Deutsche Reichstagsakten  ‹  Der Reichstag zu Regensburg 1541
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Inhaltsverzeichnis

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Vorwort des Abteilungsleiters

Vorwort des Abteilungsleiters

Vorwort des Bearbeiters

Vorwort des Bearbeiters

Abkürzungen und Siglen

Abkürzungen und Siglen

Quellen- und Literaturverzeichnis

Einleitung

I. Organisation, Vorbereitung und Eröffnung des Regensburger Reichstages

I. Organisation, Vorbereitung und Eröffnung des Regensburger Reichstages

  • Nr.1 Ausschreiben Karls V. an Kf. Albrecht von Mainz – Brüssel, 1540 September 14
  • Nr.2 Kämmerer und Rat von Regensburg an Karl V. – Regensburg, 1540 Dezember 11
  • Nr. 3 Ausschreiben Frankfurts zum Städtetag in Regensburg – Frankfurt, 1540 Dezember 21
  • Nr.4 Kaiserliches Geleit für die protestantischen Stände – 1541 Januar
  • Nr.4a Kaiserliches Geleit für Kf. Johann Friedrich von Sachsen und Lgf. Philipp von Hessen zum Regensburger Reichstag – Luxemburg, 1541 Januar 3
  • Nr.4b Eingabe der protestantischen Gesandten an Granvelle – Worms, 1541 Januar 13
  • Nr.4c Kaiserliches Geleit für die protestantischen Stände zum Regensburger Reichstag in der Fassung der in Worms vertretenen protestantischen Gesandten – o. Ort, [1541 Januar 13]
  • Nr.4d Kaiserliches Geleit für Kf. Johann Friedrich von Sachsen, Lgf. Philipp von Hessen und ihre Religionsverwandten zum Regensburger Reichstag – Speyer, 1541 Januar 26
  • Nr. 4e Stellungnahme von protestantischer Seite zum kaiserlichen Geleit vom 26. Januar 1541 – o. Ort, [1541 nach Januar 26]
  • Nr. 5 Akten zur Verwaltung des Erbmarschallamtes
  • Nr.5a Wolf von Pappenheim und seine Brüder und Vettern an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – o. Ort, 1541 Januar 7
  • Nr.5b Sixtus Sommer an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – o. Ort, 1541 Februar 2
  • Nr. 5c Sixtus Sommer an Kg. Ferdinand – o. Ort, 1541 Februar 10
  • Nr.5d Wolf von Pappenheim an Karl V. – o. Ort, o. Datum [1541]
  • Nr.5e Wolf von Pappenheim, seine Brüder und Vettern an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – o. Ort, 1541 September 1
  • Nr.6 Karl V. an Granvelle – Saarburg, 1541 Januar 15
  • Nr.7 Naumburger Abschied des Schmalkaldischen Bundes – Naumburg, 1541 Januar 16
  • Nr. 8 Bericht über die Beendigung des Wormser Kolloquiums – [Worms, 1541 Januar 18]
  • Nr. 9 Wormser Abschied – Worms, [1541 Januar 18]
  • Nr.10 Abschied der Gesandten der protestantischen Stände – Worms, 1541 Januar 18
  • Nr.11 Karl V. an Kf. Albrecht von Mainz – Speyer, 1541 Januar 19/31
  • Nr. 12 Gutachten für die kaiserliche Regierung zur Vorbereitung des Regensburger Reichstages – o. Ort, [1541 vor Januar 28]
  • Nr. 13 Kaiserliche Gnadenerklärung für Lgf. Philipp von Hessen – Speyer, 1541 Januar 24
  • Nr. 14 Kaiserliches Mandat über die Suspension der anhängigen Kammergerichtsprozesse in Religionssachen und der Achtexekution gegen Goslar und Minden – Speyer, 1541 Januar 28
  • Nr.15 Intervention Karls V. im Konflikt zwischen Hg. Heinrich d. J. von Braunschweig-Wolfenbüttel und der Stadt Braunschweig – Heidelberg, 1541 Februar 6
  • Nr.15a Instruktion Karls V. für Christoph Kegel zu einer Werbung bei Hg. Heinrich – Heidelberg, 1541 Februar 6
  • Nr.15b Karl V. an Hg. Heinrich – Heidelberg, 1541 Februar 6
  • Nr.15c Statthalter und Räte zu Wolfenbüttel an Karl V. – [Wolfenbüttel], 1541 Februar 19
  • Nr.16 Karl V. an Ebf. Ernst von Salzburg – Regensburg, 1541 März 1
  • Nr.17 Vortrag Hg. Wilhelms IV. von Bayern vor dem Kaiser – [Regensburg, 1541 März 2]
  • Nr. 18 Protokollarische Aufzeichnung zur Audienz für die bayerischen Herzöge bei Karl V. – Regensburg, [1541 März 2]
  • Nr.19 Memoire Kg. Ferdinands zur Festlegung des Beratungsprogramms für den Regensburger Reichstag – Wien, 1541 März 3
  • Nr.20 Entwurf Kg. Ferdinands für das Beratungsprogramm und die Proposition zum Regensburger Reichstag – o. Datum [1541 vor März 6]
  • Nr.21 Vorschlag Kg. Ferdinands zur Ergänzung des Beratungsprogramms für den Regensburger Reichstag – o. Datum, [1541 vor März 6]
  • Nr.22 Memoire Kg. Ferdinands für Karl V. zur Vorbereitung des Regensburger Reichstages – o. Ort, [1541 nach März 6]
  • Nr.23 Kaiserliche Verordnung über den Lebensmittelverkauf während des Regensburger Reichstages – Regensburg, 1541 März 10
  • Nr.24 Erlass über die Sicherung der öffentlichen Ordnung, die Gastronomie und den Handel in Regensburg für die Zeit des Reichstages – Regensburg, 1541 März 10
  • Nr.25 Bayerische Eingabe an Kard. Contarini gegen die kaiserliche Kolloquiumspolitik – [Regensburg, 1541 März 29]
  • Nr. 26 Weisungen des Kaisers an Pfgf. Friedrich – Regensburg, [1541 Ende März]
  • Nr.27 Gutachten zur Vorbereitung der Proposition – Regensburg, o. Datum [März/April Anfang]
  • Nr.28 Bayerische Eingabe an den Kaiser und Kard. Contarini – [Regensburg], 1541 April 2
  • Nr.29 Proposition Karls V. zum Regensburger Reichstag – Regensburg, 1541 April 5
  • Nr. 30 Entwurf für die kaiserliche Proposition zum Regensburger Reichstag – Regensburg, o. Datum
  • Nr.31 Entwurf für die kaiserliche Proposition – Regensburg, o. Datum
  • Nr.32 Entwurf für die kaiserliche Proposition – Regensburg, o. Datum
  • Nr. 33 Rechtfertigungsschrift Karls V. zur Widerlegung reichsinterner Kritik an seiner Regierungsführung – [Regensburg, 1541 nach April 5]
  • II. Instruktionen und Vollmachten

    II. Instruktionen und Vollmachten

  • II,1 Instruktionen
  • II,2 Vollmachten
  • III. Protokolle und Tagebücher

    III. Protokolle und Tagebücher

  • III,1 Protokolle und protokollarische Berichte
  • III,2 Tagebücher
  • IV. Die Verhandlungen über Religion, Friede und Recht

    IV. Die Verhandlungen über Religion, Friede und Recht

  • IV,1 Von der Proposition bis zum Ende des Religionskolloquiums
  • IV,2 Vom Ende des Kolloquiums bis zum Reichsabschied
  • V. Die Verhandlungen über die Türkenhilfe

    V. Die Verhandlungen über die Türkenhilfe

  • V,1 Die Verhandlungen der altgläubigen Kurfürsten und Fürsten und der protestantischen Stände mit Kaiser und König über die TürkenhilfechV1
  • V,2 Die Verhandlungen der altgläubigen Reichsstädte über die Türkenhilfe und ihr Konflikt mit den altgläubigen Ständen über ihre Session und Stimmführung
  • V,3 Bestallungsmodalitäten für das Führungspersonal zur eilenden Türkenhilfe
  • VI. Akten zum Konflikt zwischen Karl V. und Hg. Wilhelm V. von Jülich-Kleve-Berg um das Herzogtum Geldern

    VI. Akten zum Konflikt zwischen Karl V. und Hg. Wilhelm V. von Jülich-Kleve-Berg um das Herzogtum Geldern

  • Nr.222 Karl V. an Hg. Wilhelm V. von Jülich – Speyer, 1541 Januar 24
  • Nr. 223 Karl V. an die Stände von Geldern und Zutphen – Speyer, 1541 Januar 22
  • Nr.224 Erklärung Hg. Wilhelms V. von Jülich zum Zitationsschreiben Karls V. vom 24. Januar 1541 – Regensburg, 1541 März 29
  • Nr. 225 Eingabe der Gesandten Hg. Wilhelms V. von Jülich an Pfgf. Friedrich – Regensburg, 1541 Mai 10
  • Nr.226 Entschuldigung Hg. Wilhelms V. von Jülich für sein Fernbleiben vom Reichstag – Regensburg, [1541 Juni]
  • Nr.227 Bericht über den Vortrag des Kaisers über die Geldernfrage vor dem Plenum des Reichstages – Regensburg, 1541 Juli 3
  • Nr.228 Eingabe der Gesandten Hg. Wilhelms V. von Jülich an die Reichsstände – Regensburg, [1541 nach Juli 3]
  • Nr. 229 Protokoll zur Audienz Pfgf. Friedrichs für die Gesandten der Stände von Geldern und Zutphen – Regensburg, 1541 Juli 7
  • Nr. 230 Bericht über den Vortrag der Supplikation Hg. Wilhelms V. von Jülich im Kurfürstenrat, im Fürstenrat und vor den Gesandten der altgläubigen Reichsstädte sowie vor den protestantischen Reichsständen – Regensburg, 1541 Juli 15
  • Nr.231 Eingabe der Gesandten Hg. Wilhelms V. von Jülich an die Reichsstände – Regensburg, 1541 Juli 15
  • Nr. 232 Protokoll der Verhandlungen über die Geldernfrage auf dem Reichstag – Regensburg, 1541 Juli 19–25
  • Nr.233 Supplikation der Reichsstände an den Kaiser wegen des Konflikts um Geldern – Regensburg, [1541 Juli 21]
  • Nr. 234 Memorial für die Beantwortung der Supplikation der Reichsstände zugunsten Hg. Wilhelms V. von Jülich – [Regensburg, 1541]
  • Nr.235 Eingabe der Gesandten Hg. Wilhelms V. von Jülich an die Reichsstände – Regensburg, 1541 Juli 25
  • VII. Sessionsstreitigkeiten

    VII. Sessionsstreitigkeiten

  • Nr.236 Akten zum Sessionsstreit zwischen den Gesandten des Bf. Franz von Münster, Osnabrück und Minden und dem Gesandten des Hochstifts Freising
  • Nr.236a Supplikation der Gesandten des Bf. Franz von Münster, Osnabrück und Minden an Kaiser und Reichsstände – Regensburg, o. Datum
  • Nr.236b Supplikation der Gesandten des Bf. Franz von Münster, Osnabrück und Minden an die Reichsstände – Regensburg, o. Datum
  • Nr.236c Gegendarstellung des Gesandten des Hochstifts Freising – Regensburg, o. Datum
  • Nr.236d Erläuterung zum Sessionsanspruch Bf. Heinrichs III. von Freising – o. Ort, o. Datum
  • Nr.236e Gegendarstellung der Gesandten des Bf. Franz von Münster, Osnabrück und Minden – Regensburg, o. Datum
  • Nr.236f Erläuterung zum Sessionsstreit zwischen dem Bf. Franz von Münster, Osnabrück und Minden und dem Bf. Heinrich III. von Freising – o. Ort, o. Datum
  • Nr.237 Kaiserliches Dekret für den Ebf. Ernst von Salzburg wegen der Session – Regensburg, 1541 April 3
  • Nr. 238 Notariatsinstrument des Notars Georg Marperger über die Protestation der Gesandten Bf. Konrads IV. von Würzburg in Sachen Session – Regensburg, 1541 April 9
  • Nr.239 Bericht über die Verhandlungen der Schiedskommission zum Sessionsstreit zwischen verschiedenen Ständen – Regensburg, 1541 Juni 24
  • Nr.240 Schiedsspruch der Reichsstädte im Sessionsstreit zwischen den Städten Aachen und Köln – Regensburg, 1541 Juli 18
  • Nr.241 Eingabe der Gesandten Hg. Heinrichs und Hg. Johann Ernsts von Sachsen an den Kaiser – Regensburg, 1541 Juli 22
  • Nr.242 Supplikation der Wetterauer Grafen an den Kaiser – o. Ort, o. Datum
  • Nr.243 Eingabe Bgf. Heinrichs von Plauen an den Kaiser – Regensburg, o. Datum
  • VIII. Supplikationen

    VIII. Supplikationen

  • VIII,1 Beschwerden der schmalkaldischen Verbündeten über die jurisdiktionelle Praxis des Reichskammergerichts
  • VIII,2 Konflikte zwischen den schmalkaldischen Verbündeten und ihrem Anhang mit Hg. Heinrich d. J. von Braunschweig-Wolfenbüttel
  • VIII,3 Intervention einiger Fürsten zugunsten Hg. Wilhelms von Braunschweig-Wolfenbüttel
  • VIII,4 Die Bemühungen Bf. Valentins von Hildesheim um die Restitution seines Hochstifts und die Abwehr gewalttätiger Übergriffe
  • VIII,5 Auseinandersetzungen um die Reichsstandschaft geistlicher Stände
  • VIII,6 Die Auseinandersetzungen um die Reichsstandschaft der Stadt Mühlhausen in Thüringen
  • VIII,7 Das Hilfsgesuch Hg. Karls III. von Savoyen
  • VIII,8 Die Bemühungen um Aufhebung bzw. Suspension der Reichsacht gegen Hg. Albrecht von Preußen
  • VIII,9 Eingaben des Reichskammergerichts an Kaiser und Reichsstände
  • VIII,10 Anträge auf Ringerung der Reichsanschläge
  • VIII,11 Religions- und kirchenpolitische Konflikte
  • VIII,12 Rechtliche Differenzen und jurisdiktionelle Probleme
  • VIII,13 Münze
  • VIII,14 Sonderrechte und Privilegien
  • VIII,15 Ausstehende Besoldungen
  • VIII,16 Kriminalfälle und Schuldsachen
  • VIII,17 Varia
  • IX. Varia

