Deutsche Reichstagsakten  ‹  Der Reichstag zu Regensburg 1541
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Inhaltsverzeichnis

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Vorwort des Abteilungsleiters

Vorwort des Abteilungsleiters

Vorwort des Bearbeiters

Vorwort des Bearbeiters

Abkürzungen und Siglen

Abkürzungen und Siglen

Quellen- und Literaturverzeichnis

Einleitung

I. Organisation, Vorbereitung und Eröffnung des Regensburger Reichstages

I. Organisation, Vorbereitung und Eröffnung des Regensburger Reichstages

  • Nr.1 Ausschreiben Karls V. an Kf. Albrecht von Mainz – Brüssel, 1540 September 14
  • Nr.2 Kämmerer und Rat von Regensburg an Karl V. – Regensburg, 1540 Dezember 11
  • Nr. 3 Ausschreiben Frankfurts zum Städtetag in Regensburg – Frankfurt, 1540 Dezember 21
  • Nr.4 Kaiserliches Geleit für die protestantischen Stände – 1541 Januar
  • Nr.4a Kaiserliches Geleit für Kf. Johann Friedrich von Sachsen und Lgf. Philipp von Hessen zum Regensburger Reichstag – Luxemburg, 1541 Januar 3
  • Nr.4b Eingabe der protestantischen Gesandten an Granvelle – Worms, 1541 Januar 13
  • Nr.4c Kaiserliches Geleit für die protestantischen Stände zum Regensburger Reichstag in der Fassung der in Worms vertretenen protestantischen Gesandten – o. Ort, [1541 Januar 13]
  • Nr.4d Kaiserliches Geleit für Kf. Johann Friedrich von Sachsen, Lgf. Philipp von Hessen und ihre Religionsverwandten zum Regensburger Reichstag – Speyer, 1541 Januar 26
  • Nr. 4e Stellungnahme von protestantischer Seite zum kaiserlichen Geleit vom 26. Januar 1541 – o. Ort, [1541 nach Januar 26]
  • Nr. 5 Akten zur Verwaltung des Erbmarschallamtes
  • Nr.5a Wolf von Pappenheim und seine Brüder und Vettern an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – o. Ort, 1541 Januar 7
  • Nr.5b Sixtus Sommer an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – o. Ort, 1541 Februar 2
  • Nr. 5c Sixtus Sommer an Kg. Ferdinand – o. Ort, 1541 Februar 10
  • Nr.5d Wolf von Pappenheim an Karl V. – o. Ort, o. Datum [1541]
  • Nr.5e Wolf von Pappenheim, seine Brüder und Vettern an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – o. Ort, 1541 September 1
  • Nr.6 Karl V. an Granvelle – Saarburg, 1541 Januar 15
  • Nr.7 Naumburger Abschied des Schmalkaldischen Bundes – Naumburg, 1541 Januar 16
  • Nr. 8 Bericht über die Beendigung des Wormser Kolloquiums – [Worms, 1541 Januar 18]
  • Nr. 9 Wormser Abschied – Worms, [1541 Januar 18]
  • Nr.10 Abschied der Gesandten der protestantischen Stände – Worms, 1541 Januar 18
  • Nr.11 Karl V. an Kf. Albrecht von Mainz – Speyer, 1541 Januar 19/31
  • Nr. 12 Gutachten für die kaiserliche Regierung zur Vorbereitung des Regensburger Reichstages – o. Ort, [1541 vor Januar 28]
  • Nr. 13 Kaiserliche Gnadenerklärung für Lgf. Philipp von Hessen – Speyer, 1541 Januar 24
  • Nr. 14 Kaiserliches Mandat über die Suspension der anhängigen Kammergerichtsprozesse in Religionssachen und der Achtexekution gegen Goslar und Minden – Speyer, 1541 Januar 28
  • Nr.15 Intervention Karls V. im Konflikt zwischen Hg. Heinrich d. J. von Braunschweig-Wolfenbüttel und der Stadt Braunschweig – Heidelberg, 1541 Februar 6
  • Nr.15a Instruktion Karls V. für Christoph Kegel zu einer Werbung bei Hg. Heinrich – Heidelberg, 1541 Februar 6
  • Nr.15b Karl V. an Hg. Heinrich – Heidelberg, 1541 Februar 6
  • Nr.15c Statthalter und Räte zu Wolfenbüttel an Karl V. – [Wolfenbüttel], 1541 Februar 19
  • Nr.16 Karl V. an Ebf. Ernst von Salzburg – Regensburg, 1541 März 1
  • Nr.17 Vortrag Hg. Wilhelms IV. von Bayern vor dem Kaiser – [Regensburg, 1541 März 2]
  • Nr. 18 Protokollarische Aufzeichnung zur Audienz für die bayerischen Herzöge bei Karl V. – Regensburg, [1541 März 2]
  • Nr.19 Memoire Kg. Ferdinands zur Festlegung des Beratungsprogramms für den Regensburger Reichstag – Wien, 1541 März 3
  • Nr.20 Entwurf Kg. Ferdinands für das Beratungsprogramm und die Proposition zum Regensburger Reichstag – o. Datum [1541 vor März 6]
  • Nr.21 Vorschlag Kg. Ferdinands zur Ergänzung des Beratungsprogramms für den Regensburger Reichstag – o. Datum, [1541 vor März 6]
  • Nr.22 Memoire Kg. Ferdinands für Karl V. zur Vorbereitung des Regensburger Reichstages – o. Ort, [1541 nach März 6]
  • Nr.23 Kaiserliche Verordnung über den Lebensmittelverkauf während des Regensburger Reichstages – Regensburg, 1541 März 10
  • Nr.24 Erlass über die Sicherung der öffentlichen Ordnung, die Gastronomie und den Handel in Regensburg für die Zeit des Reichstages – Regensburg, 1541 März 10
  • Nr.25 Bayerische Eingabe an Kard. Contarini gegen die kaiserliche Kolloquiumspolitik – [Regensburg, 1541 März 29]
  • Nr. 26 Weisungen des Kaisers an Pfgf. Friedrich – Regensburg, [1541 Ende März]
  • Nr.27 Gutachten zur Vorbereitung der Proposition – Regensburg, o. Datum [März/April Anfang]
  • Nr.28 Bayerische Eingabe an den Kaiser und Kard. Contarini – [Regensburg], 1541 April 2
  • Nr.29 Proposition Karls V. zum Regensburger Reichstag – Regensburg, 1541 April 5
  • Nr. 30 Entwurf für die kaiserliche Proposition zum Regensburger Reichstag – Regensburg, o. Datum
  • Nr.31 Entwurf für die kaiserliche Proposition – Regensburg, o. Datum
  • Nr.32 Entwurf für die kaiserliche Proposition – Regensburg, o. Datum
  • Nr. 33 Rechtfertigungsschrift Karls V. zur Widerlegung reichsinterner Kritik an seiner Regierungsführung – [Regensburg, 1541 nach April 5]
  • II. Instruktionen und Vollmachten

    II. Instruktionen und Vollmachten

  • II,1 Instruktionen
  • II,2 Vollmachten
  • III. Protokolle und Tagebücher

    III. Protokolle und Tagebücher

  • III,1 Protokolle und protokollarische Berichte
  • III,2 Tagebücher
  • IV. Die Verhandlungen über Religion, Friede und Recht

    IV. Die Verhandlungen über Religion, Friede und Recht

  • IV,1 Von der Proposition bis zum Ende des Religionskolloquiums
  • IV,2 Vom Ende des Kolloquiums bis zum Reichsabschied
  • V. Die Verhandlungen über die Türkenhilfe

    V. Die Verhandlungen über die Türkenhilfe

  • V,1 Die Verhandlungen der altgläubigen Kurfürsten und Fürsten und der protestantischen Stände mit Kaiser und König über die TürkenhilfechV1
  • V,2 Die Verhandlungen der altgläubigen Reichsstädte über die Türkenhilfe und ihr Konflikt mit den altgläubigen Ständen über ihre Session und Stimmführung
  • V,3 Bestallungsmodalitäten für das Führungspersonal zur eilenden Türkenhilfe
  • VI. Akten zum Konflikt zwischen Karl V. und Hg. Wilhelm V. von Jülich-Kleve-Berg um das Herzogtum Geldern

    VI. Akten zum Konflikt zwischen Karl V. und Hg. Wilhelm V. von Jülich-Kleve-Berg um das Herzogtum Geldern

  • Nr.222 Karl V. an Hg. Wilhelm V. von Jülich – Speyer, 1541 Januar 24
  • Nr. 223 Karl V. an die Stände von Geldern und Zutphen – Speyer, 1541 Januar 22
  • Nr.224 Erklärung Hg. Wilhelms V. von Jülich zum Zitationsschreiben Karls V. vom 24. Januar 1541 – Regensburg, 1541 März 29
  • Nr. 225 Eingabe der Gesandten Hg. Wilhelms V. von Jülich an Pfgf. Friedrich – Regensburg, 1541 Mai 10
  • Nr.226 Entschuldigung Hg. Wilhelms V. von Jülich für sein Fernbleiben vom Reichstag – Regensburg, [1541 Juni]
  • Nr.227 Bericht über den Vortrag des Kaisers über die Geldernfrage vor dem Plenum des Reichstages – Regensburg, 1541 Juli 3
  • Nr.228 Eingabe der Gesandten Hg. Wilhelms V. von Jülich an die Reichsstände – Regensburg, [1541 nach Juli 3]
  • Nr. 229 Protokoll zur Audienz Pfgf. Friedrichs für die Gesandten der Stände von Geldern und Zutphen – Regensburg, 1541 Juli 7
  • Nr. 230 Bericht über den Vortrag der Supplikation Hg. Wilhelms V. von Jülich im Kurfürstenrat, im Fürstenrat und vor den Gesandten der altgläubigen Reichsstädte sowie vor den protestantischen Reichsständen – Regensburg, 1541 Juli 15
  • Nr.231 Eingabe der Gesandten Hg. Wilhelms V. von Jülich an die Reichsstände – Regensburg, 1541 Juli 15
  • Nr. 232 Protokoll der Verhandlungen über die Geldernfrage auf dem Reichstag – Regensburg, 1541 Juli 19–25
  • Nr.233 Supplikation der Reichsstände an den Kaiser wegen des Konflikts um Geldern – Regensburg, [1541 Juli 21]
  • Nr. 234 Memorial für die Beantwortung der Supplikation der Reichsstände zugunsten Hg. Wilhelms V. von Jülich – [Regensburg, 1541]
  • Nr.235 Eingabe der Gesandten Hg. Wilhelms V. von Jülich an die Reichsstände – Regensburg, 1541 Juli 25
  • VII. Sessionsstreitigkeiten

    VII. Sessionsstreitigkeiten

  • Nr.236 Akten zum Sessionsstreit zwischen den Gesandten des Bf. Franz von Münster, Osnabrück und Minden und dem Gesandten des Hochstifts Freising
  • Nr.236a Supplikation der Gesandten des Bf. Franz von Münster, Osnabrück und Minden an Kaiser und Reichsstände – Regensburg, o. Datum
  • Nr.236b Supplikation der Gesandten des Bf. Franz von Münster, Osnabrück und Minden an die Reichsstände – Regensburg, o. Datum
  • Nr.236c Gegendarstellung des Gesandten des Hochstifts Freising – Regensburg, o. Datum
  • Nr.236d Erläuterung zum Sessionsanspruch Bf. Heinrichs III. von Freising – o. Ort, o. Datum
  • Nr.236e Gegendarstellung der Gesandten des Bf. Franz von Münster, Osnabrück und Minden – Regensburg, o. Datum
  • Nr.236f Erläuterung zum Sessionsstreit zwischen dem Bf. Franz von Münster, Osnabrück und Minden und dem Bf. Heinrich III. von Freising – o. Ort, o. Datum
  • Nr.237 Kaiserliches Dekret für den Ebf. Ernst von Salzburg wegen der Session – Regensburg, 1541 April 3
  • Nr. 238 Notariatsinstrument des Notars Georg Marperger über die Protestation der Gesandten Bf. Konrads IV. von Würzburg in Sachen Session – Regensburg, 1541 April 9
  • Nr.239 Bericht über die Verhandlungen der Schiedskommission zum Sessionsstreit zwischen verschiedenen Ständen – Regensburg, 1541 Juni 24
  • Nr.240 Schiedsspruch der Reichsstädte im Sessionsstreit zwischen den Städten Aachen und Köln – Regensburg, 1541 Juli 18
  • Nr.241 Eingabe der Gesandten Hg. Heinrichs und Hg. Johann Ernsts von Sachsen an den Kaiser – Regensburg, 1541 Juli 22
  • Nr.242 Supplikation der Wetterauer Grafen an den Kaiser – o. Ort, o. Datum
  • Nr.243 Eingabe Bgf. Heinrichs von Plauen an den Kaiser – Regensburg, o. Datum
  • VIII. Supplikationen

    VIII. Supplikationen

  • VIII,1 Beschwerden der schmalkaldischen Verbündeten über die jurisdiktionelle Praxis des Reichskammergerichts
  • VIII,2 Konflikte zwischen den schmalkaldischen Verbündeten und ihrem Anhang mit Hg. Heinrich d. J. von Braunschweig-Wolfenbüttel
  • VIII,3 Intervention einiger Fürsten zugunsten Hg. Wilhelms von Braunschweig-Wolfenbüttel
  • VIII,4 Die Bemühungen Bf. Valentins von Hildesheim um die Restitution seines Hochstifts und die Abwehr gewalttätiger Übergriffe
  • VIII,5 Auseinandersetzungen um die Reichsstandschaft geistlicher Stände
  • VIII,6 Die Auseinandersetzungen um die Reichsstandschaft der Stadt Mühlhausen in Thüringen
  • VIII,7 Das Hilfsgesuch Hg. Karls III. von Savoyen
  • VIII,8 Die Bemühungen um Aufhebung bzw. Suspension der Reichsacht gegen Hg. Albrecht von Preußen
  • VIII,9 Eingaben des Reichskammergerichts an Kaiser und Reichsstände
  • VIII,10 Anträge auf Ringerung der Reichsanschläge
  • VIII,11 Religions- und kirchenpolitische Konflikte
  • VIII,12 Rechtliche Differenzen und jurisdiktionelle Probleme
  • VIII,13 Münze
  • VIII,14 Sonderrechte und Privilegien
  • VIII,15 Ausstehende Besoldungen
  • VIII,16 Kriminalfälle und Schuldsachen
  • VIII,17 Varia
  • IX. Varia

