurer ksl. Mt. zugestelt, und uns, das wir also von allen gemainen rathschlegen abgesondert wurden, bey eurer ksl. Mt. und auch iren kfl., fstl. Gn., Gn. und G. beschwert. So auch auß demselben euer ksl. Mt., dem hl. reich oder ymants anders etwas beschwerlichs, nachthailigs und den furfallenden sachen verhinderlichs, wie sie anzaigen (das unß treulich laidt) entstunde, hofften wir nit, das sollichs unß zugelegt, sonder euer ksl. Mt. uns deß orts gnedigst entschuldigt haben sollt.

    Daß aber ir kfl., fstl. Gn., Gn. und G. vermelden, das sie ir antwort dergestalt unser unverhört eurer ksl. Mt. ubergeben, neben dem, das die sache eilendt gewesen, bewegt, das die stett nach altem, loblichem geprauch und herekomen deß hl. reichs sich yderzeit mit iren rathschlegen vergleichen und, was das merer thail under inen beschleust, neben denselben laisten und volziehen helfen sollen, daruff sagen wir, so uff eurer ksl. Mt. ausschreiben, furhalten und zugelassenne bedächt, so uns neben andern stenden zugeschickt, eroffent und gegönnet werden, Kff., Ff. und andere stende uns ir bedencken anzaigen und uns daruff notturftiglich horen, das wir, uns mit ir kfl. fstl. Gn., Gn. und G. in allem dem, das zimblich, billich, gleichmessig und uns dreglich, auch dem hl. reich nutzlich und furstendig ist, sovil imer muglich, zu vergleichen, urputig, und willig seindt. Solte aber das wort ‚vergleichen‘ dahin verstanden werden, das, was ir kfl., fstl. Gn., Gn. und G. sich unser unverhort oder, so man uns schon horete, unangesehen und unbedacht unser billichen, notwendigen, furgewenten ursachen entschliessen, das wir, sollichs zu bewilligen und zu laisten, schuldig sein solten, das were nit allein aller natur und aigenschaft solcher gemainen hendel entgegen, sonder auch allen eurer ksl. Mt. und des hl. reichs stetten verderblich und zu tragen unmoglich. Wir wollen uns aber zu Kff., Ff. und stenden undertheniglich, dienstlich und fruntlich vertrösten, das solchs ir kfl., fstl. Gn., Gn. und G. verstant und maynung nit sei.

    Dan erstlich, das wir billich zu gemainer berathschlagung zugelassen werden, gibt die natur und aigenschaft solcher gemainen hendel, dann was alle betrifft, soll auch von allen approbirt werden. So vermag es auch eurer ksl. Mt. ausschreiben, darinne wir nit minder dann ander stende, zu berathschlagen der außgeschribennen puncten zu erscheinen, erfordert werden. Wir werden auch zu eurer ksl. Mt. furträgen und nachmaln zu den berathschlagungen derselben gleich andern stenden auf daß hauß durch deß reichs marschalckh berufft, uns auch aller furtrageb abschriften mitgethailt und gegeben. So seind auch ye und allewegen die churfursten in ein sondern, die fursten sambt iren zugewanten in ein sondern und der stett gesanten in ein sondern rathe gangen und sich nachgeents irer bedencken gegeneinander hören lassen und, sovil moglich, verglichen. So werden auch altem geprauch nach, so ausschutzs verordent, die unsern dorin, wie billich, genomen, auch in den angenomennen und bewilligten abschiden die gesanten mit namen gesetzt, auch solche abschide neben churfursten und Šfursten von der stet wegen besigelt. Es wer auch ye beschwerlich zu horen, das alle andere stende deß reichs, so etwan vil geringere dinst dem hl. reich thun dann die stett, in irem obligen gehört und also ire stimmen im reich haben und alle stett allein außgeschlossen sein solten. Zudem, das in allen andern konigreichen und furstenthumben, auch der teutzschen nation, dorinne sondere stende seindt, der geprauch ist, das die stett ein standt neben den andern haben, auch in gemainen sachen zu allen hendeln zugelassen und gezogen werden.

    Zum andern, das es aber den stetten uberbeschwerlich, untreglich und verderblich sein wölte, das sie aintweders unverhort oder uber ir billich und notwendig furgewent ursachen und, derselben ungeachtet, schuldig sein solten, dasjhenig zu bewilligen und zu laisten helfen, das durch das merer thail der andern stende beschlossen wurde, deß haben euer ksl. Mt. allergnedigst dorauß abzunemen, das der churfursten, fursten, prelaten und graven und dann eurer ksl. Mt. und deß hl. reichs stett gelegenheit und conditiones gantzs ungleich sindt, also das sich wol zutragen kan und mag, das ein sache ainem standt nutzlich und furtreglich, die dem andern nit allein schedlich, sonder verderblich und zu erdulden unmuglich ist, wie das vil exempel dargethan und angezaigt werden mochten und die ungleichait der reichsanlagen deß clare urkunth geben. Solten nun die stett also schuldig sein, weß die andern stende auß unwissenhait der stett gelegenhait oder andern ursachen sich entschliessen, zu laisten, so wurde doruß folgen, das eurer ksl. Mt. und deß hl. reichs stett minder frei sein, sonder grösser und merer beschwerden dragen musten, dann vil fursten und hern stett, so dem reich nit one mitl verwandt, dann sie weren nit allein eurer ksl. Mt., sonder allen churfursten, fursten, prelaten und graven also underworfen, das, was inen die durch ein gemainen beschluß ufflegten, das musten sie also, unangesehen, wie schwere und verderblich inen solchs were, dragen und dulden, welchs doch kain churfurst, furst oder standt, seinen aigen stetten jemants aufzulegen, gestatten wurde. Auß welchem allem nichts anders gewißlichs folgen wurde, dann das, wer etwas vermogens were, auß eurer ksl. Mt. und deß hl. reichs stetten hinder ander stende, da sie etwas minder beschwert wordenc weren, ziehen und also die reichsstette erödet und zu entlichem abfall und verderben gericht wurden.

    Zum dritten, das es auch nit also herekomen, das, was der merer thail stende bei inen beschliessen, das es die andern zu laisten schuldig. Dann es begibt sich oft, das ein aintziger standt, so durch das merer beschwert, darwider protestirt und bey eurer ksl. Mt. als dem haubt umb gepurlichs einsehen bitt, wievil mehr wurt sollichs allen stetten, so sie durch andere stende ubermehrt und beschwert wurden, zugelassen. Es mogen auch die felle wol angezeigt werden, da die stett, als sie durch etlich beschluß der merer thail reichsstende sich beschwert befunden, nit allein bei eurer ksl. Mt. vorfaren, sonder auch bey eurer ksl. Mt. selbst angesucht und gnedigst abschaffung solcher beschwerden erlangt haben. ŠDerhalben es ye die billigkait erfordert, ob schon, weß sich der merer thail under den stenden entschliessen, eurer ksl. Mt. als das merer furtragen und angezaigt, das doch diejhenigen, so beschwert und bei den andern stenden solcher irer beschwerden ringerung nit befinden mogen, zu eurer ksl. Mt. als dem haubt ir zuflucht haben und, so sie billich ursachen irer beschwerden furbringen, deßhalben allergnedigst gehort und bedacht werden.

    Dweil nun allergnedigister, romischer kayser und herr, auß erzelten und andern ursachen es eurer ksl. Mt. und deß hl. reichs stetten nit allein beschwerlich, sonder auch verderblich sein wolte, so sie also von den hendeln außgeschlossen und, das sie, weß sich andere stende entschliessen, ir unerhort und unbedacht, volnziehen und laisten helfen musten, so langt an euer ksl. Mt. als unsern ainichen und rechten hern, schutzer und schirmer, unser underthenigst, hochfleissigst bitt, sie wollen in betrachtung, zu was nachthail es nit allein den stetten, sonder auch eurer ksl. Mt. und dem hl. reich mit der zeit, so die stett also in abfall bracht wurden, raichen mocht, ein solche gnedigiste einsehung thun und verschaffen, damit die stett in sachen, darumb sie von eurer ksl. Mt. zu den reichsdagen erfordert und andern deß gemainen reichs nutzs und wolfart betreffen, jederzeit irs bedenckens der notturft nach gehört und also mit gemainem rathe und bewilligen, sovil immer moglich und gelegenhait der sachen erleiden wollen, beschlossen werden moge.

    Der burger und ingesessen halben hoffen wir, euer ksl. Mt. werde nit unbillichen, das es der orts in stetten mit disen und dergleichen reichsanlagen und gemains reichs notturften und obligen gehalten werde, wie es in furstenthumben und andern oberkaiten deß reichs nit allein in solchen gemains reichs, sonder auch etwan in vil geringen sachen und sondern obligen gehalten wurt und sonderlich, dweil der Dhurckh ein gemainer der gantzen christenhait und kains stants in sonderhait feindt ist, derhalben auch meniglich, gegen ime zu helfen, schuldig. Das aber die stett und ire burger von den gutern, so sie in andern landen und gepieten ligen haben, auch gesteurt solten werden, das wer nit allein gemainem, geschribenem rechten, sonder auch dem alten herekomen deß reichs, viler stett offnen habenden kayserlichen und koniglichen freihaiten, sondern vertregen und aller billigkait zuentgegen und zuwider, wurd auch dohin dienen, dweil die stett wenig und etwan kain landtschaftt, sonder irer burger guter fast alle under andern oberkaiten ligen haben, das ire burger dieselben in disen extraordinariis indictionibus und su[p]erindictionibus zwifach belegen und versteuren musten, den stetten, dorin sie gesessen, als irer oberkaith ein mal und dem hern, darunder die guter gelegen, auch ain mal, welchs doch bei andern stenden deß reichs irer underthanen halben fur beschwerlich und untreglich geacht und deßhalben versehung von eurer ksl. Mt. erlangt haben, wurd also, wo drein von eurer ksl. Mt. nit billichs einsehen beschee, nichts anders drauß folgen mogen, dann das der uberig rest der stett, so noch bey eurer ksl. Mt. und dem reich pleiben, durch solche doppel beschwerden an burgern und gutern verendert und verarmt, ydermann von inen hinder ander Šherschaften ziehen und also zu entlichem abfall und verderben gericht und von eurer ksl. Mt. auch abgetrungen wurde. Derhalben nochmaln unser underthenigst anrueffen und bitten, euer ksl. Mt. wolle auch in disem fall, wie hievor gebetten, gnedigiste versehung thun, domit sollich beschwerde fürkomen und die stett bey gemainem rechten, iren habenden freihaiten und vertregen und also bei eurer ksl. Mt. und dem hl. reich pleiben und gehanthabt werden mogen2.