    X. Korrespondenzen

    X. Korrespondenzen

  • Nr.401 Kg. Ferdinand an Karl V. – Hagenau, 1540 Juli 29
  • Nr. 402 Karl V. an Kg. Ferdinand – Den Haag, 1540 August 10
  • Nr. 403 Karl V. an Kg. Ferdinand – Utrecht, 1540 August 19
  • Nr.404 Karl V. an Kg. Ferdinand – Brüssel, 1540 September 2
  • Nr. 405 Kg. Ferdinand an Karl V. – Wiener Neustadt, 1540 September 6
  • Nr.406 Kg. Ferdinand an Karl V. – Wiener Neustadt, 1540 September 13
  • Nr.407 Karl V. an Kg. Ferdinand – Brüssel, 1540 Oktober 3
  • Nr. 408 Kg. Ferdinand an Karl V. – Wiener Neustadt, 1540 Oktober 18
  • Nr.409 Cornelius Schepper an Granvelle – Brüssel, 1540 Oktober 26
  • Nr.410 Bericht über die Ausführungen Sieberts von Löwenberg gegenüber Cornelius Schepper – [Brüssel, 1540 Ende Oktober]
  • Nr.411 Antwort Karls V. auf die Werbung des hessischen Gesandten Siebert von Löwenberg – o. Ort, 1540 Oktober 28
  • Nr. 412 Abt Gerwig von Weingarten an [Abt Wolfgang von Kempten] – o. Ort, 1540 Oktober 29
  • Nr. 413 N. N. an Jakob Sturm und Mathis Pfarrer – o. Ort, [1540 nach November 6]
  • Nr.414 Bf. Sigismund von Merseburg an Karl V. – Merseburg, 1540 November 16
  • Nr.415 Die kursächsischen Räte an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Worms, 1540 November 14
  • Nr.416 Kf. Johann Friedrich von Sachsen und Lgf. Philipp von Hessen an Karl V. – o. Ort, 1540 November 23
  • Nr.417 Lgf. Philipp von Hessen an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Zapfenburg, 1540 November 28
  • Nr.418 Kg. Ferdinand an Karl V. – Wiener Neustadt, 1540 Dezember
  • Nr.419 Lgf. Philipp von Hessen an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Zapfenburg, 1540 Dezember 2
  • Nr.420 Kf. Johann Friedrich von Sachsen und Hg. Heinrich von Sachsen an den Kaiser – o. Ort, 1540 Dezember 3
  • Nr. 421 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an Wolf von Pappenheim – Torgau, 1540 Dezember 6
  • Nr. 422 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an Franz Burchard – Torgau, 1540 Dezember 6
  • Nr.423 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an Hans von Dolzig und Franz Burchard – Weidenhain, 1540 Dezember 10
  • Nr.424 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an Lgf. Philipp von Hessen – Torgau, 1540 Dezember 12
  • Nr.425 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an Lgf. Philipp von Hessen – Lochau, 1540 Dezember 15
  • Nr. 426 Lgf. Philipp von Hessen an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Friedewald, 1540 Dezember 17
  • Nr. 427 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an Gregor Brück – Lochau, 1540 Dezember 21
  • Nr.428 Hans von Dolzig und Franz Burchard an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Worms, 1540 Dezember 23
  • Nr.429 Hans von Dolzig an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Worms, 1540 Dezember 24
  • Nr.430 Gregor Brück an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Naumburg, 1540 Dezember 27
  • Nr.431 Gregor Brück an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Naumburg, 1540 Dezember 28
  • Nr.432 Hans von Pack und Gregor Brück an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Naumburg, 1540 Dezember 31
  • Nr.433 Die kursächsischen Gesandten an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Naumburg, 1541 Januar 4
  • Nr.434 Die kursächsischen Gesandten an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Naumburg, 1541 Januar 4
  • Nr.435 Gregor Brück an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Naumburg, 1541 Januar 4
  • Nr.436 Franz Burchard an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Worms, 1541 Januar 4
  • Nr. 437 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an seine Gesandten in Naumburg – Torgau, 1541 Januar 7
  • Nr.438 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an seine Gesandten in Naumburg – Torgau, 1541 Januar 9
  • Nr.439 Die kursächsischen Gesandten an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Naumburg, 1541 Januar 9
  • Nr.440 Hans von Pack und Gregor Brück an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Naumburg, 1541 Januar 9
  • Nr.441 Martin Bucer an [Kf. Joachim II. von Brandenburg] – Worms, 1541 Januar 10
  • Nr. 442 Granvelle an Karl V. – [Worms, 1541 Januar 10]
  • Nr. 443 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an seine Gesandten in Naumburg – o. Ort, 1541 Januar 10
  • Nr.444 Granvelle an Karl V. – [Worms, 1541 Januar 11]
  • Nr. 445 Bgm. und Rat von Goslar [an die Gesandten der Reichsstädte auf dem Städtetag in Regensburg] – Goslar, 1541 Januar 12
  • Nr. 446 Granvelle an Karl V. – [Worms, 1541 Januar 14]
  • Nr.447 Hans von Dolzig und Franz Burchard an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Worms, 1541 Januar 14
  • Nr.448 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an seine Gesandten in Naumburg – Torgau, 1541 Januar 14
  • Nr.449 Gf. Friedrich von Löwenstein und H. zu Scharfeneck an Karl V. – Löwenstein, 1541 Januar 14
  • Nr. 450 Bericht über die Verhandlungen mit den Stimmständen des Schmalkaldischen Bundes und den übrigen Verbündeten über die Frage eines Bündnisses mit Frankreich auf dem Naumburger Bundestag – o. Ort, [1541 nach Januar 14]
  • Nr. 451 Kg. Christian III. von Dänemark an seine Gesandten zum Regensburger Reichstag – Kloster Sorø, 1541 Januar 20
  • Nr. 452 Karl V. an Kg. Ferdinand – Speyer, 1541 Januar 22
  • Nr.453 Gregor Brück an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Wittenberg, 1541 Januar 23
  • Nr. 454 Gregor Brück an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Wittenberg, 1541 Januar 25
  • Nr.455 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an seine Gesandten in Worms – Lochau, 1541 Januar [26]
  • Nr.456 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an Hg. Wilhelm V. von Jülich-Kleve-Berg – Lochau, 1541 Januar 28
  • Nr.457 Kf. Johann Friedrich von Sachsen und Lgf. Philipp von Hessen an Mgf. Georg von Brandenburg-Ansbach und Mgf. Albrecht Alkibiades von Brandenburg-Kulmbach, mut. mut. an Bgm. und Rat von Nürnberg – o. Ort, 1541 Januar 29
  • Nr.458 Kf. Johann Friedrich von Sachsen und Lgf. Philipp von Hessen an Mgf. Johann von Brandenburg-Küstrin – o. Ort, 1541 Januar 29
  • Nr. 459 Lgf. Philipp von Hessen an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Marburg, 1541 Januar 29
  • Nr.460 Karl V. an Kgn. Maria – Speyer, 1541 Januar 31
  • Nr.461 Lgf. Philipp von Hessen an Granvelle – Marburg, 1541 Februar 1
  • Nr. 462 Kg. Ferdinand an Karl V. – Wiener Neustadt, 1541 Februar 1
  • Nr. 463 Lgf. Philipp von Hessen an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Marburg, 1541 Februar 2
  • Nr. 464 Batt von Duntzenheim an Bgm. und Rat von Straßburg – Regensburg, 1541 Februar 3
  • Nr.465 Christoph von Kreytzen an Hg. Albrecht von Preußen – Nürnberg, 1541 Februar 4/17
  • Nr.466 Morelet an Lgf. Philipp von Hessen – Straßburg, 1541 Februar 4
  • Nr.467 Morelet an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Straßburg, 1541 Februar 4
  • Nr.468 Kf. Joachim II. von Brandenburg an Luther – Cölln an der Spree, 1541 Februar 4
  • Nr.469 Hg. Ludwig X. von Bayern an Hg. Heinrich d. J. von Braunschweig-Wolfenbüttel – Landshut, 1541 Februar 5
  • Nr.470 Christoph von Taubenheim an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Regensburg, 1541 Februar 6
  • Nr. 471 Granvelle an Lgf. Philipp von Hessen – Heidelberg, 1541 Februar 7
  • Nr.472 Lgf. Philipp von Hessen an Granvelle – o. Ort, [1541 Februar 7]
  • Nr.473 Lgf. Philipp von Hessen an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Marburg, 1541 Februar 7
  • Nr. 474 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an Lgf. Philipp von Hessen – Torgau, 1541 Februar 7
  • Nr.475 Christoph von Kreytzen an Hg. Albrecht von Preußen – Ansbach, 1541 Februar 9
  • Nr.476 Lgf. Philipp von Hessen an Morelet – Marburg, 1541 Februar 11
  • Nr.477 Christoph von Taubenheim und Eberhard von der Thann an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Regensburg, 1541 Februar 13
  • Nr. 478 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an Hg. Philipp I. von Pommern-Wolgast – Wittenberg, 1541 Februar 14
  • Nr. 479 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an Lgf. Philipp von Hessen – Wittenberg, 1541 Februar 15
  • Nr.480 Lgf. Philipp von Hessen an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Wolkersdorf, 1541 Februar 16
  • Nr. 481 Lgf. Philipp von Hessen an Granvelle – Marburg, 1541 Februar 18
  • Nr. 482 Karl V. an Kgn. Maria – Nürnberg, 1541 Februar 19
  • Nr.483 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an Morelet – Torgau, 1541 Februar 21
  • Nr.484 Luther an Kf. Joachim II. von Brandenburg – [Wittenberg], 1541 Februar 21
  • Nr.485 Kf. Joachim II. von Brandenburg an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Cölln an der Spree, 1541 Februar 22
  • Nr. 486 Lgf. Philipp von Hessen an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Marburg, 1541 Februar 23
  • Nr.487 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an Lgf. Philipp von Hessen – Torgau, 1541 Februar 23
  • Nr. 488 Hieronymus Boner an Bgm. und Rat von Colmar – Regensburg, 1541 Februar 23/24
  • Nr.489 Christoph von Taubenheim und Eberhard von der Thann an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Regensburg, 1541 Februar 24
  • Nr. 490 Kg. Ferdinand an Karl V. – Wien, 1541 Februar 25
  • Nr. 491 Christoph von Taubenheim und Eberhard von der Thann an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Regensburg, 1541 Februar 26
  • Nr.492 Kf. Joachim II. von Brandenburg an Lgf. Philipp von Hessen – Cölln an der Spree, 1541 Februar 26
  • Nr. 493 Lgf. Philipp von Hessen an Granvelle – Marburg, 1541 Februar 27
  • Nr. 494 Karl V. an Kg. Ferdinand – Regensburg, 1541 Februar 28
  • Nr. 495 Wolfgang Rehlinger, Simprecht Hoser und Konrad Hel an die Geheimen von Augsburg – Regensburg, 1541 Februar 28
  • Nr.496 Lgf. Philipp von Hessen an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Marburg, 1541 Februar 28
  • Nr. 497 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an Luther, Justus Jonas, Johannes Bugenhagen, Caspar Cruciger und Melanchthon – o. Ort, [1541 Februar/Anfang März]
  • Nr. 498 Bf. Wilhelm III. von Straßburg an Karl V. – Rufach, 1541 März 2
  • Nr. 499 Wolfgang Rehlinger, Simprecht Hoser und Konrad Hel an Bgm. und Rat von Augsburg – Regensburg, 1541 März 3
  • Nr. 500 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an Lgf. Philipp von Hessen – Torgau, 1541 März 3
  • Nr. 501 Kg. Ferdinand an Karl V. – Wien, 1541 März 4
  • Nr. 502 Wolfgang Rehlinger, Simprecht Hoser und Konrad Hel an die Geheimen von Augsburg – Regensburg, 1541 März 5
  • Nr. 503 Kg. Ferdinand an Karl V. – Wien, 1541 März 6
  • Nr. 504 Die Geheimen von Augsburg an die Augsburger Reichstagsgesandten – Augsburg, 1541 März 7
  • Nr. 505 Lgf. Philipp von Hessen an Granvelle – Marburg, 1541 März 9/10
  • Nr. 506 Die hessischen Reichstagsgesandten an Lgf. Philipp – Regensburg, 1541 März 10
  • Nr. 507 Bgm. und Rat von Nürnberg an Sebald Haller – [Nürnberg], 1541 März 11
  • Nr. 508 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an Christoph von Taubenheim und Eberhard von der Thann – Eilenburg, 1541 März 11
  • Nr.509 Christoph von Taubenheim und Eberhard von der Thann an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Regensburg, 1541 März 12
  • Nr.510 Gregor Brück an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Wittenberg, 1541 März 12
  • Nr. 511 Konrad Hel an Georg Herwart – Regensburg, 1541 März 12
  • Nr.512 Lgf. Philipp von Hessen an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Ziegenhain, 1541 März 12
  • Nr.513 Christoph von Taubenheim und Eberhard von der Thann an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Regensburg, 1541 März 13
  • Nr.514 Wolfgang Rehlinger, Simprecht Hoser und Konrad Hel an Bgm. und Rat von Augsburg – Regensburg, 1541 März 15
  • Nr. 515 Jakob Sturm und Batt von Duntzenheim an Bgm. und Rat von Straßburg – Regensburg, 1541 März 15
  • Nr. 516 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an Christoph von Taubenheim und Eberhard von der Thann – Torgau, 1541 März 16
  • Nr.517 Christoph von Taubenheim und Eberhard von der Thann an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Regensburg, 1541 März 16
  • Nr.518 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an Gregor Brück – Torgau, 1541 März 16
  • Nr.519 Lgf. Philipp von Hessen an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Fulda, 1541 März 17
  • Nr.520 Bf. Wilhelm III. von Straßburg an Karl V. – Rufach, 1541 März 18
  • Nr.521 Die hessischen Reichstagsgesandten an Lgf. Philipp – Regensburg, 1541 März 18
  • Nr.522 Bf. Konrad IV. von Würzburg an die Würzburger Reichstagsgesandten – Würzburg, 1541 März 19
  • Nr.523 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an Lgf. Philipp von Hessen – Torgau, 1541 März 21
  • Nr.524 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an die sächsischen Reichstagsgesandten – Torgau, 1541 März 22
  • Nr.525 Christoph Zwicker an Bgm. und Rat von Memmingen – Regensburg, 1541 März 22
  • Nr.526 Johann von Niedbruck an Bgm. und Rat von Metz – Regensburg, 1541 März 22
  • Nr.527 Wolfgang Rehlinger an Georg Herwart – Regensburg, 1541 März 23
  • Nr. 528 Die hessischen Reichstagsgesandten an Lgf. Philipp – Regensburg, 1541 März 24
  • Nr.529 Abt Johann III. von Fulda an Pfgf. Friedrich – Fulda, 1541 März 25
  • Nr.530 Karl V. an Kg. Ferdinand – Regensburg, 1541 März 25
  • Nr.531 Lgf. Philipp von Hessen an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Nürnberg, 1541 März 25
  • Nr.532 Charles Boisot und Gerhard Veltwyck an Kgn. Maria – Regensburg, 1541 März 26
  • Nr.533 Die sächsischen Reichstagsgesandten an Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst von Sachsen – Regensburg, 1541 März 27/29
  • Nr. 534 Christoph Zwicker an Bgm. und Rat von Memmingen – Regensburg, 1541 März 28
  • Nr.535 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an die sächsischen Reichstagsgesandten – Torgau, 1541 März 28
  • Nr. 536 Wolfgang Rehlinger, Simprecht Hoser und Konrad Hel an Bgm. und Rat von Augsburg – Regensburg, 1541 März 29
  • Nr.537 Jakob Sturm und Batt von Duntzenheim an Bgm. und Rat von Straßburg – Regensburg, 1541 März 29
  • Nr.538 Propst Johann Astmann und Johann Marquardt an Mgf. Ernst I. von Baden-Durlach – Regensburg, 1541 März [30]
  • Nr.539 Wolfgang Rehlinger an Georg Herwart – Regensburg, 1541 März 30
  • Nr. 540 Johann von Glauburg und Hieronymus zum Lamb an Bgm. und Rat von Frankfurt – Regensburg, 1541 März 30
  • Nr.541 Karl V. an Kf. Ludwig V. von der Pfalz – Regensburg, 1541 März 31
  • Nr. 542 Karl V. an den Gf. Wilhelm von Nassau-Dillenburg, mut. mut. an Gf. Wilhelm II. von Neuenahr – Regensburg, 1541 April 2
  • Nr.543 Hieronymus Boner an Bgm. und Rat von Colmar – Regensburg, 1541 April 2
  • Nr.544 Christoph Zwicker an Bgm. und Rat von Memmingen – Regensburg, 1541 April 2
  • Nr.545 Bf. Konrad IV. von Würzburg an die Würzburger Reichstagsgesandten – Würzburg, 1541 April 2
  • Nr. 546 Die sächsischen Reichstagsgesandten an Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst – Regensburg, 1541 April 3
  • Nr.547 F. Wolfgang von Anhalt, Hans von Dolzig, Hans von Pack und Franz Burchard an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Regensburg, 1541 April 3
  • Nr. 548 Konrad Zwick an Bgm. und Rat von Konstanz – Regensburg, 1541 April 3
  • Nr.549 Wolfgang Rehlinger, Simprecht Hoser und Konrad Hel an Bgm. und Rat von Augsburg – Regensburg, 1541 April 3
  • Nr.550 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an Gregor Brück – Torgau, 1541 April 5
  • Nr.551 Hg. Heinrich von Sachsen an [die herzoglich-sächsischen Reichstagsgesandten] – Dresden, 1541 April 5
  • Nr. 552 Wolfgang Rehlinger, Simprecht Hoser und Konrad Hel an Bgm. und Rat von Augsburg – Regensburg, 1541 April 6
  • Nr.553 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an Franz Burchard – Torgau, 1541 April [6?]
  • Nr.554 Hg. Heinrich von Sachsen an die herzoglich-sächsischen Reichstagsgesandten – Dresden, 1541 April 6
  • Nr. 555 Die Älteren von Nürnberg an Clemens Volkamer – [Nürnberg], 1541 April 6
  • Nr.556 Kf. Johann Friedrich [und Hg. Johann Ernst von Sachsen] an die sächsischen Reichstagsgesandten – Torgau, 1541 April 7
  • Nr. 557 Bgm. und Rat von Nürnberg an Clemens Volkamer und Sebald Haller – [Nürnberg], 1541 April 7
  • Nr. 558 Bgm. und Rat von Minden an Kf. Johann Friedrich von Sachsen und Lgf. Philipp von Hessen – Minden, 1541 April 8
  • Nr. 559 Christoph Zwicker an Bgm. und Rat von Memmingen – Regensburg, 1541 April 9
  • Nr.560 Bgm. und Rat von Bremen an Karl V. – Bremen, 1541 April 9
  • Nr.561 Wolfgang Rehlinger, Simprecht Hoser und Konrad Hel an Bgm. und Rat von Augsburg – Regensburg, 1541 April 9
  • Nr. 562 Die sächsischen Reichstagsgesandten an Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst – Regensburg, 1541 April 11
  • Nr. 563 Die Würzburger Reichstagsgesandten an Bf. Konrad IV. – Regensburg, 1541 April 11
  • Nr.564 Bgm. und Rat von Nürnberg an Clemens Volkamer und Sebald Haller – Nürnberg, 1541 April 11
  • Nr.565 Konrad Zwick an Bgm. und Rat von Konstanz – Regensburg, 1541 April 11
  • Nr.566 Wolfgang Rehlinger, Simprecht Hoser und Konrad Hel an Bgm. und Rat von Augsburg – Regensburg, 1541 April 12
  • Nr. 567 Jakob Sturm an Bgm. und Rat von Straßburg – Regensburg, 1541 April 13
  • Nr.568 Bernhard Göler und Philipp Lang an Hg. Ulrich von Württemberg – Regensburg, 1541 April 13
  • Nr. 569 Die sächsischen Reichstagsgesandten an Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst – Regensburg, 1541 April 14
  • Nr.570 Franz Burchard an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Regensburg, 1541 April 14
  • Nr.571 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an F. Wolfgang von Anhalt, Hans von Dolzig, Hans von Pack und Franz Burchard – Wittenberg, 1541 April 14
  • Nr.572 Johann von Glauburg und Hieronymus zum Lamb an Bgm. und Rat von Frankfurt – Regensburg, 1541 April 14
  • Nr.573 Die Geheimen von Augsburg an die Augsburger Reichstagsgesandten – Augsburg, 1541 April 14
  • Nr. 574 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an die sächsischen Reichstagsgesandten – Torgau, 1541 April 15
  • Nr.575 Propst Johann Astmann und Johann Marquardt an Mgf. Ernst I. von Baden-Durlach – Regensburg, 1541 April 15
  • Nr.576 Christoph von Kreytzen an Hg. Albrecht von Preußen – Regensburg, 1541 April 15
  • Nr.577 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an Pfgf. Friedrich – Torgau, 1541 April 15
  • Nr. 578 Georg Kron und Johann Machtolf an Bgm. und Rat von Esslingen – Regensburg, 1541 April 16
  • Nr.579 Wolfgang Rehlinger, Simprecht Hoser und Konrad Hel an die Geheimen von Augsburg – Regensburg, 1541 April 17
  • Nr. 580 Die sächsischen Reichstagsgesandten an Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst – Regensburg, 1541 April 19
  • Nr.581 Charles Boisot an Kgn. Maria – Regensburg, 1541 April 19
  • Nr. 582 Konrad Zwick an Bgm. und Rat von Konstanz – Regensburg, 1541 April 19
  • Nr.583 Peter Bellinghausen und Goswin von Lomersheim an Bgm. und Rat von Köln – Regensburg, 1541 April 20
  • Nr. 584 Johann von Niedbruck an Bgm. und Rat von Metz – Regensburg, 1541 April 20
  • Nr. 585 Johann von Glauburg und Hieronymus zum Lamb an Bgm. und Rat von Frankfurt – Regensburg, 1541 April 21
  • Nr. 586 Johann von Glauburg an Bgm. und Rat von Frankfurt – Regensburg, 1541 April 21
  • Nr.587 Wolfgang Rehlinger, Simprecht Hoser und Konrad Hel an Bgm. und Rat von Augsburg – Regensburg, 1541 April 21
  • Nr.588 Hans Wörlin an Bgm. und Rat von Nördlingen – Regensburg, 1541 April 21
  • Nr. 589 Johann Knebel von Katzenelnbogen an Gf. Wilhelm von Nassau-Dillenburg – Regensburg, 1541 April 21
  • Nr.590 Bgm. und Rat von Nördlingen an Hans Wörlin – [Nördlingen, 1541 April 22]
  • Nr. 591 Johann Walter an Johann Nordeck – Regensburg, 1541 April 22
  • Nr.592 Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst von Sachsen an die sächsischen Reichstagsgesandten – Torgau, 1541 April 22
  • Nr. 593 Antonius Corvinus an Johann Nordeck – Regensburg, [1541 April 22]
  • Nr. 594 Die Würzburger Reichstagsgesandten an Bf. Konrad IV. – Regensburg, 1541 April 22
  • Nr.595 Sebald Haller an Bgm. und Rat von Nürnberg – Regensburg, 1541 April 23
  • Nr.596 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an Franz Burchard – Torgau, 1541 April 23
  • Nr.597 Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst von Sachsen an die sächsischen Reichstagsgesandten – Torgau, 1541 April 24
  • Nr.598 Wolfgang Rehlinger, Simprecht Hoser und Konrad Hel an Bgm. und Rat von Augsburg – Regensburg, 1541 April 24
  • Nr. 599 Hieronymus Boner an Bgm. und Rat von Colmar – [Regensburg], 1541 April 25
  • Nr.600 Wolfgang Rehlinger an Georg Herwart – Regensburg, 1541 April 25
  • Nr.601 Johann von Glauburg und Hieronymus zum Lamb an Bgm. und Rat von Frankfurt – Regensburg, 1541 April 25
  • Nr. 602 Bgm. und Rat von Nürnberg an Hieronymus Baumgartner und Sebald Haller – Nürnberg, 1541 April 25
  • Nr.603 Kf. Joachim II. von Brandenburg an den Gesandten des französischen Königs – Regensburg, 1541 April 25
  • Nr.604 Die sächsischen Reichstagsgesandten an Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst – Regensburg, 1541 April 26
  • Nr.605 Konrad Zwick an Bgm. und Rat von Konstanz – Regensburg, 1541 April 26
  • Nr. 606 Hans Wörlin an Bgm. und Rat von Nördlingen – Regensburg, 1541 April 26
  • Nr. 607 Wolfgang Rehlinger, Simprecht Hoser und Konrad Hel an die Geheimen von Augsburg – Regensburg, 1541 April 28
  • Nr.608 Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst von Sachsen an die sächsischen Reichstagsgesandten – Torgau, 1541 April 29
  • Nr.609 Die sächsischen Reichstagsgesandten an Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst – Regensburg, 1541 April 29
  • Nr. 610 Granvelle an Kgn. Maria – Regensburg, 1541 April 26/Mai 1
  • Nr.611 Propst Johann Astmann und Johann Marquardt an Mgf. Ernst I. von Baden-Durlach – Regensburg, 1541 Mai 2
  • Nr. 612 Jakob Sturm und Batt von Duntzenheim an den Rat von Straßburg – Regensburg, 1541 Mai 2
  • Nr.613 Die sächsischen Reichstagsgesandten an Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst – Regensburg, 1541 Mai 2
  • Nr. 614 Kg. Ferdinand an Bf. Christoph von Brixen, Frh. Wilhelm von Waldburg und Hans Ungnad – Wien, 1541 Mai 3
  • Nr. 615 Johann von Glauburg und Hieronymus zum Lamb an Bgm. und Rat von Frankfurt – Regensburg, 1541 Mai 4
  • Nr.616 Konrad Hel an die Geheimen von Augsburg – Regensburg, 1541 Mai 4
  • Nr.617 Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst von Sachsen an die sächsischen Reichstagsgesandten – Buchholz, 1541 Mai 5
  • Nr.618 Die sächsischen Reichstagsgesandten an Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst – Regensburg, 1541 Mai 5
  • Nr.619 Franz Burchard an Gregor Brück – Regensburg, 1541 Mai 5
  • Nr. 620 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an Franz Burchard – Buchholz, 1541 Mai 6
  • Nr.621 Konrad Hel an die Geheimen von Augsburg – Regensburg, 1541 Mai 6
  • Nr.622 Die sächsischen Reichstagsgesandten an Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst – Regensburg, 1541 Mai 6
  • Nr.623 Hans Wörlin an Bgm. und Rat von Nördlingen – Regensburg, 1541 [Mai 7]
  • Nr.624 Hans von Dolzig an Hans von Ponickau – Regensburg, 1541 Mai 7/11
  • Nr. 625 Hieronymus Boner an den Rat von Colmar – Regensburg, 1541 Mai 8
  • Nr.626 Hieronymus Baumgartner und Sebald Haller an die Älteren von Nürnberg – Regensburg, 1541 Mai 8
  • Nr.627 Johann von Glauburg und Hieronymus zum Lamb an Bgm. und Rat von Frankfurt – Regensburg, 1541 Mai 9
  • Nr. 628 Wolfgang Musculus an Georg Herwart – Regensburg, 1541 Mai 9
  • Nr.629 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an [Luther und Johannes Bugenhagen] – [Schneeberg, 1541 Mai 9]
  • Nr.630 Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst von Sachsen an die sächsischen Reichstagsgesandten – Schneeberg, 1541 Mai 10
  • Nr. 631 Konrad Hel an die Geheimen von Augsburg – Regensburg, 1541 Mai 10
  • Nr.632 Die sächsischen Reichstagsgesandten an Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst – Regensburg, 1541 Mai 10
  • Nr.633 Bernhard Göler und Philipp Lang an Hg. Ulrich von Württemberg – Regensburg, 1541 Mai 10
  • Nr.634 Bgm. und Rat von Nürnberg an Clemens Volkamer und Sebald Haller – [Nürnberg], 1541 Mai 10
  • Nr.635 Luther und Johannes Bugenhagen an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – [Wittenberg, 1541 Mai 10/11]
  • Nr. 636 Kg. Ferdinand an die ungarischen Gesandten in Regensburg, Frankopan und Nádasdy – Wien, 1541 Mai 11
  • Nr. 637 Konrad Hel an die Geheimen von Augsburg – Regensburg, 1541 Mai 11
  • Nr.638 Johann Knebel von Katzenelnbogen an [...?] – Regensburg, 1541 Mai 11
  • Nr. 639 Nikolaus Holstein an Hg. Ernst I. von Braunschweig-Lüneburg – Regensburg, 1541 Mai [12]
  • Nr.640 Johann von Vlatten an die Räte Hg. Wilhelms V. von Jülich-Kleve-Berg – Regensburg, 1541 Mai 12
  • Nr.641 Bgm. und Rat von Goslar an Johann Hardt und Berthold Achtermann – Goslar, 1541 Mai 13
  • Nr.642 Konrad Hel an die Geheimen von Augsburg – Regensburg, 1541 Mai 13
  • Nr.643 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an die sächsischen Reichstagsgesandten – Schneeberg, 1541 Mai 13
  • Nr.644 Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst von Sachsen an die sächsischen Reichstagsgesandten – Schneeberg, 1541 Mai 13
  • Nr.645 Franz Burchard an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Regensburg, 1541 Mai 13
  • Nr.646 Die sächsischen Reichstagsgesandten an Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst – Regensburg, 1541 Mai 14
  • Nr.647 Franz Burchard an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Regensburg, 1541 Mai 14
  • Nr.648 Hans von Dolzig an Hans von Ponickau – o. Ort, [1541 Mai 14]
  • Nr.649 Bgm. und Rat von Überlingen an Caspar Klöckler – [Überlingen], 1541 Mai 14
  • Nr. 650 Christoph von Kreytzen an Hg. Albrecht von Preußen – Regensburg, 1541 Mai 14/15/16
  • Nr.651 Bernhard Göler und Philipp Lang an Hg. Ulrich von Württemberg – Regensburg, 1541 Mai 15
  • Nr. 652 Konrad Hel an Bgm. und Rat von Augsburg – Regensburg, 1541 Mai 15
  • Nr.653 Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst von Sachsen an die sächsischen Reichstagsgesandten – Schneeberg, 1541 Mai 15
  • Nr.654 Konrad Zwick an Bgm. und Rat von Konstanz – Regensburg, 1541 Mai 16
  • Nr.655 Jakob Sturm und Batt von Duntzenheim an Bgm. und Rat von Straßburg – [Regensburg], 1541 Mai 16
  • Nr. 656 Kg. Ferdinand an die ungarischen Gesandten in Regensburg, Frankopan, Batthyány und Nádasdy – Wien, 1541 Mai 17
  • Nr.657 Bgm. und Rat von Straßburg an Jakob Sturm und Batt von Duntzenheim – [Straßburg], 1541 Mai 17
  • Nr.658 Johann Machtolf, Reichstagsgesandter Esslingens, an [Simon] Engelhardt, Advokat und Prokurator am Reichskammergericht – [Regensburg], 1541 Mai 17
  • Nr.659 Johann von Glauburg und Hieronymus zum Lamb an Bgm. und Rat von Frankfurt – Regensburg, 1541 Mai 18
  • Nr.660 Johann Hardt und Berthold Achtermann an Bgm. und Rat von Goslar – Regensburg, 1541 Mai 18
  • Nr. 661 Die sächsischen Reichstagsgesandten an Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst – Regensburg, 1541 Mai 19
  • Nr. 662 Hans von Dolzig und Hans von Pack an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Regensburg, 1541 Mai 19
  • Nr.663 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an Franz Burchard – Eibenstock, 1541 Mai 19
  • Nr.664 Die Älteren von Nürnberg an Clemens Volkamer und Hieronymus Baumgartner – [Nürnberg], 1541 Mai 20
  • Nr. 665 Christoph Welsinger an Bf. Wilhelm III. von Straßburg – Regensburg, 1541 Mai 20/21
  • Nr.666 Konrad Zwick an Bgm. und Rat von Konstanz – [Regensburg, 1541 Mai 21]
  • Nr.667 Franz Burchard an Gregor Brück – Regensburg, 1541 Mai 21
  • Nr.668 Hans von Pack an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Regensburg, 1541 Mai 21
  • Nr.669 Heinrich Truchsess von Wetzhausen und Georg Farner an Bf. Konrad IV. von Würzburg – Regensburg, 1541 Mai 21
  • Nr. 670 Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst von Sachsen an die sächsischen Reichstagsgesandten – Schneeberg, 1541 Mai 22
  • Nr.671 Louis de Praet an Kgn. Maria – Regensburg, 1541 Mai 22/23
  • Nr.672 Hg. Ulrich von Württemberg an Klaus von Grafeneck und Philipp Lang – Herrenberg, 1541 Mai 23
  • Nr.673 Die schmalkaldischen Verbündeten an Kg. Franz I. von Frankreich – Regensburg, 1541 Mai 23
  • Nr.674 Bgm. und Rat von Konstanz an Konrad Zwick – [Konstanz], 1541 Mai 23
  • Nr.675 Franz Burchard an Gregor Brück – Regensburg, 1541 Mai 24
  • Nr.676 Bgm. und Rat von Nürnberg an Clemens Volkamer und Hieronymus Baumgartner – [Nürnberg], 1541 Mai 24
  • Nr.677 Johann Hardt und Berthold Achtermann an Bgm. und Rat von Goslar – Regensburg, 1541 Mai 24
  • Nr. 678 Johann von Glauburg und Hieronymus zum Lamb an Bgm. und Rat von Frankfurt – Regensburg, 1541 Mai 25
  • Nr.679 Wolfgang Rehlinger und Simprecht Hoser an die Geheimen von Augsburg – Regensburg, 1541 Mai 26
  • Nr.680 Die sächsischen Reichstagsgesandten an Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst – Regensburg, 1541 Mai 26
  • Nr.681 [Franz Burchard] an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Regensburg, 1541 Mai 26
  • Nr.682 Franz Burchard an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Regensburg, 1541 Mai 26
  • Nr.683 Franz Burchard an Gregor Brück – Regensburg, 1541 Mai 26
  • Nr.684 Hans von Dolzig an Hans von Ponickau – Regensburg, 1541 Mai 27
  • Nr.685 Hans Wörlin an Bgm. und Rat von Nördlingen – Regensburg, 1541 Mai 27
  • Nr. 686 Die sächsischen Reichstagsgesandten an Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst – Regensburg, 1541 Mai 28
  • Nr.687 Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst von Sachsen an die sächsischen Reichstagsgesandten – Zwickau, 1541 Mai 28
  • Nr.688 Ebf. Ernst von Salzburg an Bf. Wolfgang I. von Passau – Regensburg, 1541 Mai 28
  • Nr. 689 Simprecht Hoser an Georg Herwart – Regensburg, 1541 Mai 28
  • Nr.690 Johann von Glauburg und Hieronymus zum Lamb an Bgm. und Rat von Frankfurt – Regensburg, 1541 Mai 28
  • Nr. 691 Klaus von Grafeneck und Philipp Lang an Hg. Ulrich von Württemberg – Regensburg, 1541 Mai 29
  • Nr.692 Propst Johann Astmann und Johann Marquardt an Mgf. Ernst I. von Baden-Durlach – Regensburg, 1541 Mai 29
  • Nr.693 Bgm. und Rat von Goslar an Johann Hardt und Berthold Achtermann – Goslar, 1541 Mai 29
  • Nr.694 Christoph Welsinger an Bf. Wilhelm III. von Straßburg – Regensburg, 1541 Mai 30
  • Nr.695 Wolfgang Rehlinger und Simprecht Hoser an Bgm. und Rat von Augsburg – [Regensburg], 1541 Mai 30
  • Nr. 696 Konrad Zwick an Bgm. und Rat von Konstanz – Regensburg, 1541 Mai 30
  • Nr.697 Die herzoglich-sächsischen Reichstagsgesandten an Hg. Heinrich – Regensburg, 1541 Mai 31
  • Nr. 698 Johann von Vlatten an Hg. Wilhelm V. von Jülich-Kleve-Berg – Regensburg, 1541 Mai 31
  • Nr.699 Johann Knebel von Katzenelnbogen an Gf. Wilhelm von Nassau-Dillenburg – Regensburg, 1541 Mai 31
  • Nr. 700 Hans von Pack an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Regensburg, 1541 Juni 1
  • Nr.701 Jakob Sturm und Batt von Duntzenheim an Bgm. und Rat von Straßburg – Regensburg, 1541 Juni 1
  • Nr. 702 Bgm. und Rat von Konstanz an Konrad Zwick – [Konstanz], 1541 Juni 1
  • Nr.703 Wolfgang Rehlinger an Georg Herwart – Regensburg, 1541 Juni 1
  • Nr.704 Johann Gogreve an Johann von Vlatten – o. Ort, [1541 Juni 1/2]
  • Nr.705 Johann von Glauburg und Hieronymus zum Lamb an Bgm. und Rat von Frankfurt – Regensburg, 1541 Juni 2
  • Nr.706 Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst von Sachsen an die sächsischen Reichstagsgesandten – Mildenfurth, 1541 Juni 2
  • Nr.707 Hans von Dolzig an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Regensburg, 1541 Juni 2
  • Nr.708 Propst Johann Astmann und Johann Marquardt an Mgf. Ernst I. von Baden-Durlach – Regensburg, 1541 Juni 2
  • Nr. 709 Die ungarischen Gesandten in Regensburg, Frankopan, Batthyány und Nádasdy, an Kg. Ferdinand – Regensburg, 1541 Juni 2
  • Nr.710 Die sächsischen Reichstagsgesandten an Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst – Regensburg, 1541 Juni 3
  • Nr.711 [Franz Burchard] an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Regensburg, 1541 Juni 4
  • Nr.712 Hans von Dolzig an [Hans von Ponickau] – Regensburg, 1541 Juni 4
  • Nr.713 Wolfgang Rehlinger und Simprecht Hoser an die Geheimen von Augsburg – Regensburg, 1541 Juni 3
  • Nr.714 Johann Hardt und Berthold Achtermann an Bgm. und Rat von Goslar – Regensburg, 1541 Juni 4
  • Nr.715 Wolfgang Rehlinger, Simprecht Hoser und Konrad Hel an Bgm. und Rat von Augsburg – Regensburg, 1541 Juni 5
  • Nr.716 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an die sächsischen Reichstagsgesandten – Torgau, 1541 Juni 7
  • Nr.717 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an Pfgf. Friedrich – Torgau, 1541 Juni 7
  • Nr.718 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an Franz Burchard – Torgau, 1541 Juni 7
  • Nr.719 Klaus von Grafeneck und Philipp Lang an Hg. Ulrich von Württemberg – Regensburg, 1541 Juni 7
  • Nr.720 Johann von Glauburg und Hieronymus zum Lamb an Bgm. und Rat von Frankfurt – Regensburg, 1541 Juni 7
  • Nr.721 Hg. Heinrich von Sachsen an die herzoglich-sächsischen Reichstagsgesandten – Dresden, 1541 Juni 7
  • Nr.722 Daniel Stibar und Heinrich Truchsess von Wetzhausen an Bf. Konrad IV. von Würzburg – Regensburg, 1541 Juni 7/8
  • Nr.723 Kf. Johann Friedrich [und Hg. Johann Ernst von Sachsen] an die sächsischen Reichstagsgesandten – Torgau, 1541 Juni 8
  • Nr.724 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an Hans von Dolzig – Torgau, 1541 Juni 8
  • Nr.725 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an die sächsischen Reichstagsgesandten – Weidenhain, 1541 Juni 9
  • Nr.726 Die sächsischen Reichstagsgesandten an Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst – Regensburg, 1541 Juni 9
  • Nr.727 Wolfgang Rehlinger und Simprecht Hoser an Georg Herwart – Regensburg, 1541 Juni 9
  • Nr.728 Wolfgang Rehlinger, Simprecht Hoser und Konrad Hel an Bgm. und Rat von Augsburg – Regensburg, 1541 Juni 9
  • Nr.729 Johann von Glauburg und Hieronymus zum Lamb an Bgm. und Rat von Frankfurt – Regensburg, 1541 Juni 9/10
  • Nr. 730 Goswin von Lomersheim und Peter Bellinghausen an Bgm. und Rat von Köln – Regensburg, 1541 Juni 10
  • Nr.731 Christoph Welsinger an Bf. Wilhelm III. von Straßburg – Regensburg, 1541 Juni 10
  • Nr. 732 Bgm. und Rat von Nürnberg an Clemens Volkamer und Erasmus Ebner – Nürnberg, 1541 Juni 10
  • Nr. 733 Klaus von Grafeneck und Philipp Lang an Hg. Ulrich von Württemberg – Regensburg, 1541 Juni 10
  • Nr. 734 Gregor Brück an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Wittenberg, 1541 Juni 10
  • Nr.735 Johann Hardt und Berthold Achtermann an Bgm. und Rat von Goslar – Regensburg, 1541 Juni 11
  • Nr.736 Propst Johann Astmann und Johann Marquardt an Mgf. Ernst I. von Baden-Durlach – Regensburg, 1541 Juni 11
  • Nr. 737 Christoph von Kreytzen an Hg. Albrecht von Preußen – Regensburg, 1541 Juni 11/13
  • Nr. 738 Bgm. und Rat von Nürnberg an Clemens Volkamer und Erasmus Ebner – Nürnberg, 1541 Juni 13
  • Nr.739 Wolfgang Rehlinger und Simprecht Hoser an die Geheimen von Augsburg – Regensburg, 1541 Juni 13
  • Nr. 740 Bericht Hans von Dolzigs über seine Verhandlung mit Lgf. Philipp von Hessen – Regensburg, 1541 Juni 13
  • Nr. 741 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an Hans von Pack – Wittenberg, 1541 Juni 13
  • Nr. 742 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an Franz Burchard – Wittenberg, 1541 Juni 14
  • Nr.743 Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst von Sachsen an die sächsischen Reichstagsgesandten – Wittenberg, 1541 Juni 14
  • Nr.744 Bgm. und Rat von Nürnberg an Clemens Volkamer und Erasmus Ebner – Nürnberg, 1541 Juni 14
  • Nr.745 Bgm. und Rat von Frankfurt an Johann von Glauburg und Hieronymus zum Lamb – Frankfurt, 1541 Juni 14
  • Nr. 746 Konrad Zwick an Bgm. und Rat von Konstanz – Regensburg, 1541 Juni 15
  • Nr.747 Johann von Glauburg und Hieronymus zum Lamb an Bgm. und Rat von Frankfurt – Regensburg, 1541 Juni 15
  • Nr. 748 Granvelle an Kgn. Maria – Regensburg, 1541 Juni 15
  • Nr. 749 Wolfgang Rehlinger, Simprecht Hoser und Konrad Hel an Bgm. und Rat von Augsburg – Regensburg, 1541 Juni 16
  • Nr.750 Die herzoglich-sächsischen Reichstagsgesandten an Hg. Heinrich – Regensburg, 1541 Juni 16
  • Nr.751 Nikolaus Holstein an Hg. Ernst I. von Braunschweig-Lüneburg – Regensburg, 1541 Juni 16
  • Nr.752 Die sächsischen Reichstagsgesandten an Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst – Regensburg, 1541 Juni 16
  • Nr.753 Hg. Ulrich von Württemberg an Klaus von Grafeneck und Philipp Lang – Nürtingen, 1541 Juni 17
  • Nr.754 Jakob Sturm und Batt von Duntzenheim an den Rat von Straßburg – Regensburg, 1541 Juni 17
  • Nr. 755 Hans von Dolzig, Hans von Pack und Franz Burchard an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Regensburg, 1541 Juni 18/[23]
  • Nr.756 [Franz Burchard] an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Regensburg, 1541 Juni 18
  • Nr.757 Bgm. und Rat von Nürnberg an Clemens Volkamer und Erasmus Ebner – Nürnberg, 1541 Juni 18
  • Nr.758 Jakob Ehinger an Bgm. und Rat von Heilbronn – Regensburg, 1541 Juni 18
  • Nr. 759 Hieronymus Boner an Bgm. und Rat von Colmar – Regensburg, 1541 Juni 18
  • Nr.760 Propst Johann Astmann und Johann Marquardt an Mgf. Ernst I. von Baden-Durlach – Regensburg, 1541 Juni 18
  • Nr.761 Wolfgang Rehlinger, Simprecht Hoser und Konrad Hel an Bgm. und Rat von Augsburg – Regensburg, 1541 Juni 19
  • Nr.762 Die sächsischen Reichstagsgesandten an Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst – Regensburg, 1541 Juni 20
  • Nr. 763 Franz Burchard an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Regensburg, 1541 Juni 20
  • Nr.764 Johann Feige an Lgf. Philipp von Hessen – Regensburg, 1541 Juni 20
  • Nr.765 Wolfgang Rehlinger, Simprecht Hoser und Konrad Hel an Bgm. und Rat von Augsburg – Regensburg, 1541 Juni 20
  • Nr.766 Die sächsischen Reichstagsgesandten an Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst – Regensburg, 1541 Juni 21
  • Nr.767 Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst von Sachsen an die sächsischen Reichstagsgesandten – Torgau, 1541 Juni 21
  • Nr.768 Lgf. Philipp von Hessen an Johann Feige – Meiningen, 1541 Juni 21
  • Nr.769 [Johann Feige] an Lgf. Philipp von Hessen – Regensburg, 1541 Juni 21
  • Nr. 770 Johann von Vlatten an Hg. Wilhelm V. von Jülich-Kleve-Berg – Regensburg, 1541 Juni 21
  • Nr.771 Klaus von Grafeneck und Philipp Lang an Hg. Ulrich von Württemberg – Regensburg, 1541 Juni 21
  • Nr. 772 Kf. Joachim II. von Brandenburg an Lgf. Philipp von Hessen – Regensburg, 1541 Juni 22
  • Nr.773 Die sächsischen Reichstagsgesandten an Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst – Regensburg, 1541 Juni 22
  • Nr. 774 Johann von Glauburg und Hieronymus zum Lamb an Bgm. und Rat von Frankfurt – Regensburg, 1541 Juni 22
  • Nr.775 Wolfgang Rehlinger, Simprecht Hoser und Konrad Hel an Bgm. und Rat von Augsburg – Regensburg, 1541 Juni 22
  • Nr. 776 Franz Burchard an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Regensburg, 1541 Juni 23
  • Nr.777 Die hessischen Reichstagsgesandten an Lgf. Philipp – Regensburg, 1541 Juni 23
  • Nr.778 Bgm. und Rat von Nürnberg an Clemens Volkamer und Erasmus Ebner – Nürnberg, 1541 Juni 23
  • Nr. 779 Wolfgang Vogelmann an Bgm. und Rat von Nördlingen – Regensburg, 1541 Juni 24
  • Nr.780 Konrad Zwick an Bgm. und Rat von Konstanz – Regensburg, 1541 Juni 25
  • Nr.781 Die hessischen Reichstagsgesandten an Lgf. Philipp – Regensburg, 1541 Juni 25
  • Nr.782 Der Rat von Augsburg an Wolfgang Rehlinger, Simprecht Hoser und Konrad Hel – Augsburg, 1541 Juni 25
  • Nr. 783 Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst von Sachsen an die sächsischen Reichstagsgesandten – Torgau, 1541 Juni 26
  • Nr.784 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an F. Wolfgang von Anhalt, Hans von Dolzig, Hans von Pack und Franz Burchard – Torgau, 1541 Juni 26
  • Nr.785 Hg. Heinrich von Sachsen an die herzoglich-sächsischen Reichstagsgesandten – Dresden, 1541 Juni 26
  • Nr. 786 Bgm. und Rat von Frankfurt an Johann von Glauburg und Hieronymus zum Lamb – Frankfurt, 1541 Juni 26
  • Nr.787 Johann von Glauburg und Hieronymus zum Lamb an Bgm. und Rat von Frankfurt – Regensburg, 1541 Juni 26
  • Nr.788 Lgf. Philipp von Hessen an Johann Feige – Friedewald, 1541 Juni 27
  • Nr. 789 Wolfgang Rehlinger, Simprecht Hoser und Konrad Hel an Bgm. und Rat von Augsburg – Regensburg, 1541 Juni 27
  • Nr.790 Wolfgang Rehlinger, Simprecht Hoser und Konrad Hel an Bgm. und Rat von Augsburg – Regensburg, 1541 Juni 27
  • Nr.791 Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst von Sachsen an die sächsischen Reichstagsgesandten – Torgau, 1541 Juni 28
  • Nr. 792 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an Franz Burchard – Torgau, 1541 Juni 28
  • Nr.793 Die Würzburger Reichstagsgesandten an Bf. Konrad IV. – Regensburg, 1541 Juni 28
  • Nr.794 Jodocus Hoetfilter an Kard. Farnese – Regensburg, 1541 Juni 28
  • Nr.795 Die hessischen Reichstagsgesandten an Lgf. Philipp – Regensburg, 1541 Juni 29
  • Nr.796 Johann Feige an Lgf. Philipp von Hessen – Regensburg, 1541 Juni 29
  • Nr. 797 Lgf. Philipp von Hessen an Johann Feige, Alexander von der Thann, Johann Keudel und Sebastian Aitinger in Regensburg – Battenberg, 1541 Juni 29
  • Nr.798 Christoph Welsinger an Bf. Wilhelm III. von Straßburg – Regensburg, 1541 Juni 29
  • Nr.799 Nikolaus Holstein an Hg. Ernst I. von Braunschweig-Lüneburg – Regensburg, 1541 Juni 29
  • Nr.800 Klaus von Grafeneck und Philipp Lang an Hg. Ulrich von Württemberg – Regensburg, 1541 Juni 29
  • Nr.801 Propst Johann Astmann und Johann Marquardt an Mgf. Ernst I. von Baden-Durlach – Regensburg, 1541 Juni 29
  • Nr.802 Karl V. an Bgm. und Rat von Lübeck – Regensburg, 1541 Juni 29
  • Nr.803 Die sächsischen Reichstagsgesandten an Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst – Regensburg, 1541 Juni 30
  • Nr.804 Gregor Brück an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Wittenberg, 1541 Juni 30
  • Nr.805 Wolfgang Rehlinger und Simprecht Hoser an Bgm. und Rat von Augsburg – Regensburg, 1541 Juni 30
  • Nr.806 Konrad Zwick an Bgm. und Rat von Konstanz – Regensburg, 1541 Juni 30
  • Nr.807 Bgm. und Rat von Nördlingen an Wolfgang Vogelmann – [Nördlingen], 1541 Juni 30
  • Nr.808 Jakob Ehinger an Bgm. und Rat von Heilbronn – Regensburg, 1541 Juni 30/Juli 1
  • Nr.809 Hgn. Elisabeth von Braunschweig-Calenberg an den Kaiser – o. Ort, [1541 Ende Juni/Juli]
  • Nr. 810 Goswin von Lomersheim und Peter Bellinghausen an Bgm. und Rat von Köln – Regensburg, 1541 Juli 1
  • Nr.811 Hans von Dolzig an Hans von Ponickau – Regensburg, 1541 Juli 1
  • Nr.812 Die Würzburger Reichstagsgesandten an Bf. Konrad IV. – Regensburg, 1541 Juli 1/4
  • Nr.813 Wolfgang Vogelmann an Bgm. und Rat von Nördlingen – Regensburg, 1541 Juli 2
  • Nr.814 Bericht Wolfgang Vogelmanns über die Beratungen der protestantischen Stände über das Kolloquiumsergebnis – [Regensburg, 1541 Juli 2]
  • Nr. 815 Kf. Johann Friedrich [und Hg. Johann Ernst von Sachsen] an die sächsischen Reichstagsgesandten – Torgau, 1541 Juli 3
  • Nr.816 Bericht Hans von Dolzigs über seine Verhandlungen mit Hans Hofmann – Regensburg, [1541 Juli 3]
  • Nr.817 Gregor Brück an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Wittenberg, 1541 Juli 3
  • Nr.818 Christoph Welsinger an Bf. Wilhelm III. von Straßburg – Regensburg, 1541 Juli 3
  • Nr. 819 Bgm. und Rat von Nürnberg an Clemens Volkamer und Erasmus Ebner – Nürnberg, 1541 Juli 3
  • Nr. 820 Jakob Sturm und Batt von Duntzenheim an Bgm. und Rat von Straßburg – Regensburg, 1541 Juli 3
  • Nr.821 Kf. Johann Friedrich [und Hg. Johann Ernst von Sachsen] an die sächsischen Reichstagsgesandten – Torgau, 1541 Juli 4
  • Nr.822 Konrad Zwick an Bgm. und Rat von Konstanz – [Regensburg], 1541 Juli 4/6
  • Nr.823 Klaus von Grafeneck an Hg. Ulrich von Württemberg – Regensburg, 1541 Juli 4
  • Nr.824 Hg. Ernst I. von Braunschweig-Lüneburg an Nikolaus Holstein – Celle, 1541 Juli 4
  • Nr.825 Wolfgang Vogelmann an Bgm. und Rat von Nördlingen – Regensburg, 1541 Juli 4
  • Nr.826 Konrad Metsch an Mgf. Johann von Brandenburg-Küstrin – Regensburg, 1541 Juli 4
  • Nr. 827 Gerwig Blarer, Abt von Weingarten, an Hans von Hinwil – Regensburg, 1541 Juli 4
  • Nr. 828 Die hessischen Reichstagsgesandten an Lgf. Philipp – Regensburg, 1541 Juli 5
  • Nr.829 Sebastian Aitinger an Lgf. Philipp von Hessen – Regensburg, 1541 Juli 5
  • Nr.830 Die sächsischen Reichstagsgesandten an Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst – Regensburg, 1541 Juli 5
  • Nr. 831 Die sächsischen Reichstagsgesandten an Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst – Regensburg, 1541 Juli 5
  • Nr.832 Franz Burchard an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Regensburg, 1541 Juli 5
  • Nr. 833 Johann von Glauburg und Hieronymus zum Lamb an Bgm. und Rat von Frankfurt – Regensburg, 1541 Juli 5
  • Nr.834 Wolfgang Vogelmann an Bgm. und Rat von Nördlingen – Regensburg, [1541 Juli 5]
  • Nr.835 Johann Hardt und Berthold Achtermann an Bgm. und Rat von Goslar – Regensburg, 1541 Juli 5
  • Nr.836 Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst von Sachsen an die sächsischen Reichstagsgesandten – Torgau, 1541 Juli 6
  • Nr.837 Wolfgang Rehlinger und Simprecht Hoser an Bgm. und Rat von Augsburg – Regensburg, 1541 Juli 6
  • Nr. 838 Johannes Gropper an den Klerus von Köln – Regensburg, 1541 Juli 6
  • Nr.839 Bgm. und Rat von Nördlingen an Wolfgang Vogelmann – [Nördlingen], 1541 Juli 6
  • Nr.840 Die hessischen Reichstagsgesandten an [Lgf. Philipp] – Regensburg, 1541 Juli [7]
  • Nr.841 Wolfgang Vogelmann an Bgm. und Rat von Nördlingen – Regensburg, 1541 Juli 7
  • Nr.842 Die sächsischen Reichstagsgesandten an Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst – Regensburg, 1541 Juli 8
  • Nr.843 Franz Burchard an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Regensburg, 1541 Juli 8
  • Nr.844 Die herzoglich-sächsischen Reichstagsgesandten an Hg. Heinrich – Regensburg, 1541 Juli 8
  • Nr.845 Wolfgang Rehlinger, Simprecht Hoser und Claudius Peutinger an Bgm. und Rat von Augsburg – Regensburg, 1541 Juli 9
  • Nr. 846 Klaus von Grafeneck an Hg. Ulrich von Württemberg – Regensburg, 1541 Juli 9
  • Nr. 847 Hg. Ernst I. von Braunschweig-Lüneburg an Nikolaus Holstein – Celle, 1541 Juli 9
  • Nr.848 Wolfgang Rehlinger an Georg Herwart – Regensburg, 1541 Juli 9
  • Nr. 849 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an Hans von Dolzig, Hans von Pack und Franz Burchard – Torgau, 1541 Juli 10
  • Nr.850 Hieronymus Boner an Bgm. und Rat von Colmar – Regensburg, 1541 Juli 10
  • Nr.851 Johann von Glauburg und Hieronymus zum Lamb an Bgm. und Rat von Frankfurt – Regensburg, 1541 Juli 10
  • Nr.852 Georg Herwart und Mang Seitz an die Augsburger Reichstagsgesandten – Augsburg, 1541 Juli 10
  • Nr. 853 Bgm. und Rat von Nördlingen an Wolfgang Vogelmann – [Nördlingen], 1541 Juli 10
  • Nr.854 Bgm. und Rat von Nürnberg an Hieronymus Baumgartner und Sebald Haller – Nürnberg, 1541 Juli 11
  • Nr.855 Goswin von Lomersheim und Peter Bellinghausen an Bgm. und Rat von Köln – Regensburg, 1541 Juli 11
  • Nr.856 Lgf. Philipp von Hessen an Johann Feige, Alexander von der Thann, Johann Keudel und Sebastian Aitinger – Kassel, 1541 Juli 12
  • Nr.857 Hg. Ulrich von Württemberg an Klaus von Grafeneck und Christoph von Venningen – Nürtingen, 1541 Juli 12
  • Nr.858 Bgm. und Rat von Augsburg an die Augsburger Reichstagsgesandten – Augsburg, 1541 Juli 12
  • Nr.859 Wolfgang Rehlinger, Simprecht Hoser und Claudius Peutinger an Bgm. und Rat von Augsburg – Regensburg, 1541 Juli 12
  • Nr. 860 Die sächsischen Reichstagsgesandten an Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst – Regensburg, 1541 Juli 13
  • Nr.861 Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst von Sachsen an die sächsischen Reichstagsgesandten – Torgau, 1541 Juli 13
  • Nr.862 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an Franz Burchard – Torgau, 1541 Juli 13
  • Nr.863 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an Lgf. Philipp von Hessen – Torgau, 1541 Juli 13
  • Nr.864 Johann von Glauburg und Hieronymus zum Lamb an Bgm. und Rat von Frankfurt – Regensburg, 1541 Juli 13
  • Nr.865 Wolfgang Rehlinger und Simprecht Hoser an Georg Herwart und Mang Seitz – Regensburg, 1541 Juli 13
  • Nr.866 Kf. Johann Friedrich [und Hg. Johann Ernst von Sachsen] an die sächsischen Reichstagsgesandten – Torgau, 1541 Juli 14
  • Nr.867 Franz Burchard an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Regensburg, 1541 Juli 14
  • Nr.868 Lgf. Philipp von Hessen an Johann Feige – Ritte, 1541 Juli 14
  • Nr.869 Die hessischen Reichstagsgesandten an Lgf. Philipp – Regensburg, 1541 Juli 14
  • Nr.870 Wolfgang Vogelmann an Bgm. und Rat von Nördlingen – Regensburg, 1541 Juli 14
  • Nr.871 Johann Hardt und Berthold Achtermann an Bgm. und Rat von Goslar – Regensburg, 1541 Juli 14
  • Nr.872 Bgm. und Rat von Augsburg an die Augsburger Reichstagsgesandten – Augsburg, 1541 Juli 14
  • Nr.873 Bgm. und Rat von Speyer an Friedrich Meurer und Adam von Berstein – Speyer, 1541 Juli 14
  • Nr.874 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an die sächsischen Reichstagsgesandten – Weidenhain, 1541 Juli 15
  • Nr.875 Wolfgang Rehlinger, Simprecht Hoser und Claudius Peutinger an Bgm. und Rat von Augsburg – Regenspurg, 1541 Juli 15
  • Nr. 876 Karl V. an Kgn. Maria – Regensburg, 1541 Juli 16
  • Nr.877 Lgf. Philipp von Hessen an die hessischen Reichstagsgesandten – Ritte, 1541 Juli 16
  • Nr.878 Wolfgang Vogelmann an Bgm. und Rat von Nördlingen – Regensburg, 1541 Juli 16
  • Nr.879 Die Älteren von Nürnberg an Hieronymus Baumgartner und Sebald Haller – [Nürnberg], 1541 Juli 16
  • Nr. 880 Jakob Ehinger an Bgm. und Rat von Heilbronn – Regensburg, 1541 Juli 16
  • Nr. 881 Johann Marquardt an Mgf. Ernst I. von Baden-Durlach – Regensburg, 1541 Juli 17
  • Nr.882 Wolfgang Rehlinger und Simprecht Hoser an Georg Herwart – Regensburg, 1541 Juli 17
  • Nr.883 Hg. Heinrich von Sachsen an die herzoglich-sächsischen Reichstagsgesandten – Dresden, 1541 Juli 18
  • Nr.884 Konrad Zwick an Bgm. und Rat von Konstanz – Regensburg, 1541 Juli 19
  • Nr.885 Jakob Sturm und Batt von Duntzenheim an Bgm. und Rat von Straßburg – Regensburg, 1541 Juli 19
  • Nr. 886 Die sächsischen Reichstagsgesandten an Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst – Regensburg, 1541 Juli 19/20
  • Nr. 887 Wolfgang Vogelmann an Bgm. und Rat von Nördlingen – Regensburg, 1541 Juli 20
  • Nr.888 Bgm. und Rat von Nördlingen an Wolf Graf und Wolfgang Vogelmann – [Nördlingen], 1541 Juli 20
  • Nr.889 Wolfgang Rehlinger, Simprecht Hoser und Claudius Peutinger an die Geheimen von Augsburg – Regensburg, 1541 Juli 20
  • Nr.890 Bgm. und Rat von Nürnberg an Hieronymus Baumgartner und Sebald Haller – [Nürnberg], 1541 Juli 20
  • Nr.891 Bgm. und Rat von Speyer an Friedrich Meurer und Adam von Berstein – [Speyer], 1541 Juli 20
  • Nr.892 Wolfgang Rehlinger, Simprecht Hoser und Claudius Peutinger an die Geheimen von Augsburg – Regensburg, 1541 Juli 21
  • Nr.893 Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst von Sachsen an die sächsischen Reichstagsgesandten – Herzberg, 1541 Juli 22
  • Nr. 894 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an Franz Burchard – Herzberg, 1541 Juli 22
  • Nr.895 Die Würzburger Reichstagsgesandten an Bf. Konrad IV. – Regensburg, 1541 Juli 22
  • Nr.896 Wolfgang Rehlinger an Georg Herwart – Regensburg, 1541 Juli 22
  • Nr.897 Christoph Welsinger an Bf. Wilhelm III. von Straßburg – Regensburg, 1541 Juli 23
  • Nr.898 Die Älteren von Nürnberg an Hieronymus Baumgartner und Sebald Haller – [Nürnberg], 1541 Juli 23
  • Nr. 899 Bgm. und Rat von Nürnberg an Hieronymus Baumgartner und Sebald Haller – [Nürnberg], 1541 Juli 23
  • Nr.900 Lgf. Philipp von Hessen an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Kartause Eppenberg, 1541 Juli 23
  • Nr.901 Die sächsischen Reichstagsgesandten an Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst – Regensburg, 1541 Juli 24
  • Nr.902 Johann von Glauburg und Hieronymus zum Lamb an Bgm. und Rat von Frankfurt – Regensburg, 1541 Juli 24
  • Nr.903 Johann von Glauburg an Bgm. und Rat von Frankfurt – Regensburg, 1541 Juli 24
  • Nr.904 Bgm. und Rat von Nürnberg an Hieronymus Baumgartner und Sebald Haller – [Nürnberg], 1541 Juli 24
  • Nr.905 Die Würzburger Reichstagsgesandten an Bf. Konrad IV. – Regensburg, 1541 Juli 24
  • Nr.906 Wolfgang Rehlinger, Simprecht Hoser und Konrad Hel an Bgm. und Rat von Augsburg – Regensburg, 1541 Juli 24
  • Nr. 907 Bgm. und Rat von Goslar an Johann Hardt und Berthold Achtermann – Goslar, 1541 Juli 25
  • Nr. 908 Klaus von Grafeneck und Christoph von Venningen an Hg. Ulrich von Württemberg – Regensburg, 1541 Juli 25
  • Nr.909 Die herzoglich-sächsischen Reichstagsgesandten an Hg. Heinrich – Regensburg, 1541 Juli 25
  • Nr.910 Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst von Sachsen an die sächsischen Reichstagsgesandten – Liebenwerda, 1541 Juli 26
  • Nr. 911 Johann Marquardt an Mgf. Ernst I. von Baden-Durlach – Regensburg, 1541 Juli 26
  • Nr. 912 Hg. Ulrich von Württemberg an Klaus von Grafeneck und Christoph von Venningen – Urach, 1541 Juli 26
  • Nr. 913 Bgm. und Rat von Nürnberg an Hieronymus Baumgartner und Sebald Haller – [Nürnberg], 1541 Juli 26
  • Nr.914 Wolfgang Rehlinger und Simprecht Hoser an Bgm. und Rat von Augsburg – Regensburg, 1541 Juli 26
  • Nr. 915 Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst von Sachsen an die sächsischen Reichstagsgesandten – Liebenwerda, 1541 Juli 27
  • Nr. 916 Aufzeichnung Franz Burchards über die Audienz bei Hg. Wilhelm IV. von Bayern am 27. Juli 1541 – [Regensburg, 1541 Juli ca. 27]
  • Nr.917 Wolf Graf und Wolfgang Vogelmann an Bgm. und Rat von Nördlingen – Regensburg, 1541 Juli 27
  • Nr.918 Wolf Graf und Wolfgang Vogelmann an Bgm. und Rat von Nördlingen – Regensburg, 1541 Juli 28
  • Nr.919 Die sächsischen Reichstagsgesandten an Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst – Regensburg, 1541 Juli 29
  • Nr.920 Johann Feige an Lgf. Philipp von Hessen – Regensburg, 1541 Juli 29
  • Nr.921 Bgm. und Rat von Nördlingen an Wolf Graf und Wolfgang Vogelmann – [Nördlingen], 1541 Juli 30
  • Nr.922 Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst von Sachsen an die sächsischen Reichstagsgesandten – Torgau, 1541 Juli 31
  • Nr.923 Die sächsischen Reichstagsgesandten an Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst – Regensburg, 1541 August 1
  • Nr.924 Bericht über die Schlussverhandlungen auf dem Regensburger Reichstag für Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst von Sachsen – o. Ort, [1541 nach August 1]
  • Nr.925 Siebert von Löwenberg an Cornelius Schepper – Regensburg, [1541] August 2
  • Nr.926 Johann Feige an Lgf. Philipp von Hessen – Bamberg, 1541 August 5
  • Nr. 927 Karl V. an Kg. Ferdinand – Innsbruck, 1541 August 6
  • Nr. 928 Johann Feige an Lgf. Philipp von Hessen – Neustadt vor der Rhön, 1541 August 7
  • Nr.929 Bgm. und Rat von Nördlingen an Bgm. und Rat von Giengen – [Nördlingen], 1541 August 9
  • Nr. 930 Lgf. Philipp von Hessen an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Zapfenburg, 1541 August 13
  • Nr. 931 Kg. Ferdinand an Karl V. – Wiener Neustadt, 1541 August 14
  • Nr.932 Kf. Albrecht von Mainz an Karl V. – Aschaffenburg, 1541 August 16
  • Nr. 933 Johann Weißenfelder an Kf. Albrecht von Mainz – Landshut, 1541 August 21
  • Nr. 934 Bgm. und Rat von Speyer an Bgm. und Rat von Köln – [Speyer], 1541 August 25
  • Nr.935 Bgm. und Rat von Frankfurt an Kf. Albrecht von Mainz – Frankfurt, 1541 August 25
  • Nr. 936 Wolf von Pappenheim, seine Brüder und Vettern an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – o. Ort, 1541 September 1
  • Nr.937 Bgm. und Rat von Frankfurt an Kf. Albrecht von Mainz – [Frankfurt], 1541 September 6
  • Nr. 938 [Gereon Sailer] an [Lgf. Philipp von Hessen] – o. Ort, [1541 September 8]
  • Nr. 939 Kard. Contarini an Kf. Albrecht von Mainz – Lucca, 1541 September 19
  • Nr.940 Karl V. an Kgn. Maria – La Spezia, 1541 September 23
  • XI. Urkunden und Akten zur Schlussphase des Reichstages