    X. Korrespondenzen

    X. Korrespondenzen

  • Nr.401 Kg. Ferdinand an Karl V. – Hagenau, 1540 Juli 29
  • Nr. 402 Karl V. an Kg. Ferdinand – Den Haag, 1540 August 10
  • Nr. 403 Karl V. an Kg. Ferdinand – Utrecht, 1540 August 19
  • Nr.404 Karl V. an Kg. Ferdinand – Brüssel, 1540 September 2
  • Nr. 405 Kg. Ferdinand an Karl V. – Wiener Neustadt, 1540 September 6
  • Nr.406 Kg. Ferdinand an Karl V. – Wiener Neustadt, 1540 September 13
  • Nr.407 Karl V. an Kg. Ferdinand – Brüssel, 1540 Oktober 3
  • Nr. 408 Kg. Ferdinand an Karl V. – Wiener Neustadt, 1540 Oktober 18
  • Nr.409 Cornelius Schepper an Granvelle – Brüssel, 1540 Oktober 26
  • Nr.410 Bericht über die Ausführungen Sieberts von Löwenberg gegenüber Cornelius Schepper – [Brüssel, 1540 Ende Oktober]
  • Nr.411 Antwort Karls V. auf die Werbung des hessischen Gesandten Siebert von Löwenberg – o. Ort, 1540 Oktober 28
  • Nr. 412 Abt Gerwig von Weingarten an [Abt Wolfgang von Kempten] – o. Ort, 1540 Oktober 29
  • Nr. 413 N. N. an Jakob Sturm und Mathis Pfarrer – o. Ort, [1540 nach November 6]
  • Nr.414 Bf. Sigismund von Merseburg an Karl V. – Merseburg, 1540 November 16
  • Nr.415 Die kursächsischen Räte an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Worms, 1540 November 14
  • Nr.416 Kf. Johann Friedrich von Sachsen und Lgf. Philipp von Hessen an Karl V. – o. Ort, 1540 November 23
  • Nr.417 Lgf. Philipp von Hessen an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Zapfenburg, 1540 November 28
  • Nr.418 Kg. Ferdinand an Karl V. – Wiener Neustadt, 1540 Dezember
  • Nr.419 Lgf. Philipp von Hessen an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Zapfenburg, 1540 Dezember 2
  • Nr.420 Kf. Johann Friedrich von Sachsen und Hg. Heinrich von Sachsen an den Kaiser – o. Ort, 1540 Dezember 3
  • Nr. 421 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an Wolf von Pappenheim – Torgau, 1540 Dezember 6
  • Nr. 422 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an Franz Burchard – Torgau, 1540 Dezember 6
  • Nr.423 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an Hans von Dolzig und Franz Burchard – Weidenhain, 1540 Dezember 10
  • Nr.424 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an Lgf. Philipp von Hessen – Torgau, 1540 Dezember 12
  • Nr.425 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an Lgf. Philipp von Hessen – Lochau, 1540 Dezember 15
  • Nr. 426 Lgf. Philipp von Hessen an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Friedewald, 1540 Dezember 17
  • Nr. 427 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an Gregor Brück – Lochau, 1540 Dezember 21
  • Nr.428 Hans von Dolzig und Franz Burchard an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Worms, 1540 Dezember 23
  • Nr.429 Hans von Dolzig an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Worms, 1540 Dezember 24
  • Nr.430 Gregor Brück an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Naumburg, 1540 Dezember 27
  • Nr.431 Gregor Brück an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Naumburg, 1540 Dezember 28
  • Nr.432 Hans von Pack und Gregor Brück an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Naumburg, 1540 Dezember 31
  • Nr.433 Die kursächsischen Gesandten an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Naumburg, 1541 Januar 4
  • Nr.434 Die kursächsischen Gesandten an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Naumburg, 1541 Januar 4
  • Nr.435 Gregor Brück an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Naumburg, 1541 Januar 4
  • Nr.436 Franz Burchard an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Worms, 1541 Januar 4
  • Nr. 437 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an seine Gesandten in Naumburg – Torgau, 1541 Januar 7
  • Nr.438 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an seine Gesandten in Naumburg – Torgau, 1541 Januar 9
  • Nr.439 Die kursächsischen Gesandten an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Naumburg, 1541 Januar 9
  • Nr.440 Hans von Pack und Gregor Brück an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Naumburg, 1541 Januar 9
  • Nr.441 Martin Bucer an [Kf. Joachim II. von Brandenburg] – Worms, 1541 Januar 10
  • Nr. 442 Granvelle an Karl V. – [Worms, 1541 Januar 10]
  • Nr. 443 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an seine Gesandten in Naumburg – o. Ort, 1541 Januar 10
  • Nr.444 Granvelle an Karl V. – [Worms, 1541 Januar 11]
  • Nr. 445 Bgm. und Rat von Goslar [an die Gesandten der Reichsstädte auf dem Städtetag in Regensburg] – Goslar, 1541 Januar 12
  • Nr. 446 Granvelle an Karl V. – [Worms, 1541 Januar 14]
  • Nr.447 Hans von Dolzig und Franz Burchard an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Worms, 1541 Januar 14
  • Nr.448 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an seine Gesandten in Naumburg – Torgau, 1541 Januar 14
  • Nr.449 Gf. Friedrich von Löwenstein und H. zu Scharfeneck an Karl V. – Löwenstein, 1541 Januar 14
  • Nr. 450 Bericht über die Verhandlungen mit den Stimmständen des Schmalkaldischen Bundes und den übrigen Verbündeten über die Frage eines Bündnisses mit Frankreich auf dem Naumburger Bundestag – o. Ort, [1541 nach Januar 14]
  • Nr. 451 Kg. Christian III. von Dänemark an seine Gesandten zum Regensburger Reichstag – Kloster Sorø, 1541 Januar 20
  • Nr. 452 Karl V. an Kg. Ferdinand – Speyer, 1541 Januar 22
  • Nr.453 Gregor Brück an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Wittenberg, 1541 Januar 23
  • Nr. 454 Gregor Brück an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Wittenberg, 1541 Januar 25
  • Nr.455 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an seine Gesandten in Worms – Lochau, 1541 Januar [26]
  • Nr.456 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an Hg. Wilhelm V. von Jülich-Kleve-Berg – Lochau, 1541 Januar 28
  • Nr.457 Kf. Johann Friedrich von Sachsen und Lgf. Philipp von Hessen an Mgf. Georg von Brandenburg-Ansbach und Mgf. Albrecht Alkibiades von Brandenburg-Kulmbach, mut. mut. an Bgm. und Rat von Nürnberg – o. Ort, 1541 Januar 29
  • Nr.458 Kf. Johann Friedrich von Sachsen und Lgf. Philipp von Hessen an Mgf. Johann von Brandenburg-Küstrin – o. Ort, 1541 Januar 29
  • Nr. 459 Lgf. Philipp von Hessen an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Marburg, 1541 Januar 29
  • Nr.460 Karl V. an Kgn. Maria – Speyer, 1541 Januar 31
  • Nr.461 Lgf. Philipp von Hessen an Granvelle – Marburg, 1541 Februar 1
  • Nr. 462 Kg. Ferdinand an Karl V. – Wiener Neustadt, 1541 Februar 1
  • Nr. 463 Lgf. Philipp von Hessen an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Marburg, 1541 Februar 2
  • Nr. 464 Batt von Duntzenheim an Bgm. und Rat von Straßburg – Regensburg, 1541 Februar 3
  • Nr.465 Christoph von Kreytzen an Hg. Albrecht von Preußen – Nürnberg, 1541 Februar 4/17
  • Nr.466 Morelet an Lgf. Philipp von Hessen – Straßburg, 1541 Februar 4
  • Nr.467 Morelet an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Straßburg, 1541 Februar 4
  • Nr.468 Kf. Joachim II. von Brandenburg an Luther – Cölln an der Spree, 1541 Februar 4
  • Nr.469 Hg. Ludwig X. von Bayern an Hg. Heinrich d. J. von Braunschweig-Wolfenbüttel – Landshut, 1541 Februar 5
  • Nr.470 Christoph von Taubenheim an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Regensburg, 1541 Februar 6
  • Nr. 471 Granvelle an Lgf. Philipp von Hessen – Heidelberg, 1541 Februar 7
  • Nr.472 Lgf. Philipp von Hessen an Granvelle – o. Ort, [1541 Februar 7]
  • Nr.473 Lgf. Philipp von Hessen an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Marburg, 1541 Februar 7
  • Nr. 474 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an Lgf. Philipp von Hessen – Torgau, 1541 Februar 7
  • Nr.475 Christoph von Kreytzen an Hg. Albrecht von Preußen – Ansbach, 1541 Februar 9
  • Nr.476 Lgf. Philipp von Hessen an Morelet – Marburg, 1541 Februar 11
  • Nr.477 Christoph von Taubenheim und Eberhard von der Thann an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Regensburg, 1541 Februar 13
  • Nr. 478 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an Hg. Philipp I. von Pommern-Wolgast – Wittenberg, 1541 Februar 14
  • Nr. 479 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an Lgf. Philipp von Hessen – Wittenberg, 1541 Februar 15
  • Nr.480 Lgf. Philipp von Hessen an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Wolkersdorf, 1541 Februar 16
  • Nr. 481 Lgf. Philipp von Hessen an Granvelle – Marburg, 1541 Februar 18
  • Nr. 482 Karl V. an Kgn. Maria – Nürnberg, 1541 Februar 19
  • Nr.483 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an Morelet – Torgau, 1541 Februar 21
  • Nr.484 Luther an Kf. Joachim II. von Brandenburg – [Wittenberg], 1541 Februar 21
  • Nr.485 Kf. Joachim II. von Brandenburg an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Cölln an der Spree, 1541 Februar 22
  • Nr. 486 Lgf. Philipp von Hessen an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Marburg, 1541 Februar 23
  • Nr.487 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an Lgf. Philipp von Hessen – Torgau, 1541 Februar 23
  • Nr. 488 Hieronymus Boner an Bgm. und Rat von Colmar – Regensburg, 1541 Februar 23/24
  • Nr.489 Christoph von Taubenheim und Eberhard von der Thann an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Regensburg, 1541 Februar 24
  • Nr. 490 Kg. Ferdinand an Karl V. – Wien, 1541 Februar 25
  • Nr. 491 Christoph von Taubenheim und Eberhard von der Thann an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Regensburg, 1541 Februar 26
  • Nr.492 Kf. Joachim II. von Brandenburg an Lgf. Philipp von Hessen – Cölln an der Spree, 1541 Februar 26
  • Nr. 493 Lgf. Philipp von Hessen an Granvelle – Marburg, 1541 Februar 27
  • Nr. 494 Karl V. an Kg. Ferdinand – Regensburg, 1541 Februar 28
  • Nr. 495 Wolfgang Rehlinger, Simprecht Hoser und Konrad Hel an die Geheimen von Augsburg – Regensburg, 1541 Februar 28
  • Nr.496 Lgf. Philipp von Hessen an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Marburg, 1541 Februar 28
  • Nr. 497 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an Luther, Justus Jonas, Johannes Bugenhagen, Caspar Cruciger und Melanchthon – o. Ort, [1541 Februar/Anfang März]
  • Nr. 498 Bf. Wilhelm III. von Straßburg an Karl V. – Rufach, 1541 März 2
  • Nr. 499 Wolfgang Rehlinger, Simprecht Hoser und Konrad Hel an Bgm. und Rat von Augsburg – Regensburg, 1541 März 3
  • Nr. 500 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an Lgf. Philipp von Hessen – Torgau, 1541 März 3
  • Nr. 501 Kg. Ferdinand an Karl V. – Wien, 1541 März 4
  • Nr. 502 Wolfgang Rehlinger, Simprecht Hoser und Konrad Hel an die Geheimen von Augsburg – Regensburg, 1541 März 5
  • Nr. 503 Kg. Ferdinand an Karl V. – Wien, 1541 März 6
  • Nr. 504 Die Geheimen von Augsburg an die Augsburger Reichstagsgesandten – Augsburg, 1541 März 7
  • Nr. 505 Lgf. Philipp von Hessen an Granvelle – Marburg, 1541 März 9/10
  • Nr. 506 Die hessischen Reichstagsgesandten an Lgf. Philipp – Regensburg, 1541 März 10
  • Nr. 507 Bgm. und Rat von Nürnberg an Sebald Haller – [Nürnberg], 1541 März 11
  • Nr. 508 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an Christoph von Taubenheim und Eberhard von der Thann – Eilenburg, 1541 März 11
  • Nr.509 Christoph von Taubenheim und Eberhard von der Thann an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Regensburg, 1541 März 12
  • Nr.510 Gregor Brück an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Wittenberg, 1541 März 12
  • Nr. 511 Konrad Hel an Georg Herwart – Regensburg, 1541 März 12
  • Nr.512 Lgf. Philipp von Hessen an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Ziegenhain, 1541 März 12
  • Nr.513 Christoph von Taubenheim und Eberhard von der Thann an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Regensburg, 1541 März 13
  • Nr.514 Wolfgang Rehlinger, Simprecht Hoser und Konrad Hel an Bgm. und Rat von Augsburg – Regensburg, 1541 März 15
  • Nr. 515 Jakob Sturm und Batt von Duntzenheim an Bgm. und Rat von Straßburg – Regensburg, 1541 März 15
  • Nr. 516 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an Christoph von Taubenheim und Eberhard von der Thann – Torgau, 1541 März 16
  • Nr.517 Christoph von Taubenheim und Eberhard von der Thann an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Regensburg, 1541 März 16
  • Nr.518 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an Gregor Brück – Torgau, 1541 März 16
  • Nr.519 Lgf. Philipp von Hessen an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Fulda, 1541 März 17
  • Nr.520 Bf. Wilhelm III. von Straßburg an Karl V. – Rufach, 1541 März 18
  • Nr.521 Die hessischen Reichstagsgesandten an Lgf. Philipp – Regensburg, 1541 März 18
  • Nr.522 Bf. Konrad IV. von Würzburg an die Würzburger Reichstagsgesandten – Würzburg, 1541 März 19
  • Nr.523 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an Lgf. Philipp von Hessen – Torgau, 1541 März 21
  • Nr.524 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an die sächsischen Reichstagsgesandten – Torgau, 1541 März 22
  • Nr.525 Christoph Zwicker an Bgm. und Rat von Memmingen – Regensburg, 1541 März 22
  • Nr.526 Johann von Niedbruck an Bgm. und Rat von Metz – Regensburg, 1541 März 22
  • Nr.527 Wolfgang Rehlinger an Georg Herwart – Regensburg, 1541 März 23
  • Nr. 528 Die hessischen Reichstagsgesandten an Lgf. Philipp – Regensburg, 1541 März 24
  • Nr.529 Abt Johann III. von Fulda an Pfgf. Friedrich – Fulda, 1541 März 25
  • Nr.530 Karl V. an Kg. Ferdinand – Regensburg, 1541 März 25
  • Nr.531 Lgf. Philipp von Hessen an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Nürnberg, 1541 März 25
  • Nr.532 Charles Boisot und Gerhard Veltwyck an Kgn. Maria – Regensburg, 1541 März 26
  • Nr.533 Die sächsischen Reichstagsgesandten an Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst von Sachsen – Regensburg, 1541 März 27/29
  • Nr. 534 Christoph Zwicker an Bgm. und Rat von Memmingen – Regensburg, 1541 März 28
  • Nr.535 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an die sächsischen Reichstagsgesandten – Torgau, 1541 März 28
  • Nr. 536 Wolfgang Rehlinger, Simprecht Hoser und Konrad Hel an Bgm. und Rat von Augsburg – Regensburg, 1541 März 29
  • Nr.537 Jakob Sturm und Batt von Duntzenheim an Bgm. und Rat von Straßburg – Regensburg, 1541 März 29
  • Nr.538 Propst Johann Astmann und Johann Marquardt an Mgf. Ernst I. von Baden-Durlach – Regensburg, 1541 März [30]
  • Nr.539 Wolfgang Rehlinger an Georg Herwart – Regensburg, 1541 März 30
  • Nr. 540 Johann von Glauburg und Hieronymus zum Lamb an Bgm. und Rat von Frankfurt – Regensburg, 1541 März 30
  • Nr.541 Karl V. an Kf. Ludwig V. von der Pfalz – Regensburg, 1541 März 31
  • Nr. 542 Karl V. an den Gf. Wilhelm von Nassau-Dillenburg, mut. mut. an Gf. Wilhelm II. von Neuenahr – Regensburg, 1541 April 2
  • Nr.543 Hieronymus Boner an Bgm. und Rat von Colmar – Regensburg, 1541 April 2
  • Nr.544 Christoph Zwicker an Bgm. und Rat von Memmingen – Regensburg, 1541 April 2
  • Nr.545 Bf. Konrad IV. von Würzburg an die Würzburger Reichstagsgesandten – Würzburg, 1541 April 2
  • Nr. 546 Die sächsischen Reichstagsgesandten an Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst – Regensburg, 1541 April 3
  • Nr.547 F. Wolfgang von Anhalt, Hans von Dolzig, Hans von Pack und Franz Burchard an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Regensburg, 1541 April 3
  • Nr. 548 Konrad Zwick an Bgm. und Rat von Konstanz – Regensburg, 1541 April 3
  • Nr.549 Wolfgang Rehlinger, Simprecht Hoser und Konrad Hel an Bgm. und Rat von Augsburg – Regensburg, 1541 April 3
  • Nr.550 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an Gregor Brück – Torgau, 1541 April 5
  • Nr.551 Hg. Heinrich von Sachsen an [die herzoglich-sächsischen Reichstagsgesandten] – Dresden, 1541 April 5
  • Nr. 552 Wolfgang Rehlinger, Simprecht Hoser und Konrad Hel an Bgm. und Rat von Augsburg – Regensburg, 1541 April 6
  • Nr.553 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an Franz Burchard – Torgau, 1541 April [6?]
  • Nr.554 Hg. Heinrich von Sachsen an die herzoglich-sächsischen Reichstagsgesandten – Dresden, 1541 April 6
  • Nr. 555 Die Älteren von Nürnberg an Clemens Volkamer – [Nürnberg], 1541 April 6
  • Nr.556 Kf. Johann Friedrich [und Hg. Johann Ernst von Sachsen] an die sächsischen Reichstagsgesandten – Torgau, 1541 April 7
  • Nr. 557 Bgm. und Rat von Nürnberg an Clemens Volkamer und Sebald Haller – [Nürnberg], 1541 April 7
  • Nr. 558 Bgm. und Rat von Minden an Kf. Johann Friedrich von Sachsen und Lgf. Philipp von Hessen – Minden, 1541 April 8
  • Nr. 559 Christoph Zwicker an Bgm. und Rat von Memmingen – Regensburg, 1541 April 9
  • Nr.560 Bgm. und Rat von Bremen an Karl V. – Bremen, 1541 April 9
  • Nr.561 Wolfgang Rehlinger, Simprecht Hoser und Konrad Hel an Bgm. und Rat von Augsburg – Regensburg, 1541 April 9
  • Nr. 562 Die sächsischen Reichstagsgesandten an Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst – Regensburg, 1541 April 11
  • Nr. 563 Die Würzburger Reichstagsgesandten an Bf. Konrad IV. – Regensburg, 1541 April 11
  • Nr.564 Bgm. und Rat von Nürnberg an Clemens Volkamer und Sebald Haller – Nürnberg, 1541 April 11
  • Nr.565 Konrad Zwick an Bgm. und Rat von Konstanz – Regensburg, 1541 April 11
  • Nr.566 Wolfgang Rehlinger, Simprecht Hoser und Konrad Hel an Bgm. und Rat von Augsburg – Regensburg, 1541 April 12
  • Nr. 567 Jakob Sturm an Bgm. und Rat von Straßburg – Regensburg, 1541 April 13
  • Nr.568 Bernhard Göler und Philipp Lang an Hg. Ulrich von Württemberg – Regensburg, 1541 April 13
  • Nr. 569 Die sächsischen Reichstagsgesandten an Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst – Regensburg, 1541 April 14
  • Nr.570 Franz Burchard an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Regensburg, 1541 April 14
  • Nr.571 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an F. Wolfgang von Anhalt, Hans von Dolzig, Hans von Pack und Franz Burchard – Wittenberg, 1541 April 14
  • Nr.572 Johann von Glauburg und Hieronymus zum Lamb an Bgm. und Rat von Frankfurt – Regensburg, 1541 April 14
  • Nr.573 Die Geheimen von Augsburg an die Augsburger Reichstagsgesandten – Augsburg, 1541 April 14
  • Nr. 574 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an die sächsischen Reichstagsgesandten – Torgau, 1541 April 15
  • Nr.575 Propst Johann Astmann und Johann Marquardt an Mgf. Ernst I. von Baden-Durlach – Regensburg, 1541 April 15
  • Nr.576 Christoph von Kreytzen an Hg. Albrecht von Preußen – Regensburg, 1541 April 15
  • Nr.577 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an Pfgf. Friedrich – Torgau, 1541 April 15
  • Nr. 578 Georg Kron und Johann Machtolf an Bgm. und Rat von Esslingen – Regensburg, 1541 April 16
  • Nr.579 Wolfgang Rehlinger, Simprecht Hoser und Konrad Hel an die Geheimen von Augsburg – Regensburg, 1541 April 17
  • Nr. 580 Die sächsischen Reichstagsgesandten an Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst – Regensburg, 1541 April 19
  • Nr.581 Charles Boisot an Kgn. Maria – Regensburg, 1541 April 19
  • Nr. 582 Konrad Zwick an Bgm. und Rat von Konstanz – Regensburg, 1541 April 19
  • Nr.583 Peter Bellinghausen und Goswin von Lomersheim an Bgm. und Rat von Köln – Regensburg, 1541 April 20
  • Nr. 584 Johann von Niedbruck an Bgm. und Rat von Metz – Regensburg, 1541 April 20
  • Nr. 585 Johann von Glauburg und Hieronymus zum Lamb an Bgm. und Rat von Frankfurt – Regensburg, 1541 April 21
  • Nr. 586 Johann von Glauburg an Bgm. und Rat von Frankfurt – Regensburg, 1541 April 21
  • Nr.587 Wolfgang Rehlinger, Simprecht Hoser und Konrad Hel an Bgm. und Rat von Augsburg – Regensburg, 1541 April 21
  • Nr.588 Hans Wörlin an Bgm. und Rat von Nördlingen – Regensburg, 1541 April 21
  • Nr. 589 Johann Knebel von Katzenelnbogen an Gf. Wilhelm von Nassau-Dillenburg – Regensburg, 1541 April 21
  • Nr.590 Bgm. und Rat von Nördlingen an Hans Wörlin – [Nördlingen, 1541 April 22]
  • Nr. 591 Johann Walter an Johann Nordeck – Regensburg, 1541 April 22
  • Nr.592 Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst von Sachsen an die sächsischen Reichstagsgesandten – Torgau, 1541 April 22
  • Nr. 593 Antonius Corvinus an Johann Nordeck – Regensburg, [1541 April 22]
  • Nr. 594 Die Würzburger Reichstagsgesandten an Bf. Konrad IV. – Regensburg, 1541 April 22
  • Nr.595 Sebald Haller an Bgm. und Rat von Nürnberg – Regensburg, 1541 April 23
  • Nr.596 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an Franz Burchard – Torgau, 1541 April 23
  • Nr.597 Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst von Sachsen an die sächsischen Reichstagsgesandten – Torgau, 1541 April 24
  • Nr.598 Wolfgang Rehlinger, Simprecht Hoser und Konrad Hel an Bgm. und Rat von Augsburg – Regensburg, 1541 April 24
  • Nr. 599 Hieronymus Boner an Bgm. und Rat von Colmar – [Regensburg], 1541 April 25
  • Nr.600 Wolfgang Rehlinger an Georg Herwart – Regensburg, 1541 April 25
  • Nr.601 Johann von Glauburg und Hieronymus zum Lamb an Bgm. und Rat von Frankfurt – Regensburg, 1541 April 25
  • Nr. 602 Bgm. und Rat von Nürnberg an Hieronymus Baumgartner und Sebald Haller – Nürnberg, 1541 April 25
  • Nr.603 Kf. Joachim II. von Brandenburg an den Gesandten des französischen Königs – Regensburg, 1541 April 25
  • Nr.604 Die sächsischen Reichstagsgesandten an Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst – Regensburg, 1541 April 26
  • Nr.605 Konrad Zwick an Bgm. und Rat von Konstanz – Regensburg, 1541 April 26
  • Nr. 606 Hans Wörlin an Bgm. und Rat von Nördlingen – Regensburg, 1541 April 26
  • Nr. 607 Wolfgang Rehlinger, Simprecht Hoser und Konrad Hel an die Geheimen von Augsburg – Regensburg, 1541 April 28
  • Nr.608 Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst von Sachsen an die sächsischen Reichstagsgesandten – Torgau, 1541 April 29
  • Nr.609 Die sächsischen Reichstagsgesandten an Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst – Regensburg, 1541 April 29
  • Nr. 610 Granvelle an Kgn. Maria – Regensburg, 1541 April 26/Mai 1
  • Nr.611 Propst Johann Astmann und Johann Marquardt an Mgf. Ernst I. von Baden-Durlach – Regensburg, 1541 Mai 2
  • Nr. 612 Jakob Sturm und Batt von Duntzenheim an den Rat von Straßburg – Regensburg, 1541 Mai 2
  • Nr.613 Die sächsischen Reichstagsgesandten an Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst – Regensburg, 1541 Mai 2
  • Nr. 614 Kg. Ferdinand an Bf. Christoph von Brixen, Frh. Wilhelm von Waldburg und Hans Ungnad – Wien, 1541 Mai 3
  • Nr. 615 Johann von Glauburg und Hieronymus zum Lamb an Bgm. und Rat von Frankfurt – Regensburg, 1541 Mai 4
  • Nr.616 Konrad Hel an die Geheimen von Augsburg – Regensburg, 1541 Mai 4
  • Nr.617 Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst von Sachsen an die sächsischen Reichstagsgesandten – Buchholz, 1541 Mai 5
  • Nr.618 Die sächsischen Reichstagsgesandten an Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst – Regensburg, 1541 Mai 5
  • Nr.619 Franz Burchard an Gregor Brück – Regensburg, 1541 Mai 5
  • Nr. 620 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an Franz Burchard – Buchholz, 1541 Mai 6
  • Nr.621 Konrad Hel an die Geheimen von Augsburg – Regensburg, 1541 Mai 6
  • Nr.622 Die sächsischen Reichstagsgesandten an Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst – Regensburg, 1541 Mai 6
  • Nr.623 Hans Wörlin an Bgm. und Rat von Nördlingen – Regensburg, 1541 [Mai 7]
  • Nr.624 Hans von Dolzig an Hans von Ponickau – Regensburg, 1541 Mai 7/11
  • Nr. 625 Hieronymus Boner an den Rat von Colmar – Regensburg, 1541 Mai 8
  • Nr.626 Hieronymus Baumgartner und Sebald Haller an die Älteren von Nürnberg – Regensburg, 1541 Mai 8
  • Nr.627 Johann von Glauburg und Hieronymus zum Lamb an Bgm. und Rat von Frankfurt – Regensburg, 1541 Mai 9
  • Nr. 628 Wolfgang Musculus an Georg Herwart – Regensburg, 1541 Mai 9
  • Nr.629 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an [Luther und Johannes Bugenhagen] – [Schneeberg, 1541 Mai 9]
  • Nr.630 Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst von Sachsen an die sächsischen Reichstagsgesandten – Schneeberg, 1541 Mai 10
  • Nr. 631 Konrad Hel an die Geheimen von Augsburg – Regensburg, 1541 Mai 10
  • Nr.632 Die sächsischen Reichstagsgesandten an Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst – Regensburg, 1541 Mai 10
  • Nr.633 Bernhard Göler und Philipp Lang an Hg. Ulrich von Württemberg – Regensburg, 1541 Mai 10
  • Nr.634 Bgm. und Rat von Nürnberg an Clemens Volkamer und Sebald Haller – [Nürnberg], 1541 Mai 10
  • Nr.635 Luther und Johannes Bugenhagen an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – [Wittenberg, 1541 Mai 10/11]
  • Nr. 636 Kg. Ferdinand an die ungarischen Gesandten in Regensburg, Frankopan und Nádasdy – Wien, 1541 Mai 11
  • Nr. 637 Konrad Hel an die Geheimen von Augsburg – Regensburg, 1541 Mai 11
  • Nr.638 Johann Knebel von Katzenelnbogen an [...?] – Regensburg, 1541 Mai 11
  • Nr. 639 Nikolaus Holstein an Hg. Ernst I. von Braunschweig-Lüneburg – Regensburg, 1541 Mai [12]
  • Nr.640 Johann von Vlatten an die Räte Hg. Wilhelms V. von Jülich-Kleve-Berg – Regensburg, 1541 Mai 12
  • Nr.641 Bgm. und Rat von Goslar an Johann Hardt und Berthold Achtermann – Goslar, 1541 Mai 13
  • Nr.642 Konrad Hel an die Geheimen von Augsburg – Regensburg, 1541 Mai 13
  • Nr.643 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an die sächsischen Reichstagsgesandten – Schneeberg, 1541 Mai 13
  • Nr.644 Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst von Sachsen an die sächsischen Reichstagsgesandten – Schneeberg, 1541 Mai 13
  • Nr.645 Franz Burchard an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Regensburg, 1541 Mai 13
  • Nr.646 Die sächsischen Reichstagsgesandten an Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst – Regensburg, 1541 Mai 14
  • Nr.647 Franz Burchard an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Regensburg, 1541 Mai 14
  • Nr.648 Hans von Dolzig an Hans von Ponickau – o. Ort, [1541 Mai 14]
  • Nr.649 Bgm. und Rat von Überlingen an Caspar Klöckler – [Überlingen], 1541 Mai 14
  • Nr. 650 Christoph von Kreytzen an Hg. Albrecht von Preußen – Regensburg, 1541 Mai 14/15/16
  • Nr.651 Bernhard Göler und Philipp Lang an Hg. Ulrich von Württemberg – Regensburg, 1541 Mai 15
  • Nr. 652 Konrad Hel an Bgm. und Rat von Augsburg – Regensburg, 1541 Mai 15
  • Nr.653 Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst von Sachsen an die sächsischen Reichstagsgesandten – Schneeberg, 1541 Mai 15
  • Nr.654 Konrad Zwick an Bgm. und Rat von Konstanz – Regensburg, 1541 Mai 16
  • Nr.655 Jakob Sturm und Batt von Duntzenheim an Bgm. und Rat von Straßburg – [Regensburg], 1541 Mai 16
  • Nr. 656 Kg. Ferdinand an die ungarischen Gesandten in Regensburg, Frankopan, Batthyány und Nádasdy – Wien, 1541 Mai 17
  • Nr.657 Bgm. und Rat von Straßburg an Jakob Sturm und Batt von Duntzenheim – [Straßburg], 1541 Mai 17
  • Nr.658 Johann Machtolf, Reichstagsgesandter Esslingens, an [Simon] Engelhardt, Advokat und Prokurator am Reichskammergericht – [Regensburg], 1541 Mai 17
  • Nr.659 Johann von Glauburg und Hieronymus zum Lamb an Bgm. und Rat von Frankfurt – Regensburg, 1541 Mai 18
  • Nr.660 Johann Hardt und Berthold Achtermann an Bgm. und Rat von Goslar – Regensburg, 1541 Mai 18
  • Nr. 661 Die sächsischen Reichstagsgesandten an Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst – Regensburg, 1541 Mai 19
  • Nr. 662 Hans von Dolzig und Hans von Pack an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Regensburg, 1541 Mai 19
  • Nr.663 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an Franz Burchard – Eibenstock, 1541 Mai 19
  • Nr.664 Die Älteren von Nürnberg an Clemens Volkamer und Hieronymus Baumgartner – [Nürnberg], 1541 Mai 20
  • Nr. 665 Christoph Welsinger an Bf. Wilhelm III. von Straßburg – Regensburg, 1541 Mai 20/21
  • Nr.666 Konrad Zwick an Bgm. und Rat von Konstanz – [Regensburg, 1541 Mai 21]
  • Nr.667 Franz Burchard an Gregor Brück – Regensburg, 1541 Mai 21
  • Nr.668 Hans von Pack an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Regensburg, 1541 Mai 21
  • Nr.669 Heinrich Truchsess von Wetzhausen und Georg Farner an Bf. Konrad IV. von Würzburg – Regensburg, 1541 Mai 21
  • Nr. 670 Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst von Sachsen an die sächsischen Reichstagsgesandten – Schneeberg, 1541 Mai 22
