Deutsche Reichstagsakten  ‹  Der Reichstag zu Regensburg 1541
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Inhaltsverzeichnis

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Vorwort des Abteilungsleiters

Vorwort des Abteilungsleiters

Vorwort des Bearbeiters

Vorwort des Bearbeiters

Abkürzungen und Siglen

Abkürzungen und Siglen

Quellen- und Literaturverzeichnis

Einleitung

I. Organisation, Vorbereitung und Eröffnung des Regensburger Reichstages

I. Organisation, Vorbereitung und Eröffnung des Regensburger Reichstages

  • Nr.1 Ausschreiben Karls V. an Kf. Albrecht von Mainz – Brüssel, 1540 September 14
  • Nr.2 Kämmerer und Rat von Regensburg an Karl V. – Regensburg, 1540 Dezember 11
  • Nr. 3 Ausschreiben Frankfurts zum Städtetag in Regensburg – Frankfurt, 1540 Dezember 21
  • Nr.4 Kaiserliches Geleit für die protestantischen Stände – 1541 Januar
  • Nr.4a Kaiserliches Geleit für Kf. Johann Friedrich von Sachsen und Lgf. Philipp von Hessen zum Regensburger Reichstag – Luxemburg, 1541 Januar 3
  • Nr.4b Eingabe der protestantischen Gesandten an Granvelle – Worms, 1541 Januar 13
  • Nr.4c Kaiserliches Geleit für die protestantischen Stände zum Regensburger Reichstag in der Fassung der in Worms vertretenen protestantischen Gesandten – o. Ort, [1541 Januar 13]
  • Nr.4d Kaiserliches Geleit für Kf. Johann Friedrich von Sachsen, Lgf. Philipp von Hessen und ihre Religionsverwandten zum Regensburger Reichstag – Speyer, 1541 Januar 26
  • Nr. 4e Stellungnahme von protestantischer Seite zum kaiserlichen Geleit vom 26. Januar 1541 – o. Ort, [1541 nach Januar 26]
  • Nr. 5 Akten zur Verwaltung des Erbmarschallamtes
  • Nr.5a Wolf von Pappenheim und seine Brüder und Vettern an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – o. Ort, 1541 Januar 7
  • Nr.5b Sixtus Sommer an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – o. Ort, 1541 Februar 2
  • Nr. 5c Sixtus Sommer an Kg. Ferdinand – o. Ort, 1541 Februar 10
  • Nr.5d Wolf von Pappenheim an Karl V. – o. Ort, o. Datum [1541]
  • Nr.5e Wolf von Pappenheim, seine Brüder und Vettern an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – o. Ort, 1541 September 1
  • Nr.6 Karl V. an Granvelle – Saarburg, 1541 Januar 15
  • Nr.7 Naumburger Abschied des Schmalkaldischen Bundes – Naumburg, 1541 Januar 16
  • Nr. 8 Bericht über die Beendigung des Wormser Kolloquiums – [Worms, 1541 Januar 18]
  • Nr. 9 Wormser Abschied – Worms, [1541 Januar 18]
  • Nr.10 Abschied der Gesandten der protestantischen Stände – Worms, 1541 Januar 18
  • Nr.11 Karl V. an Kf. Albrecht von Mainz – Speyer, 1541 Januar 19/31
  • Nr. 12 Gutachten für die kaiserliche Regierung zur Vorbereitung des Regensburger Reichstages – o. Ort, [1541 vor Januar 28]
  • Nr. 13 Kaiserliche Gnadenerklärung für Lgf. Philipp von Hessen – Speyer, 1541 Januar 24
  • Nr. 14 Kaiserliches Mandat über die Suspension der anhängigen Kammergerichtsprozesse in Religionssachen und der Achtexekution gegen Goslar und Minden – Speyer, 1541 Januar 28
  • Nr.15 Intervention Karls V. im Konflikt zwischen Hg. Heinrich d. J. von Braunschweig-Wolfenbüttel und der Stadt Braunschweig – Heidelberg, 1541 Februar 6
  • Nr.15a Instruktion Karls V. für Christoph Kegel zu einer Werbung bei Hg. Heinrich – Heidelberg, 1541 Februar 6
  • Nr.15b Karl V. an Hg. Heinrich – Heidelberg, 1541 Februar 6
  • Nr.15c Statthalter und Räte zu Wolfenbüttel an Karl V. – [Wolfenbüttel], 1541 Februar 19
  • Nr.16 Karl V. an Ebf. Ernst von Salzburg – Regensburg, 1541 März 1
  • Nr.17 Vortrag Hg. Wilhelms IV. von Bayern vor dem Kaiser – [Regensburg, 1541 März 2]
  • Nr. 18 Protokollarische Aufzeichnung zur Audienz für die bayerischen Herzöge bei Karl V. – Regensburg, [1541 März 2]
  • Nr.19 Memoire Kg. Ferdinands zur Festlegung des Beratungsprogramms für den Regensburger Reichstag – Wien, 1541 März 3
  • Nr.20 Entwurf Kg. Ferdinands für das Beratungsprogramm und die Proposition zum Regensburger Reichstag – o. Datum [1541 vor März 6]
  • Nr.21 Vorschlag Kg. Ferdinands zur Ergänzung des Beratungsprogramms für den Regensburger Reichstag – o. Datum, [1541 vor März 6]
  • Nr.22 Memoire Kg. Ferdinands für Karl V. zur Vorbereitung des Regensburger Reichstages – o. Ort, [1541 nach März 6]
  • Nr.23 Kaiserliche Verordnung über den Lebensmittelverkauf während des Regensburger Reichstages – Regensburg, 1541 März 10
  • Nr.24 Erlass über die Sicherung der öffentlichen Ordnung, die Gastronomie und den Handel in Regensburg für die Zeit des Reichstages – Regensburg, 1541 März 10
  • Nr.25 Bayerische Eingabe an Kard. Contarini gegen die kaiserliche Kolloquiumspolitik – [Regensburg, 1541 März 29]
  • Nr. 26 Weisungen des Kaisers an Pfgf. Friedrich – Regensburg, [1541 Ende März]
  • Nr.27 Gutachten zur Vorbereitung der Proposition – Regensburg, o. Datum [März/April Anfang]
  • Nr.28 Bayerische Eingabe an den Kaiser und Kard. Contarini – [Regensburg], 1541 April 2
  • Nr.29 Proposition Karls V. zum Regensburger Reichstag – Regensburg, 1541 April 5
  • Nr. 30 Entwurf für die kaiserliche Proposition zum Regensburger Reichstag – Regensburg, o. Datum
  • Nr.31 Entwurf für die kaiserliche Proposition – Regensburg, o. Datum
  • Nr.32 Entwurf für die kaiserliche Proposition – Regensburg, o. Datum
  • Nr. 33 Rechtfertigungsschrift Karls V. zur Widerlegung reichsinterner Kritik an seiner Regierungsführung – [Regensburg, 1541 nach April 5]
  • II. Instruktionen und Vollmachten

    II. Instruktionen und Vollmachten

  • II,1 Instruktionen
  • II,2 Vollmachten
  • III. Protokolle und Tagebücher

    III. Protokolle und Tagebücher

  • III,1 Protokolle und protokollarische Berichte
  • III,2 Tagebücher
  • IV. Die Verhandlungen über Religion, Friede und Recht

    IV. Die Verhandlungen über Religion, Friede und Recht

  • IV,1 Von der Proposition bis zum Ende des Religionskolloquiums
  • IV,2 Vom Ende des Kolloquiums bis zum Reichsabschied
  • V. Die Verhandlungen über die Türkenhilfe

    V. Die Verhandlungen über die Türkenhilfe

  • V,1 Die Verhandlungen der altgläubigen Kurfürsten und Fürsten und der protestantischen Stände mit Kaiser und König über die TürkenhilfechV1
  • V,2 Die Verhandlungen der altgläubigen Reichsstädte über die Türkenhilfe und ihr Konflikt mit den altgläubigen Ständen über ihre Session und Stimmführung
  • V,3 Bestallungsmodalitäten für das Führungspersonal zur eilenden Türkenhilfe
  • VI. Akten zum Konflikt zwischen Karl V. und Hg. Wilhelm V. von Jülich-Kleve-Berg um das Herzogtum Geldern

    VI. Akten zum Konflikt zwischen Karl V. und Hg. Wilhelm V. von Jülich-Kleve-Berg um das Herzogtum Geldern

  • Nr.222 Karl V. an Hg. Wilhelm V. von Jülich – Speyer, 1541 Januar 24
  • Nr. 223 Karl V. an die Stände von Geldern und Zutphen – Speyer, 1541 Januar 22
  • Nr.224 Erklärung Hg. Wilhelms V. von Jülich zum Zitationsschreiben Karls V. vom 24. Januar 1541 – Regensburg, 1541 März 29
  • Nr. 225 Eingabe der Gesandten Hg. Wilhelms V. von Jülich an Pfgf. Friedrich – Regensburg, 1541 Mai 10
  • Nr.226 Entschuldigung Hg. Wilhelms V. von Jülich für sein Fernbleiben vom Reichstag – Regensburg, [1541 Juni]
  • Nr.227 Bericht über den Vortrag des Kaisers über die Geldernfrage vor dem Plenum des Reichstages – Regensburg, 1541 Juli 3
  • Nr.228 Eingabe der Gesandten Hg. Wilhelms V. von Jülich an die Reichsstände – Regensburg, [1541 nach Juli 3]
  • Nr. 229 Protokoll zur Audienz Pfgf. Friedrichs für die Gesandten der Stände von Geldern und Zutphen – Regensburg, 1541 Juli 7
  • Nr. 230 Bericht über den Vortrag der Supplikation Hg. Wilhelms V. von Jülich im Kurfürstenrat, im Fürstenrat und vor den Gesandten der altgläubigen Reichsstädte sowie vor den protestantischen Reichsständen – Regensburg, 1541 Juli 15
  • Nr.231 Eingabe der Gesandten Hg. Wilhelms V. von Jülich an die Reichsstände – Regensburg, 1541 Juli 15
  • Nr. 232 Protokoll der Verhandlungen über die Geldernfrage auf dem Reichstag – Regensburg, 1541 Juli 19–25
  • Nr.233 Supplikation der Reichsstände an den Kaiser wegen des Konflikts um Geldern – Regensburg, [1541 Juli 21]
  • Nr. 234 Memorial für die Beantwortung der Supplikation der Reichsstände zugunsten Hg. Wilhelms V. von Jülich – [Regensburg, 1541]
  • Nr.235 Eingabe der Gesandten Hg. Wilhelms V. von Jülich an die Reichsstände – Regensburg, 1541 Juli 25
  • VII. Sessionsstreitigkeiten

    VII. Sessionsstreitigkeiten

  • Nr.236 Akten zum Sessionsstreit zwischen den Gesandten des Bf. Franz von Münster, Osnabrück und Minden und dem Gesandten des Hochstifts Freising
  • Nr.236a Supplikation der Gesandten des Bf. Franz von Münster, Osnabrück und Minden an Kaiser und Reichsstände – Regensburg, o. Datum
  • Nr.236b Supplikation der Gesandten des Bf. Franz von Münster, Osnabrück und Minden an die Reichsstände – Regensburg, o. Datum
  • Nr.236c Gegendarstellung des Gesandten des Hochstifts Freising – Regensburg, o. Datum
  • Nr.236d Erläuterung zum Sessionsanspruch Bf. Heinrichs III. von Freising – o. Ort, o. Datum
  • Nr.236e Gegendarstellung der Gesandten des Bf. Franz von Münster, Osnabrück und Minden – Regensburg, o. Datum
  • Nr.236f Erläuterung zum Sessionsstreit zwischen dem Bf. Franz von Münster, Osnabrück und Minden und dem Bf. Heinrich III. von Freising – o. Ort, o. Datum
  • Nr.237 Kaiserliches Dekret für den Ebf. Ernst von Salzburg wegen der Session – Regensburg, 1541 April 3
  • Nr. 238 Notariatsinstrument des Notars Georg Marperger über die Protestation der Gesandten Bf. Konrads IV. von Würzburg in Sachen Session – Regensburg, 1541 April 9
  • Nr.239 Bericht über die Verhandlungen der Schiedskommission zum Sessionsstreit zwischen verschiedenen Ständen – Regensburg, 1541 Juni 24
  • Nr.240 Schiedsspruch der Reichsstädte im Sessionsstreit zwischen den Städten Aachen und Köln – Regensburg, 1541 Juli 18
  • Nr.241 Eingabe der Gesandten Hg. Heinrichs und Hg. Johann Ernsts von Sachsen an den Kaiser – Regensburg, 1541 Juli 22
  • Nr.242 Supplikation der Wetterauer Grafen an den Kaiser – o. Ort, o. Datum
  • Nr.243 Eingabe Bgf. Heinrichs von Plauen an den Kaiser – Regensburg, o. Datum
  • VIII. Supplikationen

    VIII. Supplikationen

  • VIII,1 Beschwerden der schmalkaldischen Verbündeten über die jurisdiktionelle Praxis des Reichskammergerichts
  • VIII,2 Konflikte zwischen den schmalkaldischen Verbündeten und ihrem Anhang mit Hg. Heinrich d. J. von Braunschweig-Wolfenbüttel
  • VIII,3 Intervention einiger Fürsten zugunsten Hg. Wilhelms von Braunschweig-Wolfenbüttel
  • VIII,4 Die Bemühungen Bf. Valentins von Hildesheim um die Restitution seines Hochstifts und die Abwehr gewalttätiger Übergriffe
  • VIII,5 Auseinandersetzungen um die Reichsstandschaft geistlicher Stände
  • VIII,6 Die Auseinandersetzungen um die Reichsstandschaft der Stadt Mühlhausen in Thüringen
  • VIII,7 Das Hilfsgesuch Hg. Karls III. von Savoyen
  • VIII,8 Die Bemühungen um Aufhebung bzw. Suspension der Reichsacht gegen Hg. Albrecht von Preußen
  • VIII,9 Eingaben des Reichskammergerichts an Kaiser und Reichsstände
  • VIII,10 Anträge auf Ringerung der Reichsanschläge
  • VIII,11 Religions- und kirchenpolitische Konflikte
  • VIII,12 Rechtliche Differenzen und jurisdiktionelle Probleme
  • VIII,13 Münze
  • VIII,14 Sonderrechte und Privilegien
  • VIII,15 Ausstehende Besoldungen
  • VIII,16 Kriminalfälle und Schuldsachen
  • VIII,17 Varia
  • IX. Varia