    XI. Urkunden und Akten zur Schlussphase des Reichstages

  • XI,1 Der Reichsabschied vom 29. Juli 1541
  • XI,2 Die Deklarationen Karls V. zum Regensburger Reichsabschied für die Konfessionsparteien
  • XI,3 Protestationen und Vorbehaltserklärungen
  • XI,4 Nebenabschiede
  • Register der Personen- und Ortsnamen

    Register der Personen- und Ortsnamen

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    « ŠVIII,6 Die Auseinandersetzungen um die Reichsstandschaft der Stadt Mühlhausen in Thüringen  »

    «Nr.291 Supplikation der Stadt Mühlhausen in Thüringen an den Kaiser – Regensburg, o. Datum »

    Weimar HStA, EGA, Reg. E 138, fol. 197r–202v und fol. 204v (Kop.); AS v. 3. Hd. fol. 197r: Mulhausenn bittet, sich plenarie in alle ihre wirden und ehren zu restituiren, item, deß ungewönlichen aids und pflicht relaxirt und davon absolvirt werden; DV fol. 204v: Copei der supplication, der ksl. Mt. in der von Mulhaussenn nhamen ubergeben, 1541, Regenspurgk1.

    Dieweil je naturlich, auch menschlicher vernunft gemes und billich ist, das diejenen in iren anliegenden hochsten nothen und zuegefugten, zwungenlichs gewalts der ort und enden umb gnedigst hulf und erledigung ansuchen, da vor den gedrangten trostliche und ware hulf nie versagt noch verzigen worden ist, hierauf, allergnedigster keyser, geruche euere ksl. Mt., euerer Mt. und des hl. reichs stadt Mulhausen der ubeln, begegneten (nit mit kleinem abnehmen euerer Mt. hoheit und des hl. reichs wolfart, ehre und rumh) und zugefuegten beschwerung und hochsten darob erliedenen, verderblichen schadens gemelt euerer ksl. Mt. und des hl. reichs stadt deren loblichen oberkeit in gnaden zu entpfahen und hochstes anliegen als ein milter, gerechter keisser und mehrer des reichs allergnedigst zu vernehmen. Und dem ist kurzlich also:

    Allergnedigster keiser! Euer ksl. Mt. haben sich allergnedigst wol zu erinnern des leidigen, erlittenen unfals und erbermlichen, bisheer zugefugten schadens, der euerer ksl. Mt. und des reichs stadt Mulhausen, dordurch sie hochschmertzlich in die hende des churfursten und itzundt Hg. Heinrichen von Sachssen etc., dem Lgf. zu Hessenn kommen und nhun bisanhere des verschienen 25. jars in der stadt Mulhausen etlicher rechten und gerechtigkeiten inhalt und vermug weilandt hochloblichster gedechtnis gnedigster gegebener und habender, auch durch euere ksl. Mt. confirmirter koniglichen und keyserlichen privilegien und freiheiten dem hl. reich zu hochstem abfall entzogen, in besetzung Šburgermeister- und rathambter, der stadt zugehorig, gewaltiglich underfangen, mit neuen gelubden und aidespflichten verstricket, also das burgermeister und rath, ane ir kfl. und fstl. Gn. bestettigung zu regiren, kein macht haben und in suma das regument der keiserlichen, koniglichen, unverserthen freiheiten, domit ein lobliche des reichs stadt Mulhausen gnedigst begabt, doraus abgedrungen.

    Hochermelte chur- und fursten von Sachssen und Hessen haben auch nit underlassen, sonder das schultessenampt aldo sampt allen fallenden renten an pfennig und korngulten federfrei [sic!] auf dem lande des mulhausischen gerichts eingezogen und sonst auch des pfandtschilling an den dorfern der vogteien genant mit gebot und verpoten (dartzue sie dan sonderliche, verpflichte diener in irer kfl. und fstl. Gn. bestellung haben) und darzue, was auf dem landt des mulhausischen gerichts euerer ksl. Mt., dem hl. reich, denen von Mulhausen aigen zugehorig, alles zu irem nutz genomhmen, des merem und weithers di von Mulhausen eines erbarn, loblichen magistrat doselbst, jerlichen iren kfl. und fstl. Gn. 900 fl. zu erbschirmgelt zu geben, so auch von inen eins teils anher entpfangen, gedrungen. Nichtsdesteweniger, so oft iren kfl. und fstl. Gn. geliebt oder ires angebens vonnothen sein solt, haben sie inen ofnung, hulf und folge der stadt Mulhausen vorbehalten. Und ist uber das alles ausgabe auf der stadt Mulhausen plieben, welche sich thut in die 2.400 fl. erstrecken uber di einnahme in euerer ksl. Mt. und des hl. reichs pflicht und hulfe etc. Aus deme nhun beinahe ewigs verderben erfolget, wo es furder stan pleiben solt. etc., mit dieser sonderlicher, aufferlegten conditionirter burden, so und wan ein rath der stadt Mulhausen der fallenden jerlichen zins und renten an den dorfern (dero in zal 18 seindt one die wustenunge), dergleichen die voigteien widderhaben wolten, das sie vor 80.000 fl. zu losen schuldig und nichtdesterweniger alle andere zwungenliche, eingedrungne beschwerungen, last und verderblicher, nachteiliger, zuegefugter schade ob dem rath und gemeiner stadt Mulhausen stan plieben, ungeachtet, das durch ir kfl. und fstl. Gn. beschenen zufal der loblichen stadt Mulhausen und aus gedrungnem, nachstelligem not alle ir farent an gold, gelt und getreide, auch was an wein, bier, pferdt, rustungen, buchsen, gros und klein geschutz, in summa der artolorey gehorig, gewaltiglich entwendet, etliche viel wolhabende, statliche, erbare burger gefangen, hinweg aus der stadt erbermlich geschleift, geschetzt, zum teil elendiglich in der hart gehaltenen gefencknis gestorben und, wie menniglich im reich offenbarlich leidigen wissens, viel ubermenschliche, erbermliche, thetliche handlung verbracht, welches nach lenge zu erzelen, die kurtze nit gedulden magk, aber gleichwol aus grosser miterbermde schmertzlich zu horn were. Zudeme, das widder kfl. Gn. oder Lgf. zu Hessen durch die von Mulhausen nie in einichen wegk leidigs zugefugt, ja kein han [sic!] nit geschehen, sonder je und alwegen geburlicher, undertheniger ehererpietung mit allem gueten erzeigt, zum allerwenigsten nie ursach zu einicher ungnad geben, das also mit euerer ksl. Mt. und des hl. reichs stadt leidig mit gewalt umbgangen sein soll etc.

    ŠUnd kan und mag je daneben euerer ksl. Mt. in aller underthenigkeit unangezeigt noch stilschweigendt nit umbgangen werden, zudeme, das im gantzen lande doselbst wißlich ist, das ir kfl. und fstl. Gn. bei einem rath zu Mulhausen, auch dere rethe durch die dartzue verordente und gesandten begerlich ansuchung thun und derhalben nit underlassen, der neuen religion sampt den ceremonien, inmassen nhun itzundt in iren kfl. und fstl. Gn. landen oder gebieten pfleglich zu halten, anzunemen, der anhengig zu sein, mit der angehenckten vertrostung, das sie den von Mulhausen ire verpfandten dorfer und noch ein merers mit weither zusage schutz und schirm wie selbst iren landen und leuten one allen entgelt frei widderumb villeicht geben und zustellen wurden2, ein solchs dan euerer ksl. Mt. und des hl. reichs als ein gehorsame stadt irer pflicht und ehren nach, domit sie sich euerer ksl. Mt. und dem hl. reich zugethan erkennen, nit wissen einzugehen noch thun wollen, sonder abgeschlagen neben beschehener anzeig, das sie auch von euerer ksl. Mt. vermuge zu Wormbs ausgangen edict und inen zugesandten sondern mandats anno 26 aus Sefilien in Andalusi verkundet ist, bei der alten, waren, cristlichen religion zu pleiben, ermahnet und gebeten3, derwegen in einichem puncten nit wusten davon zu weichen. Zudeme, das sie auf allen anheer gehaltenen reichstegen dorbei plieben sein, wie dan (one rhum vor euerer ksl. Mt. zu schreiben) die stadt Mulhausen durch gut, vleissig aufsehen und regieren bei unserm waren, alten, cristlichen glauben und religion (jedoch nit mit geringem mitlerzeit bisheer erlittenem, zugefugtem schaden, nachstellens und vil der ungnaden geduldens) geplieben, wie dan auch sie als euerer ksl. Mt. und des reichs underthenige, gehorsame mitglider, dabei bis zu ende ires lebens zu pleiben, gedencken.

    Welchermassen nhun also erbermiglich und mit zwang euerer ksl. Mt. und des reichs stadt Mulhausen gehandlet und umbgangen, das haben euere ksl. Mt. alles nach lengs gnedigsts wissen4. Ein solchs ist auch alles des reichs stenden unverporgen, in betrachtung, das gemeine stende, des reichs frei- und reichsstedte von wegen der stadt Mulhausen als ein mitgliedt und reichsstadt in beiden jungst hievor augsburgischen und folgendts regensburgischen euerer ksl. Mt. gehaltenen reichstegen underthenigst an euere ksl. Mt. gemeinliche furbit suplicirt, damit die stadt Mulhausen, dem hl. röm. reich zugehorig, widderumb unther die flugel des adlers kome, euere ksl. Mt. gnedigstes und ernstlichs einsehen thun, wie dan auch jederzeit euere ksl. Mt. allergnedigst trost, hulflich antwurt und decret geben inhalt der supplication, hieneben liegent mit A, B und ŠC verzeichent, und euerer ksl. Mt. gnedigst dorauf geben, trostlich decret, zu ende gesetzt, clerlich mitbringet5.

    Ferners so haben auch die von Mulhausen aus röm. ksl. Mt. allergnedigstem schreiben des datum Toleten, 10. Junij des 30. jars an sie ausgangen6, wie dan die glaubwirdig abcopirt hiebei copei, mit D verzeichnet, außweist, durch den durchlauchtigen, hochen, cristlichen unsern guten freund und herrn, H. Heinrichen Hg. zu Braunschwieg und Luneburg einem rathe der stadt Mulhausen gnediglich uberantwurt, neben euerer Mt. trosthulflicher, allergnedigster relation mit hochsten, begirlichen freuden underthenigster demut als ein gantz verlassene, arme, betrubte stadt entpfangen und daneben auch euerer ksl. Mt. allergnedigst, keyserlich, milde gemuete nit allein aus itzt ermelten euerer ksl. Mt. gnedigstem schreiben und dobei des gnedigsten fursten und hern Hg. Heinrichs von Braunschweig etc. aus befelich euerer ksl. Mt. gnedigsten vertrostens, sonder auch zuvor je und alwegen auf der stende des hl. reichs frei- und reichsstedte an euere ksl. Mt. von wegen der reichsstadt Mulhausen in beiden augsburgischen und regenßburgischen gehaltenen reichstegen beschehen underthenigst, mit gnedigster, keiserlicher, milder antwurt gentzlich vertrostet, das euere ksl. Mt. mhergedachte stadt Mulhausen bei iren alten, loblichen, cristenlichen, wolheergebrachten rechten, gerechtigkeiten und gewonheiten, sonder keyserlichen und koniglichen habenden privilegien und freiheiten handthaben, widderumb (euerer ksl. Mt. und dem hl. reich unentzogen) zu keiserlichen handen und flugel des hl. reichs, entpunden und relaxirt aller inen verpundener, gelubter aidt und pflichten, nehmen.

    Dieweil nhun, allergnedigster keyser, der stadt Mulhausen leidig begegneter unfal, wie dan euerer ksl. Mt. hievor nach lengs underthenigst bericht, also geschaffen, gleichwol alle denen von Mulhausen abgedrungen aidt und pflichten, domit sie kfl. und fstl. Gn. verstrickt, und sonst aller eingrief, euer ksl. Mt., dem hl. reich hoch verletzlich, nachteilig und zu grossem abbruch des reichs, solche handlung an ir selbst der natur, aller constitution, ordination, reformation, sonderlich qualitet und wesenlicheit als widder euerer Mt. und also des hl. reichs, dem ausgekundigten euerer ksl. Mt. und des reichs landfrieden, rechten, gerechtigkeit und gewonheit unbundig und gantz von unwirden, auch craftlos ist, sollicher und vil weniger gestalt zu abbruch dem hl. reich contra patrimonium imperii gehandlet werden soll, kan oder magk, nichtdesteweniger die von Mulhausen ein erbarer rath in ungewonlichen gelubden und aiden gegen iren kfl. und fstl. Gn. noch, dorin sy gedrungen, verstrickt pleiben, so geruhe euere ksl. Mt., als warer prun fliessender gerechtigkeit, auch einiger schirmer der gedrangten und mehrer des hl. reichs ire großmechtigkeit hierinne Šzu gebrauchen und euerer ksl. Mt. des hl. reichs stadt Mulhausen als gehorsame underthane, die sich auch bisanheere als frume, guthertzige unsers waren, alten, cristlichen glauben erzeigt, auch in euerer ksl. Mt. cristliche bundtnis begeben, aus volkomener keyserlicher macht plenarie widderumb, wie sie dan mhermals deßen von euerer ksl. Mt. underthenigst vertrostung entpfangen, in alle ire wirden und ehren zu restituiren, der ungewonlichen aidt und pflichten entpinden, relaxiren und davon absolviren, demnach allergnedigst verordenen und fursehung thun, damit ein hochbeschwerte stadt Mulhausen zu iren abgedrungnen guetern dero aufgelegten burden entladen, in der stadt das schulteissenampt und der dorfer inen zugehorig gericht sampt der pfennig und korngulten, federfrei innehmens und aufhebens der guter, sonderlich des pfandschillings der vogtei one einichen entgelt, inmassen von altersheer ire guter sie innengehabt, genossen und gebraucht, widderumb gelassen und gentzlich zugestelt werden mit verzeihung der vermeinten bestettigung burgermeister und rath, deßgleichen aufnehmung hulf und folge an der stadt etc., im fall der notturft, ab sie dogegen mochten einrede haben, alsdan comissarios, die sachen zu verhoren, verordenen und zu volziehung der decret execution thun, executores geben und setzen, auch sonst notturftige, keyserliche mandat und proceßen, was und soviel dieser sachen erhaischender notturft dem rechten und euerer ksl. Mt. und des hl. reichs satzungen, ordnungen, confirmation nach am allerfurderlichsten gnedigst erkennen und doruber ausgehen lassen. Solchs gegen euere ksl. Mt. des milden, keyserlichen gemuts hierinne gnedigst der vertruckten und vergewaltigten stadt erzeigen, wirt sonder zweivel eine gemeine stadt Mulhausen, aus schuldiger, getreuer gehorsam jederzeit zu verdienen, begirigs gemuths erfunden werden. Und beweisen hierin dennocht euere röm. ksl. Mt. nit allein Got dem almechtigen unzweifenlich ein sonder angenemmes, wolgefelligs werk, sonder auch im hl. reich menniglich lob und preiß, hierinnen gnedigste, furderliche, keiserliche hulf mitzuteilen, allerunderthenigste euere ksl. Mt. anruffende und bittende etc.7

    «Nr.292 Kaiserliche Resolution zur Supplikation der Stadt Mühlhausen – Regensburg, 1541 Mai 26 »

    A  Wien HHStA, RK Kleinere Reichsstände 361, fol. 19r (Reinkonz.).