    «Nr.213 Eingabe der Reichsstädte an den Kaiser wegen Stand, Stimme und Session  – Regensburg, 1541 Juli [25/26?]1 »

    A  Speyer StadtA, 1 A Nr. 160 , unfol. (Kop.); ÜS: Der stett abermals supplication und beclagung an die ksl. Mt. von wegen der stende inen zugefugter turbation ires standts, stym und session, den 26. Julij furbracht.

    B  koll. Köln HASt, Köln und das Reich 218, fol. 305–306v (Kop.).

    C  koll. Ulm StadtA, A 627, fol. 85r–86r (Kop.).

    Euerer ksl. Mt. haben wir zu etlichen malen undertheniglich furbracht und erinnert, weß intrag uns von wegen unserer obern von churfursten, fursten, prelaten und grafen wider alt herkhommen widerfare und begegne, nemlich daß wir von allen reichshandlungen und berhatschlagungen außgeschlosen und durch Kff., Ff. und ander stende darauf getrungen, das, was sie, unser unverhort, beschliesen, das wir, solches zu volnstrecken, schuldig sein sollen, daraus dann under andern beschwerden auch die untregliche ungleicheit der anschläg uns uffgelegt werden, wie solchs hievor der leng nach euerer ksl. Mt. angezeigt und furbracht worden ist mit anregen, zu was beschwerden und vertruckung euerer ksl. Mt. und des hl. reichs stetten, wo von euerer ksl. Mt. dem nit heilsamlich vorkhomen, ein solchs gelangen werde. Und wiewol euerer ksl. Mt. allergnedigsten, furgewanden vleiß zu abschaffung angeregter beschwerden wir gespurt, dessen gegen euerer ksl. Mt. wir uns undertheniglichen bedancken, so wollen doch die trangsal und furgenommen neuerung von churfursten, fursten, prelaten und grafen nit geringert werden, sunder sich je lenger je mehr zu erweitterung also ziehen, daß es gemeinen euerer ksl. Mt. und des hl. reichs stetten nit leidlich oder träglich sein will.

    Wann dann euere ksl. Mt. allergnedigst zu erwegen wissen, weß euerer ksl. Mt., auch allen nachkhommenden romischen kaisern und konigen an den freien und reichsstetten gelegen und daß dieselben der romischen kaiser und konigen wonung, uffenthalt und bevestigung seien, uff welche euerer ksl. Mt. Švorfarn am reich, romische kayser und konig, nit iren geringsten trost gesetzt, so seien wir nachmals der underthenigsten hoffnung und ist darzu an euere ksl. Mt. unser flelichste pitt, euere ksl. Mt. geruchen, vor irer Mt. abscheiden euerer ksl. Mt. und des hl. reichs stetten mit so guter fursehung zu erscheinen, damit sie irer furbrachten beschwerden erledigt, bei euerer ksl. Mt. und dem reich als gehorsame glider desselben und euerer ksl. Mt. und des reichs gehorsame underthanen verpleiben mogen, auch unsere obern und uns in allergnedigstem bevelch, schutz und schirm zu haben, wie wir uns dieses und aller gnaden zu euerer ksl. Mt. vertrösten und zu derselben unser zuflucht stehet2.

    Faksimiles der Druckfassung der Edition.

    ser/rta1541/chV2/pages

    Anmerkungen

    1
     Das hier fol. 288r–291r folgende Aktenstück ist unter Nr. 209abgedruckt.
    2
     Das hier fol. 291v–293v folgende Aktenstück ist unter Nr. 210abgedruckt.
    3
     Das hier fol. 294r–296v folgende Aktenstück ist unter Nr. 211abgedruckt.
    4
     Das hier fol. 297r–303r folgende Aktenstück ist unter Nr. 212abgedruckt.
    5
     Das hier fol. 304v–305v folgende Aktenstück ist unter Nr. 150abgedruckt.
    6
     Das hier fol. 305v–306v folgende Aktenstück ist unter Nr. 213abgedruckt.
    7
     Die hier fol. 308r–309r folgende Protestationsschrift ist unten unter Nr. 952wiedergegeben.
    8
     Zum Problem des Stimmrechtes der Reichsstädte auf dem Reichstag vgl. auch Huber, Max: Städtearchiv und Reichsstandschaft der Städte im 16. Jahrhundert, in: Ulm und Oberschwaben 35 (1958) S. 94–112.
    1
     Die reichsstädtischen Überlieferungen in Konstanz StadtA, G 19 (Reformationsakten), fol. 466r–469v, Frankfurt ISG, Reichssachen II Nr.909, fol. 186v–188v, Köln HASt, Köln und das Reich 218, fol. 288v–291r, Mühlhausen StadtA, 1–10/C5, S. 329–334, Augsburg StadtA, Lit. 1541, unfol. und Ulm StadtA, A 627, fol. 71r–73v haben als Übergabedatum den 29. Juni 1541. Dieses Datum wird bestätigt durch den oben unter Nr. 208abgedruckten Aktenbericht. Am 30. Juni 1541 wurde offenbar die Resolution der altgläubigen Reichsstädte in den oberen Kurien verlesen.  Darauf deutet jedenfalls die Überschrift der Kopie, Münster LAV NRW W, Fürstbistum Münster Landesarchiv Reichssachen B 473,1, fol. 202r–205r, hier fol. 203r: Antwurt der frei- und reichsstedte gesandten, so der protestation nit verwant, ultima Junij vorgelesen.
    2
     Zur Argumentation der Reichsstädte zum Problem ihrer Reichsstandschaft und ihrer Session und Stimmführung auf dem Reichstag vgl. Isenmann, Eberhard: Reichsrecht und Reichsverfassung in Konzilien reichsstädtischer Juristen (15.-17. Jahrhundert), in: Schnur, Roman (Hrsg.): Die Rolle der Juristen bei der Entstehung des modernen Staates, Berlin 1986, S. 545–628, hier S. 617–628. Zu den Auseinandersetzungen um die Position der Reichsstädte in der Reichstagsverfassung seit den zwanziger Jahren vgl. Schmidt, Der Städtetag, S. 264–289, bes. S. 276–278.
    3
     Zum Problem der Besteuerung des Besitzes städtischer Bürger in fremden Territorien vgl. auch die Gutachten der Nürnberger Juristen, Nürnberg, 1541 Juli 9, Nürnberg StA, Nürnberger Ratschlagbücher 11, fol. 156v–162v. Vgl. außerdem die Aufzeichnung zu den Beschwerden der altgläubigen Städte und ihrer Stellungnahme zur Türkenhilfe, [Regensburg], o. Datum, Hannover NLA, Hild. 1 Nr. 78, fol. 45r–45v: [...]. Der cristliger stethe claghe, betreffen de turkenhulfe und andere antwordt. Turkenhulfe sol dorch der churfursten und fursten und der stette radt beslossen sein worden und sein de stette darinne nicht gehört, sonder von dem radt und gemeyne hendel des reichs ausgeslossen. Derhalben mussen de stede sonder antwordt ksl. Mt. geben. Willigen de ilende turkenhulfe 4 moenet, doch bitten se ringerung de ungleygen anslege und fride und recht in disem reichstag uffzurichten. Das stethe mogen ire burgher belegen und solln irer guter halben, so ße in anderer herschaft haben unbele[gt] werden. Heubtman und pfenigmeister alhir zu welen und das rechenscaft besche noch dem kriech.
    1
     Vgl. auch die Eingabe der Reichsstädte der alten Religion an den Kaiser, Regensburg, 1541 Juni 29 [Nr. 209]. Zur Argumentation der Reichsstädte zum Problem ihrer Reichsstandschaft und ihrer Session und Stimmführung auf dem Reichstag vgl. auch Isenmann, Reichsrecht und Reichsverfassung, S. 617–628. Zu den Auseinandersetzungen um die Position der Reichsstädte in der Reichstagsverfassung seit den zwanziger Jahren vgl. Schmidt, Der Städtetag, S. 264–289, bes. S. 276–278.
    1
     Zur Datierung vgl. auch die Kopie, Straßburg AD, 15 J 15, unfol., AV: Actum 6. Julij anno etc. 41.
    2
     Vgl. die dem Kaiser eingereichte Resolution der altgläubigen Reichsstädte zur eilenden Türkenhilfe, Regensburg, 1541 Juni 29 [Nr. 209].
    3
     Zum Problem der Besteuerung des Besitzes städtischer Bürger in fremden Territorien vgl. auch die Gutachten der Nürnberger Juristen, Nürnberg, 1541 Juli 9, Nürnberg StA, Nürnberger Ratschlagbücher 11, fol. 156v–162v.
    1
     Datiert nach dem Aktenbericht Köln HASt, Köln und das Reich 218, fol. 297r–303r [Nr. 208] und nach den die Übergabe an den Kaiser auf den 14. Juli 1541 ansetzenden Kopien Köln HASt, Köln und das Reich 79, fol. 66r–73v und Esslingen StadtA, RTA 5 (1539–1545), unfol. Die Eingabe wurde offenbar am 15. Juli 1541 an die Mainzer Kanzlei weitergeleitet, wie sich aus dem Präsentationsvermerk in A ergibt, und am 19. Juli im Fürstenrat vorgetragen. Vgl. zum letzten Datum die Vermerke in B und C, in der Kopie Straßburg AD, 15 J 15, unfol., in der Kopie Karlsruhe GLA, 50/53, unfol. und in der Kopie Berlin GStAPK, I. HA Rep. 10 Nr. B 2 Fasz. F, fol. 34r–39r.
    2
     Vgl. auch die Stellungnahme der altgläubigen Reichsstädte zur ksl. Vorlage vom 12. Juli, Regensburg, 1541 Juli 18 [Nr. 150].
    1
     Der Aktenbericht, Köln HASt, Köln und das Reich 218, fol. 287r–309r [Nr. 208] datiert die Übergabe anders als A auf den 25. Juli.
    2
     Vgl. auch die möglicherweise in Regensburg ebenfalls eingereichte, etwas anders akzentuierte Eingabe der Reichsstädte an den Kaiser, [Regensburg?], o. Datum, Wien HHStA, RK RTA 7, unfol. (Kop.): A l’empereur, nostre seigneur. Remonstrer vous, sont très humblement les très obéyssans subgetz à vostre M et au saint empire les commis et envoyés à ceste diète impérialle pour et èz noms des citéz et villes impérialles que combien que de toute encienneté et à chacune journée impérialle que s’a parcydevant en tenue tout ce que se faisoit et consultoit concernant les affaire de l’empire par et entre les électeurs, princes, prélatz, contes, estatz du saint empire, tousiours leurs seroit esté communicqué et par les commis desdites citéz et villes impérialles entendu, débattu, advisé et par loysir comme [...?] faisoit en donner leurs oppinions et déliberations comme autres estatz sans y avoir aucune différence. Et lhorsque [sic!] les choses estoient aviséz, débattues, se trouvoient ensembles et concluroient unanimement avant que en faire relation à vostre M ou à ses prédecesseurs. Or est que à ceste journée présente lesdits électeurs, princes, prélatz et contes les ont commencé voulloir frustrer et exclore de leur encienneté, scavoir qu’ilz ne leurs veullent donner respir ne temps pour aussy bien débattre les affaires comme eulx selon l’exigence des cas et desdites villes, ains ce qu’ilz entre eulx conclurent sans nous donner autre déliberation pour y aussi adviser et conclure, que la simple lecture ou déclaration verballe de leur besoingne encores plustost et à l’insceu desdites villes en font rapport à vostre M, dont s’ensuyt inégalité grande entre les estatz tant au fait des contributions que autres affaires, parce que ce que les électeurs, princes et estatz entre eulx advisent, prétendent contraindre lesdites citéz et villes ensuyvir jacoit qu’ilz ny ayent accordé et n’en saichent aucune chose en résolution, comme plus au long lesdits commis des citéz et villes ont jà fait très humblement remonstrer à vostre M, qu’est au grant interest de vostredite M, parce que lesdites citéz et villes que tousiours sont esté manoirs, domicilz, reffuge et forteresses des empereurs et roys Romains, voz prédecesseurs, et sont encores et pour l’advenir, pourveu qu’elles soient maintenues en leurdit privilège et encienneté, qu’est aussy au grant foul et préiudice des communes desdites citéz et villes, ruyne et décadence d’icelles, sy par remède convenable n’y est en brief pourveu. Cy supplient très humblement et en toute dehue [= due] révérence et obéyssance lesdits commis et envoyéz desdites citéz et villes impérialles, vostre M plaise à ce pourveoir et remédier avant le départ d’icelledite vostre M et les maintenir et entretenir, faire maintenir et entretenir en leurdit privilège encien ad ce que puisqu’ilz sont chargéz des charges de l’empire tant par contributions que autrement aussy bien et davantaige que autres estatz de l’empire comme appareit clerement par le taux des impostz en général, que rien n’esté conclue en résolution par lesdits électeurs, princes et estatz à leur insceu et préiudice, affin aussy que par ce entre lesdits estatz soit gardée, comme doit estre, égalité et indifférence, autrement faisant vostredite M perdroit ses droitz de souveraineté et autres que princes et estatz prétendroient à soy usurper et se senteroient lesdites citéz et villes trop et grandement préiudiciéz et grevéz en ce de estre contraintz ensuyvre à leur préiudice, dompmage [sic!] et dangereuse conséquence ce, qu’ilz ne scauroient ou n’auroient en cognoissance ne accordé bonnement quoy faisant lesdites citéz et villes que autrement sont jà assez molestées prieront la grâce du sauveur Jhesu Christ pour la prospérité de vostre M. Vgl. auch den Extrakt aus der Registratur der Reichsstädte zum RT 1541, Colmar AM, AA 71, 1 Rep. Schiesser, fol. 38v–39r (Kop.): Standt, stym und session. Dieser reichstag ist der strittigen religion und ainer eil[enden] turckenhilf halben ausgeschrieben, darzu auch die stett erfordert worden. Seint bei der proposition und andern gemeinen furträgen die stett der religion halben getrennt, hangt jeder thail seiner part von den obern stenden an. Und wiewol die catholischen stende iren verwand[ten] stetten ire bedencken geöfnet, so erwarten [sie] doch derselben mainung nicht, sünder ubergeben ir bedencken ksl. Mt. Daher dieselben stett i[re] mainung ksl. Mt. auch besunder mit inverleib[ter] beclagung begegneter ausschliessung uberrai[chen] lassen, wie sie sich dann nit wenigers gegen Kff., Ff. und stenden auch beclagen und pitten, sich hinfurter dergleichen beschwerlichen neuerungen zu enthalten. Die obern stende haben uff der stett antwort, [so] ksl. Mt. uberraicht, ir widerantwort schriftlich gethan, darin sie sich uff ein verm[einten] alten brauch ziehen. Hierauf folgt der stett replica, darin, [wie] der gebrauch von alters gewesen, luculente ausgefurt, ires befugs argumenta statlich deducirt und dargethan worden. Die steinde aber haben hierauf weitter nichts gehandelt, sunder seint mit den berhatschlagungen furgefar[en], den stetten von iren bedencken abschrift [und] bedacht abgeschlagen. Standt, stym und session. Die stett ubergeben ir sundere antwort, beclagen sich zugleich zugefugter ausschliessung, aber umbsunst; daher sie weittere anmanung bei ksl. Mt. thun und furbrachter beschwerden erledigung pitten, aber alles vergebens und umbsunst. Darumb sie dann, obwol von ksl. Mt. mit allen stetten ingemein ad partem gehandlet wurt, eins theils den abschiedt weder willigen, annemmen noch siglen, die andern aber allein mit einer maß und cum protestatione bewilligen, wie apud acta zu sehen. Sunst geschicht im articulirten libell, anno 44 zu Speyr ksl. Mt. von stetten uberraicht, anregung, daß die stett auch uff diesem reichstag im ausschus gewesen, dessen doch bei den acten kein anzeig zu finden.