    X. Korrespondenzen

    X. Korrespondenzen

  • Nr.401 Kg. Ferdinand an Karl V. – Hagenau, 1540 Juli 29
  • Nr. 402 Karl V. an Kg. Ferdinand – Den Haag, 1540 August 10
  • Nr. 403 Karl V. an Kg. Ferdinand – Utrecht, 1540 August 19
  • Nr.404 Karl V. an Kg. Ferdinand – Brüssel, 1540 September 2
  • Nr. 405 Kg. Ferdinand an Karl V. – Wiener Neustadt, 1540 September 6
  • Nr.406 Kg. Ferdinand an Karl V. – Wiener Neustadt, 1540 September 13
  • Nr.407 Karl V. an Kg. Ferdinand – Brüssel, 1540 Oktober 3
  • Nr. 408 Kg. Ferdinand an Karl V. – Wiener Neustadt, 1540 Oktober 18
  • Nr.409 Cornelius Schepper an Granvelle – Brüssel, 1540 Oktober 26
  • Nr.410 Bericht über die Ausführungen Sieberts von Löwenberg gegenüber Cornelius Schepper – [Brüssel, 1540 Ende Oktober]
  • Nr.411 Antwort Karls V. auf die Werbung des hessischen Gesandten Siebert von Löwenberg – o. Ort, 1540 Oktober 28
  • Nr. 412 Abt Gerwig von Weingarten an [Abt Wolfgang von Kempten] – o. Ort, 1540 Oktober 29
  • Nr. 413 N. N. an Jakob Sturm und Mathis Pfarrer – o. Ort, [1540 nach November 6]
  • Nr.414 Bf. Sigismund von Merseburg an Karl V. – Merseburg, 1540 November 16
  • Nr.415 Die kursächsischen Räte an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Worms, 1540 November 14
  • Nr.416 Kf. Johann Friedrich von Sachsen und Lgf. Philipp von Hessen an Karl V. – o. Ort, 1540 November 23
  • Nr.417 Lgf. Philipp von Hessen an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Zapfenburg, 1540 November 28
  • Nr.418 Kg. Ferdinand an Karl V. – Wiener Neustadt, 1540 Dezember
  • Nr.419 Lgf. Philipp von Hessen an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Zapfenburg, 1540 Dezember 2
  • Nr.420 Kf. Johann Friedrich von Sachsen und Hg. Heinrich von Sachsen an den Kaiser – o. Ort, 1540 Dezember 3
  • Nr. 421 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an Wolf von Pappenheim – Torgau, 1540 Dezember 6
  • Nr. 422 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an Franz Burchard – Torgau, 1540 Dezember 6
  • Nr.423 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an Hans von Dolzig und Franz Burchard – Weidenhain, 1540 Dezember 10
  • Nr.424 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an Lgf. Philipp von Hessen – Torgau, 1540 Dezember 12
  • Nr.425 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an Lgf. Philipp von Hessen – Lochau, 1540 Dezember 15
  • Nr. 426 Lgf. Philipp von Hessen an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Friedewald, 1540 Dezember 17
  • Nr. 427 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an Gregor Brück – Lochau, 1540 Dezember 21
  • Nr.428 Hans von Dolzig und Franz Burchard an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Worms, 1540 Dezember 23
  • Nr.429 Hans von Dolzig an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Worms, 1540 Dezember 24
  • Nr.430 Gregor Brück an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Naumburg, 1540 Dezember 27
  • Nr.431 Gregor Brück an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Naumburg, 1540 Dezember 28
  • Nr.432 Hans von Pack und Gregor Brück an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Naumburg, 1540 Dezember 31
  • Nr.433 Die kursächsischen Gesandten an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Naumburg, 1541 Januar 4
  • Nr.434 Die kursächsischen Gesandten an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Naumburg, 1541 Januar 4
  • Nr.435 Gregor Brück an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Naumburg, 1541 Januar 4
  • Nr.436 Franz Burchard an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Worms, 1541 Januar 4
  • Nr. 437 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an seine Gesandten in Naumburg – Torgau, 1541 Januar 7
  • Nr.438 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an seine Gesandten in Naumburg – Torgau, 1541 Januar 9
  • Nr.439 Die kursächsischen Gesandten an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Naumburg, 1541 Januar 9
  • Nr.440 Hans von Pack und Gregor Brück an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Naumburg, 1541 Januar 9
  • Nr.441 Martin Bucer an [Kf. Joachim II. von Brandenburg] – Worms, 1541 Januar 10
  • Nr. 442 Granvelle an Karl V. – [Worms, 1541 Januar 10]
  • Nr. 443 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an seine Gesandten in Naumburg – o. Ort, 1541 Januar 10
  • Nr.444 Granvelle an Karl V. – [Worms, 1541 Januar 11]
  • Nr. 445 Bgm. und Rat von Goslar [an die Gesandten der Reichsstädte auf dem Städtetag in Regensburg] – Goslar, 1541 Januar 12
  • Nr. 446 Granvelle an Karl V. – [Worms, 1541 Januar 14]
  • Nr.447 Hans von Dolzig und Franz Burchard an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Worms, 1541 Januar 14
  • Nr.448 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an seine Gesandten in Naumburg – Torgau, 1541 Januar 14
  • Nr.449 Gf. Friedrich von Löwenstein und H. zu Scharfeneck an Karl V. – Löwenstein, 1541 Januar 14
  • Nr. 450 Bericht über die Verhandlungen mit den Stimmständen des Schmalkaldischen Bundes und den übrigen Verbündeten über die Frage eines Bündnisses mit Frankreich auf dem Naumburger Bundestag – o. Ort, [1541 nach Januar 14]
  • Nr. 451 Kg. Christian III. von Dänemark an seine Gesandten zum Regensburger Reichstag – Kloster Sorø, 1541 Januar 20
  • Nr. 452 Karl V. an Kg. Ferdinand – Speyer, 1541 Januar 22
  • Nr.453 Gregor Brück an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Wittenberg, 1541 Januar 23
  • Nr. 454 Gregor Brück an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Wittenberg, 1541 Januar 25
  • Nr.455 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an seine Gesandten in Worms – Lochau, 1541 Januar [26]
  • Nr.456 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an Hg. Wilhelm V. von Jülich-Kleve-Berg – Lochau, 1541 Januar 28
  • Nr.457 Kf. Johann Friedrich von Sachsen und Lgf. Philipp von Hessen an Mgf. Georg von Brandenburg-Ansbach und Mgf. Albrecht Alkibiades von Brandenburg-Kulmbach, mut. mut. an Bgm. und Rat von Nürnberg – o. Ort, 1541 Januar 29
  • Nr.458 Kf. Johann Friedrich von Sachsen und Lgf. Philipp von Hessen an Mgf. Johann von Brandenburg-Küstrin – o. Ort, 1541 Januar 29
  • Nr. 459 Lgf. Philipp von Hessen an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Marburg, 1541 Januar 29
  • Nr.460 Karl V. an Kgn. Maria – Speyer, 1541 Januar 31
  • Nr.461 Lgf. Philipp von Hessen an Granvelle – Marburg, 1541 Februar 1
  • Nr. 462 Kg. Ferdinand an Karl V. – Wiener Neustadt, 1541 Februar 1
  • Nr. 463 Lgf. Philipp von Hessen an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Marburg, 1541 Februar 2
  • Nr. 464 Batt von Duntzenheim an Bgm. und Rat von Straßburg – Regensburg, 1541 Februar 3
  • Nr.465 Christoph von Kreytzen an Hg. Albrecht von Preußen – Nürnberg, 1541 Februar 4/17
  • Nr.466 Morelet an Lgf. Philipp von Hessen – Straßburg, 1541 Februar 4
  • Nr.467 Morelet an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Straßburg, 1541 Februar 4
  • Nr.468 Kf. Joachim II. von Brandenburg an Luther – Cölln an der Spree, 1541 Februar 4
  • Nr.469 Hg. Ludwig X. von Bayern an Hg. Heinrich d. J. von Braunschweig-Wolfenbüttel – Landshut, 1541 Februar 5
  • Nr.470 Christoph von Taubenheim an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Regensburg, 1541 Februar 6
  • Nr. 471 Granvelle an Lgf. Philipp von Hessen – Heidelberg, 1541 Februar 7
  • Nr.472 Lgf. Philipp von Hessen an Granvelle – o. Ort, [1541 Februar 7]
  • Nr.473 Lgf. Philipp von Hessen an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Marburg, 1541 Februar 7
  • Nr. 474 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an Lgf. Philipp von Hessen – Torgau, 1541 Februar 7
  • Nr.475 Christoph von Kreytzen an Hg. Albrecht von Preußen – Ansbach, 1541 Februar 9
  • Nr.476 Lgf. Philipp von Hessen an Morelet – Marburg, 1541 Februar 11
  • Nr.477 Christoph von Taubenheim und Eberhard von der Thann an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Regensburg, 1541 Februar 13
  • Nr. 478 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an Hg. Philipp I. von Pommern-Wolgast – Wittenberg, 1541 Februar 14
  • Nr. 479 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an Lgf. Philipp von Hessen – Wittenberg, 1541 Februar 15
  • Nr.480 Lgf. Philipp von Hessen an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Wolkersdorf, 1541 Februar 16
  • Nr. 481 Lgf. Philipp von Hessen an Granvelle – Marburg, 1541 Februar 18
  • Nr. 482 Karl V. an Kgn. Maria – Nürnberg, 1541 Februar 19
  • Nr.483 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an Morelet – Torgau, 1541 Februar 21
  • Nr.484 Luther an Kf. Joachim II. von Brandenburg – [Wittenberg], 1541 Februar 21
  • Nr.485 Kf. Joachim II. von Brandenburg an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Cölln an der Spree, 1541 Februar 22
  • Nr. 486 Lgf. Philipp von Hessen an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Marburg, 1541 Februar 23
  • Nr.487 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an Lgf. Philipp von Hessen – Torgau, 1541 Februar 23
  • Nr. 488 Hieronymus Boner an Bgm. und Rat von Colmar – Regensburg, 1541 Februar 23/24
  • Nr.489 Christoph von Taubenheim und Eberhard von der Thann an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Regensburg, 1541 Februar 24
  • Nr. 490 Kg. Ferdinand an Karl V. – Wien, 1541 Februar 25
  • Nr. 491 Christoph von Taubenheim und Eberhard von der Thann an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Regensburg, 1541 Februar 26
  • Nr.492 Kf. Joachim II. von Brandenburg an Lgf. Philipp von Hessen – Cölln an der Spree, 1541 Februar 26
  • Nr. 493 Lgf. Philipp von Hessen an Granvelle – Marburg, 1541 Februar 27
  • Nr. 494 Karl V. an Kg. Ferdinand – Regensburg, 1541 Februar 28
  • Nr. 495 Wolfgang Rehlinger, Simprecht Hoser und Konrad Hel an die Geheimen von Augsburg – Regensburg, 1541 Februar 28
  • Nr.496 Lgf. Philipp von Hessen an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Marburg, 1541 Februar 28
  • Nr. 497 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an Luther, Justus Jonas, Johannes Bugenhagen, Caspar Cruciger und Melanchthon – o. Ort, [1541 Februar/Anfang März]
  • Nr. 498 Bf. Wilhelm III. von Straßburg an Karl V. – Rufach, 1541 März 2
  • Nr. 499 Wolfgang Rehlinger, Simprecht Hoser und Konrad Hel an Bgm. und Rat von Augsburg – Regensburg, 1541 März 3
  • Nr. 500 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an Lgf. Philipp von Hessen – Torgau, 1541 März 3
  • Nr. 501 Kg. Ferdinand an Karl V. – Wien, 1541 März 4
  • Nr. 502 Wolfgang Rehlinger, Simprecht Hoser und Konrad Hel an die Geheimen von Augsburg – Regensburg, 1541 März 5
  • Nr. 503 Kg. Ferdinand an Karl V. – Wien, 1541 März 6
  • Nr. 504 Die Geheimen von Augsburg an die Augsburger Reichstagsgesandten – Augsburg, 1541 März 7
  • Nr. 505 Lgf. Philipp von Hessen an Granvelle – Marburg, 1541 März 9/10
  • Nr. 506 Die hessischen Reichstagsgesandten an Lgf. Philipp – Regensburg, 1541 März 10
  • Nr. 507 Bgm. und Rat von Nürnberg an Sebald Haller – [Nürnberg], 1541 März 11
  • Nr. 508 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an Christoph von Taubenheim und Eberhard von der Thann – Eilenburg, 1541 März 11
  • Nr.509 Christoph von Taubenheim und Eberhard von der Thann an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Regensburg, 1541 März 12
  • Nr.510 Gregor Brück an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Wittenberg, 1541 März 12
  • Nr. 511 Konrad Hel an Georg Herwart – Regensburg, 1541 März 12
  • Nr.512 Lgf. Philipp von Hessen an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Ziegenhain, 1541 März 12
  • Nr.513 Christoph von Taubenheim und Eberhard von der Thann an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Regensburg, 1541 März 13
  • Nr.514 Wolfgang Rehlinger, Simprecht Hoser und Konrad Hel an Bgm. und Rat von Augsburg – Regensburg, 1541 März 15
  • Nr. 515 Jakob Sturm und Batt von Duntzenheim an Bgm. und Rat von Straßburg – Regensburg, 1541 März 15
  • Nr. 516 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an Christoph von Taubenheim und Eberhard von der Thann – Torgau, 1541 März 16
  • Nr.517 Christoph von Taubenheim und Eberhard von der Thann an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Regensburg, 1541 März 16
  • Nr.518 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an Gregor Brück – Torgau, 1541 März 16
  • Nr.519 Lgf. Philipp von Hessen an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Fulda, 1541 März 17
  • Nr.520 Bf. Wilhelm III. von Straßburg an Karl V. – Rufach, 1541 März 18
  • Nr.521 Die hessischen Reichstagsgesandten an Lgf. Philipp – Regensburg, 1541 März 18
  • Nr.522 Bf. Konrad IV. von Würzburg an die Würzburger Reichstagsgesandten – Würzburg, 1541 März 19
  • Nr.523 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an Lgf. Philipp von Hessen – Torgau, 1541 März 21
  • Nr.524 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an die sächsischen Reichstagsgesandten – Torgau, 1541 März 22
  • Nr.525 Christoph Zwicker an Bgm. und Rat von Memmingen – Regensburg, 1541 März 22
  • Nr.526 Johann von Niedbruck an Bgm. und Rat von Metz – Regensburg, 1541 März 22
  • Nr.527 Wolfgang Rehlinger an Georg Herwart – Regensburg, 1541 März 23
  • Nr. 528 Die hessischen Reichstagsgesandten an Lgf. Philipp – Regensburg, 1541 März 24
  • Nr.529 Abt Johann III. von Fulda an Pfgf. Friedrich – Fulda, 1541 März 25
  • Nr.530 Karl V. an Kg. Ferdinand – Regensburg, 1541 März 25
  • Nr.531 Lgf. Philipp von Hessen an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Nürnberg, 1541 März 25
  • Nr.532 Charles Boisot und Gerhard Veltwyck an Kgn. Maria – Regensburg, 1541 März 26
  • Nr.533 Die sächsischen Reichstagsgesandten an Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst von Sachsen – Regensburg, 1541 März 27/29
  • Nr. 534 Christoph Zwicker an Bgm. und Rat von Memmingen – Regensburg, 1541 März 28
  • Nr.535 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an die sächsischen Reichstagsgesandten – Torgau, 1541 März 28
  • Nr. 536 Wolfgang Rehlinger, Simprecht Hoser und Konrad Hel an Bgm. und Rat von Augsburg – Regensburg, 1541 März 29
  • Nr.537 Jakob Sturm und Batt von Duntzenheim an Bgm. und Rat von Straßburg – Regensburg, 1541 März 29
  • Nr.538 Propst Johann Astmann und Johann Marquardt an Mgf. Ernst I. von Baden-Durlach – Regensburg, 1541 März [30]
  • Nr.539 Wolfgang Rehlinger an Georg Herwart – Regensburg, 1541 März 30
  • Nr. 540 Johann von Glauburg und Hieronymus zum Lamb an Bgm. und Rat von Frankfurt – Regensburg, 1541 März 30
  • Nr.541 Karl V. an Kf. Ludwig V. von der Pfalz – Regensburg, 1541 März 31
  • Nr. 542 Karl V. an den Gf. Wilhelm von Nassau-Dillenburg, mut. mut. an Gf. Wilhelm II. von Neuenahr – Regensburg, 1541 April 2
  • Nr.543 Hieronymus Boner an Bgm. und Rat von Colmar – Regensburg, 1541 April 2
  • Nr.544 Christoph Zwicker an Bgm. und Rat von Memmingen – Regensburg, 1541 April 2
  • Nr.545 Bf. Konrad IV. von Würzburg an die Würzburger Reichstagsgesandten – Würzburg, 1541 April 2
  • Nr. 546 Die sächsischen Reichstagsgesandten an Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst – Regensburg, 1541 April 3
  • Nr.547 F. Wolfgang von Anhalt, Hans von Dolzig, Hans von Pack und Franz Burchard an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Regensburg, 1541 April 3
  • Nr. 548 Konrad Zwick an Bgm. und Rat von Konstanz – Regensburg, 1541 April 3
  • Nr.549 Wolfgang Rehlinger, Simprecht Hoser und Konrad Hel an Bgm. und Rat von Augsburg – Regensburg, 1541 April 3
  • Nr.550 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an Gregor Brück – Torgau, 1541 April 5
  • Nr.551 Hg. Heinrich von Sachsen an [die herzoglich-sächsischen Reichstagsgesandten] – Dresden, 1541 April 5
  • Nr. 552 Wolfgang Rehlinger, Simprecht Hoser und Konrad Hel an Bgm. und Rat von Augsburg – Regensburg, 1541 April 6
  • Nr.553 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an Franz Burchard – Torgau, 1541 April [6?]
  • Nr.554 Hg. Heinrich von Sachsen an die herzoglich-sächsischen Reichstagsgesandten – Dresden, 1541 April 6
  • Nr. 555 Die Älteren von Nürnberg an Clemens Volkamer – [Nürnberg], 1541 April 6
  • Nr.556 Kf. Johann Friedrich [und Hg. Johann Ernst von Sachsen] an die sächsischen Reichstagsgesandten – Torgau, 1541 April 7
  • Nr. 557 Bgm. und Rat von Nürnberg an Clemens Volkamer und Sebald Haller – [Nürnberg], 1541 April 7
  • Nr. 558 Bgm. und Rat von Minden an Kf. Johann Friedrich von Sachsen und Lgf. Philipp von Hessen – Minden, 1541 April 8
  • Nr. 559 Christoph Zwicker an Bgm. und Rat von Memmingen – Regensburg, 1541 April 9
  • Nr.560 Bgm. und Rat von Bremen an Karl V. – Bremen, 1541 April 9
  • Nr.561 Wolfgang Rehlinger, Simprecht Hoser und Konrad Hel an Bgm. und Rat von Augsburg – Regensburg, 1541 April 9
  • Nr. 562 Die sächsischen Reichstagsgesandten an Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst – Regensburg, 1541 April 11
  • Nr. 563 Die Würzburger Reichstagsgesandten an Bf. Konrad IV. – Regensburg, 1541 April 11
  • Nr.564 Bgm. und Rat von Nürnberg an Clemens Volkamer und Sebald Haller – Nürnberg, 1541 April 11
  • Nr.565 Konrad Zwick an Bgm. und Rat von Konstanz – Regensburg, 1541 April 11
  • Nr.566 Wolfgang Rehlinger, Simprecht Hoser und Konrad Hel an Bgm. und Rat von Augsburg – Regensburg, 1541 April 12
  • Nr. 567 Jakob Sturm an Bgm. und Rat von Straßburg – Regensburg, 1541 April 13
  • Nr.568 Bernhard Göler und Philipp Lang an Hg. Ulrich von Württemberg – Regensburg, 1541 April 13
  • Nr. 569 Die sächsischen Reichstagsgesandten an Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst – Regensburg, 1541 April 14
  • Nr.570 Franz Burchard an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Regensburg, 1541 April 14
  • Nr.571 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an F. Wolfgang von Anhalt, Hans von Dolzig, Hans von Pack und Franz Burchard – Wittenberg, 1541 April 14
  • Nr.572 Johann von Glauburg und Hieronymus zum Lamb an Bgm. und Rat von Frankfurt – Regensburg, 1541 April 14
  • Nr.573 Die Geheimen von Augsburg an die Augsburger Reichstagsgesandten – Augsburg, 1541 April 14
  • Nr. 574 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an die sächsischen Reichstagsgesandten – Torgau, 1541 April 15
  • Nr.575 Propst Johann Astmann und Johann Marquardt an Mgf. Ernst I. von Baden-Durlach – Regensburg, 1541 April 15
  • Nr.576 Christoph von Kreytzen an Hg. Albrecht von Preußen – Regensburg, 1541 April 15
  • Nr.577 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an Pfgf. Friedrich – Torgau, 1541 April 15
  • Nr. 578 Georg Kron und Johann Machtolf an Bgm. und Rat von Esslingen – Regensburg, 1541 April 16
  • Nr.579 Wolfgang Rehlinger, Simprecht Hoser und Konrad Hel an die Geheimen von Augsburg – Regensburg, 1541 April 17
  • Nr. 580 Die sächsischen Reichstagsgesandten an Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst – Regensburg, 1541 April 19
  • Nr.581 Charles Boisot an Kgn. Maria – Regensburg, 1541 April 19
  • Nr. 582 Konrad Zwick an Bgm. und Rat von Konstanz – Regensburg, 1541 April 19
  • Nr.583 Peter Bellinghausen und Goswin von Lomersheim an Bgm. und Rat von Köln – Regensburg, 1541 April 20
  • Nr. 584 Johann von Niedbruck an Bgm. und Rat von Metz – Regensburg, 1541 April 20
  • Nr. 585 Johann von Glauburg und Hieronymus zum Lamb an Bgm. und Rat von Frankfurt – Regensburg, 1541 April 21
  • Nr. 586 Johann von Glauburg an Bgm. und Rat von Frankfurt – Regensburg, 1541 April 21
  • Nr.587 Wolfgang Rehlinger, Simprecht Hoser und Konrad Hel an Bgm. und Rat von Augsburg – Regensburg, 1541 April 21
  • Nr.588 Hans Wörlin an Bgm. und Rat von Nördlingen – Regensburg, 1541 April 21
  • Nr. 589 Johann Knebel von Katzenelnbogen an Gf. Wilhelm von Nassau-Dillenburg – Regensburg, 1541 April 21
  • Nr.590 Bgm. und Rat von Nördlingen an Hans Wörlin – [Nördlingen, 1541 April 22]
  • Nr. 591 Johann Walter an Johann Nordeck – Regensburg, 1541 April 22
  • Nr.592 Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst von Sachsen an die sächsischen Reichstagsgesandten – Torgau, 1541 April 22
  • Nr. 593 Antonius Corvinus an Johann Nordeck – Regensburg, [1541 April 22]
  • Nr. 594 Die Würzburger Reichstagsgesandten an Bf. Konrad IV. – Regensburg, 1541 April 22
  • Nr.595 Sebald Haller an Bgm. und Rat von Nürnberg – Regensburg, 1541 April 23
  • Nr.596 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an Franz Burchard – Torgau, 1541 April 23
  • Nr.597 Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst von Sachsen an die sächsischen Reichstagsgesandten – Torgau, 1541 April 24
  • Nr.598 Wolfgang Rehlinger, Simprecht Hoser und Konrad Hel an Bgm. und Rat von Augsburg – Regensburg, 1541 April 24
  • Nr. 599 Hieronymus Boner an Bgm. und Rat von Colmar – [Regensburg], 1541 April 25
  • Nr.600 Wolfgang Rehlinger an Georg Herwart – Regensburg, 1541 April 25
  • Nr.601 Johann von Glauburg und Hieronymus zum Lamb an Bgm. und Rat von Frankfurt – Regensburg, 1541 April 25
  • Nr. 602 Bgm. und Rat von Nürnberg an Hieronymus Baumgartner und Sebald Haller – Nürnberg, 1541 April 25
  • Nr.603 Kf. Joachim II. von Brandenburg an den Gesandten des französischen Königs – Regensburg, 1541 April 25
  • Nr.604 Die sächsischen Reichstagsgesandten an Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst – Regensburg, 1541 April 26
  • Nr.605 Konrad Zwick an Bgm. und Rat von Konstanz – Regensburg, 1541 April 26
  • Nr. 606 Hans Wörlin an Bgm. und Rat von Nördlingen – Regensburg, 1541 April 26
  • Nr. 607 Wolfgang Rehlinger, Simprecht Hoser und Konrad Hel an die Geheimen von Augsburg – Regensburg, 1541 April 28
  • Nr.608 Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst von Sachsen an die sächsischen Reichstagsgesandten – Torgau, 1541 April 29
  • Nr.609 Die sächsischen Reichstagsgesandten an Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst – Regensburg, 1541 April 29
  • Nr. 610 Granvelle an Kgn. Maria – Regensburg, 1541 April 26/Mai 1
  • Nr.611 Propst Johann Astmann und Johann Marquardt an Mgf. Ernst I. von Baden-Durlach – Regensburg, 1541 Mai 2
  • Nr. 612 Jakob Sturm und Batt von Duntzenheim an den Rat von Straßburg – Regensburg, 1541 Mai 2
  • Nr.613 Die sächsischen Reichstagsgesandten an Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst – Regensburg, 1541 Mai 2
  • Nr. 614 Kg. Ferdinand an Bf. Christoph von Brixen, Frh. Wilhelm von Waldburg und Hans Ungnad – Wien, 1541 Mai 3
  • Nr. 615 Johann von Glauburg und Hieronymus zum Lamb an Bgm. und Rat von Frankfurt – Regensburg, 1541 Mai 4
  • Nr.616 Konrad Hel an die Geheimen von Augsburg – Regensburg, 1541 Mai 4
  • Nr.617 Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst von Sachsen an die sächsischen Reichstagsgesandten – Buchholz, 1541 Mai 5
  • Nr.618 Die sächsischen Reichstagsgesandten an Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst – Regensburg, 1541 Mai 5
  • Nr.619 Franz Burchard an Gregor Brück – Regensburg, 1541 Mai 5
  • Nr. 620 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an Franz Burchard – Buchholz, 1541 Mai 6
  • Nr.621 Konrad Hel an die Geheimen von Augsburg – Regensburg, 1541 Mai 6
  • Nr.622 Die sächsischen Reichstagsgesandten an Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst – Regensburg, 1541 Mai 6
  • Nr.623 Hans Wörlin an Bgm. und Rat von Nördlingen – Regensburg, 1541 [Mai 7]
  • Nr.624 Hans von Dolzig an Hans von Ponickau – Regensburg, 1541 Mai 7/11
  • Nr. 625 Hieronymus Boner an den Rat von Colmar – Regensburg, 1541 Mai 8
  • Nr.626 Hieronymus Baumgartner und Sebald Haller an die Älteren von Nürnberg – Regensburg, 1541 Mai 8
  • Nr.627 Johann von Glauburg und Hieronymus zum Lamb an Bgm. und Rat von Frankfurt – Regensburg, 1541 Mai 9
  • Nr. 628 Wolfgang Musculus an Georg Herwart – Regensburg, 1541 Mai 9
  • Nr.629 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an [Luther und Johannes Bugenhagen] – [Schneeberg, 1541 Mai 9]
  • Nr.630 Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst von Sachsen an die sächsischen Reichstagsgesandten – Schneeberg, 1541 Mai 10
  • Nr. 631 Konrad Hel an die Geheimen von Augsburg – Regensburg, 1541 Mai 10
  • Nr.632 Die sächsischen Reichstagsgesandten an Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst – Regensburg, 1541 Mai 10
  • Nr.633 Bernhard Göler und Philipp Lang an Hg. Ulrich von Württemberg – Regensburg, 1541 Mai 10
  • Nr.634 Bgm. und Rat von Nürnberg an Clemens Volkamer und Sebald Haller – [Nürnberg], 1541 Mai 10
  • Nr.635 Luther und Johannes Bugenhagen an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – [Wittenberg, 1541 Mai 10/11]
  • Nr. 636 Kg. Ferdinand an die ungarischen Gesandten in Regensburg, Frankopan und Nádasdy – Wien, 1541 Mai 11
  • Nr. 637 Konrad Hel an die Geheimen von Augsburg – Regensburg, 1541 Mai 11
  • Nr.638 Johann Knebel von Katzenelnbogen an [...?] – Regensburg, 1541 Mai 11
  • Nr. 639 Nikolaus Holstein an Hg. Ernst I. von Braunschweig-Lüneburg – Regensburg, 1541 Mai [12]
  • Nr.640 Johann von Vlatten an die Räte Hg. Wilhelms V. von Jülich-Kleve-Berg – Regensburg, 1541 Mai 12
  • Nr.641 Bgm. und Rat von Goslar an Johann Hardt und Berthold Achtermann – Goslar, 1541 Mai 13
  • Nr.642 Konrad Hel an die Geheimen von Augsburg – Regensburg, 1541 Mai 13
  • Nr.643 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an die sächsischen Reichstagsgesandten – Schneeberg, 1541 Mai 13
  • Nr.644 Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst von Sachsen an die sächsischen Reichstagsgesandten – Schneeberg, 1541 Mai 13
  • Nr.645 Franz Burchard an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Regensburg, 1541 Mai 13
  • Nr.646 Die sächsischen Reichstagsgesandten an Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst – Regensburg, 1541 Mai 14
  • Nr.647 Franz Burchard an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Regensburg, 1541 Mai 14
  • Nr.648 Hans von Dolzig an Hans von Ponickau – o. Ort, [1541 Mai 14]
  • Nr.649 Bgm. und Rat von Überlingen an Caspar Klöckler – [Überlingen], 1541 Mai 14
  • Nr. 650 Christoph von Kreytzen an Hg. Albrecht von Preußen – Regensburg, 1541 Mai 14/15/16
  • Nr.651 Bernhard Göler und Philipp Lang an Hg. Ulrich von Württemberg – Regensburg, 1541 Mai 15
  • Nr. 652 Konrad Hel an Bgm. und Rat von Augsburg – Regensburg, 1541 Mai 15
  • Nr.653 Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst von Sachsen an die sächsischen Reichstagsgesandten – Schneeberg, 1541 Mai 15
  • Nr.654 Konrad Zwick an Bgm. und Rat von Konstanz – Regensburg, 1541 Mai 16
  • Nr.655 Jakob Sturm und Batt von Duntzenheim an Bgm. und Rat von Straßburg – [Regensburg], 1541 Mai 16
  • Nr. 656 Kg. Ferdinand an die ungarischen Gesandten in Regensburg, Frankopan, Batthyány und Nádasdy – Wien, 1541 Mai 17
  • Nr.657 Bgm. und Rat von Straßburg an Jakob Sturm und Batt von Duntzenheim – [Straßburg], 1541 Mai 17
  • Nr.658 Johann Machtolf, Reichstagsgesandter Esslingens, an [Simon] Engelhardt, Advokat und Prokurator am Reichskammergericht – [Regensburg], 1541 Mai 17
  • Nr.659 Johann von Glauburg und Hieronymus zum Lamb an Bgm. und Rat von Frankfurt – Regensburg, 1541 Mai 18
  • Nr.660 Johann Hardt und Berthold Achtermann an Bgm. und Rat von Goslar – Regensburg, 1541 Mai 18
  • Nr. 661 Die sächsischen Reichstagsgesandten an Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst – Regensburg, 1541 Mai 19
  • Nr. 662 Hans von Dolzig und Hans von Pack an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Regensburg, 1541 Mai 19
  • Nr.663 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an Franz Burchard – Eibenstock, 1541 Mai 19
  • Nr.664 Die Älteren von Nürnberg an Clemens Volkamer und Hieronymus Baumgartner – [Nürnberg], 1541 Mai 20
  • Nr. 665 Christoph Welsinger an Bf. Wilhelm III. von Straßburg – Regensburg, 1541 Mai 20/21
  • Nr.666 Konrad Zwick an Bgm. und Rat von Konstanz – [Regensburg, 1541 Mai 21]
  • Nr.667 Franz Burchard an Gregor Brück – Regensburg, 1541 Mai 21
  • Nr.668 Hans von Pack an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Regensburg, 1541 Mai 21
  • Nr.669 Heinrich Truchsess von Wetzhausen und Georg Farner an Bf. Konrad IV. von Würzburg – Regensburg, 1541 Mai 21
  • Nr. 670 Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst von Sachsen an die sächsischen Reichstagsgesandten – Schneeberg, 1541 Mai 22