  • Nr.671 Louis de Praet an Kgn. Maria – Regensburg, 1541 Mai 22/23
  • Nr.672 Hg. Ulrich von Württemberg an Klaus von Grafeneck und Philipp Lang – Herrenberg, 1541 Mai 23
  • Nr.673 Die schmalkaldischen Verbündeten an Kg. Franz I. von Frankreich – Regensburg, 1541 Mai 23
  • Nr.674 Bgm. und Rat von Konstanz an Konrad Zwick – [Konstanz], 1541 Mai 23
  • Nr.675 Franz Burchard an Gregor Brück – Regensburg, 1541 Mai 24
  • Nr.676 Bgm. und Rat von Nürnberg an Clemens Volkamer und Hieronymus Baumgartner – [Nürnberg], 1541 Mai 24
  • Nr.677 Johann Hardt und Berthold Achtermann an Bgm. und Rat von Goslar – Regensburg, 1541 Mai 24
  • Nr. 678 Johann von Glauburg und Hieronymus zum Lamb an Bgm. und Rat von Frankfurt – Regensburg, 1541 Mai 25
  • Nr.679 Wolfgang Rehlinger und Simprecht Hoser an die Geheimen von Augsburg – Regensburg, 1541 Mai 26
  • Nr.680 Die sächsischen Reichstagsgesandten an Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst – Regensburg, 1541 Mai 26
  • Nr.681 [Franz Burchard] an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Regensburg, 1541 Mai 26
  • Nr.682 Franz Burchard an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Regensburg, 1541 Mai 26
  • Nr.683 Franz Burchard an Gregor Brück – Regensburg, 1541 Mai 26
  • Nr.684 Hans von Dolzig an Hans von Ponickau – Regensburg, 1541 Mai 27
  • Nr.685 Hans Wörlin an Bgm. und Rat von Nördlingen – Regensburg, 1541 Mai 27
  • Nr. 686 Die sächsischen Reichstagsgesandten an Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst – Regensburg, 1541 Mai 28
  • Nr.687 Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst von Sachsen an die sächsischen Reichstagsgesandten – Zwickau, 1541 Mai 28
  • Nr.688 Ebf. Ernst von Salzburg an Bf. Wolfgang I. von Passau – Regensburg, 1541 Mai 28
  • Nr. 689 Simprecht Hoser an Georg Herwart – Regensburg, 1541 Mai 28
  • Nr.690 Johann von Glauburg und Hieronymus zum Lamb an Bgm. und Rat von Frankfurt – Regensburg, 1541 Mai 28
  • Nr. 691 Klaus von Grafeneck und Philipp Lang an Hg. Ulrich von Württemberg – Regensburg, 1541 Mai 29
  • Nr.692 Propst Johann Astmann und Johann Marquardt an Mgf. Ernst I. von Baden-Durlach – Regensburg, 1541 Mai 29
  • Nr.693 Bgm. und Rat von Goslar an Johann Hardt und Berthold Achtermann – Goslar, 1541 Mai 29
  • Nr.694 Christoph Welsinger an Bf. Wilhelm III. von Straßburg – Regensburg, 1541 Mai 30
  • Nr.695 Wolfgang Rehlinger und Simprecht Hoser an Bgm. und Rat von Augsburg – [Regensburg], 1541 Mai 30
  • Nr. 696 Konrad Zwick an Bgm. und Rat von Konstanz – Regensburg, 1541 Mai 30
  • Nr.697 Die herzoglich-sächsischen Reichstagsgesandten an Hg. Heinrich – Regensburg, 1541 Mai 31
  • Nr. 698 Johann von Vlatten an Hg. Wilhelm V. von Jülich-Kleve-Berg – Regensburg, 1541 Mai 31
  • Nr.699 Johann Knebel von Katzenelnbogen an Gf. Wilhelm von Nassau-Dillenburg – Regensburg, 1541 Mai 31
  • Nr. 700 Hans von Pack an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Regensburg, 1541 Juni 1
  • Nr.701 Jakob Sturm und Batt von Duntzenheim an Bgm. und Rat von Straßburg – Regensburg, 1541 Juni 1
  • Nr. 702 Bgm. und Rat von Konstanz an Konrad Zwick – [Konstanz], 1541 Juni 1
  • Nr.703 Wolfgang Rehlinger an Georg Herwart – Regensburg, 1541 Juni 1
  • Nr.704 Johann Gogreve an Johann von Vlatten – o. Ort, [1541 Juni 1/2]
  • Nr.705 Johann von Glauburg und Hieronymus zum Lamb an Bgm. und Rat von Frankfurt – Regensburg, 1541 Juni 2
  • Nr.706 Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst von Sachsen an die sächsischen Reichstagsgesandten – Mildenfurth, 1541 Juni 2
  • Nr.707 Hans von Dolzig an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Regensburg, 1541 Juni 2
  • Nr.708 Propst Johann Astmann und Johann Marquardt an Mgf. Ernst I. von Baden-Durlach – Regensburg, 1541 Juni 2
  • Nr. 709 Die ungarischen Gesandten in Regensburg, Frankopan, Batthyány und Nádasdy, an Kg. Ferdinand – Regensburg, 1541 Juni 2
  • Nr.710 Die sächsischen Reichstagsgesandten an Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst – Regensburg, 1541 Juni 3
  • Nr.711 [Franz Burchard] an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Regensburg, 1541 Juni 4
  • Nr.712 Hans von Dolzig an [Hans von Ponickau] – Regensburg, 1541 Juni 4
  • Nr.713 Wolfgang Rehlinger und Simprecht Hoser an die Geheimen von Augsburg – Regensburg, 1541 Juni 3
  • Nr.714 Johann Hardt und Berthold Achtermann an Bgm. und Rat von Goslar – Regensburg, 1541 Juni 4
  • Nr.715 Wolfgang Rehlinger, Simprecht Hoser und Konrad Hel an Bgm. und Rat von Augsburg – Regensburg, 1541 Juni 5
  • Nr.716 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an die sächsischen Reichstagsgesandten – Torgau, 1541 Juni 7
  • Nr.717 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an Pfgf. Friedrich – Torgau, 1541 Juni 7
  • Nr.718 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an Franz Burchard – Torgau, 1541 Juni 7
  • Nr.719 Klaus von Grafeneck und Philipp Lang an Hg. Ulrich von Württemberg – Regensburg, 1541 Juni 7
  • Nr.720 Johann von Glauburg und Hieronymus zum Lamb an Bgm. und Rat von Frankfurt – Regensburg, 1541 Juni 7
  • Nr.721 Hg. Heinrich von Sachsen an die herzoglich-sächsischen Reichstagsgesandten – Dresden, 1541 Juni 7
  • Nr.722 Daniel Stibar und Heinrich Truchsess von Wetzhausen an Bf. Konrad IV. von Würzburg – Regensburg, 1541 Juni 7/8
  • Nr.723 Kf. Johann Friedrich [und Hg. Johann Ernst von Sachsen] an die sächsischen Reichstagsgesandten – Torgau, 1541 Juni 8
  • Nr.724 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an Hans von Dolzig – Torgau, 1541 Juni 8
  • Nr.725 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an die sächsischen Reichstagsgesandten – Weidenhain, 1541 Juni 9
  • Nr.726 Die sächsischen Reichstagsgesandten an Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst – Regensburg, 1541 Juni 9
  • Nr.727 Wolfgang Rehlinger und Simprecht Hoser an Georg Herwart – Regensburg, 1541 Juni 9
  • Nr.728 Wolfgang Rehlinger, Simprecht Hoser und Konrad Hel an Bgm. und Rat von Augsburg – Regensburg, 1541 Juni 9
  • Nr.729 Johann von Glauburg und Hieronymus zum Lamb an Bgm. und Rat von Frankfurt – Regensburg, 1541 Juni 9/10
  • Nr. 730 Goswin von Lomersheim und Peter Bellinghausen an Bgm. und Rat von Köln – Regensburg, 1541 Juni 10
  • Nr.731 Christoph Welsinger an Bf. Wilhelm III. von Straßburg – Regensburg, 1541 Juni 10
  • Nr. 732 Bgm. und Rat von Nürnberg an Clemens Volkamer und Erasmus Ebner – Nürnberg, 1541 Juni 10
  • Nr. 733 Klaus von Grafeneck und Philipp Lang an Hg. Ulrich von Württemberg – Regensburg, 1541 Juni 10
  • Nr. 734 Gregor Brück an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Wittenberg, 1541 Juni 10
  • Nr.735 Johann Hardt und Berthold Achtermann an Bgm. und Rat von Goslar – Regensburg, 1541 Juni 11
  • Nr.736 Propst Johann Astmann und Johann Marquardt an Mgf. Ernst I. von Baden-Durlach – Regensburg, 1541 Juni 11
  • Nr. 737 Christoph von Kreytzen an Hg. Albrecht von Preußen – Regensburg, 1541 Juni 11/13
  • Nr. 738 Bgm. und Rat von Nürnberg an Clemens Volkamer und Erasmus Ebner – Nürnberg, 1541 Juni 13
  • Nr.739 Wolfgang Rehlinger und Simprecht Hoser an die Geheimen von Augsburg – Regensburg, 1541 Juni 13
  • Nr. 740 Bericht Hans von Dolzigs über seine Verhandlung mit Lgf. Philipp von Hessen – Regensburg, 1541 Juni 13
  • Nr. 741 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an Hans von Pack – Wittenberg, 1541 Juni 13
  • Nr. 742 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an Franz Burchard – Wittenberg, 1541 Juni 14
  • Nr.743 Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst von Sachsen an die sächsischen Reichstagsgesandten – Wittenberg, 1541 Juni 14
  • Nr.744 Bgm. und Rat von Nürnberg an Clemens Volkamer und Erasmus Ebner – Nürnberg, 1541 Juni 14
  • Nr.745 Bgm. und Rat von Frankfurt an Johann von Glauburg und Hieronymus zum Lamb – Frankfurt, 1541 Juni 14
  • Nr. 746 Konrad Zwick an Bgm. und Rat von Konstanz – Regensburg, 1541 Juni 15
  • Nr.747 Johann von Glauburg und Hieronymus zum Lamb an Bgm. und Rat von Frankfurt – Regensburg, 1541 Juni 15
  • Nr. 748 Granvelle an Kgn. Maria – Regensburg, 1541 Juni 15
  • Nr. 749 Wolfgang Rehlinger, Simprecht Hoser und Konrad Hel an Bgm. und Rat von Augsburg – Regensburg, 1541 Juni 16
  • Nr.750 Die herzoglich-sächsischen Reichstagsgesandten an Hg. Heinrich – Regensburg, 1541 Juni 16
  • Nr.751 Nikolaus Holstein an Hg. Ernst I. von Braunschweig-Lüneburg – Regensburg, 1541 Juni 16
  • Nr.752 Die sächsischen Reichstagsgesandten an Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst – Regensburg, 1541 Juni 16
  • Nr.753 Hg. Ulrich von Württemberg an Klaus von Grafeneck und Philipp Lang – Nürtingen, 1541 Juni 17
  • Nr.754 Jakob Sturm und Batt von Duntzenheim an den Rat von Straßburg – Regensburg, 1541 Juni 17
  • Nr. 755 Hans von Dolzig, Hans von Pack und Franz Burchard an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Regensburg, 1541 Juni 18/[23]
  • Nr.756 [Franz Burchard] an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Regensburg, 1541 Juni 18
  • Nr.757 Bgm. und Rat von Nürnberg an Clemens Volkamer und Erasmus Ebner – Nürnberg, 1541 Juni 18
  • Nr.758 Jakob Ehinger an Bgm. und Rat von Heilbronn – Regensburg, 1541 Juni 18
  • Nr. 759 Hieronymus Boner an Bgm. und Rat von Colmar – Regensburg, 1541 Juni 18
  • Nr.760 Propst Johann Astmann und Johann Marquardt an Mgf. Ernst I. von Baden-Durlach – Regensburg, 1541 Juni 18
  • Nr.761 Wolfgang Rehlinger, Simprecht Hoser und Konrad Hel an Bgm. und Rat von Augsburg – Regensburg, 1541 Juni 19
  • Nr.762 Die sächsischen Reichstagsgesandten an Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst – Regensburg, 1541 Juni 20
  • Nr. 763 Franz Burchard an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Regensburg, 1541 Juni 20
  • Nr.764 Johann Feige an Lgf. Philipp von Hessen – Regensburg, 1541 Juni 20
  • Nr.765 Wolfgang Rehlinger, Simprecht Hoser und Konrad Hel an Bgm. und Rat von Augsburg – Regensburg, 1541 Juni 20
  • Nr.766 Die sächsischen Reichstagsgesandten an Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst – Regensburg, 1541 Juni 21
  • Nr.767 Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst von Sachsen an die sächsischen Reichstagsgesandten – Torgau, 1541 Juni 21
  • Nr.768 Lgf. Philipp von Hessen an Johann Feige – Meiningen, 1541 Juni 21
  • Nr.769 [Johann Feige] an Lgf. Philipp von Hessen – Regensburg, 1541 Juni 21
  • Nr. 770 Johann von Vlatten an Hg. Wilhelm V. von Jülich-Kleve-Berg – Regensburg, 1541 Juni 21
  • Nr.771 Klaus von Grafeneck und Philipp Lang an Hg. Ulrich von Württemberg – Regensburg, 1541 Juni 21
  • Nr. 772 Kf. Joachim II. von Brandenburg an Lgf. Philipp von Hessen – Regensburg, 1541 Juni 22
  • Nr.773 Die sächsischen Reichstagsgesandten an Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst – Regensburg, 1541 Juni 22
  • Nr. 774 Johann von Glauburg und Hieronymus zum Lamb an Bgm. und Rat von Frankfurt – Regensburg, 1541 Juni 22
  • Nr.775 Wolfgang Rehlinger, Simprecht Hoser und Konrad Hel an Bgm. und Rat von Augsburg – Regensburg, 1541 Juni 22
  • Nr. 776 Franz Burchard an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Regensburg, 1541 Juni 23
  • Nr.777 Die hessischen Reichstagsgesandten an Lgf. Philipp – Regensburg, 1541 Juni 23
  • Nr.778 Bgm. und Rat von Nürnberg an Clemens Volkamer und Erasmus Ebner – Nürnberg, 1541 Juni 23
  • Nr. 779 Wolfgang Vogelmann an Bgm. und Rat von Nördlingen – Regensburg, 1541 Juni 24
  • Nr.780 Konrad Zwick an Bgm. und Rat von Konstanz – Regensburg, 1541 Juni 25
  • Nr.781 Die hessischen Reichstagsgesandten an Lgf. Philipp – Regensburg, 1541 Juni 25
  • Nr.782 Der Rat von Augsburg an Wolfgang Rehlinger, Simprecht Hoser und Konrad Hel – Augsburg, 1541 Juni 25
  • Nr. 783 Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst von Sachsen an die sächsischen Reichstagsgesandten – Torgau, 1541 Juni 26
  • Nr.784 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an F. Wolfgang von Anhalt, Hans von Dolzig, Hans von Pack und Franz Burchard – Torgau, 1541 Juni 26
  • Nr.785 Hg. Heinrich von Sachsen an die herzoglich-sächsischen Reichstagsgesandten – Dresden, 1541 Juni 26
  • Nr. 786 Bgm. und Rat von Frankfurt an Johann von Glauburg und Hieronymus zum Lamb – Frankfurt, 1541 Juni 26
  • Nr.787 Johann von Glauburg und Hieronymus zum Lamb an Bgm. und Rat von Frankfurt – Regensburg, 1541 Juni 26
  • Nr.788 Lgf. Philipp von Hessen an Johann Feige – Friedewald, 1541 Juni 27
  • Nr. 789 Wolfgang Rehlinger, Simprecht Hoser und Konrad Hel an Bgm. und Rat von Augsburg – Regensburg, 1541 Juni 27
  • Nr.790 Wolfgang Rehlinger, Simprecht Hoser und Konrad Hel an Bgm. und Rat von Augsburg – Regensburg, 1541 Juni 27
  • Nr.791 Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst von Sachsen an die sächsischen Reichstagsgesandten – Torgau, 1541 Juni 28
  • Nr. 792 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an Franz Burchard – Torgau, 1541 Juni 28
  • Nr.793 Die Würzburger Reichstagsgesandten an Bf. Konrad IV. – Regensburg, 1541 Juni 28
  • Nr.794 Jodocus Hoetfilter an Kard. Farnese – Regensburg, 1541 Juni 28
  • Nr.795 Die hessischen Reichstagsgesandten an Lgf. Philipp – Regensburg, 1541 Juni 29
  • Nr.796 Johann Feige an Lgf. Philipp von Hessen – Regensburg, 1541 Juni 29
  • Nr. 797 Lgf. Philipp von Hessen an Johann Feige, Alexander von der Thann, Johann Keudel und Sebastian Aitinger in Regensburg – Battenberg, 1541 Juni 29
  • Nr.798 Christoph Welsinger an Bf. Wilhelm III. von Straßburg – Regensburg, 1541 Juni 29
  • Nr.799 Nikolaus Holstein an Hg. Ernst I. von Braunschweig-Lüneburg – Regensburg, 1541 Juni 29
  • Nr.800 Klaus von Grafeneck und Philipp Lang an Hg. Ulrich von Württemberg – Regensburg, 1541 Juni 29
  • Nr.801 Propst Johann Astmann und Johann Marquardt an Mgf. Ernst I. von Baden-Durlach – Regensburg, 1541 Juni 29
  • Nr.802 Karl V. an Bgm. und Rat von Lübeck – Regensburg, 1541 Juni 29
  • Nr.803 Die sächsischen Reichstagsgesandten an Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst – Regensburg, 1541 Juni 30
  • Nr.804 Gregor Brück an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Wittenberg, 1541 Juni 30
  • Nr.805 Wolfgang Rehlinger und Simprecht Hoser an Bgm. und Rat von Augsburg – Regensburg, 1541 Juni 30
  • Nr.806 Konrad Zwick an Bgm. und Rat von Konstanz – Regensburg, 1541 Juni 30
  • Nr.807 Bgm. und Rat von Nördlingen an Wolfgang Vogelmann – [Nördlingen], 1541 Juni 30
  • Nr.808 Jakob Ehinger an Bgm. und Rat von Heilbronn – Regensburg, 1541 Juni 30/Juli 1
  • Nr.809 Hgn. Elisabeth von Braunschweig-Calenberg an den Kaiser – o. Ort, [1541 Ende Juni/Juli]
  • Nr. 810 Goswin von Lomersheim und Peter Bellinghausen an Bgm. und Rat von Köln – Regensburg, 1541 Juli 1
  • Nr.811 Hans von Dolzig an Hans von Ponickau – Regensburg, 1541 Juli 1
  • Nr.812 Die Würzburger Reichstagsgesandten an Bf. Konrad IV. – Regensburg, 1541 Juli 1/4
  • Nr.813 Wolfgang Vogelmann an Bgm. und Rat von Nördlingen – Regensburg, 1541 Juli 2
  • Nr.814 Bericht Wolfgang Vogelmanns über die Beratungen der protestantischen Stände über das Kolloquiumsergebnis – [Regensburg, 1541 Juli 2]
  • Nr. 815 Kf. Johann Friedrich [und Hg. Johann Ernst von Sachsen] an die sächsischen Reichstagsgesandten – Torgau, 1541 Juli 3
  • Nr.816 Bericht Hans von Dolzigs über seine Verhandlungen mit Hans Hofmann – Regensburg, [1541 Juli 3]
  • Nr.817 Gregor Brück an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Wittenberg, 1541 Juli 3
  • Nr.818 Christoph Welsinger an Bf. Wilhelm III. von Straßburg – Regensburg, 1541 Juli 3
  • Nr. 819 Bgm. und Rat von Nürnberg an Clemens Volkamer und Erasmus Ebner – Nürnberg, 1541 Juli 3
  • Nr. 820 Jakob Sturm und Batt von Duntzenheim an Bgm. und Rat von Straßburg – Regensburg, 1541 Juli 3
  • Nr.821 Kf. Johann Friedrich [und Hg. Johann Ernst von Sachsen] an die sächsischen Reichstagsgesandten – Torgau, 1541 Juli 4
  • Nr.822 Konrad Zwick an Bgm. und Rat von Konstanz – [Regensburg], 1541 Juli 4/6
  • Nr.823 Klaus von Grafeneck an Hg. Ulrich von Württemberg – Regensburg, 1541 Juli 4
  • Nr.824 Hg. Ernst I. von Braunschweig-Lüneburg an Nikolaus Holstein – Celle, 1541 Juli 4
  • Nr.825 Wolfgang Vogelmann an Bgm. und Rat von Nördlingen – Regensburg, 1541 Juli 4
  • Nr.826 Konrad Metsch an Mgf. Johann von Brandenburg-Küstrin – Regensburg, 1541 Juli 4
  • Nr. 827 Gerwig Blarer, Abt von Weingarten, an Hans von Hinwil – Regensburg, 1541 Juli 4
  • Nr. 828 Die hessischen Reichstagsgesandten an Lgf. Philipp – Regensburg, 1541 Juli 5
  • Nr.829 Sebastian Aitinger an Lgf. Philipp von Hessen – Regensburg, 1541 Juli 5
  • Nr.830 Die sächsischen Reichstagsgesandten an Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst – Regensburg, 1541 Juli 5
  • Nr. 831 Die sächsischen Reichstagsgesandten an Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst – Regensburg, 1541 Juli 5
  • Nr.832 Franz Burchard an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Regensburg, 1541 Juli 5
  • Nr. 833 Johann von Glauburg und Hieronymus zum Lamb an Bgm. und Rat von Frankfurt – Regensburg, 1541 Juli 5
  • Nr.834 Wolfgang Vogelmann an Bgm. und Rat von Nördlingen – Regensburg, [1541 Juli 5]
  • Nr.835 Johann Hardt und Berthold Achtermann an Bgm. und Rat von Goslar – Regensburg, 1541 Juli 5
  • Nr.836 Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst von Sachsen an die sächsischen Reichstagsgesandten – Torgau, 1541 Juli 6
  • Nr.837 Wolfgang Rehlinger und Simprecht Hoser an Bgm. und Rat von Augsburg – Regensburg, 1541 Juli 6
  • Nr. 838 Johannes Gropper an den Klerus von Köln – Regensburg, 1541 Juli 6
  • Nr.839 Bgm. und Rat von Nördlingen an Wolfgang Vogelmann – [Nördlingen], 1541 Juli 6
  • Nr.840 Die hessischen Reichstagsgesandten an [Lgf. Philipp] – Regensburg, 1541 Juli [7]
  • Nr.841 Wolfgang Vogelmann an Bgm. und Rat von Nördlingen – Regensburg, 1541 Juli 7
  • Nr.842 Die sächsischen Reichstagsgesandten an Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst – Regensburg, 1541 Juli 8
  • Nr.843 Franz Burchard an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Regensburg, 1541 Juli 8
  • Nr.844 Die herzoglich-sächsischen Reichstagsgesandten an Hg. Heinrich – Regensburg, 1541 Juli 8
  • Nr.845 Wolfgang Rehlinger, Simprecht Hoser und Claudius Peutinger an Bgm. und Rat von Augsburg – Regensburg, 1541 Juli 9
  • Nr. 846 Klaus von Grafeneck an Hg. Ulrich von Württemberg – Regensburg, 1541 Juli 9
  • Nr. 847 Hg. Ernst I. von Braunschweig-Lüneburg an Nikolaus Holstein – Celle, 1541 Juli 9
  • Nr.848 Wolfgang Rehlinger an Georg Herwart – Regensburg, 1541 Juli 9
  • Nr. 849 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an Hans von Dolzig, Hans von Pack und Franz Burchard – Torgau, 1541 Juli 10
  • Nr.850 Hieronymus Boner an Bgm. und Rat von Colmar – Regensburg, 1541 Juli 10
  • Nr.851 Johann von Glauburg und Hieronymus zum Lamb an Bgm. und Rat von Frankfurt – Regensburg, 1541 Juli 10
  • Nr.852 Georg Herwart und Mang Seitz an die Augsburger Reichstagsgesandten – Augsburg, 1541 Juli 10
  • Nr. 853 Bgm. und Rat von Nördlingen an Wolfgang Vogelmann – [Nördlingen], 1541 Juli 10
  • Nr.854 Bgm. und Rat von Nürnberg an Hieronymus Baumgartner und Sebald Haller – Nürnberg, 1541 Juli 11
  • Nr.855 Goswin von Lomersheim und Peter Bellinghausen an Bgm. und Rat von Köln – Regensburg, 1541 Juli 11
  • Nr.856 Lgf. Philipp von Hessen an Johann Feige, Alexander von der Thann, Johann Keudel und Sebastian Aitinger – Kassel, 1541 Juli 12
  • Nr.857 Hg. Ulrich von Württemberg an Klaus von Grafeneck und Christoph von Venningen – Nürtingen, 1541 Juli 12
  • Nr.858 Bgm. und Rat von Augsburg an die Augsburger Reichstagsgesandten – Augsburg, 1541 Juli 12
  • Nr.859 Wolfgang Rehlinger, Simprecht Hoser und Claudius Peutinger an Bgm. und Rat von Augsburg – Regensburg, 1541 Juli 12
  • Nr. 860 Die sächsischen Reichstagsgesandten an Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst – Regensburg, 1541 Juli 13
  • Nr.861 Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst von Sachsen an die sächsischen Reichstagsgesandten – Torgau, 1541 Juli 13
  • Nr.862 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an Franz Burchard – Torgau, 1541 Juli 13
  • Nr.863 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an Lgf. Philipp von Hessen – Torgau, 1541 Juli 13
  • Nr.864 Johann von Glauburg und Hieronymus zum Lamb an Bgm. und Rat von Frankfurt – Regensburg, 1541 Juli 13
  • Nr.865 Wolfgang Rehlinger und Simprecht Hoser an Georg Herwart und Mang Seitz – Regensburg, 1541 Juli 13
  • Nr.866 Kf. Johann Friedrich [und Hg. Johann Ernst von Sachsen] an die sächsischen Reichstagsgesandten – Torgau, 1541 Juli 14
  • Nr.867 Franz Burchard an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Regensburg, 1541 Juli 14
  • Nr.868 Lgf. Philipp von Hessen an Johann Feige – Ritte, 1541 Juli 14
  • Nr.869 Die hessischen Reichstagsgesandten an Lgf. Philipp – Regensburg, 1541 Juli 14
  • Nr.870 Wolfgang Vogelmann an Bgm. und Rat von Nördlingen – Regensburg, 1541 Juli 14
  • Nr.871 Johann Hardt und Berthold Achtermann an Bgm. und Rat von Goslar – Regensburg, 1541 Juli 14
  • Nr.872 Bgm. und Rat von Augsburg an die Augsburger Reichstagsgesandten – Augsburg, 1541 Juli 14
  • Nr.873 Bgm. und Rat von Speyer an Friedrich Meurer und Adam von Berstein – Speyer, 1541 Juli 14
  • Nr.874 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an die sächsischen Reichstagsgesandten – Weidenhain, 1541 Juli 15
  • Nr.875 Wolfgang Rehlinger, Simprecht Hoser und Claudius Peutinger an Bgm. und Rat von Augsburg – Regenspurg, 1541 Juli 15
  • Nr. 876 Karl V. an Kgn. Maria – Regensburg, 1541 Juli 16
  • Nr.877 Lgf. Philipp von Hessen an die hessischen Reichstagsgesandten – Ritte, 1541 Juli 16
  • Nr.878 Wolfgang Vogelmann an Bgm. und Rat von Nördlingen – Regensburg, 1541 Juli 16
  • Nr.879 Die Älteren von Nürnberg an Hieronymus Baumgartner und Sebald Haller – [Nürnberg], 1541 Juli 16
  • Nr. 880 Jakob Ehinger an Bgm. und Rat von Heilbronn – Regensburg, 1541 Juli 16
  • Nr. 881 Johann Marquardt an Mgf. Ernst I. von Baden-Durlach – Regensburg, 1541 Juli 17
  • Nr.882 Wolfgang Rehlinger und Simprecht Hoser an Georg Herwart – Regensburg, 1541 Juli 17
  • Nr.883 Hg. Heinrich von Sachsen an die herzoglich-sächsischen Reichstagsgesandten – Dresden, 1541 Juli 18
  • Nr.884 Konrad Zwick an Bgm. und Rat von Konstanz – Regensburg, 1541 Juli 19
  • Nr.885 Jakob Sturm und Batt von Duntzenheim an Bgm. und Rat von Straßburg – Regensburg, 1541 Juli 19
  • Nr. 886 Die sächsischen Reichstagsgesandten an Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst – Regensburg, 1541 Juli 19/20
  • Nr. 887 Wolfgang Vogelmann an Bgm. und Rat von Nördlingen – Regensburg, 1541 Juli 20
  • Nr.888 Bgm. und Rat von Nördlingen an Wolf Graf und Wolfgang Vogelmann – [Nördlingen], 1541 Juli 20
  • Nr.889 Wolfgang Rehlinger, Simprecht Hoser und Claudius Peutinger an die Geheimen von Augsburg – Regensburg, 1541 Juli 20
  • Nr.890 Bgm. und Rat von Nürnberg an Hieronymus Baumgartner und Sebald Haller – [Nürnberg], 1541 Juli 20
  • Nr.891 Bgm. und Rat von Speyer an Friedrich Meurer und Adam von Berstein – [Speyer], 1541 Juli 20
  • Nr.892 Wolfgang Rehlinger, Simprecht Hoser und Claudius Peutinger an die Geheimen von Augsburg – Regensburg, 1541 Juli 21
  • Nr.893 Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst von Sachsen an die sächsischen Reichstagsgesandten – Herzberg, 1541 Juli 22
  • Nr. 894 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an Franz Burchard – Herzberg, 1541 Juli 22
  • Nr.895 Die Würzburger Reichstagsgesandten an Bf. Konrad IV. – Regensburg, 1541 Juli 22
  • Nr.896 Wolfgang Rehlinger an Georg Herwart – Regensburg, 1541 Juli 22
  • Nr.897 Christoph Welsinger an Bf. Wilhelm III. von Straßburg – Regensburg, 1541 Juli 23
  • Nr.898 Die Älteren von Nürnberg an Hieronymus Baumgartner und Sebald Haller – [Nürnberg], 1541 Juli 23
  • Nr. 899 Bgm. und Rat von Nürnberg an Hieronymus Baumgartner und Sebald Haller – [Nürnberg], 1541 Juli 23
  • Nr.900 Lgf. Philipp von Hessen an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Kartause Eppenberg, 1541 Juli 23
  • Nr.901 Die sächsischen Reichstagsgesandten an Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst – Regensburg, 1541 Juli 24
  • Nr.902 Johann von Glauburg und Hieronymus zum Lamb an Bgm. und Rat von Frankfurt – Regensburg, 1541 Juli 24
  • Nr.903 Johann von Glauburg an Bgm. und Rat von Frankfurt – Regensburg, 1541 Juli 24
  • Nr.904 Bgm. und Rat von Nürnberg an Hieronymus Baumgartner und Sebald Haller – [Nürnberg], 1541 Juli 24
  • Nr.905 Die Würzburger Reichstagsgesandten an Bf. Konrad IV. – Regensburg, 1541 Juli 24
  • Nr.906 Wolfgang Rehlinger, Simprecht Hoser und Konrad Hel an Bgm. und Rat von Augsburg – Regensburg, 1541 Juli 24
  • Nr. 907 Bgm. und Rat von Goslar an Johann Hardt und Berthold Achtermann – Goslar, 1541 Juli 25
  • Nr. 908 Klaus von Grafeneck und Christoph von Venningen an Hg. Ulrich von Württemberg – Regensburg, 1541 Juli 25
  • Nr.909 Die herzoglich-sächsischen Reichstagsgesandten an Hg. Heinrich – Regensburg, 1541 Juli 25
  • Nr.910 Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst von Sachsen an die sächsischen Reichstagsgesandten – Liebenwerda, 1541 Juli 26
  • Nr. 911 Johann Marquardt an Mgf. Ernst I. von Baden-Durlach – Regensburg, 1541 Juli 26
  • Nr. 912 Hg. Ulrich von Württemberg an Klaus von Grafeneck und Christoph von Venningen – Urach, 1541 Juli 26
  • Nr. 913 Bgm. und Rat von Nürnberg an Hieronymus Baumgartner und Sebald Haller – [Nürnberg], 1541 Juli 26
  • Nr.914 Wolfgang Rehlinger und Simprecht Hoser an Bgm. und Rat von Augsburg – Regensburg, 1541 Juli 26
  • Nr. 915 Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst von Sachsen an die sächsischen Reichstagsgesandten – Liebenwerda, 1541 Juli 27
  • Nr. 916 Aufzeichnung Franz Burchards über die Audienz bei Hg. Wilhelm IV. von Bayern am 27. Juli 1541 – [Regensburg, 1541 Juli ca. 27]
  • Nr.917 Wolf Graf und Wolfgang Vogelmann an Bgm. und Rat von Nördlingen – Regensburg, 1541 Juli 27
  • Nr.918 Wolf Graf und Wolfgang Vogelmann an Bgm. und Rat von Nördlingen – Regensburg, 1541 Juli 28
  • Nr.919 Die sächsischen Reichstagsgesandten an Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst – Regensburg, 1541 Juli 29
  • Nr.920 Johann Feige an Lgf. Philipp von Hessen – Regensburg, 1541 Juli 29
  • Nr.921 Bgm. und Rat von Nördlingen an Wolf Graf und Wolfgang Vogelmann – [Nördlingen], 1541 Juli 30
  • Nr.922 Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst von Sachsen an die sächsischen Reichstagsgesandten – Torgau, 1541 Juli 31
  • Nr.923 Die sächsischen Reichstagsgesandten an Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst – Regensburg, 1541 August 1
  • Nr.924 Bericht über die Schlussverhandlungen auf dem Regensburger Reichstag für Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst von Sachsen – o. Ort, [1541 nach August 1]
  • Nr.925 Siebert von Löwenberg an Cornelius Schepper – Regensburg, [1541] August 2
  • Nr.926 Johann Feige an Lgf. Philipp von Hessen – Bamberg, 1541 August 5
  • Nr. 927 Karl V. an Kg. Ferdinand – Innsbruck, 1541 August 6
  • Nr. 928 Johann Feige an Lgf. Philipp von Hessen – Neustadt vor der Rhön, 1541 August 7
  • Nr.929 Bgm. und Rat von Nördlingen an Bgm. und Rat von Giengen – [Nördlingen], 1541 August 9
  • Nr. 930 Lgf. Philipp von Hessen an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Zapfenburg, 1541 August 13
  • Nr. 931 Kg. Ferdinand an Karl V. – Wiener Neustadt, 1541 August 14
  • Nr.932 Kf. Albrecht von Mainz an Karl V. – Aschaffenburg, 1541 August 16
  • Nr. 933 Johann Weißenfelder an Kf. Albrecht von Mainz – Landshut, 1541 August 21
  • Nr. 934 Bgm. und Rat von Speyer an Bgm. und Rat von Köln – [Speyer], 1541 August 25
  • Nr.935 Bgm. und Rat von Frankfurt an Kf. Albrecht von Mainz – Frankfurt, 1541 August 25
  • Nr. 936 Wolf von Pappenheim, seine Brüder und Vettern an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – o. Ort, 1541 September 1
  • Nr.937 Bgm. und Rat von Frankfurt an Kf. Albrecht von Mainz – [Frankfurt], 1541 September 6
  • Nr. 938 [Gereon Sailer] an [Lgf. Philipp von Hessen] – o. Ort, [1541 September 8]
  • Nr. 939 Kard. Contarini an Kf. Albrecht von Mainz – Lucca, 1541 September 19
  • Nr.940 Karl V. an Kgn. Maria – La Spezia, 1541 September 23
  • XI. Urkunden und Akten zur Schlussphase des Reichstages