    Anmerkungen

    a
     In C: ansehung.
    b
     In B: wenden.
    c
     In C: angehort.
    d
     In B: bericht.
    e
     In B: mainung.
    a
     In D: werben.
    b
     Nachgetr.
    c
     In C und D: wird.
    d
     In B, C und D: darzue.
    e
     Ergänzt nach B und C.
    f
     Danach gestr.: abgesonderter, vermeinter antwort hernachmals bemuhen wollten, dieselben von inen nit anzunemen, sonder sie wider an uns zu weisen, sich mit uns altem geprauch und herkomen nach, wie gemelt, haben zu vergleichen.
    g
    -g Nachgetr.
    a
     In C: genottrengt.
    b
     In B nachgetr.: und abschid.
    c
     Nach B und D korr. aus: warten.

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    « ŠV,2 Die Verhandlungen der altgläubigen Reichsstädte über die Türkenhilfe und ihr Konflikt mit den altgläubigen Ständen über ihre Session und Stimmführung  »

    «Nr.208 Aktenbericht zu den Verhandlungen über Stand, Stimme und Session der Reichsstädte – o. Ort, o. Datum »

    Köln HASt, Köln und das Reich 218, fol. 287r–309r (Kop.); ÜS: Anno 1541 reichstage zu Regenspurg.

    Uff der ksl. und auch der kgl. Mt. insonders geschehene propositiones, betreffende die vergleichung der strittigen religion und dann auch ein eilende hilf wider den türcken (bey dern eröffnung dann der erbaren stett gesandten wie andere stende zugegen gewesen) hat sich gleich alsbald in furgenommener berathschlagung ein trennung und spaltung zwischen den stenden des reichs zugetragen, also das sich Kff., Ff. und andere stende der augspurgischen confession und sonderlich die, so der synawaldischen[sic!] ainigung zugethan, (welche man fast samentlich die protestierenden stende genent) und dann uff dem andern theil die churfursten, fursten, prelaten und graven der alten oder bäpstischen religion zusamengezogen und jedes theil in gehapten, sondern rethen seine andtwurt, mit was maß sie die begerte eilende hilf wider den Türcken bewilligen wolten, berathschlagt, auch also der ksl. und kgl. Mtt. underschidlich ubergeben und fürpracht. Darauß dann ervolgt, das die erbaren frey- und reichsstett, so gedachter religionsainigung oder protestation verwandt (dern gleichwol der grösser theil gewesen), bemelten irn mitverwandten Kff., Ff. und stenden sich durch ire gesandten dises reichstags durchauß anhengig gemacht und also neben und mit denselben die sachen berathschlagen und andtwurt geben helfen, alda sie dan auch nach irer vergleichung ire session und stimmen gehabt haben.

    Aber gegen der ubrigen stetten, so der protestation nit verwandt, ist es dises reichtags von den Kff., Ff. und stenden irer religion oder, so der protestation auch nit anhengig, gehalten worden, wie hernachvolgt: Als nemlich, nachdem gedachte churfursten, fursten, prelaten und graven, so der protestation nit zugethon, mit irer andtwurt und bewilligung, so sie, der ksl. und kgl. Mtt. der begerten hilf halb zu geben, bedacht, fertig gewesen, haben sie allererst Montags am 27. Junij vormittag die gesandten der stett, so, wie gehört, irer religion oder der protestation nit anhengig, fur sich erfordert und inen sollich ir bedachte und beschlossene andtwurt fürhalten lassen. Dern haben die bemelten unprotestierenden stett abschrift und bedacht gepetten, damit sie sich irer obern notturft nach auch darauf wüssten vernemmen zu lassen. Und wiewol inen nhun solche abschrift nit verwaigert, indem das solche bedachte andtwurtschrift nachmittag ingemein von den unprotestierenden stenden oder dern schreibern abgeschriben worden, so haben doch hoch- und wolermelte churfursten, fursten, prelaten und graven noch desselben tags abents zu siben uhrn zu den stetten Šgeschickt und inen anzaigen lassen, das sie, die stende, entschlossen, ehegemelte ire schriftliche andtwurt des andern tags, nemlich Dinstags zu morgen der ksl. Mt. zu uberandtwurten, dann ir Mt. in ansehung der nott umb eil und furderung angehalten. Haben also unerwartet und ungehört der stett meinung und bedachter notturft der ksl. Mt. mehrgedachte, ire verfasste andtwurt [Nr. 182] ubergeben.

    Und nachdem solches geschehen, haben eegedachte Kff., Ff. und stende noch desselben tags uff den abent den stetten durch sechs auß inen, den stenden, darzu verordente personen anzaigen und erpietten lassen, wo die stett in irer, der stende, ubergebner andtwurt etwas beschwerden zu haben vermeinten, weren dieselben sechs personen verordent, solche beschwerden von inen zu vernemmen. Dieweil aber solches vergeblich und als für einen unnottwendigen uberfluß bei den stetten geachtet, dieweil sie gewußt, das ir, der stende, andtwurt der ksl. Mt. schon desselben tags uberandtwurt gewesen, haben sie sich darauf gegen inen, den chur- und fürstlichen verordenten, nichts weitters einzulassen gewußt und sich gleichwol gegen denselben diser ungewonlichen neuerung und außschliessung, das, irer ungehört, also furtgeschritten wurde, beschwerdt, dieselbig geandet und geefert und demnach ein schrift an die ksl. Mt. gestelt und irer Mt. 29. Junij ubergeben, darinnen sie nit allein ire bedachte meinung und andtwurt der begerten hilf halben wider den Türcken underthenigist furpracht, sonder auch sich diser ungewonlichen und ungepürlichen ausschliessung, so inen von den obern stenden begegnet, beclagt und umb gnedigste abschaffung gepetten, wie solches die nachvolgendt schrift im buchstaben ferrer außweist. Der stett, so der protestation nit verwandt, sondere andtwurt mit einverleibter beclagung begegnetter ausschliessung, der ksl. Mt. 29. Junij ubergeben1. [...].