  • Nr.671 Louis de Praet an Kgn. Maria – Regensburg, 1541 Mai 22/23
  • Nr.672 Hg. Ulrich von Württemberg an Klaus von Grafeneck und Philipp Lang – Herrenberg, 1541 Mai 23
  • Nr.673 Die schmalkaldischen Verbündeten an Kg. Franz I. von Frankreich – Regensburg, 1541 Mai 23
  • Nr.674 Bgm. und Rat von Konstanz an Konrad Zwick – [Konstanz], 1541 Mai 23
  • Nr.675 Franz Burchard an Gregor Brück – Regensburg, 1541 Mai 24
  • Nr.676 Bgm. und Rat von Nürnberg an Clemens Volkamer und Hieronymus Baumgartner – [Nürnberg], 1541 Mai 24
  • Nr.677 Johann Hardt und Berthold Achtermann an Bgm. und Rat von Goslar – Regensburg, 1541 Mai 24
  • Nr. 678 Johann von Glauburg und Hieronymus zum Lamb an Bgm. und Rat von Frankfurt – Regensburg, 1541 Mai 25
  • Nr.679 Wolfgang Rehlinger und Simprecht Hoser an die Geheimen von Augsburg – Regensburg, 1541 Mai 26
  • Nr.680 Die sächsischen Reichstagsgesandten an Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst – Regensburg, 1541 Mai 26
  • Nr.681 [Franz Burchard] an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Regensburg, 1541 Mai 26
  • Nr.682 Franz Burchard an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Regensburg, 1541 Mai 26
  • Nr.683 Franz Burchard an Gregor Brück – Regensburg, 1541 Mai 26
  • Nr.684 Hans von Dolzig an Hans von Ponickau – Regensburg, 1541 Mai 27
  • Nr.685 Hans Wörlin an Bgm. und Rat von Nördlingen – Regensburg, 1541 Mai 27
  • Nr. 686 Die sächsischen Reichstagsgesandten an Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst – Regensburg, 1541 Mai 28
  • Nr.687 Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst von Sachsen an die sächsischen Reichstagsgesandten – Zwickau, 1541 Mai 28
  • Nr.688 Ebf. Ernst von Salzburg an Bf. Wolfgang I. von Passau – Regensburg, 1541 Mai 28
  • Nr. 689 Simprecht Hoser an Georg Herwart – Regensburg, 1541 Mai 28
  • Nr.690 Johann von Glauburg und Hieronymus zum Lamb an Bgm. und Rat von Frankfurt – Regensburg, 1541 Mai 28
  • Nr. 691 Klaus von Grafeneck und Philipp Lang an Hg. Ulrich von Württemberg – Regensburg, 1541 Mai 29
  • Nr.692 Propst Johann Astmann und Johann Marquardt an Mgf. Ernst I. von Baden-Durlach – Regensburg, 1541 Mai 29
  • Nr.693 Bgm. und Rat von Goslar an Johann Hardt und Berthold Achtermann – Goslar, 1541 Mai 29
  • Nr.694 Christoph Welsinger an Bf. Wilhelm III. von Straßburg – Regensburg, 1541 Mai 30
  • Nr.695 Wolfgang Rehlinger und Simprecht Hoser an Bgm. und Rat von Augsburg – [Regensburg], 1541 Mai 30
  • Nr. 696 Konrad Zwick an Bgm. und Rat von Konstanz – Regensburg, 1541 Mai 30
  • Nr.697 Die herzoglich-sächsischen Reichstagsgesandten an Hg. Heinrich – Regensburg, 1541 Mai 31
  • Nr. 698 Johann von Vlatten an Hg. Wilhelm V. von Jülich-Kleve-Berg – Regensburg, 1541 Mai 31
  • Nr.699 Johann Knebel von Katzenelnbogen an Gf. Wilhelm von Nassau-Dillenburg – Regensburg, 1541 Mai 31
  • Nr. 700 Hans von Pack an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Regensburg, 1541 Juni 1
  • Nr.701 Jakob Sturm und Batt von Duntzenheim an Bgm. und Rat von Straßburg – Regensburg, 1541 Juni 1
  • Nr. 702 Bgm. und Rat von Konstanz an Konrad Zwick – [Konstanz], 1541 Juni 1
  • Nr.703 Wolfgang Rehlinger an Georg Herwart – Regensburg, 1541 Juni 1
  • Nr.704 Johann Gogreve an Johann von Vlatten – o. Ort, [1541 Juni 1/2]
  • Nr.705 Johann von Glauburg und Hieronymus zum Lamb an Bgm. und Rat von Frankfurt – Regensburg, 1541 Juni 2
  • Nr.706 Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst von Sachsen an die sächsischen Reichstagsgesandten – Mildenfurth, 1541 Juni 2
  • Nr.707 Hans von Dolzig an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Regensburg, 1541 Juni 2
  • Nr.708 Propst Johann Astmann und Johann Marquardt an Mgf. Ernst I. von Baden-Durlach – Regensburg, 1541 Juni 2
  • Nr. 709 Die ungarischen Gesandten in Regensburg, Frankopan, Batthyány und Nádasdy, an Kg. Ferdinand – Regensburg, 1541 Juni 2
  • Nr.710 Die sächsischen Reichstagsgesandten an Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst – Regensburg, 1541 Juni 3
  • Nr.711 [Franz Burchard] an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Regensburg, 1541 Juni 4
  • Nr.712 Hans von Dolzig an [Hans von Ponickau] – Regensburg, 1541 Juni 4
  • Nr.713 Wolfgang Rehlinger und Simprecht Hoser an die Geheimen von Augsburg – Regensburg, 1541 Juni 3
  • Nr.714 Johann Hardt und Berthold Achtermann an Bgm. und Rat von Goslar – Regensburg, 1541 Juni 4
  • Nr.715 Wolfgang Rehlinger, Simprecht Hoser und Konrad Hel an Bgm. und Rat von Augsburg – Regensburg, 1541 Juni 5
  • Nr.716 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an die sächsischen Reichstagsgesandten – Torgau, 1541 Juni 7
  • Nr.717 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an Pfgf. Friedrich – Torgau, 1541 Juni 7
  • Nr.718 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an Franz Burchard – Torgau, 1541 Juni 7
  • Nr.719 Klaus von Grafeneck und Philipp Lang an Hg. Ulrich von Württemberg – Regensburg, 1541 Juni 7
  • Nr.720 Johann von Glauburg und Hieronymus zum Lamb an Bgm. und Rat von Frankfurt – Regensburg, 1541 Juni 7
  • Nr.721 Hg. Heinrich von Sachsen an die herzoglich-sächsischen Reichstagsgesandten – Dresden, 1541 Juni 7
  • Nr.722 Daniel Stibar und Heinrich Truchsess von Wetzhausen an Bf. Konrad IV. von Würzburg – Regensburg, 1541 Juni 7/8
  • Nr.723 Kf. Johann Friedrich [und Hg. Johann Ernst von Sachsen] an die sächsischen Reichstagsgesandten – Torgau, 1541 Juni 8
  • Nr.724 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an Hans von Dolzig – Torgau, 1541 Juni 8
  • Nr.725 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an die sächsischen Reichstagsgesandten – Weidenhain, 1541 Juni 9
  • Nr.726 Die sächsischen Reichstagsgesandten an Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst – Regensburg, 1541 Juni 9
  • Nr.727 Wolfgang Rehlinger und Simprecht Hoser an Georg Herwart – Regensburg, 1541 Juni 9
  • Nr.728 Wolfgang Rehlinger, Simprecht Hoser und Konrad Hel an Bgm. und Rat von Augsburg – Regensburg, 1541 Juni 9
  • Nr.729 Johann von Glauburg und Hieronymus zum Lamb an Bgm. und Rat von Frankfurt – Regensburg, 1541 Juni 9/10
  • Nr. 730 Goswin von Lomersheim und Peter Bellinghausen an Bgm. und Rat von Köln – Regensburg, 1541 Juni 10
  • Nr.731 Christoph Welsinger an Bf. Wilhelm III. von Straßburg – Regensburg, 1541 Juni 10
  • Nr. 732 Bgm. und Rat von Nürnberg an Clemens Volkamer und Erasmus Ebner – Nürnberg, 1541 Juni 10
  • Nr. 733 Klaus von Grafeneck und Philipp Lang an Hg. Ulrich von Württemberg – Regensburg, 1541 Juni 10
  • Nr. 734 Gregor Brück an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Wittenberg, 1541 Juni 10
  • Nr.735 Johann Hardt und Berthold Achtermann an Bgm. und Rat von Goslar – Regensburg, 1541 Juni 11
  • Nr.736 Propst Johann Astmann und Johann Marquardt an Mgf. Ernst I. von Baden-Durlach – Regensburg, 1541 Juni 11
  • Nr. 737 Christoph von Kreytzen an Hg. Albrecht von Preußen – Regensburg, 1541 Juni 11/13
  • Nr. 738 Bgm. und Rat von Nürnberg an Clemens Volkamer und Erasmus Ebner – Nürnberg, 1541 Juni 13
  • Nr.739 Wolfgang Rehlinger und Simprecht Hoser an die Geheimen von Augsburg – Regensburg, 1541 Juni 13
  • Nr. 740 Bericht Hans von Dolzigs über seine Verhandlung mit Lgf. Philipp von Hessen – Regensburg, 1541 Juni 13
  • Nr. 741 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an Hans von Pack – Wittenberg, 1541 Juni 13
  • Nr. 742 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an Franz Burchard – Wittenberg, 1541 Juni 14
  • Nr.743 Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst von Sachsen an die sächsischen Reichstagsgesandten – Wittenberg, 1541 Juni 14
  • Nr.744 Bgm. und Rat von Nürnberg an Clemens Volkamer und Erasmus Ebner – Nürnberg, 1541 Juni 14
  • Nr.745 Bgm. und Rat von Frankfurt an Johann von Glauburg und Hieronymus zum Lamb – Frankfurt, 1541 Juni 14
  • Nr. 746 Konrad Zwick an Bgm. und Rat von Konstanz – Regensburg, 1541 Juni 15
  • Nr.747 Johann von Glauburg und Hieronymus zum Lamb an Bgm. und Rat von Frankfurt – Regensburg, 1541 Juni 15
  • Nr. 748 Granvelle an Kgn. Maria – Regensburg, 1541 Juni 15
  • Nr. 749 Wolfgang Rehlinger, Simprecht Hoser und Konrad Hel an Bgm. und Rat von Augsburg – Regensburg, 1541 Juni 16
  • Nr.750 Die herzoglich-sächsischen Reichstagsgesandten an Hg. Heinrich – Regensburg, 1541 Juni 16
  • Nr.751 Nikolaus Holstein an Hg. Ernst I. von Braunschweig-Lüneburg – Regensburg, 1541 Juni 16
  • Nr.752 Die sächsischen Reichstagsgesandten an Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst – Regensburg, 1541 Juni 16
  • Nr.753 Hg. Ulrich von Württemberg an Klaus von Grafeneck und Philipp Lang – Nürtingen, 1541 Juni 17
  • Nr.754 Jakob Sturm und Batt von Duntzenheim an den Rat von Straßburg – Regensburg, 1541 Juni 17
  • Nr. 755 Hans von Dolzig, Hans von Pack und Franz Burchard an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Regensburg, 1541 Juni 18/[23]
  • Nr.756 [Franz Burchard] an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Regensburg, 1541 Juni 18
  • Nr.757 Bgm. und Rat von Nürnberg an Clemens Volkamer und Erasmus Ebner – Nürnberg, 1541 Juni 18
  • Nr.758 Jakob Ehinger an Bgm. und Rat von Heilbronn – Regensburg, 1541 Juni 18
  • Nr. 759 Hieronymus Boner an Bgm. und Rat von Colmar – Regensburg, 1541 Juni 18
  • Nr.760 Propst Johann Astmann und Johann Marquardt an Mgf. Ernst I. von Baden-Durlach – Regensburg, 1541 Juni 18
  • Nr.761 Wolfgang Rehlinger, Simprecht Hoser und Konrad Hel an Bgm. und Rat von Augsburg – Regensburg, 1541 Juni 19
  • Nr.762 Die sächsischen Reichstagsgesandten an Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst – Regensburg, 1541 Juni 20
  • Nr. 763 Franz Burchard an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Regensburg, 1541 Juni 20
  • Nr.764 Johann Feige an Lgf. Philipp von Hessen – Regensburg, 1541 Juni 20
  • Nr.765 Wolfgang Rehlinger, Simprecht Hoser und Konrad Hel an Bgm. und Rat von Augsburg – Regensburg, 1541 Juni 20
  • Nr.766 Die sächsischen Reichstagsgesandten an Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst – Regensburg, 1541 Juni 21
  • Nr.767 Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst von Sachsen an die sächsischen Reichstagsgesandten – Torgau, 1541 Juni 21
  • Nr.768 Lgf. Philipp von Hessen an Johann Feige – Meiningen, 1541 Juni 21
  • Nr.769 [Johann Feige] an Lgf. Philipp von Hessen – Regensburg, 1541 Juni 21
  • Nr. 770 Johann von Vlatten an Hg. Wilhelm V. von Jülich-Kleve-Berg – Regensburg, 1541 Juni 21
  • Nr.771 Klaus von Grafeneck und Philipp Lang an Hg. Ulrich von Württemberg – Regensburg, 1541 Juni 21
  • Nr. 772 Kf. Joachim II. von Brandenburg an Lgf. Philipp von Hessen – Regensburg, 1541 Juni 22
  • Nr.773 Die sächsischen Reichstagsgesandten an Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst – Regensburg, 1541 Juni 22
  • Nr. 774 Johann von Glauburg und Hieronymus zum Lamb an Bgm. und Rat von Frankfurt – Regensburg, 1541 Juni 22
  • Nr.775 Wolfgang Rehlinger, Simprecht Hoser und Konrad Hel an Bgm. und Rat von Augsburg – Regensburg, 1541 Juni 22
  • Nr. 776 Franz Burchard an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Regensburg, 1541 Juni 23
  • Nr.777 Die hessischen Reichstagsgesandten an Lgf. Philipp – Regensburg, 1541 Juni 23
  • Nr.778 Bgm. und Rat von Nürnberg an Clemens Volkamer und Erasmus Ebner – Nürnberg, 1541 Juni 23
  • Nr. 779 Wolfgang Vogelmann an Bgm. und Rat von Nördlingen – Regensburg, 1541 Juni 24
  • Nr.780 Konrad Zwick an Bgm. und Rat von Konstanz – Regensburg, 1541 Juni 25
  • Nr.781 Die hessischen Reichstagsgesandten an Lgf. Philipp – Regensburg, 1541 Juni 25
  • Nr.782 Der Rat von Augsburg an Wolfgang Rehlinger, Simprecht Hoser und Konrad Hel – Augsburg, 1541 Juni 25
  • Nr. 783 Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst von Sachsen an die sächsischen Reichstagsgesandten – Torgau, 1541 Juni 26
  • Nr.784 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an F. Wolfgang von Anhalt, Hans von Dolzig, Hans von Pack und Franz Burchard – Torgau, 1541 Juni 26
  • Nr.785 Hg. Heinrich von Sachsen an die herzoglich-sächsischen Reichstagsgesandten – Dresden, 1541 Juni 26
  • Nr. 786 Bgm. und Rat von Frankfurt an Johann von Glauburg und Hieronymus zum Lamb – Frankfurt, 1541 Juni 26
  • Nr.787 Johann von Glauburg und Hieronymus zum Lamb an Bgm. und Rat von Frankfurt – Regensburg, 1541 Juni 26
  • Nr.788 Lgf. Philipp von Hessen an Johann Feige – Friedewald, 1541 Juni 27
  • Nr. 789 Wolfgang Rehlinger, Simprecht Hoser und Konrad Hel an Bgm. und Rat von Augsburg – Regensburg, 1541 Juni 27
  • Nr.790 Wolfgang Rehlinger, Simprecht Hoser und Konrad Hel an Bgm. und Rat von Augsburg – Regensburg, 1541 Juni 27
  • Nr.791 Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst von Sachsen an die sächsischen Reichstagsgesandten – Torgau, 1541 Juni 28
  • Nr. 792 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an Franz Burchard – Torgau, 1541 Juni 28
  • Nr.793 Die Würzburger Reichstagsgesandten an Bf. Konrad IV. – Regensburg, 1541 Juni 28
  • Nr.794 Jodocus Hoetfilter an Kard. Farnese – Regensburg, 1541 Juni 28
  • Nr.795 Die hessischen Reichstagsgesandten an Lgf. Philipp – Regensburg, 1541 Juni 29
  • Nr.796 Johann Feige an Lgf. Philipp von Hessen – Regensburg, 1541 Juni 29
  • Nr. 797 Lgf. Philipp von Hessen an Johann Feige, Alexander von der Thann, Johann Keudel und Sebastian Aitinger in Regensburg – Battenberg, 1541 Juni 29
  • Nr.798 Christoph Welsinger an Bf. Wilhelm III. von Straßburg – Regensburg, 1541 Juni 29
  • Nr.799 Nikolaus Holstein an Hg. Ernst I. von Braunschweig-Lüneburg – Regensburg, 1541 Juni 29
  • Nr.800 Klaus von Grafeneck und Philipp Lang an Hg. Ulrich von Württemberg – Regensburg, 1541 Juni 29
  • Nr.801 Propst Johann Astmann und Johann Marquardt an Mgf. Ernst I. von Baden-Durlach – Regensburg, 1541 Juni 29
  • Nr.802 Karl V. an Bgm. und Rat von Lübeck – Regensburg, 1541 Juni 29
  • Nr.803 Die sächsischen Reichstagsgesandten an Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst – Regensburg, 1541 Juni 30
  • Nr.804 Gregor Brück an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Wittenberg, 1541 Juni 30
  • Nr.805 Wolfgang Rehlinger und Simprecht Hoser an Bgm. und Rat von Augsburg – Regensburg, 1541 Juni 30
  • Nr.806 Konrad Zwick an Bgm. und Rat von Konstanz – Regensburg, 1541 Juni 30
  • Nr.807 Bgm. und Rat von Nördlingen an Wolfgang Vogelmann – [Nördlingen], 1541 Juni 30
  • Nr.808 Jakob Ehinger an Bgm. und Rat von Heilbronn – Regensburg, 1541 Juni 30/Juli 1
  • Nr.809 Hgn. Elisabeth von Braunschweig-Calenberg an den Kaiser – o. Ort, [1541 Ende Juni/Juli]
  • Nr. 810 Goswin von Lomersheim und Peter Bellinghausen an Bgm. und Rat von Köln – Regensburg, 1541 Juli 1
  • Nr.811 Hans von Dolzig an Hans von Ponickau – Regensburg, 1541 Juli 1
  • Nr.812 Die Würzburger Reichstagsgesandten an Bf. Konrad IV. – Regensburg, 1541 Juli 1/4
  • Nr.813 Wolfgang Vogelmann an Bgm. und Rat von Nördlingen – Regensburg, 1541 Juli 2
  • Nr.814 Bericht Wolfgang Vogelmanns über die Beratungen der protestantischen Stände über das Kolloquiumsergebnis – [Regensburg, 1541 Juli 2]
  • Nr. 815 Kf. Johann Friedrich [und Hg. Johann Ernst von Sachsen] an die sächsischen Reichstagsgesandten – Torgau, 1541 Juli 3
  • Nr.816 Bericht Hans von Dolzigs über seine Verhandlungen mit Hans Hofmann – Regensburg, [1541 Juli 3]
  • Nr.817 Gregor Brück an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Wittenberg, 1541 Juli 3
  • Nr.818 Christoph Welsinger an Bf. Wilhelm III. von Straßburg – Regensburg, 1541 Juli 3
  • Nr. 819 Bgm. und Rat von Nürnberg an Clemens Volkamer und Erasmus Ebner – Nürnberg, 1541 Juli 3
  • Nr. 820 Jakob Sturm und Batt von Duntzenheim an Bgm. und Rat von Straßburg – Regensburg, 1541 Juli 3
  • Nr.821 Kf. Johann Friedrich [und Hg. Johann Ernst von Sachsen] an die sächsischen Reichstagsgesandten – Torgau, 1541 Juli 4
  • Nr.822 Konrad Zwick an Bgm. und Rat von Konstanz – [Regensburg], 1541 Juli 4/6
  • Nr.823 Klaus von Grafeneck an Hg. Ulrich von Württemberg – Regensburg, 1541 Juli 4
  • Nr.824 Hg. Ernst I. von Braunschweig-Lüneburg an Nikolaus Holstein – Celle, 1541 Juli 4
  • Nr.825 Wolfgang Vogelmann an Bgm. und Rat von Nördlingen – Regensburg, 1541 Juli 4
  • Nr.826 Konrad Metsch an Mgf. Johann von Brandenburg-Küstrin – Regensburg, 1541 Juli 4
  • Nr. 827 Gerwig Blarer, Abt von Weingarten, an Hans von Hinwil – Regensburg, 1541 Juli 4
  • Nr. 828 Die hessischen Reichstagsgesandten an Lgf. Philipp – Regensburg, 1541 Juli 5
  • Nr.829 Sebastian Aitinger an Lgf. Philipp von Hessen – Regensburg, 1541 Juli 5
  • Nr.830 Die sächsischen Reichstagsgesandten an Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst – Regensburg, 1541 Juli 5
  • Nr. 831 Die sächsischen Reichstagsgesandten an Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst – Regensburg, 1541 Juli 5
  • Nr.832 Franz Burchard an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Regensburg, 1541 Juli 5
  • Nr. 833 Johann von Glauburg und Hieronymus zum Lamb an Bgm. und Rat von Frankfurt – Regensburg, 1541 Juli 5
  • Nr.834 Wolfgang Vogelmann an Bgm. und Rat von Nördlingen – Regensburg, [1541 Juli 5]
  • Nr.835 Johann Hardt und Berthold Achtermann an Bgm. und Rat von Goslar – Regensburg, 1541 Juli 5
  • Nr.836 Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst von Sachsen an die sächsischen Reichstagsgesandten – Torgau, 1541 Juli 6
  • Nr.837 Wolfgang Rehlinger und Simprecht Hoser an Bgm. und Rat von Augsburg – Regensburg, 1541 Juli 6
  • Nr. 838 Johannes Gropper an den Klerus von Köln – Regensburg, 1541 Juli 6
  • Nr.839 Bgm. und Rat von Nördlingen an Wolfgang Vogelmann – [Nördlingen], 1541 Juli 6
  • Nr.840 Die hessischen Reichstagsgesandten an [Lgf. Philipp] – Regensburg, 1541 Juli [7]
  • Nr.841 Wolfgang Vogelmann an Bgm. und Rat von Nördlingen – Regensburg, 1541 Juli 7
  • Nr.842 Die sächsischen Reichstagsgesandten an Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst – Regensburg, 1541 Juli 8
  • Nr.843 Franz Burchard an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Regensburg, 1541 Juli 8
  • Nr.844 Die herzoglich-sächsischen Reichstagsgesandten an Hg. Heinrich – Regensburg, 1541 Juli 8
  • Nr.845 Wolfgang Rehlinger, Simprecht Hoser und Claudius Peutinger an Bgm. und Rat von Augsburg – Regensburg, 1541 Juli 9
  • Nr. 846 Klaus von Grafeneck an Hg. Ulrich von Württemberg – Regensburg, 1541 Juli 9
  • Nr. 847 Hg. Ernst I. von Braunschweig-Lüneburg an Nikolaus Holstein – Celle, 1541 Juli 9
  • Nr.848 Wolfgang Rehlinger an Georg Herwart – Regensburg, 1541 Juli 9
  • Nr. 849 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an Hans von Dolzig, Hans von Pack und Franz Burchard – Torgau, 1541 Juli 10
  • Nr.850 Hieronymus Boner an Bgm. und Rat von Colmar – Regensburg, 1541 Juli 10
  • Nr.851 Johann von Glauburg und Hieronymus zum Lamb an Bgm. und Rat von Frankfurt – Regensburg, 1541 Juli 10
  • Nr.852 Georg Herwart und Mang Seitz an die Augsburger Reichstagsgesandten – Augsburg, 1541 Juli 10
  • Nr. 853 Bgm. und Rat von Nördlingen an Wolfgang Vogelmann – [Nördlingen], 1541 Juli 10
  • Nr.854 Bgm. und Rat von Nürnberg an Hieronymus Baumgartner und Sebald Haller – Nürnberg, 1541 Juli 11
  • Nr.855 Goswin von Lomersheim und Peter Bellinghausen an Bgm. und Rat von Köln – Regensburg, 1541 Juli 11
  • Nr.856 Lgf. Philipp von Hessen an Johann Feige, Alexander von der Thann, Johann Keudel und Sebastian Aitinger – Kassel, 1541 Juli 12
  • Nr.857 Hg. Ulrich von Württemberg an Klaus von Grafeneck und Christoph von Venningen – Nürtingen, 1541 Juli 12
  • Nr.858 Bgm. und Rat von Augsburg an die Augsburger Reichstagsgesandten – Augsburg, 1541 Juli 12
  • Nr.859 Wolfgang Rehlinger, Simprecht Hoser und Claudius Peutinger an Bgm. und Rat von Augsburg – Regensburg, 1541 Juli 12
  • Nr. 860 Die sächsischen Reichstagsgesandten an Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst – Regensburg, 1541 Juli 13
  • Nr.861 Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst von Sachsen an die sächsischen Reichstagsgesandten – Torgau, 1541 Juli 13
  • Nr.862 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an Franz Burchard – Torgau, 1541 Juli 13
  • Nr.863 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an Lgf. Philipp von Hessen – Torgau, 1541 Juli 13
  • Nr.864 Johann von Glauburg und Hieronymus zum Lamb an Bgm. und Rat von Frankfurt – Regensburg, 1541 Juli 13
  • Nr.865 Wolfgang Rehlinger und Simprecht Hoser an Georg Herwart und Mang Seitz – Regensburg, 1541 Juli 13
  • Nr.866 Kf. Johann Friedrich [und Hg. Johann Ernst von Sachsen] an die sächsischen Reichstagsgesandten – Torgau, 1541 Juli 14
  • Nr.867 Franz Burchard an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Regensburg, 1541 Juli 14
  • Nr.868 Lgf. Philipp von Hessen an Johann Feige – Ritte, 1541 Juli 14
  • Nr.869 Die hessischen Reichstagsgesandten an Lgf. Philipp – Regensburg, 1541 Juli 14
  • Nr.870 Wolfgang Vogelmann an Bgm. und Rat von Nördlingen – Regensburg, 1541 Juli 14
  • Nr.871 Johann Hardt und Berthold Achtermann an Bgm. und Rat von Goslar – Regensburg, 1541 Juli 14
  • Nr.872 Bgm. und Rat von Augsburg an die Augsburger Reichstagsgesandten – Augsburg, 1541 Juli 14
  • Nr.873 Bgm. und Rat von Speyer an Friedrich Meurer und Adam von Berstein – Speyer, 1541 Juli 14
  • Nr.874 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an die sächsischen Reichstagsgesandten – Weidenhain, 1541 Juli 15
  • Nr.875 Wolfgang Rehlinger, Simprecht Hoser und Claudius Peutinger an Bgm. und Rat von Augsburg – Regenspurg, 1541 Juli 15
  • Nr. 876 Karl V. an Kgn. Maria – Regensburg, 1541 Juli 16
  • Nr.877 Lgf. Philipp von Hessen an die hessischen Reichstagsgesandten – Ritte, 1541 Juli 16
  • Nr.878 Wolfgang Vogelmann an Bgm. und Rat von Nördlingen – Regensburg, 1541 Juli 16
  • Nr.879 Die Älteren von Nürnberg an Hieronymus Baumgartner und Sebald Haller – [Nürnberg], 1541 Juli 16
  • Nr. 880 Jakob Ehinger an Bgm. und Rat von Heilbronn – Regensburg, 1541 Juli 16
  • Nr. 881 Johann Marquardt an Mgf. Ernst I. von Baden-Durlach – Regensburg, 1541 Juli 17
  • Nr.882 Wolfgang Rehlinger und Simprecht Hoser an Georg Herwart – Regensburg, 1541 Juli 17
  • Nr.883 Hg. Heinrich von Sachsen an die herzoglich-sächsischen Reichstagsgesandten – Dresden, 1541 Juli 18
  • Nr.884 Konrad Zwick an Bgm. und Rat von Konstanz – Regensburg, 1541 Juli 19
  • Nr.885 Jakob Sturm und Batt von Duntzenheim an Bgm. und Rat von Straßburg – Regensburg, 1541 Juli 19
  • Nr. 886 Die sächsischen Reichstagsgesandten an Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst – Regensburg, 1541 Juli 19/20
  • Nr. 887 Wolfgang Vogelmann an Bgm. und Rat von Nördlingen – Regensburg, 1541 Juli 20
  • Nr.888 Bgm. und Rat von Nördlingen an Wolf Graf und Wolfgang Vogelmann – [Nördlingen], 1541 Juli 20
  • Nr.889 Wolfgang Rehlinger, Simprecht Hoser und Claudius Peutinger an die Geheimen von Augsburg – Regensburg, 1541 Juli 20
  • Nr.890 Bgm. und Rat von Nürnberg an Hieronymus Baumgartner und Sebald Haller – [Nürnberg], 1541 Juli 20
  • Nr.891 Bgm. und Rat von Speyer an Friedrich Meurer und Adam von Berstein – [Speyer], 1541 Juli 20
  • Nr.892 Wolfgang Rehlinger, Simprecht Hoser und Claudius Peutinger an die Geheimen von Augsburg – Regensburg, 1541 Juli 21
  • Nr.893 Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst von Sachsen an die sächsischen Reichstagsgesandten – Herzberg, 1541 Juli 22
  • Nr. 894 Kf. Johann Friedrich von Sachsen an Franz Burchard – Herzberg, 1541 Juli 22
  • Nr.895 Die Würzburger Reichstagsgesandten an Bf. Konrad IV. – Regensburg, 1541 Juli 22
  • Nr.896 Wolfgang Rehlinger an Georg Herwart – Regensburg, 1541 Juli 22
  • Nr.897 Christoph Welsinger an Bf. Wilhelm III. von Straßburg – Regensburg, 1541 Juli 23
  • Nr.898 Die Älteren von Nürnberg an Hieronymus Baumgartner und Sebald Haller – [Nürnberg], 1541 Juli 23
  • Nr. 899 Bgm. und Rat von Nürnberg an Hieronymus Baumgartner und Sebald Haller – [Nürnberg], 1541 Juli 23
  • Nr.900 Lgf. Philipp von Hessen an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Kartause Eppenberg, 1541 Juli 23
  • Nr.901 Die sächsischen Reichstagsgesandten an Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst – Regensburg, 1541 Juli 24
  • Nr.902 Johann von Glauburg und Hieronymus zum Lamb an Bgm. und Rat von Frankfurt – Regensburg, 1541 Juli 24
  • Nr.903 Johann von Glauburg an Bgm. und Rat von Frankfurt – Regensburg, 1541 Juli 24
  • Nr.904 Bgm. und Rat von Nürnberg an Hieronymus Baumgartner und Sebald Haller – [Nürnberg], 1541 Juli 24
  • Nr.905 Die Würzburger Reichstagsgesandten an Bf. Konrad IV. – Regensburg, 1541 Juli 24
  • Nr.906 Wolfgang Rehlinger, Simprecht Hoser und Konrad Hel an Bgm. und Rat von Augsburg – Regensburg, 1541 Juli 24
  • Nr. 907 Bgm. und Rat von Goslar an Johann Hardt und Berthold Achtermann – Goslar, 1541 Juli 25
  • Nr. 908 Klaus von Grafeneck und Christoph von Venningen an Hg. Ulrich von Württemberg – Regensburg, 1541 Juli 25
  • Nr.909 Die herzoglich-sächsischen Reichstagsgesandten an Hg. Heinrich – Regensburg, 1541 Juli 25
  • Nr.910 Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst von Sachsen an die sächsischen Reichstagsgesandten – Liebenwerda, 1541 Juli 26
  • Nr. 911 Johann Marquardt an Mgf. Ernst I. von Baden-Durlach – Regensburg, 1541 Juli 26
  • Nr. 912 Hg. Ulrich von Württemberg an Klaus von Grafeneck und Christoph von Venningen – Urach, 1541 Juli 26
  • Nr. 913 Bgm. und Rat von Nürnberg an Hieronymus Baumgartner und Sebald Haller – [Nürnberg], 1541 Juli 26
  • Nr.914 Wolfgang Rehlinger und Simprecht Hoser an Bgm. und Rat von Augsburg – Regensburg, 1541 Juli 26
  • Nr. 915 Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst von Sachsen an die sächsischen Reichstagsgesandten – Liebenwerda, 1541 Juli 27
  • Nr. 916 Aufzeichnung Franz Burchards über die Audienz bei Hg. Wilhelm IV. von Bayern am 27. Juli 1541 – [Regensburg, 1541 Juli ca. 27]
  • Nr.917 Wolf Graf und Wolfgang Vogelmann an Bgm. und Rat von Nördlingen – Regensburg, 1541 Juli 27
  • Nr.918 Wolf Graf und Wolfgang Vogelmann an Bgm. und Rat von Nördlingen – Regensburg, 1541 Juli 28
  • Nr.919 Die sächsischen Reichstagsgesandten an Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst – Regensburg, 1541 Juli 29
  • Nr.920 Johann Feige an Lgf. Philipp von Hessen – Regensburg, 1541 Juli 29
  • Nr.921 Bgm. und Rat von Nördlingen an Wolf Graf und Wolfgang Vogelmann – [Nördlingen], 1541 Juli 30
  • Nr.922 Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst von Sachsen an die sächsischen Reichstagsgesandten – Torgau, 1541 Juli 31
  • Nr.923 Die sächsischen Reichstagsgesandten an Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst – Regensburg, 1541 August 1
  • Nr.924 Bericht über die Schlussverhandlungen auf dem Regensburger Reichstag für Kf. Johann Friedrich und Hg. Johann Ernst von Sachsen – o. Ort, [1541 nach August 1]
  • Nr.925 Siebert von Löwenberg an Cornelius Schepper – Regensburg, [1541] August 2
  • Nr.926 Johann Feige an Lgf. Philipp von Hessen – Bamberg, 1541 August 5
  • Nr. 927 Karl V. an Kg. Ferdinand – Innsbruck, 1541 August 6
  • Nr. 928 Johann Feige an Lgf. Philipp von Hessen – Neustadt vor der Rhön, 1541 August 7
  • Nr.929 Bgm. und Rat von Nördlingen an Bgm. und Rat von Giengen – [Nördlingen], 1541 August 9
  • Nr. 930 Lgf. Philipp von Hessen an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – Zapfenburg, 1541 August 13
  • Nr. 931 Kg. Ferdinand an Karl V. – Wiener Neustadt, 1541 August 14
  • Nr.932 Kf. Albrecht von Mainz an Karl V. – Aschaffenburg, 1541 August 16
  • Nr. 933 Johann Weißenfelder an Kf. Albrecht von Mainz – Landshut, 1541 August 21
  • Nr. 934 Bgm. und Rat von Speyer an Bgm. und Rat von Köln – [Speyer], 1541 August 25
  • Nr.935 Bgm. und Rat von Frankfurt an Kf. Albrecht von Mainz – Frankfurt, 1541 August 25
  • Nr. 936 Wolf von Pappenheim, seine Brüder und Vettern an Kf. Johann Friedrich von Sachsen – o. Ort, 1541 September 1
  • Nr.937 Bgm. und Rat von Frankfurt an Kf. Albrecht von Mainz – [Frankfurt], 1541 September 6
  • Nr. 938 [Gereon Sailer] an [Lgf. Philipp von Hessen] – o. Ort, [1541 September 8]
  • Nr. 939 Kard. Contarini an Kf. Albrecht von Mainz – Lucca, 1541 September 19
  • Nr.940 Karl V. an Kgn. Maria – La Spezia, 1541 September 23
  • XI. Urkunden und Akten zur Schlussphase des Reichstages