    XI. Urkunden und Akten zur Schlussphase des Reichstages

  • XI,1 Der Reichsabschied vom 29. Juli 1541
  • XI,2 Die Deklarationen Karls V. zum Regensburger Reichsabschied für die Konfessionsparteien
  • XI,3 Protestationen und Vorbehaltserklärungen
  • XI,4 Nebenabschiede
  • Register der Personen- und Ortsnamen

    Register der Personen- und Ortsnamen

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    « ŠVII. Sessionsstreitigkeiten  »

    «Nr.236 Akten zum Sessionsstreit zwischen den Gesandten des Bf. Franz von Münster, Osnabrück und Minden und dem Gesandten des Hochstifts Freising »

    «Nr.236a Supplikation der Gesandten des Bf. Franz von Münster, Osnabrück und Minden an Kaiser und Reichsstände – Regensburg, o. Datum »

    A  Osnabrück NLA, Rep. 100, Abschnitt 1, Nr. 11/I, fol. 144r–145r (Konz.).

    B  koll. München HStA, Hochstift Freising Kasten blau 201/20a, unfol. (Kop.); DV: Des von Munster suplication der session halber.

    C  koll. München HStA, Hochstift Freising Kasten blau 201/20b, unfol. (Kop.); DV: Des von Munster suplication der session halber.

    Weisen darauf hin, dass dem Bf. Franz von Münster und Osnabrück die Session vor dem Bf. von Freising gebührt, weil seine Bistümer in der Kölner Kirchenprovinz, also unter einem Kurfürsten liegen, der wie auch die anderen Kurfürsten kraft der Goldenen Bulle Karls IV. den Vorrang vor allen anderen Erzbischöfen, Erzherzögen und weltlichen und geistlichen Fürsten beanspruchen darf. Deshalb hatten die geistlichen Fürsten von Lüttich, Utrecht, Münster, Osnabrück und Minden stets den Vorrang vor den Suffraganen anderer Erzbischöfe, die nicht Kurfürsten sind. Dies geht aus den alten Registern des Reichsmarschalls, der die Umfrage leitet, hervor. Kaiser und Stände mögen darüber Erkundigung einziehen und den Marschall auffordern, seine Register vorzulegen.

    Zudem sind die Erzbistümer Trier, Köln und Mainz die ältesten und haben deshalb den Vorrang vor den jüngeren.

    Der Gesandte des Bf. von Freising macht ihrem Herrn seine rechtmäßige Session streitig. Bitten deshalb, die Rechte ihres Herrn zu schützen und den Gesandten des Bf. von Freising anzuweisen, von seinem Einspruch abzulassen.

    «Nr.236b Supplikation der Gesandten des Bf. Franz von Münster, Osnabrück und Minden an die Reichsstände – Regensburg, o. Datum »

    A  Wien HHStA, RK RTA 7, unfol. (Kop.); DV: Supplicatio des Bf. zue Munsters etc. gesandten; AV v. a. Hd.: Soll dijenig der session halben des reichs rath durch comissarien oder in ander wege hingelegt werden.

    B  koll. Osnabrück NLA, Rep. 100, Abschnitt 1, Nr. 11/I, fol. 141r–142r (Konz.).

    Der Bf. von Münster etc. untersteht dem Ebf. und Kf. von Köln als seinem Metropolitan. Als Suffragan der churfurstlichen provintien steht ihm die Session vor den Suffraganen der Salzburger Kirchenprovinz zu. Deren Vertreter, die Gesandten Šder Bff. von Freising, Passau etc., aber haben auf jetzigem Reichstag ihnen, den Gesandten des Bf. von Münster, Osnabrück und Minden, diese Session streitig gemacht, welchs unserm genedigen hern an irer fstl. Gn. reputation, hocheit und gerechtikait nit geringe verachtinge und abpruch also mit der zeit, woe nit insehens geschehe, mochte geberen.Bitten deshalb, dem Bf. von Münster, Osnabrück etc. die ihm gebührende Session zu sichern und die Gesandten der Salzburger Suffragane anzuweisen, ihre Ansprüche fallen zu lassen1.

    «Nr.236c Gegendarstellung des Gesandten des Hochstifts Freising – Regensburg, o. Datum »

    A  Wien HHStA, RK RTA 7, unfol. (Kop.).

    B  koll. München HStA, Hochstift Freising Kasten blau 201/20b, unfol. (Kop.).

    In der Goldenen Bulle steht nichts über die Sessions- und Stimmordnung auf Reichstagen und sonstigen Versammlungstagen. Es wird lediglich etwas gesagt über die Session der geistlichen Kurfürsten Mainz, Trier und Köln in den offen khaiserlichen sachen an gerichten, verleihungen der lehen, zu tisch etc. und nemlich ain bischoff (stet nit ertzbischoff) zu Coln in seinem bistumb und provintz, auch ausserhalb der provintz in wälschen landen, Ithalien und Gallien. Es ist altes Herkommen, dass in gemeinem Rat diejenigen vorne sitzen, die am längsten solchem Gremium angehören. So sitzt Pommern hinter Baden und Württemberg, und Savoyen als ein sonder principat sitzt yetz under andern fursten.

    Der Gesandte Freisings geht auch davon aus, dass, wenn die oberitalienischen Reichsstände, z. B. Mailand, Mantua, Ferrara, auf diesem Reichstag erschienen wären, diese die jungsten oder letzern in der session sein würden. Da die Suffragane der Salzburger Kirchenprovinz auf vielen Reichstagen ihre Session vor dem Bf. von Münster hatten, haben sie ius in re erlangt, bei dem sie billigerweise gelassen werden sollten. So ist der Bf. von Münster persönlich hinter Passau, den dritten under Freysing gesessen.

    Als auch die munsterischen gesandten sich ains brauchs und quasi possession berumen und, den zu probirn, in des reichs marschalhenregister thun referiren, wirdet inen ainichs gebrauchs nit gestanden und gesetzt, doch der warhait unvergriffenlich, das Munster in sölchn registern Freising furgesetzt sein gefunden, so wer sölches alhs ein notorius error, qui iuri tertii preiudicare non potest nec debet, beschehen, khöndt und möcht auch Freising aus angeregten ursachen nit nachtailig sein.

    ŠIm Übrigen widerspricht der Gesandte Freisings pauschal allen sonstigen Argumenten der Gesandten Münsters und will nur das gelten lassen, was zugunsten des Anspruchs Freisings spricht. Bittet, Freising bei der Session vor Münster zu lassen und zu schützen und die Gesandten Münsters von ihren Einreden abzubringen.

    «Nr.236d Erläuterung zum Sessionsanspruch Bf. Heinrichs III. von Freising – o. Ort, o. Datum »

    München HStA, Hochstift Freising Kasten blau 201/20a, unfol. (Kop.); AV: Freysings fundamenta pro praecedentia sessionis contra Münster, praesentata anno 1541.

    Des freisingischen gsandten fundament, warumb ime der vorsitz durch die khayserlichen commissarien billich zu- und den munsterischen aberkhennd werden solle:

    Erstlich ist war und beweislich, das auf allen und yeden reichstagen ain Bf. zu Freising ainem Bf. zu Munster, wo die bed persondlich erschinen, und in abwesen derselben die freisingischen gesandten den munsterischen vorgesessen und also Freising solches vorsitz in unwidersprechlicher, ruiger quasiposession gewesen und noch ist, ausgenommen, was die munsterischen gesandten vergangen 40. jars zu Hagenau und yetz hie den freisingischen gsandten darin weniger dann mit fug und de facto zu turbirn understanden.

    Und wiewol solcher vorsitz und des quasiposession als ain offenbar notorium darzuthun von unnoten, yedoch der khayserlichen commissarien bevelch nach, vermogende, das yede parthei, wes sy hirin befugt zu sein vermaint, antzaigen solte, referirt sich der freisingisch gsandt in die reichsabschide, underthenigclich bittend, dieweil denselben als authenticen schriften billich volliger glauben gegeben und aller ding gelebt und nachgegangen wirdet, dieselben aus der maintzischen cantzlei zu ervordern, fur die hand zu nemen und die speirischen zwen, nemlich im 26. und 29., item, den augspurgischen, im 30. jar aufgericht, mit vleis zu ersehen, daneben auch und darauf von meinem gnedigisten herrn, dem confirmirten zu Ebf. zu Saltzburg etc., und Dr. Matheusen Luchsen, yetzo eichstetischen cantzler, bericht zu nemen, bei welchen mein furgeben war sein, nemlich das erst, das hochgemelter mein gnedigister herr von Saltzburg als damaln administrator des stifts Passau dem Bf. von Munster und gedachter Dr. Luchs als damaln freisingischer cantzler dem munsterischen gsandten auf angeregten und andern tägen on widerred vorgesessen, gewislich befunden wirdet.

    So haben sich meine gnedigiste und gnedige fursten und herrn, die khayserlichen commissarien, des aus des reichsmarschalchen register, so von seinen vorfarn, marschalchen, an ine khomen , auch zu erkundigen, der sich, dieselben Šwi billich zu edirn, wo solches von ksl. Mt. wegen mit ime geschafft wurde, gegen den partheien hat vernemen lassen.

    Uber das alles, welches allain gnug wer, ist bewust, das die saltzburgisch provintz als die elter der maintzischen immediate noch- und der kholnischen vorgeet, also das des stifts Freising quasiposession nit ploß, sonder mit einem rechtmessigen titl colorirt ist.

    Und ob Freising disen titl gleich nit hette (doch der warhait unvergriffen), so were vermog der rechten gnug, das Freising sich mergedachter possession scientibus et patientibus aines Bf. von Munster und desselben gsandten gebraucht, die von aim tag auf den andern continuirt und also rechtmessigclich ersessen und prescribirt, angesehen, das durch solich wissen, zusehen und gedulden des gegenthails presumptus consensus inducirt worden.

    Aus all dem folgt, dass Freising der Vorsitz vor Münster rechtmäßig zusteht und der Anspruch Münsters zurückzuweisen ist.

    «Nr.236e Gegendarstellung der Gesandten des Bf. Franz von Münster, Osnabrück und Minden – Regensburg, o. Datum »

    Osnabrück NLA, Rep. 100, Abschnitt 1, Nr. 11 /I, fol. 140r–140v und 148r–148v (Konz.).

    Das erste Argument lassen sie nicht gelten. Die Bff. von Münster, Osnabrück und Minden sind in öffentlicher Session immer vor Freising gesessen. Dies wird als bekannt vorausgesetzt wie auch der Sachverhalt, dass Freising der Vorrang nie eingeräumt wurde. Zum zweiten kann sich Freising nicht, wie geschehen, auf die Reichstage von 1526, 1529 und 1530 berufen, weil dort laut der Reichsabschiede keine reguläre Session gehalten wurde und ausdrücklich festgehalten ist, dass dies niemanden in seinen Rechten beeinträchtigen solle. Daran ändert auch der Einwand nichts, dass damals der Ebf. von Salzburg als damaliger Administrator von Passau und Dr. Luchs, damals freisingischer Kanzler, vor dem Bf. von Minden und dem Gesandten des Bf. von Münster gesessen haben sollen. Daraus kann, selbst wenn dies so gewesen sein sollte, was sie nicht glauben, kein rechtmäßiger Anspruch abgeleitet werden. Dass sich der freisingische Gesandte drittens auf die Register des Reichsmarschalls beruft, kommt ihnen sehr gelegen, weil diese, wenn sie vorgelegt werden, bestätigen werden, dass die Suffragane der Kölner Kirchenprovinz stets den Vorrang vor den Suffraganen der Salzburger Kirchenprovinz innehatten. Sie verweisen viertens darauf, dass die Kirchenprovinzen von Trier, Köln und Mainz samt ihren Suffraganen am ältesten sind und nach ältestem Recht außerhalb der Patriarchate dem Hl. Stuhl unmittelbar unterstellt sind. Die Rechtslage spricht eindeutig für ihre Auffassung ebenso wie die Abschiede der genannten Reichstage. Im Übrigen nahmen Bff. von Münster und Osnabrück nie persönlich zusammen mit Bff. von Freising an Reichstagen teil, und ihre Gesandten haben zweifellos stets die Rechte ihrer Herren gewahrt. Wenn dies, was sie nicht glauben, nicht so gewesen Šsein sollte, so kann aus dem etwaigen Fehlverhalten der Gesandten den Hochstiften kein Nachteil erwachsen. Wiederholen ihre Supplikation und ihre frühere Bitte.

    «Nr.236f Erläuterung zum Sessionsstreit zwischen dem Bf. Franz von Münster, Osnabrück und Minden und dem Bf. Heinrich III. von Freising – o. Ort, o. Datum »

    A  München HStA, Hochstift Freising Kasten blau 201/20a, unfol. (Kop.); DV v. a. Hd.:Instructio von wegen Cöln (als sichs ansehen laßt) der seßion und prerogativen halber gestelt. Anno 15411.

    B  koll. München HStA, Hochstift Freising Kasten blau 201/20a, unfol. (Kop.).

    C  koll. Osnabrück NLA, Rep. 100, Abschnitt 1, Nr. 11/I, fol. 142v–143r (Konz.).

    Instructiona.

    Nachdem die churfursten fur die seulen deß hl. reichs gehalten, darauf das hl. reichb laut der gulden bullen, das darum die churfurstenc geistlichen und weltlichen sampt iren glidern furgesetzt sollen werden.

    Zum andern in sachen, die session berueren, sollen die register des reichs fur ainen bestendigen bewis billich aufgenomen werden und sonderlich in solchen sachen von dem der beschaid genomen werde, der die session zu verordnen und die frag under den fursten zu thuen hat, welcher der marschalckh deß reichs istd.

    Zum drittene nach gemainen rechten soll die session zwischen denen, die gleichs grads sein, genomen werden nach dem alter, dignitet und sollen in dem die privilegia der kirchen allenthalben gehalten werden, l. decernimus c. de sacro. eccle. Nun sein aber die stift Trier, Koln und Mentz sampt iren suffraganien die allereltisten in teutscher [nation]f, ja es seind kaine stifte, die Šnach derselbeng rechten disposition ausserhalb der patriarchalstul dem stul zu Rom on alles mitel underworfen sein, dan Trier und Koln, wie der text sagt in c. porro 63 distinct.

    Wo aber ainiche andere diser zeit dem stul geleichermassen underworfen sein, des haben sie noch der hande bekhomen und werden dergleichen disposition des gemainen rechtens ires alters nicht erweisen khonnen. Darumb, wan gleich die reichsordnung dißfals nit lauter und clar were, wie sie doch ist, so were doch den suffraganien des Ebf. zu Cölln gepurn, uber anderer ertzbischoffen ausserhalb Mentz und Trier suffraganien ze sitzenh.

    «Nr.237 Kaiserliches Dekret für den Ebf. Ernst von Salzburg wegen der Session – Regensburg, 1541 April 3 »

    A  Wien HHStA, RK Zeremonialakten 39, unfol. (Kop.).

    B  koll. Wien HHStA, RK Zeremonialakten 39, unfol. (Kop.).

    Ernst, konfirmierter Ebf. von Salzburg, hat auf Wunsch des Kaisers auf gegenwärtigem Reichstag in dem Sessionsstreit zwischen dem Hochstift Salzburg und dem Haus Österreich gutwillig, doch allein für den Regensburger Reichstag, eingewilligt, also daß beruerts unsers freundtlichen, lieben brueders verordnete potschaft den ersten tag den vorsitz der session und alsdann den andern nachvolgenden tag sein A. dieselben hoben und also fuerter, solang diser reichstag wert, von ainem tag zu dem andern gleich umbgewechslet werden solle, das solche guetliche bewilligung seiner A. ertzstifts Saltzburg habenden gerechtigkhaiten, altem heerkhomen, wirden und freyhaiten hiedurch nichts abgebrochen oder denen vergriffenlich sein solle1.

    ŠGeben in unser und des reichs stat Regenspurg am dritten tag des monats Apprillis nach Christj unsers lieben herrn gepurdt 1541.

    «Nr. Š238 Notariatsinstrument des Notars Georg Marperger über die Protestation der Gesandten Bf. Konrads IV. von Würzburg in Sachen Session – Regensburg, 1541 April 9 »

    Würzburg StA, Wzbg. Standbuch 768, fol. 38r–41v (Kop.); ÜS fol. 38r: Protestacioninstrument der wirtzburgischn rathe contra den wormbsischen rathe der session halb uffm reichsdag zu Regenßburg anno 41.

    In Gottes namen, amen. Khundt und offenbare sei allen und jeden, die dises offen instrument ansehen, lesen oder horen, das ime jar, als man zallt von Christi geburt 1541 der 14. romerzinszale, indictio zu latein genant, am Sambstags nach Sonndag Judica, den neundten Apprilis, bey herschung und regirung des allerdurchleuchtigsten, großmechtigisten fursten und heren, H. Carln des funften, romischen kaisers zu allen zeiten merer des reichs etc., unsers allergnedigsten herrn, ime 22. jare in beiwesen mein nachbenanten offenbaren notari und der gezeugen, unten geschrieben, personlich erschienen die erwirdigen, edlen und hochglarten herrn H. Daniell Stibar, thumbher und probst zu Haüge, Hainrich Truchsas von Wetzenhausen zu Bundtorff, hoffmeinster, und Georg Farner der rechten doctor und cantzler des hochwirdigen fürsten und herrn, H. Conradts erwellts und bestettigts Bf. zu Wirtzburg und Hg. zu Frannckenn, meins gnedigen herrn, mit volkhommenem gewaldt zu disem angesatzten khayserlichen reichsdage alhier gein Regensburg verordenthe und gesante rathe und hilte alldo vermelter H. Jorg Farner Dr. und cantzler in seinen henden ain papiren zettel, durch welchen sie muntlich anzeigen liessen, wie sie der maynung und willens, uber etzliche beschwerden, darinnen begrieffen, zu protestiren, wie sie dann alle sampt und sonder von hochgedachts ires gnedigen herrn und principals wegen offentlich protestirten, wie dann sollicher zettel verners inhalts von wort zu wort verlesen wardt, also lauthendt:

    Vor euch offenen notarien, auch glaubwirdigen zeugen, hernach benennt, erscheinen wir, die hernach gemelte des hochwirdigen fursten und herrn, H. Conraden erwellts und bestettigts Bf. zu Wirtzburg und Hg. zu Franncken, unsers gnedigen herrn, zu disem angesatzten kaiserlichen reichsdage allheer gein Regenßburg mit volkhommenem gewaldt verordenthe und gesanthe rathe, nemblich Daniell Stibar von Rabeneck, thumbherr und probst zu Hauge, Hainrich Truchsas von Wetzhausen zu Bundtdorffe, hoffmeinster, und Georg Farner der rechten doctor und cantzler zu Wirtzburg, zeigen ane und vermelden mit beständigem grunde, das wilandt die hochwirdige fursten und regirende Bff. zu Wirtzburg und Hgg. zu Franncken und in sonderheit die jungst verstorbene drei bischove doselbst, so ongferlich biß in die 74 jare nacheinander regirt, nemblich H. Rudolff des geschlechts von Schernberg biß in das 29., H. Lorenntz, geporn von Bibra, biß in das 24. und der nechst, diß jars hochloblichster gedechtnus verstorben furst H. Conradt von Thüngen biß in das 21. jare oder aber zu jeder zeit ires personlichen abwesens ire geschickte rathe, bottschaften und gesanten je und alle zeit die preeminentz in reiten, gehn, sitzen, stehen, handlen und wand Šlen uff den gehaltenen khaiserlichen und khoniglichen reichsdagen one mittel nach dem Bf. zu Bamberg oder iren bottschaften und vor den Bff. zu Wormbs oder iren bottschaften und in sonderheit von zeiten Ks. Friderichs des dritten hochloblicher gedechtnuß regirung und also lenger, dann menschengedechtnus erraicht, in geruwiglichem, rechtmessigem, herprachten beseeß und geprauch gehapt, herepracht und noch haben ausserhalb des, so sich uff jungst gehaltenem reichsdag zu Augspurg des 1530. jars begeben, als sich der hochwirdig, durchleuchtig und hochgeporn furst und herr, H. Hainrich, administrator des stiefts Wormbs, Pfgf. bei Rhein und Hg. in Baiern etc., mit hochgemeltem Bf. Conraden loblicher gedechtnus umb die session und vorgang ime reichsrathe vermainlich zu irren, unterstanden, darumb dozumale sein fstl. Gn. der röm. ksl. Mt. und insonder Pfgf. Ludwigen Kf., auch anderen irer kfl. Gn. geprudern zu eren und freuntlichem gefallen und uff gehapte unterhandlung sich mit ime, dem administrator, ain dag umb den anderen denselbigen werenden reichsdage und nit lenger, onebegeben seiner fstl. Gn. und des stiefts Wirtzburg herprachten possession und gerechtigkhaiten, auß gutem, freuntlichem willen und khainer von dem hochgedachten administrator dargethanen oder bewisenen gerechtigkhaiten oder einiger rechtmessigen possession bewilligt und eingelassen, doch dergestalt, das sein fstl. Gn. den vorgang und session am ersten anfang derselbigen reichshandlungen des ersten dags, auch gleichergestalt den vorgang in der subscription des khayserlichen abschiedts alles laut desselbigen iren fstl. Gn., wie billich gewesen, vorbehalten haben, welchs aber des hochgedachten administrators gesanten uff jungst gehaltenem reichsdag allhie zu Regensburg des 32. jars der mindern zale, dergleichen hernach gehaltenen kraiß- und anderen versamlungsdagen in ein vermeint gerechtigkeit ziehen, auch fur und fur also, wie gemeldt zu Augspurg gescheen, gehalten haben wollen.

    Und in sonderheit als jungst verschienen Sonndags Jüdica, den dritten Apprilis dises 1541. jars, der erwirdig und edel H. Reinhart von Riepur, dhumdechant zu Wormbs und probst etc., sich allhie in der statt Regenßburg zu uns in unser herberich gethan, derhalb mit uns und wir mit ime uff sein erstlich anregen handlung gepflogen und er letzlich begert, dweil hochgedachts unsers gnedigen herrn von Wirtzburgs etc. rathe und gesanten den vorsitze uff jungst gehaltenem versamlungsdage zu Hagenauw gehapt, wir sollten itzo ime den vorsitze und subscription auch zulassen und vergonnen, welchs wir ime auß obangezeigten, unsers gnedigen F. und H. von Wirtzburgs hereprachten rechten und gerechtigkheiten, auch habender possession und insonder von iren fstl. Gn. zu disem reichsdage gegeben instruction und außdrucklichem befelch gewaigert und uns derhalb nichts begeben wollen, doch uns letzlich nach allerlai gehaptem unterreden, derhalb vor ksl. Mt. zu khommen und neben im umb entlichen entschiede zu suppliciren, erpotten, oder aber nach vollendung dises reichsdags bederseits furstliche räthe uff sein vermeint furnemen zu freuntlicher unterhandlung und vergleichung von ime gesuchten spans zusamenzuschicken.

    ŠHetten uns daruff der billicheit nach versehen und getrost, er, der dechant, sollte one unser vorwissen die sachen nit weiterpracht, sonder, wohe er je des gemuts gewesen, das wir anstatt und von wegen unsers gnedigen F. und H. von Wirtzburg auch irer fstl. Gn. habenden rechten und possession halber auch gehoret und daruff billichs entschiedts gewertig gewesen sein sollten. Aber unangesehen unsers bei ime gescheen erpittens, ist die sache dohin gelangt, das der durchleuchtig, hochgeporn furst und herr, H. Friderich Pfgf. bei Rhein und Hg. in Baiern, unser gnediger herr, uns an jungst verschienen Mondag nach Judica, den 4. Apprilis, in seiner fstl. Gn. herberich zu denselbigen seinen fstl. Gn. zu khommen, beschickt. Und als wir, Daniell Stibar und Heinrich Truchsas, hoffmeinster, zu iren fstl. Gn. khommen, ist ir fstl. Gn. zu rathe gesessen, drei khaiserliche rathe, namblich Dr. Poiset, Dr. Johann von Nauia, probst zu Maruill in Lutzellenburg, Dr. Hartman Hartmanj, cantzler, und Huperten Thoman von Luttich, secretari, bei ir gehapt und uns angezeigt, wie die röm. ksl. Mt. bericht sei, das sich irrung der session halber zwischen den Bff. zu Wirtzburg und Wormbs hielten, were irer ksl. Mt. ansuchen und begern, dweil bede bischove sich zu Augspurg uff nechstgehaltenem reichsdage miteinander verglichen hetten, das sie ainen dag umb den anderen sitzen, auch Wirtzburg uff denselbigen reichsdag zu Augspurg vorgesessen und darnach Wormbs uff dem jungst gehaltenen reichsdage allhie zur Regennßburgk den ersten dag gesessen sei, volgents Wirtzburgk widderumb den ersten zu Hagenauw und sonsten zu disem male zwischen den stenden der session halber khain sondere irrung vorhanden, das wir Wormbs uff disem reichsdag den ersten dag auch sitzen liessen und darnach ain dag umb den andern sessen1.

    ŠDaruff wir hochgenantem Hg. Friderichen und den khaiserlichen rethen angezeigt, es were nit one, bede unsere gnedige fursten und herrn, Wirtzburg und Wormbs, hetten sich uff dem jungst gehalten reichsdag zu Augspurg der session halber geirret und sich verglichen, das ainer umb den anderen denselbigen werenden reichsdagk sitzen solle und nit weiter, doch das unser gnediger herr, Bf. Connradt loblicher gedechtnus, den ersten vorsitze, dergleichen den vorgang in der subscripsion des abschiedts vor Wormbs haben und behalten sollte etc., wie dann auch gescheen. Das aber der wormbssisch gesandt auf dem nechsten reichstage allhie zu Regennßburg den ersten dag gesessen, hetten hochgedachts unsers gnedigen herrn loblicher gedechtnus seligen allhier geschickten rathe, sollichs zuzulassen, khainen befellich gehapt, auch derhalb gegen iren fstl. Gn. selig wenig dancks erlangt. So hetten wir auch khainen befellich, inen vor uns sitzen zu lassen, sonder hochgedachtem, unserm gnedigen herrn und dero stieft ire session, wie ire forfarn die herepracht hetten, zu behalten und nit zu begeben. Were derwegen unser unterthenig pitt, uns von wegen unsers gnedigen herrn und dero stiefts dobei auch pleiben zu lassen.

    Uff sollichs hat uns hochgemelter unser gnediger herr, Hg. Friderich, heysen abtretten und uns volgents nach gehaptem bedacht weiter angezeigt: Dweil sonst itzunt der session halb khain sonderliche irrung, were der ksl. Mt. ansuchen und begeren, das wir Wormbs den ersten dag vorsitzen liessen, domit dise irrung andern sachen und handelungen khain verlengerung brechte. Daruff wir verner uns vernemen lassen, das wir desselbigen von unserem gnedigen herrn keinen befellich hetten. Dweil aber das irer ksl. Mt., unsers allgnedigsten herrn, ansuchen und begeren were, wollten wir es zu diesem male irer Mt. zu unterthenigstem gehorsam auch bewilligen und gescheen lassen, jedoch hochernanntem unserem gnedigen herrn, dero nachkhomen und stifte an iren herprachten rechten, possession und habenden gewere domit nichts begeben, auch uns die subscription vorbehalten haben.