    Es haben auch neben disem der eebemelten stett gesandten nit underlassen, gleich des andern tags, nemlich ultima Junij, sich bey Kff., Ff. und andern obern stenden dieser obbemelten ausschliessung schriftlich zu beclagen mit inverleipter ersuechung und pitt, sich dergleichen beschwerlichen neuerung hinfurter zu enthalten etc. nach laut nachvolgender schrift2. [...].

    Und nachdem die hieob beschribne der stett an die ksl. Mt. gestelte supplication oder andtwurtschrift volgender zeit von irer Mt. Kff., Ff. und andern stenden des reichs zugestelt worden, haben sie darauf irer Mt. diese nachvolgende schrift uberraichen lassen, welche dann further auß irer Mt. bevelh der stett gesandten zugestelt worden, also lauttende3: [...].

    Diese erstgemelte der stende andtwurt oder bericht ist furter von den unprotestierenden stetten, nachdem es eine gemeine handlung und nunmer nit allein sie, sonder alle andere stett mit angetroffen, an der ubrigen stett gesandten auch pracht und darauf von inen samentlich nachbemelter gegenbericht oder replica Šverfasst und verglichen und der ksl. Mt. am 13. Julij ubergeben worden, also verlauttende4: [...].

    Wiewol nun die ksl. Mt. volgendts disen negstgemelten der stett gegenbericht oder replicam Kff., Ff. und andern obern stenden widerumb zustellen lassen, so ist doch darauf von iren kfl. und fstl. Gn. nichts weitters ervolgt noch einige schrift oder ableinung (davon die stett wissens haben) gepraucht, sonder seind sie, die stende, mit berathschlagung der sachen irem angemassten geprauch nach furtgeschritten. Und als sie in puncto religionis sich einer andtwurt oder bedenckens, der ksl. Mt. uff das zugestellt buech und der colloquenten gepflogene underrede etc. zu geben, veraint und entschlossen, (wie von dem und anderm bey registratur der gehaltenen reichstäg ferrer bericht zu finden) haben sie die stett irer profession, nemlich die unprotestierenden, für sich erfordert und inen dasselbig als für iren beschluß eröffnet mit dem anzaigen, das sie, die stende, bedacht weren, solche ire verfasste schrift nach mittag der ksl. Mt. zu uberandtwurten, darzu möchten sie, die stett, die iren auch verordnen.

    Nachdem aber die beratschlagung dieser ding gantz ausserhalb irer, der stett, beschehen und sie nit darzu gezogen noch in irer notturft gehört worden, haben sie sich zu verhüettung, das sie hierdurch den stenden nit etwas stillschweigendt einraumen und sich irer herprachten gerechtigkeit begeben thetten, enthalten, bey ubergebung negstgemelter andtwurt zu sein oder jemandts auß den iren darzu zu verordnen, sich auch dieser zugefüegten ausschliessung und furgenommener neuerung gegen den stenden nachmals wie zuvor auch beschwert und daneben, gleichwol ad partem, dem H. von Naues, der ksl. Mt. vicecantzler, durch etliche ire darzu verordenten, warumb sie hierzu nit verordnet, auch dabey anzaigen lassen, das sie inen ermelt der stende bedencken in puncto religionis nit liessen mißfallen, ausserhalb dessen, das sie von iren obern keinen bevelh hetten, die protestierenden stende in ichten zu verunglimpfen, sonder bitten, das die ksl. Mt. zwischen beiden theilen gnedigist die vergleichung suechen wollte etc.

    Item, unlangs hernach, als sich in disem puncten religionis die ksl. Mt. uff beiderseits religionsverwandten stende underschidliche bedencken resolvirt und darauf bey inen abermals spaltige meinungen (so in schriften verfasst) furgefallen, seind die stett, der protestation nit verwandt, (dann die andern wie obgemelt allenthalben iren mitconfessionsverwandten stenden angehangen) am 17. Julij fur etliche chur- und furstliche verordenten in die gemein rhattstuben erfordert und inen daselbst gemelte zwue underschidliche andtwurten furgehalten und zu verlesen angepotten worden. Dieweil aber solche schriften etwas lang und den gesandten der ehegemelten stett, ire notturft darauf also in eil einzunemen und zu fassen, nit wol müglich gewesen, haben sie abschrift und einen kleinen bedacht mit erpiettung, sich furderlichist darauf wider vernemmen zu lassen, begert. Solches ist inen aber beides abgeschlagen, allein Šmit der stumpfen vermeldung, das sie, die verordenten, keinen weittern bevelh hetten, dann inen, den stetten, die schriften zu eröffnen und fürzulesen. Seind also die gedachten andtwurten [Nr. 146, Nr. 149] further der ksl. Mt. durch sie, die andern stende, ausserhalb und ungehört der stett fürpracht worden. Darumb der stett gesandten geursacht, ir andtwurt und meinung in berurtem puncten religionis und auch des cammergerichts halb der ksl. Mt. in einer schrift (wie zur notturft auß derselben zu vernemmen) abermals zu ubergeben, welche schrift dann, sovil hieher gehörig, nemlich der stett stand und stimm etc. oder begegnette ausschliessung belangendt, disen nachvolgenden anfang und ende gehabt5. [...].

    Solche schrift oder anlangen hat aber gleich so wenig als das ander obgemelt etwas verfangen, darumb dann abermals und gleich als zum uberfluß der stett gesandten der ksl. Mt. diese hernach beschribne kurtze anmahnung und erinnerungsschrift 25. Julij ubergeben und gepetten, das doch ir Mt. vor irem abraysen (welches vor augen gewesen) inen gepürende abwendung irer beschwerden gnedigist verfuegen und verschaffen wollte etc., ferrern inhalts solcher schrift, also lauttende6: [...].

    Aber es ist auch diese anmanung der stett halben vergebens und unfruchtbar gewesen, und hat die ksl. Mt. in puncto religionis, auch friden und rechtens zwischen beiderseitz confessions- oder religionsverwandten stenden particularunderhandlung und -tractation pflegen, auch etliche notteln und moderirte articul stellen und darauf zu dem abschid greiffen lassen und sonderlich den stenden der protestation verwandt (denen dann wie obgemelt die stett gleicher profession durchauß angehangen) mit einer sondern gegebnen nebendeclaration also iren willen gemacht, das sie darauf und anderst nit den abschid gewilligt und angenommen.

    Dieweil aber die gesandten der ubrigen, hoc est der unprotestierenden stett, wie hieoben außgefurt, dises reichstags uber alles ir supplicirn, begern und ansuechen mertheils von allen berathschlagungen wider alt herkommen außgeschlossen, und es Kff., Ff. und andere obere stende dafür halten wöllen, was sie beschliessen und den stetten fürhielten, das sie demselben stracks, auch irer notturft unverhört, zu verfolgen schuldig sein sollten, haben sich dieselben der siglung oder beliebung des abschids (in sonderheit, dieweil auch derselbig gantz ausserhalb der stett berathschlagt und in die feder pracht) geeiffert und verwaigert. Derwegen dann, gleichwol nach abraisen der ksl. Mt., aller stett gesandten ingemein vor die kgl. Mt. beschickt und durch ir Mt. mit allerhandt furgewendter entschuldigung, einbildung und persuasion bey und mit inen gehandelt und angehalten worden, solchen abschid wie andere stende auch anzunemen und mitzusiglen etc. Darauf ist irer kgl. Mt. von den stettgesandten ungeverlich dahin geandtwurtet, das die stett, der protestation Šund augspurgischen confession verwandt, den abschid mit massen wie andere ire mitverwandten stende eingangen, darumb sie die siglung nit zu waigern begerten. So weren etlich der andern stett, die solche siglung auch leiden möchten. Aber den gesandten der stett Cöln, Metz, Wormbs und Speyer wollte beschwerlich, auch bey iren oberkeitten verweißlich fallen, dieweil inen nit eigentlich wissent, was der verfasste abschid inhielte, und sie auch desselben von Kff., Ff. und andern stenden weder abschrift noch besichtigung erlangen hetten mügen, denselben zu- oder abzusagen oder in desselben versiglung zu bewilligen. Also und dieweil sich dann ehegemelter vier stett gesandten weitter nit begeben wöllen, hat die kgl. Mt. inen zugelassen, sich in schriften nach irer gelegenheit des abschids halben zu protestiern, mit weitterm gnedigstem erpietten, bey der ksl. Mt. diese sach zu befurdern und fur sich selbst daran zu sein, damit die geclagte der stett beschwerung, sovil müglich, abgewandt und sie ihres standts nit entsetzt wurden etc.

    Und ist demnach gemelter abschid auß zuelassung und bevelh der ubrigen stett von einem erbarn rhatt zu Regenspurg in namen gemeiner stett neben Kff., Ff. und andern stenden des reichs besigelt worden. Aber di gesandten der negstbestimpten vier stett haben diese nachvolgende schriftliche protestation wider den abschid gethon und in die meintzisch cantzley ubergeben, also lauttendt7: [...].

    Nota: Es geschicht in dem articulirten der stett libell, so anno 44 zu Speier der ksl. Mt. ubergeben, meldung, das uff gegenwürtigem reichstag der stett gesandten dannocht auch im ausschuß gewesen, welches ich alhie anzuregen auch nit underlassen wöllen, dann ich gleichwol dessen sonst bey den actis keinen bericht noch anzeig befunden8.

    «Nr.209 Resolution der altgläubigen Reichsstädte zur eilenden Türkenhilfe – Regensburg, 1541 Juni 291 »

    A  Wien HHStA, MEA RTA 7 Konv. II, fol. 167r–169v [sic!, irrtümliche Foliierung] (Kop.).

    ŠB  koll. München HStA, KBÄA 3153, fol. 64v–66v (Kop.); AV fol. 66v: Actum ultima Junii anno 41; DV fol. 69v: Mer ain supplication von den freien und reichsstetten, darin sy sich der Kff. und Ff., auch der abwesenden potschaften absonderung im rath beschweren.

    C  koll. München HStA; Kasten blau 271/1, fol. 95r–98r (Kop.).