    XI. Urkunden und Akten zur Schlussphase des Reichstages

  • XI,1 Der Reichsabschied vom 29. Juli 1541
  • XI,2 Die Deklarationen Karls V. zum Regensburger Reichsabschied für die Konfessionsparteien
  • XI,3 Protestationen und Vorbehaltserklärungen
  • XI,4 Nebenabschiede
  • Register der Personen- und Ortsnamen

    Register der Personen- und Ortsnamen

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    «Nr.297 Rede des Vertreters Hg. Karls III. von Savoyen vor Karl V., Kg. Ferdinand und den Reichsständen – Regensburg, [1541 Juli 12]1 »

    A  Wien HHStA, MEA RTA 7 Konv. II, fol. 432r–434v (Kop.).

    B  koll. Berlin GStAPK, I. HA Rep. 10 Nr. B 2 Fasz. F, fol. 63r–67r (Kop.).

    C  koll. Hannover NLA, Hild. 1 Nr. 78, fol. 373r–375v (Kop.).

    Nolim arbitretur maiestas vestra, dive Carole caesar [ter?] maxime, serenissime atque optime Romanorum rex neque vos existimabitis, reverendissimi et illustrissimi sacri Romani imperii electores, principes excellentissimi, ordines amplissimi hanc dicendi initio formidinem me propterea nonnihil perturbare quod de vestra omnium aequitate et sapientia aut de iure eius quam apud vos acturus sum causae quicquam omnino addubitem. Profecto id minime vereor, sed cum maxima huius loci auctoritas gravem disertumque aliquem oratorem desideret, in quo summa dicendi sit facultas et copia, nimirum, si ego qui usu non satis et ingenio parum possuma, trepidus ita nunc pertimesco. Subsidio tamen mihi iam comparo, quod vultu et fronte animum confirmatis meum ostenditisque vos gravissime rei momentum potius quam dicentis eloquentiam expensuros Facit praeterea liberale officium, quo in patriam fungor, ut in spem inducar non defutura mihi verba, quibus illustrissimi Caroli Sabaudiae ducis indignissimas calamitates atque acerbissimos casus vobis possim exponere. Quamobrem maiore animi magnitudine iam dicere aggredior dicamque tam breviter, ut hunc heroum coetum non sim prolixitate offensurus, atque ita simpliciter, ut in tota oratione nihil sit deprehensurus quisquam quod vel[ut] transversum, ut aiunt, digitum a veritate discedatb. Posteaquam inclitus hic Carolus adepta ducatus dignitate ad Sabaudiae gubernacula constitutus est, primum in eam curam sollicitus incubuit, ut Romanorum imperatoribus, supremis suis dominis, debita a se cuncta officia exactissime semper praestaret. Deinde maximo studio atque industria annixus est, ut vicinorum principum et populorum amicitiam omni obsequii et humanitatis genere sibi conciliaret. Sed Franciscus Gallorum rex, illustrissimi huius ducis mei ex sorore nepos, posteaquam sui regni initio per Sabaudiam exercitum in Insubriam transduxit avunculique cisalpinas et transalpinas provincias suae cupiditati tam opportunas vidit, animo versare Šcoepit et meditari, quibus artibus Sabaudiam suam faceretc, avunculum de eius ditione convellere posset itaque omni acerbitatis genere eum insectari, aggressus Helvetios primum, quibus cum optimus dux foedere constrictus erat, ab eo profusis largitionibus abalienavit, civitates aliquot, quae eius iure continebantur, ad defectionem sollicitavit et se ut in libertatem assererent instigavit, saepissime omnes expostulandi causas et argumenta conquirens de regni finibus ei iniustissimas controversias movit, frivolis etiam et levissimis quibusdam causis suum numen violatum interpretatus horribile ei bellum indixit. Verum propter apertae improbitatis metum, cum tunc arma adversus eumd sumenda esse non duceret, ingenium ad artes convertit et Sabaudiae ducem in tuae maiestatis, dive caesar, sacrique Romani imperii partes propensiorem aspiciens, ut plane officii sui ratio postulabat atque assidue deposcit, per legatos et litteras eum vehementer hortatus est, ut vinculo prius inter eos contractae affinitatis haerere vanamque istam et inutilem (ut dicebat) in caesares observantiam deserere vellet.

    At nullis unquam hortationibus, nulla aureorum montiume pollicitatione, nullis praeterea minis aut terroribus de sua in maiestatem tuam, sacrum Romanum imperium fide deturbari potuit. Haec sua constantia odiorum fons, haec potissima inimicitiaef causa fuit, quod in Galliae regis voluntatem praeceps ruere, quod ex illius praescripto res rationesque suas ducere recusavit. Ad haec accessit, quod ex Africa iam annis ab hinc septem cum celeberrima victoria felicior nescio an clarior in Europam remigrasset maiestas tua eiusque felicitatis cursum idem rex, quacunque posset ratione, interrumpere decrevisset. Non ausus eam bello lacessere, cui obstrictam pacis fidem redditae libertatis precium debebat, armis prius invadendam censuit Sabaudiae ducis ditionem facile animo praesumens ea capta quasi effracta ianua liberos sibi patentesque postea aditus in Italiam fore, itaque negotio manum admolitusg Bernenses, Helvetios cum aliis quibusdamh concitavit, ut illam Sabaudiae partem sibi habendam raperent et occuparent, quae septentrionem spectans a finitimis Antuatibus usque ad Rodani clusiam extenditur. Parte alia exercitatos oratores ad hunc illustrissimum meum ducem venire iussit, qui ei suis verbis significarent sibi esse in animo aliquot armatorum militum copias in Insubriam transmittere, propterea rogare, ut eius bona voluntate iter (cum nullum aliud commodius haberent) per eius ditionem facere eis permitteret, quos ab omni iniuria et maleficio temperaturos pollicebatur. Sed prudentissimi principis responso accepto legati vix ab eo digressi erant, cum bipartito agmine Galli in Sabaudiam irruentes caedibus, ferro atque igni omnia vastabant, qui nullo prohibente (Allobroges [enim] ludificationis ignari suas vires in unum conferre non potuerant) Alpes facile superarunt et in Šsubalpinam Pedemontiam, primam ab occasu Italiae provinciam, venerunt, ubi nullum probri, nullum contumeliae, nullum latrocinii, nullum tormenti genus omiserunt, quo miseros incolas deterrimei non excruciaverint. Mihi credite eos milites tanta illic saevitia in omnium aetatum atque ordinum homines grassatos esse, ut eorum crudelitatis, avaritiae et innumerabilium scelerum ac inauditae inhumanitatisj horribilis sit et humanis auribus intoleranda commemoratio. Sic Galliae rex Sabaudiae ducem, Romani imperii principem fidelissimum, tuae maiestatis vasallum, sociumque et cognatum vestrum decussit ditione quam ne forte exiguam et angustam Europae provinciam existimetis, scitote in longitudinem iustis finibus ita extensam esse, ut decem dierum itinere vix quisquam etiam festinans eques eam permeare possit, in qua geminos ducatus, comitatus quatuor, marchionatus duos, baronias tres, insignes civitates octo suis episcopis ornatas, tot praeterea urbes muris cinctas, tot oppida, tot castella, tot villas ei adversariorum vis abstulit, ut opinione hominum multo maior sit numerus, quem tamen ego (cum nihil ex incerto dicturum me receperim) hodie vobis non statuo.

    Hanc gravissimam atque atrocissimam iniuriam cum illustrissimus dux meus per se ulciscik et suam ditionem solus recuperare non posset, in Germaniam ad maiestatis vestrae opem et iusticiam confugit, sacri quoque imperii principum, ordinum et statuum operam et subsidium imploratum venit, summisse atque humillime orans et obsecrans primum, in memoriam ut reducatis ab antiquissima Saxonie ducum stirpe et Beroldo, Ottonis imperatoris tercii ex fratre nepote, eum genus duxisse, quod a patre in filium numquam interrupto ordine ad ipsum usque processit. Rogat etiam comminisci, ut velitis tot officia, quae maiores sui, Sabaudiae comites, in defunctos caesares sacrumque hoc Romanum imperium quam plurima contulerunt, quemadmodum non solum in Italicis et Gallicis, sed etiam in Germanicis historiis passim legi potest. Profecto ex illorum virtute et gloria magnus eius familiae honos, magna gratia, magnus favor, magna commendatio accedere debet. Considerate insuper eum affinitate, ordine et societate vobis sic coniunctum esse, ut salva existimatione vestra eius causam deserere non possitis. Hoc etiam addam, quod regii facti invidia non super Sabaudiam, sed super Italiam, cuius dominationi idem rex semper tam avide inhiat, praeceps atque incitata fertur. Quamobrem, quo instituta conatusque suos dirigat, animis, queso, prospicitel! Dabit mihi [veniam], si placet maiestas tua, caesar serenissime, meque hoc libere permittet dicere, si prava Galliae regis consilia optimus hic meus dux sequi voluisset, sua ditione placate tranquilleque nunc perfrueretur, sed cum caetera omnia amittere quam debitam maiestati tuae fidem frangere aut ab officio discedere maluerit. Cum, ut sacri huius Ro Šmani imperii principum societati se subtraheret, nullius unquam rogatu adduci potuerit, dignus est, me Hercule, in quem vestra studia, praesidia atque auxilia omnes conferatis.

    Edidit quidam Gallus nulla subscriptione cognitus epistolas aliquot inm sui regis gratiam easque per Germaniam evulgavit, ostendere conatus Gallorum regem non nisi legitimis causis instructumn avunculi ditionem rapuisse ut fucata atque inani verborum textura velut parva aura vestram de optimo Sabaudiae ducis iure opinionem immutaret. Sed cum improbae assertiones, ficta mendatia, falsa testimonia commenticiaque sint illius scriptoris axiomata, ea nunc dicendo diluere non est animus ne sim aequo prolixior. Tantum ut Sabaudie ducis silentium conscientiae assignare nemo possit iustissimas apertissimasque eius rationes paucissimis his cartis descriptas vobis trado legendasque offero quibus lectis pro meliore causa stare eamque vestro iudicio approbare possitis. Sed quid verbosis litibus opus est: Gallorum rex ita iusticiae ordinem servavit, ut vim antecedere voluerit, postea ridiculam iuris quaestionem inducere. Vos tantum, excellentissimi principes, summa auctoritate vestra et potentia efficite, ut Sabaudiae huic duci fortunae et facultates restituantur suae, de quibus nemo unquam homo aut maioribus suis aut sibi ullam controversiam movit, quas nullus unquam princeps hostiliter attigit extra Francisci Gallorum regis manum, qui nulla ex ratione sumpta offensione eas contra sanguinis iura, contra pactiones inter se ad stabilem concordiam initas, denique contra honestum et decorum tantum, ut suis cupiditatibus obsequeretur, atrocissime rapuit idqueo nullo legum iure munitus commiserit.

    Inde satis perspicuum est, quod pro occupata Sabaudia Pedemontiumque principatu multas sui regni provintias commutandas avunculo saepe obtulit, qui tamen astum proindep intelligens perseveranter omnia recusavit perque annos viginti et regiis et a rege concitatorum iniuriis assidue lacessitus moderate, circumspecte maximaque semper patientia omnes prudentiae partes servavit, ne alias maiestatis tuae rationes et instituta perturbaret, neve quietem Germaniae, quam in ocio residere sciebat, ullo belli tumultu commoveret. Quapropter cum ad extremos casus adactum velut exulem et iusticiae vestrae supplicem eum ante oculos habeatis. Nolite, nolite afflictae eius fortunae vos duriores praebere, expendite, praestantissimi heroes, quantum detrimentum sit accepturum in Sabaudiae ducatus eiusque ducum exterminio et iactura sacrum hoc Romanum imperium. Quo a senatu populoque Romano in Germaniam translato, cum prisci illi maioresque vestri nationes in Europa et proceres deligerent, quorum fide, consiliis atque opibus eius imperii maiestas contineretur mutuisque ceu radicum fibris cohaereret, non sine gravi causa Sabaudiae principem in comitum imperialium numerum adscripserunt. Cum in reliquo delectu fines ŠGermaniae non excessissent, indicaverunt enim sapientissimi viri Romanum imperium fidei Germanorum commissum multo plus virium ac roboris habiturum, si ditionem Sabaudiae aeterno federe sibi conciliarent, in qua veluti in arce munitissima perpetuae ac certissimae sunt excubiae Romani imperii patetque prospectus ad quattuor mundiq cardines, nempe Germaniam, Italiam, Galliam et Ligusticum mare, ut vobis improvisum undecumque nihil possit accidere aditumque haberetis per Sabaudiam, vestri iuris atque ordinis provinciam, facillimum ad omnes totius orbis regiones quam loci opportunitatem a Gallorum rege ereptam si facile quod contempti feretis. Videte, ne ablata ea provincia Romani imperii fortissimo propugnaculo sero fortasse et ne quicquam tanto malo postea remedium sitis tentaturi. Cogita etiam, invictissime caesar, te principum iuribus ab immortali deo custodem adhibitum esse, ne insolenti cuique domino pro sua libidine in aliena irrumpere impune liceat, alioquin quae lex, quis modus, quae ratio, quod officium inter principes constaret. Meminerit etiam maiestas tua Africanos, barbaros transmarinosque reges in solium a se restitutos, quid ergo cristiano principi, affini fidelissimoque vassallo praestare debeat ipsa, iudicet et statuat. Sed, ne plura dicam. maerore impedior. Hic iam annis gravem calamitosum senectutis incommodis affectum, sua ditione pulsum, subditorumr desiderio tabescentem, tot indignis malis afflictum, praeterea affinem sociumque vestrum praesentem cernitis. Eius fortunae misericordia vos commoveat, eums tanto beneficio vobis in perpetuum liberisque vestris obstringite. Perficite vestra ope atque opera ut suo caelo suisque penatibus suisque dilectissimis populis incolumist restituatur, quo tam egregii facti communem laudem habeatis cum serenissimo caesare, cuiusu aeterna iam laude florentemv virtutis gloriam deum optimum maximum supplex oro, ut felicioribus in dies successibus augeat et vestra omnium [instituta] fortunetw. Habita Ratisbonae anno salutis MDXXXXI.

    «Nr.298 Eingabe Hg. Karls III. von Savoyen an Karl V. und die Reichsstände – Regensburg, 1541 Juli 12 »

    A  Wien HHStA, MEA RTA 7 Konv. II, fol. 446r–459r (Kop.); AS fol. 446r: Warhaftiger underricht und schutzschrift gegen etlichen vermeinten, nichtigen, ungegrundten frantzosischen fundamenten, betreffend die ungeburlich entwertung, so dem durchleuchtigen, hochgebornen fursten und herren, H. Carln, Hg. zu Saphoy etc., etlicher furstenthumb, land und leut, unverschuldt und unbillicher Šweiß des nechstverschynnen 36. jars widerfaren, an die röm. ksl. und kgl. Mt., auch churfursten, fursten und gemeine des hl. röm. reichs stende gestellt etc.

    B  koll. München HStA, KBÄA 3153, fol. 204r–217v (Kop.); DV fol. 217v: Hg. von Saphoi anbringen an die churfursten und fursten der alten religion, beschehen den 12. Julii anno 41.

    C  koll. München HStA, Kasten blau. 271/1, fol. 126r–141r (Kop.).

    D  koll. Berlin GStAPK, I. HA Rep. 10 Nr. B 2 Fasz. F, fol. 40r–56r (Kop.); AS fol. 40r: Hg. von Sophoj sach.

    Nachdem bisanhere gnugsamlich und uberflussig nit allein derselben eurer ksl. Mt., Kff., Ff. und gemeinen stenden, sonder auch allen und jeden menigklich offenbar und gantz unverborgen, welchermassen die herschaft und oberkeyt des loblichen furstenthumbs Saphoy in und usserhalb des gebürgs allweg ye und ye von alter here one alle widerred, auch guter rueg und besitz erstlich bey den graven und nachgends den Hgg. von Saphoy als des hl. reichs fursten gewest und das sonderlich sein anfang von dem durchleuchtigen aHg. Beroldo–a, der ein enckel Ks. Otten und Hg. zu Sachsen zu zeiten keiserlicher regierung seins vetters Ottons des dritten, hergenumen, auch nachmals also auf ire nachkhumling als des hl. reichs getreuen lehensleut oder fursten und ewig vicarien oder stathalter biß auf gegenwurtigen H. Carll, Hg. zu Saphoi, erstreckt, also das dieselbigen neben andern cristlichen fursten irs herekomen, namen und stammesb, auch getreuer und altheregebrachter regierung gegen dem romischen reich allweg in hoher achtung und reputation gestanden, und aber, wiewol auch kundtbar, das der Kg. von Franckreich jetz gedachtem Hg. von Saphoy dem gebluet nach verwandt und schwestersun, des dann billich ein sonderlich hinnemung alles unfrids gewest sein sollt, jedoch unangesehen aller freundtschaft und sipschaft, uber das zuvoran etlich und furstlich buntnußen zwuschen inen aufgericht und beschlossen, hat gemelter Kg. von Franckreich gedachtem Hg. von Saphoj zu einem kunftigen krieg absagen, auch unnachparlicherweiß verschyner jarn unverschuldter ding und one ursach ubertziehen lassen, auch im mit grosser hörscraft das hertzogthumb Saphoj sampt der herschaft oder furstenthumb, gegen dem Welschland gelegen, gewaltigklich entzogen und ingenomen und von allen sein lehenguettern, so dann alle fursten des hauß Saphoy, seine voreltern und jetzund bemelter Hg. Carl in guter underthenigkeit des romischen reichs ingehapt, unbillicherweiß vertriben, zum höchsten verursacht, sollich sein beschwerlich obligen und gwaltig entsetzung eurer ksl. Mt., Kff. und Ff., auch andern des hl. reichs stenden, zugleich als das glid dem haupt und lehenman seim lehenherren, zu welchen dann gedachter hertzog nach Gott dem allmechtigen sein höchste und grösste zuflucht stellet, antzutzeigen, damit er von derselben eurer ksl. Mt., kfl. und fstl. Gn., Gn. und G. sampt seiner truebseligen handlung in disem faal Šgnedigklich bedacht, auch mit geburlichem beystand als ein furst des romischen reichs versehen.

    Aber damit gedachter Kg. von Franckreich uff sollich dem hertzogen zugefuegten und unbillichenc gwalt und iniuri nit fur argwonisch und verdechtlich gehalten, hat ime derselbig seiner geubten pratick ein verpluembten und verglasurten schein durch etlich epistel oder sendtbrief, so under einem frembden tittel französischer, auch lateinischer sprach offenlich in desselbigen Kg. von Franckreich namen ußgangen, geschöpft, als hette er nit unbillicherweiß gehandelt, ob er gleich auß konigklicher und muterlicher erbsgerechtigkeit ime zugehorig etwas und etlich landtschaften dem furstenthumb Saphoj entzogen und nachmals, dieweyl ime dieselbigen weder guetlich noch gerichtlicherweiß, auch nit anderst gedeyhen mogen, mit gwalt und der that eingetzogen, in welchen sändbrieffen obberurter dichterd sein meynung mit vyl andern ungewissen argumenten, doch mehr mit zierlichen, aufgemutzten irthungen und farben, so er dem kunig zum theil neben der warheit eingebilt, herfurgestrichen, derhalben nit allein furtreglich, sonder zum hochsten vonnötten, eurer ksl. Mt., auch Kff., Ff. und stenden, als zu welchen in disem vaal die gantz handlung sampt irer erkantnuß angehorig, alle guebte handlung, so sich ye zwuschen inen, den gedachten Kg. von Franckreich und Hg. von Saphoy, zugetragen, nach rechter warhafter ordnung furzebringen, auch darzuthun, damit nit solch sein guet und unwidersprechlich gerechtigkeit underm schein der erdichten warheit also unbillicherweiß vom widertheil undergetruckt werde, dann ye unfurträglich, ob gleich einer starcke gerechtigkeit und nit dabey gehandthapt sollt werden, dieweyl alle irsell (als dann der canone antzeigt), so mans nit widerspricht, durch stillschweigen approbiert, auch herwider die warheit, so dieselb nit verfochten, nidergetruckt und verdempft, welches dann darumben nit angetzogen oder von menigklich verstanden werden soll, als solte gedachter kunig hierinnen unbillicherweiß angetragen oder an seiner konigklichen wurde, eehr und hochheit verunglimpft oder angetast, sonder vylmehr, das sollich betruglich inbildung und falscher argkwon, so villeicht euer ksl. Mt., auch Kff., Ff. und gemeine stend auß vor angeregten und geschwinden episteln oder sändbrieffen geschöpft haben möchten, ußgelöst und abgewendt werden.

    Dann nachdem, wiewolf in denselben sendbrieffen erstlich angetzogen, das zu vilmaln von obgedachter frau Ludowica als Kg. von Franckreich mutter und gerurts Hg. von Saphoj schwester, deßgleichen vom kunig selbs legation und botschaften etlich gueter sambt anderm von wegen konigklich und muetterlicher ansprach an vorernenten Hg. von Saphoy zu erforderung abgefertigt, aber nie nichts erlangen, sonder dermassen abgewysen, das deshalben derselbig Škonig zu geubtem krieg bewegt worden etc., so [ist] doch unwidertreyblich war, das dieselb frau Ludowica nit allein von irem hern vattern, Hg. von Saphoy, gnugsamlich mit geburlichem heyratgut ußgesteurt, sie auch in allweg selbs fur unbillich geacht, etwas weithers nach irs hern vatters tod von irem lieben bruder als erstgebornen sun und successorn hertzogthumbs Saphoj, auch ander herlicheit zu begern und zu ersuchen, sonder auch, als derselb ir bruder selig mit tod abgangen, bey Hg. Carln, auch irem lieben bruder, dem ander geborn vetterlicher gepurt und succession nach, mitnichten in einicherley sachen oder anforderung beschwert noch erclagt, außgenomen allein eins vermeinten, noch usstendigen theils ires heyratsguts, so noch nit erlegt und entricht sein sollt worden, derhalben dann villeicht legationes etlich mal an gedachten Hg. von Saphoy gesandt worden sein möchten, denselbigen zu erlangen. Als aber sie nachmals durch etliche uffgerichte und glaubwurdige instrument volliger irs heyratguts betzalung erinnert, hat sie uber sollichs als ein hochweise und erliebende furstin ein stillschweigen genumen. Dartzu, damit aller endtrichtung desselben irs heyratguts ein volkomenliche und clerere gezeugnuß geoffenbart, hat sie zuguet gedachts fursten und seinen nachkomen zu vermeydung alles verrern kriegs und zancks neu und ander glaubwurdig instrument und tabell aufrichten, bestettigen und ußgeen lassen des 1515g. jars, alsdann dieselben underschydlichen ußweisen.

    Uber sollichs hat auch gemelter Kg. von Franckreich in leben solcher seiner frau mutter in einicherley weg mitnichten gegen gedachtem hertzogen oder sein guettern und landtschaften weder umb vyl noch wenig (so ime von eigner oder muetterlicher gerechtigkeit wegen zustendig) meldung oder anforderung gethan, sonder auch gantz stillgeschwigen, zudem, das gedachter kunig in seinem durchzug in Saphoj in etlich stetten und vyl schlössern mit treffenlicher, umbligender hörscraft sein leger gehapt, one zweifel, sover er stattlich besteen oder einich billich ansprach an gemelten Hg. von Saphoy oder desselbigen gueter gehapt, er hett dieselbigen datzumal eingetzogen und an sich gebracht etc. Als aber oftgedachte frau Ludowica hochloblicher gedechtnuß mit tod abgangen, auch gedachter Kg. von Franckreich sich mit gewaltiger munition, Mayland widerumb zu erobern, in die kriegsrüstung fertig gemacht, sich doch seins vorhabens von wegen keyserlicher confederation oder anstands nit mercken dorfen lassen, ist er durch geschwind räth und pratick etlicher seiner parthey, so doch diser zeit nit namen haben, ins hertzogthumb Saphoj und Peimont zwuschen leonischem Franckreich und Insubryen intzunemen und innzuhaben, bewegt in erachtung, so sich etwan ein bequemlicheit des glucks zutragen, damit dasjhenig, so dann maylendischer expedition wegen furgnommen, desto stattlicher voltzogen werden möcht.

    Aber sollichs alles zu beschönen, so hat er, der kunig, bald hernach des 36. jars im monat Februario gedachtem hertzogen nit allein durch ein legation Šantzeigen lassen, wie sein kriegsrüstung auf Italien verrucken, sonder auch durch brief, ein freyen zug sampt der profant, deßgleichen etlich veste heuser im furstenthumb, dahin er dann sein zuflucht wider die vheind gehaben, zu vergonnen, angehalten. Aber ehe und gedachtem kunig vom hertzogen ein antwurt erfolgen thet, hat genanter kunig von stund an ein andere botschaft, den Pugietumh, landtvogt zu Parys, gen Thurin zum hertzogen geschickt, der dann mit allen ehren empfangen und gehört worden, der mit vylerley argumenten und furschleg seiner werbung gar nach das gantz hertzogthumb Saphoj in namen des kunigs begert, welches dann ime durch den landtvogt zu Peimont anstatt gedachts hertzogen uff alle furgebrachte defension abgeschlagen, in bedenckung, nachdem der hertzog urbüttig, was durch freuntlich mittel und weg zwuschen ime und gemeltem kunig in solcher irer controversey nit verglichen, das dasselbig, wie sich dann gezimpt, fur die ksl. Mt. oder, ob es demselben kunig baß gefellig, nach inhalt und vermöge irer alten verbuntnuß und confederation uff ander unpartheysch comissionsperson gestelt und, was daselbst gehandelt, getreuwlichen voltzogen und gehalten wurde, des aber gedachter legat nit annemen wellen, sonder etwas zornig zu antwurt geben, das gedachter Kg. von Franckreich nit gesynnt noch willens sey, sich weder vor dem keyser oder auch andern arbitris oder entscheidsleuten intzelassen, sonder dasjhenig, so er vermeint ime zugehorig, mit eim gwalt und kriegsbehelf zu erobern. Doch als ime auf sein begern ofternents hertzogen aller handlung gerechtigkeit glaubwurdigen schein und brieflich urkhund furgelegt, auch befunden, das des kunigs begern und furnemen wenig statt, hat sich solcher legat selbs erbotten und zugesagt, sollichs dem kunig antzuzeigen.