    B  koll. Weimar HStA, EGA, Reg. E 141, fol. 285r–286v (Kop.); DV v. a. Hd. fol. 286v: Der von Muelhausen abschied zu ferner handlung.

    ŠC  koll. Dresden HStA, 10024 GA, Loc. 10183/04, Regenspurgischen Reichstags, Religion und andere Händel vermöge [...] Anno 1539–1547, fol. 478r–478v (Kop.).

    Auf das auf mehreren Reichstagen vorgetragene Gesuch der Stadt Mühlhausen hin sieht sich der Kaiser veranlasst, zu erhaltung des hl. reichs gerechtigkeit den Kf. von Brandenburg, den Bf. zu Augspurg, den Abt zu Weingarten und Gf. Friedrich von Fürstenberg zu beauftragen, mit dem Kf. von Sachsen, Hg. Heinrich von Sachsen und dem Lgf. von Hessen zu verhandeln, damit jetz gedachte stat Mulhausen widerumb in iren vorigen standt, wesen und freyhait, darin sy vor aufgerichtem vertrag bey dem reiche gewest ist, gesetzt und restituiert aund der pflicht, darzu sy jerlich gehalten, gentzlich entledigt–a werde. Die Kommissare sollen auch dahin wirken, dass der zu Pfingsten [1541 Juni 5] bevorstehende Termin, bdarin die beruempt pflicht beschehen soll–b, bis zum Austrag der Angelegenheit verschoben wird. Die Kommissare sollen über ihre Verrichtung Bericht erstatten1. Actum Regenspurg am 26. Maij anno etc. im 41.

    «Nr. Š293 Protokollarische Aufzeichnung zu den Verhandlungen der kaiserlichen Kommissare mit Sachsen und Hessen in Sachen der Stadt Mühlhausen – Regensburg, 1541 Mai 31 »

    Berlin GStAPK, I. HA Rep. 10 Nr. B 2 Fasz. G, fol. 79r–80r.

    Actum Dinstags nach Exaudi [1541 Mai 31].

    In sachen zwischen Sachssen, Hessen und der stadt Mulhausen.

    Di verordnete commissarien ksl. Mt. haben den gesandten rethen des Kf. zu Sachssen und Lgf. zu Hessen di kayserliche commission angekundigt und verlesen lassen und daruf gesucht, di handlungen eintzureumen.

    Antwort Sachssen und Hessen: Haben das antragen und verlesungk der kayserlichen commission gehort und, obwoll Hessen personlich verhanden, kont er sich uber di vertreg on beisein Sachssen sich nit in handlungen einlassen. Di rethe des churfursten hetten des in irer abfertigung keinen bevelh. Hetten der sachen auch keinen bericht, und wolt inen nit geburen, on vorwissen und sondern bevelh den handel antzunemen. Wollen di sach hinder sich gelangen lassen und ferrers bescheids gewarten und, was einkompt, ferrer den commissarien zu wissen thun. Bitten umb abschrift der kayserlichen commission.

    Der commissarien replica: hetten ir antzeig gehort und do sie on sondern bevelh zu disem handel nit kommen konten und sich erbotten, solhs an ire herschaft zu gelangen, bitten di herrn commissarien, daß solchs furderlich bescheeg. Doch weil di zeit der verpflichtung nahet, wolten sie bei irer herschaft anhalten, daß di pflichtnemungk auch ferrer bis zum austrag der sachen verschoben werde.

    Sachssen und Hessen: Bedanken sich des erbietens der commissarien, ire antwort ksl. Mt. zu berichten. Di pflicht ufzuhalten, konnen sich damit nit beladen, weil sie des kein bericht oder bevelh haben. Versehen sich, ir herrn werden sich mit untertheniger antwort gein ksl. Mt. woll zu halten wissen.

    Der herrn commissarien: Wollen alle diese sachen mit fleiß an ksl. Mt. gelangen lassen1.

    «Nr. Š294 Kaiserliche Resolution in Sachen Mühlhausen – Regensburg, 1541 Juli 15 »

    Mühlhausen StadtA, 1–10/C5, pag. 52 (Kop.).

    Dieweil den Kff. zu Sachsen und Hessen, unser und des hl. reichs stat Mulhausen dermassen unß und dem hl. reich ab- und inen zuzuziehen, nit gepurt, haben wir als romischer keyser fur unß selbs, auch uff der stend rhatsbewilligung und furbiten, angesehen der chur- und fursten Sachsen und Hessen rhet und gsanten solche an unß ubergeben, schriftliche verantwortung und der von Mulhausen uff unser beger und bevelch gegenbericht, unsern ohem Pfgf. Ludwigen Kf. und H. Philipsen Bf. von Speier etc. an unser stat zu commissarien verordnet, wie dan an ir L. und A. deßhalben unser bevelch außgehen solle etc. Actum Regenspurg, den 15. Julij anno etc. 411.

    « Nr. Š295 Stellungnahme der Gesandten Kf. Johann Friedrichs und Hg. Heinrichs von Sachsen sowie Lgf. Philipps von Hessen zur Supplikation der Stadt Mühlhausen – Regensburg, [1541 Juli 21]1 »

    A  Weimar HStA, EGA, Reg. E 138, fol. 206r–216v (Kop.); DV v. a. Hd. fol. 216v: Copei der schriften an ksl. Mt. der von Mulhausenn halben, 1541, Regennspurg.

    B  koll. Mühlhausen StadtA, 1–10/C5, pag. 31–51 (Kop.).

    Unß ist in kurtzen tagen ein abschrift einer supplication one underschrift, von denen von Mulhausen meldend, zukohmen, dorinnen mit hitzigen, schmelichen worten angetzogen wirdet, alß op dieselbige stat Mulhausenn dem hl. röm. reich zu abfal zu handen unser gnedigsten und gnedigen chur- und fursten getzogen worden sein solte und dasselb thun fast hoch und unschicklich mit verdeckung der warheit und antzeigung der unwarheit gehauft wirdet etc., mit angehefter bith, wie das solche supplication weiter ausfuret.

    Wo nun dieselbige supplication von denen von Mulhausen ausginge, so achten wir, daß, solchs dermassen zu suchen, ihnen mit ehren nicht geburen möchte, dann ire gegebene brief und siegel vermugen das anders, und hetten sich one zweifel ire kfl. und fstl. Gn. desselben zu ihnen nicht versehen. Wo auch die narrata in solcher supplicationn sich dermassen erhielten und ihnen die ding one ursach begegneten, so were kein wunder, daß euere ksl. Mt. sampt den stenden, darauf decret zu geben, ursach nehmen. Sie halten sich aber viel anderß und wirdet sich offentlich befinden, daß dorinnen die warheit verschwigen und vertunckelt und, dasjhene zu erzelen vonnöten gewesen ist, verhalten worden. Zweifeln derwegen unser gnedigste und gnedig hern nicht, wo euer ksl. Mt. der warheit berichtet were oder noch wirdet, euere ksl. Mt. werde solche der loblichen chur- und fursten that loben, alßdann auch wir nicht anderß wissen, dann daß nach der beuerischen aufrur euere ksl. Mt. solchen der fursten loblichen vleiß und ernst zum höchsten willen und gnedigsten wolgefallen angenohmen, approbirt und gelobt haben.

    Nhun ist offenbar am tag, daß die beide chur- und fursten von Sachssenn und nun ire erben und Lgf. Philips zue Hessenn hochgemelt die angetzogene gerechtigkeit in und umb Mulhausenn numer bey 16 jharen in ruigem beseß gehabt. Daneben ist in gleichnuß war, daß die hochgemelten chur- und fursten die stat vom reich nicht haben ziehen wöllen, auch nicht getzogen, in solcher stadt keynen zwang, geboth oder verbot anders dan, sovil dem schultesenampt in gerichtlichen sachen zustehet, behalten, sonder derselbigen ire administration in nahmen des hl. reichs gelassen, ire hulf dem reich zu thun und gehorsam zu leisten, vergönnt, dem radt den gehorsam uber die burger nochgeben, appellationn an das keiserlich camergericht gestatet und alles das, daß ire kfl. Šund fstl. Gn. haben mögen erkennen, daß dem reich zustehen solte, nicht angerurt, sonder wes ire kfl. und fstl. Gn. gehandelt und zue sich bracht, das haben sie alß ehrlich chur- und fursten des hl. reich auß guten ursachen, fugen und bescheidenheit one verletzung des reichs gethann, alß sich das in erörterung dieser handlung, so wir davon gnugsamen bericht und bevelh hetten, klerlich wurde erfinden und dermassen, daß noch denen von Mulhausen noch sunst imants anders derhalben zue iren kfl. und fstl. Gn. einige ansprach nicht geburen mag.

    Sölten nun unsere gnedigst und gnedig hern diese handlung euer ksl. Mt., inmassen die ergangen, mit allen umbstenden gruntlich und eigentlich furbrengen und also ir recht an tag thun, dartzu gehörten viel zeugen, konde und kontschaft, so ire kfl. und fstl. Gn. alhie zur stet nicht haben mögen. Nun wölle je euer ksl. Mt. nicht, daß jemant in seiner gerechtigkeit sol verletzt werden. Derwegen haben ire kfl. und fstl. Gn. unß bevohlen, in diese sachen an diesem orth, da man die probationes, wie gemelt, nicht alle gehaben mag, nicht eintzulassen, sonder undertheniglichst antzuhalten und zu bitten, damit dieselbigen ire kfl. und fstl. Gn. bey irem guten, ehrlichen, rechtmessigen tittel und beseß pleiben, bey recht gelassen und daß euer ksl. Mt. dafur gnedigst sein wöllen, daß daruber durch eylend bescheidt oder decreta irer kfl. und fstl. Gn. halben unerhört nicht beschwert mugen werden, alß wir dann solchem bevelh nach zum underthenigsten gethann haben wöllen, mit der erbietung: Sey jemants, der ire kfl. und fstl. Gn. deßhalben ansprach nicht erlassen mag, daß sie demselbigen an enden und orten, da sich das geburet, ehr und rechts nicht vorseyn und sich alß gehorsame chur- und fursten, auch glieder des hl. reichs, daß man sie bey solchem erbieten nach ordnung des hl. reichs pleiben lassen werde, undertheniglich versehen wöllen. Und diesen bevelh haben wir uberkohmen auf die vorgenohmene, des durchleuchtigsten, hochgebornen fursten und hern, H. Joachims Mgf. zue Brandenburgk etc. ertzcamerer und churfursten etc., und anderer euer ksl. Mt. verordenten commissarien gutliche underhandlung2.

    Dieweil wir aber vermercken, daß ire kfl. und fstl. Gn. warlich zu unschulden und unverdienet in den ubergebnen supplicationen so heftig wieder Goth und recht angeclagt werden, so können wir, wiewol unsere gnedigst und gnedig hern diese supplicationn noch nicht gesehen oder vernohmen, auch unß dorauf keinen bevelh gethan haben, alß die diener nicht umbgehen, fur unß selbst ire kfl. und fstl. Gn. derwegen, sovil wir wissens oder berichts davon haben, im besten zu entschuldigen und sunst keineswegs in einige disputationn eintzulassen, sonder wöllen iren kfl. und fstl. Gn. vorbehalten haben, derselbigen geburliche defensionn in und ausserhalb rechtenß zu gelegener zeit dartzuthun, davon wir offentlich protestiren. Dieweil aber die supplicationn keine underschrift, das ist keinen nahmen, von weswegen die ausgehet, hat, auch die gesanten von Mulhausen, daß die in irem nahmen oder bevelh ausgangen sey, nicht bekennen Šwöllen, so bitten wir underthenigst, es wöllen euere ksl. Mt. den angeber dahin halten, daß er deßhalben sein mandat antzeigen wölle, damit ire kfl. und fstl. Gn. ire noturft gegen denselbigen in recht furwenden mögen. Dann wir achten, daß ire kfl. und fstl. Gn. diese schmahe und iniurien ungerechtfertigt nicht hingehen lassen werden, sonder die supplicanten darumb, wie sich in recht geburet, vortzunehmen. Dann es ist nicht glaublich, daß es die von Mulhausenn bevohlen haben, dieweil, es von denselbigen zu horen, seltzam were. Dann sie wissen je baß dann wir, wie und auß was ursach sich die handlung des einnehmenß an Mulhausenn zugetragen hat und wie der sunebrief und vertrag, den von Mulhausen zugut gemacht, inhaben und wes sie sich verschrieben, gelobt und geschworn haben. Des solten sie sich pillich halten, inmassen es dann etzliche reichsstedt selbs darfur geachtet, daß denen von Mulhausen irer pflicht halben zu suppliciren nicht geburen wölle.

    Anfenglich, so werden euer ksl. Mt. in diesem handel one zweifel bedencken, daß ire kfl. und fstl. Gn. zue dieser handlung nicht allein umb besonderer sach willen, alß da die von Mulhausenn zue irer kfl. und fstl. Gn. eynem oder mehr unwillen getragen, den oder die mit der that und gewalt angegriffen hetten, sonder umb des gemeinen römischen reichs und deutzscher nationn sachen und augenscheinlicher verderbnuß willen kohmen und, was sie dorein furgenohmen, daß sie solchs nicht allein umb irer selbst, irer lande und leute, sonder umb gantzer deutzscher nationn willen gethann haben und thun mussen, haben sie anders nicht selbß in iren landen abfall, irer selbs verderben und verjagen, dartzu aller erbarkeit in deutzscher nationn undergang wissen wöllen. Und solten darwider die von Mulhausen begunstigt und one ordentliche erkentnus restituirt oder ihnen weiter oder mehr, dann bißher gescheen, sine causae cognitione gnad ertzeigt werden, das were von der vielen unmentzschlichen that wegen erbermlicher zu hören, dann daß Mulhausen in dem stand, wie es itzt ist, pleiben solte, dieweil es warlich schwerlich und nicht anders zu achten were, dann vorerzeigter guthat zu vergessen und denjhenen, so solche aufrur gestillet, darin zu prejudiciren, welches one zweifel euerer ksl. Mt. wil oder gemut nicht ist. Dann so es solche meynung haben solte, wer wolt dann hinfuro in gleichen vhellen sein leib und gut, ehr und blut in gefar setzen. Dordurch möchte auch dem gemeynen nutz dieser höchste schade und nachteil begegen. Dann wir könten nicht wissen, was sich ein commun schwerlicher verwircken möchte, dann diese stat und derselbigen einwohner gethann hat, alß auß irer eigner bekentnuß, briefen und sigeln, so noch vorhanden sein, erscheint.

    Und wiewol wir die vergangen hystorien so eigentlich nicht wissen, sonder one zweifel ir kfl. und fstl. Gn., so dieselbigen antwort dartzu geben solten, bessern bericht darumb zu geben wusten, so wöllen wir doch zue entschuldigung irer kfl. und fstl. Gn. dieselben geschicht, dorauß dann das recht liederlich getzogen werden mag, ungeferlich auf bessern und klerern bericht irer kfl. und fstl. Gn., auch mit der protestationn, diesen bericht zu mehren und zu mindern, zu emendirn und corrigiren, darthun.

    ŠZum ersten werden die von Mulhausenn nicht mögen in abreden sein, daß solche stat Mulhausen der brun und sentina alles des ubelß, daß im beurischen krig ergangen und erfolget ist, gewesen sey, dan sie werden gestehen mussen, daß sie die zwen wiedertäuffer Muntzer und Pfeiffer in irer stadt gehalten gehabt, furgeschoben und dero reden und anschlegen gefolget, auch, dieselbigen selbst inß werck zu brengen, understanden haben.

    Sie werden gestehen mussen, daß sie wieder den gemeynen nutz, des hl. reichs landtfriden und die keiserliche recht rotten, versamlung, aufrur, eigene, ungeburliche regiment gemacht, in der stadt thetlich angriffen, viel kirchen und klöster mit gewalt, versamletem und gewapnetem volck verwustet, getzirde und cleinodia heraußgenohmen und andere grausame ding mehr gehandelt haben.

    Sie werden auch nicht in abreden sein mögen, daß sie die beide prediger in Hessenn, Duringen, Franken, Schwaben und hohe deutzsch landt, dieselbigen alle zu bewegen, ziehen lassen haben, inmassen dan dieselbigen lande alle bewegt worden und, wie wissentlich, zue grossem blutvergiessen kohmen sein.

    Sie werden in gleichnuß nicht leugnen mögen, daß alle aufrurische bauern zue dieser stadt ire besondere zuflucht, daselbst in zeit der wiederwertigkeit sich zu enthalten, gehabt haben. Und ist gar nahe die erste stadt gewest, die in deutzscher nation abgefallen und den handel furgenohmen hat.

    Item, sie werden nicht in abreden sein, daß dieser ungehorsam und aufrur des gemeinen manß nicht allein in Mulhausenn plieben ist, sonder sie haben in die lande zue Duringenn und zu Hessenn hin und wieder geschickt und das volck an vielen orten aufrurisch gemacht, zum aufstandt, zun waffen und zum abfal von irer rechten herschaft bracht und bewegt.

    Item, sie haben es dapey nicht gelassen, sonder seint auß Mulhausenn mit versamletem volck und gewapneter handt und hereskraft in die lande zue Duringenn und auf das Eisfeldt one alle ursach getzogen und in solchen landen viel stete und das gemeine volck an sich gehangen, dasselb zum aufstandt, aufrur, versamlung, zun waffen zu greiffen und sich in zuge zu begeben, bewegt.

    Item, in solchen bewegungen und hertzugen auß dem gehorsam ksl. Mt. gefallen, eigene neue regiment furgenohmen, weit und breit umb sich geschrieben, gebothen und verbothen, gestrenge gericht gehalten, etzliche duringische grafen und dartzu viel edelleut, der Hgg. zue Sachssenn underthanen, gegriffen, zum theil im vheld behalten in eisen, zum theil in Mulhausenn gefuert, zum theil wieder iren willen zue bevelhabern und zue rednern gemacht, zum theil in legation und potschaften verschickt, viel klöster und edelmanßheuser nit allein funf oder sechs, sonder in grosser antzal eingenohmen, etzliche ausgebrant, etzliche zerbrochen und, was guts darinnen gewesen ist, zue iren handen genohmen.

    Item, auch weder frauen noch junckfrauen verschönet, alß wir der obgemelten ding specification und erclerung iren kfl. und fstl. Gn. vorbehalten wöllen, fur und fur, alles zu verwusten, gezogen, bissolang sie alle fursten, grafen, adel und stete in denen landen in ire hant und gehorsam brechten, und also grausamlich gehandelt, alß es auf der welt kaum gehort worden ist, damit sie Šalle regiment verandert, zerbrochen, herschaft und adel vertilgen und nach irem willen ein neue regiment anrichten möchten, inmassen sie schon mit der that angefangen hatten3. Mehr und weiter geubt, daß wir itzt in eil nicht wol ertzelen mögen, dieweil unser wenig bey solcher handlung gewesen sein, und also nichts underlassen, daß zue verjagung und zu umbbringung aller oberkeit und zu verkerung aller ordnung hette dienen mögen, dodurch die von Mulhausenn nicht allein in die peen gemeines landtfridenß der acht und aberacht gefallen seyn, sonder one zweifel crimen laesae maiestatis, dartzu ir leib, ehr und gut verwirckt haben.

    Solchs alles hat die chur- und fursten nach vermög irer pflicht, die sie dem hl. röm. reich, ihnen selbst, iren weiben, kindern und allem christlichem volck, zufurderst Goth schuldig gewesen seyn, bewegt, sich auftzumachen, ire selbs leib, lande und leute, gemeinen nutz, daß des hl. röm. reichs und ksl. Mt. regiment, autoritet und existimationn zu retten, also fur Mulhausen zu tziehen, solchem grausamen, unerhörten gewalt und bosen exempel, alß daß uf der welt je geubt worden ist, zu steuren. Es ist auch die stat Mulhausenn ingemein oder in sonderheit in solchem furtzugk der chur- und fursten in irer hertigkeit verharret, hat sich nie entschuldigt, sonder zur wehr gestellet, seint heraußgelauffen, eh dan sie verletzet worden, haben gefangene erobert und, weiter schaden zu thun, understanden, bißsolang das sie den ernst gesehen, da seint sie mit der menige vom rath und der gemein allesampt heraußgetzogen und haben aldo offentlich bekant, daß sie wieder Got, ksl. Mt., iren rechten hern, die chur- und fursten alß ire schutzhern, ire lande und leute, recht und pilligkeit schwerlich gesundiget und sich verwirckt hetten, geben die stadt, auch ire leib und gut in gnad und ungnad irer kfl. und fstl. Gn., dann sie hetten das alles wol verwirckt und verbrochen etc. Solche verbrechung haben sie auch in irem sunbrief und reversal offentlich under iren brieffen und siegeln bekennet. Dermassen ist Mulhausenn eingenohmen, die stat zum reich bracht und dapey gelassen, etliche ufwickler gestraft, die unschuldigen nicht allein verschonet, sonder auch wieder zu recht, zu ehr und zue gut bracht, darinnen gute pollicey und ordnung aufgericht.

    Hierauß nun gnugsam erscheinet, daß die hochgemelten chur- und fursten zue Sachssenn und Hessenn, solche rettung zu thun, nicht alleyn in kraft des lantfriden und vermuge aller recht fug und ursach gehabt, sonder auch, die also furtzunehmen, schuldig gewesen seyn. Und wiewol die von Mulhausenn viel klöster und edelleutheuser zerbrochen, verbrennet, verwustet, beraubt, geplundert und verderbt, so seint doch die chur- und fursten hochgemelt ihnen zum besten und gnediglichst furgewest, sich irer angenohmen, zimliche vertrege gemacht und aufgerichtet, welche sie vor sich niemermehr hetten mögen erlangen oder erhalten. Des mögen zeugen sein alle ire nachbauern in Duringenn und auf dem Eisfelt. Haben also nicht nach der von Mulhausen Šverwirckung, sonder nach furstlichen gnaden und barmhertzigkeit gehandelt. Wo nun die von Mulhausenn von iren kfl. und fstl. Gn. diese clage ubergeben haben, so seint sie gegen denselben zum höchsten undanckbar und von rechts wegen der vorertzeigten gnaden und gutthaten nit vehig.

    Daß aber gesagt wirdet, man hab ihnen, jharßschirmgelt zu geben, aufgelegt, das ist pillich geschehen, so man sie schirmen und schutzen sol und muß. Daneben, daß von hulf, offnung und volge gemeldet wirdet, das ist nicht unpillich gewesen, dieweil in solchen dingen die ksl. Mt. und das reich ausgenohmen sein. Sie sein aber sieder der zeit zue keiner offnung, volge oder hulf nie erfordert worden und ihnen dorauf nie keyn pfennig zu kosten gangen. Aber herwiederumb haben die chur- und fursten umb irentwillen Facius Grassenn und vieler anderer halben viel muhe und arbeit gehabt und mussen es noch teglich haben. Derwegen ihnen, solchs anzuregen, on alle not were. Und ist frambd zu hören, daß sie, denen hulf und volge zu thun, beschwert sein wöllen, die sie nechst Goth bey leib, ehr und gut behalten habben. Wer die aufrur also, wie die angefangen, hinaußgangen, wo weren itzt diejhenen, so von diesem lob[lichen] chur- und fursten diese geschwinde clag thun. Also vergelten sie derselbigen fursten erben und ihne solche wolthat mit grossen clagen und nachreden, von welcher wegen sie sich zum hochsten zu bedencken hetten.

    Die dorfer haben die chur- und fursten von denen, die leib, ehr und gut verwirckt hatten, wol nehmen mögen, haben aber doch darin solche bescheidenheit gehalten, daß die stadt solche dörfer umb eine namhaftige summa gelts wieder lösen mag. Darauß erscheinet, daß dem reich nichts entzogen ist, daß sie gleichwol, die von Mulhausenn, jherlich pensionn und burden tragen mussen, darinne haben ire kfl. und fstl. Gn. sie nicht gefurt, sonder sie sich selbs, pillich tragen sie auch dieselbigen.

    Von golt, gelt und getreide, wein, bier, geschutz etc. tragen wir kein wissen. Das wissen wir aber, daß sie den dreyen chur- und fursten 30.000 fl. bares geldes gegeben haben solten. Der haben sie gar wenig betzalt, sonder ihnen sein ungeferlich biß in die 22.000 fl. doran geschenckt. Itzt geben sie iren kfl. und fstl. Gn. den danck.

    Von gefangnen und geschetzten burgern tragen wir nit wissen, daß ire kfl. und fstl. Gn. einigen gefangen oder geschetzt haben oder mit irem willen solchs gescheen sey. Und thun domit iren kfl. und fstl. Gn. ganz ungutlich, vergessen irer huld und pflicht in deme, so sie es reden. Wo sie es aber specificiren solten, wo die burger hinkohmen und an welchem orth die geschatzt weren, wurde man befinden, daß ire kfl. und fstl. Gn., sovil wir wissens haben, daran ungutlich geschicht.

    Daß aber kfl. Gn. und der Lgf. zu Hessenn durch die von Mulhausenn nicht verletzt gewesen sein sollen, das findet sich in warheit viel anderß. Es seint nicht allein ire kfl. und fstl. Gn., sonder das ganz romisch reich in schaden und gefhar bracht. Haben sie nicht Eisenach bewegt und durch Eisenach Fach, das ampt Fridwalde und andere des landgrafen ämpter biß gen Rottenberg, und Šseint etliche von Eisenach zu Mulhausenn auf dem marckt gerichtet, etliche von Fach gefangen worden. Herwiederumb ist war, daß die von Mulhausenn durch Sachssenn und Hessen obgemelt alweg vor und nach der aufrur furstlich, treulich und ehrlich gefurdert, geschutzt und geschirmet worden sein und hetten sie ihnen viel guts mugen ertzeigen, sie hettenß gerne gethann, haben auch sie ausserhalb der that des einnehmenß nie beleidigt, sonder der Kf. zue Sachssenn hat ihnen ungeferlich 2.000, Hg. Jorg 10.000 und Hessen 10.000 bekanter, redlicher schuldt nachgelassen. Dermassen haben sie der von Mulhausenn sach gemeinet, itzt geben sie iren kfl. und fstl. Gn. den lohn doran. Die pflicht, so die von Mulhausenn jherlich thun, ist ksl. Mt. nit zuwieder, sonder derselben zugut aufgericht worden, auf daß man Mulhausenn in frid, eintracht und ruhe erhalten mochte. Die von Mulhausenn wenden auch dorauf keynen pfenning, so schat es ihnen keinen pfenning. Deßgleichen auch das schultessenampt, das mochte in nahmen ksl. Mt. ein dritter haben, dorauf konnen noch mogen sie sich nicht behelfen.

    Und alß sie sich wöllen der religionn halben fast weißbrennen, alß op man ihne umb derselbigen willen die dörfer wurde wiedergegeben haben, so sie die hetten annehmen wöllen, doran ist, sovil wir wissen, kein worth. Were es aber gescheen, so were es je ein antzeigung eines gnedigen gemuts und viel mehr, dann sie verdient hetten. Wol haben ire kfl. und fstl. Gn. auf ansuchen vieler von der gemeyn mit eynem rath derhalben gnediglich und gutlich reden lassen, dieweil das mehrer theil der burger dieser religionn begerte, daß sie dann dieselbigen zulassen wolten, auf daß hinfuro kein zanck in der stadt entstehen möchte. Dieweil sie sich aber mit etlichen furwendungen entschuldigt, haben es ire kfl. und fstl. Gn. auch dapey gelassen und sie nicht minder eynen weg alß den andern gnediglichen geschirmet und ihnen alles guts ertzeiget.

    Sovil antrift die keiserlichen schriften und vorgescheen bevelh, werden ire kfl. und fstl. Gn. dieselbigen alß auf ungenugsamen bericht und wieder recht außbracht zu seiner zeit wol wissen zu verantworten und one zweifel euer ksl. Mt. sie im selbigen auch gnediglichst hören. Es werden auch euer ksl. Mt. in rechtlicher, geburlicher verhör der sachen nicht befinden, daß chur- und fursten zue Sachssenn und Hessenn von denen von Mulhausenn einige pflicht genohmen haben, die euer ksl. Mt. und dem hl. reich zuwieder seien. Hetten sie aber dasselb gethann, villeicht weren sie itzt dieser klag uberig. Weiter wöllen wir uff dißmal nicht sagen, sonder euer ksl. Mt. wirdet one zweifel in erforschung des reichs gelegenheit wol befinden, welcher, des reichs stete und gerechtigkeit an sich zu brengen, understehet. Ire kfl. und fstl. Gn. seint desselbigen unschuldig, wissen sich one allen zweifel aller gebur zu halten. Tragen demnach zue euer ksl. Mt. die gesanthen das underthenig verhoffen, bitten auch dasselb, es werden euer ksl. Mt., unverhört rechtlich und geburlich irer kfl. und fstl. Gn., nichts erkennen zu lassen, schaffen oder gebiethen. Das werden ire kfl. und fstl. Gn. alß gehorsame fursten euer ksl. Mt. und des hl. reichs hinwieder underthenigst verdienen.

    ŠEs wirdet auch one zweifel euere ksl. Mt. nach vermög der recht die von Mulhausenn solcher gestalt nicht hören, dieweil sie den unfal und ire grosse uberfarung, dardurch sie zu solchen gelubden kohmen sein, nicht antzeigen, inmassen sie im rechten schuldig wehren. Darumb seint solche proceß und alles, das dorauß folgen wurde, von unwirden. Dann wurden sie die ursachen solcher ding recht gruntlich antzeigen, euer ksl. Mt. wurde one zweiffel ehr bewegt, ihnen mehr straf uftzulegen dann einige zu erlassen. Ire handlung ist nicht ein besonder krig oder gewaltsam eingriff, dardurch sie gleichwol die peen des lantfridens verwirckt hetten, gewesen, sonder eyn gemeyne bewegung des volcks in vielen landen und reitzung nicht allein zum abfal von euer ksl. Mt. und aller oberkeit, sonder auch dieselbigen wircklich umbtzubringen und andere regiment zu machen. In der meynung haben sie alle die clöster, schlösser und edelmanßheuser, der sie gewaltig mögen werden, verbrennet, zerrissen und zubrochen, grafen, hern und adel gefangen und dero viel wie die kelber gefuert. Noch durfen sie und ire vorschieber sagen, die stadt sey wieder recht und mit gewalt beschwert worden. Hette man ihnen ir verdient recht thun sollen, so were viel anders irer verwirckung nach mit ihnen, dann gescheen ist, umbgangen. Darpey wöllen wir es dißmals lassen. Solch alß aber ihnen nach vermög der recht antzutzeigen geburt, so sie warhaftiglich hetten suppliciren und derselben im rechten geniessen wöllen. Bitten demnach inmassen, wie obgemelt, bevehlend unß damit euer ksl. Mt. aufs allerunderthenigst.

    Nachdeme auch die von Mulhausen iren briefen, sigeln, aiden und pflichten zuwider kurtzverschienner zeit, hochermelten unsern gnedigsten und gnedigen herrn die gewonnliche rathspflicht und anders zu thun, wie sichs vermuge des aufgerichten sohnebriffs eigent und geburt hett und nun etlich jhar her ublich gehalten worden, in wegerung gestanden, so bitten euere ksl. Mt. wir auch underthenigst von wegen hochermelter unser gnedigst und gnedigen herrn, der chur- und fursten zu Sachssenn und Hessen etc., eur ksl. Mt. wollen das einsehen haben und mit denen von Mulhausenn verschaffen, ire kfl. und fstl. Gn. an derselbigen gewehr, posses und gerechtigkeit unverunruigt zu lassen und sich iren briffen und sigeln, auch aiden und pflichten nach gegen iren kfl. und fstl. Gn. unwegerlich und unwidersatzt zu halten. Do aber gemelte von Mulhausen wider ire kfl. und fstl. Gn. auf irem unpillichen furnehmen verharren wurden, daß alßdann euere ksl. Mt. ire kfl. und fstl. Gn. allergnedigst nicht verdencken wolten, das sich ire kfl. und fstl. Gn. mit entsatzter handt gegen denen von Mulhausen nicht einlassen konnen, das auch ire kfl. und fstl. Gn. auf pilliche wege trachten, damit die von Mulhausen dohin gebracht, auff das sie–a ire briff und sigel, auch aid und pflicht gegen iren kfl. und fstl. Gn. halten.

    «Nr. Š296 Gegendarstellung der Mühlhausener Gesandten – Regensburg, o. Datum  »

    Mühlhausen StadtA, 1–10/C5, pag. 53–75 und pag. 78 (Kop.); DV v. a. Hd. pag. 78: Warhafte verantwortung und gegenbericht dero von Mulhausen uf der ksl. Mt. gnedigst bescheen beger auf der chur- und fürsten Sachßen und Heßen rhete an ire Mt. gethane supplication, ubergeben ufm reichstag zu Regenspurgk, im Maio anno etc. 41.