    D  koll. Duisburg LAV NRW R, Jülich-Berg II 2271, fol. 349r–351r (Kop.); ÜS fol. 349r: Antwort der frey- und reichsstette gesandten, so der protestation nit verwant; AV fol. 349r: Ultima Junij 1541.

    Nachdem wir auf euer ksl. Mt. ausschreiben [Nr. 1] und erfordern von unsern obern alhere auf diesen reichsdage abgefertigt seindt, das wir vermoge euer ksl. Mt. ausschreiben und als derselben und deß hl. reichs gehorsame underthanen und glider alles das, so zu nutzs und wolfart des hl. reichs dienen und unsern obern immer mehr dreglich und leidlich sein mochte, sollen helfen ratschlagen, handeln und schliessen, so weren euer ksl. Mt. wir zu schuldiger gehorsam und allen sachen zum besten, sollichs neben andern Kff., Ff. und stenden unserm entpfangnem bevelch nach zu thun, gantzs willig und geneigt. So dragen sich aber die sachen dermassen zu, das wir zu solchem, doch unsernthalb unverschult, nit komen mogen. Dann nachdem Kff., Ff. und andere stende auf der hungerischen und osterreichischen botschaften werbung, auch folgents der röm. kgl. Mt., unsers allergnedigsten hern, furtrage und anzaige die sachen zu bedacht gezogen, hetten wir nichts liebers gesehen, dann das altem geprauch nach dieselben sachen in den dreien gesonderten der churfursten, dann der fursten, prelaten und graven und dann der stett räthen berathschlagt, dieselben rathschlege hin und wider gehört und hernachmaln zu ainhelligem beschluß, sovil moglich, bracht weren worden, damit man euer ksl. Mt. mit ainhelliger antwort aller stende hette begegnen mogen. So hat sich aber uber unsern willen und one unser verursachen trennung zwuschen obgemelten stenden zugedragen, darauß gefolgt, das unß von baiden thailn, weß sie sich auf der röm. kgl. Mt. furtrag und der baiden hungerischen und osterreichischen botschaften werbung entschlossen, in schriften nechst Montags [1541 Juni 27] zum thail zugestelt, zum thail vorgelesen und daneben angezaigt worden, das sie, sollich ir antwort euer ksl. Mt. gleich morgens zu ubergeben, willens weren.

    Wiewol wir unß nun gegen der churfursten, fursten, prelaten und graven, unserer religion verwant, verordenten, die unß sollichs furgehalten, beschwert, das diese antwort also unser unerhört fur ein gemainen beschluß aller dieser stende euer ksl. Mt. solt furgetragen werden, derhalben begert, das man uns bedacht daruff lassen und uns als glider deß hl. reichs, die von euer ksl. Mt. hiehere beschriben und erfordert weren, unsers bedenckens auch horen welte, in ansehung, das sollichs nit allain dem rechten und altem herekomen nach billich, Šsonder auch unser notdurft zum hochsten erfordert, so haben wir doch sollichs nit erlangen mogen und werden also von aller rathschlagung wider euer ksl. Mt. ausschreiben und erfordern, auch wider alle art und aigenschaft dieser gemainen hendel zu nit klainem nachthail unser obern außgeschlossen und ubergangen und also genottrengt, euer röm. ksl. Mt. als unsern ainichen und rechten hern und haubt umb gnedigst einsehen in aller underthenigkait zu bitten, domit wir von andern stenden dermassen von der berathschlagung nit außgeschlossen, sonder in sachen, darumb wir von eurer ksl. Mt. alhere beschriben und die unsere obern nit weniger dann andere stende berürn, unser notturft nach auch gehört und also mit gemainem rathe und bewilligung, sovil moglich, in sachen, da man sich wele vergleichen konte, moge geschlossen werden, und nit vonnöten sey, euer ksl. Mt. mit sonderer antwort zu bemühen, wie wir dann, itzt zu thun, gedrungen werden. Dan euer ksl. Mt. haben allergnedigist abzunemen, wo wir also stilschweigent darin gehellen solten, das, was andere stende bey sich beschliessen und fur gut ansehen, das wir sollichs solten annemen und vollstrecken helfen, das uns dardurch untregliche laste, wie zum thail schon im werckh, auferlegt und wir nit allein euer ksl. Mt., sonder alle andere reichsstende neben und mit eurer ksl. Mt. zu herrn haben musten. Dweil wir nun auß obgehörten ursachen zu solcher gemainer und ainhelliger antwort nit komen mogen, so seien wir, dieselbig also unser notturft nach hiemit euer ksl. Mt. in aller underthenigkait sonderlich zu geben, gedrungen. Bitten, dieselbig also gnedigst von unß aufzunemen2.

    Und seien, euer ksl. Mt. zu hochsten ehren, der röm. kgl. Mt. zu underthenigem gefallen, auch den hungerischen und osterreichischen landen zu nutzs und furstant ein eilende hilf in anzal deß halben romezugs, zu Wormbs bewilligt, drey monat lang und in dem fall der nottdurft auch den vierten monat zu laisten, urputig.

    Doch nachdem unsere obern hievor mit deß reichs anlagen ubermessig zu hoch ausserhalb ires vermogens und gegen etlichen andern stenden gantzs ungleich belegt und ubersetzt seien, tragen zu euer ksl. Mt. wir diese underthenigste hofnunge, euer ksl. Mt. werden die hievor vilmals verabschiete und vertröste der beschwerten stett ringerung allergnedigst ins werckh alhie bringen, auch gemainen friden und recht im hl. reich aufrichten und verordnen lassen. Und versteen die ermelte euer ksl. Mt. itzt angepottenne eilende hilf doruff, das der an- und abzug deß kriegsvolcks in die obgemelt bewilligt zeit gerechent, das auch die ubersolde einzuschlagen seien und ainem yden an seiner zal zugut Škomen und abgezogen werden sollen. Das auch die röm. kgl. Mt. auf ir erbieten deß reichs kriegsvolckh mit notturftigem geschutzs sambt der zugehorde auf ir Mt. costen versehen und gnedigst verordnen wolle, damit demselbigen kriegsvolckh an notturftiger profiandt umb ein gleichen und billichen pfening nit mangel gelassen werde. Und das euer ksl. Mt. allergnedigst zugeben und bewilligen wolle, das die frey- und reichsstett ire burgere und ingesessenen zu diesem christlichen werckh belegen mogen und dargegen dieselbigen der stette burger und ingesessenen von andern herschaften irer guter halb, so sie ausserthalben in denselben andern herschaften ligen haben, unangelegt und unbeschwert bleiben.

    Wir mogen auch leiden, das oberste, haubtleute und pfennigmaister alhie von allen stenden benent und verordent werden, das kriegsvolckh an gelegen orten anzunemen und zu mustern, von der stende gelt zu underhalten und nach aller nottdurft die bewilligt zeit zu geprauchen, die allen stenden nachmals erbare und billiche rechnung thun sollen. Das alles eure ksl. Mt. wir underthenigst bitten unser obern notturft nach von uns zu gnaden anzunemen, auch unsere obern und uns in allergnedigstem bevelch zu haben3.

    «Nr.210 Eingabe der altgläubigen Reichsstädte an die beiden oberen Kurien – Regensburg, 1541 Juni 30 »

    A  Wien HHStA, MEA RTA 7 Konv. II, fol. 172r–174r (Kop.).

    B  koll. Konstanz StadtA, G 19 (Reformationsakten), fol. 471r–473r (Kop.); AV fol. 473r: Praesentiert auf Dornstag nach Petri et Pauli anno 1541 [1541 Juni 30].

    C  koll. Frankfurt ISG, Reichssachen II Nr.909, fol. 190r–191v (Kop.); AV v. a. Hd. fol. 190r: ultima Junij.

    Uff daß furhalten von wegen euer kfl., fstl. Gn., Gn. und G., unß nechst Dienstags [1541 Juni 28] gescheen, da angezaigt, daß die beschwerden, ob wir der ainiche uber euer kfl., fstl. Gn., Gn. und G. schriftliche antwort, so dieselben, der ksl. Mt., unserm allergnedigisten hern, der begerten hilf halben Šgegen dem Thurckenn zu antwort zu geben, verfast hetten, daß dieselben von unß vernomen und angehort werden solten und das doruff euer kfl., fstl. Gn., Gn. und G. sich zu unß versehen welten, wir wurden daruber nichts neus wider alt herekomen furnemen etc., geben euer kfl., fstl. Gn., Gn. und G. wir undertheniger, dienstlicher und fruntlicher maynung zu erkennen, das, nachdem die röm. ksl. Mt., unser allergnedigister her, unsere obern als irer ksl. Mt. und deß hl. reichs underthanen und angehorigen glider in ansetzunga deß itzigen reichsdags erfordert und beschriben, das sie die iren alhere schicken wolten, in sachen, in solchem ausschreiben vermeldet, zu rathschlagen, handeln und schliessen zu helfen, unß auch neben euren kfl., fstl. Gn., Gn. und G. irer Mt. furtragen und begern furhalten und derselben abschrift und bedacht gnedigist werdenb lassen, wie dann sollichs von alter here allewege herekomen und ublich gewesen, so hetten wir gantzs undertheniglich verhofft, eure kfl., fstl. Gn., Gn. und G. wurden ir gutbeduncken und antwort, deren sie sich auf jungst gehaltennen furtrage der hilf halben gegen dem Thurckenn entschlossen und deren sie unß schriftlich copien mitgethailt, der ksl. Mt. zu ubergeben, so lang verzogen haben, biß sie unß als diejhenen, so auf der ksl. Mt. beschreiben alhere von unsern obern verordent und die die sache also mit angehetc und betrifft, auch gehört, wie dann sollichs nit allein die art, natur und aigenschaft solcher gemainen hendel, auch unser obern hochste notturft erfordert, sonder auch von alter also herekomen und gehalten worden ist, derhalben wir auch an die verordenten, so eur kfl., fstl. Gn., Gn. und G. maynung uns furgetragen, dinstlich gebetten und begert, unß ein kurtzen bedachtd zu vergonnen, damit unser bedencken und beschwerden herin auch gnediglich und gunstiglich, zuvor und ehe die antwort ksl. Mt. ubergeben werde, gehort und sollich antwort durch eure kfl. Gn., Gn. und G. und unß ainhelliglich und in beisein der unsern hett gegeben werden mogen, wie wir unß dann derselben nach anzaige, was wir ab der ungleichait deß wormbsischen anschlags und etlicher daruff gefolgter, den stetten beschwerlicher anlagen, auch vilmals daruff verabschiedter und vertroster ringerunge und, daß etliche oberkaiten im reich sich understunden, der erbarn frey- und reichsstett burger irer guter halb, so sie under denselben ligen hetten, solcher thurckenhilf wegen auch zu steuern, fur billich beschwerden drugen, mit euren kfl., fstl. Gn., Gn. und G. leichtlich verglichen haben wolten.