    Aber sollichs unangesehen und jetz gedachte des kunigs legation noch nit uß der thurinischen gegendt verruckt, ist obgedachter Kg. von Franckreich nit allein in das gemelt hertzogthumb Saphoj gefallen und daselbst stett und landtschaft jemerlichen verhörn und vertzern lassen, sonder auch durch sein admiralden, der dann mit einem treffenlichen heerzug uber Alppen ingetzogen, dieselb alppianisch provintz mit hand und brand verderbt und gentzlich ußgereut, auch dermassen durch den ungestymen uberfal ein solchen schrecken ins volck und sonderlich die furstin von Saphoj und derselben kinder gebracht, das vilgerurter Hg. von Saphoy sampt denselbigen nit allein auß seiner gewonlichen und furstlichen behausung biß an die grenitz weychen muessen, sonder beynahen schier gar uß dem hertzogthumb vertriben worden, wo allein euer ksl. Mt. selbiger zeit ime nit so eylends gnedigst zu hilf ersprossen were, darab dann der Kg. von Franckreich sonder grossen verdruß empfangen, wiewol ime unverborgen, das die Hgg. von Saphoj je und alweg des hl. röm. reichs fursten und lehenleut gwesen und noch sind, auch von rechts wegen des reichs hilf und beystand als ander fursten gewertig sein mögen.

    ŠDarumben dann vilangetzeigter kunig nit fueg gehapt, sonder wider Gott, ehr und recht, auch gemeinen friden, darab dann die gantz natur ein entsetzen hat, oftertzelten fursten seins hertzogthumbs und landtschaft entsetzt, ingenomen und noch innenhat, uber das sich gedachter hertzog, dermassen oben gehört, usserhalb des kriegs aller billicheit und rechtens erbotten, daran er sich dann billich seinem gwaltigen und grossen titel nach als der cristlichst kunig ersettigen und nit also sein mutwilligen krieg aller erberkeit furgesetzt haben, angesehen, das keiner den andern ubertziehen, ob gleich redlich ursachen vorhanden, es were dann, das zuvor alle andere mittel und billicheit nit statthaben welten.

    Und das aber gedachter Kg. von Franckreich sich, vyl grosser und starcken action und anforderung auß konigklicher und mueterlicher gerechtigkeit, der man doch ime nit bestendig, hertzuzeziehen, understatt, als ob dieselb von vorgedachter furstin, frau Ludovica, seiner mutter, an ine gefallen, so mag doch sollichs alles nit statt oder fug haben, dieweil, als hievor angetzeigt, das dieselb Ludovica nit allein gnugsam und gentzlich ires heyratguts abgefertigt, sonder auch zuvoran im heyratsbeschluß sich aller irer vätterlichen und muetterlichen gueter und erbsgerechtigkeit furstlichem mannstamen und namen zuguet mit dem eyd, als dann hernach angetzeigt, verzigen, renunctiert und sich davon ußgeschlossen und weder zu irer frau muter noch her vatters und bruders seligen erbschaft nie komen oder zugelassen. Dann obgleich derselbig kunig in seinen vorangeregten und ußgangen sendbrieffen ein vermeint heyratsconvention, ime gerechtigkeit daruß zu schöpfen, furbringt, als sollte ein heyrat zwuschen H. Philipsen, Hg. Amedeys von Saphoj erstgebornen sun, und frau Margarethen, Hg. von Burbonsi dochter, beschehen, so ist doch offenbar, das derselbig Philips nie beheyrat gwesen, sonder die obbemelt Hgn. von Burbonj einem andern dises namen und einem sun Hg. Ludwigs von Saphoj, der dann der funft geborn, vermehelt, in welcher irer heyratsabred und beschluß mitnichten die oder ein solche condition, als dann die obberurten sendbrief furbilden, ingeleibt, als, so es sich begebe, das obvermelter Hg. Amedeys von Saphoj neben dem Hg. Philipsen gleich auch ander sun oder mannsstamenserben erobern und inne uberleben, das nichtsdestoweniger jetz gedachts Hg. Philipsen kinder, so er in demselben eelichen stand oder heyrat erzeugen, fur all ander anstatt sollichs ires vatters iren althern, Hg. Amedeen, gleicher erbsgerechtigkeit und prerogatif, als wenn gedachter ir vatter gelebt hett, ordine ipsius praerogativae servato succediern und seine gueter erben etc., mitnichten also, sonder wa man die heyratsbrief, so daruber aufgericht, darumben ansehen, wurt man befinden, das jetz ertzelter condition solchergestalt nit mit einem wort gedacht und, obgleich dieselbig also auch darinnen begriffen, so were es doch nie ad eventum conditionis komen.

    ŠSo ist dartzu auch die ander paction, solchermassen, dann des kunigs in welscher sprach außgangen epistel verkerterweiß vermelden, zwuschen gedachtem Hg. Philipsen und Margreth Hgn. von Borbonk nie angenomen, nemlich als solten ire kinder onunderschidlich iren vatter erster gepurt ordnung nach representiern, sonder in demselben in alweg allein der mannstamb und die sun bedacht, also das allein der erstgeborn auß inen fur all ander son billicher ordnung nach seinem vatter succedieren, sich solcher prerogatif zu erfreuen haben und nit der weiplich stamb, damit das das hertzogthumb Saphoj desto stattlicher bey altem herekomen, namen und stamen erhalten, auch verbleiben möchte, als dann dieselben pactionbrief an allen orten clerlich an tag geben, dann, sover solche der von Saphoj guetter und landtschaften uff die gedachte frau Ludovicam, nachmals den Kg. von Franckreich gedyhen sein sollten, hetten das hauß und furstenthumb Saphoj nit in seinem wesen verharren mögen, sonder in grosse schmelerung gestellt werden, welches dann allessampt jetz angeregter convention zuwider, auch mitnichten beschehen mugen, dieweil gedachter Hg. Philips nit macht und gwalt gehapt, einicherleyweiß von wegen der graffschaft Baugiatzl und furstenthumb Bress zu disponieren, sonder nun als ein lehenthumb fur sich und seine sun von obgerurtem Hg. Ludwig von Saphoj, seinem vatter, here laut der concession besessen und innegehapt, zudem, das auch in obangeregter und bestetter pactionhandlung versehen und furkomen, ne quidquam iuribus, honoribus praerogativis et superioritatibus Sabaudie ducis eiusque antecessorum vel successorum derogatum censeatur, welches allein darumb angetzogen, damit erster gepurt und mansstamens gerechtigkeit furan und allweg bey den nachkomen im hertzogthumb Saphoj erhalten und guebt [sic!] solte werden.

    Als dann auch sollichs allessampt jetz erzeltermassen von wort zu wort auch im anfang und die graffschaft Saphoj sampt beiden furstenhtumben Schableys und Augst, auch ander grafschaften, land und herschaften zum hertzogthumb gemacht durch Ks. Sigmunden hochloblicher gedechtnuß und nit Ks. Heinrichen (wie abermals unbestendigerweiß in berurten sendbrieffen furgeben) mit keyserlichen und sonderlich hohen freiheiten versehen, auch nachvolgends uß bäpstlicher und keyserlicher macht bestät und bisanhere in stetem und unzerrüttlichem gebrauch erhalten, dannen here mitnichten solcher verstand vom gegentheil uff den frauwenstam oder die, so von denselbigen herekomen, mag oder solle getzogen werden, sonder bey seiner rechten, naturlichen meynung und inhalt pleiben möge, daruß dann gnugsam und leichtlich zu versten, das gedachter Kg. von Franckreich wenig behelfs mit solcher seiner vermeinten und mueterlichen gerechtigkeit an gemeltem hertzogthumb Saphoj erlangen werde, dieweil auch dasselbig mit allen seinen zugethanen herschaften ein keyserlich Šlehen, das dann kein weybsstamme inhalt lehensrecht und gewonheit nit empfähig etc.

    Und nachdem aber jetz gedachter Kg. von Franckreich mit hievor furgebrachter pratick seins uberziehens bey menigklich ein kleinen glimpf befunden, damit er seiner handlung ein bessere gestalt gebe, hat er sich bereden, auch in obangetzeigten sendbrieffen außgeen lassen, als ob etliche testament von Kg. auß Sicilien und den Gff. der Provintz ime zugut uffgericht und vorhanden, dardurch im das furstenthumb Piemont und statt, auch graffschaft Nyß zustendig, dem dann mitnichten also, auch nit erhalten werden mage, angesehen, das noch nie nichts glaubwurdigs solchergestalt furkomen oder an den tag gebracht, des doch gedachter Hg. von Saphoj wol leyden, auch zu seinem vorhaben und sachen seer wol dienstlich gwesen, dann und wiewol gleich gedachte graffschaft, so dann von denselben Kgg. uß Sicilien und Gff. der Provintz, hie diser zeit dem gwalt und regierung des Kg. von Franckreich underworfen, so ist doch die gedachte statt und herlicheit Nyß sampt umbligenden Terra nova, Villafranca, Herckelsportt und andern seinen zugehorungen lange zeit und vyl jar darvor den Gff. von Saphoj mit gutem, aufrichtigen (doch ungwinreichen titel) gutwillig verlassen und ubergeben, nachmals von inen auch inhalt etlicher urkhund bestettigt und von dem hl. röm. reich auf alle nachkomenschaft investiert und ingesetzt, dartzu auch sich derselben nit allein im leben, wissen und willen der Kg. uß Sicilien lange zeit gebraucht, sonder auch nach irem ableiben uber menschengedechtnuß on menigklich, auch der Kg. von Franckreich einred biß auf jetz regierenden Hg. Carl von Saphoj ingehapt und ruwigklich besessen, also das, wiewol derhalben zwuschen beyden Kgg. Franckreich und Sicilien grosser gespänn und handlung entstanden und guebt [sic!] worden, das selbiger zeit gedachtem Hg. von Saphoy seins altheregebracht und unwidersprechlichen tittels gar kein intrag beschehen oder etwas daran widersprochen, sonder bey aller seiner gerechtigkeit verpliben, derwegen sich gedachter Kg. von Franckreich solcher vorernenten disposition und testament so vil desto weniger zu erfreuen, dieweyl abermals offenbar, das dieselb herlicheit oder graffschaft Provintz des romischen reichs lehenschaft, auch demselbigen derhalben gepurlich treuw und dienstbarkeyt leisten muessen, wie dann des nochmals gnugsam antzeigen von dem Kg. von Sicilien vorhanden.

    Deßgleichen, so ist das furstenthumb Piemont lange zeit nach absterben der Gff. von Provintz und Kg. uß Sicilien durch Ks. Sigmunden zu zeiten Hg. Ludwigs, des jetz regierenden Hg. Carls von Saphoj anherren, aufgericht, auch gedacht etlich einzechtig stett und schlösser, so dann jetzund under des kunigs gwalt und lehen in berurtem furstenthumb Piemont innengehapt, dahere mitnichten volgen mag oder kan, wie dann in den sendbrieffen etlicherweiß furgegeben, das das furstenthumb Piemont under den guettern der Gff. von Provintz getzelt, noch vyl weniger bey denselbigen in besitz gewesen sein sollt, in ansehung, wie oben ermelt, nam und stam zuvor abgestorben. Dann ob sie sich gleich des tittels angenumen und sich Gff. von Piemont geschriben oder Švon andern darfur gehalten, so mag doch solchs dem F. von Saphoj an seiner gerechtigkeit nit nachteilig sein, dieweil jetzund der prauch, das sich oft einer eins grossen und frembden tittels anmasst, des er wenig oder gar nichts genüest, und sich ubel reimpt, wa im einer mit dem wenigern wider das merer ein bessere gerechtigkeit erkriegen. Doch will sich der furst hierinnen in disem vaal seiner alten und rechtmessigen praescription und oberkeit mitnichten begeben haben.

    Sollichs allessampt vestigklich zu besteten, hat auch Ludwig der zwölft, Kg. in Franckreich, sich aller und jeder seiner gerechtigkeit, so er zu jetz ertzelten stucken und hertzogthumb Saphoj gehapt oder gehaben möcht, vilgedachtem F. von Saphoj ubergeben und abgetretten, dartzu mit sonderlichen befreyhungen wol versehen, dardurch dann der jetz regierend Kg. von Franckreich bewegt, das auch derselbig gedachten Hg. Carlen nit allein mit gleichmessiger, sonder auch mit noch merer und bessern befreyhung lut habender und glaubwurdiger instrumenten begabt, welcher transsumpt hie zu end diser schriften angehengt.

    Das aber verner in denselbigen des kunigs episteln angetzogen, als solten die Hgg. von Saphoj etlich schlösser und dörfer der marggraffschaft Salutz, so dann dem delphin zugehorig sein sollten, mit gwalt entzogen, kan gedachter hertzog sollichs nit vyl achten, angesehen er gewiß, das solchs mitnichten vom gegentheil bewert oder beypracht werden mag, aber sich wol in disem fal mit uffrichtigem tittel und starcker possession weist zu erretten. Dann obgleich sich gedachter kunig von wegen derselben schlösser und dörfer, die dann eins kleinen schatz wert, zu dem höchsten erclagen thuet, muß doch dieselbig clag fur ein uberigs und leers wolfgeschrey gehalten werden, dieweyl am tag, das er dieselbig marggrafschaft oder oberkeit dem Hg. von Saphoj gentzlich abgetrungen, auch noch heutigs tags mit gwalt innenhelt, welches alles abermals niendert anderst here entsprossen dann durch die geschwinden practick der Frantzosen, als ir kunig Mgf. Ludwig von Salutz wider sein lehenshern, Hg. Carlen den ersten von Saphoj, (von wegen das er demselbigen nit gepurlich lehensgehorsame leysten) beistand gethan und sich als ein nachkumling des viänischen delphins wider gedachten Hg. von Saphoj in die oberkeit Salutz eingetrungen und den abgefallen Mgf. Ludwigen, auch sein nachkomen fur sein eigen lehenleut gehalten, dardurch nit allein gemelter Hg. von Saphoj seiner althergebrachten possession beraubt, sonder auch das hl. röm. reich seiner gerechtigkeit entsetzt worden. Aber ob sich gleich sollichs, wie jetz angetzogen, zugetragen, das gedachter marggrave den Kg. von Franckreich fur sein rechten hern erkennt und ime als ein lehenman getreuwe gehorsam ertzeigt, so verhofft doch derselb Hg. von Saphoj, sollichs werde ime keinen schaden oder nachtheil bringen, angesehen, das er die elter gerechtigkeit an Salutz je und ye gehapt, auch das delphinat zugleich der marggrafschaft Salutz des hl. röm. reichs lehenschaft, beyde one bewilligung und zugeben eurer ksl. Mt. als obersten herschaft inhalt der lehenrechten und gewonheiten mitnichten alieniert oder verandert werden mag.

    ŠUnd wiewol auch verrer uber sollichs gemelte sendbrief alle herlich- und oberkeit gebennrischerm grafschaft dem Hg. von Saphoj abgesprochen und dem kunig zugeschriben haben, als sollte dieselb graffschaft vor zeiten durch Gf. Wilhelmen von Gebenna dem viänischen delphin, cui rex ipse successit, schencksweis ubergeben sein, so mag doch sollichs abermals nit bestand haben, dieweyl offenbar und gnugsam beweislich, das zuvoran lengst vor vyl jarn solch dominium oder oberkeit an die Gff. von Saphoj als des hl. reichs vicarien komen, auch nit allein Gf. Heinrich des eltern, Gf. Wilhelmen von Gebennen sun, sampt iren nachkomen gedachte die von Saphoj fur ire rechten hern angenomen und mit geburlicher fidelitet erkennt, sonder auch volgends gentzlich vergunstigt, damit dieselb graffschaft mangels halb succedierender lini verstorbner graven an die von Saphoj komen und gefallen, wie dann alle keiserliche investitur und notwendig confirmationes, daruber aufgericht, sampt dem, das gedachte Ff. von Saphoj in langwiriger posseß gwesen, clerlichen ußwyst.

    Schließlich und als auch vilgerurter Gf. von Saphoj die herschaft Hauciginatz permutationis tituli oder wechselweiß vor zeiten von viänischen delphin an sich gebracht, doch mit der condition, das jetz gemeltem delphin das dominium oder herlicheit solcher grafschaft verbliben, ist abermals gedachter Kg. von Franckreich zugefaren, angetzeigt, wie dieselbig ime oder seinem erstgebornen sun, dem delphin, von rechts wegen zugehorig, welche dann durch cession oder abtrettung selbigen Kg. von Franckreich, auch nachmals seinen erstgebornen sun, aber nit umbsonst, sonder mit erlegung einer mercklichen summa gelts von Gf. Ludwigen zu Saphoj zuwegen gebracht und erlöst hat muessen werden, alsdann auch zuvoran durch ein gemein befreyhung und quietantien von Kg. Ludwig dem zwölften obangetzeigt bestettigt, das also alle gerechtigkeit, obgleich dieselben Kgg. von Franckreich, an jetz gemelt oberkeiten etwas ze haben, vermeinten, dermassen hinweggenomen und ußgelöscht, das auch zu ewigen zeiten sollich ir nachkömling zum regreß mitnichten komen mögen, uber das, das auch oft und jetz ertzelter Hg. von Saphoj in solchem val sein und seiner vorfordern althergeprachten possession, gewer und besitzung, so sich dann weyt uber aller menschen gedechtnuß erstrecken, beweisen.

    Und nachdem jetz also aber alle puncten verlaufner handlung zwuschen gedachten Kg. von Franckreich und Hg. von Saphoj uff das grundtlichst furgehalten und ertzelt, so mogen demnach euer ksl. Mt., kfl. und fstl. Gn. und G. nunmals vol und clerlichen abnemen, auch mit henden greiffen, mit was arglistigkeit, geschwinden und erdichten practicken vilermelter Hg. von Saphoj sein, auch eurer ksl. Mt., kfl. und fstl. Gn. und G. vatterland abgetrungen, auch, wie unbillich er von demselbigen vertriben worden, dann wiewol sich gemelter hertzog zum höchsten bemuhet, auch allen muglichen vleyß, weg und mittel furgewendt, damit sollich verderblich vorhaben des frantzosischen kriegs Šabgewendt, auch gemelter Kg. von Franckreich zu widerstellung ingenomner landtschaften geraitzt und bewegt, angesehen, das solcher furst euer ksl. Mt., auch chur- und fursten sampt den andern stenden verschont und nit gern zuvyl hilf und beystand halber bemuhet, so hat doch solcher sein ungesparter vleiß bey gedachtem kunig als der eins verstockten und herten hertzen kein ansehen wellen haben, sonder uff ein zeit entgegen antzeigen lassen und zugesagt, er welle ime fur sollich sein vatterland Saphoj ein ander und weit besser und treffenlichers furstenthumb ingeben, das er aber abgeschlagen, auch nie willens, sich in solcher oder einicherley anderer gestalt vom hl. röm. reich abwendig gemacht zu werden, sunder furthan wie bishere vestigklichen dabey ze pleiben, aber on allen zweiffel solchs allein der ursachen gethan, das sollich furstenthumb Saphoj ime zu beschirmung des kunigreichs, auch anderer seiner sachen und gelegenheit wider Welsch- oder Meylannd zu verrichten gelegen, dadurch dann nit allein gantz Italien, sonder auch all umbligend nationen mit der zeit in schwere geferlicheit komen und gedeihen möchten.

    Und dieweil aber derselbig konig obangetzeigter und geubter handlung nit fueg, auch weder in götlicher schrift, auch weltlichen rechten zugelassen, sonder zum höchsten verbotten und wider sein selbs eigen beruempten tittel, das niemands seins nechsten habe noch guetter begeren, vyl weniger dieselbigen mit gwalt an sich zu reissen, so ist hierumben an euer ksl. Mt., churfursten und fursten, auch alle andere stend des hl. reichs nit allein hochermelts Hg. von Saphoj, sonder aller deren miteinander, so dem röm. reich je wol gewellt, underthenig und hochvleissig bitt und begern, die wellen doch angesehen die unvermeydlich notturft und groß unbillicheit furderlichen zun sachen greiffen, mittel und weg furnemen und embsigklich dartzu thun, damit derselbig und vilgedachter Hg. von Saphoj, so sich dann in allweg je und je gegen dem hl. röm. reich neben andern fursten underthenigst und gutwilligst ertzeigt, auch desselben wolfart zum hochsten befurdert, welcher dann unverschulter sachen wider Gott, eehr und recht, auch alle billicheit auß seinem vatter- und erblanden von gedachtem Kg. von Franckreich ins ellend verstossen, ingesetzt und widerumb erholt, auf das das sollich furnem, nutzbar und wol erschießlich furstenthumb Saphoj sampt seiner zugehorung, so je und alweg bey dem hl. röm. reich gewest, demselbigen nit entzogen oder davon abgesundert, inne von wegen der durchleuchtigen und treffenlichen bluetverwandtnus, frund- und öhamschaft, damit er euch zugethan, aufnemet, dermassen uber inne, seine kinder, auch ander betruebnuß und ellend, damit er jetzt umbgeben, erbarmet, das er nit allein solch seins unfal und schaden erfreut, sonder auch durch euer ksl. Mt., kfl. und fstl. Gn. und G. hilf und beystand widerumb in obgedacht sein vatterland und des hl. röm. reichs hertzogthumb Saphoj zu guter restitution komen, zugelassen und ingesetzt werde, als er zum vorderlichsten von Gott dem allmechtigen, nachmals euer ksl. Mt., kfl. und fstl. Gn. und G. zu beschehen Šgentzlich verhoffen, auch gehorsamer geburlicheit seinem vermögen nach zu beschulden geneigt etc. [...]1.

    [Beilagen:] Wien HHStA; MEA RTA 7 Konv. II fol. 428r–429v, fol. 438r–440v, fol. 442r–444v und fol. 470r–472v: 9 Kopien von Urkunden zur Stützung der obigen erbrechtlichen Argumentation.

    «Nr.299 Bericht Hg. Karls III. von Savoyen an Kaiser und Reichsstände über sein Verhältnis zum Reich und zu Frankreich – Regensburg, [1541 Juli 12] »

    Nürnberg StA, Ansbacher RTA 19, fol. 122r–124v (Kop.); AS v. a. Hd. fol. 120r: Handlung und anbringen des Hg. von Sophoyen, an die röm. ksl. Mt. und die gemayne stende des reychs bescheen wider den Kg. von Franckreych zu Regenspurg anno 1541 umb Margarethe [1541 Juli 12].

    Bericht und anzeigung, in waß gstalt der durchleuchtig, hochgeborn fürst und herr, H. Carl Hg. von Saphoy, sich von der zeit her seiner anfenglichen regierung in allweg gegen dem röm. reich gehalten, wie ainem rechten waren fürsten und getreuen lehensverwanten desselbigen gebürt und zusteet.

    Erstlich ist offenbar, daß der F. von Saphoy, sobald er sein hertzogthumb angeträtten, als deß hl. röm. reichs fürst und lehensverwanter seine verordneten anweldt zu dem großmechtigen Ks. Maximilian hochloblicher gedechtnuß gesandt, daß sy sich in seinem namen mit schuldiger eydspflicht nach gewonhait seiner altfordern erzaigen, wie dann beschechen und ime derohalben daß lechen von gemeltem Ks. Maximilian verlichen mit bestettigter übergebung deß Šhertzogthumbs Saphoy sambt anderen herligkaitten und landtschaften, darzu gehörig.

    Nachdem, dieweyl gedachter fürst mit verwilligung deß baps [sic!] zwen treffenlichen seiner flecken, namblich Schamberay undt Burgenpreß, zu bistumben und haubtstetten erhebt, hat sich der Kg. auß Franckreich under ainem schein, als ob ime die sach zuwider, aines unwillens angenommen (doch ainer anderen maynung) und durch sein gesandten begert, sölche gentzlich aufzuheben, unangesechen, daß dits mit zugebung und radt der durchleuchtigen frouen Ludowica, deß F. von Saphoy schwester und gedachts künigs mutter, aufgericht und erlangt worden, auf wölches der künig bald darnach mit gesandtem absagbrief durch seinen herolden dem hertzogen den krieg verkhundt und angesagt hat und nachmaln deß F. von Saphoy potschaften, so er zu ime, solchen unwillen abzustellen, geschickt, mit feindtsmessigen antwurten begegnet und darnach ain lange zeit mit mancherlay drutz und aufsetzen den fürsten gereitzt und gepeinigt, darumb dann der fürst verursacht, weitter potschaft verordnen zu dem gemelten Ks. Maximilian und durch den Frh. von Aulenon, seinen landvogt in Piemont, den kayser um radt und beystandt underthäniglich ersuechen und anrueffen lassen, welcher khainen anderen bescheidt erlangt, allein der fürst muesse auf ditzmal fleiß ankeren, wie er der sach selbs radt finde, hat auch nichtz weitters mögen erhalten.

    Demnach aber, dieweyl der frantzösische kunig vilvaltiglich und on underlaß mit mancherlay schweren beleydungen den fürsten geplagt, ist ime vonnötten geweßt, weitter anzusuechen, darumb er sein potschaft widerumb zu dem kayser und deß reichs fürsten abgefertigt und inen verkhunden lassen, wo ime nit mit zimblicher hilf begegnet werde, der macht deß künigs zu schwach sein, ist aber gleich wie vorhin aufgezogen worden und derohalben genötigt, die sach auf daß best, so er vermögt, doch mit sonderem schaden vertädigen, damit nit grösserer unrodt und gefärlickait zu nachteil ime und dem hl. reich darauß erwiechse und erfolgte. Auf welches sich nachmaln ain neue, treffenliche handlung begeben mit falschem betrug, von dem secretari Defur angericht, darumb dann vonnötten, zu dem kayser weittere potschaft verordnen, die sach zu entdecken und um radt und hilf auf ain neus anzusuchen, den Schweitzern, so do sich mit ainer macht gegen dem fürsten erhebt, widerstandt zu thuen, aber nichtz geschaft und derhalben sich mit den Schweitzern vertragen und gegen inen, aine mechtige summ gelts zu geben, verwilligen muessen, welchs er zuem thail datzumal inen zugestelt und daß überige in järliche bezalung außgethailt, besorgendt den aufsatz deß kunigs, daß er sich nit etwan sambt den Schweitzern wider in außziehen und überfallen wurde.