    Demnach euer ksl. Mt. verschiener tagen von der durchleuchtigsten, durchleuchtigen, hochgebornen chur- und fursten Sachssen und Hessen, unserer gnedigsten und gnedigen herren, rheten, uff diesen reichstag ghen Regenspurg verordnet, ein schrift ubergeben, darin dann euere ksl. Mt. und des hl. reichs stat Mulhausen in Doringen zum hochsten gantz unverschulter sachen angethast, des ungrundts beschuldiget und verunglimpft, solche schrift dan euer ksl. Mt. nechstverschienen tagen unß gnedigst behendigen lassen mit gnedigster beger und bevelch, von wegen euer ksl. Mt. und des hl. reichs stat Mulhausen daruff wharhaften gegenbericht und verantwurtung euerer ksl. Mt. zu thun. Wiewoll wir nun, mit hochgedachten chur- und fursten Sachssen und Hessen oder irer kfl. und fstl. Gn. rheten in einem oder mheren puncten, solcher irer euerer ksl. Mt. ubergebner schrift inverleybt, von wegen einer armen stat Mulhausen in eynige disputation einzulaßen, gar nit gemeyndt, deß auch von einem rhat kheynen bevelch haben, jedoch dieweil genante stat Mulhausen und wir euer ksl. Mt. und dem hl. reich mit glubten und ayden zum fordersten zugethan unß bekhennen, derhalben dann uff euer ksl. Mt. gnedigst beger und bevelhen, solchen gegenbericht und verantwurtung zu thuen, sovil unß in der eyl noch in gedechtnuß geweßen, wir auß unterthenigster gehorsam nit haben wissen zu unterlassen. Doch wo einer armen stat Mulhausen weyther verantwurtung vonnotten, wollen wir ir solliche volkhommenlichen zu thun, darzu mit dieser unß mit hochgedachten unsern gnedigsten und gnedigen herren Sachssen und Hessen in khein disputation ingelassen, auch solche niemands zu nach oder schmach noch kheiner andern gestalt dann zu rettung einer armen stat Mulhausen unschuld aus unterthenigster, schuldiger gehorsam gethan haben, des wir unß hiemit herlichen protestiren.

    Und sagen demnach und uffs kurtzts, das wir von wegen eyner armen stat Mulhausen den eyngang und, was dem anhangt, biß auf den vierten puncten, in churfursten und fursten Sachssen und Hessen rhäte verunglympflichen schrift verleibt, nit gestendig und lassen sollichs als kheiner antwurdt wirdig uff seinem unwhert beruhen. Sovil aber nachvolgende materias belangt, als nemlich uff den angemaßten vierten puncten berumpt gerechtigkeit, so ir kfl. und fstl. Gn. Sachssen und Hessen bei 16 jarn ruiglich ingehabt haben sollen, das wurdt auch nit bestanden, der ursachen, das des hl. reichs gemeyne stendt frei- und reichsstet in vorigen und jetzundt nocheynander dreier augspurgischen und regenspurgischen gehalten reichstagen gemeynlich an euer ksl. Mt. unterthenigst, Šeuer ksl. Mt. und des hl. reichs stat Mulhausen widerumb zu euer ksl. Mt. und dem reich, inmassen sie vor aufgerichtem, darein getrungnem vertrag gewest, widerumb zu nemen, heftig supplicirt und angehalten haben, auch euer ksl. Mt. allergnedigst tröstlich decret geben. Wie khan dan gesagt werden, das ir kfl. und fstl. Gn. ruiglich als possessores solchs ingehapt haben.

    Sovil nun den uberigen anhang belangen thut, als solten ir kfl. und fstl. Gn. dem reich nichs entzogen haben, darzu wirdt mit wharheit geantwurt, das hochermelte drei churfursten und fursten Sachssen und Hessen der armen stat Mulhausen biß in 20 dorf on die weyler, so euer ksl. Mt., dem reich und der stat Mulhausen gehorig, eingenummen, die sampt der jherlichen nutzung davon enzogen haben. Zum andern, das schultheiß- und gerichtsampt und darein gehorigen nutzungen der zinsen behalten. Zum dritten, euer ksl. Mt., dem reich und der stat mit bestetigung des regiments und rhats one ir der chur- und fursten bewilligung nit haben mher zu besetzen, irn kfl. und fstl. Gn. eydtspflichtung thun mussen. Zum vierdten, öffnung der stat, darzu volg, hilf, gehorsame, so oft irn kfl. und fstl. Gn. gefelt, zu thun, item, in einen ewigen erbschutz und schirm und in summa dahin in hochste servitut gezwungen, das kheyn underschiedt jetzundt zwischen irer kfl. und fstl. Gn. selbs eygen leuthen und der stat Mulhausen mher ist. Ob nun solchs nit dem reich zu mercklichem, verletzlichem appruch raich, davon dan das reich abbruchig geringert, in noten mit iren anlagen, hulf und ander der reichssteuer und obligenden beschwerden begegnet und jetzundt auß solchem anhang nit mehr zu erschwingen muglich, das gibt eynem auch gerings verstendigen bericht. Sonst, das zuletst gemeldet wurdt, das denen von Mulhausen noch jemandts derhalben zu clagen gepure, das last man uff seinem unwhert berhuen. Dieweil euer ksl. Mt. als merer des reichs nit gemayndt, das dem reich also etwas entzogen, wie gemeyne stende der frei- und reichsstet zu Augspurg anno etc. 30 und uff diesem und nechst vorgehalten reichstagen zu Regenspurg, die stat Mulhausen widerumb zu euer Mt. und dem reich aller gestalt, wie die vor uffgerichtem vertrag geweßen, zu restituiren und zu nemen, supplicirt.

    In dem funften und sechsten artickel nacheinander belangendt, bedorfen gleichwoll kheiner antwurdt, dann euer ksl. Mt. uff gemeyner des hl. reichs stend frei- und reichsstet uff dreien (wie oben gemelt) gehalten reichstagen bescheener furpit, darzu euer Mt., auß selbst eygner, zum reich tragender lieb geraytzt, endtlich gemeyndt, das niemandts an seiner habenden gerechtigkeit verletzt, sonder bei ordenlichen rechten, dem landtfriden und andern löblichen des reichs abschieden gehalten und gehandthabt pleibe, vorigen eheren, standt, regiment restituirt, der uffgelegten pflicht erloßen und zu dem hl. reich getzogen werde. Und haben die von Mulhausen, wo sie restituirt, wie dan gemeyner stend und der frei- und reichsstet unterthenigst bitten wer, zu inen zu sprechen, an orten und enden sich ein solchs gepuret, geburlichs rechtens zu seyn, khein abscheugen.

    ŠUnd dan weither uff den siebenden und achten versickel oder puncten, so leyt leyder nur zuviel am tag, was euer ksl. Mt. und dem hl. reich so hoher, verletzlicher appruch durch solch der stat Mulhausen entziehung begegnet, welchs dan euer ksl. Mt. und gemeynen stenden zu gedulden hoch beschwerlich etc., der ursachen, dan durch die stend frey- und reichsstet an euer Mt. mermals supplicirt worden ist und das der vertrag im veldtleger durch ir kfl. und fstl. Gn. selbs wolgefellig uffgericht und mit gmeyner stat sigil, so ir kfl. und fstl. Gn. bei handen und in gewalt gehapt, daran gehengt becreftiget. Das ist alles wissenlich, und haben doch die von Mulhausen, euer ksl. Mt. und dem reich an irer gerechtigkeit nicht hinzugeben, macht gehapt noch nit haben. Und ob sie schon den ufferlegten aid zwingenlich ex illata violentia reali und hoster forcht als gefangen, werloß leut erstattet, so ist doch whar, das in allen juramenten authoritas superioris außgenommen wirdt verstanden.

    Sovil dan im neundten anziehen der chur- und fursten Sachssen und Hessen gesandter rhet betrifft, als hetten ir kfl. und fstl. Gn. solchen gewaltsamen angriff, gegen der stat Mulhausen begangen, von wegen des reichs und teutscher nation sachen halben gethan etc., wo ir kfl. und fstl. Gn. die uffrurische theter allein gestraft, mochte iren kfl. und fstl. Gn. khein verweysunge bescheen. Aber das ir kfl. und fstl. Gn., nachdem durch ir kfl. und fstl. Gn. die zwen der uffrurischen hauffen, der erst zu Fulden, der ander zu Dhuringen geschlagen und zertrent und letstlich on alle darzu gegebner ursachen des reichs stat Mulhausen angriffen, uß welcher etlich der gemeyn uffrurischen uß der stat numehr da ir geburlich straff zu andern der geschlagnen hauffen empfangen und das unschuldig volcklin erst leyden mussen, des reichs dorfer ingenommen, inhalt des vermeyndten veldtlegerischen vertrags gehandelt, das gibt der keyserlich landtfrid, auch alle geschriebne recht und constitution nit zu. Also ist von den hochloblichen chur- und fursten pfaltzgraven und Hg. in Lotringen nit gehandelt, sonder haben ir kfl. und fstl. Gn. die theter gestraft und dem reich nichs entzogen und unverseert desjhenigen, das dem reich gehorig, bleiben lassen etc. Uber das ir kfl. Gn. Sachssen und Hessen der stat zuvor zuembottten, sie weren nit do, ires guts und bluts der unschuldigen zu begeren, sonder allein die uffrurischen thetter zu straffen etc., daruff sie sich iren kfl. und fstl. Gn. ergeben etc. Ob nun aber der chur- und fursten daruff gevolgte handlung dem reich nit zum hochsten verletzlich, bringt der vertrag mit etc. Und haben sich auch ir kfl. und fstl. Gn. gnedigst und gnediglich woll mit wharheit zu erinnern, das der zeit das wesenlich, von euer ksl. Mt. bestettigt regiment und rhat von den uffrurischen gewaltiglichen entsetzt, auß der stat entweichen mußen, das also die stat on ein regiment und haupt, derwegen durch das gemeyn und uffrurisch böfel universitas, das ist die stat, an ir selbst nichts verwirckt. Das bringen nit alleyn die gemeynen, geschrieben recht mit inen, sonder auch des reichs constitution, landtfriden und selbst der mentschlich, lebendig verstandt gibt solchs, zu denselbigen getzogen.

    ŠUff den zwolften puncten also anfahent ‚Zum ersten werden die von Mulhausen‘ etc. wirdt solchs kheinswegs bestanden und hetten sich die churfurstlichen und furstlichen rhete Sachssen und Hessen selbst woll das gegenspiel in stellung dießes ungrundigen anzaigs wissen zu halten, dan eynmall die unwidersprechlich wharheit ist, das der Muntzer von Altstet des churfurstenthumbs Sachssen, alda er erstlich sein widertaufferisch, uffrurische leer offentlich gepredigt, den gemeynen man zu emporung an sich gehengt und erweckt hat, daruber er, Muntzer, von dem Kf. zu Sachssen in fengknuß khommen, zu Weymar etliche zeit gefengklich enthalten, aber nochmals seiner fengklichen verstrickung frei, widerumb ledig on einich straff außkhommen und daruff hin und wider im land widerumb mher uffurisch gepredigt und sonderlich im stift Fulda, ehe er gegen Mulhausen khommen, da er dan auch von wegen seiner verfurischen leer gefengklich enthalten worden, fur eins.

    Zum andern so ist auch wissentlich whar, das gleichergestalt der Pfeiffer auß dem gotzhauß oder closter Reyffenstein im ertzbistumb Meintz entloffen und gleichergestalt im landt umb dem armen, eynfeltigen man uff dem Aichsfeldt in Doringen hin und wieder sein widertaufferische, aufrurische leer gepredigt, den gemeynen man in aussern herschaften, churfursten- und furstenthumb, an sich, also baide buben, Muntzer und Pfeiffer, gehengt, auß diesem dan offenpar, wo der erst ursprung der uffrurer herkompt. Dan so die churfurstlich durchleuchtigkeit erstes hetten den Muntzer gestraft und auch andere obrigkeit den Pfeiffer, were solchs ubel alles vermitten plieben. Und das weither wurdt antzaigt, als hetten die von Mulhausen baider, Muntzers und Pfeiffers, rhat gevolgt, sie in irer stat enthalten etc., wirdt sich also nymermehr befinden.

    Und euer ksl. Mt. untertheniglich mit grundt zu berichten, so ist whar, als gemelter Muntzer seiner fengknuß vom Kf. zu Sachsen frei erlassen und der außgetretten Pfeiffer baide hin und wider ausserhalb umb die stat in andern herschaften uff dem landt mit irem uffrurischen predigen das gemeyn volck an sich gehengt, haben sie sich heymlich on wissen des rhats und regiments in die stat Mulhausen gekrochen, in winckeln dem gemeynen man verkerlich gepredigt. Als aber ein obrigkeit und regiment sollichs erfaren, sein die baide, Muntzer und Pfeiffer, von der obrigkeit der stat verwissen worden und das verschweren mussen. Nun khan ein stat nit woll abredig sein, das jetz gedachte zwen uffrurische widertauffer iren uffrurischen samen zum theil heymlich in den winckeln des gemeynen mans außgossen und also etlich inen anhengig gemacht. Als aber sie, die verloffen zwen predicanten, aus der stat Mulhausen verwießen und verschweren mussen, haben sie noch vil meheren, nachstelligen neydt gegen der stat und obrigkeit gefaßt und zugefarn, eynen grossen, erschrecklichen, irer hin und wider uff dem landt anderer herschaften solcher leer anhengigen hauffen zu sich genommen, mit wherhafter handt in die vorstat der stat Mulhausen heuffig khommen, der Pfeiffer also mit seinem aichßfeldischen und anderm zugelauffnem, uffrurischem volck und bauerschaften auch gepredigt, die von Mulhausen in der stat also geengstet, das sie die thor Štag und nacht wachend mit irem gerusten geschutz verschloßen, auch eyner obrigkeit, rhat und regiments meynung und gemuet, die zusamen uffrurischen, widertaufferischen predicanten und iren anhang mit gewalt abzutreiben.

    Und wie sich ein stat Mulhausen, rhat und regiment, darzu sampt dero gehorsamen burg[er] mit irer wheren zu der handlung geordnet und ein rhat und regiment also mit iren aigen, mit eydtspflichten verwandten unterthanen ausserhalb der stat irer dorfer heymlich geschickt, sie irer pflicht und eyd, damit sie der stat zugethan und verwandt, zum hochsten, mit iren wheren zu khommen, ermandt, aber dieselbigen der stat aidtspflichtige unterthanen von der baurschaft durch die mergedachten predicanten abfellig verwyssen, zudem Muntzer und Pfeiffer und irem hauffen wider die stat zu hauffen geloffen, das also ein stat on irer unterthanen hilf nicht außrichten mögen, sonder sunst hinweg gethedingt worden. Aber volgents der Pfeiffer mit seinem grossen anhang der aichßfeldischen auß dem ertzbistumb Meintz und andern vom landt in die stat weither unbewist der obrigkeit khommen, sein heymlich, uffrurische practic geübt, die sturmbglocken uber eynen ersamen rhat und regiment erschrockenlich angeschlagen, in iren rheten und geschaften samentlich uff dem rhathauß sitzendt mit grossern, zusamengeloffner uffrurischen das rhathauß umblegert, hochste gewaltsame angelegt, des rhats und regiments endtsetzt, auß der stat erbermblich mit weib und kinder in elendes fart die obrigkeit vertrieben, wie das ein kuntlich, offenpars wissens, die auch der stat fendlin und secret mit inen hinausgebracht.

    Wie khan nun denen von Mulhausen zugemessen werden, das sie solch predicanten enthalten, ires rhats pflegen etc., die sie doch der stat verwyßen, welche predicanten sampt uffrurischen zusamen allenthalben der aichsfeldischen und ausserhalb anderer herschaften rottierten aus der stat Mulhausen die oberkheit verjagt, mit weib und kinder vertrieben, des rhats und regiments ernstandt schmelich endtsetzt haben. Und hat die stat Mulhausen eynicher rottierung, uffrurischen, begangner handlung khein ursach. Eyn solchs bekhennen die hochloblichen churfursten und fursten Sachssen und Hessen selbst in irer kfl. und fstl. Gn. gnedigst und gnediglich schreiben an den Ebf. und Kard. zu Mentz etc., von wegen der stat Mulhaußen außgangen, das ja die stat Mulhausen die wenigste schuldt haben, und zu verificirung dißes wharhaften anzaigs so ubergeben die von Mulhausen copias der churfursten und fursten Sachssen und Hessen schreiben, mit AA und die ander mit BB verzeichnet und signiert, darauß sich nun befindt, das denen von Mulhausen mit solchem unglimpflichen zumessen unrecht beschicht und ir antzaig und bericht die wharheit. Solchs dan euer ksl. Mt. wolle gnedigst bedencken und behertzigen.

    Und dan nachvolgende des 13., 14., 15. und 16. artickels, darin verleipt, unrichtig anzaig belangend, sagen die von Mulhausen, das inen durch die chur- und fursten Sachssen und Hessen dero rhet und bottschaften mit irem unwissen solcher bezig zugemeßen und wirt sich eyn solchs nymmermehr also in grundt befinden, wurde auch inen, solchs wie recht darzuthun, beschwerlich Šsein, jha nit muglichen. Und sein dise artickel nacheinander aus nechst oben uff den 12. artickel gegeben, wharhaften bericht verantwurdt worden, mit kurtz zu denselben gezogen. Item, so wirdt sich nit befinden, das die von Mulhausen eyniche gotzhauß, kirchen oder closter in der stat nidergerissen, die clinodia, kirchengezierde genummen. Das oder dergleichen wurdt sich noch nit erfinden, in Mulhausen also bescheen sei, aber woll an andern orten und herschaften, welchs dan die von Mulhausen nit irrt. Und haben die von Mulhausen niemandts andern, durch die zwen ofternanten widerthauffischen predicanten sein landt und leut zu wusten, ursach geben oder zu uberziehen (darfur sie Gott lang bewaren woll). Ob aber das uffrurisch, zusamengelauffen böfel (nachdem sie die obrigkeit, rhat und regiment auß der stat Mulhausen mit endtsetzung ires standts, auch dero weib und kind verjagt) aus der stat getzogen, das lassen die von Mulhausen bleiben, davon sie nit wissen noch dabei in der stat als verjagt nit geweßen und viel erbar, fromme burger, die in der stat plieben, darein nit bewilligt, wie dan der Muntzers und Pfeiffers urgicht, in der sie die von Mulhausen gentzlich entschuldigen, gleichergestalt der churfursten [und] fursten Sachsen und Hessen genedigste schreiben obgemelt an den hochloblichen Ebf., Kard. und Kf. zu Meintz etc., von wegen Mulhausen außgangen etc., clarlich mitpringt. Und wurdt kheinswegs, was weither in diesem articulirten zu unglimpf denen von Mulhausen zugemessen, bestanden, dan leyder nit allein in Dhuringen, sonder auch an andern viel orten des reichs als Hessen, Lutringen und sonst solcher laydiger unrhat erstanden.

    Der siebent [sic!] articuliert punct anfahent ‚Item, sie haben es dabei nicht pleiben lassen‘ etc. ist derselbig auß oben vorigen, wharhaften antzaig gnugsam verantwurdt. Dan als die aichßfeldischen und auß anderer herschaften heufs rottierten uffrurisch zusamengelauffen mit den zweien widertauffern [in] die stat Mulhausen (unwissent der obrigkeit und umb der frommen, gehorsamen burger) heymlich khommen und aldo ires gefallens den rhat und regiment entsetzt, mit weib und kinder verjagt, gemelte widertauffer in iren selbst der uffrurischen verordneten rhat gesetzt, mogen die außlendischen und andere, wie oben gemelt, samptlich woll widerumb aus der stat uffs Aichsfeldt und andere orten mher, darunder etliche auß der stat des uffrurischen bofels gelauffen, zogen sein. Das ist aber mit kheinem beistandt, hilf, wissen noch zuthun der obrigkeit, welche doch selbs erbermlich in das elendt verjagt, oder der gehorsamen, noch uberbliebnen, frommen burger bescheen, derhalben dieselbigen irer verhandlung nach ir straff empfangen haben.

    Item, den 18., 19. und 20. durch die chur- und fursten sachsischen und hessischen rhet in namen irer kfl. und fstl. Gn. inverleibter, unbedechtlicher antzaig belangend, hetten sich die von Mulhausen als fromme, eher liebhabende, friedliche des hl. reichs stat nit sollen solchs unerfindtlichen zulegens versehen, darin inen je unrecht beschicht, dan alles, was darin angetzogen, wurdt kheinswegs (das solchs durch die von Mulhausen bescheen sei) gestanden, wurdt sich mit der hilf Gottes almechtigen als der oberster gerechtigkeit nit Šbefinden. Aber was der aißfeldischen und anderer umbligenden fursten und obrigkeiten uffrurische unterthanen aus Sachssen und Hessen allenthalben zusamenrottirt und ubel, auch strefflich begangen, das gehet oder belangt die von Mulhausen (wie oben erzelt) gar nichts. Und ob gleichwol etliche uffrurische buben des böfels auß der stat Mulhausen mit inen getzogen, solte dasselbig des reichs stat Mulhausen, der gehorsamen obrigkeit und frommen andern burger zu verletzlichem nachtheil raichen, were solchs nit allein wider gemeyne recht, sonder auch wider alle gute sitten und menschliche vernunft. Dan was solte ich entgelten, so der ander verwirckt. Et hoc in praeiuditium tertii, ist das nit ein hohe, auß unschuldt begegnete straff, das die uffrurischen in die stat haymlich eyntrungen, die obrigkeit entsetzt, mit weib und kind ires vatterlandts verjagt, zudem, das der landtfriedt nit zugibt, das sich einer selbst solle vindiciren oder rechnen sine authoritate superioris et citra causae cognitionem. Was belangt es die stat und die verjagt, entsetzt obrigkeit, das etliche uffrurische buben hinauß der stat zun andern gelauffen, dieweil sie auch ir straff mit dem todt darob genommen. Und ist je zu erbarmen, das denen von Mulhausen die schuldt, durch andere begangen, soll wollen uffgetrochen werden.

    Uff den 21. puncten also anfahendt ‚Sollichs alles hat die churfursten und fursten‘ etc. sein die von Mulhausen nit widerredig, das ir kfl. und fstl. Gn. Sachssen und Hessen der pflichten nach, dem hl. reich zugethan, die uffrurischen, wie auch der keyserlich landtfrid mitpringt, gestraft, zertrent. Das aber ir kfl. und fstl. Gn. Sachsen und Hessen, nachdem sie an zweien heuffen Fulden und in Dhuringen solche uffrurischen zertrent und geschlagen und letstlich auch on alle darzu gegebner ursachen fur die stat Mulhausen im widerkeren mit irer kfl. und fstl. Gn. kriegsleger gezogen, die stat uffgefordert und sich ir kfl. und fstl. Gn. zu rechnen unterstanden, solchs mag nit woll vermog der recht, keyserlichen landtfriedens und des hl. reichs abschieden verthedingt werden. Und kompt solche erlittene gewaltsame der stat Mulhausen, der gehorsamen obrigkeit und frommen, friedlichen burger zu unschulden. Und ist whar, das ir kfl. und fstl. Gn. mit der kriegsrustung die stat belegert, berendt, uffgefordert und weither uff der chur- und fursten Sachssen und Hessen ernstlich und erschrockenlich erfordern das arm, unschuldig, eynfeltig volckh, man und weib, barfueßig heraus der stat in das kriegsleger heuffig gezogen, den chur- und fursten aldo zu fussen gefallen sein, in gnaden und ungnaden sich ergeben. Und in summa alles, was von dem eyfeltigen volckh alda one einen hirten oder haupt begert, uffgericht worden one alle widerrede, aus hochster, menschlicher forcht, allein es sein leib und leben (in welches alles groß und klein geladen geschutz gericht und mit dem kriegsvolck zu roß und fueß umbringt) salviren und erretten mocht, eingangen.

    Daruff ir kfl. und fstl. Gn. die stat mit gnediger zuentbottner vertrostung, das ir kfl. und fstl. Gn. dero von Mulhausen weder gut noch blut begerten, wie gemelt, eingenommen, aber gleichwol darin gehandelt, wie der wharhaft bericht, auch durch ir kfl. und fstl. Gn. selbst im leger gefelliger, daruber Šuffgerichter vertrag mitpringt, aller purger gewher, den marstall der pferdt und der stat sigil in irer kfl. und fstl. Gn. gewalt, auch clein und groß geschutz genommen, silber, golt und gelt und ander cleineter uff der stat verschloßen schatzkamer entwendt, einen grossen schatz traidt sogar sampt der beden weggefuert, die armen, stattlichen burger gefangen, geschetz, hingeschlaift, in den gefengknußen zum theil gestorben und sonst mit des reichs stat raichen gefellen, zinsen und gehorigen guter der dorf gehandelt und entzogen, wie der veldtlegerisch vertrag mitpringt, darzu in ungewonliche pflichten trungenlich genummen, alles unangesehen, das die obrigkeit, rhat und regimen (wie oft gemelt) mit weib und kinder verjagt, entsetzt, die schuldigen aus der stat entloffen und mit andern heuffen gestraft worden, alleyn des arm, unschuldigen völcklin der merer theil in der stat irer unschuldt vertrauent blieben oder, was auch noch verdechtig gefunden, durch ir kfl. und fstl. Gn. Sachssen und Hessen alsbald gestraft worden, das also der armen stat, auch den unschuldigen dem rechten und landtfrieden zuwider alles begegnet, uber das sie alspaldt 40.000 fl. von inen der blonderung halben erfordert, auch alspald daran 10.000 fl. erlegen haben mussen uber alle nam, auch der stat viech, so etliche reuter auß dem schloß, Sebach genant, hingefurt haben.

    Sonst sovill letstlich angehengt wurdt, das ir kfl. und fstl. Gn. gutte, ordenliche pollicei und einen erbarn, verjagten und entsetzten rhat und regiment widerumb zu restituiren, das ist beschehen, nemens auch anstat deren von Mulhausen sollichs fur bekanth an. Darauß sich schließlich befindt, das alda der zeit khein ordnung oder pollicei gewest ist. Was auch weither hierin in disem artickel angetzogen und nit verantwurdt, das wirt gar nit gestanden. Dan der landtfrid gibt weg und maß, wie zu handlen. Es haist vim vi repellere, zu stebern, zertrennen und sich selbst nit zu rechnen. Ea enim ratione tutela iuditiorum in medio posita, ne quis sibi ius dicat etc., dan sich nymmermher befinden noch dargethan werden mag, das di stat universitas etwas im wenigsten verschuldt und begangen haben. Ob nun singulares personae etwas verwirckt, wie obgemelt, das mag oder khan der obrigkeit, das ist der stat, nit nachtheilig noch verletzlich sein, zum rechten und allem verstandt gezogen.

    Das aber im 22. artickel, wie ir kfl. und fstl. Gn. Sachsen und Hessen rettung gethan haben solten, anzaigt wurdt, das ist irer kfl. und fstl. Gn. loblich, indem ir kfl. und fstl. Gn. die zwen uffrurische hauffen Fulden und in Dhuringen geschlagen und zertrent haben. Das aber letzlich ir kfl. und fstl. Gn. die arm des reichs stat angriffen, wie oben gemelt, und damit ires gefallens umbgangen und gehandelt, das ist wider recht, des reichs abschieden und lobliche constitution.

    Inhalt des 23. artickels, das die von Mulhausen die closter verprent, die edelleut geplundert haben sollen, wirdt inen unpillich und unschuldiglich zugemeßen, auch inen erschrockenlich zu horen, dan wie sie selbst und meniglich der ort wissent, das ein lobliche obrigkeit, rhat und regiment zu Mulhausen bei alter, wharer, christenlicher religion bißher und noch gehalten und niemandts weder geistlichen noch weltlichen vielweniger umbliegenden adel laydes weder Šmit worten noch wercken bewießen haben. Das aber der adel von der iren selbst und andern der uffrurischen unterthanen und nit denen von Mulhausen (welch allein das geschrey haben mussen) schaden empfangen, das ist denen von Mulhausen getreulich leydt. Dieweil dan die stat Mulhausen in das geschrei khommen, haben sie aus unschuldt laut des darab gegeben receß des adels dem adel fur iren schaden 24.458 fl. bezalen mussen. Dweil die secher und selbst-verhandler in des adels aigen leut und der andern herschaften und fursten unterthanen gewest, solchs nit vermocht, ist durch ir kfl. und fstl. Gn. also selbs gefallens vertragen und die stat zu bezalen trungen worden.

    Sonst der 24. artickel wurdt uff seinem ungrundt geloßen.

    Aber den nachvolgenden 25. artickel, belangend das jerlich schirmgelt, sagen die von Mulhausen, das die stat durch einen veldtlegerischen, uffgerichten vertrag in eynen erbschirm, den chur- und fursten Sachsen und Hessen 900 fl. jherlich zu bezalen, zu mercklichem nachtheil des reichs getrungen worden.

    Der inhalt des 26. artickels ist wider recht, den landtfrieden, des reichs constitution und zum hochsten verletzlich der stat und dem reich, dan ir kfl. und fstl. Gn. inen alle volg, offnung vorbehalten und also die stat dem reich entzogen, nit weniger als zu irer kfl. und fstl. Gn. eygen leuthen gemacht, wie offenlich gespurdt, welches sich nit verkligen noch verdecken khan. Dan wie khan einer einem herren mer verpflicht werden, dan das er im verbunden, treu und holdt zu seyn, seinen schaden warnen etc., item, offnung, volg, und hilf zu thun, und das ime der herr zu gebiethen und verbiethen habe etc., wie dan durch gmelten vertrag die von Mulhausen. Und ist whar, das in vergangnem turckenzug der Kf. zu Sachssen vermog seiner kfl. Gn. darob außgangen schreiben die von Mulhausen, mit vier rhaisigen und 20 fueßknecht zu volgen, erfordert, wie sie dan daruff gevolgt haben, das also das angetzaigt widerspiel befunden etc. Auch das weither inserirt und im artickel eingezogen wirdt, wie die von Mulhausen als diejhenigen, so von irer kfl. und fstl. Gn. bei leib, leben, ehren und gut behalten, derhalben unpillich, volg zu thun, sich sperreten. Darzu sagen die von Mulhausen, das sie nichts verwirckt noch strefflichs begangen, wie oft mit wharheit gemelt, dardurch sie ir leib, eheren und gut verloren hetten, dan sie selbst entsetzte und verlaßene leut geweßen und bedorfte hie dieses angetzognen scheins gar nit, dan, was die aufrurischen ausgetretnen verwirckt, haben sie ir selbst straff durch ir kfl. und fstl. Gn. empfangen. Das auch von der gemeynd der religion halber solte ansuchung bescheen sein, das ist einem rhat kheinswegs wissen noch bekhant.

    Aber die angezogen, unbehulflich entschuldigung, das ir kfl. und fstl. Gn. der stat und des reichs dorfer eingenommen und behalten und mochten die von Mulhausen solche widerumb zu inen und dem reich mit 80.000 fl. loßen, ist zu erbarmen, ja wider recht, das einer des ander verhandlung auß unschuldt tragen solle. Dan die von Mulhausen den chur- und fursten Sachssen und Hessen khein ursach, einichen costen uffzuwenden, darzu geben. Ob nun dem reich durch solche zu-sich-ziehung der dorfer, davon euerer ksl. Mt. und dem Šreich alle steuer, anlag, hilf und, was sie pflichtig, jederzeit gereicht worden, nit verletzlicher nachtheil bewießen, bedarf kheins weithern anzaigens, sonder ein jeder gerings verstandts solchs woll abnemen mag. So haben ir kfl. und fstl. Gn. die dorfer mit aller nutzung biß in 16 jar lang ingehapt und die arm stat Mulhausen nichtdestweniger des reichs anlagen, auch ire zinßgleubiger bezalen mussen, so doch die dorfschaft gleich andern irem eynkhommen zugleich mitverschrieben und zu tragen verpunden sind, welchs inen weither zu thun nit mer muglich.

    Und das sich die chur- und fursten Sachssen und Hessen gesandten potschaften und rhet in 28. artickel irer der sachen unwissenheit thun endtschuldigen, das glauben die von Mulhausen wol, sie wenig im grund von den sachen wissen, sonst wer viel unbestendigs und unglimpflichs, das nit beizupringen, vermitten und unterlaßen pliben. So ist whar, mag nit verneyndt werden, das dardurch die loblichen chur- und fursten Sachssen und Hessen deren von Mulhausen, weder ires guts noch bluts nit zu begeren, gnedigst und trostlich zuendtbotten worden. Aber volgendts, wie es laider mit außtragen und wegfurens zugangen, das gibt der verstendig bericht der sachen. Und ist sonst auch oben darvon mit wharheit antzaigt worden. Und entschuldigen sich hie des 29. artickels die gesanthen rhete irer unwissenheit abermals.