    Dweil aber wir solchen bedacht nit erlangen mogen und eure kfl., fstl. Gn., Gn. und G. mit irer antwort furtgefaren und dieselbig der ksl. Mt. in unserm abwesen ubergeben, seind wir verursacht worden, der ksl. Mt. unser underthenigst bedencken und antwort [Nr. 209] auch zuzustellen, wie wir unß dann, dasselbig auf irer Mt. ausschreiben, furtragen und begern, auch Šunsern deßhalben empfangennen bevelhen nach zu thun, schuldig achten und erkennen. Und ist sollichs von unß nit gescheen der meynung, etwas neus wider alt herekomen furzunemen oder von euren kfl., fstl. Gn., Gn. und G. unß one sondere, mergkliche und grosse nottwendigkait abzusondern und zu trennen, dann wir ye nichts liebers welten, dann daß wir bei und neben euren kfl., fstl. Gn., Gn. und G. als mitglider deß hl. reichs bleiben und in den gemainen hendeln, so unsere obern mit betreffen, yderzeit gehört und also unß, sovil imer muglich, mit denselben ainhelliger antwort entschliessen und vergleichen mochten. Dann euer kfl., fstl. Gn., Gn. und G. wissen sich gnediglich und gunstiglich wele zu erinnern, daß die furgefallen trennunge, so sich zwuschen den stenden alhie zugetragen, one unser verursachen bescheen und unß undertheniglich und treulich laidt ist.

    Dweil wir unß nun in gemeinen deß hl. reichs hendeln von euren kfl., fstl. Gn., Gn. und G., auch andern stenden deß hl. reichs, wie gehört, one sonder, groß und mergklich ursachen nit abzusondern begern, sonder in allem dem, das zu nutzs und welfart deß hl. reichs dienen mag, gern unsers geringen verstants und vermogens undertheniglich, dinstlich und fruntlich vernemen lassen wellen, so bitten eure kfl., fstl. Gn., Gn. und G. wir gantz undertheniglich, dinstlich und fruntlich, sie wollen unß von berathschlagung gemainer hendel und, derhalben wir von der ksl. Mt. alhere beschriben, nit außschliessen, sonder yderzeit uff eurer kfl., fstl. Gn., Gn. und G. bedencken unser notturft nach gnediglich und gunstiglich, wie herekomen, hören. So seindt wir yderzeit, mit euren kfl., fstl. Gn., Gn. und G. uns, sovil immer moglich, zu vergleichen und, alles, das unsern obern treglich, leidlich und gegen andern stenden gleichmessig, zu laisten und zu volziehen, urputig und willig. Euer kfl., fstl. Gn., Gn. und G. wellen auch dise unser anzaige, bitten und erpieten gnediglich, gunstiglich und kainer andern maynung, dann das es unserer obern notturft halb und auß erzelten ursachen undertheniger und dinstlicher maynung beschee, uffnemen und vermercken1.

    « Nr. Š211 Stellungnahme der altgläubigen Kurfürsten und Fürsten zur Resolution der altgläubigen Reichsstädte zur eilenden Türkenhilfe – Regensburg, 1541 Juli 61 »

    A  Wien HHStA, MEA RTA 7 Konv. II, fol. 263r–266v (Reinkonz.); AV fol. 263r: Antwort churfursten, fursten und stend uff der stet supplication.

    B  koll. München HStA, KBÄA 3153, fol. 80r–83v (Kop.), AV fol. 80r: Actum Regenspurg, den 6. Julij anno 41; DV fol. 83v: Der churfursten, furstn, prelatn und graven, auch der abwesenden potschaften der alten religion antwurt auf der frei- und reichsstet, die den protestirenden nit verwont sein, supplicacion.

    C  koll. München HStA, Kasten blau 271/1, fol. 112r–114v (Kop.); AV fol. 112r: 6. tag Julij. Der Kff., Ff., prelaten, graven und der abwesenden potschaften der alten religion antwort auf der frey- und reichsstet beswerung.

    D  koll. Duisburg LAV NRW R, Jülich-Berg II 2271, fol. 364r–366r (Kop.); ÜS fol. 364r: Antwort der churfursten, fursten, prelaten und graven und der abwesenden botschaften der alter religion uff ubergebene supplication der frey- und reichsstedte. Actum Ratisponae, 6. Julij 1541.

    Die supplication der frey- und reichsstet, weliche den protestirenden nit verwanth sein, uns verschiner tag in namen eurer ksl. Mt. gnediglich zugestellt, haben wir in aller underthenigkeit horen lesen, under anderm des inhalts, das sich in jungstem ratschlag, uff der hungerischen und osterreichischen botschaften werbung bedacht, zwischen den stenden trennung zutragen, darauß gevolgt, das den stetten solicher ratschlag zum teil in schrieften zugestellt und zum teil vorgelesen, mit anzeig, das die antwort eurer ksl. Mt. des volgenden morgen sollt gegeben werden, und, wiewoll sie darauf begert, inen ein bedacht zuzulassen und ir bedencken zu hören, so hetten sie doch solichs nit erlangen mugen, derwegen sie getrungen, eurer ksl. Mt. fur sich selbs ein sondere antwort zu geben, dann, wo sie das, so durch andere stendt beschlossen, stillschweigendt annemen sollten, wurden inen untregliche lest uffgelegt, musten auch neben eurer ksl. Mt. alle andere reichsstendt zu herren haben, und sich darauf erpietendt, die eilende hilf zu bewilligen uff etliche maß und condition, sonderlich das sie ir burger und ingesessen zu disem cristenlichen werck belegen mochten und das der stett burger und ingesessen von andern herrschaften irer gutter halben, so sie ausserthalb in andern herrschaften ligen haben, unangelegt und unbeschwerdt pleiben, wie solichs gemelte supplication nach lengs außweist2.

    Geben darauf eurer ksl. Mt. in aller underthenigstem gehorsam zu erkennen, als wir uns verschienner tag der eilenden turckenhilf halben entschlossen, haben wir gemelten stetten unsern ratschlag, wie in dem hl. reich gepreuchlich Šherkomen, mundlich und schrieftlich furhalten und werdena lassen, darauf sie, wie gemelt, einen bedacht gepetten, welicher inen nit geweigert, sonder angezeigt, wir weren bedacht, des volgenden morgens eurer ksl. Mt. die antwort undertheniglichen zu ubergeben, uß ursachen, das euer ksl. Mt. gnediglich begert, den handel uß erheischender notturft zu furdern, und hetten uns woll versehen, sie sollten sich altem geprauch nach mit uns vergleichen und den handel nit uffgezogen haben. Dieweil es aber nit beschehen und wir den verzug eurer ksl. Mt. und dem hl. reich nachteilig geacht, so haben wir eurer ksl. Mt. unser antwort undertheniglich ubergeben und uns gleichwol vernemen lassen, ir bedencken gnädiglich und gutlich auchb anzuhören. Als aber die unsern darzue verordenten des andern tags uf dem hauß erschinen, sein die von stetten mit irem bedencken nit geschickt noch fertig gewest, sonder haben sich vernemen lassen, solichs werc in schrieften gestellt, welichs sie uns furderlich zustellen wollten, wie beschehen, darauf wir uns gegen inen mit gepurlicher, unverweißlicher antwort vernemen lassen wollen.

    Das wir aber unser antwort dergestalt ubergeben, darzue hat uns neben vorerzelter ursach bewegen, das die stette nach altem, loblichem gebrauch und herkomen des hl. reichs sich jederzeit mit unserm ratschlag vergleichen sollen, wiewoll wir, des unangesehen, nit underlassen, wo sie etwas bedechten, das dem hl. reich in sonderheit furstendig und zu nutz und wollfart komen möcht, uns darin aller gepur auch zu erzeigen.

    So sein wir auch gemelten stetten nit gestendig, das sie ein solichen abgesönderten rathe neben uns haben, der uns an unsern ratschlegen und beschluß verhindern möcht, dieweil inen nach altem herkomen gepurt, sich nit allein mit uns zu vergleichen, sonder auch, was der mehrer teil under uns beschleust, neben uns zu leisten und zu vollziehen, wie auch in unserm rat der geringer dem merern teil weichen und volgen muß. Dochd legen wir inen auch kein untreglich last uff, dann so wir in des reichs sachen ichts beschliessen, das belangt uns nit weniger dann sie, tragen und leisten auch dasselb neben inen wie pillich. Das sie aber in einer sondern stuben die furfallenden reichssachen jederzeit auch bedencken und erwegen und solichs an uns, wie sich gepurt, gelangen, das ist uns nit zuwider, sofer sie sich altem herkomen und gebrauch nach mit uns vergleichen.

    Wiewoll nun gemelten stetten, ir bedencken zu hören, nit abgeschlagen ist, so haben sie siche doch von uns unpillich und unverursacht abgesondert und eure ksl. Mt. wider des reichs herkomen mit einer sondern, vermeinten antwort bemuhet, welchs eurer ksl. Mt., dem hl. reich und uns beschwerlich, nachteillig und den furfallenden sachen verhinderlich ist und darumb unser Šallerunderthenigst bit, eure ksl. Mt. wollen mit gemelten stetten gnediglich verfuegen, sich in allen des hl. reichs sachen altem herkomen und geprauch des hl. reichs gemeß zu halten, sich mit uns, wie obgemelt, zu vergleichen und von uns keinswegs abzusondern, sonder, was beschlossen ist, neben uns gehorsam zu leisten und zu volziehenf, damit soliche und dergleichen unnottig irrungen under den stenden des hl. reichs, weliche zu nachteil desselben zufallen mogen, verhueten, des reichs wolfart gesuecht und der alt, loblich geprauch desselben, wie der uff euer ksl. Mt. und uns herkomen ist, erhalten und gehandthabt werde.

    Das dann die stett ire vereidte und verpflichte burger mit steur anlegen, sovill sie des recht und fueg, damit haben wir wenig zu thun. Wo aber das wort ingesessen uff die geistlichen, die vom adel und andere personen, so auß eurer ksl. Mt. gnaden von gemeinem rechten und altem geprauch gefreit sein, solt verstanden und durch die stet gesuecht werden, dieselben mit einicher steur oder anlag zu belestigen, so sein wir ungezweiffelt, pitten auch underthenigst, euer ksl. Mt. wollen inen solichs keinswegs gestatten, sonder die obgemelten geistlichen, die vom adel und andere gefreitte personen bei iren herprachten freiheitten gnediglich handhaben, schutzen und schirmen gund bei altem geprauch und herkomen bleiben lassen–g.