    Da nun derselb Ks. Maximilian hochloblicher gedechtnus mit todt abgangen und jetzige ksl. Mt. zu aim kayser erwölt, dieweil ir Mt. datzmal in Hispanien hauset und darumb gedachtem Hg. von Saphoy nit khumbelich zu yer Mt. personlich zu raisen, hat er erstlich den Frh. von Aulenon, yer Mt. glückh zu winschen, dahin gesandt und nachmaln seinen, deß fürsten, bruder, den Šhochgebornen H. Philips Gf. zu Genff, verordnet, an seiner statt bey der krönung zu Ach zu erscheinen und sich darnach zu Wormbs in nammen seins bruders, deß regierenden F. von Saphoy, mit eydspflichten gegen yer Mt. verbunden, welches dann den fürsten des reichs wol wissen ist. Nach welchem der fürst nit lang personlich die ksl. Mt. zu Bononien gesuecht und dasselbst aigner person die lechen empfangen und yer Mt. schuldige pflicht und treu geschworn. Ferrer da nun yer Mt. auß Italien in teutsche nation verruckt, ainen reichstag in der statt Augspurg zu halten, hat der fürst sein potschaft fürderlich zu derselben ksl. Mt. gefertigt und durch den H. von Bellegardt anzeigen lassen die ursachen, so den fürsten verhindert, den reichstag personlich zu besuechen, mit andern nebenbevelchen, so yer Mt. schriftlichen fürgebracht, darauf ksl. Mt. bescheidt und antwurt gnuegsamblich beschechen und villeicht nach bey den amptleuten derselbigen zeit verhanden.

    Daß aber fürgewendt wirdt, der Hg. von Saphoy habe etwan underlassen, zu erstatten etlich auflegungen ksl. Mt. und der camer deß reichs, will er auf ditsmal also von im weisen und leinen, dann warhaftiglichen bewisen werden mag, daß er vil summen gelts, an in gefordert, erlegt und bezalt habe. So hat er auch seine gesandten zu ksl. Mt. und deß reichs camer geschickt, sich der unleidenlichen, anligenden beschwerdnussen, mit wölchen er zu derselben zeit beladen, erclagt und sye gebetten, wöllen inn auf ditsmal nit weitter beschweren, sonder gutliche mittel mit im treffen, auch in ansechung, daß der gaistlichen prelaten, so do schuldig, für yere guetter, die sy von dem reich besitzen, dem Hg. von Saphoy als ainem vicari oder statthalter deß reichs von seiner gebürenden jarschuld tailhaftig sein, gar mit khainem wort in der manung deß reichs camer, an inn gestelt, meldung beschechen, sonder denselbigen prelaten gleichwol in sonderhait zalung verkhunden lassen zuwider der form und außweysung aller insatzungen und investituren sein und seiner altforderen, auch dem vicariat oder stathalterampt, ewiglich von den römischen kaysern vergöndt und bestettigt. Mocht den fürsten zu solchem seinem begeren nit ain kleins verursacht haben die vor abgeschlagne hilf, darumb er die keyserliche reichscamer trungenlich angesuecht und angerueft, vermeinendt, ime billich die mitzuthailen als ainem glid und getreuen mitfürsten deß reichs.

    Zue dem allem gibt der fürst auch meniglichem zu bedenckhen und zu ermessen den schweren aufsatz und embsig nachstellen, mit welchen der kunig und, so durch inn aufgewisen, inen ununderläßlich geenstiget haben, damit sy yeres unbillichen fürnemmens undt begerends gewert möchten werden, dargegen er sich handthaftiglich gewert und seinen stadt, in aller underthänigkait dem hl. reich underworfen, mit vil mue und arbait, sorgen und schaden erhalten so lang, bitz er zuletst mit ainem sollichen starcken überzug von dem Frantzosen und seinen pundtsgenossen überfallen, daß er zu schwach nit lenger widerstandt thuen und von dem mehren thail seiner erbfürstenthumben, landt und leuten jämerlich verstossen und vertriben worden. Darumben jetz der hertzog widerumb zu der ksl. Mt. und deß hl. röm. reichs fürsten zuflucht Šsuecht und sich erbeut, zu thuen und zu lifferen, waß sich erfinden, daß er oder die verwandten seins vicariats schuldig. Dann so die oberzelten puncten alle treulich betrachtet und ermessen werden, wirdt er mit fuegen nit von der camer des reichs geschuldiget werden, das er sich mit derselben nit gepürlich gehalten, dieweyl er zu kheiner zeit anders besunnen, dann in aller underthanigkait dem hl. röm. reich gehorsamb zu sein und dieselbig mit der thadt, wie augenscheinlich erzeigt, auch nit anders bewerdt noch erwisen mag werden auß seinen antwurten, auf anforderung deß camergerichtz beschehen, sondern sich alzeit beflissen, seine fürstenthumben von den feinden deß reichs erretten und in khainerley weg von dem reich gesündert werden, aber doch bitzhär verzogen, der ksl. Mt. und reichsfürsten sein erbermliche, ununderläßliche engstigung, die er hierumb erleiden muessen, und sich in allweg zu inen halten und yerem gutten beduncken nachkhommen. Langt hierumb an röm. ksl. Mt. und deß hl. reichs fürsten sein trungenlich bitt und begeren, dise obgemelte puncten gnediglich zu bedencken und ime nach ußweisung der billickeit handtreichung und beystandt lassen begegnen, als er sich dann genzlich versicht und, nit abgeschlagen werden, verhofft.

    «Nr.300 Eingabe Hg. Karls III. von Savoyen an den Kaiser – Regensburg, [1541 Juli 14] »

    Wien HHStA, MEA RTA 7 Konv. II, fol. 476r (Kop.).

    Quamvis oratio nudius tercius in conspectu maiestatis vestrae sacrique Romani imperii principum et ordinum habita ceteraque scripto proposita et recitata parte illustrissimi domini Caroli Sabaudiae ducis, eiusdem Romani imperii principis, eo solum tenderent atque ob id tantum emissa censeantur, ut rationes argumentaque nonnulla refellerent ac vana esse ostenderent, quibus Galliae rex, postquam ducem ipsum tota ferme ditione sua decussit violenterque privavit, per epistolas aliquot eius nomine conscriptas ac in Germaniam potissimum evulgatas conatus est id iuste fecisse demonstrare maiestatisque vestrae ac imperialium principum de optimo ipsius ducis iure sententiam pervertere, atque ut omnem sinistram inde forsitan animis eorum conceptam opinionem diluerent, non autem, ut litem ullam ordiretur adversus regem, nichilominus eius regis legatus (ut fertur) proposita scriptaque huiusmodi sibi edi assiduis precibus instat, ut subinde replicatione uti valeat, quod non nisi rem longius protrahendi causa fieri non modo verisimile, sed et certissimum esse potest rege interea ducis bonis ac ditionibus occupatis perfruente. Quamobrem dux ipse tamdiu iam oppressus humiliter supplicit, ut maiestas vestra rebus suis ita prospicere dignetur, ne in latiora seu ulteriora tempora differantur neve dux idem facultatibus exutus sub huiusmodi perfugiis amplius calamitosus pendeat, ut iuri convenit et aequitati maxime, cum immineat proximus vestrae maiestatis recessus, quam deus optimus maximus faustam felicemque servet.

    «Nr. Š301 Eingabe Hg. Karls III. von Savoyen an die Kurfürsten – Regensburg, 1541 Juli 23 »

    A  Wien HHStA, MEA RTA 7 Konv. II, fol. 430r (Kop.).

    B  koll. Berlin GStAPK, I. HA Rep. 10 Nr. B 2 Fasz. F, fol. 70r–70v (Kop.); AV v. a. Hd. fol. 70r: 23. Julij.

    C  koll. Konstanz StadtA, G 19 (Reformationsakten), fol. 456r–456v (Kop.).

    D  koll. Hannover NLA, Celle 1 Nr. 20 IV, fol. 736r–736v (Kop.); DV v. a. Hd. fol. 736v: Dux Sabaudiae ad imperii status pro restitucione contra Gallorum regis orationem per legatos 22. Iulij habitam.

    Heri, reverendissimi et illustrissimi sacri Romani imperii principes electores, audiverunt celsitudines vestrae, quam intemperata et contumeliosa oratione Galliae regis oratores illustrissimum Sabaudie ducem sint prosequuti1, audiverunt in hoc suo tocius orbis terrarum summo et amplissimo senatu quam impuras voces nulla vestrarum aurium reverentia cohibiti emiserint, praeterea quot Bartolos, Baldos et Jasones vobis quasi jurium ignaris effuderint, ut fucata atque inani verborum congerie iniustissimum atrocissimumque Galliae regis factum quasi velo praetenderenta. Cum tamen vestra incomparabilis virtus, summa sapientia, singularis fides et bonitas Sabaudiae duci plane perspecta sit et cognita, minime veretur, ne propterea apud celsitudines vestras alia existimatione in posterum futurus sit, quam antea fuit atque esse debet, nec convitiis regiorum oratorum respondendum esse judicat. Tantum reverendissimas et illustrissimas dominationes vestras humilime orat et obsecrat, ut suae causae bonitatem aequissimi atque optimi judices cognoscere seque principem et sanguinis affinitate et ordinis societate vobis conjunctum, aliena vi atque injuria oppressum ope, favore et justicia vestra juvare tuerique velitis atque id praestare dignemini ante caesareae maiestatis discessum, cuius diem iam prope instare scitis, quod si celsitudinibus vestris esset collibitum cras Galliae regis oratores accersere et admonere ut, quae habere se dicunt instrumenta et tabulas secum, afferent, ipse quoque Sabaudiae dux sua proferret atque ita veritatis lux cum mendatiis tenebris discuteretur2.

    ŠHoc supplex a celsitudinibus vestris petit idem Sabaudiae dux, qui tanti beneficii maximam gratiam sempiterna memoria retinebit et, si vestris omnium aut singulorum placitis obsequi vel commodis servire unquam poterit, cumulatissime relaturum se pollicetur3.

    «Nr.302 Die Reichsstände an Kg. Franz I. von Frankreich – Regensburg, o. Datum »

    Wien HHStA, RK RTA 7, unfol. (Konz.); DV: Ad regem Frantiae [sic!], Ratisbonae anno 41.

    Hg. Karl von Savoyen hat dem Kaiser und den Reichsständen auf gegenwärtigem Reichstag mündlich und schriftlich berichtet, dass die Berner und andere Schweizer Gebietsteile Savoyens eingenommen hätten und der französische König zwar durch seine Gesandten um Erlaubnis für den Durchzug seiner Truppen nach Italien gebeten habe, dass aber kurz danach die Truppen des Königs in Savoyen eingefallen seien, das Land geplündert und verwüstet hätten und der König Hg. Karl aus seinem Fürstentum vertrieben habe. Hg. Karl hat Kaiser und Stände gebeten, sich für seine Restitution einzusetzen. Die Gesandten des französischen Königs, denen Kopien der herzoglichen Eingaben zugestellt wurden, wurden auf Befehl des Kaisers aufgefordert, ihre mündliche Gegendarstellung bis zu einem bestimmten Termin schriftlich in der Reichskanzlei einzureichen, was aber nicht geschehen ist. Da der Herzog drängte, wollten sie nicht unterlassen, den König schriftlich zu bitten, das mit Waffengewalt okkupierte savoyische Territorium zu restituieren und seine Differenzen mit dem Herzog friedlich und auf rechtlichem Wege beizulegen. Dies wäre verdienstvoll und des Titels ‚christianissimus‘ würdig. Wollen dies zusammen mit dem Herzog gegenüber dem König durch willfährige Dienste verdienen. Wünschen nachdrücklich die Restitution des Herzogs, da er als Reichsfürst seine Herrschaft vom Reich zu Lehen trägt und seine widerrechtliche Vertreibung das Reich schmälert.

    Faksimiles der Druckfassung der Edition.

    ser/rta1541/chVIII7/pages

    Anmerkungen

    1
     Zur Datierung vgl. das Würzburger Protokoll zum Regensburger Reichstag ad 1541 Juli 12 [Nr. 69] und den Bericht der herzoglich-sächsischen Reichstagsgesandten über den Verlauf verschiedener Verhandlungen auf dem Reichstag zu Regensburg, [Regensburg, 1541 August 1] [Nr. 75].
    1
     Die Reichsstände beschränkten sich schließlich darauf, sich im Interesse Hg. Karls von Savoyen Ende Juli 1541 schriftlich an den Kg. von Frankreich zu wenden, vgl. Nr. 302und das Würzburger Protokoll zum Regensburger Reichstag, ad 31. Juli 1541 [Nr. 69]. Vgl. auch den Bericht über die Werbung der Räte des Hg. von Savoyen bei den kursächsischen Gesandten am 29. März 1541, Regensburg, 1541 März 29, Weimar HStA, EGA, Reg. E 136, fol. 181r (Kop.): Dinstags nach Letare [1541 März 29]seindt zwene des Hg. zue Sophoi rethe bey meynem gnedigen hern, dem von Anhalt und den rethen, gewesen und sie von wegen des Hg. zue Sophoj angesprochen und angezeigt: Erstlich ein entschuldigung furgewanth, daß sein fstl. Gn. nicht selbst meynen gnedigen hern von Anhalt besuchte, dann sein fstl. Gn. weren etwas mit schwacheit beladen, also daß sie nicht wol zu fueß weren. Zum andern ein freuntlich erbiethen gethan gegen dem Kf. zue Sachssenn etc., unserm genedigsten hern, sampt einer gluckwunschung, deßgleichen auch gegen dem von Anhalt. Und ferner angetzeigt, dieweil sein fstl. Gn., etzliche seine noturft an Kff., Ff. und stende des reichs alß ein glidt desselbigen zu gelangen lassen, bedacht, meyn gnediger H. von Anhalt und die rethe wölten solche sachen zum besten fordern helfen, mit erbiethung, solchs zu verdienen und zu beschulden etc. Dorauf ist ihnen ein dancksagung gescheen und angetzeigt, do ichtes hochgemelts hertzogen wegen an die stende des reichs gelangen und man der sachen bericht vermercken wurde, wölten sich sein fstl. Gn. und die rethe aller gebur unverweißlich zu halten wissen.
    1
     Der Redner war wohl der Advokat Raymond Pélisson, der sich zur Verteidigung des Anspruchs des französischen König auf Savoyen als Reichslehen in Regensburg aufhielt, vgl. Jean Calvin an Guillaume Farel, Regensburg, 1541 März 29, Herminjard, Correspondance, Bd. 7, Nr. 957, S. 55–64, hier S. 58. Schon im Mai 1541 war ein französischer Gesandter bei Pfgf. Ottheinrich von Pfalz-Neuburg vorstellig geworden mit der Bitte, auf die Klagen Hg. Karls von Savoyen nicht einzugehen, ohne den französischen König zu Gehör kommen zu lassen, vgl. die protokollarische Niederschrift zum Vortrag des Gesandten und zu der höflichen Antwort Ottheinrichs vom 17. Mai 1541, München HStA, Kasten blau 271/1, fol. 258r–258v.
    2
     Kopien der Beweisunterlagen Savoyens liegen der Supplikation bei, vgl. Wien HHStA, RK Kleinere Reichsstände 7, fol. 78r–90v.
    3
     Vgl. den Bericht Jakob Sturms und Batts von Duntzenheim über den Schluss des Reichstages vor dem Straßburger Rat, 1541 September 2/3, Winckelmann, Pol. Corr. Straßb., Bd. III, Nr.203, S. 202–205, hier S. 202–203: Am 22. Juli hat der Herzog von Savoyen seine Sache vorgebracht, worauf die französische Botschaft gebeten hat, sich des herzogen nit zu beladen; derselb hab das reich nit erkant; er, der konig, woll aber von allen landen thun, was dem reich zustendig, das hab man zu bedenken genomen. – blib also.

    Anmerkungen

    a
     Nach B und C korr. aus: posum.
    b
     In B: discedam.
    c
     Nach B und C korr. aus: facere.
    d
     Ergänzt nach B.
    e
     Nach B und C korr. aus: monitum.
    f
     In B und C: inimiciciarum.
    g
     In C: admonitus.
    h
     Ergänzt nach B und C.
    i
     Nach B und C korr. aus: teterrime.
    j
     Nach B und C korr. aus: inumanitatis.
    k
     Nach B und C korr. aus: ulcissi.
    l
     In B: perspicite.
    m
     Ergänzt nach B und C.
    n
     Fehlt in B.
    o
     In B und C danach: quam.
    p
     Nach B und C korr. aus: provide.
    q
     Nach B und C korr. aus: mondi.
    r
     In B und C danach: suorum.
    s
     Ergänzt nach B und C.
    t
     Ergänzt nach B und C.
    u
     In B danach: cum.
    v
     In B danach: iam.
    w
     In C danach: dixi.
    a
    -a In B: fursten H. Otto; in D: Heroldo.
    b
     In D: standes.
    c
     In C: unfueglichen.
    d
     In B: Kg. von Franckreich.
    e
     In B: kains; in C: kain; in D: kaine.
    f
     In D: hievor.
    g
     In B: 1516.
    h
     In D: Cuietum.
    i
     In D: Burgund.
    j
     In D: Burgund.
    k
     In D: Burgund.
    l
     In B und D: Baudiatz.
    m
     In D: gewendischer.
    a
     In C: praetenderint.

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    « ŠVIII,7 Das Hilfsgesuch Hg. Karls III. von Savoyen  »

    «Nr.297 Rede des Vertreters Hg. Karls III. von Savoyen vor Karl V., Kg. Ferdinand und den Reichsständen – Regensburg, [1541 Juli 12]1 »

    A  Wien HHStA, MEA RTA 7 Konv. II, fol. 432r–434v (Kop.).

    B  koll. Berlin GStAPK, I. HA Rep. 10 Nr. B 2 Fasz. F, fol. 63r–67r (Kop.).

    C  koll. Hannover NLA, Hild. 1 Nr. 78, fol. 373r–375v (Kop.).

    Nolim arbitretur maiestas vestra, dive Carole caesar [ter?] maxime, serenissime atque optime Romanorum rex neque vos existimabitis, reverendissimi et illustrissimi sacri Romani imperii electores, principes excellentissimi, ordines amplissimi hanc dicendi initio formidinem me propterea nonnihil perturbare quod de vestra omnium aequitate et sapientia aut de iure eius quam apud vos acturus sum causae quicquam omnino addubitem. Profecto id minime vereor, sed cum maxima huius loci auctoritas gravem disertumque aliquem oratorem desideret, in quo summa dicendi sit facultas et copia, nimirum, si ego qui usu non satis et ingenio parum possuma, trepidus ita nunc pertimesco. Subsidio tamen mihi iam comparo, quod vultu et fronte animum confirmatis meum ostenditisque vos gravissime rei momentum potius quam dicentis eloquentiam expensuros Facit praeterea liberale officium, quo in patriam fungor, ut in spem inducar non defutura mihi verba, quibus illustrissimi Caroli Sabaudiae ducis indignissimas calamitates atque acerbissimos casus vobis possim exponere. Quamobrem maiore animi magnitudine iam dicere aggredior dicamque tam breviter, ut hunc heroum coetum non sim prolixitate offensurus, atque ita simpliciter, ut in tota oratione nihil sit deprehensurus quisquam quod vel[ut] transversum, ut aiunt, digitum a veritate discedatb. Posteaquam inclitus hic Carolus adepta ducatus dignitate ad Sabaudiae gubernacula constitutus est, primum in eam curam sollicitus incubuit, ut Romanorum imperatoribus, supremis suis dominis, debita a se cuncta officia exactissime semper praestaret. Deinde maximo studio atque industria annixus est, ut vicinorum principum et populorum amicitiam omni obsequii et humanitatis genere sibi conciliaret. Sed Franciscus Gallorum rex, illustrissimi huius ducis mei ex sorore nepos, posteaquam sui regni initio per Sabaudiam exercitum in Insubriam transduxit avunculique cisalpinas et transalpinas provincias suae cupiditati tam opportunas vidit, animo versare Šcoepit et meditari, quibus artibus Sabaudiam suam faceretc, avunculum de eius ditione convellere posset itaque omni acerbitatis genere eum insectari, aggressus Helvetios primum, quibus cum optimus dux foedere constrictus erat, ab eo profusis largitionibus abalienavit, civitates aliquot, quae eius iure continebantur, ad defectionem sollicitavit et se ut in libertatem assererent instigavit, saepissime omnes expostulandi causas et argumenta conquirens de regni finibus ei iniustissimas controversias movit, frivolis etiam et levissimis quibusdam causis suum numen violatum interpretatus horribile ei bellum indixit. Verum propter apertae improbitatis metum, cum tunc arma adversus eumd sumenda esse non duceret, ingenium ad artes convertit et Sabaudiae ducem in tuae maiestatis, dive caesar, sacrique Romani imperii partes propensiorem aspiciens, ut plane officii sui ratio postulabat atque assidue deposcit, per legatos et litteras eum vehementer hortatus est, ut vinculo prius inter eos contractae affinitatis haerere vanamque istam et inutilem (ut dicebat) in caesares observantiam deserere vellet.

    At nullis unquam hortationibus, nulla aureorum montiume pollicitatione, nullis praeterea minis aut terroribus de sua in maiestatem tuam, sacrum Romanum imperium fide deturbari potuit. Haec sua constantia odiorum fons, haec potissima inimicitiaef causa fuit, quod in Galliae regis voluntatem praeceps ruere, quod ex illius praescripto res rationesque suas ducere recusavit. Ad haec accessit, quod ex Africa iam annis ab hinc septem cum celeberrima victoria felicior nescio an clarior in Europam remigrasset maiestas tua eiusque felicitatis cursum idem rex, quacunque posset ratione, interrumpere decrevisset. Non ausus eam bello lacessere, cui obstrictam pacis fidem redditae libertatis precium debebat, armis prius invadendam censuit Sabaudiae ducis ditionem facile animo praesumens ea capta quasi effracta ianua liberos sibi patentesque postea aditus in Italiam fore, itaque negotio manum admolitusg Bernenses, Helvetios cum aliis quibusdamh concitavit, ut illam Sabaudiae partem sibi habendam raperent et occuparent, quae septentrionem spectans a finitimis Antuatibus usque ad Rodani clusiam extenditur. Parte alia exercitatos oratores ad hunc illustrissimum meum ducem venire iussit, qui ei suis verbis significarent sibi esse in animo aliquot armatorum militum copias in Insubriam transmittere, propterea rogare, ut eius bona voluntate iter (cum nullum aliud commodius haberent) per eius ditionem facere eis permitteret, quos ab omni iniuria et maleficio temperaturos pollicebatur. Sed prudentissimi principis responso accepto legati vix ab eo digressi erant, cum bipartito agmine Galli in Sabaudiam irruentes caedibus, ferro atque igni omnia vastabant, qui nullo prohibente (Allobroges [enim] ludificationis ignari suas vires in unum conferre non potuerant) Alpes facile superarunt et in Šsubalpinam Pedemontiam, primam ab occasu Italiae provinciam, venerunt, ubi nullum probri, nullum contumeliae, nullum latrocinii, nullum tormenti genus omiserunt, quo miseros incolas deterrimei non excruciaverint. Mihi credite eos milites tanta illic saevitia in omnium aetatum atque ordinum homines grassatos esse, ut eorum crudelitatis, avaritiae et innumerabilium scelerum ac inauditae inhumanitatisj horribilis sit et humanis auribus intoleranda commemoratio. Sic Galliae rex Sabaudiae ducem, Romani imperii principem fidelissimum, tuae maiestatis vasallum, sociumque et cognatum vestrum decussit ditione quam ne forte exiguam et angustam Europae provinciam existimetis, scitote in longitudinem iustis finibus ita extensam esse, ut decem dierum itinere vix quisquam etiam festinans eques eam permeare possit, in qua geminos ducatus, comitatus quatuor, marchionatus duos, baronias tres, insignes civitates octo suis episcopis ornatas, tot praeterea urbes muris cinctas, tot oppida, tot castella, tot villas ei adversariorum vis abstulit, ut opinione hominum multo maior sit numerus, quem tamen ego (cum nihil ex incerto dicturum me receperim) hodie vobis non statuo.

    Hanc gravissimam atque atrocissimam iniuriam cum illustrissimus dux meus per se ulciscik et suam ditionem solus recuperare non posset, in Germaniam ad maiestatis vestrae opem et iusticiam confugit, sacri quoque imperii principum, ordinum et statuum operam et subsidium imploratum venit, summisse atque humillime orans et obsecrans primum, in memoriam ut reducatis ab antiquissima Saxonie ducum stirpe et Beroldo, Ottonis imperatoris tercii ex fratre nepote, eum genus duxisse, quod a patre in filium numquam interrupto ordine ad ipsum usque processit. Rogat etiam comminisci, ut velitis tot officia, quae maiores sui, Sabaudiae comites, in defunctos caesares sacrumque hoc Romanum imperium quam plurima contulerunt, quemadmodum non solum in Italicis et Gallicis, sed etiam in Germanicis historiis passim legi potest. Profecto ex illorum virtute et gloria magnus eius familiae honos, magna gratia, magnus favor, magna commendatio accedere debet. Considerate insuper eum affinitate, ordine et societate vobis sic coniunctum esse, ut salva existimatione vestra eius causam deserere non possitis. Hoc etiam addam, quod regii facti invidia non super Sabaudiam, sed super Italiam, cuius dominationi idem rex semper tam avide inhiat, praeceps atque incitata fertur. Quamobrem, quo instituta conatusque suos dirigat, animis, queso, prospicitel! Dabit mihi [veniam], si placet maiestas tua, caesar serenissime, meque hoc libere permittet dicere, si prava Galliae regis consilia optimus hic meus dux sequi voluisset, sua ditione placate tranquilleque nunc perfrueretur, sed cum caetera omnia amittere quam debitam maiestati tuae fidem frangere aut ab officio discedere maluerit. Cum, ut sacri huius Ro Šmani imperii principum societati se subtraheret, nullius unquam rogatu adduci potuerit, dignus est, me Hercule, in quem vestra studia, praesidia atque auxilia omnes conferatis.

    Edidit quidam Gallus nulla subscriptione cognitus epistolas aliquot inm sui regis gratiam easque per Germaniam evulgavit, ostendere conatus Gallorum regem non nisi legitimis causis instructumn avunculi ditionem rapuisse ut fucata atque inani verborum textura velut parva aura vestram de optimo Sabaudiae ducis iure opinionem immutaret. Sed cum improbae assertiones, ficta mendatia, falsa testimonia commenticiaque sint illius scriptoris axiomata, ea nunc dicendo diluere non est animus ne sim aequo prolixior. Tantum ut Sabaudie ducis silentium conscientiae assignare nemo possit iustissimas apertissimasque eius rationes paucissimis his cartis descriptas vobis trado legendasque offero quibus lectis pro meliore causa stare eamque vestro iudicio approbare possitis. Sed quid verbosis litibus opus est: Gallorum rex ita iusticiae ordinem servavit, ut vim antecedere voluerit, postea ridiculam iuris quaestionem inducere. Vos tantum, excellentissimi principes, summa auctoritate vestra et potentia efficite, ut Sabaudiae huic duci fortunae et facultates restituantur suae, de quibus nemo unquam homo aut maioribus suis aut sibi ullam controversiam movit, quas nullus unquam princeps hostiliter attigit extra Francisci Gallorum regis manum, qui nulla ex ratione sumpta offensione eas contra sanguinis iura, contra pactiones inter se ad stabilem concordiam initas, denique contra honestum et decorum tantum, ut suis cupiditatibus obsequeretur, atrocissime rapuit idqueo nullo legum iure munitus commiserit.