    Dweil dann dem allem nach dise furgenomene handlung unserem gnedigen fursten und herrn von Wirtzburg, dero nachkhomen und stieft, auch irer fstl. Gn. habenden und geruwiglichen besess, herbrachten rechten und gerechtigkhaiten, alles wie obgemelt, nachteilig, abbruchig und zuwidder und wir auß keiserlichem begeren und ansuchen irer Mt. zu unterthenigster gehorsam von unsers gnedigen herrn wegen dißmals, wie oblaut, bewilligt, so protestiren, bedingen und bezeugen wir, die wirtzburgischen rathe obgenannt, vor euch, notarien, auch erforderten zeugen in bester, zierlichster form, maß und gestalt es imer in oder ausserhalb rechtens gesein khan oder mag, das wir in sollichen des wormbsischen gesanthen vorsitze auß khainer gerechtigkeit, sonder allain ksl. Mt. zu unterthenigster willnfarung zu disem male bewilligt. Und domit hochgedachtem unserem gnedigen herrn an seiner fstl. Gn., dero nachkhomen und stieft habenden recht und gerechtigkeit nichts begeben oder nachgelassen, sonder iren fstl. Gn. und stiefte die hiemit außdrucklich bedingt und vorbehalten haben wollen, auch disen des gesanten von Wormbs ungegrundten und Švermeinlichen furtrag, betrubung und verhinderung zu gelegen und bequemen zeit an orten und enden, do es sich gebüret, zu eifern, andten und außzufuren, derohalb wir euch, notarien, in kraft euers ampts ersuchen, requiriren und erfordern, ir wollent uns von ampts wegen uber dise unser notwendige protestacion und bezeugung ains oder mehr glaubwirdig, offen instrument und urkundt machen, uffrichten und zustellen, in hochgemelts unsers gnedigen fursten und herrn von Wirtzburg, dero nachkhomen und stiefte erheischenden notturft an orten und enden, do es sich gepüren will, zu geprauchen und in glaublichem schein uffzulegen und darzuthün, abermals protestirende, bedingent, requirirent, ersuchent und erfordern [sic!] etc. alles in bester und bestendigster form und masse, als obgemelt und nach der lenge erzellt ist.

    Uber das alles und jedes haben obgemelte gesanten und gewalthaber mich, herunten geschrieben notarien, ersucht und begert, inen und ir jedem in sonderhait von hochgedachts ires gnedigen herrn wegen ains oder mehr offen instrument und urkundt, so vils der notturftig, daruber zu machen, des ich mich auß pflicht meins ampts in aller unterthenigkeit zu thun erpotten und also hiemit laüth diß offen instrumento gethan will haben.

    Gescheen in Regensburg in des ersamen und weisen Hainrichen Pfortnero burgers und innern raths doselbst gewonnlicher behausung und stuben jars, romerzinßzale, dags, monats und khaiserthumbs, wie oben in beisein itzgedachts Hainrichenn Pfortners und Ulrichen Heusinger, auch doselbst als gezeugen hirzu sonderlich ervordert, ersucht und erpetten.

    Beurkundungsvermerk des Notars Georg Marperger und Kollationsformel.

    «Nr.239 Bericht über die Verhandlungen der Schiedskommission zum Sessionsstreit zwischen verschiedenen Ständen – Regensburg, 1541 Juni 24 »

    Wien HHStA, RK RTA 7, unfol. (Kop.).

    Nachdem die röm. ksl. Mt., unser allergnedigister herr, in sachen, die stritigen session zwischen etlichen fursten, so gegenwertig uff diesem reichstag, und etlicher abwesender verordneter potschaften belangent, den gesandten der ertzbistumb Trier und Colln, dem administrator deß hoemeisterthumbs und teutschenmeister sambt dem Bf. zu Augßburg, abt zu Weingarten und Gf. Frichrichenn von Furstenbergkh, meinen gnedigsten, gnedigen und gunstigen herrn, zu handeln, bevolhen, des sich ir fstl. und auch Gn. und G. ksl. Mt. zu allerunderthenigster gehorsam beladen, ist daruff volnfarn, inmassen kurtzlich hernachvolgt und nemblich:

    Also das sie, meine gnedige fursten und herrn, Hg. Ottheynnrichen Pfgf. etc. uff Donnrstags nach Exaudi [1541 Juni 2] nechst verschienen in craft obgemelter kaiserlichen commission furbescheiden und nach eroffnung der commission und weiterm geburlichem erbieten, auch hochgedachts hertzogens dancksagung haben seine fstl. Gn. zu bericht der sach furtragen lassen, inmassen hieneben Šbefunden mit A betzeichnet1. Entgegen die commissarien, sie hetten vermelten, eingebrachten bericht vernomen und liessen es dißmalls darbey beruehen und, so sich ichts weiter zutruge, welten sie sich vermog der commission aller gebur beweisen, und sein fstl. Gn. also lassen abscheiden.

    Obgemelts Donnerstags nach mitemtag ist uff der commissarien betagen mein gnediger furst und herr, Mgf. Jorg zu Branndenburgk etc., vor inen auch erschienen und nach eroffnung der commission und anderm, wie obgemelt, haben sein fstl. Gn. iren bericht auch mundlich einbryngen lassen und die commissarien daruff volnfarn, wie hiebey mit B bezeichnet zu vernemen2.

    ŠDaruff die commissarien under anderm lassen reden, wie Hg. Ottheinrich auch zugegen gewesen und seiner fstl. Gn. gerechtigkait lassen furbryngen, und erkhenten sich schuldig, alles, so zu hinlegung der irrung dienlich, furtzunemen und zu handeln.

    Demnach Mgf. Jorg: Sein fstl. Gn. weren der underthenigen zuversicht, das die ksl. Mt. sein fstl. Gn. uff ir ubergeben schrift, so auch hiebey befunden mit C bemerckt3, wurde gnedigs eynsehens thun, darmit sein Gn. bey geruewiger Šposseß plieb und, wo die sach uff ksl. Mt. bevelch zu weiter handlung kemen, wolten dieselben merern bericht geben.

    Entgegen commissarien: Ir fstl. Gn. hetten tragenden bevelch vermog der commission vernomen. Wo nun sein fstl. Gn. etwaß weiter antragen lassen wolt, gebetten, daß sein fstl. Gn. dardurch und auch, sie, die commissarien, mue zu uberheben, schriftlich zu ubergeben.

    Und Mgf. Jorg abermals biten lassen, ksl. Mt., uff daß zwischen allen theilen gleichheit gehalten wurde, seiner fstl. Gn. antragen zu entdecken und daß bescheen [ansynnen?], ir verrer notturft in schrift zu stellen, das weren sein fstl. Gn. unbeschwerlich, als auch daß bescheen laut beyverwarts begriffs mit D bezeichnet. Welcher furtrag hochgedachtem Hg. Ottheynrichen furgehalten, waß sich nun sein fstl. Gn. entgegen haben vernemen lassen, daß bryngt der anhang itzt gemelts von Mgf. Jorgen wegen ubergeben schrift mit sich4.

    ŠUff Freitag nach Exaudi [1541 Juni 3].

    Ist uff bescheen der commissarien ersuechen mein gnediger furst und herr, Hg. Heinrich von Braunschweigkh und Lunennburg erschienen und nach geburlicher furhaltung, inmassen beiden vorgemelten fursten gescheen, sambt dem anhang, daß diese sach nit in clagweiß antzuhoren, sonder allein bericht ainzunemen und ksl. Mt. zu verstendigen.

    Hat sein fstl. Gn., sovil die haubtsach berurt, mundlich lassen furtragen, wie es beyubergebner summarius, mit E bedeutet, mitbryngt. Welchs furbryngen dann hochgedachtem Mgf. Jorgen von Branndenburg antzeigt und sein fstl. Gn. dargegen lassen vermelden, daß dann an Hg. Heynrichen von Braunschweig fur baß gelangt, wie in nechst angezogen summario davon geschrieben ist, mit F und G bemerckt. Daruff die commissarien sich vernemen lassen, sie wolten die sach besichtigen und sich verrer vermog der commission halten5.

    ŠUnd als die röm. ksl. Mt., unser allergnedigster herr, hochgemelten meinen gnedigsten, gnedigen und gunstigen herrn uff der verordneten meins gnedigen fursten und herrn Hg. Ruprechts Pfgf. bey Rhein, Hg. in Beiern und Gf. zu Veldentz, zu diesem reichstag bitten irrung halben, so sich des stants und session halben zwischen inen und auch meins gnedigen fursten und herns, Hg. Heynrichens zu Sachssen etc., verordnetten erhelt, wie vor steet, handlung zu pflegen, uffgelegt, haben ir fstl. Gn., Gn. und G. gedachts Hg. Ruprechts verordnetten gehort, die mit der kurtz zu melden furbracht, wie beyliegend uffzeichnus, mit H bemalet, ungeverlich ußweist6.

    ŠDemnoch die commissarien bemelts Hg. Heynrichs von Sachssenn am abend Johannis Baptiste [1541 Juni 23] thun berueffen und inen solchs furhalten. Die dargegen under anderm sich horn lassen, daß inen nit wolt geburn, nachdem Hg. Hannß Ernst von Sachssenn seine verordnete auch alhie hett, one dieselben eintzulassen, und nach allerley reden und widerreden abgeschieden, uff Johannis Baptiste [1541 Juni 24] frue zu 6 uhrn widerumb zu erscheynnen und uff vermelt Hg. Ruprechts vermeint beclagen sich der gepur ksl. Mt. zu underthenigkait zu beweisen.

    Welche obgemelts tags und stund vor hoch vilgedachten meyn herrn, den commissarien, sambt Hg. Hanns Ernnst verordnetten erschienen und mundlich nachgemelt meynung ungeverlich furgetragen: Das es were zwischen Pfaltz und Sachssenn mit alter also herkhommen, daß der elteste under inen in allen reichssachen und -handlungen yedesmals den vorsitz gehabt und darnach die andern auß beiden obgemelten churfurstlichen heusern geborn wechselweiß gevolget, wie dann solchs bey weylunt Hg. Albrechtenn und hernachmals Hg. Jorgenn von Sachssenn selgen herkhommen und unwidersprechlich gebraucht und also uff hochgedachte ire gnedig fursten, Hg. Heynrich und Hg. Hannß Ernnsten, kommen und ererbt und des in possession gewest und noch. Und wiewoll von den Hgg. von Beiern deshalben etlich mall etlich unruewigung gethann, aber unfruchtbar erschiennen. Des unangesehen hetten sich die gemelten Hg. Ruprechts verordnetten diß reichtags understanden, an irer possession und ruewigen gewehr zu verunruewigen, daß inen nit unbillich in bedacht beider irer fursten freundschaft zu gemuett gangen und aber inen, den verordnetten rethen, nit gezemen, iren gnedigen Ff. zu Sachssen ichts entziehen zu lassen, hetten sie sich deswegen gespert und truegen nit zweiffel, daß gedachten verordneten Hg. Ruprechts angemasten clag gar one nott gewesen, dann sie gestunden gar nit, das Pfgf. Ruprecht sein session vor Sachssen habe, mocht auch nit dargethann werden, das sich weder sein vorfarn noch ehr in der personn noch ire rethe des ye understanden, truegen sein hierumb nit wenig befrembdens, mit bitt, mein gnedigsten, gnedig und gunstig herrn commissarien wolten bey ksl. Mt. verbitten, daß sie, obgedachte sechssiche rethe, bey der session wie von alter plieben und die rethe Hg. Heynrichs als des eltesten uber aller geschickten der Hgg. von Beiern (der fursten halben hett es dieser zeit nit streit) und alßdann hernach des eltisten abwesenden Hg. von Beiern potschaft in reichssachen steen, geen und aller ding verrer unverhindert sitzen zu lassen, und darnach Hg. Hannß Ernsten, mit angehefter, schuldiger und geburlicher erbietung. Und damit vilgedachte mein hern, die commissarien, befunden, daß sie nichts unbillichs suchten, so ubergaben sie alßbaldt ein abschrift eynner suplication, so weylunt hochgedachter Hg. Jorg von Sachssen seliger gedechtnus gerurter, stritigen session halben regierender röm. ksl. Mt. jungst gehaltens reichstags Šalhie hette ubergeben, als die hieneben mit I bezeichnet befunden7. Daruff die commissarien inen geantwort und erbotten zu volnfarn, wie innen vermog der commission geburt. Und die gedachten verordnetten weiter vermeldet, daß sie nit allein beten, wie obsteet, mit Hg. Ruprechts geschickten, sonder aller ander abwesender Hgg. von Baiern verordnetten zu handeln und zu verschaffen.

    Dann als di ksl. Mt. auf des stifts Freisingen gesandten bitlich anlangen den herrn commissarien bevolhen, daß sie zwischen ime und des Bf. zu Munster geschickten irer irrung halben der session auch solten handlung furnemen8, in dem soll und wirt an irn fstl. Gn., Gn. und G. kain mangel erscheynnen.

    Welchs alles ir fstl. Gn., Gn. und G. euch meinen gebietenden herrn, röm. ksl. Mt., unsers allergnedigsten herrns, verordnetten bescheenem begern nach fur relation in aller underthenigkait und freundlich dißmalls nit haben wollen verhalten9. Actum am tag Johannis Baptiste anno etc. 41.

    «Nr.240 Schiedsspruch der Reichsstädte im Sessionsstreit zwischen den Städten Aachen und Köln – Regensburg, 1541 Juli 18 »

    A  Köln HASt, Köln und das Reich 78, fol. 54r–55v (Kop.).

    B  koll. Köln HASt, Köln und das Reich 82, unfol. (Kop.).

    C  koll. Köln HASt, Köln und das Reich 78, fol. 56r–57r (Kop.).

    ŠNachdem sich etliche jar here irrung und spenne zwischen unsern frunden, burgermeistern und rathe der statt Collen ains und burgermeister und rathe des koniglichen stuls und statt Ach anderthails, der session halben uff der reinischen panckh under den erbaren frei- und reichsstetten gesanten uff vill vergangen reichs- und stettdagen erhalten, derhalben den gesanten zu baiden thailen uffgelegt, ire gerechtigkait in namen irer oberen den gesanten aller erbaren frei- und reichsstetten botschaften anzuzaigen, welchs dann uff vergangen stettdage zu Franckfurt im jar 39 beschehen und daßmall verabschidet, das sich die gesante botschaften obgemelt von wegen irer obern sich uff mittelwege bedencken wolten, umb baide partheyen in der gutligkait fruntlich und lieblich, doch mit baider partheien willen und wissen zu entschaiden, so haben die gesanten der erbaren frei- und reichsstett botschaften uff gegenwurtigem reichsdage sulliche handelung vor die haindt genomen, erwegen und sich uff diesen mittelwege verglichen: Dweil die statt Collen in allen reichsabschiden bißhere im vorseß befunden, daß dann ainer gesanter von Colln vorane auf der reinischen panckh und ainer von Ache darnach sitzen und gefragt werden soll, und im fall meher dann ainer zukunftigh zum reichs- oder stettdagen von baiden stetten obgemelt verordent wurden, so soll ainer von Collen vur ainen van Ach darnach und dan wider ainer von Collen und Ache darnacha gefragt werden und sitzen und so vortane, wievill personen von jeder statt abgefertiget weren. Doch mit dem underschreiben der reichs- und stattdagenabschiden soll es, wie bißhere gepreuchlich, die statt Collenn vor und Ach darnach gesatztb werden. Und versehen sich der erbarer frei- und reichsstett botschaften, daß hirmit solt vurbaß zwischen den stetten Collen und Ach gute nachpurschaft und freuntschaft erhalten werden und daß auch die jetzige gesanten diß vorgeschlagen mithel sich nit werden beschweren, sonder sollichs, an ire obern zu gelangen, annemen, damit zukunftigh in rathschlegen andere gemainer reichsstett botschaften in iren obligenden gescheften nit verhindert, sonder ruehe, fruntlickhait und friden zwischen inen erhalten werde. Gehandelt und verabschidet und diß idem thail aine copie gleichlauttent mitgeben uff dem reichsdage zu Regenspurg im jar unsers herren 1541 jar am 18. dagh des monatz Julii.

    «Nr.241 Eingabe der Gesandten Hg. Heinrichs und Hg. Johann Ernsts von Sachsen an den Kaiser – Regensburg, 1541 Juli 22 »

    Dresden HStA, 10024 GA, Loc. 10183/06, Instruction auf den gegen Regensburg angesetzten Reichstag und andere [...], fol. 40r–41v (Konz.); ÜS v. a. Hd. fol. 40r: Handlung der session anno etc. 41.

    ŠEuer röm. ksl. Mt. vorordenten comissarien haben wir jungst mundtlich, auch schriftlich vorbracht, welchergestalt es der session halben zwuschen den churfurstlichen heußern Phaltz und Sachssen herkomen und nemlichen, das der eldiste furste derselbigen heußer in reichsstande und session den vortrit gehabt und die andern wechselsweyße gesessen, das es auch also bei leben Hg. Albrechts und vulgende Hg. Georgen zcu Sachssen hochloblicher gedechtnus gehalten, wi dan des in der ubergebenen schrift vil felle angezceigt, und dieweil dan Hg. Haynrich zcu Sachssen, unser gnediger herr, under allen fursten obberurter beydera churfurstlichen heußer itzo der eldist ist, haben wir uns vorsehen, euere röm. ksl. Mt. werde genedigst einsehung gethan haben, dormit sein fstl. Gn., bdergleichen auch Hg. Johans Ernst zcu Sachssen–b bey irer geburlichen session, inmassen solchs bey ihrer fstl. Gn. vorfarn und brudern herkommen, auch weren gehanthabt worden. Wir wissen aber euerer ksl. Mt. nicht zcu vorhalten, das sich cHg. Wilhelms, auch anderer–c fursten von Peyern rete heutiges tags abermals understanden, uns von wegen hochbenanter unserer gnedigen hern an yrer geburenden session zcu vorhindern1. Dan nachdeme wir uns derselbigen ordentlich session gehalden, ist Hg. Wilhelms rat Dr. Eck an einem andern ort aufgestanden und sich uber uns gesezt. Deme haben auch ezliche andere peyerische gesanten gevolget und sich, alle beynenander zcu sizen, angemast zcu lauterer neuerung, dan wir halten es dorvor, das kein unparteiischerd man sey, der sagen wirt, das solchs also vor alders herkomen, dan es haben sich die Hgg. von Peyern und auch irer fstl. Gn. gesanten des also hibevor nihe angemast, ane wes sich ire fstl. Gn. itzo, nemlich wi wir horen zcur neuerung und vormeinlicher vordruckung des haußes zcu Sachssen gerechtikeyt, voreyniget haben sollen.

    ŠDieweil wir aber durch solch neuerlich vornemen als die gesanten hochgedachtere unserer gnedigen herrn aus deme furstenrat gedrungen, do uns dan als den dynern nicht geburen will, mit begebung irer fstl. Gn. gerechtikeyt zcu sitzen, und aber euere röm. ksl. Mt. genedigst zcu erachten, obwolh hochermelte unsere gnedigen herren zcu allem euerer ksl. Mt. unde deme hl. reich geburenden gehorsam ganz underthenigst gewilliget, fdas doch iren fstl. Gn.–f zcum beschwerlichsten fallen wil, dasjenigeg, ßo yr fstl. Gn. aber [= oder] derselbig gesanten aus unschidlicher vorhinderung der beyerischen reteh nicht konnen aber mogen neben andern beratschlagen, zcu leisten, zcu tragen und zcu volstrecken helfen. so bytten wir zcum underthenigisten, euere röm. ksl. Mt. wolle ane lengern aufzugk solche beschwerung abwenden und uns anstat beyderi unserer gnedigen herren bey yrer fstl. Gn. und derselbigen vorfarn althergebrachten session schuzen und hanthabenj, damit wir neben andern des reichs obligende sachen mogen beratschlagen helfen und durch obberurten, neuerlichen wegk dorvon nicht gedrungen werden, kdan dis wolt unseren gnedigen herren in die lenge und dergestalt untreglich sein–k. Datum Regensburgk, Freyttags am tage Marie Magdalene im 41. jhare.

    «Nr.242 Supplikation der Wetterauer Grafen an den Kaiser – o. Ort, o. Datum »

    Wiesbaden HStA, Abt. 339 Nr.762, fol. 78r–78v (Kop.).

    Allergnedigster her! Wiewol vor vielen jarn und lang herbrachtem brauch die graven im reich von keysern und konigen zu yeden gemeinen reichstagen beschrieben und dan auß denselben graven zwo person, nemlich eine von oberlendischen und die ander von niderlendischen im reichsraith zugelassen, dero yeder im raith gefragt worden und sein stimm gegeben, darzu ir einer yedesmal in außschussen verordnet worden, etwan die beide, dan ir einer die reichsabschidt versiegelt haben, wie solchs zu beweissen und auß vielen gehalten reichshandlungen und derselben abscheidten offentlich und clerlich zu sehen und zu finden ist, so wirt doch solchem lang herbrachtem brauch zugegen uff Šdissem reichstag in der umbfrag derhalben neuerung furgenomen, das nit mer dan ein grave von aller graven wegen gefragt, dardurch dem gemeinen gravenstandt ein stimme entzogen und sie also an irer altern und irem wolherbrachten beseß und brauchs on ire verschuldung geringert und verhindert werden, welchs inen zu beschwerung und nachteil gelangt. Ruffen demnach euer ksl. Mt. als ire ordenliche oberckeit an, in allerhochster underthenigkeit bittende, euere Mt. wollen allergnedigst verschaffen und bevelhen, das die graven bey obgemeltem irem herkomen gelassen und dawider uff dissem, auch kunftigen reichstagen nicht beschwert oder durch solche neuerung von altem brauch gefurt, abgetrungen oder ußgeschlossen werden. Das begern sie umb euere ksl. Mt. als gehorsamen graven und diener in hochster underthenigkeyt zu verdienen1.

    «Nr.243 Eingabe Bgf. Heinrichs von Plauen an den Kaiser – Regensburg, o. Datum »

    Wien HHStA, RK Kleinere Reichsstände 354 Meißen, fol. 99r–100v (Kop.); AV fol. 100v: Ist bewilligt wie begert. Actum in consilio imperiali, 20. Julij anno 41.

    Demnach euer ksl. Mt. sunder zweifels genedigest wissen tragen, in was mahssen ich underthenigest bey verschienem reichstag zu Augspurg gebethen, euer ksl. ŠMt. wolten gnedigst verfugen lassen, das mir mein standt als einem burggraffen des hl. reichs gegeben wurde. Dieweil es aber bey dem beschlus des reichstages geschehen, habe ich gleichwoll meyn session nicht erlangt, wiewoll euer ksl. Mt. derhalben gnedigsten bevelich gethan, sintmahl der ich zu diesem reichstag auch nicht erfordert, so kan ich nicht anders vernehmen, sunder do ich solchs stilschweigent uberging, es mochte mir dordurch diser und zukunftiger zeit hindernus vorfallen wollen. Derwegen ist an euer ksl. Mt. meyn underthenigest bitten, nachdem es abermahls bey volendung des reichstags ist, euer ksl. Mt. wolten mir des ein schein unter euer ksl. Mt. insigel, das mir sollichs, das ich bey zeitten euer ksl. Mt. regirung mein standt auf den reichstagen nicht gehalten, ane nachteil sein und bey kunftigen mir mein session gegeben soll werden, gnedigest geben lassen. Auch ist an euer ksl. Mt. mein underthenigest bitten, euer ksl. Mt. geruchen gnedigest in derselben cantzley zu befelen lassen, damit ich zu den reichstagen kunftiglich beschrieben und gefordert wurde etc. Das will ich uber die schuldige pflicht umb euer ksl. Mt. ungespart meynes vermogens underthenigest verdienen1.