    Die guetter belangendt, so ire burger in unsern landen und gepietten ligendt haben, so inen unangelegt pleiben sollten, tragen wir solichs unpillichen anmuttens, an euer ksl. Mt. gelangt, nit wenig beschwerung, dann die stet und ire burger, so under uns begut sein, haben sich leichtlich zu berichten, das sie von solichen guettern pilliche beschwerung, der auch die unsern nit erlassen werden, tragen sollen, wissen sihe [sic!]auch derselben nit zu erlassen, sonder wöllen uns vielmehr versehen, sie werden sich hierin selbs berichten und der gepur und pillicheit gemeß erzeigen3. Solichs haben wir eurer ksl. Mt. uff der stett ubergeben supplication zu undertheniger antwort nit verhalten wollen, gehorsamlich pittendt, die von uns in gnaden anzunemen und uns entschuldigt zu haben und unser allergnedigster herr zu sein und zu pleiben.

    «Nr. Š212 Gegendarstellung aller reichsstädtischen Gesandten zur Antwort des Kurfürsten- und Fürstenrates auf die Eingabe der altgläubigen Reichsstädte – Regensburg, 1541 Juli 13/141 »

    A  Wien HHStA, MEA RTA 7 Konv. II, fol. 268r–274v (Kop.); AS fol. 274v: Antwort deß hl. reichs gemainer frei- und reichsstett, praes. 15. Julii 41. Sol an die Kff., Ff. und stend gebracht werden.

    B  koll. München HStA, KBÄA 3153, fol. 118r–123v (Kop.); DV fol. 123v: Gemeiner frey- und reichsstett versamelter gesandten, so der protestation nit verwandt, antwurt etlicher beschwerden halben; v. a. Hd.: Actum 19. Julii anno 41.

    C  koll. Duisburg LAV NRW R, Jülich-Berg II 2271, fol. 396r–401v (Kop.); ÜS fol. 396r: Replick der gemeiner reichsstette uff gethane antwort der chur- und fursten, belangen ire absonderung in der chur- und fursten rathschlegen, 19. Julij 1541 perlectum.

    D  koll. Berlin GStAPK, I. HA Rep. 10 Nr. B 2 Fasz. H, fol. 7r–12r (Kop.).

    Nachdem wir, die gesanten euer ksl. Mt. und deß hl. reichs stett, so der protestation nit verwant, hievor der eilenden hilf halb gegen dem Thurckhen dieselb euer ksl. Mt. underthenigst beantwort mit anzaige, welchermassen wir von beratschlagung derselben und anderer sachen, derhalben wir zu diesem reichsdage von eurer ksl. Mt. berueft und beschriben seint, außgeschlossen werden, haben euer ksl. Mt. uns ein schriftlichen bericht und antwort, so churfursten, fursten, prelaten und graven und der abwesenden botschaften der alten religion, unser gnedigst, gnedig und gunstig hern, derselben eurer ksl. Mt. auf sollich unser ansuchen geben haben [Nr. 211], gnedigist zustellen lassen, in welcher ir kfl. und fstl. Gn. und G. melden, das sie uns den gebettennen bedacht uff iren vorgehabten rathschlage der eilenden hilf halben gegen dem Dhurcken nit gewaigert, sonder sich vernemen lassen, unser bedencken gnediglich und gutlich anzuhoren. Das sie aber ir bedencken euer ksl. Mt., zuvor und ehe sie uns gehort, ubergeben, sey zum thail darumb, das euer ksl. Mt., den handel auß erhaischender not zu furdern, gnediglich begert, zum thail auch darumb, das die stette nach altem, loblichem geprauch und herekomen deß hl. reichs sich yderzeit mit irem rathschlag vergleichen sollen, bescheen. Sie gestanden uns auch kains sondern raths, der sie an iren rathschlegen und beschluß verhindern moge, das wir aber deß reichs sachen yderzeit auch bedencken und erwegen, sey inen nit zuwider, doch das wir uns mit inen, wie sich altem herekomen Šnach geburt, vergleichen und, wes des merer thail under inen beschleust, neben inen laisten und volnziehen. Zaigen derhalben ane, das wir uns unbillich und unverursacht von inen abgesondert und euer ksl. Mt. mit sonderer antwort bemuhet, mit bitt, euer ksl. Mt. wolten mit unß gnediglich verfugen, unß in allen deß reichs sachen altem herekomen nach gemeß zu halten, mit inen zu vergleichen und kainswegs abzusondern, sonder, was beschlossen ist, zu laisten und volziehen, alles ferners inhalts bemelter irer kfl., fstl. Gn. und G. euer ksl. Mt. ubergeben antwort.

    Dweil nun, allergnedigster romischer kayser und herr, diese sache nit allein die stett, so der protestation nit verwant, sonder alle erbar frei- und reichsstett, wo es also gehalten werden solte, belangen welte, so geben herauf euer ksl. Mt. wir, die gesanten aller erbar frey- und reichsstett, alhie versamelt, in aller underthenigster gehorsam zu erkennen, das unser gemute und maynung nit gewesen und noch nit ist, uns von Kff., Ff. und gemainen stenden deß hl. reichs in berathschlagung desselbigen sachen und obligen one sondere mergkliche und genottrengte ursachen abzusondern, sonder seind, uns mit iren kfl., fstl. Gn., Gn. und G., sovil imer muglich, zu vergleichen, urputig.

    Das aber wir die gesanten, so der protestation nit verwant, uns der absonderung beschwert und sondere antwort geben, ist der ursach gescheen, das, wiewol von alter here geubt und herekomen, das Kff., Ff. und andere stende ir bedenckhen allewegen vor entlichem beschluß den gesanten der erbarn frey- und reichsstett in gemainer versamblung furgehalten und ir bedencken, sofer sie gefast gewesen, daruff gehört oder, so sie noch nicht gefast, inen notturftigen bedacht zugelassen, so hat sich doch hie zugedragen, das in anfang der berathschlagung itzigs reichsdags uns der churfursten, fursten, prelaten und graven der alten religion bedencken allain durch etlich verordente in abwesen irer kfl., fstl. Gn., Gn. und G. und, so die etwan vom hauß schon abgangen, furgehalten worden, welche zum ersten unser antwort nit horen wollen, nachgeents wol gehort, aber gesagt, sie hetten iren bevelch außgericht und domit abgeschaiden und zu jungst, als unß daß bedenckhen der eilenden hilf halber gegen dem Dhurckhenn muntlich am abent spat furgehalten worden, mit anzaig, das man es morgen abschreiben und alsbaldt eurer ksl. Mt. ubergeben wolte, und wir in ansehung, das die sachen unser obern, von denen wir auf eurer ksl. Mt. ausschreiben alhere gesant, mit betreffe, bedacht daruff begerten, worde unß dißmals nit, sonder hernachmaln deß andern dags, als die antwort eurer ksl. Mt. schon ubergeben was, derselbig erst vergunnet und zugelassen.

    Derhalben wir dazumal fur unfruchtbar achten, iren kfl., fstl. Gn., Gn. und G. unsern bedacht und notturft anzuzaigen, seint also nit unpillich und unverursacht, wie sie anzaigen, sonder notwendiglich gedrungena worden, euer ksl. Mt. uff ir erfordern und ausschreiben unsere sondere antwort schuldiger pflicht nach zu geben, die wir auch nit verzogen, sonder gleich deß andern Šdags nach irer antwort eurer ksl. Mt. zugestelt, und uns, das wir also von allen gemainen rathschlegen abgesondert wurden, bey eurer ksl. Mt. und auch iren kfl., fstl. Gn., Gn. und G. beschwert. So auch auß demselben euer ksl. Mt., dem hl. reich oder ymants anders etwas beschwerlichs, nachthailigs und den furfallenden sachen verhinderlichs, wie sie anzaigen (das unß treulich laidt) entstunde, hofften wir nit, das sollichs unß zugelegt, sonder euer ksl. Mt. uns deß orts gnedigst entschuldigt haben sollt.

    Daß aber ir kfl., fstl. Gn., Gn. und G. vermelden, das sie ir antwort dergestalt unser unverhört eurer ksl. Mt. ubergeben, neben dem, das die sache eilendt gewesen, bewegt, das die stett nach altem, loblichem geprauch und herekomen deß hl. reichs sich yderzeit mit iren rathschlegen vergleichen und, was das merer thail under inen beschleust, neben denselben laisten und volziehen helfen sollen, daruff sagen wir, so uff eurer ksl. Mt. ausschreiben, furhalten und zugelassenne bedächt, so uns neben andern stenden zugeschickt, eroffent und gegönnet werden, Kff., Ff. und andere stende uns ir bedencken anzaigen und uns daruff notturftiglich horen, das wir, uns mit ir kfl. fstl. Gn., Gn. und G. in allem dem, das zimblich, billich, gleichmessig und uns dreglich, auch dem hl. reich nutzlich und furstendig ist, sovil imer muglich, zu vergleichen, urputig, und willig seindt. Solte aber das wort ‚vergleichen‘ dahin verstanden werden, das, was ir kfl., fstl. Gn., Gn. und G. sich unser unverhort oder, so man uns schon horete, unangesehen und unbedacht unser billichen, notwendigen, furgewenten ursachen entschliessen, das wir, sollichs zu bewilligen und zu laisten, schuldig sein solten, das were nit allein aller natur und aigenschaft solcher gemainen hendel entgegen, sonder auch allen eurer ksl. Mt. und des hl. reichs stetten verderblich und zu tragen unmoglich. Wir wollen uns aber zu Kff., Ff. und stenden undertheniglich, dienstlich und fruntlich vertrösten, das solchs ir kfl., fstl. Gn., Gn. und G. verstant und maynung nit sei.