    Inde satis perspicuum est, quod pro occupata Sabaudia Pedemontiumque principatu multas sui regni provintias commutandas avunculo saepe obtulit, qui tamen astum proindep intelligens perseveranter omnia recusavit perque annos viginti et regiis et a rege concitatorum iniuriis assidue lacessitus moderate, circumspecte maximaque semper patientia omnes prudentiae partes servavit, ne alias maiestatis tuae rationes et instituta perturbaret, neve quietem Germaniae, quam in ocio residere sciebat, ullo belli tumultu commoveret. Quapropter cum ad extremos casus adactum velut exulem et iusticiae vestrae supplicem eum ante oculos habeatis. Nolite, nolite afflictae eius fortunae vos duriores praebere, expendite, praestantissimi heroes, quantum detrimentum sit accepturum in Sabaudiae ducatus eiusque ducum exterminio et iactura sacrum hoc Romanum imperium. Quo a senatu populoque Romano in Germaniam translato, cum prisci illi maioresque vestri nationes in Europa et proceres deligerent, quorum fide, consiliis atque opibus eius imperii maiestas contineretur mutuisque ceu radicum fibris cohaereret, non sine gravi causa Sabaudiae principem in comitum imperialium numerum adscripserunt. Cum in reliquo delectu fines ŠGermaniae non excessissent, indicaverunt enim sapientissimi viri Romanum imperium fidei Germanorum commissum multo plus virium ac roboris habiturum, si ditionem Sabaudiae aeterno federe sibi conciliarent, in qua veluti in arce munitissima perpetuae ac certissimae sunt excubiae Romani imperii patetque prospectus ad quattuor mundiq cardines, nempe Germaniam, Italiam, Galliam et Ligusticum mare, ut vobis improvisum undecumque nihil possit accidere aditumque haberetis per Sabaudiam, vestri iuris atque ordinis provinciam, facillimum ad omnes totius orbis regiones quam loci opportunitatem a Gallorum rege ereptam si facile quod contempti feretis. Videte, ne ablata ea provincia Romani imperii fortissimo propugnaculo sero fortasse et ne quicquam tanto malo postea remedium sitis tentaturi. Cogita etiam, invictissime caesar, te principum iuribus ab immortali deo custodem adhibitum esse, ne insolenti cuique domino pro sua libidine in aliena irrumpere impune liceat, alioquin quae lex, quis modus, quae ratio, quod officium inter principes constaret. Meminerit etiam maiestas tua Africanos, barbaros transmarinosque reges in solium a se restitutos, quid ergo cristiano principi, affini fidelissimoque vassallo praestare debeat ipsa, iudicet et statuat. Sed, ne plura dicam. maerore impedior. Hic iam annis gravem calamitosum senectutis incommodis affectum, sua ditione pulsum, subditorumr desiderio tabescentem, tot indignis malis afflictum, praeterea affinem sociumque vestrum praesentem cernitis. Eius fortunae misericordia vos commoveat, eums tanto beneficio vobis in perpetuum liberisque vestris obstringite. Perficite vestra ope atque opera ut suo caelo suisque penatibus suisque dilectissimis populis incolumist restituatur, quo tam egregii facti communem laudem habeatis cum serenissimo caesare, cuiusu aeterna iam laude florentemv virtutis gloriam deum optimum maximum supplex oro, ut felicioribus in dies successibus augeat et vestra omnium [instituta] fortunetw. Habita Ratisbonae anno salutis MDXXXXI.

    «Nr.298 Eingabe Hg. Karls III. von Savoyen an Karl V. und die Reichsstände – Regensburg, 1541 Juli 12 »

    A  Wien HHStA, MEA RTA 7 Konv. II, fol. 446r–459r (Kop.); AS fol. 446r: Warhaftiger underricht und schutzschrift gegen etlichen vermeinten, nichtigen, ungegrundten frantzosischen fundamenten, betreffend die ungeburlich entwertung, so dem durchleuchtigen, hochgebornen fursten und herren, H. Carln, Hg. zu Saphoy etc., etlicher furstenthumb, land und leut, unverschuldt und unbillicher Šweiß des nechstverschynnen 36. jars widerfaren, an die röm. ksl. und kgl. Mt., auch churfursten, fursten und gemeine des hl. röm. reichs stende gestellt etc.

    B  koll. München HStA, KBÄA 3153, fol. 204r–217v (Kop.); DV fol. 217v: Hg. von Saphoi anbringen an die churfursten und fursten der alten religion, beschehen den 12. Julii anno 41.

    C  koll. München HStA, Kasten blau. 271/1, fol. 126r–141r (Kop.).

    D  koll. Berlin GStAPK, I. HA Rep. 10 Nr. B 2 Fasz. F, fol. 40r–56r (Kop.); AS fol. 40r: Hg. von Sophoj sach.

    Nachdem bisanhere gnugsamlich und uberflussig nit allein derselben eurer ksl. Mt., Kff., Ff. und gemeinen stenden, sonder auch allen und jeden menigklich offenbar und gantz unverborgen, welchermassen die herschaft und oberkeyt des loblichen furstenthumbs Saphoy in und usserhalb des gebürgs allweg ye und ye von alter here one alle widerred, auch guter rueg und besitz erstlich bey den graven und nachgends den Hgg. von Saphoy als des hl. reichs fursten gewest und das sonderlich sein anfang von dem durchleuchtigen aHg. Beroldo–a, der ein enckel Ks. Otten und Hg. zu Sachsen zu zeiten keiserlicher regierung seins vetters Ottons des dritten, hergenumen, auch nachmals also auf ire nachkhumling als des hl. reichs getreuen lehensleut oder fursten und ewig vicarien oder stathalter biß auf gegenwurtigen H. Carll, Hg. zu Saphoi, erstreckt, also das dieselbigen neben andern cristlichen fursten irs herekomen, namen und stammesb, auch getreuer und altheregebrachter regierung gegen dem romischen reich allweg in hoher achtung und reputation gestanden, und aber, wiewol auch kundtbar, das der Kg. von Franckreich jetz gedachtem Hg. von Saphoy dem gebluet nach verwandt und schwestersun, des dann billich ein sonderlich hinnemung alles unfrids gewest sein sollt, jedoch unangesehen aller freundtschaft und sipschaft, uber das zuvoran etlich und furstlich buntnußen zwuschen inen aufgericht und beschlossen, hat gemelter Kg. von Franckreich gedachtem Hg. von Saphoj zu einem kunftigen krieg absagen, auch unnachparlicherweiß verschyner jarn unverschuldter ding und one ursach ubertziehen lassen, auch im mit grosser hörscraft das hertzogthumb Saphoj sampt der herschaft oder furstenthumb, gegen dem Welschland gelegen, gewaltigklich entzogen und ingenomen und von allen sein lehenguettern, so dann alle fursten des hauß Saphoy, seine voreltern und jetzund bemelter Hg. Carl in guter underthenigkeit des romischen reichs ingehapt, unbillicherweiß vertriben, zum höchsten verursacht, sollich sein beschwerlich obligen und gwaltig entsetzung eurer ksl. Mt., Kff. und Ff., auch andern des hl. reichs stenden, zugleich als das glid dem haupt und lehenman seim lehenherren, zu welchen dann gedachter hertzog nach Gott dem allmechtigen sein höchste und grösste zuflucht stellet, antzutzeigen, damit er von derselben eurer ksl. Mt., kfl. und fstl. Gn., Gn. und G. sampt seiner truebseligen handlung in disem faal Šgnedigklich bedacht, auch mit geburlichem beystand als ein furst des romischen reichs versehen.

    Aber damit gedachter Kg. von Franckreich uff sollich dem hertzogen zugefuegten und unbillichenc gwalt und iniuri nit fur argwonisch und verdechtlich gehalten, hat ime derselbig seiner geubten pratick ein verpluembten und verglasurten schein durch etlich epistel oder sendtbrief, so under einem frembden tittel französischer, auch lateinischer sprach offenlich in desselbigen Kg. von Franckreich namen ußgangen, geschöpft, als hette er nit unbillicherweiß gehandelt, ob er gleich auß konigklicher und muterlicher erbsgerechtigkeit ime zugehorig etwas und etlich landtschaften dem furstenthumb Saphoj entzogen und nachmals, dieweyl ime dieselbigen weder guetlich noch gerichtlicherweiß, auch nit anderst gedeyhen mogen, mit gwalt und der that eingetzogen, in welchen sändbrieffen obberurter dichterd sein meynung mit vyl andern ungewissen argumenten, doch mehr mit zierlichen, aufgemutzten irthungen und farben, so er dem kunig zum theil neben der warheit eingebilt, herfurgestrichen, derhalben nit allein furtreglich, sonder zum hochsten vonnötten, eurer ksl. Mt., auch Kff., Ff. und stenden, als zu welchen in disem vaal die gantz handlung sampt irer erkantnuß angehorig, alle guebte handlung, so sich ye zwuschen inen, den gedachten Kg. von Franckreich und Hg. von Saphoy, zugetragen, nach rechter warhafter ordnung furzebringen, auch darzuthun, damit nit solch sein guet und unwidersprechlich gerechtigkeit underm schein der erdichten warheit also unbillicherweiß vom widertheil undergetruckt werde, dann ye unfurträglich, ob gleich einer starcke gerechtigkeit und nit dabey gehandthapt sollt werden, dieweyl alle irsell (als dann der canone antzeigt), so mans nit widerspricht, durch stillschweigen approbiert, auch herwider die warheit, so dieselb nit verfochten, nidergetruckt und verdempft, welches dann darumben nit angetzogen oder von menigklich verstanden werden soll, als solte gedachter kunig hierinnen unbillicherweiß angetragen oder an seiner konigklichen wurde, eehr und hochheit verunglimpft oder angetast, sonder vylmehr, das sollich betruglich inbildung und falscher argkwon, so villeicht euer ksl. Mt., auch Kff., Ff. und gemeine stend auß vor angeregten und geschwinden episteln oder sändbrieffen geschöpft haben möchten, ußgelöst und abgewendt werden.

    Dann nachdem, wiewolf in denselben sendbrieffen erstlich angetzogen, das zu vilmaln von obgedachter frau Ludowica als Kg. von Franckreich mutter und gerurts Hg. von Saphoj schwester, deßgleichen vom kunig selbs legation und botschaften etlich gueter sambt anderm von wegen konigklich und muetterlicher ansprach an vorernenten Hg. von Saphoy zu erforderung abgefertigt, aber nie nichts erlangen, sonder dermassen abgewysen, das deshalben derselbig Škonig zu geubtem krieg bewegt worden etc., so [ist] doch unwidertreyblich war, das dieselb frau Ludowica nit allein von irem hern vattern, Hg. von Saphoy, gnugsamlich mit geburlichem heyratgut ußgesteurt, sie auch in allweg selbs fur unbillich geacht, etwas weithers nach irs hern vatters tod von irem lieben bruder als erstgebornen sun und successorn hertzogthumbs Saphoj, auch ander herlicheit zu begern und zu ersuchen, sonder auch, als derselb ir bruder selig mit tod abgangen, bey Hg. Carln, auch irem lieben bruder, dem ander geborn vetterlicher gepurt und succession nach, mitnichten in einicherley sachen oder anforderung beschwert noch erclagt, außgenomen allein eins vermeinten, noch usstendigen theils ires heyratsguts, so noch nit erlegt und entricht sein sollt worden, derhalben dann villeicht legationes etlich mal an gedachten Hg. von Saphoy gesandt worden sein möchten, denselbigen zu erlangen. Als aber sie nachmals durch etliche uffgerichte und glaubwurdige instrument volliger irs heyratguts betzalung erinnert, hat sie uber sollichs als ein hochweise und erliebende furstin ein stillschweigen genumen. Dartzu, damit aller endtrichtung desselben irs heyratguts ein volkomenliche und clerere gezeugnuß geoffenbart, hat sie zuguet gedachts fursten und seinen nachkomen zu vermeydung alles verrern kriegs und zancks neu und ander glaubwurdig instrument und tabell aufrichten, bestettigen und ußgeen lassen des 1515g. jars, alsdann dieselben underschydlichen ußweisen.

    Uber sollichs hat auch gemelter Kg. von Franckreich in leben solcher seiner frau mutter in einicherley weg mitnichten gegen gedachtem hertzogen oder sein guettern und landtschaften weder umb vyl noch wenig (so ime von eigner oder muetterlicher gerechtigkeit wegen zustendig) meldung oder anforderung gethan, sonder auch gantz stillgeschwigen, zudem, das gedachter kunig in seinem durchzug in Saphoj in etlich stetten und vyl schlössern mit treffenlicher, umbligender hörscraft sein leger gehapt, one zweifel, sover er stattlich besteen oder einich billich ansprach an gemelten Hg. von Saphoy oder desselbigen gueter gehapt, er hett dieselbigen datzumal eingetzogen und an sich gebracht etc. Als aber oftgedachte frau Ludowica hochloblicher gedechtnuß mit tod abgangen, auch gedachter Kg. von Franckreich sich mit gewaltiger munition, Mayland widerumb zu erobern, in die kriegsrüstung fertig gemacht, sich doch seins vorhabens von wegen keyserlicher confederation oder anstands nit mercken dorfen lassen, ist er durch geschwind räth und pratick etlicher seiner parthey, so doch diser zeit nit namen haben, ins hertzogthumb Saphoj und Peimont zwuschen leonischem Franckreich und Insubryen intzunemen und innzuhaben, bewegt in erachtung, so sich etwan ein bequemlicheit des glucks zutragen, damit dasjhenig, so dann maylendischer expedition wegen furgnommen, desto stattlicher voltzogen werden möcht.

    Aber sollichs alles zu beschönen, so hat er, der kunig, bald hernach des 36. jars im monat Februario gedachtem hertzogen nit allein durch ein legation Šantzeigen lassen, wie sein kriegsrüstung auf Italien verrucken, sonder auch durch brief, ein freyen zug sampt der profant, deßgleichen etlich veste heuser im furstenthumb, dahin er dann sein zuflucht wider die vheind gehaben, zu vergonnen, angehalten. Aber ehe und gedachtem kunig vom hertzogen ein antwurt erfolgen thet, hat genanter kunig von stund an ein andere botschaft, den Pugietumh, landtvogt zu Parys, gen Thurin zum hertzogen geschickt, der dann mit allen ehren empfangen und gehört worden, der mit vylerley argumenten und furschleg seiner werbung gar nach das gantz hertzogthumb Saphoj in namen des kunigs begert, welches dann ime durch den landtvogt zu Peimont anstatt gedachts hertzogen uff alle furgebrachte defension abgeschlagen, in bedenckung, nachdem der hertzog urbüttig, was durch freuntlich mittel und weg zwuschen ime und gemeltem kunig in solcher irer controversey nit verglichen, das dasselbig, wie sich dann gezimpt, fur die ksl. Mt. oder, ob es demselben kunig baß gefellig, nach inhalt und vermöge irer alten verbuntnuß und confederation uff ander unpartheysch comissionsperson gestelt und, was daselbst gehandelt, getreuwlichen voltzogen und gehalten wurde, des aber gedachter legat nit annemen wellen, sonder etwas zornig zu antwurt geben, das gedachter Kg. von Franckreich nit gesynnt noch willens sey, sich weder vor dem keyser oder auch andern arbitris oder entscheidsleuten intzelassen, sonder dasjhenig, so er vermeint ime zugehorig, mit eim gwalt und kriegsbehelf zu erobern. Doch als ime auf sein begern ofternents hertzogen aller handlung gerechtigkeit glaubwurdigen schein und brieflich urkhund furgelegt, auch befunden, das des kunigs begern und furnemen wenig statt, hat sich solcher legat selbs erbotten und zugesagt, sollichs dem kunig antzuzeigen.

    Aber sollichs unangesehen und jetz gedachte des kunigs legation noch nit uß der thurinischen gegendt verruckt, ist obgedachter Kg. von Franckreich nit allein in das gemelt hertzogthumb Saphoj gefallen und daselbst stett und landtschaft jemerlichen verhörn und vertzern lassen, sonder auch durch sein admiralden, der dann mit einem treffenlichen heerzug uber Alppen ingetzogen, dieselb alppianisch provintz mit hand und brand verderbt und gentzlich ußgereut, auch dermassen durch den ungestymen uberfal ein solchen schrecken ins volck und sonderlich die furstin von Saphoj und derselben kinder gebracht, das vilgerurter Hg. von Saphoy sampt denselbigen nit allein auß seiner gewonlichen und furstlichen behausung biß an die grenitz weychen muessen, sonder beynahen schier gar uß dem hertzogthumb vertriben worden, wo allein euer ksl. Mt. selbiger zeit ime nit so eylends gnedigst zu hilf ersprossen were, darab dann der Kg. von Franckreich sonder grossen verdruß empfangen, wiewol ime unverborgen, das die Hgg. von Saphoj je und alweg des hl. röm. reichs fursten und lehenleut gwesen und noch sind, auch von rechts wegen des reichs hilf und beystand als ander fursten gewertig sein mögen.

    ŠDarumben dann vilangetzeigter kunig nit fueg gehapt, sonder wider Gott, ehr und recht, auch gemeinen friden, darab dann die gantz natur ein entsetzen hat, oftertzelten fursten seins hertzogthumbs und landtschaft entsetzt, ingenomen und noch innenhat, uber das sich gedachter hertzog, dermassen oben gehört, usserhalb des kriegs aller billicheit und rechtens erbotten, daran er sich dann billich seinem gwaltigen und grossen titel nach als der cristlichst kunig ersettigen und nit also sein mutwilligen krieg aller erberkeit furgesetzt haben, angesehen, das keiner den andern ubertziehen, ob gleich redlich ursachen vorhanden, es were dann, das zuvor alle andere mittel und billicheit nit statthaben welten.

    Und das aber gedachter Kg. von Franckreich sich, vyl grosser und starcken action und anforderung auß konigklicher und mueterlicher gerechtigkeit, der man doch ime nit bestendig, hertzuzeziehen, understatt, als ob dieselb von vorgedachter furstin, frau Ludovica, seiner mutter, an ine gefallen, so mag doch sollichs alles nit statt oder fug haben, dieweil, als hievor angetzeigt, das dieselb Ludovica nit allein gnugsam und gentzlich ires heyratguts abgefertigt, sonder auch zuvoran im heyratsbeschluß sich aller irer vätterlichen und muetterlichen gueter und erbsgerechtigkeit furstlichem mannstamen und namen zuguet mit dem eyd, als dann hernach angetzeigt, verzigen, renunctiert und sich davon ußgeschlossen und weder zu irer frau muter noch her vatters und bruders seligen erbschaft nie komen oder zugelassen. Dann obgleich derselbig kunig in seinen vorangeregten und ußgangen sendbrieffen ein vermeint heyratsconvention, ime gerechtigkeit daruß zu schöpfen, furbringt, als sollte ein heyrat zwuschen H. Philipsen, Hg. Amedeys von Saphoj erstgebornen sun, und frau Margarethen, Hg. von Burbonsi dochter, beschehen, so ist doch offenbar, das derselbig Philips nie beheyrat gwesen, sonder die obbemelt Hgn. von Burbonj einem andern dises namen und einem sun Hg. Ludwigs von Saphoj, der dann der funft geborn, vermehelt, in welcher irer heyratsabred und beschluß mitnichten die oder ein solche condition, als dann die obberurten sendbrief furbilden, ingeleibt, als, so es sich begebe, das obvermelter Hg. Amedeys von Saphoj neben dem Hg. Philipsen gleich auch ander sun oder mannsstamenserben erobern und inne uberleben, das nichtsdestoweniger jetz gedachts Hg. Philipsen kinder, so er in demselben eelichen stand oder heyrat erzeugen, fur all ander anstatt sollichs ires vatters iren althern, Hg. Amedeen, gleicher erbsgerechtigkeit und prerogatif, als wenn gedachter ir vatter gelebt hett, ordine ipsius praerogativae servato succediern und seine gueter erben etc., mitnichten also, sonder wa man die heyratsbrief, so daruber aufgericht, darumben ansehen, wurt man befinden, das jetz ertzelter condition solchergestalt nit mit einem wort gedacht und, obgleich dieselbig also auch darinnen begriffen, so were es doch nie ad eventum conditionis komen.

    ŠSo ist dartzu auch die ander paction, solchermassen, dann des kunigs in welscher sprach außgangen epistel verkerterweiß vermelden, zwuschen gedachtem Hg. Philipsen und Margreth Hgn. von Borbonk nie angenomen, nemlich als solten ire kinder onunderschidlich iren vatter erster gepurt ordnung nach representiern, sonder in demselben in alweg allein der mannstamb und die sun bedacht, also das allein der erstgeborn auß inen fur all ander son billicher ordnung nach seinem vatter succedieren, sich solcher prerogatif zu erfreuen haben und nit der weiplich stamb, damit das das hertzogthumb Saphoj desto stattlicher bey altem herekomen, namen und stamen erhalten, auch verbleiben möchte, als dann dieselben pactionbrief an allen orten clerlich an tag geben, dann, sover solche der von Saphoj guetter und landtschaften uff die gedachte frau Ludovicam, nachmals den Kg. von Franckreich gedyhen sein sollten, hetten das hauß und furstenthumb Saphoj nit in seinem wesen verharren mögen, sonder in grosse schmelerung gestellt werden, welches dann allessampt jetz angeregter convention zuwider, auch mitnichten beschehen mugen, dieweil gedachter Hg. Philips nit macht und gwalt gehapt, einicherleyweiß von wegen der graffschaft Baugiatzl und furstenthumb Bress zu disponieren, sonder nun als ein lehenthumb fur sich und seine sun von obgerurtem Hg. Ludwig von Saphoj, seinem vatter, here laut der concession besessen und innegehapt, zudem, das auch in obangeregter und bestetter pactionhandlung versehen und furkomen, ne quidquam iuribus, honoribus praerogativis et superioritatibus Sabaudie ducis eiusque antecessorum vel successorum derogatum censeatur, welches allein darumb angetzogen, damit erster gepurt und mansstamens gerechtigkeit furan und allweg bey den nachkomen im hertzogthumb Saphoj erhalten und guebt [sic!] solte werden.

    Als dann auch sollichs allessampt jetz erzeltermassen von wort zu wort auch im anfang und die graffschaft Saphoj sampt beiden furstenhtumben Schableys und Augst, auch ander grafschaften, land und herschaften zum hertzogthumb gemacht durch Ks. Sigmunden hochloblicher gedechtnuß und nit Ks. Heinrichen (wie abermals unbestendigerweiß in berurten sendbrieffen furgeben) mit keyserlichen und sonderlich hohen freiheiten versehen, auch nachvolgends uß bäpstlicher und keyserlicher macht bestät und bisanhere in stetem und unzerrüttlichem gebrauch erhalten, dannen here mitnichten solcher verstand vom gegentheil uff den frauwenstam oder die, so von denselbigen herekomen, mag oder solle getzogen werden, sonder bey seiner rechten, naturlichen meynung und inhalt pleiben möge, daruß dann gnugsam und leichtlich zu versten, das gedachter Kg. von Franckreich wenig behelfs mit solcher seiner vermeinten und mueterlichen gerechtigkeit an gemeltem hertzogthumb Saphoj erlangen werde, dieweil auch dasselbig mit allen seinen zugethanen herschaften ein keyserlich Šlehen, das dann kein weybsstamme inhalt lehensrecht und gewonheit nit empfähig etc.

    Und nachdem aber jetz gedachter Kg. von Franckreich mit hievor furgebrachter pratick seins uberziehens bey menigklich ein kleinen glimpf befunden, damit er seiner handlung ein bessere gestalt gebe, hat er sich bereden, auch in obangetzeigten sendbrieffen außgeen lassen, als ob etliche testament von Kg. auß Sicilien und den Gff. der Provintz ime zugut uffgericht und vorhanden, dardurch im das furstenthumb Piemont und statt, auch graffschaft Nyß zustendig, dem dann mitnichten also, auch nit erhalten werden mage, angesehen, das noch nie nichts glaubwurdigs solchergestalt furkomen oder an den tag gebracht, des doch gedachter Hg. von Saphoj wol leyden, auch zu seinem vorhaben und sachen seer wol dienstlich gwesen, dann und wiewol gleich gedachte graffschaft, so dann von denselben Kgg. uß Sicilien und Gff. der Provintz, hie diser zeit dem gwalt und regierung des Kg. von Franckreich underworfen, so ist doch die gedachte statt und herlicheit Nyß sampt umbligenden Terra nova, Villafranca, Herckelsportt und andern seinen zugehorungen lange zeit und vyl jar darvor den Gff. von Saphoj mit gutem, aufrichtigen (doch ungwinreichen titel) gutwillig verlassen und ubergeben, nachmals von inen auch inhalt etlicher urkhund bestettigt und von dem hl. röm. reich auf alle nachkomenschaft investiert und ingesetzt, dartzu auch sich derselben nit allein im leben, wissen und willen der Kg. uß Sicilien lange zeit gebraucht, sonder auch nach irem ableiben uber menschengedechtnuß on menigklich, auch der Kg. von Franckreich einred biß auf jetz regierenden Hg. Carl von Saphoj ingehapt und ruwigklich besessen, also das, wiewol derhalben zwuschen beyden Kgg. Franckreich und Sicilien grosser gespänn und handlung entstanden und guebt [sic!] worden, das selbiger zeit gedachtem Hg. von Saphoy seins altheregebracht und unwidersprechlichen tittels gar kein intrag beschehen oder etwas daran widersprochen, sonder bey aller seiner gerechtigkeit verpliben, derwegen sich gedachter Kg. von Franckreich solcher vorernenten disposition und testament so vil desto weniger zu erfreuen, dieweyl abermals offenbar, das dieselb herlicheit oder graffschaft Provintz des romischen reichs lehenschaft, auch demselbigen derhalben gepurlich treuw und dienstbarkeyt leisten muessen, wie dann des nochmals gnugsam antzeigen von dem Kg. von Sicilien vorhanden.