    Sovil der 30. artickel inhelt, mag denen von Mulhausen, darin antzogen, mitnichten zugemeßen werden. Und beschicht inen unrecht mit solchem anziehen, dan sie niemandts laidigs oder widerwertigs bewießen haben. Wer aber Eysenach, Vach, Fridewalt und andere orter bewegt, das sein die uffrurischen, widerthaufferischen predicanten, wie davon ein kundtpar, offenparlich wissens und auch vil in iren urgichten bekhant haben. Dieweil nun dieselbigen verhandler und theter gestraft, so mag den unschuldigen, das ist der stat rhat und regiment, auch den friedsamen burgern nichs also zugemeßen werden, dan ein gmeyne stat und lobliche obrigkeit wider ir kfl. und fstl. Gn. nie in gedancken genommen, etwas zu handlen, sonder alwegen gegen iren kfl. und fstl. Gn., wie eyner erbarn stat und ehr liebhabenden obrigkeit, rhat und regiment wol loblich anstehet, gehalten und noch furohin zu thun begirig. Die summa des erlegten straffgeldes thut 21.000 fl., one was sunst einem rhat uff uncost gelauffen. Das auch die 10.000 fl. von Hg. Jorgen hochloblicher gedechtnuß nochgelassen worden, ist nit one sondere ursachen und gnaden von seiner fstl. Gn. bescheena.

    Sovil sonst nachvolget biß zu ende, ist von unnotten, sonderliche antwurdt daruff zu geben, dieweil auß oben nach leng bescheenem, verantwurtlichem antzaig aller der chur- und furstlichen gesandten rhet Sachssen und Hessen auß unwissenheit gestelter puncten und zuvil mildt berichten zuruckhgestossen. Und haben die von Mulhausen  wider ir pflicht oder eydt nichs gethan, sonder Šwas euer ksl. Mt. vermog allergnedigst gegeben decret und daruber außgangen commission inen bevolhen, sollichem sie auch auß schuldiger gehorsame volg sollen thuen, dan sich die von Mulhausen euerer ksl. Mt. und dem hl. reich one mittel mit eyden zugethan erkennen und der ursachen solch der churfursten und fursten reth unpillich antasten woll vermitten blieben.

    Solchs haben euer ksl. Mt. uff dero genedigst begern und erfordern auß unterthenigster, schuldiger gehorsam wir nit sollen verhalten, mit unterthenigster bit, euer ksl. Mt. welle mit solchem wharhaften gegenbericht ein arme euerer ksl. Mt. und des hl. reichs stat, rhat, regiment und obrigkeit sampt den ehrlibenden burgern gnedigst endtschuldigt und in gnedigstem bevelch zu haben.

    Faksimiles der Druckfassung der Edition.

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    Anmerkungen

    1
     Kammerer und Rat von Regensburg an Bgm. und Rat von Mühlhausen, Regensburg, 1541 März 13, Mühlhausen StadtA, 1–10/C 5, pag. 23–24 (Ausf.): Auf ihr Schreiben vom Montag nach Estomihi [1541 Februar 28] teilen sie ihnen mit, dass der Kaiser am Mitbochen, dem abent Mathie appostoli in Regensburg eingeritten ist. Schicken in der Anlage ein Verzeichnis der bisher eingetroffenen reichsständischen Gesandten. Wenn Mühlhausen Gesandte zum Reichstag abfertigt, wollen sie ihnen gern bei der Suche einer Unterkunft und sonst behilflich sein. Datum Regenspurg am Sontag Reminiscere anno etc. 41. Vgl. auch der Rat von Mühlhausen an Bgm. und Rat von Nürnberg, Mühlhausen, 1541 März 21, Mühlhausen StadtA, 1–10/C 5, pag. 25–26 (Kop.): Haben ihre beiden Bürgermeister Johann Gödicke und Sebastian Rodemann als Gesandte zum Regensburger Reichstag abgefertigt. Bitten, ihren Gesandten, wenn es nötig sein sollte, auf deren Bitte Geld vorzustrecken. Werden die dargeliehene Summe nach der Rückkehr ihrer Gesandten zurückzahlen. Datum Montags noch Oculj anno etc. 41.
    2
     Dazu marg. v. a. Hd.: Nota: Bey den Mulhaußen ist begehrt, daß sie sich zur lutherischen lehr bekennen sollen.
    3
     Dazu marg. v. a. Hd.: Asini Mulhusini oder Mulhauser seue habens abgeschlagen.
    4
     Dazu marg. v. a. Hd.: Nota. Wolln ihr leben lang papisten bleiben. O ihr elenden leuthe! Es ist euch mehr mit trebern als einer perln gedienet.
    5
     Vgl. die Supplikation der altgläubigen Reichsstädte an den Kaiser zugunsten der Stadt Mühlhausen, Augsburg, 1530 August 27, Weimar HStA, EGA, Reg. E 138, fol. 203–203v; außerdem ebd. fol. 204r die Antwort des Kaisers auf diese Supplikation, o. Datum.
    6
     Zum angegebenen Zeitpunkt hielt sich der Kaiser in Augsburg auf. Entweder ist das Datum irrig oder die Ortsangabe.
    7
     Die Supplikation Mühlhausens wurde von den Reichsstädten unterstützt. Vgl. die Notiz im Aktenbericht über die Behandlung der Sache Mühlhausens auf dem Regensburger Reichstag, Speyer StadtA, 1 A Nr. 171II, unfol.: Die röm. ksl. Mt. hat zum andern mahl die supplication zum gnedigsten gefallen angenomen und den abgefertigten von den erbarn frei- und reichstetten diß zu gnedigster antwort geben lassen, das ihr Mt. wolle darob sein, das die von Mulhausen sollen widerumb zu der restitution komen, soll auch zu forder gedechtnus unverzuglichen verzeichent werden.
    1
     Vgl. dazu den Bericht der Mühlhausener Gesandten, Johann Gödicke und Sebastian Rodemann, an Bgm. und Rat von Mühlhausen, Regensburg, 1541 Mai 31, Mühlhausen StadtA, 1–10/C 5, pag. 83–86: Der Kaiser hat das Ergebnis der Beratungen seiner Räte über die Sache Mühlhausens gebilligt und Weisung gegeben, danach zu verfahren. Und ist bey der handellung ins handelbuch uffs spatium geschriben das lateynisch wortleyn ‚fiat‘, welche wyr uff Dinstag nach Vocem jocunditatis [1541 Mai 24] beneben dem hern doctor gezceychenet alß allenthalben gesehen haben. Auf emsiges Anhalten ist den Kommissaren der Vollzug des Ratschlags aufgetragen worden. Am 29. Mai hat der Reichsmarschall von Pappenheim im Auftrag des Kaisers die Kommissare, den Lgf. von Hessen und die Gesandten des Kf. und des Hg. von Sachsen für Montag, den 30. Mai 1541, um 8 Uhr vormittags auf das Rathaus bestellt. Dort wurde ihnen die vom Kaiser unterzeichnete Resolution vorgetragen. Der Landgraf und die sächsischen Gesandten haben daraufhin Bedenkzeit genommen. Können jetzt noch nicht wissen, wie sich die Dinge weiter entwickeln werden. Werden wahrheitsgetreu berichten, was sie in Erfahrung bringen. Erwarten die erbetenen weiteren Gesandten Mühlhausens. Geben zu Regenspurck, Dinstags noch Exaudi anno 41.Vgl. auch die folgende undatierte Aufzeichnung, Berlin GStAPK, I. HA Rep. 10 Nr. B 2 Fasz. G fol. 81r–83v (Notizzettel): Auspurgk, Weingarten, Gf. Friderich: Das beide porth [= Parteien] vorbeschiden, die commission vorgelessen werde. Marggraff curfurst: Die suplicationes zu vorlessen, sich des handels zu erkunden. Sachssen antwort: Das sie sich solicher handelung alhir nicht vormuttet, hetten auch derhalben von iren hern keinen befellich, wolten disse sache zu forderlichstem an ire hern gelangen und, was sie in befellich bekomen, solten unsern gnedigsten und gnedigen hern als den ksl. commissarien nicht vorhalten werden. Der lantgraff mage sich an der andern churfursten und fursten in disse handelung nicht lassen. Actum.  – Vgl. außerdem Dr. Leopold Dick an den Rat von Mühlhausen, Regensburg, 1541 Mai 31, Mühlhausen StadtA, 1–10/C 5, pag. 79–82: Schickt Kopie des ksl. Kommissionsdekretes. Sie dürfen zuversichtlich sein, dass ihre Sache mit Gottes Hilfe entsprechend der menschlichen Vernunft und dem geschriebenen Recht zu ihrer Zufriedenheit zu einem erfolgreichen Abschluss gebracht wird. Will sich mit aller Kraft dafür einsetzen. Sie sehen, dass der Kaiser in Handlung steht. Deshalb geziemt ihm nicht, weiter mit ihnen zu korrespondieren, dann beiderseits, euerer W., deßgleichen den drey churfursten und fursten die hendt verstrickt. Derhalben wollen euch des auf- und abschreibens enthalten. Kann ihre Interessen wirksam vertreten. Sollen das weitere Handeln des Kaisers abwarten und die Angelegenheit geheim halten. Zweifelt nicht an einem baldigen, guten Ausgang. Sollen standhaft bleiben, dan wer da recht will, der begert nichts unrechts. Vielleicht werden Sachsen und Hessen in sich gehen und sich gegenüber dem Kaiser korrekt verhalten. Datum Regenspurg, den letzten tag Maij anno etc. 41. – Am 4. Juni 1541 hatten die Gesandten Mühlhausens, die offenbar wegen ihres Eintretens für die Interessen ihrer Heimatstadt negative Konsequenzen fürchteten, zugleich aber auch ihre Einsatzbereitschaft betonten, noch keine Kenntnis von einer hessisch-sächsischen Stellungnahme zur Erklärung des Kaisers. Sie nahmen an, dass die sächsischen Gesandten erst Weisungen einholen wollten. Vgl. ihr Schreiben an Bgm. und Rat von Mühlhausen, Regensburg, 1541 Juni 4, Mühlhausen StadtA, 1–10/C 5, pag. 87–90.
    1
     Vgl. dazu Kf. Johann Friedrich von Sachsen an die sächsischen Reichstagsgesandten in Regensburg, Torgau, 1541 Juni 8 [Nr. 723].
    1
     Vgl. dazu die Eingabe des Vertreters der Stadt Mühlhausen, Dr. Leopold Dick, an den Kaiser, Regensburg, 1541 Juli 26, Mühlhausen StadtA, 1–10/C 5, pag. 91: Da die vom Kaiser und den Reichsständen beschlossene Kommission, jetzt wegen der dringenden Reichsangelegenheiten nicht in Vollzug kommen kann, ist der Kaiser entschlossen, mit gleichem Auftrag neue Kommissare zu benennen. Die Stadt Mühlhausen würde Kf. Ludwig von der Pfalz und Bf. Philipp von Speyer als Kommissare durchaus akzeptieren. Bittet, die Kommissare anzuweisen, ihren Auftrag auf der Basis der ksl. und ständischen rathtschlagunge und ergangener receßzügig zu erledigen. Actum Regenspurgk, 26. Julij anno etc. 41. Vgl. dazu auch den DV zu dieser Eingabe, ebd. pag. 94: Die dritte supplication an die röm. ksl. Mt. von wegen eines raths von Molhusen. Ist ein commission uff die begerten und benannten commissarien semptlich im bester form, wye auch Kff., Ff. und gemeyne stande berathschlagt, bewilliget. Actum in consilio imperiali 27. Julij anno 1541. Eine Kopie dieses auf Kf. Ludwig von der Pfalz und Bf. Philipp von Speyer ausgestellten ksl. Kommissionsdekrets, Regensburg, 1541 Juli 27, findet sich im Aktenbericht über die Behandlung der Sache Mühlhausens auf dem Regensburger Reichstag, Speyer StadtA, 1 A Nr. 171II, unfol. Zur Vorgeschichte des Dekrets vgl. die protokollarische Notiz ebd.: Weil wegen der Reichsangelegenheiten durch die in der ksl. Resolution vom 26. Mai 1541 benannten Kommissare nichts fruchtbarlichs hat mogen außgericht werden, so hat demnach ksl. Mt. solcher sachen der restitution ohne vorwissen und zeittiger gepflegner rhatsbewilligung der stende ihren endtlichen außtrag nit machen wollen, sonder sie an gemeine stende gelangen lassen. Daraufhin wurde ein Ausschuss gebildet, dem die Kff. von Mainz, Trier, Sachsen und von der Pfalz, der Bf. von Speyer, Hg. Heinrich von Sachsen, der Bf. von Freising, Gf. Friedrich von Fürstenberg, der Mgf. von Baden, der Abt zu St. Emmeram in Regensburg und die Städte Speyer und Nürnberg angehörten. Der Ausschuss plädierte, vom Kaiser zur Stellungnahme aufgefordert, in Kenntnis früherer Reichstagsverhandlungen und der mündlichen und schriftlichen Ausführungen beider Seiten in seinem Votum dafür, das ir Mt. die sache laut vorgegebner commission ergehen ließ und ernstlich bevelh thun, das dieselbigen zum furderlichsten wird volnzogen. Und im fall, das die gegebne commissarien zum thail dieser sachen nit außwarten kondten oder recusiert, das alsdan die ksl. Mt. andere an derselben statt, die der sachen gemeß und gesessen, gnedigst ernennen wolt, allenthalben die billichkeit haben zu verschaffen. Dieses Votum wurde in den Kurien und im Reichstagsplenum referiert und von den Ständen nach gehaltenem Ratschlag einmütig gebilligt. Der Kaiser hat dann auf Antrag der Stände die vorgesehenen Kommissare ernannt.
    1
     Zur Datierung vgl. die sächsischen Reichstagsgesandten in Regensburg an Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst von Sachsen, Regensburg, 1541 Juli 24, Weimar HStA, EGA, Reg. E 138, fol. 228r–235v (Ausf.) [Nr. 901].
    2
     Vgl. die ksl. Resolution vom 26. Mai 1541 [Nr. 292].
    3
     In B dazu marg. v. a. Hd.: Ist ain gemeiner uffstandt oder emporung gewest, nit alain der ort. Aber das es die loblich oberkait oder magistrat gerathen, des ist nit, sonder haben hertzlich laidt dorumb getragen, darob entweichen mussen, et fuerunt singuli.

    Anmerkungen

    a
    -a V. a. Hd. nachgetr.
    b
    -b V. a. Hd. nachgetr.
    a
    -a Ergänzt nach B.
    a
     Danach gestr., zum Teil unleserlich: [...?] viles gezangks, sonder were die stat alles widerumb[...?] und [...?]. Gott der almechtig wolle ir fstl. Gn. die immerwerendt, ewig himlisch freud geben.

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    « ŠVIII,6 Die Auseinandersetzungen um die Reichsstandschaft der Stadt Mühlhausen in Thüringen  »

    «Nr.291 Supplikation der Stadt Mühlhausen in Thüringen an den Kaiser – Regensburg, o. Datum »

    Weimar HStA, EGA, Reg. E 138, fol. 197r–202v und fol. 204v (Kop.); AS v. 3. Hd. fol. 197r: Mulhausenn bittet, sich plenarie in alle ihre wirden und ehren zu restituiren, item, deß ungewönlichen aids und pflicht relaxirt und davon absolvirt werden; DV fol. 204v: Copei der supplication, der ksl. Mt. in der von Mulhaussenn nhamen ubergeben, 1541, Regenspurgk1.

    Dieweil je naturlich, auch menschlicher vernunft gemes und billich ist, das diejenen in iren anliegenden hochsten nothen und zuegefugten, zwungenlichs gewalts der ort und enden umb gnedigst hulf und erledigung ansuchen, da vor den gedrangten trostliche und ware hulf nie versagt noch verzigen worden ist, hierauf, allergnedigster keyser, geruche euere ksl. Mt., euerer Mt. und des hl. reichs stadt Mulhausen der ubeln, begegneten (nit mit kleinem abnehmen euerer Mt. hoheit und des hl. reichs wolfart, ehre und rumh) und zugefuegten beschwerung und hochsten darob erliedenen, verderblichen schadens gemelt euerer ksl. Mt. und des hl. reichs stadt deren loblichen oberkeit in gnaden zu entpfahen und hochstes anliegen als ein milter, gerechter keisser und mehrer des reichs allergnedigst zu vernehmen. Und dem ist kurzlich also:

    Allergnedigster keiser! Euer ksl. Mt. haben sich allergnedigst wol zu erinnern des leidigen, erlittenen unfals und erbermlichen, bisheer zugefugten schadens, der euerer ksl. Mt. und des reichs stadt Mulhausen, dordurch sie hochschmertzlich in die hende des churfursten und itzundt Hg. Heinrichen von Sachssen etc., dem Lgf. zu Hessenn kommen und nhun bisanhere des verschienen 25. jars in der stadt Mulhausen etlicher rechten und gerechtigkeiten inhalt und vermug weilandt hochloblichster gedechtnis gnedigster gegebener und habender, auch durch euere ksl. Mt. confirmirter koniglichen und keyserlichen privilegien und freiheiten dem hl. reich zu hochstem abfall entzogen, in besetzung Šburgermeister- und rathambter, der stadt zugehorig, gewaltiglich underfangen, mit neuen gelubden und aidespflichten verstricket, also das burgermeister und rath, ane ir kfl. und fstl. Gn. bestettigung zu regiren, kein macht haben und in suma das regument der keiserlichen, koniglichen, unverserthen freiheiten, domit ein lobliche des reichs stadt Mulhausen gnedigst begabt, doraus abgedrungen.

    Hochermelte chur- und fursten von Sachssen und Hessen haben auch nit underlassen, sonder das schultessenampt aldo sampt allen fallenden renten an pfennig und korngulten federfrei [sic!] auf dem lande des mulhausischen gerichts eingezogen und sonst auch des pfandtschilling an den dorfern der vogteien genant mit gebot und verpoten (dartzue sie dan sonderliche, verpflichte diener in irer kfl. und fstl. Gn. bestellung haben) und darzue, was auf dem landt des mulhausischen gerichts euerer ksl. Mt., dem hl. reich, denen von Mulhausen aigen zugehorig, alles zu irem nutz genomhmen, des merem und weithers di von Mulhausen eines erbarn, loblichen magistrat doselbst, jerlichen iren kfl. und fstl. Gn. 900 fl. zu erbschirmgelt zu geben, so auch von inen eins teils anher entpfangen, gedrungen. Nichtsdesteweniger, so oft iren kfl. und fstl. Gn. geliebt oder ires angebens vonnothen sein solt, haben sie inen ofnung, hulf und folge der stadt Mulhausen vorbehalten. Und ist uber das alles ausgabe auf der stadt Mulhausen plieben, welche sich thut in die 2.400 fl. erstrecken uber di einnahme in euerer ksl. Mt. und des hl. reichs pflicht und hulfe etc. Aus deme nhun beinahe ewigs verderben erfolget, wo es furder stan pleiben solt. etc., mit dieser sonderlicher, aufferlegten conditionirter burden, so und wan ein rath der stadt Mulhausen der fallenden jerlichen zins und renten an den dorfern (dero in zal 18 seindt one die wustenunge), dergleichen die voigteien widderhaben wolten, das sie vor 80.000 fl. zu losen schuldig und nichtdesterweniger alle andere zwungenliche, eingedrungne beschwerungen, last und verderblicher, nachteiliger, zuegefugter schade ob dem rath und gemeiner stadt Mulhausen stan plieben, ungeachtet, das durch ir kfl. und fstl. Gn. beschenen zufal der loblichen stadt Mulhausen und aus gedrungnem, nachstelligem not alle ir farent an gold, gelt und getreide, auch was an wein, bier, pferdt, rustungen, buchsen, gros und klein geschutz, in summa der artolorey gehorig, gewaltiglich entwendet, etliche viel wolhabende, statliche, erbare burger gefangen, hinweg aus der stadt erbermlich geschleift, geschetzt, zum teil elendiglich in der hart gehaltenen gefencknis gestorben und, wie menniglich im reich offenbarlich leidigen wissens, viel ubermenschliche, erbermliche, thetliche handlung verbracht, welches nach lenge zu erzelen, die kurtze nit gedulden magk, aber gleichwol aus grosser miterbermde schmertzlich zu horn were. Zudeme, das widder kfl. Gn. oder Lgf. zu Hessen durch die von Mulhausen nie in einichen wegk leidigs zugefugt, ja kein han [sic!] nit geschehen, sonder je und alwegen geburlicher, undertheniger ehererpietung mit allem gueten erzeigt, zum allerwenigsten nie ursach zu einicher ungnad geben, das also mit euerer ksl. Mt. und des hl. reichs stadt leidig mit gewalt umbgangen sein soll etc.

    ŠUnd kan und mag je daneben euerer ksl. Mt. in aller underthenigkeit unangezeigt noch stilschweigendt nit umbgangen werden, zudeme, das im gantzen lande doselbst wißlich ist, das ir kfl. und fstl. Gn. bei einem rath zu Mulhausen, auch dere rethe durch die dartzue verordente und gesandten begerlich ansuchung thun und derhalben nit underlassen, der neuen religion sampt den ceremonien, inmassen nhun itzundt in iren kfl. und fstl. Gn. landen oder gebieten pfleglich zu halten, anzunemen, der anhengig zu sein, mit der angehenckten vertrostung, das sie den von Mulhausen ire verpfandten dorfer und noch ein merers mit weither zusage schutz und schirm wie selbst iren landen und leuten one allen entgelt frei widderumb villeicht geben und zustellen wurden2, ein solchs dan euerer ksl. Mt. und des hl. reichs als ein gehorsame stadt irer pflicht und ehren nach, domit sie sich euerer ksl. Mt. und dem hl. reich zugethan erkennen, nit wissen einzugehen noch thun wollen, sonder abgeschlagen neben beschehener anzeig, das sie auch von euerer ksl. Mt. vermuge zu Wormbs ausgangen edict und inen zugesandten sondern mandats anno 26 aus Sefilien in Andalusi verkundet ist, bei der alten, waren, cristlichen religion zu pleiben, ermahnet und gebeten3, derwegen in einichem puncten nit wusten davon zu weichen. Zudeme, das sie auf allen anheer gehaltenen reichstegen dorbei plieben sein, wie dan (one rhum vor euerer ksl. Mt. zu schreiben) die stadt Mulhausen durch gut, vleissig aufsehen und regieren bei unserm waren, alten, cristlichen glauben und religion (jedoch nit mit geringem mitlerzeit bisheer erlittenem, zugefugtem schaden, nachstellens und vil der ungnaden geduldens) geplieben, wie dan auch sie als euerer ksl. Mt. und des reichs underthenige, gehorsame mitglider, dabei bis zu ende ires lebens zu pleiben, gedencken.

    Welchermassen nhun also erbermiglich und mit zwang euerer ksl. Mt. und des reichs stadt Mulhausen gehandlet und umbgangen, das haben euere ksl. Mt. alles nach lengs gnedigsts wissen4. Ein solchs ist auch alles des reichs stenden unverporgen, in betrachtung, das gemeine stende, des reichs frei- und reichsstedte von wegen der stadt Mulhausen als ein mitgliedt und reichsstadt in beiden jungst hievor augsburgischen und folgendts regensburgischen euerer ksl. Mt. gehaltenen reichstegen underthenigst an euere ksl. Mt. gemeinliche furbit suplicirt, damit die stadt Mulhausen, dem hl. röm. reich zugehorig, widderumb unther die flugel des adlers kome, euere ksl. Mt. gnedigstes und ernstlichs einsehen thun, wie dan auch jederzeit euere ksl. Mt. allergnedigst trost, hulflich antwurt und decret geben inhalt der supplication, hieneben liegent mit A, B und ŠC verzeichent, und euerer ksl. Mt. gnedigst dorauf geben, trostlich decret, zu ende gesetzt, clerlich mitbringet5.

    Ferners so haben auch die von Mulhausen aus röm. ksl. Mt. allergnedigstem schreiben des datum Toleten, 10. Junij des 30. jars an sie ausgangen6, wie dan die glaubwirdig abcopirt hiebei copei, mit D verzeichnet, außweist, durch den durchlauchtigen, hochen, cristlichen unsern guten freund und herrn, H. Heinrichen Hg. zu Braunschwieg und Luneburg einem rathe der stadt Mulhausen gnediglich uberantwurt, neben euerer Mt. trosthulflicher, allergnedigster relation mit hochsten, begirlichen freuden underthenigster demut als ein gantz verlassene, arme, betrubte stadt entpfangen und daneben auch euerer ksl. Mt. allergnedigst, keyserlich, milde gemuete nit allein aus itzt ermelten euerer ksl. Mt. gnedigstem schreiben und dobei des gnedigsten fursten und hern Hg. Heinrichs von Braunschweig etc. aus befelich euerer ksl. Mt. gnedigsten vertrostens, sonder auch zuvor je und alwegen auf der stende des hl. reichs frei- und reichsstedte an euere ksl. Mt. von wegen der reichsstadt Mulhausen in beiden augsburgischen und regenßburgischen gehaltenen reichstegen beschehen underthenigst, mit gnedigster, keiserlicher, milder antwurt gentzlich vertrostet, das euere ksl. Mt. mhergedachte stadt Mulhausen bei iren alten, loblichen, cristenlichen, wolheergebrachten rechten, gerechtigkeiten und gewonheiten, sonder keyserlichen und koniglichen habenden privilegien und freiheiten handthaben, widderumb (euerer ksl. Mt. und dem hl. reich unentzogen) zu keiserlichen handen und flugel des hl. reichs, entpunden und relaxirt aller inen verpundener, gelubter aidt und pflichten, nehmen.

    Dieweil nhun, allergnedigster keyser, der stadt Mulhausen leidig begegneter unfal, wie dan euerer ksl. Mt. hievor nach lengs underthenigst bericht, also geschaffen, gleichwol alle denen von Mulhausen abgedrungen aidt und pflichten, domit sie kfl. und fstl. Gn. verstrickt, und sonst aller eingrief, euer ksl. Mt., dem hl. reich hoch verletzlich, nachteilig und zu grossem abbruch des reichs, solche handlung an ir selbst der natur, aller constitution, ordination, reformation, sonderlich qualitet und wesenlicheit als widder euerer Mt. und also des hl. reichs, dem ausgekundigten euerer ksl. Mt. und des reichs landfrieden, rechten, gerechtigkeit und gewonheit unbundig und gantz von unwirden, auch craftlos ist, sollicher und vil weniger gestalt zu abbruch dem hl. reich contra patrimonium imperii gehandlet werden soll, kan oder magk, nichtdesteweniger die von Mulhausen ein erbarer rath in ungewonlichen gelubden und aiden gegen iren kfl. und fstl. Gn. noch, dorin sy gedrungen, verstrickt pleiben, so geruhe euere ksl. Mt., als warer prun fliessender gerechtigkeit, auch einiger schirmer der gedrangten und mehrer des hl. reichs ire großmechtigkeit hierinne Šzu gebrauchen und euerer ksl. Mt. des hl. reichs stadt Mulhausen als gehorsame underthane, die sich auch bisanheere als frume, guthertzige unsers waren, alten, cristlichen glauben erzeigt, auch in euerer ksl. Mt. cristliche bundtnis begeben, aus volkomener keyserlicher macht plenarie widderumb, wie sie dan mhermals deßen von euerer ksl. Mt. underthenigst vertrostung entpfangen, in alle ire wirden und ehren zu restituiren, der ungewonlichen aidt und pflichten entpinden, relaxiren und davon absolviren, demnach allergnedigst verordenen und fursehung thun, damit ein hochbeschwerte stadt Mulhausen zu iren abgedrungnen guetern dero aufgelegten burden entladen, in der stadt das schulteissenampt und der dorfer inen zugehorig gericht sampt der pfennig und korngulten, federfrei innehmens und aufhebens der guter, sonderlich des pfandschillings der vogtei one einichen entgelt, inmassen von altersheer ire guter sie innengehabt, genossen und gebraucht, widderumb gelassen und gentzlich zugestelt werden mit verzeihung der vermeinten bestettigung burgermeister und rath, deßgleichen aufnehmung hulf und folge an der stadt etc., im fall der notturft, ab sie dogegen mochten einrede haben, alsdan comissarios, die sachen zu verhoren, verordenen und zu volziehung der decret execution thun, executores geben und setzen, auch sonst notturftige, keyserliche mandat und proceßen, was und soviel dieser sachen erhaischender notturft dem rechten und euerer ksl. Mt. und des hl. reichs satzungen, ordnungen, confirmation nach am allerfurderlichsten gnedigst erkennen und doruber ausgehen lassen. Solchs gegen euere ksl. Mt. des milden, keyserlichen gemuts hierinne gnedigst der vertruckten und vergewaltigten stadt erzeigen, wirt sonder zweivel eine gemeine stadt Mulhausen, aus schuldiger, getreuer gehorsam jederzeit zu verdienen, begirigs gemuths erfunden werden. Und beweisen hierin dennocht euere röm. ksl. Mt. nit allein Got dem almechtigen unzweifenlich ein sonder angenemmes, wolgefelligs werk, sonder auch im hl. reich menniglich lob und preiß, hierinnen gnedigste, furderliche, keiserliche hulf mitzuteilen, allerunderthenigste euere ksl. Mt. anruffende und bittende etc.7

    «Nr.292 Kaiserliche Resolution zur Supplikation der Stadt Mühlhausen – Regensburg, 1541 Mai 26 »

    A  Wien HHStA, RK Kleinere Reichsstände 361, fol. 19r (Reinkonz.).

    B  koll. Weimar HStA, EGA, Reg. E 141, fol. 285r–286v (Kop.); DV v. a. Hd. fol. 286v: Der von Muelhausen abschied zu ferner handlung.

    ŠC  koll. Dresden HStA, 10024 GA, Loc. 10183/04, Regenspurgischen Reichstags, Religion und andere Händel vermöge [...] Anno 1539–1547, fol. 478r–478v (Kop.).

    Auf das auf mehreren Reichstagen vorgetragene Gesuch der Stadt Mühlhausen hin sieht sich der Kaiser veranlasst, zu erhaltung des hl. reichs gerechtigkeit den Kf. von Brandenburg, den Bf. zu Augspurg, den Abt zu Weingarten und Gf. Friedrich von Fürstenberg zu beauftragen, mit dem Kf. von Sachsen, Hg. Heinrich von Sachsen und dem Lgf. von Hessen zu verhandeln, damit jetz gedachte stat Mulhausen widerumb in iren vorigen standt, wesen und freyhait, darin sy vor aufgerichtem vertrag bey dem reiche gewest ist, gesetzt und restituiert aund der pflicht, darzu sy jerlich gehalten, gentzlich entledigt–a werde. Die Kommissare sollen auch dahin wirken, dass der zu Pfingsten [1541 Juni 5] bevorstehende Termin, bdarin die beruempt pflicht beschehen soll–b, bis zum Austrag der Angelegenheit verschoben wird. Die Kommissare sollen über ihre Verrichtung Bericht erstatten1. Actum Regenspurg am 26. Maij anno etc. im 41.

    «Nr. Š293 Protokollarische Aufzeichnung zu den Verhandlungen der kaiserlichen Kommissare mit Sachsen und Hessen in Sachen der Stadt Mühlhausen – Regensburg, 1541 Mai 31 »

    Berlin GStAPK, I. HA Rep. 10 Nr. B 2 Fasz. G, fol. 79r–80r.

    Actum Dinstags nach Exaudi [1541 Mai 31].

    In sachen zwischen Sachssen, Hessen und der stadt Mulhausen.

    Di verordnete commissarien ksl. Mt. haben den gesandten rethen des Kf. zu Sachssen und Lgf. zu Hessen di kayserliche commission angekundigt und verlesen lassen und daruf gesucht, di handlungen eintzureumen.

    Antwort Sachssen und Hessen: Haben das antragen und verlesungk der kayserlichen commission gehort und, obwoll Hessen personlich verhanden, kont er sich uber di vertreg on beisein Sachssen sich nit in handlungen einlassen. Di rethe des churfursten hetten des in irer abfertigung keinen bevelh. Hetten der sachen auch keinen bericht, und wolt inen nit geburen, on vorwissen und sondern bevelh den handel antzunemen. Wollen di sach hinder sich gelangen lassen und ferrers bescheids gewarten und, was einkompt, ferrer den commissarien zu wissen thun. Bitten umb abschrift der kayserlichen commission.