    Dan erstlich, das wir billich zu gemainer berathschlagung zugelassen werden, gibt die natur und aigenschaft solcher gemainen hendel, dann was alle betrifft, soll auch von allen approbirt werden. So vermag es auch eurer ksl. Mt. ausschreiben, darinne wir nit minder dann ander stende, zu berathschlagen der außgeschribennen puncten zu erscheinen, erfordert werden. Wir werden auch zu eurer ksl. Mt. furträgen und nachmaln zu den berathschlagungen derselben gleich andern stenden auf daß hauß durch deß reichs marschalckh berufft, uns auch aller furtrageb abschriften mitgethailt und gegeben. So seind auch ye und allewegen die churfursten in ein sondern, die fursten sambt iren zugewanten in ein sondern und der stett gesanten in ein sondern rathe gangen und sich nachgeents irer bedencken gegeneinander hören lassen und, sovil moglich, verglichen. So werden auch altem geprauch nach, so ausschutzs verordent, die unsern dorin, wie billich, genomen, auch in den angenomennen und bewilligten abschiden die gesanten mit namen gesetzt, auch solche abschide neben churfursten und Šfursten von der stet wegen besigelt. Es wer auch ye beschwerlich zu horen, das alle andere stende deß reichs, so etwan vil geringere dinst dem hl. reich thun dann die stett, in irem obligen gehört und also ire stimmen im reich haben und alle stett allein außgeschlossen sein solten. Zudem, das in allen andern konigreichen und furstenthumben, auch der teutzschen nation, dorinne sondere stende seindt, der geprauch ist, das die stett ein standt neben den andern haben, auch in gemainen sachen zu allen hendeln zugelassen und gezogen werden.

    Zum andern, das es aber den stetten uberbeschwerlich, untreglich und verderblich sein wölte, das sie aintweders unverhort oder uber ir billich und notwendig furgewent ursachen und, derselben ungeachtet, schuldig sein solten, dasjhenig zu bewilligen und zu laisten helfen, das durch das merer thail der andern stende beschlossen wurde, deß haben euer ksl. Mt. allergnedigst dorauß abzunemen, das der churfursten, fursten, prelaten und graven und dann eurer ksl. Mt. und deß hl. reichs stett gelegenheit und conditiones gantzs ungleich sindt, also das sich wol zutragen kan und mag, das ein sache ainem standt nutzlich und furtreglich, die dem andern nit allein schedlich, sonder verderblich und zu erdulden unmuglich ist, wie das vil exempel dargethan und angezaigt werden mochten und die ungleichait der reichsanlagen deß clare urkunth geben. Solten nun die stett also schuldig sein, weß die andern stende auß unwissenhait der stett gelegenhait oder andern ursachen sich entschliessen, zu laisten, so wurde doruß folgen, das eurer ksl. Mt. und deß hl. reichs stett minder frei sein, sonder grösser und merer beschwerden dragen musten, dann vil fursten und hern stett, so dem reich nit one mitl verwandt, dann sie weren nit allein eurer ksl. Mt., sonder allen churfursten, fursten, prelaten und graven also underworfen, das, was inen die durch ein gemainen beschluß ufflegten, das musten sie also, unangesehen, wie schwere und verderblich inen solchs were, dragen und dulden, welchs doch kain churfurst, furst oder standt, seinen aigen stetten jemants aufzulegen, gestatten wurde. Auß welchem allem nichts anders gewißlichs folgen wurde, dann das, wer etwas vermogens were, auß eurer ksl. Mt. und deß hl. reichs stetten hinder ander stende, da sie etwas minder beschwert wordenc weren, ziehen und also die reichsstette erödet und zu entlichem abfall und verderben gericht wurden.

    Zum dritten, das es auch nit also herekomen, das, was der merer thail stende bei inen beschliessen, das es die andern zu laisten schuldig. Dann es begibt sich oft, das ein aintziger standt, so durch das merer beschwert, darwider protestirt und bey eurer ksl. Mt. als dem haubt umb gepurlichs einsehen bitt, wievil mehr wurt sollichs allen stetten, so sie durch andere stende ubermehrt und beschwert wurden, zugelassen. Es mogen auch die felle wol angezeigt werden, da die stett, als sie durch etlich beschluß der merer thail reichsstende sich beschwert befunden, nit allein bei eurer ksl. Mt. vorfaren, sonder auch bey eurer ksl. Mt. selbst angesucht und gnedigst abschaffung solcher beschwerden erlangt haben. ŠDerhalben es ye die billigkait erfordert, ob schon, weß sich der merer thail under den stenden entschliessen, eurer ksl. Mt. als das merer furtragen und angezaigt, das doch diejhenigen, so beschwert und bei den andern stenden solcher irer beschwerden ringerung nit befinden mogen, zu eurer ksl. Mt. als dem haubt ir zuflucht haben und, so sie billich ursachen irer beschwerden furbringen, deßhalben allergnedigst gehort und bedacht werden.

    Dweil nun allergnedigister, romischer kayser und herr, auß erzelten und andern ursachen es eurer ksl. Mt. und deß hl. reichs stetten nit allein beschwerlich, sonder auch verderblich sein wolte, so sie also von den hendeln außgeschlossen und, das sie, weß sich andere stende entschliessen, ir unerhort und unbedacht, volnziehen und laisten helfen musten, so langt an euer ksl. Mt. als unsern ainichen und rechten hern, schutzer und schirmer, unser underthenigst, hochfleissigst bitt, sie wollen in betrachtung, zu was nachthail es nit allein den stetten, sonder auch eurer ksl. Mt. und dem hl. reich mit der zeit, so die stett also in abfall bracht wurden, raichen mocht, ein solche gnedigiste einsehung thun und verschaffen, damit die stett in sachen, darumb sie von eurer ksl. Mt. zu den reichsdagen erfordert und andern deß gemainen reichs nutzs und wolfart betreffen, jederzeit irs bedenckens der notturft nach gehört und also mit gemainem rathe und bewilligen, sovil immer moglich und gelegenhait der sachen erleiden wollen, beschlossen werden moge.

    Der burger und ingesessen halben hoffen wir, euer ksl. Mt. werde nit unbillichen, das es der orts in stetten mit disen und dergleichen reichsanlagen und gemains reichs notturften und obligen gehalten werde, wie es in furstenthumben und andern oberkaiten deß reichs nit allein in solchen gemains reichs, sonder auch etwan in vil geringen sachen und sondern obligen gehalten wurt und sonderlich, dweil der Dhurckh ein gemainer der gantzen christenhait und kains stants in sonderhait feindt ist, derhalben auch meniglich, gegen ime zu helfen, schuldig. Das aber die stett und ire burger von den gutern, so sie in andern landen und gepieten ligen haben, auch gesteurt solten werden, das wer nit allein gemainem, geschribenem rechten, sonder auch dem alten herekomen deß reichs, viler stett offnen habenden kayserlichen und koniglichen freihaiten, sondern vertregen und aller billigkait zuentgegen und zuwider, wurd auch dohin dienen, dweil die stett wenig und etwan kain landtschaftt, sonder irer burger guter fast alle under andern oberkaiten ligen haben, das ire burger dieselben in disen extraordinariis indictionibus und su[p]erindictionibus zwifach belegen und versteuren musten, den stetten, dorin sie gesessen, als irer oberkaith ein mal und dem hern, darunder die guter gelegen, auch ain mal, welchs doch bei andern stenden deß reichs irer underthanen halben fur beschwerlich und untreglich geacht und deßhalben versehung von eurer ksl. Mt. erlangt haben, wurd also, wo drein von eurer ksl. Mt. nit billichs einsehen beschee, nichts anders drauß folgen mogen, dann das der uberig rest der stett, so noch bey eurer ksl. Mt. und dem reich pleiben, durch solche doppel beschwerden an burgern und gutern verendert und verarmt, ydermann von inen hinder ander Šherschaften ziehen und also zu entlichem abfall und verderben gericht und von eurer ksl. Mt. auch abgetrungen wurde. Derhalben nochmaln unser underthenigst anrueffen und bitten, euer ksl. Mt. wolle auch in disem fall, wie hievor gebetten, gnedigiste versehung thun, domit sollich beschwerde fürkomen und die stett bey gemainem rechten, iren habenden freihaiten und vertregen und also bei eurer ksl. Mt. und dem hl. reich pleiben und gehanthabt werden mogen2.

    «Nr.213 Eingabe der Reichsstädte an den Kaiser wegen Stand, Stimme und Session  – Regensburg, 1541 Juli [25/26?]1 »

    A  Speyer StadtA, 1 A Nr. 160 , unfol. (Kop.); ÜS: Der stett abermals supplication und beclagung an die ksl. Mt. von wegen der stende inen zugefugter turbation ires standts, stym und session, den 26. Julij furbracht.

    B  koll. Köln HASt, Köln und das Reich 218, fol. 305–306v (Kop.).

    C  koll. Ulm StadtA, A 627, fol. 85r–86r (Kop.).

    Euerer ksl. Mt. haben wir zu etlichen malen undertheniglich furbracht und erinnert, weß intrag uns von wegen unserer obern von churfursten, fursten, prelaten und grafen wider alt herkhommen widerfare und begegne, nemlich daß wir von allen reichshandlungen und berhatschlagungen außgeschlosen und durch Kff., Ff. und ander stende darauf getrungen, das, was sie, unser unverhort, beschliesen, das wir, solches zu volnstrecken, schuldig sein sollen, daraus dann under andern beschwerden auch die untregliche ungleicheit der anschläg uns uffgelegt werden, wie solchs hievor der leng nach euerer ksl. Mt. angezeigt und furbracht worden ist mit anregen, zu was beschwerden und vertruckung euerer ksl. Mt. und des hl. reichs stetten, wo von euerer ksl. Mt. dem nit heilsamlich vorkhomen, ein solchs gelangen werde. Und wiewol euerer ksl. Mt. allergnedigsten, furgewanden vleiß zu abschaffung angeregter beschwerden wir gespurt, dessen gegen euerer ksl. Mt. wir uns undertheniglichen bedancken, so wollen doch die trangsal und furgenommen neuerung von churfursten, fursten, prelaten und grafen nit geringert werden, sunder sich je lenger je mehr zu erweitterung also ziehen, daß es gemeinen euerer ksl. Mt. und des hl. reichs stetten nit leidlich oder träglich sein will.

    Wann dann euere ksl. Mt. allergnedigst zu erwegen wissen, weß euerer ksl. Mt., auch allen nachkhommenden romischen kaisern und konigen an den freien und reichsstetten gelegen und daß dieselben der romischen kaiser und konigen wonung, uffenthalt und bevestigung seien, uff welche euerer ksl. Mt. Švorfarn am reich, romische kayser und konig, nit iren geringsten trost gesetzt, so seien wir nachmals der underthenigsten hoffnung und ist darzu an euere ksl. Mt. unser flelichste pitt, euere ksl. Mt. geruchen, vor irer Mt. abscheiden euerer ksl. Mt. und des hl. reichs stetten mit so guter fursehung zu erscheinen, damit sie irer furbrachten beschwerden erledigt, bei euerer ksl. Mt. und dem reich als gehorsame glider desselben und euerer ksl. Mt. und des reichs gehorsame underthanen verpleiben mogen, auch unsere obern und uns in allergnedigstem bevelch, schutz und schirm zu haben, wie wir uns dieses und aller gnaden zu euerer ksl. Mt. vertrösten und zu derselben unser zuflucht stehet2.