    Deßgleichen, so ist das furstenthumb Piemont lange zeit nach absterben der Gff. von Provintz und Kg. uß Sicilien durch Ks. Sigmunden zu zeiten Hg. Ludwigs, des jetz regierenden Hg. Carls von Saphoj anherren, aufgericht, auch gedacht etlich einzechtig stett und schlösser, so dann jetzund under des kunigs gwalt und lehen in berurtem furstenthumb Piemont innengehapt, dahere mitnichten volgen mag oder kan, wie dann in den sendbrieffen etlicherweiß furgegeben, das das furstenthumb Piemont under den guettern der Gff. von Provintz getzelt, noch vyl weniger bey denselbigen in besitz gewesen sein sollt, in ansehung, wie oben ermelt, nam und stam zuvor abgestorben. Dann ob sie sich gleich des tittels angenumen und sich Gff. von Piemont geschriben oder Švon andern darfur gehalten, so mag doch solchs dem F. von Saphoj an seiner gerechtigkeit nit nachteilig sein, dieweil jetzund der prauch, das sich oft einer eins grossen und frembden tittels anmasst, des er wenig oder gar nichts genüest, und sich ubel reimpt, wa im einer mit dem wenigern wider das merer ein bessere gerechtigkeit erkriegen. Doch will sich der furst hierinnen in disem vaal seiner alten und rechtmessigen praescription und oberkeit mitnichten begeben haben.

    Sollichs allessampt vestigklich zu besteten, hat auch Ludwig der zwölft, Kg. in Franckreich, sich aller und jeder seiner gerechtigkeit, so er zu jetz ertzelten stucken und hertzogthumb Saphoj gehapt oder gehaben möcht, vilgedachtem F. von Saphoj ubergeben und abgetretten, dartzu mit sonderlichen befreyhungen wol versehen, dardurch dann der jetz regierend Kg. von Franckreich bewegt, das auch derselbig gedachten Hg. Carlen nit allein mit gleichmessiger, sonder auch mit noch merer und bessern befreyhung lut habender und glaubwurdiger instrumenten begabt, welcher transsumpt hie zu end diser schriften angehengt.

    Das aber verner in denselbigen des kunigs episteln angetzogen, als solten die Hgg. von Saphoj etlich schlösser und dörfer der marggraffschaft Salutz, so dann dem delphin zugehorig sein sollten, mit gwalt entzogen, kan gedachter hertzog sollichs nit vyl achten, angesehen er gewiß, das solchs mitnichten vom gegentheil bewert oder beypracht werden mag, aber sich wol in disem fal mit uffrichtigem tittel und starcker possession weist zu erretten. Dann obgleich sich gedachter kunig von wegen derselben schlösser und dörfer, die dann eins kleinen schatz wert, zu dem höchsten erclagen thuet, muß doch dieselbig clag fur ein uberigs und leers wolfgeschrey gehalten werden, dieweyl am tag, das er dieselbig marggrafschaft oder oberkeit dem Hg. von Saphoj gentzlich abgetrungen, auch noch heutigs tags mit gwalt innenhelt, welches alles abermals niendert anderst here entsprossen dann durch die geschwinden practick der Frantzosen, als ir kunig Mgf. Ludwig von Salutz wider sein lehenshern, Hg. Carlen den ersten von Saphoj, (von wegen das er demselbigen nit gepurlich lehensgehorsame leysten) beistand gethan und sich als ein nachkumling des viänischen delphins wider gedachten Hg. von Saphoj in die oberkeit Salutz eingetrungen und den abgefallen Mgf. Ludwigen, auch sein nachkomen fur sein eigen lehenleut gehalten, dardurch nit allein gemelter Hg. von Saphoj seiner althergebrachten possession beraubt, sonder auch das hl. röm. reich seiner gerechtigkeit entsetzt worden. Aber ob sich gleich sollichs, wie jetz angetzogen, zugetragen, das gedachter marggrave den Kg. von Franckreich fur sein rechten hern erkennt und ime als ein lehenman getreuwe gehorsam ertzeigt, so verhofft doch derselb Hg. von Saphoj, sollichs werde ime keinen schaden oder nachtheil bringen, angesehen, das er die elter gerechtigkeit an Salutz je und ye gehapt, auch das delphinat zugleich der marggrafschaft Salutz des hl. röm. reichs lehenschaft, beyde one bewilligung und zugeben eurer ksl. Mt. als obersten herschaft inhalt der lehenrechten und gewonheiten mitnichten alieniert oder verandert werden mag.

    ŠUnd wiewol auch verrer uber sollichs gemelte sendbrief alle herlich- und oberkeit gebennrischerm grafschaft dem Hg. von Saphoj abgesprochen und dem kunig zugeschriben haben, als sollte dieselb graffschaft vor zeiten durch Gf. Wilhelmen von Gebenna dem viänischen delphin, cui rex ipse successit, schencksweis ubergeben sein, so mag doch sollichs abermals nit bestand haben, dieweyl offenbar und gnugsam beweislich, das zuvoran lengst vor vyl jarn solch dominium oder oberkeit an die Gff. von Saphoj als des hl. reichs vicarien komen, auch nit allein Gf. Heinrich des eltern, Gf. Wilhelmen von Gebennen sun, sampt iren nachkomen gedachte die von Saphoj fur ire rechten hern angenomen und mit geburlicher fidelitet erkennt, sonder auch volgends gentzlich vergunstigt, damit dieselb graffschaft mangels halb succedierender lini verstorbner graven an die von Saphoj komen und gefallen, wie dann alle keiserliche investitur und notwendig confirmationes, daruber aufgericht, sampt dem, das gedachte Ff. von Saphoj in langwiriger posseß gwesen, clerlichen ußwyst.

    Schließlich und als auch vilgerurter Gf. von Saphoj die herschaft Hauciginatz permutationis tituli oder wechselweiß vor zeiten von viänischen delphin an sich gebracht, doch mit der condition, das jetz gemeltem delphin das dominium oder herlicheit solcher grafschaft verbliben, ist abermals gedachter Kg. von Franckreich zugefaren, angetzeigt, wie dieselbig ime oder seinem erstgebornen sun, dem delphin, von rechts wegen zugehorig, welche dann durch cession oder abtrettung selbigen Kg. von Franckreich, auch nachmals seinen erstgebornen sun, aber nit umbsonst, sonder mit erlegung einer mercklichen summa gelts von Gf. Ludwigen zu Saphoj zuwegen gebracht und erlöst hat muessen werden, alsdann auch zuvoran durch ein gemein befreyhung und quietantien von Kg. Ludwig dem zwölften obangetzeigt bestettigt, das also alle gerechtigkeit, obgleich dieselben Kgg. von Franckreich, an jetz gemelt oberkeiten etwas ze haben, vermeinten, dermassen hinweggenomen und ußgelöscht, das auch zu ewigen zeiten sollich ir nachkömling zum regreß mitnichten komen mögen, uber das, das auch oft und jetz ertzelter Hg. von Saphoj in solchem val sein und seiner vorfordern althergeprachten possession, gewer und besitzung, so sich dann weyt uber aller menschen gedechtnuß erstrecken, beweisen.

    Und nachdem jetz also aber alle puncten verlaufner handlung zwuschen gedachten Kg. von Franckreich und Hg. von Saphoj uff das grundtlichst furgehalten und ertzelt, so mogen demnach euer ksl. Mt., kfl. und fstl. Gn. und G. nunmals vol und clerlichen abnemen, auch mit henden greiffen, mit was arglistigkeit, geschwinden und erdichten practicken vilermelter Hg. von Saphoj sein, auch eurer ksl. Mt., kfl. und fstl. Gn. und G. vatterland abgetrungen, auch, wie unbillich er von demselbigen vertriben worden, dann wiewol sich gemelter hertzog zum höchsten bemuhet, auch allen muglichen vleyß, weg und mittel furgewendt, damit sollich verderblich vorhaben des frantzosischen kriegs Šabgewendt, auch gemelter Kg. von Franckreich zu widerstellung ingenomner landtschaften geraitzt und bewegt, angesehen, das solcher furst euer ksl. Mt., auch chur- und fursten sampt den andern stenden verschont und nit gern zuvyl hilf und beystand halber bemuhet, so hat doch solcher sein ungesparter vleiß bey gedachtem kunig als der eins verstockten und herten hertzen kein ansehen wellen haben, sonder uff ein zeit entgegen antzeigen lassen und zugesagt, er welle ime fur sollich sein vatterland Saphoj ein ander und weit besser und treffenlichers furstenthumb ingeben, das er aber abgeschlagen, auch nie willens, sich in solcher oder einicherley anderer gestalt vom hl. röm. reich abwendig gemacht zu werden, sunder furthan wie bishere vestigklichen dabey ze pleiben, aber on allen zweiffel solchs allein der ursachen gethan, das sollich furstenthumb Saphoj ime zu beschirmung des kunigreichs, auch anderer seiner sachen und gelegenheit wider Welsch- oder Meylannd zu verrichten gelegen, dadurch dann nit allein gantz Italien, sonder auch all umbligend nationen mit der zeit in schwere geferlicheit komen und gedeihen möchten.

    Und dieweil aber derselbig konig obangetzeigter und geubter handlung nit fueg, auch weder in götlicher schrift, auch weltlichen rechten zugelassen, sonder zum höchsten verbotten und wider sein selbs eigen beruempten tittel, das niemands seins nechsten habe noch guetter begeren, vyl weniger dieselbigen mit gwalt an sich zu reissen, so ist hierumben an euer ksl. Mt., churfursten und fursten, auch alle andere stend des hl. reichs nit allein hochermelts Hg. von Saphoj, sonder aller deren miteinander, so dem röm. reich je wol gewellt, underthenig und hochvleissig bitt und begern, die wellen doch angesehen die unvermeydlich notturft und groß unbillicheit furderlichen zun sachen greiffen, mittel und weg furnemen und embsigklich dartzu thun, damit derselbig und vilgedachter Hg. von Saphoj, so sich dann in allweg je und je gegen dem hl. röm. reich neben andern fursten underthenigst und gutwilligst ertzeigt, auch desselben wolfart zum hochsten befurdert, welcher dann unverschulter sachen wider Gott, eehr und recht, auch alle billicheit auß seinem vatter- und erblanden von gedachtem Kg. von Franckreich ins ellend verstossen, ingesetzt und widerumb erholt, auf das das sollich furnem, nutzbar und wol erschießlich furstenthumb Saphoj sampt seiner zugehorung, so je und alweg bey dem hl. röm. reich gewest, demselbigen nit entzogen oder davon abgesundert, inne von wegen der durchleuchtigen und treffenlichen bluetverwandtnus, frund- und öhamschaft, damit er euch zugethan, aufnemet, dermassen uber inne, seine kinder, auch ander betruebnuß und ellend, damit er jetzt umbgeben, erbarmet, das er nit allein solch seins unfal und schaden erfreut, sonder auch durch euer ksl. Mt., kfl. und fstl. Gn. und G. hilf und beystand widerumb in obgedacht sein vatterland und des hl. röm. reichs hertzogthumb Saphoj zu guter restitution komen, zugelassen und ingesetzt werde, als er zum vorderlichsten von Gott dem allmechtigen, nachmals euer ksl. Mt., kfl. und fstl. Gn. und G. zu beschehen Šgentzlich verhoffen, auch gehorsamer geburlicheit seinem vermögen nach zu beschulden geneigt etc. [...]1.

    [Beilagen:] Wien HHStA; MEA RTA 7 Konv. II fol. 428r–429v, fol. 438r–440v, fol. 442r–444v und fol. 470r–472v: 9 Kopien von Urkunden zur Stützung der obigen erbrechtlichen Argumentation.

    «Nr.299 Bericht Hg. Karls III. von Savoyen an Kaiser und Reichsstände über sein Verhältnis zum Reich und zu Frankreich – Regensburg, [1541 Juli 12] »

    Nürnberg StA, Ansbacher RTA 19, fol. 122r–124v (Kop.); AS v. a. Hd. fol. 120r: Handlung und anbringen des Hg. von Sophoyen, an die röm. ksl. Mt. und die gemayne stende des reychs bescheen wider den Kg. von Franckreych zu Regenspurg anno 1541 umb Margarethe [1541 Juli 12].

    Bericht und anzeigung, in waß gstalt der durchleuchtig, hochgeborn fürst und herr, H. Carl Hg. von Saphoy, sich von der zeit her seiner anfenglichen regierung in allweg gegen dem röm. reich gehalten, wie ainem rechten waren fürsten und getreuen lehensverwanten desselbigen gebürt und zusteet.

    Erstlich ist offenbar, daß der F. von Saphoy, sobald er sein hertzogthumb angeträtten, als deß hl. röm. reichs fürst und lehensverwanter seine verordneten anweldt zu dem großmechtigen Ks. Maximilian hochloblicher gedechtnuß gesandt, daß sy sich in seinem namen mit schuldiger eydspflicht nach gewonhait seiner altfordern erzaigen, wie dann beschechen und ime derohalben daß lechen von gemeltem Ks. Maximilian verlichen mit bestettigter übergebung deß Šhertzogthumbs Saphoy sambt anderen herligkaitten und landtschaften, darzu gehörig.

    Nachdem, dieweyl gedachter fürst mit verwilligung deß baps [sic!] zwen treffenlichen seiner flecken, namblich Schamberay undt Burgenpreß, zu bistumben und haubtstetten erhebt, hat sich der Kg. auß Franckreich under ainem schein, als ob ime die sach zuwider, aines unwillens angenommen (doch ainer anderen maynung) und durch sein gesandten begert, sölche gentzlich aufzuheben, unangesechen, daß dits mit zugebung und radt der durchleuchtigen frouen Ludowica, deß F. von Saphoy schwester und gedachts künigs mutter, aufgericht und erlangt worden, auf wölches der künig bald darnach mit gesandtem absagbrief durch seinen herolden dem hertzogen den krieg verkhundt und angesagt hat und nachmaln deß F. von Saphoy potschaften, so er zu ime, solchen unwillen abzustellen, geschickt, mit feindtsmessigen antwurten begegnet und darnach ain lange zeit mit mancherlay drutz und aufsetzen den fürsten gereitzt und gepeinigt, darumb dann der fürst verursacht, weitter potschaft verordnen zu dem gemelten Ks. Maximilian und durch den Frh. von Aulenon, seinen landvogt in Piemont, den kayser um radt und beystandt underthäniglich ersuechen und anrueffen lassen, welcher khainen anderen bescheidt erlangt, allein der fürst muesse auf ditzmal fleiß ankeren, wie er der sach selbs radt finde, hat auch nichtz weitters mögen erhalten.

    Demnach aber, dieweyl der frantzösische kunig vilvaltiglich und on underlaß mit mancherlay schweren beleydungen den fürsten geplagt, ist ime vonnötten geweßt, weitter anzusuechen, darumb er sein potschaft widerumb zu dem kayser und deß reichs fürsten abgefertigt und inen verkhunden lassen, wo ime nit mit zimblicher hilf begegnet werde, der macht deß künigs zu schwach sein, ist aber gleich wie vorhin aufgezogen worden und derohalben genötigt, die sach auf daß best, so er vermögt, doch mit sonderem schaden vertädigen, damit nit grösserer unrodt und gefärlickait zu nachteil ime und dem hl. reich darauß erwiechse und erfolgte. Auf welches sich nachmaln ain neue, treffenliche handlung begeben mit falschem betrug, von dem secretari Defur angericht, darumb dann vonnötten, zu dem kayser weittere potschaft verordnen, die sach zu entdecken und um radt und hilf auf ain neus anzusuchen, den Schweitzern, so do sich mit ainer macht gegen dem fürsten erhebt, widerstandt zu thuen, aber nichtz geschaft und derhalben sich mit den Schweitzern vertragen und gegen inen, aine mechtige summ gelts zu geben, verwilligen muessen, welchs er zuem thail datzumal inen zugestelt und daß überige in järliche bezalung außgethailt, besorgendt den aufsatz deß kunigs, daß er sich nit etwan sambt den Schweitzern wider in außziehen und überfallen wurde.

    Da nun derselb Ks. Maximilian hochloblicher gedechtnus mit todt abgangen und jetzige ksl. Mt. zu aim kayser erwölt, dieweil ir Mt. datzmal in Hispanien hauset und darumb gedachtem Hg. von Saphoy nit khumbelich zu yer Mt. personlich zu raisen, hat er erstlich den Frh. von Aulenon, yer Mt. glückh zu winschen, dahin gesandt und nachmaln seinen, deß fürsten, bruder, den Šhochgebornen H. Philips Gf. zu Genff, verordnet, an seiner statt bey der krönung zu Ach zu erscheinen und sich darnach zu Wormbs in nammen seins bruders, deß regierenden F. von Saphoy, mit eydspflichten gegen yer Mt. verbunden, welches dann den fürsten des reichs wol wissen ist. Nach welchem der fürst nit lang personlich die ksl. Mt. zu Bononien gesuecht und dasselbst aigner person die lechen empfangen und yer Mt. schuldige pflicht und treu geschworn. Ferrer da nun yer Mt. auß Italien in teutsche nation verruckt, ainen reichstag in der statt Augspurg zu halten, hat der fürst sein potschaft fürderlich zu derselben ksl. Mt. gefertigt und durch den H. von Bellegardt anzeigen lassen die ursachen, so den fürsten verhindert, den reichstag personlich zu besuechen, mit andern nebenbevelchen, so yer Mt. schriftlichen fürgebracht, darauf ksl. Mt. bescheidt und antwurt gnuegsamblich beschechen und villeicht nach bey den amptleuten derselbigen zeit verhanden.

    Daß aber fürgewendt wirdt, der Hg. von Saphoy habe etwan underlassen, zu erstatten etlich auflegungen ksl. Mt. und der camer deß reichs, will er auf ditsmal also von im weisen und leinen, dann warhaftiglichen bewisen werden mag, daß er vil summen gelts, an in gefordert, erlegt und bezalt habe. So hat er auch seine gesandten zu ksl. Mt. und deß reichs camer geschickt, sich der unleidenlichen, anligenden beschwerdnussen, mit wölchen er zu derselben zeit beladen, erclagt und sye gebetten, wöllen inn auf ditsmal nit weitter beschweren, sonder gutliche mittel mit im treffen, auch in ansechung, daß der gaistlichen prelaten, so do schuldig, für yere guetter, die sy von dem reich besitzen, dem Hg. von Saphoy als ainem vicari oder statthalter deß reichs von seiner gebürenden jarschuld tailhaftig sein, gar mit khainem wort in der manung deß reichs camer, an inn gestelt, meldung beschechen, sonder denselbigen prelaten gleichwol in sonderhait zalung verkhunden lassen zuwider der form und außweysung aller insatzungen und investituren sein und seiner altforderen, auch dem vicariat oder stathalterampt, ewiglich von den römischen kaysern vergöndt und bestettigt. Mocht den fürsten zu solchem seinem begeren nit ain kleins verursacht haben die vor abgeschlagne hilf, darumb er die keyserliche reichscamer trungenlich angesuecht und angerueft, vermeinendt, ime billich die mitzuthailen als ainem glid und getreuen mitfürsten deß reichs.

    Zue dem allem gibt der fürst auch meniglichem zu bedenckhen und zu ermessen den schweren aufsatz und embsig nachstellen, mit welchen der kunig und, so durch inn aufgewisen, inen ununderläßlich geenstiget haben, damit sy yeres unbillichen fürnemmens undt begerends gewert möchten werden, dargegen er sich handthaftiglich gewert und seinen stadt, in aller underthänigkait dem hl. reich underworfen, mit vil mue und arbait, sorgen und schaden erhalten so lang, bitz er zuletst mit ainem sollichen starcken überzug von dem Frantzosen und seinen pundtsgenossen überfallen, daß er zu schwach nit lenger widerstandt thuen und von dem mehren thail seiner erbfürstenthumben, landt und leuten jämerlich verstossen und vertriben worden. Darumben jetz der hertzog widerumb zu der ksl. Mt. und deß hl. röm. reichs fürsten zuflucht Šsuecht und sich erbeut, zu thuen und zu lifferen, waß sich erfinden, daß er oder die verwandten seins vicariats schuldig. Dann so die oberzelten puncten alle treulich betrachtet und ermessen werden, wirdt er mit fuegen nit von der camer des reichs geschuldiget werden, das er sich mit derselben nit gepürlich gehalten, dieweyl er zu kheiner zeit anders besunnen, dann in aller underthanigkait dem hl. röm. reich gehorsamb zu sein und dieselbig mit der thadt, wie augenscheinlich erzeigt, auch nit anders bewerdt noch erwisen mag werden auß seinen antwurten, auf anforderung deß camergerichtz beschehen, sondern sich alzeit beflissen, seine fürstenthumben von den feinden deß reichs erretten und in khainerley weg von dem reich gesündert werden, aber doch bitzhär verzogen, der ksl. Mt. und reichsfürsten sein erbermliche, ununderläßliche engstigung, die er hierumb erleiden muessen, und sich in allweg zu inen halten und yerem gutten beduncken nachkhommen. Langt hierumb an röm. ksl. Mt. und deß hl. reichs fürsten sein trungenlich bitt und begeren, dise obgemelte puncten gnediglich zu bedencken und ime nach ußweisung der billickeit handtreichung und beystandt lassen begegnen, als er sich dann genzlich versicht und, nit abgeschlagen werden, verhofft.

    «Nr.300 Eingabe Hg. Karls III. von Savoyen an den Kaiser – Regensburg, [1541 Juli 14] »

    Wien HHStA, MEA RTA 7 Konv. II, fol. 476r (Kop.).

    Quamvis oratio nudius tercius in conspectu maiestatis vestrae sacrique Romani imperii principum et ordinum habita ceteraque scripto proposita et recitata parte illustrissimi domini Caroli Sabaudiae ducis, eiusdem Romani imperii principis, eo solum tenderent atque ob id tantum emissa censeantur, ut rationes argumentaque nonnulla refellerent ac vana esse ostenderent, quibus Galliae rex, postquam ducem ipsum tota ferme ditione sua decussit violenterque privavit, per epistolas aliquot eius nomine conscriptas ac in Germaniam potissimum evulgatas conatus est id iuste fecisse demonstrare maiestatisque vestrae ac imperialium principum de optimo ipsius ducis iure sententiam pervertere, atque ut omnem sinistram inde forsitan animis eorum conceptam opinionem diluerent, non autem, ut litem ullam ordiretur adversus regem, nichilominus eius regis legatus (ut fertur) proposita scriptaque huiusmodi sibi edi assiduis precibus instat, ut subinde replicatione uti valeat, quod non nisi rem longius protrahendi causa fieri non modo verisimile, sed et certissimum esse potest rege interea ducis bonis ac ditionibus occupatis perfruente. Quamobrem dux ipse tamdiu iam oppressus humiliter supplicit, ut maiestas vestra rebus suis ita prospicere dignetur, ne in latiora seu ulteriora tempora differantur neve dux idem facultatibus exutus sub huiusmodi perfugiis amplius calamitosus pendeat, ut iuri convenit et aequitati maxime, cum immineat proximus vestrae maiestatis recessus, quam deus optimus maximus faustam felicemque servet.

    «Nr. Š301 Eingabe Hg. Karls III. von Savoyen an die Kurfürsten – Regensburg, 1541 Juli 23 »

    A  Wien HHStA, MEA RTA 7 Konv. II, fol. 430r (Kop.).

    B  koll. Berlin GStAPK, I. HA Rep. 10 Nr. B 2 Fasz. F, fol. 70r–70v (Kop.); AV v. a. Hd. fol. 70r: 23. Julij.

    C  koll. Konstanz StadtA, G 19 (Reformationsakten), fol. 456r–456v (Kop.).

    D  koll. Hannover NLA, Celle 1 Nr. 20 IV, fol. 736r–736v (Kop.); DV v. a. Hd. fol. 736v: Dux Sabaudiae ad imperii status pro restitucione contra Gallorum regis orationem per legatos 22. Iulij habitam.

    Heri, reverendissimi et illustrissimi sacri Romani imperii principes electores, audiverunt celsitudines vestrae, quam intemperata et contumeliosa oratione Galliae regis oratores illustrissimum Sabaudie ducem sint prosequuti1, audiverunt in hoc suo tocius orbis terrarum summo et amplissimo senatu quam impuras voces nulla vestrarum aurium reverentia cohibiti emiserint, praeterea quot Bartolos, Baldos et Jasones vobis quasi jurium ignaris effuderint, ut fucata atque inani verborum congerie iniustissimum atrocissimumque Galliae regis factum quasi velo praetenderenta. Cum tamen vestra incomparabilis virtus, summa sapientia, singularis fides et bonitas Sabaudiae duci plane perspecta sit et cognita, minime veretur, ne propterea apud celsitudines vestras alia existimatione in posterum futurus sit, quam antea fuit atque esse debet, nec convitiis regiorum oratorum respondendum esse judicat. Tantum reverendissimas et illustrissimas dominationes vestras humilime orat et obsecrat, ut suae causae bonitatem aequissimi atque optimi judices cognoscere seque principem et sanguinis affinitate et ordinis societate vobis conjunctum, aliena vi atque injuria oppressum ope, favore et justicia vestra juvare tuerique velitis atque id praestare dignemini ante caesareae maiestatis discessum, cuius diem iam prope instare scitis, quod si celsitudinibus vestris esset collibitum cras Galliae regis oratores accersere et admonere ut, quae habere se dicunt instrumenta et tabulas secum, afferent, ipse quoque Sabaudiae dux sua proferret atque ita veritatis lux cum mendatiis tenebris discuteretur2.

    ŠHoc supplex a celsitudinibus vestris petit idem Sabaudiae dux, qui tanti beneficii maximam gratiam sempiterna memoria retinebit et, si vestris omnium aut singulorum placitis obsequi vel commodis servire unquam poterit, cumulatissime relaturum se pollicetur3.

    «Nr.302 Die Reichsstände an Kg. Franz I. von Frankreich – Regensburg, o. Datum »

    Wien HHStA, RK RTA 7, unfol. (Konz.); DV: Ad regem Frantiae [sic!], Ratisbonae anno 41.

    Hg. Karl von Savoyen hat dem Kaiser und den Reichsständen auf gegenwärtigem Reichstag mündlich und schriftlich berichtet, dass die Berner und andere Schweizer Gebietsteile Savoyens eingenommen hätten und der französische König zwar durch seine Gesandten um Erlaubnis für den Durchzug seiner Truppen nach Italien gebeten habe, dass aber kurz danach die Truppen des Königs in Savoyen eingefallen seien, das Land geplündert und verwüstet hätten und der König Hg. Karl aus seinem Fürstentum vertrieben habe. Hg. Karl hat Kaiser und Stände gebeten, sich für seine Restitution einzusetzen. Die Gesandten des französischen Königs, denen Kopien der herzoglichen Eingaben zugestellt wurden, wurden auf Befehl des Kaisers aufgefordert, ihre mündliche Gegendarstellung bis zu einem bestimmten Termin schriftlich in der Reichskanzlei einzureichen, was aber nicht geschehen ist. Da der Herzog drängte, wollten sie nicht unterlassen, den König schriftlich zu bitten, das mit Waffengewalt okkupierte savoyische Territorium zu restituieren und seine Differenzen mit dem Herzog friedlich und auf rechtlichem Wege beizulegen. Dies wäre verdienstvoll und des Titels ‚christianissimus‘ würdig. Wollen dies zusammen mit dem Herzog gegenüber dem König durch willfährige Dienste verdienen. Wünschen nachdrücklich die Restitution des Herzogs, da er als Reichsfürst seine Herrschaft vom Reich zu Lehen trägt und seine widerrechtliche Vertreibung das Reich schmälert.