    Der commissarien replica: hetten ir antzeig gehort und do sie on sondern bevelh zu disem handel nit kommen konten und sich erbotten, solhs an ire herschaft zu gelangen, bitten di herrn commissarien, daß solchs furderlich bescheeg. Doch weil di zeit der verpflichtung nahet, wolten sie bei irer herschaft anhalten, daß di pflichtnemungk auch ferrer bis zum austrag der sachen verschoben werde.

    Sachssen und Hessen: Bedanken sich des erbietens der commissarien, ire antwort ksl. Mt. zu berichten. Di pflicht ufzuhalten, konnen sich damit nit beladen, weil sie des kein bericht oder bevelh haben. Versehen sich, ir herrn werden sich mit untertheniger antwort gein ksl. Mt. woll zu halten wissen.

    Der herrn commissarien: Wollen alle diese sachen mit fleiß an ksl. Mt. gelangen lassen1.

    «Nr. Š294 Kaiserliche Resolution in Sachen Mühlhausen – Regensburg, 1541 Juli 15 »

    Mühlhausen StadtA, 1–10/C5, pag. 52 (Kop.).

    Dieweil den Kff. zu Sachsen und Hessen, unser und des hl. reichs stat Mulhausen dermassen unß und dem hl. reich ab- und inen zuzuziehen, nit gepurt, haben wir als romischer keyser fur unß selbs, auch uff der stend rhatsbewilligung und furbiten, angesehen der chur- und fursten Sachsen und Hessen rhet und gsanten solche an unß ubergeben, schriftliche verantwortung und der von Mulhausen uff unser beger und bevelch gegenbericht, unsern ohem Pfgf. Ludwigen Kf. und H. Philipsen Bf. von Speier etc. an unser stat zu commissarien verordnet, wie dan an ir L. und A. deßhalben unser bevelch außgehen solle etc. Actum Regenspurg, den 15. Julij anno etc. 411.

    « Nr. Š295 Stellungnahme der Gesandten Kf. Johann Friedrichs und Hg. Heinrichs von Sachsen sowie Lgf. Philipps von Hessen zur Supplikation der Stadt Mühlhausen – Regensburg, [1541 Juli 21]1 »

    A  Weimar HStA, EGA, Reg. E 138, fol. 206r–216v (Kop.); DV v. a. Hd. fol. 216v: Copei der schriften an ksl. Mt. der von Mulhausenn halben, 1541, Regennspurg.

    B  koll. Mühlhausen StadtA, 1–10/C5, pag. 31–51 (Kop.).

    Unß ist in kurtzen tagen ein abschrift einer supplication one underschrift, von denen von Mulhausen meldend, zukohmen, dorinnen mit hitzigen, schmelichen worten angetzogen wirdet, alß op dieselbige stat Mulhausenn dem hl. röm. reich zu abfal zu handen unser gnedigsten und gnedigen chur- und fursten getzogen worden sein solte und dasselb thun fast hoch und unschicklich mit verdeckung der warheit und antzeigung der unwarheit gehauft wirdet etc., mit angehefter bith, wie das solche supplication weiter ausfuret.

    Wo nun dieselbige supplication von denen von Mulhausen ausginge, so achten wir, daß, solchs dermassen zu suchen, ihnen mit ehren nicht geburen möchte, dann ire gegebene brief und siegel vermugen das anders, und hetten sich one zweifel ire kfl. und fstl. Gn. desselben zu ihnen nicht versehen. Wo auch die narrata in solcher supplicationn sich dermassen erhielten und ihnen die ding one ursach begegneten, so were kein wunder, daß euere ksl. Mt. sampt den stenden, darauf decret zu geben, ursach nehmen. Sie halten sich aber viel anderß und wirdet sich offentlich befinden, daß dorinnen die warheit verschwigen und vertunckelt und, dasjhene zu erzelen vonnöten gewesen ist, verhalten worden. Zweifeln derwegen unser gnedigste und gnedig hern nicht, wo euer ksl. Mt. der warheit berichtet were oder noch wirdet, euere ksl. Mt. werde solche der loblichen chur- und fursten that loben, alßdann auch wir nicht anderß wissen, dann daß nach der beuerischen aufrur euere ksl. Mt. solchen der fursten loblichen vleiß und ernst zum höchsten willen und gnedigsten wolgefallen angenohmen, approbirt und gelobt haben.

    Nhun ist offenbar am tag, daß die beide chur- und fursten von Sachssenn und nun ire erben und Lgf. Philips zue Hessenn hochgemelt die angetzogene gerechtigkeit in und umb Mulhausenn numer bey 16 jharen in ruigem beseß gehabt. Daneben ist in gleichnuß war, daß die hochgemelten chur- und fursten die stat vom reich nicht haben ziehen wöllen, auch nicht getzogen, in solcher stadt keynen zwang, geboth oder verbot anders dan, sovil dem schultesenampt in gerichtlichen sachen zustehet, behalten, sonder derselbigen ire administration in nahmen des hl. reichs gelassen, ire hulf dem reich zu thun und gehorsam zu leisten, vergönnt, dem radt den gehorsam uber die burger nochgeben, appellationn an das keiserlich camergericht gestatet und alles das, daß ire kfl. Šund fstl. Gn. haben mögen erkennen, daß dem reich zustehen solte, nicht angerurt, sonder wes ire kfl. und fstl. Gn. gehandelt und zue sich bracht, das haben sie alß ehrlich chur- und fursten des hl. reich auß guten ursachen, fugen und bescheidenheit one verletzung des reichs gethann, alß sich das in erörterung dieser handlung, so wir davon gnugsamen bericht und bevelh hetten, klerlich wurde erfinden und dermassen, daß noch denen von Mulhausen noch sunst imants anders derhalben zue iren kfl. und fstl. Gn. einige ansprach nicht geburen mag.

    Sölten nun unsere gnedigst und gnedig hern diese handlung euer ksl. Mt., inmassen die ergangen, mit allen umbstenden gruntlich und eigentlich furbrengen und also ir recht an tag thun, dartzu gehörten viel zeugen, konde und kontschaft, so ire kfl. und fstl. Gn. alhie zur stet nicht haben mögen. Nun wölle je euer ksl. Mt. nicht, daß jemant in seiner gerechtigkeit sol verletzt werden. Derwegen haben ire kfl. und fstl. Gn. unß bevohlen, in diese sachen an diesem orth, da man die probationes, wie gemelt, nicht alle gehaben mag, nicht eintzulassen, sonder undertheniglichst antzuhalten und zu bitten, damit dieselbigen ire kfl. und fstl. Gn. bey irem guten, ehrlichen, rechtmessigen tittel und beseß pleiben, bey recht gelassen und daß euer ksl. Mt. dafur gnedigst sein wöllen, daß daruber durch eylend bescheidt oder decreta irer kfl. und fstl. Gn. halben unerhört nicht beschwert mugen werden, alß wir dann solchem bevelh nach zum underthenigsten gethann haben wöllen, mit der erbietung: Sey jemants, der ire kfl. und fstl. Gn. deßhalben ansprach nicht erlassen mag, daß sie demselbigen an enden und orten, da sich das geburet, ehr und rechts nicht vorseyn und sich alß gehorsame chur- und fursten, auch glieder des hl. reichs, daß man sie bey solchem erbieten nach ordnung des hl. reichs pleiben lassen werde, undertheniglich versehen wöllen. Und diesen bevelh haben wir uberkohmen auf die vorgenohmene, des durchleuchtigsten, hochgebornen fursten und hern, H. Joachims Mgf. zue Brandenburgk etc. ertzcamerer und churfursten etc., und anderer euer ksl. Mt. verordenten commissarien gutliche underhandlung2.

    Dieweil wir aber vermercken, daß ire kfl. und fstl. Gn. warlich zu unschulden und unverdienet in den ubergebnen supplicationen so heftig wieder Goth und recht angeclagt werden, so können wir, wiewol unsere gnedigst und gnedig hern diese supplicationn noch nicht gesehen oder vernohmen, auch unß dorauf keinen bevelh gethan haben, alß die diener nicht umbgehen, fur unß selbst ire kfl. und fstl. Gn. derwegen, sovil wir wissens oder berichts davon haben, im besten zu entschuldigen und sunst keineswegs in einige disputationn eintzulassen, sonder wöllen iren kfl. und fstl. Gn. vorbehalten haben, derselbigen geburliche defensionn in und ausserhalb rechtenß zu gelegener zeit dartzuthun, davon wir offentlich protestiren. Dieweil aber die supplicationn keine underschrift, das ist keinen nahmen, von weswegen die ausgehet, hat, auch die gesanten von Mulhausen, daß die in irem nahmen oder bevelh ausgangen sey, nicht bekennen Šwöllen, so bitten wir underthenigst, es wöllen euere ksl. Mt. den angeber dahin halten, daß er deßhalben sein mandat antzeigen wölle, damit ire kfl. und fstl. Gn. ire noturft gegen denselbigen in recht furwenden mögen. Dann wir achten, daß ire kfl. und fstl. Gn. diese schmahe und iniurien ungerechtfertigt nicht hingehen lassen werden, sonder die supplicanten darumb, wie sich in recht geburet, vortzunehmen. Dann es ist nicht glaublich, daß es die von Mulhausenn bevohlen haben, dieweil, es von denselbigen zu horen, seltzam were. Dann sie wissen je baß dann wir, wie und auß was ursach sich die handlung des einnehmenß an Mulhausenn zugetragen hat und wie der sunebrief und vertrag, den von Mulhausen zugut gemacht, inhaben und wes sie sich verschrieben, gelobt und geschworn haben. Des solten sie sich pillich halten, inmassen es dann etzliche reichsstedt selbs darfur geachtet, daß denen von Mulhausen irer pflicht halben zu suppliciren nicht geburen wölle.

    Anfenglich, so werden euer ksl. Mt. in diesem handel one zweifel bedencken, daß ire kfl. und fstl. Gn. zue dieser handlung nicht allein umb besonderer sach willen, alß da die von Mulhausenn zue irer kfl. und fstl. Gn. eynem oder mehr unwillen getragen, den oder die mit der that und gewalt angegriffen hetten, sonder umb des gemeinen römischen reichs und deutzscher nationn sachen und augenscheinlicher verderbnuß willen kohmen und, was sie dorein furgenohmen, daß sie solchs nicht allein umb irer selbst, irer lande und leute, sonder umb gantzer deutzscher nationn willen gethann haben und thun mussen, haben sie anders nicht selbß in iren landen abfall, irer selbs verderben und verjagen, dartzu aller erbarkeit in deutzscher nationn undergang wissen wöllen. Und solten darwider die von Mulhausen begunstigt und one ordentliche erkentnus restituirt oder ihnen weiter oder mehr, dann bißher gescheen, sine causae cognitione gnad ertzeigt werden, das were von der vielen unmentzschlichen that wegen erbermlicher zu hören, dann daß Mulhausen in dem stand, wie es itzt ist, pleiben solte, dieweil es warlich schwerlich und nicht anders zu achten were, dann vorerzeigter guthat zu vergessen und denjhenen, so solche aufrur gestillet, darin zu prejudiciren, welches one zweifel euerer ksl. Mt. wil oder gemut nicht ist. Dann so es solche meynung haben solte, wer wolt dann hinfuro in gleichen vhellen sein leib und gut, ehr und blut in gefar setzen. Dordurch möchte auch dem gemeynen nutz dieser höchste schade und nachteil begegen. Dann wir könten nicht wissen, was sich ein commun schwerlicher verwircken möchte, dann diese stat und derselbigen einwohner gethann hat, alß auß irer eigner bekentnuß, briefen und sigeln, so noch vorhanden sein, erscheint.

    Und wiewol wir die vergangen hystorien so eigentlich nicht wissen, sonder one zweifel ir kfl. und fstl. Gn., so dieselbigen antwort dartzu geben solten, bessern bericht darumb zu geben wusten, so wöllen wir doch zue entschuldigung irer kfl. und fstl. Gn. dieselben geschicht, dorauß dann das recht liederlich getzogen werden mag, ungeferlich auf bessern und klerern bericht irer kfl. und fstl. Gn., auch mit der protestationn, diesen bericht zu mehren und zu mindern, zu emendirn und corrigiren, darthun.

    ŠZum ersten werden die von Mulhausenn nicht mögen in abreden sein, daß solche stat Mulhausen der brun und sentina alles des ubelß, daß im beurischen krig ergangen und erfolget ist, gewesen sey, dan sie werden gestehen mussen, daß sie die zwen wiedertäuffer Muntzer und Pfeiffer in irer stadt gehalten gehabt, furgeschoben und dero reden und anschlegen gefolget, auch, dieselbigen selbst inß werck zu brengen, understanden haben.

    Sie werden gestehen mussen, daß sie wieder den gemeynen nutz, des hl. reichs landtfriden und die keiserliche recht rotten, versamlung, aufrur, eigene, ungeburliche regiment gemacht, in der stadt thetlich angriffen, viel kirchen und klöster mit gewalt, versamletem und gewapnetem volck verwustet, getzirde und cleinodia heraußgenohmen und andere grausame ding mehr gehandelt haben.

    Sie werden auch nicht in abreden sein mögen, daß sie die beide prediger in Hessenn, Duringen, Franken, Schwaben und hohe deutzsch landt, dieselbigen alle zu bewegen, ziehen lassen haben, inmassen dan dieselbigen lande alle bewegt worden und, wie wissentlich, zue grossem blutvergiessen kohmen sein.

    Sie werden in gleichnuß nicht leugnen mögen, daß alle aufrurische bauern zue dieser stadt ire besondere zuflucht, daselbst in zeit der wiederwertigkeit sich zu enthalten, gehabt haben. Und ist gar nahe die erste stadt gewest, die in deutzscher nation abgefallen und den handel furgenohmen hat.

    Item, sie werden nicht in abreden sein, daß dieser ungehorsam und aufrur des gemeinen manß nicht allein in Mulhausenn plieben ist, sonder sie haben in die lande zue Duringenn und zu Hessenn hin und wieder geschickt und das volck an vielen orten aufrurisch gemacht, zum aufstandt, zun waffen und zum abfal von irer rechten herschaft bracht und bewegt.

    Item, sie haben es dapey nicht gelassen, sonder seint auß Mulhausenn mit versamletem volck und gewapneter handt und hereskraft in die lande zue Duringenn und auf das Eisfeldt one alle ursach getzogen und in solchen landen viel stete und das gemeine volck an sich gehangen, dasselb zum aufstandt, aufrur, versamlung, zun waffen zu greiffen und sich in zuge zu begeben, bewegt.

    Item, in solchen bewegungen und hertzugen auß dem gehorsam ksl. Mt. gefallen, eigene neue regiment furgenohmen, weit und breit umb sich geschrieben, gebothen und verbothen, gestrenge gericht gehalten, etzliche duringische grafen und dartzu viel edelleut, der Hgg. zue Sachssenn underthanen, gegriffen, zum theil im vheld behalten in eisen, zum theil in Mulhausenn gefuert, zum theil wieder iren willen zue bevelhabern und zue rednern gemacht, zum theil in legation und potschaften verschickt, viel klöster und edelmanßheuser nit allein funf oder sechs, sonder in grosser antzal eingenohmen, etzliche ausgebrant, etzliche zerbrochen und, was guts darinnen gewesen ist, zue iren handen genohmen.

    Item, auch weder frauen noch junckfrauen verschönet, alß wir der obgemelten ding specification und erclerung iren kfl. und fstl. Gn. vorbehalten wöllen, fur und fur, alles zu verwusten, gezogen, bissolang sie alle fursten, grafen, adel und stete in denen landen in ire hant und gehorsam brechten, und also grausamlich gehandelt, alß es auf der welt kaum gehort worden ist, damit sie Šalle regiment verandert, zerbrochen, herschaft und adel vertilgen und nach irem willen ein neue regiment anrichten möchten, inmassen sie schon mit der that angefangen hatten3. Mehr und weiter geubt, daß wir itzt in eil nicht wol ertzelen mögen, dieweil unser wenig bey solcher handlung gewesen sein, und also nichts underlassen, daß zue verjagung und zu umbbringung aller oberkeit und zu verkerung aller ordnung hette dienen mögen, dodurch die von Mulhausenn nicht allein in die peen gemeines landtfridenß der acht und aberacht gefallen seyn, sonder one zweifel crimen laesae maiestatis, dartzu ir leib, ehr und gut verwirckt haben.

    Solchs alles hat die chur- und fursten nach vermög irer pflicht, die sie dem hl. röm. reich, ihnen selbst, iren weiben, kindern und allem christlichem volck, zufurderst Goth schuldig gewesen seyn, bewegt, sich auftzumachen, ire selbs leib, lande und leute, gemeinen nutz, daß des hl. röm. reichs und ksl. Mt. regiment, autoritet und existimationn zu retten, also fur Mulhausen zu tziehen, solchem grausamen, unerhörten gewalt und bosen exempel, alß daß uf der welt je geubt worden ist, zu steuren. Es ist auch die stat Mulhausenn ingemein oder in sonderheit in solchem furtzugk der chur- und fursten in irer hertigkeit verharret, hat sich nie entschuldigt, sonder zur wehr gestellet, seint heraußgelauffen, eh dan sie verletzet worden, haben gefangene erobert und, weiter schaden zu thun, understanden, bißsolang das sie den ernst gesehen, da seint sie mit der menige vom rath und der gemein allesampt heraußgetzogen und haben aldo offentlich bekant, daß sie wieder Got, ksl. Mt., iren rechten hern, die chur- und fursten alß ire schutzhern, ire lande und leute, recht und pilligkeit schwerlich gesundiget und sich verwirckt hetten, geben die stadt, auch ire leib und gut in gnad und ungnad irer kfl. und fstl. Gn., dann sie hetten das alles wol verwirckt und verbrochen etc. Solche verbrechung haben sie auch in irem sunbrief und reversal offentlich under iren brieffen und siegeln bekennet. Dermassen ist Mulhausenn eingenohmen, die stat zum reich bracht und dapey gelassen, etliche ufwickler gestraft, die unschuldigen nicht allein verschonet, sonder auch wieder zu recht, zu ehr und zue gut bracht, darinnen gute pollicey und ordnung aufgericht.

    Hierauß nun gnugsam erscheinet, daß die hochgemelten chur- und fursten zue Sachssenn und Hessenn, solche rettung zu thun, nicht alleyn in kraft des lantfriden und vermuge aller recht fug und ursach gehabt, sonder auch, die also furtzunehmen, schuldig gewesen seyn. Und wiewol die von Mulhausenn viel klöster und edelleutheuser zerbrochen, verbrennet, verwustet, beraubt, geplundert und verderbt, so seint doch die chur- und fursten hochgemelt ihnen zum besten und gnediglichst furgewest, sich irer angenohmen, zimliche vertrege gemacht und aufgerichtet, welche sie vor sich niemermehr hetten mögen erlangen oder erhalten. Des mögen zeugen sein alle ire nachbauern in Duringenn und auf dem Eisfelt. Haben also nicht nach der von Mulhausen Šverwirckung, sonder nach furstlichen gnaden und barmhertzigkeit gehandelt. Wo nun die von Mulhausenn von iren kfl. und fstl. Gn. diese clage ubergeben haben, so seint sie gegen denselben zum höchsten undanckbar und von rechts wegen der vorertzeigten gnaden und gutthaten nit vehig.

    Daß aber gesagt wirdet, man hab ihnen, jharßschirmgelt zu geben, aufgelegt, das ist pillich geschehen, so man sie schirmen und schutzen sol und muß. Daneben, daß von hulf, offnung und volge gemeldet wirdet, das ist nicht unpillich gewesen, dieweil in solchen dingen die ksl. Mt. und das reich ausgenohmen sein. Sie sein aber sieder der zeit zue keiner offnung, volge oder hulf nie erfordert worden und ihnen dorauf nie keyn pfennig zu kosten gangen. Aber herwiederumb haben die chur- und fursten umb irentwillen Facius Grassenn und vieler anderer halben viel muhe und arbeit gehabt und mussen es noch teglich haben. Derwegen ihnen, solchs anzuregen, on alle not were. Und ist frambd zu hören, daß sie, denen hulf und volge zu thun, beschwert sein wöllen, die sie nechst Goth bey leib, ehr und gut behalten habben. Wer die aufrur also, wie die angefangen, hinaußgangen, wo weren itzt diejhenen, so von diesem lob[lichen] chur- und fursten diese geschwinde clag thun. Also vergelten sie derselbigen fursten erben und ihne solche wolthat mit grossen clagen und nachreden, von welcher wegen sie sich zum hochsten zu bedencken hetten.

    Die dorfer haben die chur- und fursten von denen, die leib, ehr und gut verwirckt hatten, wol nehmen mögen, haben aber doch darin solche bescheidenheit gehalten, daß die stadt solche dörfer umb eine namhaftige summa gelts wieder lösen mag. Darauß erscheinet, daß dem reich nichts entzogen ist, daß sie gleichwol, die von Mulhausenn, jherlich pensionn und burden tragen mussen, darinne haben ire kfl. und fstl. Gn. sie nicht gefurt, sonder sie sich selbs, pillich tragen sie auch dieselbigen.

    Von golt, gelt und getreide, wein, bier, geschutz etc. tragen wir kein wissen. Das wissen wir aber, daß sie den dreyen chur- und fursten 30.000 fl. bares geldes gegeben haben solten. Der haben sie gar wenig betzalt, sonder ihnen sein ungeferlich biß in die 22.000 fl. doran geschenckt. Itzt geben sie iren kfl. und fstl. Gn. den danck.

    Von gefangnen und geschetzten burgern tragen wir nit wissen, daß ire kfl. und fstl. Gn. einigen gefangen oder geschetzt haben oder mit irem willen solchs gescheen sey. Und thun domit iren kfl. und fstl. Gn. ganz ungutlich, vergessen irer huld und pflicht in deme, so sie es reden. Wo sie es aber specificiren solten, wo die burger hinkohmen und an welchem orth die geschatzt weren, wurde man befinden, daß ire kfl. und fstl. Gn., sovil wir wissens haben, daran ungutlich geschicht.

    Daß aber kfl. Gn. und der Lgf. zu Hessenn durch die von Mulhausenn nicht verletzt gewesen sein sollen, das findet sich in warheit viel anderß. Es seint nicht allein ire kfl. und fstl. Gn., sonder das ganz romisch reich in schaden und gefhar bracht. Haben sie nicht Eisenach bewegt und durch Eisenach Fach, das ampt Fridwalde und andere des landgrafen ämpter biß gen Rottenberg, und Šseint etliche von Eisenach zu Mulhausenn auf dem marckt gerichtet, etliche von Fach gefangen worden. Herwiederumb ist war, daß die von Mulhausenn durch Sachssenn und Hessen obgemelt alweg vor und nach der aufrur furstlich, treulich und ehrlich gefurdert, geschutzt und geschirmet worden sein und hetten sie ihnen viel guts mugen ertzeigen, sie hettenß gerne gethann, haben auch sie ausserhalb der that des einnehmenß nie beleidigt, sonder der Kf. zue Sachssenn hat ihnen ungeferlich 2.000, Hg. Jorg 10.000 und Hessen 10.000 bekanter, redlicher schuldt nachgelassen. Dermassen haben sie der von Mulhausenn sach gemeinet, itzt geben sie iren kfl. und fstl. Gn. den lohn doran. Die pflicht, so die von Mulhausenn jherlich thun, ist ksl. Mt. nit zuwieder, sonder derselben zugut aufgericht worden, auf daß man Mulhausenn in frid, eintracht und ruhe erhalten mochte. Die von Mulhausenn wenden auch dorauf keynen pfenning, so schat es ihnen keinen pfenning. Deßgleichen auch das schultessenampt, das mochte in nahmen ksl. Mt. ein dritter haben, dorauf konnen noch mogen sie sich nicht behelfen.

    Und alß sie sich wöllen der religionn halben fast weißbrennen, alß op man ihne umb derselbigen willen die dörfer wurde wiedergegeben haben, so sie die hetten annehmen wöllen, doran ist, sovil wir wissen, kein worth. Were es aber gescheen, so were es je ein antzeigung eines gnedigen gemuts und viel mehr, dann sie verdient hetten. Wol haben ire kfl. und fstl. Gn. auf ansuchen vieler von der gemeyn mit eynem rath derhalben gnediglich und gutlich reden lassen, dieweil das mehrer theil der burger dieser religionn begerte, daß sie dann dieselbigen zulassen wolten, auf daß hinfuro kein zanck in der stadt entstehen möchte. Dieweil sie sich aber mit etlichen furwendungen entschuldigt, haben es ire kfl. und fstl. Gn. auch dapey gelassen und sie nicht minder eynen weg alß den andern gnediglichen geschirmet und ihnen alles guts ertzeiget.

    Sovil antrift die keiserlichen schriften und vorgescheen bevelh, werden ire kfl. und fstl. Gn. dieselbigen alß auf ungenugsamen bericht und wieder recht außbracht zu seiner zeit wol wissen zu verantworten und one zweifel euer ksl. Mt. sie im selbigen auch gnediglichst hören. Es werden auch euer ksl. Mt. in rechtlicher, geburlicher verhör der sachen nicht befinden, daß chur- und fursten zue Sachssenn und Hessenn von denen von Mulhausenn einige pflicht genohmen haben, die euer ksl. Mt. und dem hl. reich zuwieder seien. Hetten sie aber dasselb gethann, villeicht weren sie itzt dieser klag uberig. Weiter wöllen wir uff dißmal nicht sagen, sonder euer ksl. Mt. wirdet one zweifel in erforschung des reichs gelegenheit wol befinden, welcher, des reichs stete und gerechtigkeit an sich zu brengen, understehet. Ire kfl. und fstl. Gn. seint desselbigen unschuldig, wissen sich one allen zweifel aller gebur zu halten. Tragen demnach zue euer ksl. Mt. die gesanthen das underthenig verhoffen, bitten auch dasselb, es werden euer ksl. Mt., unverhört rechtlich und geburlich irer kfl. und fstl. Gn., nichts erkennen zu lassen, schaffen oder gebiethen. Das werden ire kfl. und fstl. Gn. alß gehorsame fursten euer ksl. Mt. und des hl. reichs hinwieder underthenigst verdienen.

    ŠEs wirdet auch one zweifel euere ksl. Mt. nach vermög der recht die von Mulhausenn solcher gestalt nicht hören, dieweil sie den unfal und ire grosse uberfarung, dardurch sie zu solchen gelubden kohmen sein, nicht antzeigen, inmassen sie im rechten schuldig wehren. Darumb seint solche proceß und alles, das dorauß folgen wurde, von unwirden. Dann wurden sie die ursachen solcher ding recht gruntlich antzeigen, euer ksl. Mt. wurde one zweiffel ehr bewegt, ihnen mehr straf uftzulegen dann einige zu erlassen. Ire handlung ist nicht ein besonder krig oder gewaltsam eingriff, dardurch sie gleichwol die peen des lantfridens verwirckt hetten, gewesen, sonder eyn gemeyne bewegung des volcks in vielen landen und reitzung nicht allein zum abfal von euer ksl. Mt. und aller oberkeit, sonder auch dieselbigen wircklich umbtzubringen und andere regiment zu machen. In der meynung haben sie alle die clöster, schlösser und edelmanßheuser, der sie gewaltig mögen werden, verbrennet, zerrissen und zubrochen, grafen, hern und adel gefangen und dero viel wie die kelber gefuert. Noch durfen sie und ire vorschieber sagen, die stadt sey wieder recht und mit gewalt beschwert worden. Hette man ihnen ir verdient recht thun sollen, so were viel anders irer verwirckung nach mit ihnen, dann gescheen ist, umbgangen. Darpey wöllen wir es dißmals lassen. Solch alß aber ihnen nach vermög der recht antzutzeigen geburt, so sie warhaftiglich hetten suppliciren und derselben im rechten geniessen wöllen. Bitten demnach inmassen, wie obgemelt, bevehlend unß damit euer ksl. Mt. aufs allerunderthenigst.

    Nachdeme auch die von Mulhausen iren briefen, sigeln, aiden und pflichten zuwider kurtzverschienner zeit, hochermelten unsern gnedigsten und gnedigen herrn die gewonnliche rathspflicht und anders zu thun, wie sichs vermuge des aufgerichten sohnebriffs eigent und geburt hett und nun etlich jhar her ublich gehalten worden, in wegerung gestanden, so bitten euere ksl. Mt. wir auch underthenigst von wegen hochermelter unser gnedigst und gnedigen herrn, der chur- und fursten zu Sachssenn und Hessen etc., eur ksl. Mt. wollen das einsehen haben und mit denen von Mulhausenn verschaffen, ire kfl. und fstl. Gn. an derselbigen gewehr, posses und gerechtigkeit unverunruigt zu lassen und sich iren briffen und sigeln, auch aiden und pflichten nach gegen iren kfl. und fstl. Gn. unwegerlich und unwidersatzt zu halten. Do aber gemelte von Mulhausen wider ire kfl. und fstl. Gn. auf irem unpillichen furnehmen verharren wurden, daß alßdann euere ksl. Mt. ire kfl. und fstl. Gn. allergnedigst nicht verdencken wolten, das sich ire kfl. und fstl. Gn. mit entsatzter handt gegen denen von Mulhausen nicht einlassen konnen, das auch ire kfl. und fstl. Gn. auf pilliche wege trachten, damit die von Mulhausen dohin gebracht, auff das sie–a ire briff und sigel, auch aid und pflicht gegen iren kfl. und fstl. Gn. halten.

    «Nr. Š296 Gegendarstellung der Mühlhausener Gesandten – Regensburg, o. Datum  »

    Mühlhausen StadtA, 1–10/C5, pag. 53–75 und pag. 78 (Kop.); DV v. a. Hd. pag. 78: Warhafte verantwortung und gegenbericht dero von Mulhausen uf der ksl. Mt. gnedigst bescheen beger auf der chur- und fürsten Sachßen und Heßen rhete an ire Mt. gethane supplication, ubergeben ufm reichstag zu Regenspurgk, im Maio anno etc. 41.

    Demnach euer ksl. Mt. verschiener tagen von der durchleuchtigsten, durchleuchtigen, hochgebornen chur- und fursten Sachssen und Hessen, unserer gnedigsten und gnedigen herren, rheten, uff diesen reichstag ghen Regenspurg verordnet, ein schrift ubergeben, darin dann euere ksl. Mt. und des hl. reichs stat Mulhausen in Doringen zum hochsten gantz unverschulter sachen angethast, des ungrundts beschuldiget und verunglimpft, solche schrift dan euer ksl. Mt. nechstverschienen tagen unß gnedigst behendigen lassen mit gnedigster beger und bevelch, von wegen euer ksl. Mt. und des hl. reichs stat Mulhausen daruff wharhaften gegenbericht und verantwurtung euerer ksl. Mt. zu thun. Wiewoll wir nun, mit hochgedachten chur- und fursten Sachssen und Hessen oder irer kfl. und fstl. Gn. rheten in einem oder mheren puncten, solcher irer euerer ksl. Mt. ubergebner schrift inverleybt, von wegen einer armen stat Mulhausen in eynige disputation einzulaßen, gar nit gemeyndt, deß auch von einem rhat kheynen bevelch haben, jedoch dieweil genante stat Mulhausen und wir euer ksl. Mt. und dem hl. reich mit glubten und ayden zum fordersten zugethan unß bekhennen, derhalben dann uff euer ksl. Mt. gnedigst beger und bevelhen, solchen gegenbericht und verantwurtung zu thuen, sovil unß in der eyl noch in gedechtnuß geweßen, wir auß unterthenigster gehorsam nit haben wissen zu unterlassen. Doch wo einer armen stat Mulhausen weyther verantwurtung vonnotten, wollen wir ir solliche volkhommenlichen zu thun, darzu mit dieser unß mit hochgedachten unsern gnedigsten und gnedigen herren Sachssen und Hessen in khein disputation ingelassen, auch solche niemands zu nach oder schmach noch kheiner andern gestalt dann zu rettung einer armen stat Mulhausen unschuld aus unterthenigster, schuldiger gehorsam gethan haben, des wir unß hiemit herlichen protestiren.