    Faksimiles der Druckfassung der Edition.

    ser/rta1541/chVII/pages

    Anmerkungen

    1
     In B endet die Supplikation mit folgendem Zusatz: Dan sollten ir fstl. Gn. widder alt herkommen der provintien und irer stift also in irer session verhindert werden, so protestieren wyr von wegen irer fstl. Gn., das wyr by des hl. reychs handlungen und rathslegen nit kunnen noch mogen erschynen, ouch darinne mytnichten bewilligen.
    1
     Die Überlieferung München HStA, Hochstift Freising Kasten blau 200/12, unfol. (Kop.) hat folgenden DV v. d. Hd. des Dr. Georg Beheim gen. Spieß: Schriften in der irrung der session halben, sich aufm reichstag zu Regensburg anno etc. 41 zwuschen den stiften Freysing und Munster gehalten. Wiewol die khayserlichen comissarien, auß churfursten, fursten und andern stenden verordnet, beder tail hye zu vernemen gerechtigkhait gelesen, der ksl. Mt. referirt, so ist doch mir, cantzler, als ich umb erledigung etc. angehalten, zu bschaid gevallen, ksl. Mt. werde auf dißmal nichts dorin handeln.
    1
     Vgl. den Vertrag zwischen Kg. Ferdinand als Erzherzog von Österreich und Ebf. Matthäus von Salzburg, Wien, 1535 Oktober 25, Bozen StA, Brixner Hochstiftsakten, Cassa 30, Nr. 6, fol. 6r-9v (Kop.), vgl. Anm. 1 zu Nr. 501. Vgl. zudem Kg. Ferdinand an Bf. Christoph von Brixen, Wien, 1541 April 4, Bozen StA, Brixner Hochstiftsakten, Cassa 133, Nr. 1, Lit. K, S. 126–129 (Ausf.): Wir haben aus deiner A. schreiben, am dato den 26. Marcii an uns ausgangen, vernommen uber deiner A. vorig schreiben der session halben, in den reichsversamblungen zwischen unser und dem yetzigen Ebf. zu Saltzburg furgefallen, darumb bemelter ertzbischove, seinem ersten erbieten nit nachzekhommen, vermaint etc., und geben darauf deiner A. gnediger maynung zu erkhennen, das wir anfängclich gleichwol auch darfur geacht und gehalten, das dise handlung nit zu entschaft verglichen oder angenomen seye, derhalben wir dann bewegt worden, der röm. ksl. Mt., unserm lieben bruedern und herrn, wie dein A. wissen hat, ze schreiben [Nr. 501]. Dieweil aber nachvolgends durch Dr. Rybeysen angezaigt und furgeben worden, das die abgeredt handlung auf ewig angenommen und bewilligt worden sein solle, haben wir es auch dabey beleiben lassen wollen und darauf deiner A. bevolhen, sich derselb abred gemäß ze halten. So aber nun furkhombt, das solhe handlung laut beschehner abred nit auf ewig abgeredt und angenommen sein solle, so ist demnach nochmalen unser maynung, als wir auch solhes deiner A. hiemit auflegen und bevelhen, das die auf uberantwortung unsers vorigen schreibens, an die röm. ksl. Mt. lauttend, bey irer ksl. Mt. mit allem embsigem vleis und ernst vermane, anhalte und sollicitiere, damit ir ksl. Mt. auf den inhalt desselben unsers schreibens mit dem Ebf. zu Saltzburg angezaigter session halben unverzogenlich handlen wölle und furnemblich, das in solher handlung dahin gelendet, das die vorbeschehen abred, wie die von dem vorgewesnen bischofen auf sein leben lang bewilligt worden, auf ewig gestellt werde und hierin an embsigem sollicitiern und anhalten kainen vleis noch möglichait erwinden lassen, der zuversicht, der Ebf. zu Saltzburg werde sich in bedenckung der ursachen, der ksl. Mt. in unserm schreiben aufgefuert, gegen uns freuntlich und annemig erzaigen und halten und sich in ainen oder den andern wege solhermaßen begeben und einlassen, damit wir wie unser vorfaren bey unsers haus Österreichs exempcion und freyhaiten beleiben. Geben in unser stat Wienn, den vierten tag Aprilis anno etc. im 41. – Vgl. außerdem das Salzburger Ratsprotokoll zum 7. Februar 1541, Salzburg LA, Salzburger Ratsprotokolle 1541 (226), fol. 6r–6v: Articuli auf dem reichstag zu Regenspurg ze handlen. Bericht Nikolaus Ribeisens über das Herkommen der täglichen Abwechslung im Vorsitz zwischen Österreich und Salzburg bis zum Regensburger Reichstag 1532. N[otabene] Carolus 5. imperator het denen von Osterreich die freiheit geben, das sy den negsten sytz nach dem pfalzgrafen churfürsten haben söllen. Aber dieweil söllichs von ainem herren von Österreich und ainem brueder beschechen [bricht hier ab]. Der berurten session halben sein drei artickl beratslagt und erwegen worden: 1. disen artickl wider an die ksl. Mt. zu bringen, 2. wann söllichs beschehen soll, 3. was hierin nachzusehen oder ze begeben sey. Des ersten artickls halben ist bedacht worden, r[everendissimus] mochte zu Passau mit kgl. Mt. reden und anzaigen, wie es auf den jungsten reichstägen mit der abwechslung gehalten worden wär. Aber dieweil darfur geacht worden, es werd sich nit wol zu Passau tanquam cum hospite thuen lassen, darumb hat man fur rätlicher geacht, daß es zu Regenspurg vor anfang des reichstag daselbst fur handt genomen werd und auf zwen weg gehandlt werd, [scilicet], daß die röm. ksl. Mt. irem vorbeschechnen erpietten nach der session halben mit wissen der reichsstände zwischen denen ständen, so sich der session halben irren, entschid geb oder daß kgl. Mt. zwen und r[everendissimus] auch zwen erkhiesen, die guetlich hierin handlen und das ungevärlich auf den abwechsel aines tags umb den andern gegangen werd und daß die ksl. Mt. solche vergleichung mit wissen ettlicher von den reichsständen confirmier, item, r[everendissimo] schriftlich und aigentlich anzuzeigen, wie es auf den jungsten reichstägen gehalten worden sey, quod novit Dr. Ryb[eisen]. Pan und acht halben bleibt es bey dem vorigen ratschlag. Zu dem abgebrochenen Satz ist marg. notiert: Maydburgisch botschafter ist in den negstgehaltenen reichstägen nye gesessen, dann der von Mainz hat den kaiser und einig deßhalben nit auf sich laden wollen.
    1
     Vgl. den Schiedsspruch Pfgf. Friedrichs im Sessionsstreit zwischen dem Bf. von Würzburg und dem Adm. von Worms, Regensburg, 1541 April 4, Wien HHStA, RK RTA 7, unfol. (Reinkonz.): Zu wissen, als sich zwischen den gesanten rethen und bottschaften der hochwirdigen fursten und herren, H. Conradts erwellts und bestettigten Bf. zu Wirtzburg und Hg. zu Francken, an einem und H. Hainrichen, administratorn des stiefts Wormbs, Pfgf. bey Rhein und Hg. in Baiern etc., anderntheils speen und irrung von wegen irer session uff disem reichstage zu Regenspurg zugetragen, hat der durchleuchtig, hochgeporn furst und herr, H. Friderich, Pfgf. bey Reyn und Hg. in Baiern, von wegen und anstat der röm. ksl. Mt., unsers allergnedigsten herren, an die obgenanten wirtzburgischen gesanten ansuchen und begern gethann, das sie des hochgedachten administrators zu Wormbs etc. gesanten uff disem reichstag den ersten vorsitze lassen und volgendts ainen tag umb den andern sitzen sollen, doch vorbehalten dem hochgenannten F. von Wirtzburg oder seiner fstl. Gn. rethen die subscription des abschiedts, auch sunst in andere wegen seiner fstl. Gn. und dero stiefts preeminentz, freyhayt, recht und gerechtigkeit der session halben, deßgleichen des administratorn und stifts Wormbs unvergrieffen und unschedlich, welchs die vorgedachte wirtzburgische rethe der hochgemeltsten ksl. Mt. zu underthenigster gehorsam dißmalls bewilligt und geschehen lassen. Actum Regenspurg am vierten tag Aprilis anno etc. im 41. Vgl. auch die Würzburger Gesandten in Regensburg an Bf. Konrad von Würzburg, Regensburg, 1541 April 5, Würzburg StA, Wzbg. RTA 17, fol. 387v–388r (Reinkonz.), Anm. 1 zu Nr. 545.
    1
     Vgl. die Zusammenfassung der Eingabe Pfgf. Ottheinrichs zum Sessionsstreit, Regensburg, [1541 Juni 2], Wien HHStA, RK RTA 7, unfol. (Kop.): Sumarium Hg. Otheinrichs bericht: Es hab die ksl. Mt. vor dem ingang der session oder procession verschienes unsers hern auffartstag [1541 Mai 26] den von Navis zu irer fstl. Gn. geschickt und gnediglich begeren lassen, das ire fstl. Gn. in dem stand oder session kein irthumb oder span infhuren wolt, des Hg. Ott Heinrich auch als der underthenig in willens gewesen. Aber in dem, wie sich Hg. Ludwig von Beyern, ir veter, an sein stad gestelt, haben sich ir fstl. Gn. zu irem veter, wie das alt herkomen, brauch und preeminentz des churfurstlichen hauß Beyer alleweg gewesen, stellen wollen. Aber in dem hab des reichs marschalcke hinder sich und Mgf. Jeorgen zu Brandennburg ersehen, denselben beruffen und zu nechst an hochermelten Hg. Ludwigen gestelt und im sein session geben. Gleich nachdem Mgf. Jorg gestelt, hab ksl. Mt. den von Navis widerumb zu Hg. Ot Heinrich geschickt und gleichergestalt, wie obgemelt, gethan. Wo nun Mgf. Jorg das fur sich selbst one geverde und geheis des reichsmarschalck gethan het, mocht sich villeicht Hg. Ot Heinrich ksl. Mt. zu underthenigem gefallen dißmals keyner beschwerdt mercken haben lassen. Dieweil aber Mgf. Jorgen die session in angesicht ksl. Mt., Kff., Ff. und stenden des reichs durch des reichs marschalck ingeben, so haben ir fstl. Gn., nemlich Ot Heinrich, sich derhalb mit iren fstl. Gn., hern und freunden besprechen mussen und in rath funden, wo ir fstl. Gn. daruber ein schweigens und sich in eyn ander session weissen lassen, so mocht es nit allein irer fstl. Gn. person, sonder dem hochloblichen churfurstlichen haus Pfaltz und Beyer und allen fursten, so daraus geborn und geborn werden mochten, vercleinerung geberen, derhalben abzutreten nit umbgeen mogen, doch dergestaldt, die ksl. Mt., die gegentheil abzutretten, auch anhilt. Derhalb sey irer fstl. Gn. underthenig hoffnung, nachdem ksl. Mt., auch den keyserlichen commissarien und sonst iderman unverborgen, welchermassen das churfurstlich hauß Pfaltz und Beyern den vorstant besitzlich herbracht, ir ksl. Mt. wolten dieselben heuser und daraus gebornen fursten bey herbrachter possession, preeminentz, hocheit und gerechtickheid allergenedigst handhaben und schirmen. Und ob Mgf. Jorg vermeint, etwaß grund und gerechtigkait darwider zu haben, und das den commissarien antzeigen und sein fstl. Gn. des bericht wurden, welten die ire weiter meynung entgegen zu erkhennen geben.
    2
     Erklärung Mgf. Georgs von Brandenburg zu seinem Sessionsanspruch und Stellungnahme der Kommissare dazu, Regensburg, o. Datum, Wien HHStA, RK RTA 7, unfol. (Kop., Fragm.): Mgf. Jeorgen bericht und daruff gevolgte handelung: Sein fstl. Gn. weren auch der zuversicht, die ksl. Mt., auch sie, die commissarien, trugen wissen, welchermassen die loblichen heuser Pfaltz, Sachssen und Brandenburg die sondere privilegia und freiheit heten von alter herkomen, das die sessiones eigener person der eltsten sey gewesen, dan in den heusern Pfaltz oder Beyer, auch Sachssen und Brandenburg sey der eldst alleweg gesessen, das den Kff., Ff. und stenden genugsam bewust und alleweg dermassen herkomen. Bett, das die ksl. Mt. genedigs insehens thun wolten, das gedachte heuser bey irer eminentz pleiben. Was auch ir Mt. oder irer Mt. commissarien ansehen, das hirin schriftlich oder montlich soll gehandelt werden, wol sich sein fstl. Gn. underthenig und gutwillig beweisen.  Und letzlich durch seiner fstl. Gn. rethe gemelt, das sein fstl. Gn. in quieta possessione oder quasi in dem herbrachten brauch oder possession pleiben sollen, solt aber hirin daruber ferner etwas gehandelt werden, das alsdan sein fstl. Gn. biß zu außtrag der hauptsachen irer inhabender possession unturbirt pliebe. Daruff die commissarien angezeigt, sie wolten Mgf. Jeorgen nit verhalten, das die keiserliche rethe, indem sie den keiserlichen bevelh angezeigt, beneben und mit demselben ein supplication, so Mgf. Jorg der ksl. Mt. ubergeben, zugestelt haben, in welicher supplication den merer theil, was itzunter geredt, angetragen, und etwas weither, furnemlich, das darin Hg. Heinrich zu Braunschwig eigentlich benent, welichs in itzigem vortrag oder repetirendes inhalts der supplication nit gehort were. Dieweil nun die supplication ksl. Mt. ubergeben und den commissarien mit dem bevelh presentirt, so sey ir begern, ir fstl. Gn. wollen sich in dem entschliessen, ob sie bey der supplication oder aber dem itzigen vortragen pleiben oder sonst irer fstl. Gn. notturft weither ercleren wolten, und zu derselbigen wale gestalt, ob inen geliebt, das schrieftlich oder montlich zu thun, dan eß wirdt der commissarien not vermog der commission und ubergebener supplication erfordern, hochgedachten Hg. Heinrichen, inmassen wie mit den andern fursten bescheen, auch furzufordern und zu horen. Mgf. Jorgen antwort: Ir fstl. Gn. sey numehr gehort, dabey sie [bricht hier ab].
    3
     Supplikation im Namen des Hauses Brandenburg an den Kaiser, Regensburg, [1541 nach Mai 26], Wien HHStA, RK RTA 7, unfol. (Kop.); DV v. a. Hd.: Brandenburg der session halben, detur deputatis: Als man am Tage Christi Himmelfahrt [1541 Mai 26] auf des Kaisers dinst gewartet und der Reichsmarschall den Mgff. Georg und Albrecht von Brandenburg in der Kirche ihre Session angewiesen hat, hat sich Hg. Heinrich von Braunschweig über solche Sessionszuteilung, besonders Mgf. Geörgen halben furnemblich beschwerdt und, wie es an ir kfl. und fstl. Gn. gelangt, dieselben auch zum thail selbst gehört, etzlicher verdrieslicher oder unfuglicher wort vernehmen lassen. Es mag sein, dass dadurch einige Mitglieder des Hauses Bayern und Pfalz zum aufsteen veranlasst wurden. Die Mgff. von Brandenburg hatten dies wegen des Herkommens und der freundschaftlichen Beziehungen zwischen den Kurdynastien nicht erwartet. Halten auch jetzt nicht dafür, dass jemand aus dem Haus Pfalz-Bayern einem Mitglied des Hauses Brandenburg seine von Kaiser und Reichsmarschall zugewiesene Session streitig machen wolle, weil der Kaiser und die Pfalzgrafen bzw. Hgg. von Bayern die hergebrachte Rangfolge unter den drei weltlichen Kurfürsten und die am Alter orientierte Sessionsordnung für die fürstlichen Mitglieder der drei kurfürstlichen Häuser kennen, mithin wissen, das jedesmals nach den gemelten dreien churfursten und derselben ordnung der eltist furst aus Pfaltz oder Bayern und dann aus Sachssen und furter Brandenburg und also ferner abgewechßletter weiß ain furst umb den andern aus den benanten dreien churfurstlichen heusern vor andern weltlichen fursten und herrn zu sitzen kommt. Die Mgff. von Brandenburg wollen darüber mit den Pfalzgrafen und Hgg. von Bayern ungern streiten. Notfalls kann erneut ein ausführlicher, allenthalben zufrieden stellender Bericht über das beschriebene Herkommen vorgelegt werden. Dass Hg. Heinrich von Braunschweig sich einmischt und den Anspruch erhebt, vor oder unter den fursten der obgemelten dreien churfurstlichen heuser session oder stand zu erlangen oder zum wenigsten und sonderlich auch ob ainen Mgf. zu Brandenburg, aus desselben churfurstlichen hauß geborn, in reichshandlungen zu sein, finden sie höchst verwunderlich, nachdem die obgemelten drei churfurstlichen heuser und derselben daraus geborne fursten den andern allenthalben vorgeen und das loblich also aus sonderer, hoher begnadung und altem herkomen und gebrauch herbracht haben, auch kainem F. von Braunschweig, ob er sich gleich ains solchen vermainlichen anmassen oder untersteen hett wollen, gestattet wer, sich uber dieselben zu erheben oder darunter zu mengen. Damit nun daraus nicht dem Kaiser unangenehme Weiterungen folgen, wie auch neulich der Kaiser mit dem geubten unfug Hg. Heinrichs von Braunschweig möglichst verschont wurde, und die Reichstagsverhandlungen nicht aufgehalten und verzögert werden, bitten die Mgff. von Brandenburg, sie bei irer wirden, ehern, rechten, gerechtigkait und hohait, wol heergebrachtem stand, session und gebrauch, altem herkomen und der churfurstlichen heuser ordnung nach unvorhindert und unbetrubt bleiben zu lassen. Sind willig, dies durch besondere Dienste zu verdienen.
    4
     Erklärung Mgf. Georgs von Brandenburg zum Streit um seine Session, Regensburg, o. Datum; Wien HHStA, RK RTA 7, unfol. (Kop.): Wie eur Gn. und G. als röm. ksl. Mt., unsers allergnedigsten herrn, verordente comissarien meinen gnedigen herrn, Mgf. Georgen, jungster handlung halben, so sich Ascensionis Domini [1541 Mai 26] nechst in irer Mt. dienst und aufwartung in der kirchen umb den stand oder session zugetragen, beschickt und nach gehabten reden und widerreden iren fstl. Gn. haimbgestelt ist, ob sich dieselb mit ferner mundtlicher oder schriftlicher bericht vernemen lassen wolten, also beruen ir fstl. Gn. darauf, das gnugsam kundt und unverborgen sey, das alle fursten der dreyer churfurstlichen heuser nach derselben ordnung und alter ainer umb den andern wechselweise und sunsten vor allen andern fursten session gehabt, das auch sein fstl. Gn. als ain furst, aus dem churfurstlichen haus Brandenburg geborn, wie derselben eltern und vorfarn die session und den stand im hl. reich dermaß zu haben, allwegen in gewehr gewesen und noch sey. Da aber ir fstl. Gn. jungst in obberurtem aufwarten und der kirchen in solcher irer wol hergebrachten gewehr, possession vel quasi vermainlichen und mit eitler that turbirt und verunruiget worden, wie man das wol gesehen und gehört und hievor desselben bericht empfangen und derwegen von unnöten ist, solches widerumb hie zu vermelden. Und obwol gedachter mein gnediger herr Mgf. Georg neben und mitsambt irer fstl. Gn. freuntlichen, lieben vettern, meinen gnedigisten und gnedigen herrn, den chur- und fursten zu Brandenburg etc., diser ding halben, so die stend des reichs erfordert werden, das nit unrichtigkait daraus erfolget, jungst an die ksl. Mt. underthenigist suplicirent und in derselben suplication von irer erlangten gerechtigkait obberurter session erwenung gethon, so sey doch solches nicht der maynung geschehen, das ir fstl. Gn. zu nachthail irer habenden gewehre sich mit jemand petitoris einlassen wolte, sunder allain zu stercke und colorierung derselben gewehr, uff welchem effect ir fstl. Gn. auch dieselben suplication anher wöllen erholet haben, die auch urbutig sind, dergestalt und zu sterckung ires possessorii, sovern es not sein wurde, copien der schriften, hiebevor derhalben auch an die röm. ksl. Mt. gethon, vorzulegen. Und ist demselben nach irer fstl. Gn. underthenigste bitt, die ksl. Mt. wolte allergnedigst dis einsehen haben, damit ir fstl. Gn. bey irer wol hergebrachten gewehr irer session geruwigclich bleiben mögen. Wolt aber jemand ir fstl. Gn. derselbigen entsetzen, das sie solches durch geburliche und rechtmessige wege und nicht durch thetlich eindringen theten, das auch ir röm. ksl. Mt. die wege gnedigst wolten finden, damit ir fstl. Gn. hinfurter an solcher irer habenden gewehr der session ausserhalb rechts nicht geirret noch verhindert werde. Dann ir fstl. Gn. könten irer ksl. Mt. entschied, doch irer gewehr indes unentsetzt, wol dulden, welchs ir fstl. Gn. gegen irer ksl. Mt. uffs underthenigst zu verdienen geflissen sein, sich auch irer Mt. als derselben allergnedigisten und lieben herrn in unzweivenlicher zuversicht und vertrauen bevolhen haben wöllen. Dem Text ist folgende Aktennotiz v. a. Hd. angefügt: Nachdem Hg. Ott Henrich etc. Mgf. Jorges zu Brandenburgh vortragh eroffnet, hait hochgedachtr Hg. Ott Henrich ire fstl. Gn. vorigen antragh in der summa repetirt und erholen laßen. Das der also die warheit, sey offenbar und reichskundigh, soll sich auch bei den reichsabscheiden und sonst allenthalben whar befinden, damit Mgf. Jorgen antragens nit gestendigh gewesen, bittende, whie vor beschehen.
    5
     Aussagen Hg. Heinrichs von Braunschweig und Mgf. Georgs von Brandenburg zu ihrem Streit um die Session, Regensburg, o. Datum, Wien HHStA, RK RTA 7, unfol. (Kop.): Summarium Hg. Heinrichs von Braunschweigs bericht: Sein fstl. Gn. acht von unnoten, die comissarien mit der leng zu berichten, dann wie es in dem heerkhomen, trugen ir fstl. Gn. und G. gut wissen. So wissen sein fstl. Gn. kein irrung, so sie mit einichem standt der session halben hetten, zu erinnern, dann allein, das Mgf. Jorg nit [allein] gegen seinen fstl. Gn., sonder auch Hg. Ottheinrichen Pfgf. undernomen, kondt nit achten, was ursachen Mgf. Jorg sich der session undernem, anderst dann es woltens die marggrevischen es darfur achten, dieweil sie auß dem churfurstlichen haus Brandenburg geborn oder aber, das sie Hgg. zu Pommern und Stettin weren, darumb solten sie den vorzug haben. Wo das also der margrevischen meynung, so were das der gegenbericht, das die Hgg. zu Braunschweg [sic!] gleich des widersynns und nechst den Hgg. von Beyrn ir session zu haben, wie obsteht, in ruwiger possession und gewehr. Verhofft, ksl. Mt. sollt ir fstl. Gn. auch darbei gnediglich handthaben und schirmen. Und ob durch Mgf. Jorgen oder sonst jemandts dargegen etwas weiter furgetragen und Hg. Heinrichen das mitgetheylt wurde, wollt sein fstl. Gn. sich aller gebur und weiter gruntlichs berichts vernemen lassen. Mgf. Georg sagt hieruff, ir fstl. Gn. sein vorhin gehart, das die fursten, auß den churfurstlichen heusern geborn, je ein nach dem andern abgewechselt steen, geen und sitzen solten. Und nachdem Hg. Heinrich selbst setzt, das die heuser Beyrn oder Pfaltz, Sachssen und Brandenburg nacheinander die ordnung halten sollen, so volgt darauß, das Hg. Heinrichs von Braunschweigs vermeint furnemen keinen grundt hab. Sovil Pommern und Stettin belangt, ist derhalben jetzt zur zeit kein streit verhanden. Item, ob schon sein mogt, das etwan der Hg. zu Braunschweig oder der Mgf. zu Baden oder andere Brandenburg vorgestanden oder gesessen, wiewol als fur ir person der end nichts zugelassen, so het sie doch solchs in namen und von wegen ksl. Mt. gehandelt als verordenten comissarien. Darauf Hg. Heinrich lassen antworten, er wisse mit Mgf. Georgen oder niemandt anders zu thun. Es sei nit on, das Mgf. Georg dergleichen uff dem jungsten reichstag, zu Augspurg gehalten, auch furgenomen, aber man habs ime nit gestatten wollen. Zudem treff diese sach nit allein Hg. Heinrich von Braunschweigk an, sonder berurt auch seine junge vettern, die von Braunschweig und Lunenburg, die jetzt nit hie. Darumb wiß er sich nit allein in dieser sachen mit jemandts einzulassen, sonder verhofft, ksl. Mt. werd ine gnediglich bei seiner possession handthaben und verthedingen. Die Voten Hg. Heinrichs und Mgf. Georgs sind marg. mit E, F und G gekennzeichnet.
    6
     Erklärung der Vormünder Pfgf. Ruprechts von Veldenz zum Sessionsanspruch der Gesandten Hg. Heinrichs von Sachsen, Regensburg, o. Datum, Wien HHStA, RK RTA 7, unfol. (Kop.): Sommarium Hg. Ruprechts zu Beiern und als vormunder vorbrengens: Es sei der alten, loblichen und churfurstlichen heuser Pfaltz ader Beiern, Sachsen und Brandenburg freiheit, alt herkhomen, ubung und gebrauch, das auf den keyserlichen hoeffen, procession, gang und standt alle geborne fursten auß dem churfurstenhauß Beiern noch den welthlichen churfursten, so das churfurstlich ampt tragen, die erst und furderst statt, die ander Sachsen und die dritt Brandenburg dragen, halten und besitzen, welches auch und sinderlich bei Beiern also herbracht, geubt, besitzlich an imanz verhinderung gebraucht. Dargegen aber so moegen sich des durchleuchtigen, hochgeborne fursten und hern, Hg. Henrichs zu Saxen etc., zu diesem reichstag verordenten und gesanten rethe sich anmassen, in der session, gang und standt den beierischen geschickten vorzusein, dieweil Hg. Henrich zu Sachsen elter sei etc. Wiewol nhu das sachsennisch anmassen genugsam abgeleint, wollen sie noch auf irer meinung beharn, darauß dan weither volget, das die Ff. von Brandenburgh nechst bei Sachsen auch den vorsitz haben willen und, wiewol das einmal geschehen, haben sich die brandenburgsche des damals entschuldigt, wollen aber nhu nitdesdaweniger auch dorin vorfarn. Nochdem nhu die fursten, auß dem churfurstlichen hauß Beiern gebornen, des vorsitz, gang und stands in geruiger possession vel quasi bisanhieher gewesen, stehe ire underthenigest hoffnung und auch zu ksl. Mt., die werdt der reht gnedigsten fursten und hern darbei gnedigst handthaben und schirmen, mit erbietung.
    7
     Vgl. die Supplikation Hg. Georgs von Sachsen an Karl V., [Regensburg, 1532], Wien HHStA, RK RTA 7, unfol. (Kop.).
    8
     Zu dem Sessionsstreit zwischen den Bff. von Freising und Münster vgl. Nr. 236a-236f.
    9
     Vgl. auch Hg. Heinrich von Mecklenburg an Hg. Albrecht von Mecklenburg, Neuen-Hinrichshagen, 1541 August 6, Schwerin LHA, RTA Specialia, Fürstenkollegium, Session: Wiewol wir nicht zweiffeln, zudeme das wir eur L. solichs vor irem abreisen durch unser schreiben freuntlich erinnert, euer L. werden sich unser beider session im reich, die wir bey unsen regirung erhalten, gebrauchen, den wir ane mittel zu negst den Ff. zu Braunschweigk haben und under uns sein alle tzeit gesessen Gulich, Cleve, Gellernn, Wirtenburgk, Hessenn, Pommern und Baden, wie solichs aus den reichsabschieden, so auf den reichstagen bey unser regirung hin und wieder gemacht, im druck klerlich zu befinden. So wollen wir dennoch solich euer L. abermalen erinnert haben, ap man imands von angetzeigte fursten, Pommern ader andern, zwischen Braunschweigk und euer L. ader derselben bottschaften in und vor euer L. schieben wolten, als wir uns dennoch nicht vorsehen, dasselbe nicht intzureumen, den wo is einsmals ubersehen, so wolts euer L. und uns hinfur merglich beschwerlich disputacion und zcang brengen, das euer L. unsern herbrachten gerechtigkeit zu erhalten wol werden wissen zu vorhuetten. Verhandlungstag am 24. August wegen des zu Vellun geschehenen Raubes. Verhandlungstag in Sachen der Finckischen Erben am 8. September in Wismar. Mitteilung durch seinen Kanzler über die Erlaubnis zur Abschrift der Reichstagsakten. Bitte, diese Akten umgehend für ihn auf seine Kosten abschreiben zu lassen und ihm neben anderen vorhandenen Nachrichten zuzusenden. [...].Datum zum Newenheinrichshagenn am tage Sixtj anno etc. 41.
    1
     Vgl. dazu Christoph Landschad von Steinach an Pfgf. Johann von Pfalz-Simmern, o. Ort, 1541 September 2, München HStA, Kasten blau 103/4b, fol. 71r–71v (Kop.): [...] Der seßion halben hot sich kein irrung zwuschen eueren fstl. Gn. und Hg. Wilhelmenn von Bayernn zugedragen mogen, auß dißen ursachen: Wan ein ganze reichsversamlung gehalten, das uber dreymal nit geschehen, so seint die herrn von Bayernn alwegen aigner perschonn geseßen. Sonst bin ich in der bobstischen fursten roth, wie eueren fstl. Gn. ich hiebevor angezeigt, nit kumen. Aber mit Hg. Hainrichs von Saxens rethen hab ich streytten mußen und das gluck gehapt, das ich in der seßion idesmals vor sie kommen, also das sie protestiren und uffstehen mußen. Und befrembdt mich nit wennig, das im abschiedt in der meinzischen canzley die sechsischenn reth vor eueren fstl. Gn. und meins gnedigen hern Hg. Ruprechts gesanten gesetzt worden sein, benimpt aber doch eueren fstl. Gn. und meinem gnedigen fursten und herrn an deren herprachten seßion nichts. [...]. Datum Freitags noch Egidij anno etc. 41.
    1
     Vgl. die in Butzbach vertretenen Wetterauer Grafen an Gf. Wilhelm von Nassau und Gf. Ludwig von Stolberg, Butzbach, 1541 Juli 6, Wiesbaden HStA, Abt. 339 Nr.762, fol. 79r–80v (Kop.): Der vest Thoman von Kolmar hat uff heut dato von sein und Johann Knebels wegen unß bericht und angezeigt, wes neuerung sich uff dissem reichstag zugetragen zu verhinderung der zweien stimmen, so die graven im reichsraith bisanher gehapt.Haben daraufhin beschlossen, gegen solche Neuerung Einspruch zu erheben. Und solchs were unsers erachtens disser gestalt zu thun, das wir, die graven im reich, ksl. Mt. derhalben zum underthenigsten ansuchen thetten, unß bey altem unserm herbrachten geprauch pleiben zu lassen und berurt neuerung allergnedigst abzuschaffen. Haben daruff ein underthenigste supplication gestelt, die wir eueren L. hiebey zuschicken mit fruntlicher bitt, nachdem diß sachen den gemeinen gravenstandt im reich belangt, euere L. wollen andere graven, so itzt zu Regenspurg sein, bitten und vermugen, mit und neben eueren L. fur ksl. Mt. zu gehen, solch supplication mit underthenigkeit furzupringen und ksl. Mt. der [sic!] herkomens gruntlich und eigentlich zu berichten, daruff auch mit vleiß anzuhalten etc., das wir alle bey unsern zweien herbrachten stimmen im reich pleiben mogen. Was das kost oder gesteet, sein wir willig helfen zu verlegen, damit bey unß nit gespurt werdt, das wir unser altern und unser selbst herbracht recht nit wollen verseumen oder nachlassen wollten. Und wo euere L. aber fur furtreglicher ansehen, das diß sach besser bey gemeinen oder sondern stenden fur- und ußzubringen were, mochten euere L. dasselbig durch fugliche wege auch furnemen, also das wir doch endtlich bey unserm herkomen pleiben mochten. Hierin wissen euere L. sich inen selbst und unß allen zu gutem on zweiffel woil zu schicken, bey denen wir diß sachen zu gutem bedencken, verbesserung und gefallen wollen gestelt haben. Datum Butzbach uff Mitwochen, den sechsten tagk Julij anno etc. 41.  Das Schreiben basiert auf einem entsprechenden Beschluss des Butzbacher GT, vgl. den Abschied des Wetterauer GT, Butzbach, 1541 Juli 6, Wiesbaden HStA, Abt. 150 IVa Nr. 1687, unfol. (Kop.).
    1
     Vgl. das Dekret Karls V. über das Sessionsrecht des Bgf. von Meißen auf dem Reichstag, Regensburg, 1541 Juli 22, Wien HHStA, RK Zeremonialakten 35b/16, unfol. (Konz.): Gf. Heinrich zu Hartenstein, H. zu Plauen, hat ihm mitgeteilt, er sei, obwohl seine Vorfahren von den früheren Kaisern auf alle Tage und Versammlungen beschrieben wurden und ihre Session unter den anderen Reichsständen hatten, zum Reichstag in Augsburg und zu dem jetzigen Regensburger Reichstag nicht geladen worden, hete auch sein session kurze halben der zeit, als er ander sachen halb auf bemelte teg komen, fueglichen nit erlangen mugen, daraus ime und seinen nachkomen seins namens und stamens nachteil ensteen mochte. Gf. Heinrich hat ihn dringend gebeten, sein Anliegen wohlwollend zu bedenken. Erinnert sich, das obberurt begeren und ansuechen von gemeltem von Plauen an uns beschehen und ime die session auß obbestimpten ursachen nit zugestellt worden etc., so geben wir als romischer kayser ime des hie mit disem brief ain urkundt und wellen gnediglich in unser kaiserlichn canzley und auf kunftigen reichstagn verordnen, das er auf dieselben beschriben und sein standt oder session, wie sich gepurt, bei und neben anderen stenden des reichs haben und gegeben werden soll. Datum Regenspurg, am 22. Julij 1541.