    Und sagen demnach und uffs kurtzts, das wir von wegen eyner armen stat Mulhausen den eyngang und, was dem anhangt, biß auf den vierten puncten, in churfursten und fursten Sachssen und Hessen rhäte verunglympflichen schrift verleibt, nit gestendig und lassen sollichs als kheiner antwurdt wirdig uff seinem unwhert beruhen. Sovil aber nachvolgende materias belangt, als nemlich uff den angemaßten vierten puncten berumpt gerechtigkeit, so ir kfl. und fstl. Gn. Sachssen und Hessen bei 16 jarn ruiglich ingehabt haben sollen, das wurdt auch nit bestanden, der ursachen, das des hl. reichs gemeyne stendt frei- und reichsstet in vorigen und jetzundt nocheynander dreier augspurgischen und regenspurgischen gehalten reichstagen gemeynlich an euer ksl. Mt. unterthenigst, Šeuer ksl. Mt. und des hl. reichs stat Mulhausen widerumb zu euer ksl. Mt. und dem reich, inmassen sie vor aufgerichtem, darein getrungnem vertrag gewest, widerumb zu nemen, heftig supplicirt und angehalten haben, auch euer ksl. Mt. allergnedigst tröstlich decret geben. Wie khan dan gesagt werden, das ir kfl. und fstl. Gn. ruiglich als possessores solchs ingehapt haben.

    Sovil nun den uberigen anhang belangen thut, als solten ir kfl. und fstl. Gn. dem reich nichs entzogen haben, darzu wirdt mit wharheit geantwurt, das hochermelte drei churfursten und fursten Sachssen und Hessen der armen stat Mulhausen biß in 20 dorf on die weyler, so euer ksl. Mt., dem reich und der stat Mulhausen gehorig, eingenummen, die sampt der jherlichen nutzung davon enzogen haben. Zum andern, das schultheiß- und gerichtsampt und darein gehorigen nutzungen der zinsen behalten. Zum dritten, euer ksl. Mt., dem reich und der stat mit bestetigung des regiments und rhats one ir der chur- und fursten bewilligung nit haben mher zu besetzen, irn kfl. und fstl. Gn. eydtspflichtung thun mussen. Zum vierdten, öffnung der stat, darzu volg, hilf, gehorsame, so oft irn kfl. und fstl. Gn. gefelt, zu thun, item, in einen ewigen erbschutz und schirm und in summa dahin in hochste servitut gezwungen, das kheyn underschiedt jetzundt zwischen irer kfl. und fstl. Gn. selbs eygen leuthen und der stat Mulhausen mher ist. Ob nun solchs nit dem reich zu mercklichem, verletzlichem appruch raich, davon dan das reich abbruchig geringert, in noten mit iren anlagen, hulf und ander der reichssteuer und obligenden beschwerden begegnet und jetzundt auß solchem anhang nit mehr zu erschwingen muglich, das gibt eynem auch gerings verstendigen bericht. Sonst, das zuletst gemeldet wurdt, das denen von Mulhausen noch jemandts derhalben zu clagen gepure, das last man uff seinem unwhert berhuen. Dieweil euer ksl. Mt. als merer des reichs nit gemayndt, das dem reich also etwas entzogen, wie gemeyne stende der frei- und reichsstet zu Augspurg anno etc. 30 und uff diesem und nechst vorgehalten reichstagen zu Regenspurg, die stat Mulhausen widerumb zu euer Mt. und dem reich aller gestalt, wie die vor uffgerichtem vertrag geweßen, zu restituiren und zu nemen, supplicirt.

    In dem funften und sechsten artickel nacheinander belangendt, bedorfen gleichwoll kheiner antwurdt, dann euer ksl. Mt. uff gemeyner des hl. reichs stend frei- und reichsstet uff dreien (wie oben gemelt) gehalten reichstagen bescheener furpit, darzu euer Mt., auß selbst eygner, zum reich tragender lieb geraytzt, endtlich gemeyndt, das niemandts an seiner habenden gerechtigkeit verletzt, sonder bei ordenlichen rechten, dem landtfriden und andern löblichen des reichs abschieden gehalten und gehandthabt pleibe, vorigen eheren, standt, regiment restituirt, der uffgelegten pflicht erloßen und zu dem hl. reich getzogen werde. Und haben die von Mulhausen, wo sie restituirt, wie dan gemeyner stend und der frei- und reichsstet unterthenigst bitten wer, zu inen zu sprechen, an orten und enden sich ein solchs gepuret, geburlichs rechtens zu seyn, khein abscheugen.

    ŠUnd dan weither uff den siebenden und achten versickel oder puncten, so leyt leyder nur zuviel am tag, was euer ksl. Mt. und dem hl. reich so hoher, verletzlicher appruch durch solch der stat Mulhausen entziehung begegnet, welchs dan euer ksl. Mt. und gemeynen stenden zu gedulden hoch beschwerlich etc., der ursachen, dan durch die stend frey- und reichsstet an euer Mt. mermals supplicirt worden ist und das der vertrag im veldtleger durch ir kfl. und fstl. Gn. selbs wolgefellig uffgericht und mit gmeyner stat sigil, so ir kfl. und fstl. Gn. bei handen und in gewalt gehapt, daran gehengt becreftiget. Das ist alles wissenlich, und haben doch die von Mulhausen, euer ksl. Mt. und dem reich an irer gerechtigkeit nicht hinzugeben, macht gehapt noch nit haben. Und ob sie schon den ufferlegten aid zwingenlich ex illata violentia reali und hoster forcht als gefangen, werloß leut erstattet, so ist doch whar, das in allen juramenten authoritas superioris außgenommen wirdt verstanden.

    Sovil dan im neundten anziehen der chur- und fursten Sachssen und Hessen gesandter rhet betrifft, als hetten ir kfl. und fstl. Gn. solchen gewaltsamen angriff, gegen der stat Mulhausen begangen, von wegen des reichs und teutscher nation sachen halben gethan etc., wo ir kfl. und fstl. Gn. die uffrurische theter allein gestraft, mochte iren kfl. und fstl. Gn. khein verweysunge bescheen. Aber das ir kfl. und fstl. Gn., nachdem durch ir kfl. und fstl. Gn. die zwen der uffrurischen hauffen, der erst zu Fulden, der ander zu Dhuringen geschlagen und zertrent und letstlich on alle darzu gegebner ursachen des reichs stat Mulhausen angriffen, uß welcher etlich der gemeyn uffrurischen uß der stat numehr da ir geburlich straff zu andern der geschlagnen hauffen empfangen und das unschuldig volcklin erst leyden mussen, des reichs dorfer ingenommen, inhalt des vermeyndten veldtlegerischen vertrags gehandelt, das gibt der keyserlich landtfrid, auch alle geschriebne recht und constitution nit zu. Also ist von den hochloblichen chur- und fursten pfaltzgraven und Hg. in Lotringen nit gehandelt, sonder haben ir kfl. und fstl. Gn. die theter gestraft und dem reich nichs entzogen und unverseert desjhenigen, das dem reich gehorig, bleiben lassen etc. Uber das ir kfl. Gn. Sachssen und Hessen der stat zuvor zuembottten, sie weren nit do, ires guts und bluts der unschuldigen zu begeren, sonder allein die uffrurischen thetter zu straffen etc., daruff sie sich iren kfl. und fstl. Gn. ergeben etc. Ob nun aber der chur- und fursten daruff gevolgte handlung dem reich nit zum hochsten verletzlich, bringt der vertrag mit etc. Und haben sich auch ir kfl. und fstl. Gn. gnedigst und gnediglich woll mit wharheit zu erinnern, das der zeit das wesenlich, von euer ksl. Mt. bestettigt regiment und rhat von den uffrurischen gewaltiglichen entsetzt, auß der stat entweichen mußen, das also die stat on ein regiment und haupt, derwegen durch das gemeyn und uffrurisch böfel universitas, das ist die stat, an ir selbst nichts verwirckt. Das bringen nit alleyn die gemeynen, geschrieben recht mit inen, sonder auch des reichs constitution, landtfriden und selbst der mentschlich, lebendig verstandt gibt solchs, zu denselbigen getzogen.

    ŠUff den zwolften puncten also anfahent ‚Zum ersten werden die von Mulhausen‘ etc. wirdt solchs kheinswegs bestanden und hetten sich die churfurstlichen und furstlichen rhete Sachssen und Hessen selbst woll das gegenspiel in stellung dießes ungrundigen anzaigs wissen zu halten, dan eynmall die unwidersprechlich wharheit ist, das der Muntzer von Altstet des churfurstenthumbs Sachssen, alda er erstlich sein widertaufferisch, uffrurische leer offentlich gepredigt, den gemeynen man zu emporung an sich gehengt und erweckt hat, daruber er, Muntzer, von dem Kf. zu Sachssen in fengknuß khommen, zu Weymar etliche zeit gefengklich enthalten, aber nochmals seiner fengklichen verstrickung frei, widerumb ledig on einich straff außkhommen und daruff hin und wider im land widerumb mher uffurisch gepredigt und sonderlich im stift Fulda, ehe er gegen Mulhausen khommen, da er dan auch von wegen seiner verfurischen leer gefengklich enthalten worden, fur eins.

    Zum andern so ist auch wissentlich whar, das gleichergestalt der Pfeiffer auß dem gotzhauß oder closter Reyffenstein im ertzbistumb Meintz entloffen und gleichergestalt im landt umb dem armen, eynfeltigen man uff dem Aichsfeldt in Doringen hin und wieder sein widertaufferische, aufrurische leer gepredigt, den gemeynen man in aussern herschaften, churfursten- und furstenthumb, an sich, also baide buben, Muntzer und Pfeiffer, gehengt, auß diesem dan offenpar, wo der erst ursprung der uffrurer herkompt. Dan so die churfurstlich durchleuchtigkeit erstes hetten den Muntzer gestraft und auch andere obrigkeit den Pfeiffer, were solchs ubel alles vermitten plieben. Und das weither wurdt antzaigt, als hetten die von Mulhausen baider, Muntzers und Pfeiffers, rhat gevolgt, sie in irer stat enthalten etc., wirdt sich also nymermehr befinden.

    Und euer ksl. Mt. untertheniglich mit grundt zu berichten, so ist whar, als gemelter Muntzer seiner fengknuß vom Kf. zu Sachsen frei erlassen und der außgetretten Pfeiffer baide hin und wider ausserhalb umb die stat in andern herschaften uff dem landt mit irem uffrurischen predigen das gemeyn volck an sich gehengt, haben sie sich heymlich on wissen des rhats und regiments in die stat Mulhausen gekrochen, in winckeln dem gemeynen man verkerlich gepredigt. Als aber ein obrigkeit und regiment sollichs erfaren, sein die baide, Muntzer und Pfeiffer, von der obrigkeit der stat verwissen worden und das verschweren mussen. Nun khan ein stat nit woll abredig sein, das jetz gedachte zwen uffrurische widertauffer iren uffrurischen samen zum theil heymlich in den winckeln des gemeynen mans außgossen und also etlich inen anhengig gemacht. Als aber sie, die verloffen zwen predicanten, aus der stat Mulhausen verwießen und verschweren mussen, haben sie noch vil meheren, nachstelligen neydt gegen der stat und obrigkeit gefaßt und zugefarn, eynen grossen, erschrecklichen, irer hin und wider uff dem landt anderer herschaften solcher leer anhengigen hauffen zu sich genommen, mit wherhafter handt in die vorstat der stat Mulhausen heuffig khommen, der Pfeiffer also mit seinem aichßfeldischen und anderm zugelauffnem, uffrurischem volck und bauerschaften auch gepredigt, die von Mulhausen in der stat also geengstet, das sie die thor Štag und nacht wachend mit irem gerusten geschutz verschloßen, auch eyner obrigkeit, rhat und regiments meynung und gemuet, die zusamen uffrurischen, widertaufferischen predicanten und iren anhang mit gewalt abzutreiben.

    Und wie sich ein stat Mulhausen, rhat und regiment, darzu sampt dero gehorsamen burg[er] mit irer wheren zu der handlung geordnet und ein rhat und regiment also mit iren aigen, mit eydtspflichten verwandten unterthanen ausserhalb der stat irer dorfer heymlich geschickt, sie irer pflicht und eyd, damit sie der stat zugethan und verwandt, zum hochsten, mit iren wheren zu khommen, ermandt, aber dieselbigen der stat aidtspflichtige unterthanen von der baurschaft durch die mergedachten predicanten abfellig verwyssen, zudem Muntzer und Pfeiffer und irem hauffen wider die stat zu hauffen geloffen, das also ein stat on irer unterthanen hilf nicht außrichten mögen, sonder sunst hinweg gethedingt worden. Aber volgents der Pfeiffer mit seinem grossen anhang der aichßfeldischen auß dem ertzbistumb Meintz und andern vom landt in die stat weither unbewist der obrigkeit khommen, sein heymlich, uffrurische practic geübt, die sturmbglocken uber eynen ersamen rhat und regiment erschrockenlich angeschlagen, in iren rheten und geschaften samentlich uff dem rhathauß sitzendt mit grossern, zusamengeloffner uffrurischen das rhathauß umblegert, hochste gewaltsame angelegt, des rhats und regiments endtsetzt, auß der stat erbermblich mit weib und kinder in elendes fart die obrigkeit vertrieben, wie das ein kuntlich, offenpars wissens, die auch der stat fendlin und secret mit inen hinausgebracht.

    Wie khan nun denen von Mulhausen zugemessen werden, das sie solch predicanten enthalten, ires rhats pflegen etc., die sie doch der stat verwyßen, welche predicanten sampt uffrurischen zusamen allenthalben der aichsfeldischen und ausserhalb anderer herschaften rottierten aus der stat Mulhausen die oberkheit verjagt, mit weib und kinder vertrieben, des rhats und regiments ernstandt schmelich endtsetzt haben. Und hat die stat Mulhausen eynicher rottierung, uffrurischen, begangner handlung khein ursach. Eyn solchs bekhennen die hochloblichen churfursten und fursten Sachssen und Hessen selbst in irer kfl. und fstl. Gn. gnedigst und gnediglich schreiben an den Ebf. und Kard. zu Mentz etc., von wegen der stat Mulhaußen außgangen, das ja die stat Mulhausen die wenigste schuldt haben, und zu verificirung dißes wharhaften anzaigs so ubergeben die von Mulhausen copias der churfursten und fursten Sachssen und Hessen schreiben, mit AA und die ander mit BB verzeichnet und signiert, darauß sich nun befindt, das denen von Mulhausen mit solchem unglimpflichen zumessen unrecht beschicht und ir antzaig und bericht die wharheit. Solchs dan euer ksl. Mt. wolle gnedigst bedencken und behertzigen.

    Und dan nachvolgende des 13., 14., 15. und 16. artickels, darin verleipt, unrichtig anzaig belangend, sagen die von Mulhausen, das inen durch die chur- und fursten Sachssen und Hessen dero rhet und bottschaften mit irem unwissen solcher bezig zugemeßen und wirt sich eyn solchs nymmermehr also in grundt befinden, wurde auch inen, solchs wie recht darzuthun, beschwerlich Šsein, jha nit muglichen. Und sein dise artickel nacheinander aus nechst oben uff den 12. artickel gegeben, wharhaften bericht verantwurdt worden, mit kurtz zu denselben gezogen. Item, so wirdt sich nit befinden, das die von Mulhausen eyniche gotzhauß, kirchen oder closter in der stat nidergerissen, die clinodia, kirchengezierde genummen. Das oder dergleichen wurdt sich noch nit erfinden, in Mulhausen also bescheen sei, aber woll an andern orten und herschaften, welchs dan die von Mulhausen nit irrt. Und haben die von Mulhausen niemandts andern, durch die zwen ofternanten widerthauffischen predicanten sein landt und leut zu wusten, ursach geben oder zu uberziehen (darfur sie Gott lang bewaren woll). Ob aber das uffrurisch, zusamengelauffen böfel (nachdem sie die obrigkeit, rhat und regiment auß der stat Mulhausen mit endtsetzung ires standts, auch dero weib und kind verjagt) aus der stat getzogen, das lassen die von Mulhausen bleiben, davon sie nit wissen noch dabei in der stat als verjagt nit geweßen und viel erbar, fromme burger, die in der stat plieben, darein nit bewilligt, wie dan der Muntzers und Pfeiffers urgicht, in der sie die von Mulhausen gentzlich entschuldigen, gleichergestalt der churfursten [und] fursten Sachsen und Hessen genedigste schreiben obgemelt an den hochloblichen Ebf., Kard. und Kf. zu Meintz etc., von wegen Mulhausen außgangen etc., clarlich mitpringt. Und wurdt kheinswegs, was weither in diesem articulirten zu unglimpf denen von Mulhausen zugemessen, bestanden, dan leyder nit allein in Dhuringen, sonder auch an andern viel orten des reichs als Hessen, Lutringen und sonst solcher laydiger unrhat erstanden.

    Der siebent [sic!] articuliert punct anfahent ‚Item, sie haben es dabei nicht pleiben lassen‘ etc. ist derselbig auß oben vorigen, wharhaften antzaig gnugsam verantwurdt. Dan als die aichßfeldischen und auß anderer herschaften heufs rottierten uffrurisch zusamengelauffen mit den zweien widertauffern [in] die stat Mulhausen (unwissent der obrigkeit und umb der frommen, gehorsamen burger) heymlich khommen und aldo ires gefallens den rhat und regiment entsetzt, mit weib und kinder verjagt, gemelte widertauffer in iren selbst der uffrurischen verordneten rhat gesetzt, mogen die außlendischen und andere, wie oben gemelt, samptlich woll widerumb aus der stat uffs Aichsfeldt und andere orten mher, darunder etliche auß der stat des uffrurischen bofels gelauffen, zogen sein. Das ist aber mit kheinem beistandt, hilf, wissen noch zuthun der obrigkeit, welche doch selbs erbermlich in das elendt verjagt, oder der gehorsamen, noch uberbliebnen, frommen burger bescheen, derhalben dieselbigen irer verhandlung nach ir straff empfangen haben.

    Item, den 18., 19. und 20. durch die chur- und fursten sachsischen und hessischen rhet in namen irer kfl. und fstl. Gn. inverleibter, unbedechtlicher antzaig belangend, hetten sich die von Mulhausen als fromme, eher liebhabende, friedliche des hl. reichs stat nit sollen solchs unerfindtlichen zulegens versehen, darin inen je unrecht beschicht, dan alles, was darin angetzogen, wurdt kheinswegs (das solchs durch die von Mulhausen bescheen sei) gestanden, wurdt sich mit der hilf Gottes almechtigen als der oberster gerechtigkeit nit Šbefinden. Aber was der aißfeldischen und anderer umbligenden fursten und obrigkeiten uffrurische unterthanen aus Sachssen und Hessen allenthalben zusamenrottirt und ubel, auch strefflich begangen, das gehet oder belangt die von Mulhausen (wie oben erzelt) gar nichts. Und ob gleichwol etliche uffrurische buben des böfels auß der stat Mulhausen mit inen getzogen, solte dasselbig des reichs stat Mulhausen, der gehorsamen obrigkeit und frommen andern burger zu verletzlichem nachtheil raichen, were solchs nit allein wider gemeyne recht, sonder auch wider alle gute sitten und menschliche vernunft. Dan was solte ich entgelten, so der ander verwirckt. Et hoc in praeiuditium tertii, ist das nit ein hohe, auß unschuldt begegnete straff, das die uffrurischen in die stat haymlich eyntrungen, die obrigkeit entsetzt, mit weib und kind ires vatterlandts verjagt, zudem, das der landtfriedt nit zugibt, das sich einer selbst solle vindiciren oder rechnen sine authoritate superioris et citra causae cognitionem. Was belangt es die stat und die verjagt, entsetzt obrigkeit, das etliche uffrurische buben hinauß der stat zun andern gelauffen, dieweil sie auch ir straff mit dem todt darob genommen. Und ist je zu erbarmen, das denen von Mulhausen die schuldt, durch andere begangen, soll wollen uffgetrochen werden.

    Uff den 21. puncten also anfahendt ‚Sollichs alles hat die churfursten und fursten‘ etc. sein die von Mulhausen nit widerredig, das ir kfl. und fstl. Gn. Sachssen und Hessen der pflichten nach, dem hl. reich zugethan, die uffrurischen, wie auch der keyserlich landtfrid mitpringt, gestraft, zertrent. Das aber ir kfl. und fstl. Gn. Sachsen und Hessen, nachdem sie an zweien heuffen Fulden und in Dhuringen solche uffrurischen zertrent und geschlagen und letstlich auch on alle darzu gegebner ursachen fur die stat Mulhausen im widerkeren mit irer kfl. und fstl. Gn. kriegsleger gezogen, die stat uffgefordert und sich ir kfl. und fstl. Gn. zu rechnen unterstanden, solchs mag nit woll vermog der recht, keyserlichen landtfriedens und des hl. reichs abschieden verthedingt werden. Und kompt solche erlittene gewaltsame der stat Mulhausen, der gehorsamen obrigkeit und frommen, friedlichen burger zu unschulden. Und ist whar, das ir kfl. und fstl. Gn. mit der kriegsrustung die stat belegert, berendt, uffgefordert und weither uff der chur- und fursten Sachssen und Hessen ernstlich und erschrockenlich erfordern das arm, unschuldig, eynfeltig volckh, man und weib, barfueßig heraus der stat in das kriegsleger heuffig gezogen, den chur- und fursten aldo zu fussen gefallen sein, in gnaden und ungnaden sich ergeben. Und in summa alles, was von dem eyfeltigen volckh alda one einen hirten oder haupt begert, uffgericht worden one alle widerrede, aus hochster, menschlicher forcht, allein es sein leib und leben (in welches alles groß und klein geladen geschutz gericht und mit dem kriegsvolck zu roß und fueß umbringt) salviren und erretten mocht, eingangen.

    Daruff ir kfl. und fstl. Gn. die stat mit gnediger zuentbottner vertrostung, das ir kfl. und fstl. Gn. dero von Mulhausen weder gut noch blut begerten, wie gemelt, eingenommen, aber gleichwol darin gehandelt, wie der wharhaft bericht, auch durch ir kfl. und fstl. Gn. selbst im leger gefelliger, daruber Šuffgerichter vertrag mitpringt, aller purger gewher, den marstall der pferdt und der stat sigil in irer kfl. und fstl. Gn. gewalt, auch clein und groß geschutz genommen, silber, golt und gelt und ander cleineter uff der stat verschloßen schatzkamer entwendt, einen grossen schatz traidt sogar sampt der beden weggefuert, die armen, stattlichen burger gefangen, geschetz, hingeschlaift, in den gefengknußen zum theil gestorben und sonst mit des reichs stat raichen gefellen, zinsen und gehorigen guter der dorf gehandelt und entzogen, wie der veldtlegerisch vertrag mitpringt, darzu in ungewonliche pflichten trungenlich genummen, alles unangesehen, das die obrigkeit, rhat und regimen (wie oft gemelt) mit weib und kinder verjagt, entsetzt, die schuldigen aus der stat entloffen und mit andern heuffen gestraft worden, alleyn des arm, unschuldigen völcklin der merer theil in der stat irer unschuldt vertrauent blieben oder, was auch noch verdechtig gefunden, durch ir kfl. und fstl. Gn. Sachssen und Hessen alsbald gestraft worden, das also der armen stat, auch den unschuldigen dem rechten und landtfrieden zuwider alles begegnet, uber das sie alspaldt 40.000 fl. von inen der blonderung halben erfordert, auch alspald daran 10.000 fl. erlegen haben mussen uber alle nam, auch der stat viech, so etliche reuter auß dem schloß, Sebach genant, hingefurt haben.

    Sonst sovill letstlich angehengt wurdt, das ir kfl. und fstl. Gn. gutte, ordenliche pollicei und einen erbarn, verjagten und entsetzten rhat und regiment widerumb zu restituiren, das ist beschehen, nemens auch anstat deren von Mulhausen sollichs fur bekanth an. Darauß sich schließlich befindt, das alda der zeit khein ordnung oder pollicei gewest ist. Was auch weither hierin in disem artickel angetzogen und nit verantwurdt, das wirt gar nit gestanden. Dan der landtfrid gibt weg und maß, wie zu handlen. Es haist vim vi repellere, zu stebern, zertrennen und sich selbst nit zu rechnen. Ea enim ratione tutela iuditiorum in medio posita, ne quis sibi ius dicat etc., dan sich nymmermher befinden noch dargethan werden mag, das di stat universitas etwas im wenigsten verschuldt und begangen haben. Ob nun singulares personae etwas verwirckt, wie obgemelt, das mag oder khan der obrigkeit, das ist der stat, nit nachtheilig noch verletzlich sein, zum rechten und allem verstandt gezogen.

    Das aber im 22. artickel, wie ir kfl. und fstl. Gn. Sachsen und Hessen rettung gethan haben solten, anzaigt wurdt, das ist irer kfl. und fstl. Gn. loblich, indem ir kfl. und fstl. Gn. die zwen uffrurische hauffen Fulden und in Dhuringen geschlagen und zertrent haben. Das aber letzlich ir kfl. und fstl. Gn. die arm des reichs stat angriffen, wie oben gemelt, und damit ires gefallens umbgangen und gehandelt, das ist wider recht, des reichs abschieden und lobliche constitution.

    Inhalt des 23. artickels, das die von Mulhausen die closter verprent, die edelleut geplundert haben sollen, wirdt inen unpillich und unschuldiglich zugemeßen, auch inen erschrockenlich zu horen, dan wie sie selbst und meniglich der ort wissent, das ein lobliche obrigkeit, rhat und regiment zu Mulhausen bei alter, wharer, christenlicher religion bißher und noch gehalten und niemandts weder geistlichen noch weltlichen vielweniger umbliegenden adel laydes weder Šmit worten noch wercken bewießen haben. Das aber der adel von der iren selbst und andern der uffrurischen unterthanen und nit denen von Mulhausen (welch allein das geschrey haben mussen) schaden empfangen, das ist denen von Mulhausen getreulich leydt. Dieweil dan die stat Mulhausen in das geschrei khommen, haben sie aus unschuldt laut des darab gegeben receß des adels dem adel fur iren schaden 24.458 fl. bezalen mussen. Dweil die secher und selbst-verhandler in des adels aigen leut und der andern herschaften und fursten unterthanen gewest, solchs nit vermocht, ist durch ir kfl. und fstl. Gn. also selbs gefallens vertragen und die stat zu bezalen trungen worden.

    Sonst der 24. artickel wurdt uff seinem ungrundt geloßen.

    Aber den nachvolgenden 25. artickel, belangend das jerlich schirmgelt, sagen die von Mulhausen, das die stat durch einen veldtlegerischen, uffgerichten vertrag in eynen erbschirm, den chur- und fursten Sachsen und Hessen 900 fl. jherlich zu bezalen, zu mercklichem nachtheil des reichs getrungen worden.

    Der inhalt des 26. artickels ist wider recht, den landtfrieden, des reichs constitution und zum hochsten verletzlich der stat und dem reich, dan ir kfl. und fstl. Gn. inen alle volg, offnung vorbehalten und also die stat dem reich entzogen, nit weniger als zu irer kfl. und fstl. Gn. eygen leuthen gemacht, wie offenlich gespurdt, welches sich nit verkligen noch verdecken khan. Dan wie khan einer einem herren mer verpflicht werden, dan das er im verbunden, treu und holdt zu seyn, seinen schaden warnen etc., item, offnung, volg, und hilf zu thun, und das ime der herr zu gebiethen und verbiethen habe etc., wie dan durch gmelten vertrag die von Mulhausen. Und ist whar, das in vergangnem turckenzug der Kf. zu Sachssen vermog seiner kfl. Gn. darob außgangen schreiben die von Mulhausen, mit vier rhaisigen und 20 fueßknecht zu volgen, erfordert, wie sie dan daruff gevolgt haben, das also das angetzaigt widerspiel befunden etc. Auch das weither inserirt und im artickel eingezogen wirdt, wie die von Mulhausen als diejhenigen, so von irer kfl. und fstl. Gn. bei leib, leben, ehren und gut behalten, derhalben unpillich, volg zu thun, sich sperreten. Darzu sagen die von Mulhausen, das sie nichts verwirckt noch strefflichs begangen, wie oft mit wharheit gemelt, dardurch sie ir leib, eheren und gut verloren hetten, dan sie selbst entsetzte und verlaßene leut geweßen und bedorfte hie dieses angetzognen scheins gar nit, dan, was die aufrurischen ausgetretnen verwirckt, haben sie ir selbst straff durch ir kfl. und fstl. Gn. empfangen. Das auch von der gemeynd der religion halber solte ansuchung bescheen sein, das ist einem rhat kheinswegs wissen noch bekhant.

    Aber die angezogen, unbehulflich entschuldigung, das ir kfl. und fstl. Gn. der stat und des reichs dorfer eingenommen und behalten und mochten die von Mulhausen solche widerumb zu inen und dem reich mit 80.000 fl. loßen, ist zu erbarmen, ja wider recht, das einer des ander verhandlung auß unschuldt tragen solle. Dan die von Mulhausen den chur- und fursten Sachssen und Hessen khein ursach, einichen costen uffzuwenden, darzu geben. Ob nun dem reich durch solche zu-sich-ziehung der dorfer, davon euerer ksl. Mt. und dem Šreich alle steuer, anlag, hilf und, was sie pflichtig, jederzeit gereicht worden, nit verletzlicher nachtheil bewießen, bedarf kheins weithern anzaigens, sonder ein jeder gerings verstandts solchs woll abnemen mag. So haben ir kfl. und fstl. Gn. die dorfer mit aller nutzung biß in 16 jar lang ingehapt und die arm stat Mulhausen nichtdestweniger des reichs anlagen, auch ire zinßgleubiger bezalen mussen, so doch die dorfschaft gleich andern irem eynkhommen zugleich mitverschrieben und zu tragen verpunden sind, welchs inen weither zu thun nit mer muglich.

    Und das sich die chur- und fursten Sachssen und Hessen gesandten potschaften und rhet in 28. artickel irer der sachen unwissenheit thun endtschuldigen, das glauben die von Mulhausen wol, sie wenig im grund von den sachen wissen, sonst wer viel unbestendigs und unglimpflichs, das nit beizupringen, vermitten und unterlaßen pliben. So ist whar, mag nit verneyndt werden, das dardurch die loblichen chur- und fursten Sachssen und Hessen deren von Mulhausen, weder ires guts noch bluts nit zu begeren, gnedigst und trostlich zuendtbotten worden. Aber volgendts, wie es laider mit außtragen und wegfurens zugangen, das gibt der verstendig bericht der sachen. Und ist sonst auch oben darvon mit wharheit antzaigt worden. Und entschuldigen sich hie des 29. artickels die gesanthen rhete irer unwissenheit abermals.

    Sovil der 30. artickel inhelt, mag denen von Mulhausen, darin antzogen, mitnichten zugemeßen werden. Und beschicht inen unrecht mit solchem anziehen, dan sie niemandts laidigs oder widerwertigs bewießen haben. Wer aber Eysenach, Vach, Fridewalt und andere orter bewegt, das sein die uffrurischen, widerthaufferischen predicanten, wie davon ein kundtpar, offenparlich wissens und auch vil in iren urgichten bekhant haben. Dieweil nun dieselbigen verhandler und theter gestraft, so mag den unschuldigen, das ist der stat rhat und regiment, auch den friedsamen burgern nichs also zugemeßen werden, dan ein gmeyne stat und lobliche obrigkeit wider ir kfl. und fstl. Gn. nie in gedancken genommen, etwas zu handlen, sonder alwegen gegen iren kfl. und fstl. Gn., wie eyner erbarn stat und ehr liebhabenden obrigkeit, rhat und regiment wol loblich anstehet, gehalten und noch furohin zu thun begirig. Die summa des erlegten straffgeldes thut 21.000 fl., one was sunst einem rhat uff uncost gelauffen. Das auch die 10.000 fl. von Hg. Jorgen hochloblicher gedechtnuß nochgelassen worden, ist nit one sondere ursachen und gnaden von seiner fstl. Gn. bescheena.

    Sovil sonst nachvolget biß zu ende, ist von unnotten, sonderliche antwurdt daruff zu geben, dieweil auß oben nach leng bescheenem, verantwurtlichem antzaig aller der chur- und furstlichen gesandten rhet Sachssen und Hessen auß unwissenheit gestelter puncten und zuvil mildt berichten zuruckhgestossen. Und haben die von Mulhausen  wider ir pflicht oder eydt nichs gethan, sonder Šwas euer ksl. Mt. vermog allergnedigst gegeben decret und daruber außgangen commission inen bevolhen, sollichem sie auch auß schuldiger gehorsame volg sollen thuen, dan sich die von Mulhausen euerer ksl. Mt. und dem hl. reich one mittel mit eyden zugethan erkennen und der ursachen solch der churfursten und fursten reth unpillich antasten woll vermitten blieben.

    Solchs haben euer ksl. Mt. uff dero genedigst begern und erfordern auß unterthenigster, schuldiger gehorsam wir nit sollen verhalten, mit unterthenigster bit, euer ksl. Mt. welle mit solchem wharhaften gegenbericht ein arme euerer ksl. Mt. und des hl. reichs stat, rhat, regiment und obrigkeit sampt den ehrlibenden burgern gnedigst endtschuldigt und in gnedigstem bevelch zu haben.