    Anmerkungen

    a
     Statt dessen in C: Mich bedunckt, das nachfolgende fundamenta anzuziehen seyn:
    b
     In C danach: furnemlich erbauwet.
    c
     In C danach: sampt yren glidderen allen andern fursten.
    d
     In C danach: Nun gibt derselbig diesen bescheidt, das sein register vermelden soll, wie dem Bf. zu Monster on mittel nach dem Bf. zu Chur zu sytzen geburt etc. Zum dritten, so ist mein gnediger herr zu Monster solcher session in herkommen und gebruch.
    e
     In C: vierten.
    f
     Ergänzt nach C.
    g
     In C: der eltisten.
    h
     In C danach: Den trierischen aber und colnischen suffraganien sult geburen undereinander myt der session abzuwechselen, wie es dann yre metropolitan undereinander ouch halten. Salvo saniori iuditio.
    a
     Nach B korr. aus: darmith.
    b
     Nach B korr. aus: gesagt.
    a
     Nachgetr.
    b
    -b Nachgetr.
    c
    -c Korr. aus: die beyerischen.
    d
     Nachgetr.
    e
     Korr. aus: hochgedachts.
    f
    -f Nachgetr.
    g
     Korr. aus: das seine fstl. Gn. das.
    h
     Korr. aus: gesante.
    i
     Nachgetr.
    j
     Danach gestr.: und das es in andere wege nicht beschehen mochte uff des hausses Sachssen gerechtikeyt, so auf jungstem alhir gehaltenem, auch itzigem reichstage euerer ksl. Mt. und derselbigen commissarien schriftlich ubergeben, auch yrer fstl. Gn. habende gewhe[r], wi euerer ksl. Mt. commissarien des genugsam berichtet, ein ausspruch thuen, wes sich unsere gnedige herren und andere in deme hinforder verhalten sollen.
    k
    -k Nachgetr.

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    « ŠVII. Sessionsstreitigkeiten  »

    «Nr.236 Akten zum Sessionsstreit zwischen den Gesandten des Bf. Franz von Münster, Osnabrück und Minden und dem Gesandten des Hochstifts Freising »

    «Nr.236a Supplikation der Gesandten des Bf. Franz von Münster, Osnabrück und Minden an Kaiser und Reichsstände – Regensburg, o. Datum »

    A  Osnabrück NLA, Rep. 100, Abschnitt 1, Nr. 11/I, fol. 144r–145r (Konz.).

    B  koll. München HStA, Hochstift Freising Kasten blau 201/20a, unfol. (Kop.); DV: Des von Munster suplication der session halber.

    C  koll. München HStA, Hochstift Freising Kasten blau 201/20b, unfol. (Kop.); DV: Des von Munster suplication der session halber.

    Weisen darauf hin, dass dem Bf. Franz von Münster und Osnabrück die Session vor dem Bf. von Freising gebührt, weil seine Bistümer in der Kölner Kirchenprovinz, also unter einem Kurfürsten liegen, der wie auch die anderen Kurfürsten kraft der Goldenen Bulle Karls IV. den Vorrang vor allen anderen Erzbischöfen, Erzherzögen und weltlichen und geistlichen Fürsten beanspruchen darf. Deshalb hatten die geistlichen Fürsten von Lüttich, Utrecht, Münster, Osnabrück und Minden stets den Vorrang vor den Suffraganen anderer Erzbischöfe, die nicht Kurfürsten sind. Dies geht aus den alten Registern des Reichsmarschalls, der die Umfrage leitet, hervor. Kaiser und Stände mögen darüber Erkundigung einziehen und den Marschall auffordern, seine Register vorzulegen.

    Zudem sind die Erzbistümer Trier, Köln und Mainz die ältesten und haben deshalb den Vorrang vor den jüngeren.

    Der Gesandte des Bf. von Freising macht ihrem Herrn seine rechtmäßige Session streitig. Bitten deshalb, die Rechte ihres Herrn zu schützen und den Gesandten des Bf. von Freising anzuweisen, von seinem Einspruch abzulassen.

    «Nr.236b Supplikation der Gesandten des Bf. Franz von Münster, Osnabrück und Minden an die Reichsstände – Regensburg, o. Datum »

    A  Wien HHStA, RK RTA 7, unfol. (Kop.); DV: Supplicatio des Bf. zue Munsters etc. gesandten; AV v. a. Hd.: Soll dijenig der session halben des reichs rath durch comissarien oder in ander wege hingelegt werden.

    B  koll. Osnabrück NLA, Rep. 100, Abschnitt 1, Nr. 11/I, fol. 141r–142r (Konz.).

    Der Bf. von Münster etc. untersteht dem Ebf. und Kf. von Köln als seinem Metropolitan. Als Suffragan der churfurstlichen provintien steht ihm die Session vor den Suffraganen der Salzburger Kirchenprovinz zu. Deren Vertreter, die Gesandten Šder Bff. von Freising, Passau etc., aber haben auf jetzigem Reichstag ihnen, den Gesandten des Bf. von Münster, Osnabrück und Minden, diese Session streitig gemacht, welchs unserm genedigen hern an irer fstl. Gn. reputation, hocheit und gerechtikait nit geringe verachtinge und abpruch also mit der zeit, woe nit insehens geschehe, mochte geberen.Bitten deshalb, dem Bf. von Münster, Osnabrück etc. die ihm gebührende Session zu sichern und die Gesandten der Salzburger Suffragane anzuweisen, ihre Ansprüche fallen zu lassen1.

    «Nr.236c Gegendarstellung des Gesandten des Hochstifts Freising – Regensburg, o. Datum »

    A  Wien HHStA, RK RTA 7, unfol. (Kop.).

    B  koll. München HStA, Hochstift Freising Kasten blau 201/20b, unfol. (Kop.).

    In der Goldenen Bulle steht nichts über die Sessions- und Stimmordnung auf Reichstagen und sonstigen Versammlungstagen. Es wird lediglich etwas gesagt über die Session der geistlichen Kurfürsten Mainz, Trier und Köln in den offen khaiserlichen sachen an gerichten, verleihungen der lehen, zu tisch etc. und nemlich ain bischoff (stet nit ertzbischoff) zu Coln in seinem bistumb und provintz, auch ausserhalb der provintz in wälschen landen, Ithalien und Gallien. Es ist altes Herkommen, dass in gemeinem Rat diejenigen vorne sitzen, die am längsten solchem Gremium angehören. So sitzt Pommern hinter Baden und Württemberg, und Savoyen als ein sonder principat sitzt yetz under andern fursten.

    Der Gesandte Freisings geht auch davon aus, dass, wenn die oberitalienischen Reichsstände, z. B. Mailand, Mantua, Ferrara, auf diesem Reichstag erschienen wären, diese die jungsten oder letzern in der session sein würden. Da die Suffragane der Salzburger Kirchenprovinz auf vielen Reichstagen ihre Session vor dem Bf. von Münster hatten, haben sie ius in re erlangt, bei dem sie billigerweise gelassen werden sollten. So ist der Bf. von Münster persönlich hinter Passau, den dritten under Freysing gesessen.

    Als auch die munsterischen gesandten sich ains brauchs und quasi possession berumen und, den zu probirn, in des reichs marschalhenregister thun referiren, wirdet inen ainichs gebrauchs nit gestanden und gesetzt, doch der warhait unvergriffenlich, das Munster in sölchn registern Freising furgesetzt sein gefunden, so wer sölches alhs ein notorius error, qui iuri tertii preiudicare non potest nec debet, beschehen, khöndt und möcht auch Freising aus angeregten ursachen nit nachtailig sein.

    ŠIm Übrigen widerspricht der Gesandte Freisings pauschal allen sonstigen Argumenten der Gesandten Münsters und will nur das gelten lassen, was zugunsten des Anspruchs Freisings spricht. Bittet, Freising bei der Session vor Münster zu lassen und zu schützen und die Gesandten Münsters von ihren Einreden abzubringen.

    «Nr.236d Erläuterung zum Sessionsanspruch Bf. Heinrichs III. von Freising – o. Ort, o. Datum »

    München HStA, Hochstift Freising Kasten blau 201/20a, unfol. (Kop.); AV: Freysings fundamenta pro praecedentia sessionis contra Münster, praesentata anno 1541.

    Des freisingischen gsandten fundament, warumb ime der vorsitz durch die khayserlichen commissarien billich zu- und den munsterischen aberkhennd werden solle:

    Erstlich ist war und beweislich, das auf allen und yeden reichstagen ain Bf. zu Freising ainem Bf. zu Munster, wo die bed persondlich erschinen, und in abwesen derselben die freisingischen gesandten den munsterischen vorgesessen und also Freising solches vorsitz in unwidersprechlicher, ruiger quasiposession gewesen und noch ist, ausgenommen, was die munsterischen gesandten vergangen 40. jars zu Hagenau und yetz hie den freisingischen gsandten darin weniger dann mit fug und de facto zu turbirn understanden.

    Und wiewol solcher vorsitz und des quasiposession als ain offenbar notorium darzuthun von unnoten, yedoch der khayserlichen commissarien bevelch nach, vermogende, das yede parthei, wes sy hirin befugt zu sein vermaint, antzaigen solte, referirt sich der freisingisch gsandt in die reichsabschide, underthenigclich bittend, dieweil denselben als authenticen schriften billich volliger glauben gegeben und aller ding gelebt und nachgegangen wirdet, dieselben aus der maintzischen cantzlei zu ervordern, fur die hand zu nemen und die speirischen zwen, nemlich im 26. und 29., item, den augspurgischen, im 30. jar aufgericht, mit vleis zu ersehen, daneben auch und darauf von meinem gnedigisten herrn, dem confirmirten zu Ebf. zu Saltzburg etc., und Dr. Matheusen Luchsen, yetzo eichstetischen cantzler, bericht zu nemen, bei welchen mein furgeben war sein, nemlich das erst, das hochgemelter mein gnedigister herr von Saltzburg als damaln administrator des stifts Passau dem Bf. von Munster und gedachter Dr. Luchs als damaln freisingischer cantzler dem munsterischen gsandten auf angeregten und andern tägen on widerred vorgesessen, gewislich befunden wirdet.

    So haben sich meine gnedigiste und gnedige fursten und herrn, die khayserlichen commissarien, des aus des reichsmarschalchen register, so von seinen vorfarn, marschalchen, an ine khomen , auch zu erkundigen, der sich, dieselben Šwi billich zu edirn, wo solches von ksl. Mt. wegen mit ime geschafft wurde, gegen den partheien hat vernemen lassen.

    Uber das alles, welches allain gnug wer, ist bewust, das die saltzburgisch provintz als die elter der maintzischen immediate noch- und der kholnischen vorgeet, also das des stifts Freising quasiposession nit ploß, sonder mit einem rechtmessigen titl colorirt ist.

    Und ob Freising disen titl gleich nit hette (doch der warhait unvergriffen), so were vermog der rechten gnug, das Freising sich mergedachter possession scientibus et patientibus aines Bf. von Munster und desselben gsandten gebraucht, die von aim tag auf den andern continuirt und also rechtmessigclich ersessen und prescribirt, angesehen, das durch solich wissen, zusehen und gedulden des gegenthails presumptus consensus inducirt worden.

    Aus all dem folgt, dass Freising der Vorsitz vor Münster rechtmäßig zusteht und der Anspruch Münsters zurückzuweisen ist.

    «Nr.236e Gegendarstellung der Gesandten des Bf. Franz von Münster, Osnabrück und Minden – Regensburg, o. Datum »

    Osnabrück NLA, Rep. 100, Abschnitt 1, Nr. 11 /I, fol. 140r–140v und 148r–148v (Konz.).

    Das erste Argument lassen sie nicht gelten. Die Bff. von Münster, Osnabrück und Minden sind in öffentlicher Session immer vor Freising gesessen. Dies wird als bekannt vorausgesetzt wie auch der Sachverhalt, dass Freising der Vorrang nie eingeräumt wurde. Zum zweiten kann sich Freising nicht, wie geschehen, auf die Reichstage von 1526, 1529 und 1530 berufen, weil dort laut der Reichsabschiede keine reguläre Session gehalten wurde und ausdrücklich festgehalten ist, dass dies niemanden in seinen Rechten beeinträchtigen solle. Daran ändert auch der Einwand nichts, dass damals der Ebf. von Salzburg als damaliger Administrator von Passau und Dr. Luchs, damals freisingischer Kanzler, vor dem Bf. von Minden und dem Gesandten des Bf. von Münster gesessen haben sollen. Daraus kann, selbst wenn dies so gewesen sein sollte, was sie nicht glauben, kein rechtmäßiger Anspruch abgeleitet werden. Dass sich der freisingische Gesandte drittens auf die Register des Reichsmarschalls beruft, kommt ihnen sehr gelegen, weil diese, wenn sie vorgelegt werden, bestätigen werden, dass die Suffragane der Kölner Kirchenprovinz stets den Vorrang vor den Suffraganen der Salzburger Kirchenprovinz innehatten. Sie verweisen viertens darauf, dass die Kirchenprovinzen von Trier, Köln und Mainz samt ihren Suffraganen am ältesten sind und nach ältestem Recht außerhalb der Patriarchate dem Hl. Stuhl unmittelbar unterstellt sind. Die Rechtslage spricht eindeutig für ihre Auffassung ebenso wie die Abschiede der genannten Reichstage. Im Übrigen nahmen Bff. von Münster und Osnabrück nie persönlich zusammen mit Bff. von Freising an Reichstagen teil, und ihre Gesandten haben zweifellos stets die Rechte ihrer Herren gewahrt. Wenn dies, was sie nicht glauben, nicht so gewesen Šsein sollte, so kann aus dem etwaigen Fehlverhalten der Gesandten den Hochstiften kein Nachteil erwachsen. Wiederholen ihre Supplikation und ihre frühere Bitte.

    «Nr.236f Erläuterung zum Sessionsstreit zwischen dem Bf. Franz von Münster, Osnabrück und Minden und dem Bf. Heinrich III. von Freising – o. Ort, o. Datum »

    A  München HStA, Hochstift Freising Kasten blau 201/20a, unfol. (Kop.); DV v. a. Hd.:Instructio von wegen Cöln (als sichs ansehen laßt) der seßion und prerogativen halber gestelt. Anno 15411.

    B  koll. München HStA, Hochstift Freising Kasten blau 201/20a, unfol. (Kop.).

    C  koll. Osnabrück NLA, Rep. 100, Abschnitt 1, Nr. 11/I, fol. 142v–143r (Konz.).

    Instructiona.

    Nachdem die churfursten fur die seulen deß hl. reichs gehalten, darauf das hl. reichb laut der gulden bullen, das darum die churfurstenc geistlichen und weltlichen sampt iren glidern furgesetzt sollen werden.

    Zum andern in sachen, die session berueren, sollen die register des reichs fur ainen bestendigen bewis billich aufgenomen werden und sonderlich in solchen sachen von dem der beschaid genomen werde, der die session zu verordnen und die frag under den fursten zu thuen hat, welcher der marschalckh deß reichs istd.

    Zum drittene nach gemainen rechten soll die session zwischen denen, die gleichs grads sein, genomen werden nach dem alter, dignitet und sollen in dem die privilegia der kirchen allenthalben gehalten werden, l. decernimus c. de sacro. eccle. Nun sein aber die stift Trier, Koln und Mentz sampt iren suffraganien die allereltisten in teutscher [nation]f, ja es seind kaine stifte, die Šnach derselbeng rechten disposition ausserhalb der patriarchalstul dem stul zu Rom on alles mitel underworfen sein, dan Trier und Koln, wie der text sagt in c. porro 63 distinct.

    Wo aber ainiche andere diser zeit dem stul geleichermassen underworfen sein, des haben sie noch der hande bekhomen und werden dergleichen disposition des gemainen rechtens ires alters nicht erweisen khonnen. Darumb, wan gleich die reichsordnung dißfals nit lauter und clar were, wie sie doch ist, so were doch den suffraganien des Ebf. zu Cölln gepurn, uber anderer ertzbischoffen ausserhalb Mentz und Trier suffraganien ze sitzenh.

    «Nr.237 Kaiserliches Dekret für den Ebf. Ernst von Salzburg wegen der Session – Regensburg, 1541 April 3 »

    A  Wien HHStA, RK Zeremonialakten 39, unfol. (Kop.).

    B  koll. Wien HHStA, RK Zeremonialakten 39, unfol. (Kop.).

    Ernst, konfirmierter Ebf. von Salzburg, hat auf Wunsch des Kaisers auf gegenwärtigem Reichstag in dem Sessionsstreit zwischen dem Hochstift Salzburg und dem Haus Österreich gutwillig, doch allein für den Regensburger Reichstag, eingewilligt, also daß beruerts unsers freundtlichen, lieben brueders verordnete potschaft den ersten tag den vorsitz der session und alsdann den andern nachvolgenden tag sein A. dieselben hoben und also fuerter, solang diser reichstag wert, von ainem tag zu dem andern gleich umbgewechslet werden solle, das solche guetliche bewilligung seiner A. ertzstifts Saltzburg habenden gerechtigkhaiten, altem heerkhomen, wirden und freyhaiten hiedurch nichts abgebrochen oder denen vergriffenlich sein solle1.

    ŠGeben in unser und des reichs stat Regenspurg am dritten tag des monats Apprillis nach Christj unsers lieben herrn gepurdt 1541.

    «Nr. Š238 Notariatsinstrument des Notars Georg Marperger über die Protestation der Gesandten Bf. Konrads IV. von Würzburg in Sachen Session – Regensburg, 1541 April 9 »

    Würzburg StA, Wzbg. Standbuch 768, fol. 38r–41v (Kop.); ÜS fol. 38r: Protestacioninstrument der wirtzburgischn rathe contra den wormbsischen rathe der session halb uffm reichsdag zu Regenßburg anno 41.

    In Gottes namen, amen. Khundt und offenbare sei allen und jeden, die dises offen instrument ansehen, lesen oder horen, das ime jar, als man zallt von Christi geburt 1541 der 14. romerzinszale, indictio zu latein genant, am Sambstags nach Sonndag Judica, den neundten Apprilis, bey herschung und regirung des allerdurchleuchtigsten, großmechtigisten fursten und heren, H. Carln des funften, romischen kaisers zu allen zeiten merer des reichs etc., unsers allergnedigsten herrn, ime 22. jare in beiwesen mein nachbenanten offenbaren notari und der gezeugen, unten geschrieben, personlich erschienen die erwirdigen, edlen und hochglarten herrn H. Daniell Stibar, thumbher und probst zu Haüge, Hainrich Truchsas von Wetzenhausen zu Bundtorff, hoffmeinster, und Georg Farner der rechten doctor und cantzler des hochwirdigen fürsten und herrn, H. Conradts erwellts und bestettigts Bf. zu Wirtzburg und Hg. zu Frannckenn, meins gnedigen herrn, mit volkhommenem gewaldt zu disem angesatzten khayserlichen reichsdage alhier gein Regensburg verordenthe und gesante rathe und hilte alldo vermelter H. Jorg Farner Dr. und cantzler in seinen henden ain papiren zettel, durch welchen sie muntlich anzeigen liessen, wie sie der maynung und willens, uber etzliche beschwerden, darinnen begrieffen, zu protestiren, wie sie dann alle sampt und sonder von hochgedachts ires gnedigen herrn und principals wegen offentlich protestirten, wie dann sollicher zettel verners inhalts von wort zu wort verlesen wardt, also lauthendt:

    Vor euch offenen notarien, auch glaubwirdigen zeugen, hernach benennt, erscheinen wir, die hernach gemelte des hochwirdigen fursten und herrn, H. Conraden erwellts und bestettigts Bf. zu Wirtzburg und Hg. zu Franncken, unsers gnedigen herrn, zu disem angesatzten kaiserlichen reichsdage allheer gein Regenßburg mit volkhommenem gewaldt verordenthe und gesanthe rathe, nemblich Daniell Stibar von Rabeneck, thumbherr und probst zu Hauge, Hainrich Truchsas von Wetzhausen zu Bundtdorffe, hoffmeinster, und Georg Farner der rechten doctor und cantzler zu Wirtzburg, zeigen ane und vermelden mit beständigem grunde, das wilandt die hochwirdige fursten und regirende Bff. zu Wirtzburg und Hgg. zu Franncken und in sonderheit die jungst verstorbene drei bischove doselbst, so ongferlich biß in die 74 jare nacheinander regirt, nemblich H. Rudolff des geschlechts von Schernberg biß in das 29., H. Lorenntz, geporn von Bibra, biß in das 24. und der nechst, diß jars hochloblichster gedechtnus verstorben furst H. Conradt von Thüngen biß in das 21. jare oder aber zu jeder zeit ires personlichen abwesens ire geschickte rathe, bottschaften und gesanten je und alle zeit die preeminentz in reiten, gehn, sitzen, stehen, handlen und wand Šlen uff den gehaltenen khaiserlichen und khoniglichen reichsdagen one mittel nach dem Bf. zu Bamberg oder iren bottschaften und vor den Bff. zu Wormbs oder iren bottschaften und in sonderheit von zeiten Ks. Friderichs des dritten hochloblicher gedechtnuß regirung und also lenger, dann menschengedechtnus erraicht, in geruwiglichem, rechtmessigem, herprachten beseeß und geprauch gehapt, herepracht und noch haben ausserhalb des, so sich uff jungst gehaltenem reichsdag zu Augspurg des 1530. jars begeben, als sich der hochwirdig, durchleuchtig und hochgeporn furst und herr, H. Hainrich, administrator des stiefts Wormbs, Pfgf. bei Rhein und Hg. in Baiern etc., mit hochgemeltem Bf. Conraden loblicher gedechtnus umb die session und vorgang ime reichsrathe vermainlich zu irren, unterstanden, darumb dozumale sein fstl. Gn. der röm. ksl. Mt. und insonder Pfgf. Ludwigen Kf., auch anderen irer kfl. Gn. geprudern zu eren und freuntlichem gefallen und uff gehapte unterhandlung sich mit ime, dem administrator, ain dag umb den anderen denselbigen werenden reichsdage und nit lenger, onebegeben seiner fstl. Gn. und des stiefts Wirtzburg herprachten possession und gerechtigkhaiten, auß gutem, freuntlichem willen und khainer von dem hochgedachten administrator dargethanen oder bewisenen gerechtigkhaiten oder einiger rechtmessigen possession bewilligt und eingelassen, doch dergestalt, das sein fstl. Gn. den vorgang und session am ersten anfang derselbigen reichshandlungen des ersten dags, auch gleichergestalt den vorgang in der subscription des khayserlichen abschiedts alles laut desselbigen iren fstl. Gn., wie billich gewesen, vorbehalten haben, welchs aber des hochgedachten administrators gesanten uff jungst gehaltenem reichsdag allhie zu Regensburg des 32. jars der mindern zale, dergleichen hernach gehaltenen kraiß- und anderen versamlungsdagen in ein vermeint gerechtigkeit ziehen, auch fur und fur also, wie gemeldt zu Augspurg gescheen, gehalten haben wollen.

    Und in sonderheit als jungst verschienen Sonndags Jüdica, den dritten Apprilis dises 1541. jars, der erwirdig und edel H. Reinhart von Riepur, dhumdechant zu Wormbs und probst etc., sich allhie in der statt Regenßburg zu uns in unser herberich gethan, derhalb mit uns und wir mit ime uff sein erstlich anregen handlung gepflogen und er letzlich begert, dweil hochgedachts unsers gnedigen herrn von Wirtzburgs etc. rathe und gesanten den vorsitze uff jungst gehaltenem versamlungsdage zu Hagenauw gehapt, wir sollten itzo ime den vorsitze und subscription auch zulassen und vergonnen, welchs wir ime auß obangezeigten, unsers gnedigen F. und H. von Wirtzburgs hereprachten rechten und gerechtigkheiten, auch habender possession und insonder von iren fstl. Gn. zu disem reichsdage gegeben instruction und außdrucklichem befelch gewaigert und uns derhalb nichts begeben wollen, doch uns letzlich nach allerlai gehaptem unterreden, derhalb vor ksl. Mt. zu khommen und neben im umb entlichen entschiede zu suppliciren, erpotten, oder aber nach vollendung dises reichsdags bederseits furstliche räthe uff sein vermeint furnemen zu freuntlicher unterhandlung und vergleichung von ime gesuchten spans zusamenzuschicken.

    ŠHetten uns daruff der billicheit nach versehen und getrost, er, der dechant, sollte one unser vorwissen die sachen nit weiterpracht, sonder, wohe er je des gemuts gewesen, das wir anstatt und von wegen unsers gnedigen F. und H. von Wirtzburg auch irer fstl. Gn. habenden rechten und possession halber auch gehoret und daruff billichs entschiedts gewertig gewesen sein sollten. Aber unangesehen unsers bei ime gescheen erpittens, ist die sache dohin gelangt, das der durchleuchtig, hochgeporn furst und herr, H. Friderich Pfgf. bei Rhein und Hg. in Baiern, unser gnediger herr, uns an jungst verschienen Mondag nach Judica, den 4. Apprilis, in seiner fstl. Gn. herberich zu denselbigen seinen fstl. Gn. zu khommen, beschickt. Und als wir, Daniell Stibar und Heinrich Truchsas, hoffmeinster, zu iren fstl. Gn. khommen, ist ir fstl. Gn. zu rathe gesessen, drei khaiserliche rathe, namblich Dr. Poiset, Dr. Johann von Nauia, probst zu Maruill in Lutzellenburg, Dr. Hartman Hartmanj, cantzler, und Huperten Thoman von Luttich, secretari, bei ir gehapt und uns angezeigt, wie die röm. ksl. Mt. bericht sei, das sich irrung der session halber zwischen den Bff. zu Wirtzburg und Wormbs hielten, were irer ksl. Mt. ansuchen und begern, dweil bede bischove sich zu Augspurg uff nechstgehaltenem reichsdage miteinander verglichen hetten, das sie ainen dag umb den anderen sitzen, auch Wirtzburg uff denselbigen reichsdag zu Augspurg vorgesessen und darnach Wormbs uff dem jungst gehaltenen reichsdage allhie zur Regennßburgk den ersten dag gesessen sei, volgents Wirtzburgk widderumb den ersten zu Hagenauw und sonsten zu disem male zwischen den stenden der session halber khain sondere irrung vorhanden, das wir Wormbs uff disem reichsdag den ersten dag auch sitzen liessen und darnach ain dag umb den andern sessen1.

    ŠDaruff wir hochgenantem Hg. Friderichen und den khaiserlichen rethen angezeigt, es were nit one, bede unsere gnedige fursten und herrn, Wirtzburg und Wormbs, hetten sich uff dem jungst gehalten reichsdag zu Augspurg der session halber geirret und sich verglichen, das ainer umb den anderen denselbigen werenden reichsdagk sitzen solle und nit weiter, doch das unser gnediger herr, Bf. Connradt loblicher gedechtnus, den ersten vorsitze, dergleichen den vorgang in der subscripsion des abschiedts vor Wormbs haben und behalten sollte etc., wie dann auch gescheen. Das aber der wormbssisch gesandt auf dem nechsten reichstage allhie zu Regennßburg den ersten dag gesessen, hetten hochgedachts unsers gnedigen herrn loblicher gedechtnus seligen allhier geschickten rathe, sollichs zuzulassen, khainen befellich gehapt, auch derhalb gegen iren fstl. Gn. selig wenig dancks erlangt. So hetten wir auch khainen befellich, inen vor uns sitzen zu lassen, sonder hochgedachtem, unserm gnedigen herrn und dero stieft ire session, wie ire forfarn die herepracht hetten, zu behalten und nit zu begeben. Were derwegen unser unterthenig pitt, uns von wegen unsers gnedigen herrn und dero stiefts dobei auch pleiben zu lassen.

    Uff sollichs hat uns hochgemelter unser gnediger herr, Hg. Friderich, heysen abtretten und uns volgents nach gehaptem bedacht weiter angezeigt: Dweil sonst itzunt der session halb khain sonderliche irrung, were der ksl. Mt. ansuchen und begeren, das wir Wormbs den ersten dag vorsitzen liessen, domit dise irrung andern sachen und handelungen khain verlengerung brechte. Daruff wir verner uns vernemen lassen, das wir desselbigen von unserem gnedigen herrn keinen befellich hetten. Dweil aber das irer ksl. Mt., unsers allgnedigsten herrn, ansuchen und begeren were, wollten wir es zu diesem male irer Mt. zu unterthenigstem gehorsam auch bewilligen und gescheen lassen, jedoch hochernanntem unserem gnedigen herrn, dero nachkhomen und stifte an iren herprachten rechten, possession und habenden gewere domit nichts begeben, auch uns die subscription vorbehalten haben.

    Dweil dann dem allem nach dise furgenomene handlung unserem gnedigen fursten und herrn von Wirtzburg, dero nachkhomen und stieft, auch irer fstl. Gn. habenden und geruwiglichen besess, herbrachten rechten und gerechtigkhaiten, alles wie obgemelt, nachteilig, abbruchig und zuwidder und wir auß keiserlichem begeren und ansuchen irer Mt. zu unterthenigster gehorsam von unsers gnedigen herrn wegen dißmals, wie oblaut, bewilligt, so protestiren, bedingen und bezeugen wir, die wirtzburgischen rathe obgenannt, vor euch, notarien, auch erforderten zeugen in bester, zierlichster form, maß und gestalt es imer in oder ausserhalb rechtens gesein khan oder mag, das wir in sollichen des wormbsischen gesanthen vorsitze auß khainer gerechtigkeit, sonder allain ksl. Mt. zu unterthenigster willnfarung zu disem male bewilligt. Und domit hochgedachtem unserem gnedigen herrn an seiner fstl. Gn., dero nachkhomen und stieft habenden recht und gerechtigkeit nichts begeben oder nachgelassen, sonder iren fstl. Gn. und stiefte die hiemit außdrucklich bedingt und vorbehalten haben wollen, auch disen des gesanten von Wormbs ungegrundten und Švermeinlichen furtrag, betrubung und verhinderung zu gelegen und bequemen zeit an orten und enden, do es sich gebüret, zu eifern, andten und außzufuren, derohalb wir euch, notarien, in kraft euers ampts ersuchen, requiriren und erfordern, ir wollent uns von ampts wegen uber dise unser notwendige protestacion und bezeugung ains oder mehr glaubwirdig, offen instrument und urkundt machen, uffrichten und zustellen, in hochgemelts unsers gnedigen fursten und herrn von Wirtzburg, dero nachkhomen und stiefte erheischenden notturft an orten und enden, do es sich gepüren will, zu geprauchen und in glaublichem schein uffzulegen und darzuthün, abermals protestirende, bedingent, requirirent, ersuchent und erfordern [sic!] etc. alles in bester und bestendigster form und masse, als obgemelt und nach der lenge erzellt ist.

    Uber das alles und jedes haben obgemelte gesanten und gewalthaber mich, herunten geschrieben notarien, ersucht und begert, inen und ir jedem in sonderhait von hochgedachts ires gnedigen herrn wegen ains oder mehr offen instrument und urkundt, so vils der notturftig, daruber zu machen, des ich mich auß pflicht meins ampts in aller unterthenigkeit zu thun erpotten und also hiemit laüth diß offen instrumento gethan will haben.

    Gescheen in Regensburg in des ersamen und weisen Hainrichen Pfortnero burgers und innern raths doselbst gewonnlicher behausung und stuben jars, romerzinßzale, dags, monats und khaiserthumbs, wie oben in beisein itzgedachts Hainrichenn Pfortners und Ulrichen Heusinger, auch doselbst als gezeugen hirzu sonderlich ervordert, ersucht und erpetten.

    Beurkundungsvermerk des Notars Georg Marperger und Kollationsformel.

    «Nr.239 Bericht über die Verhandlungen der Schiedskommission zum Sessionsstreit zwischen verschiedenen Ständen – Regensburg, 1541 Juni 24 »

    Wien HHStA, RK RTA 7, unfol. (Kop.).

    Nachdem die röm. ksl. Mt., unser allergnedigister herr, in sachen, die stritigen session zwischen etlichen fursten, so gegenwertig uff diesem reichstag, und etlicher abwesender verordneter potschaften belangent, den gesandten der ertzbistumb Trier und Colln, dem administrator deß hoemeisterthumbs und teutschenmeister sambt dem Bf. zu Augßburg, abt zu Weingarten und Gf. Frichrichenn von Furstenbergkh, meinen gnedigsten, gnedigen und gunstigen herrn, zu handeln, bevolhen, des sich ir fstl. und auch Gn. und G. ksl. Mt. zu allerunderthenigster gehorsam beladen, ist daruff volnfarn, inmassen kurtzlich hernachvolgt und nemblich:

    Also das sie, meine gnedige fursten und herrn, Hg. Ottheynnrichen Pfgf. etc. uff Donnrstags nach Exaudi [1541 Juni 2] nechst verschienen in craft obgemelter kaiserlichen commission furbescheiden und nach eroffnung der commission und weiterm geburlichem erbieten, auch hochgedachts hertzogens dancksagung haben seine fstl. Gn. zu bericht der sach furtragen lassen, inmassen hieneben Šbefunden mit A betzeichnet1. Entgegen die commissarien, sie hetten vermelten, eingebrachten bericht vernomen und liessen es dißmalls darbey beruehen und, so sich ichts weiter zutruge, welten sie sich vermog der commission aller gebur beweisen, und sein fstl. Gn. also lassen abscheiden.

    Obgemelts Donnerstags nach mitemtag ist uff der commissarien betagen mein gnediger furst und herr, Mgf. Jorg zu Branndenburgk etc., vor inen auch erschienen und nach eroffnung der commission und anderm, wie obgemelt, haben sein fstl. Gn. iren bericht auch mundlich einbryngen lassen und die commissarien daruff volnfarn, wie hiebey mit B bezeichnet zu vernemen2.

    ŠDaruff die commissarien under anderm lassen reden, wie Hg. Ottheinrich auch zugegen gewesen und seiner fstl. Gn. gerechtigkait lassen furbryngen, und erkhenten sich schuldig, alles, so zu hinlegung der irrung dienlich, furtzunemen und zu handeln.

    Demnach Mgf. Jorg: Sein fstl. Gn. weren der underthenigen zuversicht, das die ksl. Mt. sein fstl. Gn. uff ir ubergeben schrift, so auch hiebey befunden mit C bemerckt3, wurde gnedigs eynsehens thun, darmit sein Gn. bey geruewiger Šposseß plieb und, wo die sach uff ksl. Mt. bevelch zu weiter handlung kemen, wolten dieselben merern bericht geben.

    Entgegen commissarien: Ir fstl. Gn. hetten tragenden bevelch vermog der commission vernomen. Wo nun sein fstl. Gn. etwaß weiter antragen lassen wolt, gebetten, daß sein fstl. Gn. dardurch und auch, sie, die commissarien, mue zu uberheben, schriftlich zu ubergeben.

    Und Mgf. Jorg abermals biten lassen, ksl. Mt., uff daß zwischen allen theilen gleichheit gehalten wurde, seiner fstl. Gn. antragen zu entdecken und daß bescheen [ansynnen?], ir verrer notturft in schrift zu stellen, das weren sein fstl. Gn. unbeschwerlich, als auch daß bescheen laut beyverwarts begriffs mit D bezeichnet. Welcher furtrag hochgedachtem Hg. Ottheynrichen furgehalten, waß sich nun sein fstl. Gn. entgegen haben vernemen lassen, daß bryngt der anhang itzt gemelts von Mgf. Jorgen wegen ubergeben schrift mit sich4.

    ŠUff Freitag nach Exaudi [1541 Juni 3].

    Ist uff bescheen der commissarien ersuechen mein gnediger furst und herr, Hg. Heinrich von Braunschweigkh und Lunennburg erschienen und nach geburlicher furhaltung, inmassen beiden vorgemelten fursten gescheen, sambt dem anhang, daß diese sach nit in clagweiß antzuhoren, sonder allein bericht ainzunemen und ksl. Mt. zu verstendigen.

    Hat sein fstl. Gn., sovil die haubtsach berurt, mundlich lassen furtragen, wie es beyubergebner summarius, mit E bedeutet, mitbryngt. Welchs furbryngen dann hochgedachtem Mgf. Jorgen von Branndenburg antzeigt und sein fstl. Gn. dargegen lassen vermelden, daß dann an Hg. Heynrichen von Braunschweig fur baß gelangt, wie in nechst angezogen summario davon geschrieben ist, mit F und G bemerckt. Daruff die commissarien sich vernemen lassen, sie wolten die sach besichtigen und sich verrer vermog der commission halten5.

    ŠUnd als die röm. ksl. Mt., unser allergnedigster herr, hochgemelten meinen gnedigsten, gnedigen und gunstigen herrn uff der verordneten meins gnedigen fursten und herrn Hg. Ruprechts Pfgf. bey Rhein, Hg. in Beiern und Gf. zu Veldentz, zu diesem reichstag bitten irrung halben, so sich des stants und session halben zwischen inen und auch meins gnedigen fursten und herns, Hg. Heynrichens zu Sachssen etc., verordnetten erhelt, wie vor steet, handlung zu pflegen, uffgelegt, haben ir fstl. Gn., Gn. und G. gedachts Hg. Ruprechts verordnetten gehort, die mit der kurtz zu melden furbracht, wie beyliegend uffzeichnus, mit H bemalet, ungeverlich ußweist6.

    ŠDemnoch die commissarien bemelts Hg. Heynrichs von Sachssenn am abend Johannis Baptiste [1541 Juni 23] thun berueffen und inen solchs furhalten. Die dargegen under anderm sich horn lassen, daß inen nit wolt geburn, nachdem Hg. Hannß Ernst von Sachssenn seine verordnete auch alhie hett, one dieselben eintzulassen, und nach allerley reden und widerreden abgeschieden, uff Johannis Baptiste [1541 Juni 24] frue zu 6 uhrn widerumb zu erscheynnen und uff vermelt Hg. Ruprechts vermeint beclagen sich der gepur ksl. Mt. zu underthenigkait zu beweisen.

    Welche obgemelts tags und stund vor hoch vilgedachten meyn herrn, den commissarien, sambt Hg. Hanns Ernnst verordnetten erschienen und mundlich nachgemelt meynung ungeverlich furgetragen: Das es were zwischen Pfaltz und Sachssenn mit alter also herkhommen, daß der elteste under inen in allen reichssachen und -handlungen yedesmals den vorsitz gehabt und darnach die andern auß beiden obgemelten churfurstlichen heusern geborn wechselweiß gevolget, wie dann solchs bey weylunt Hg. Albrechtenn und hernachmals Hg. Jorgenn von Sachssenn selgen herkhommen und unwidersprechlich gebraucht und also uff hochgedachte ire gnedig fursten, Hg. Heynrich und Hg. Hannß Ernnsten, kommen und ererbt und des in possession gewest und noch. Und wiewoll von den Hgg. von Beiern deshalben etlich mall etlich unruewigung gethann, aber unfruchtbar erschiennen. Des unangesehen hetten sich die gemelten Hg. Ruprechts verordnetten diß reichtags understanden, an irer possession und ruewigen gewehr zu verunruewigen, daß inen nit unbillich in bedacht beider irer fursten freundschaft zu gemuett gangen und aber inen, den verordnetten rethen, nit gezemen, iren gnedigen Ff. zu Sachssen ichts entziehen zu lassen, hetten sie sich deswegen gespert und truegen nit zweiffel, daß gedachten verordneten Hg. Ruprechts angemasten clag gar one nott gewesen, dann sie gestunden gar nit, das Pfgf. Ruprecht sein session vor Sachssen habe, mocht auch nit dargethann werden, das sich weder sein vorfarn noch ehr in der personn noch ire rethe des ye understanden, truegen sein hierumb nit wenig befrembdens, mit bitt, mein gnedigsten, gnedig und gunstig herrn commissarien wolten bey ksl. Mt. verbitten, daß sie, obgedachte sechssiche rethe, bey der session wie von alter plieben und die rethe Hg. Heynrichs als des eltesten uber aller geschickten der Hgg. von Beiern (der fursten halben hett es dieser zeit nit streit) und alßdann hernach des eltisten abwesenden Hg. von Beiern potschaft in reichssachen steen, geen und aller ding verrer unverhindert sitzen zu lassen, und darnach Hg. Hannß Ernsten, mit angehefter, schuldiger und geburlicher erbietung. Und damit vilgedachte mein hern, die commissarien, befunden, daß sie nichts unbillichs suchten, so ubergaben sie alßbaldt ein abschrift eynner suplication, so weylunt hochgedachter Hg. Jorg von Sachssen seliger gedechtnus gerurter, stritigen session halben regierender röm. ksl. Mt. jungst gehaltens reichstags Šalhie hette ubergeben, als die hieneben mit I bezeichnet befunden7. Daruff die commissarien inen geantwort und erbotten zu volnfarn, wie innen vermog der commission geburt. Und die gedachten verordnetten weiter vermeldet, daß sie nit allein beten, wie obsteet, mit Hg. Ruprechts geschickten, sonder aller ander abwesender Hgg. von Baiern verordnetten zu handeln und zu verschaffen.

    Dann als di ksl. Mt. auf des stifts Freisingen gesandten bitlich anlangen den herrn commissarien bevolhen, daß sie zwischen ime und des Bf. zu Munster geschickten irer irrung halben der session auch solten handlung furnemen8, in dem soll und wirt an irn fstl. Gn., Gn. und G. kain mangel erscheynnen.

    Welchs alles ir fstl. Gn., Gn. und G. euch meinen gebietenden herrn, röm. ksl. Mt., unsers allergnedigsten herrns, verordnetten bescheenem begern nach fur relation in aller underthenigkait und freundlich dißmalls nit haben wollen verhalten9. Actum am tag Johannis Baptiste anno etc. 41.

    «Nr.240 Schiedsspruch der Reichsstädte im Sessionsstreit zwischen den Städten Aachen und Köln – Regensburg, 1541 Juli 18 »

    A  Köln HASt, Köln und das Reich 78, fol. 54r–55v (Kop.).

    B  koll. Köln HASt, Köln und das Reich 82, unfol. (Kop.).

    C  koll. Köln HASt, Köln und das Reich 78, fol. 56r–57r (Kop.).

    ŠNachdem sich etliche jar here irrung und spenne zwischen unsern frunden, burgermeistern und rathe der statt Collen ains und burgermeister und rathe des koniglichen stuls und statt Ach anderthails, der session halben uff der reinischen panckh under den erbaren frei- und reichsstetten gesanten uff vill vergangen reichs- und stettdagen erhalten, derhalben den gesanten zu baiden thailen uffgelegt, ire gerechtigkait in namen irer oberen den gesanten aller erbaren frei- und reichsstetten botschaften anzuzaigen, welchs dann uff vergangen stettdage zu Franckfurt im jar 39 beschehen und daßmall verabschidet, das sich die gesante botschaften obgemelt von wegen irer obern sich uff mittelwege bedencken wolten, umb baide partheyen in der gutligkait fruntlich und lieblich, doch mit baider partheien willen und wissen zu entschaiden, so haben die gesanten der erbaren frei- und reichsstett botschaften uff gegenwurtigem reichsdage sulliche handelung vor die haindt genomen, erwegen und sich uff diesen mittelwege verglichen: Dweil die statt Collen in allen reichsabschiden bißhere im vorseß befunden, daß dann ainer gesanter von Colln vorane auf der reinischen panckh und ainer von Ache darnach sitzen und gefragt werden soll, und im fall meher dann ainer zukunftigh zum reichs- oder stettdagen von baiden stetten obgemelt verordent wurden, so soll ainer von Collen vur ainen van Ach darnach und dan wider ainer von Collen und Ache darnacha gefragt werden und sitzen und so vortane, wievill personen von jeder statt abgefertiget weren. Doch mit dem underschreiben der reichs- und stattdagenabschiden soll es, wie bißhere gepreuchlich, die statt Collenn vor und Ach darnach gesatztb werden. Und versehen sich der erbarer frei- und reichsstett botschaften, daß hirmit solt vurbaß zwischen den stetten Collen und Ach gute nachpurschaft und freuntschaft erhalten werden und daß auch die jetzige gesanten diß vorgeschlagen mithel sich nit werden beschweren, sonder sollichs, an ire obern zu gelangen, annemen, damit zukunftigh in rathschlegen andere gemainer reichsstett botschaften in iren obligenden gescheften nit verhindert, sonder ruehe, fruntlickhait und friden zwischen inen erhalten werde. Gehandelt und verabschidet und diß idem thail aine copie gleichlauttent mitgeben uff dem reichsdage zu Regenspurg im jar unsers herren 1541 jar am 18. dagh des monatz Julii.

    «Nr.241 Eingabe der Gesandten Hg. Heinrichs und Hg. Johann Ernsts von Sachsen an den Kaiser – Regensburg, 1541 Juli 22 »

    Dresden HStA, 10024 GA, Loc. 10183/06, Instruction auf den gegen Regensburg angesetzten Reichstag und andere [...], fol. 40r–41v (Konz.); ÜS v. a. Hd. fol. 40r: Handlung der session anno etc. 41.

    ŠEuer röm. ksl. Mt. vorordenten comissarien haben wir jungst mundtlich, auch schriftlich vorbracht, welchergestalt es der session halben zwuschen den churfurstlichen heußern Phaltz und Sachssen herkomen und nemlichen, das der eldiste furste derselbigen heußer in reichsstande und session den vortrit gehabt und die andern wechselsweyße gesessen, das es auch also bei leben Hg. Albrechts und vulgende Hg. Georgen zcu Sachssen hochloblicher gedechtnus gehalten, wi dan des in der ubergebenen schrift vil felle angezceigt, und dieweil dan Hg. Haynrich zcu Sachssen, unser gnediger herr, under allen fursten obberurter beydera churfurstlichen heußer itzo der eldist ist, haben wir uns vorsehen, euere röm. ksl. Mt. werde genedigst einsehung gethan haben, dormit sein fstl. Gn., bdergleichen auch Hg. Johans Ernst zcu Sachssen–b bey irer geburlichen session, inmassen solchs bey ihrer fstl. Gn. vorfarn und brudern herkommen, auch weren gehanthabt worden. Wir wissen aber euerer ksl. Mt. nicht zcu vorhalten, das sich cHg. Wilhelms, auch anderer–c fursten von Peyern rete heutiges tags abermals understanden, uns von wegen hochbenanter unserer gnedigen hern an yrer geburenden session zcu vorhindern1. Dan nachdeme wir uns derselbigen ordentlich session gehalden, ist Hg. Wilhelms rat Dr. Eck an einem andern ort aufgestanden und sich uber uns gesezt. Deme haben auch ezliche andere peyerische gesanten gevolget und sich, alle beynenander zcu sizen, angemast zcu lauterer neuerung, dan wir halten es dorvor, das kein unparteiischerd man sey, der sagen wirt, das solchs also vor alders herkomen, dan es haben sich die Hgg. von Peyern und auch irer fstl. Gn. gesanten des also hibevor nihe angemast, ane wes sich ire fstl. Gn. itzo, nemlich wi wir horen zcur neuerung und vormeinlicher vordruckung des haußes zcu Sachssen gerechtikeyt, voreyniget haben sollen.

    ŠDieweil wir aber durch solch neuerlich vornemen als die gesanten hochgedachtere unserer gnedigen herrn aus deme furstenrat gedrungen, do uns dan als den dynern nicht geburen will, mit begebung irer fstl. Gn. gerechtikeyt zcu sitzen, und aber euere röm. ksl. Mt. genedigst zcu erachten, obwolh hochermelte unsere gnedigen herren zcu allem euerer ksl. Mt. unde deme hl. reich geburenden gehorsam ganz underthenigst gewilliget, fdas doch iren fstl. Gn.–f zcum beschwerlichsten fallen wil, dasjenigeg, ßo yr fstl. Gn. aber [= oder] derselbig gesanten aus unschidlicher vorhinderung der beyerischen reteh nicht konnen aber mogen neben andern beratschlagen, zcu leisten, zcu tragen und zcu volstrecken helfen. so bytten wir zcum underthenigisten, euere röm. ksl. Mt. wolle ane lengern aufzugk solche beschwerung abwenden und uns anstat beyderi unserer gnedigen herren bey yrer fstl. Gn. und derselbigen vorfarn althergebrachten session schuzen und hanthabenj, damit wir neben andern des reichs obligende sachen mogen beratschlagen helfen und durch obberurten, neuerlichen wegk dorvon nicht gedrungen werden, kdan dis wolt unseren gnedigen herren in die lenge und dergestalt untreglich sein–k. Datum Regensburgk, Freyttags am tage Marie Magdalene im 41. jhare.

    «Nr.242 Supplikation der Wetterauer Grafen an den Kaiser – o. Ort, o. Datum »

    Wiesbaden HStA, Abt. 339 Nr.762, fol. 78r–78v (Kop.).

    Allergnedigster her! Wiewol vor vielen jarn und lang herbrachtem brauch die graven im reich von keysern und konigen zu yeden gemeinen reichstagen beschrieben und dan auß denselben graven zwo person, nemlich eine von oberlendischen und die ander von niderlendischen im reichsraith zugelassen, dero yeder im raith gefragt worden und sein stimm gegeben, darzu ir einer yedesmal in außschussen verordnet worden, etwan die beide, dan ir einer die reichsabschidt versiegelt haben, wie solchs zu beweissen und auß vielen gehalten reichshandlungen und derselben abscheidten offentlich und clerlich zu sehen und zu finden ist, so wirt doch solchem lang herbrachtem brauch zugegen uff Šdissem reichstag in der umbfrag derhalben neuerung furgenomen, das nit mer dan ein grave von aller graven wegen gefragt, dardurch dem gemeinen gravenstandt ein stimme entzogen und sie also an irer altern und irem wolherbrachten beseß und brauchs on ire verschuldung geringert und verhindert werden, welchs inen zu beschwerung und nachteil gelangt. Ruffen demnach euer ksl. Mt. als ire ordenliche oberckeit an, in allerhochster underthenigkeit bittende, euere Mt. wollen allergnedigst verschaffen und bevelhen, das die graven bey obgemeltem irem herkomen gelassen und dawider uff dissem, auch kunftigen reichstagen nicht beschwert oder durch solche neuerung von altem brauch gefurt, abgetrungen oder ußgeschlossen werden. Das begern sie umb euere ksl. Mt. als gehorsamen graven und diener in hochster underthenigkeyt zu verdienen1.

    «Nr.243 Eingabe Bgf. Heinrichs von Plauen an den Kaiser – Regensburg, o. Datum »

    Wien HHStA, RK Kleinere Reichsstände 354 Meißen, fol. 99r–100v (Kop.); AV fol. 100v: Ist bewilligt wie begert. Actum in consilio imperiali, 20. Julij anno 41.

    Demnach euer ksl. Mt. sunder zweifels genedigest wissen tragen, in was mahssen ich underthenigest bey verschienem reichstag zu Augspurg gebethen, euer ksl. ŠMt. wolten gnedigst verfugen lassen, das mir mein standt als einem burggraffen des hl. reichs gegeben wurde. Dieweil es aber bey dem beschlus des reichstages geschehen, habe ich gleichwoll meyn session nicht erlangt, wiewoll euer ksl. Mt. derhalben gnedigsten bevelich gethan, sintmahl der ich zu diesem reichstag auch nicht erfordert, so kan ich nicht anders vernehmen, sunder do ich solchs stilschweigent uberging, es mochte mir dordurch diser und zukunftiger zeit hindernus vorfallen wollen. Derwegen ist an euer ksl. Mt. meyn underthenigest bitten, nachdem es abermahls bey volendung des reichstags ist, euer ksl. Mt. wolten mir des ein schein unter euer ksl. Mt. insigel, das mir sollichs, das ich bey zeitten euer ksl. Mt. regirung mein standt auf den reichstagen nicht gehalten, ane nachteil sein und bey kunftigen mir mein session gegeben soll werden, gnedigest geben lassen. Auch ist an euer ksl. Mt. mein underthenigest bitten, euer ksl. Mt. geruchen gnedigest in derselben cantzley zu befelen lassen, damit ich zu den reichstagen kunftiglich beschrieben und gefordert wurde etc. Das will ich uber die schuldige pflicht umb euer ksl. Mt. ungespart meynes vermogens underthenigest verdienen1.