Deutsche Reichstagsakten  ‹  Der Reichstag zu Worms 1509
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Inhaltsverzeichnis

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Vorwort des Abteilungsleiters

Vorwort des Abteilungsleiters

Vorwort des Bearbeiters

Vorwort des Bearbeiters

Abkürzungen und Siglen

Abkürzungen und Siglen

Quellen- und Literaturverzeichnis

Einleitung

Quellen I. Kapitel Vorakten: Vorbereitung des Wormser Reichstages

Quellen I. Kapitel Vorakten: Vorbereitung des Wormser Reichstages

  • 1. Kurfürsten- und Fürstentag zu Mainz
  • 2. Vorakten zu den Reichshilfeverhandlungen des Reichstages
  • 3. Angelegenheiten des Reichskammergerichts
  • 4. Angelegenheiten der Reichsstände
  • 5. Organisatorische Vorbereitung des Reichstages
  • II. Kapitel Der Reichstag zu Worms

    II. Kapitel Der Reichstag zu Worms

  • 1. Reichshilfe und Reformen
  • 2. Kaiserliche Reichsbelehnungen, Privilegienvergaben und Konfirmationen
  • 3. Streitfälle und Schiedsverfahren
  • 4. Angelegenheiten der Reichsstände
  • 5. Korrespondenzen, Weisungen und Berichte
  • 6. Chroniken, Aufzeichnungen und Verzeichnisse
  • III. Kapitel Nachakten: Vollzug der Reichstagsbeschlüsse und Folgen des Reichstages

    III. Kapitel Nachakten: Vollzug der Reichstagsbeschlüsse und Folgen des Reichstages

  • 1. Reichshilfe gegen Venedig
  • 2. Reichskammergericht
  • 3. Reichsmünztag zu Frankfurt
  • 4. Der Konflikt zwischen dem Deutschen Orden und Polen
  • 5. Angelegenheiten der Reichsstände
  • Chronologisches Aktenverzeichnis

    Chronologisches Aktenverzeichnis

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    «Nr. Š221 Stadt Nürnberg an Ks. Maximilian – Nürnberg, 22. März 1509 »

    Nürnberg, StA, Rst. Nürnberg, Briefbücher des Inneren Rates, Nr. 63, fol. 168’–169’ (Kop., pfinztag nach letare, den 22. Marcii).

    Bestätigen für den 15. März den Eingang seines Schreibens vom 6. Januar [Nr. 203], mit der Aufforderung, ihm das Lehensgewand des hl. Ks. Karl nach Worms zu schicken. Sie sind geneigt, sich ihm als gehorsame Untertanen in dieser Sache gefällig zu erweisen. Da das Schreiben allerdings schon älter ist, besteht die Möglichkeit, dass er seine Meinung inzwischen geändert hat. Überdies naht der Termin der von Ks. Sigismund begründeten Heiltumsweisung am 20. April (freytag nach dem sontag quasimodogeniti)1, bei der sie das Lehensgewand Ks. Karls und die dazugehörigen Kleinodien nicht entbehren können. Auch hat er in seinem Schreiben nicht angegeben, was er genau benötigt. Sie haben keine Kenntnis, welche Teile davon bei früheren Belehnungen verwendet wurden.

    Bitten deshalb, in einem dem Boten mitzugebenden Schreiben seine diesbezüglichen Absichten zu eröffnen und gegebenenfalls zu präzisieren, welche Stücke bis zu welchem Zeitpunkt in Worms benötigt werden. Sie werden dann entsprechende Vorkehrungen treffen.

    Für die Nürnberger sind in diesen unruhigen Zeiten Reisen über Land besonders gefährlich. Bitten deshalb, die Kff. von Mainz und Pfalz, den Bf. von Würzburg und den Mgf.[Friedrich von Brandenburg], deren Gebiete die Nürnberger Gesandtschaft auf dem Weg nach Worms passieren wird, über den Transport zu informieren und sie für den Hin- und Rückweg zur Gewährung sicheren Geleits zu verpflichten. Er kann selbst ermessen, dass dies sowohl im Interesse von Ks. und Reich wie auch Nürnbergs liegt.

    Faksimiles der Druckfassung der Edition.

    ser/rta1509/dok221/pages

    Anmerkungen

    1
     Urkunde Ks. Sigismunds von 29.9.1423 (Regest: Altmann, Urkunden, Nr. 5619, S. 396f.). Vgl. Reicke,Geschichte, S. 383–388.

    Anmerkungen

    Faksimiles der Druckseiten: Durch Verschieben der Spaltenteiler wird das Faksimile vergrößert. Durch einen Klick öffnet sich die seitenweise Blätterfunktion.

    Verweise auf Dokumente der Edition sowie weitere Ressourcen im Web.

    Registereinträge, die auf die Seite(n) dieses Dokuments verweisen.

    Erneute Fassung des Dokuments zum parallelen Lesen.

    «Nr. Š221 Stadt Nürnberg an Ks. Maximilian – Nürnberg, 22. März 1509 »

    Nürnberg, StA, Rst. Nürnberg, Briefbücher des Inneren Rates, Nr. 63, fol. 168’–169’ (Kop., pfinztag nach letare, den 22. Marcii).

    Bestätigen für den 15. März den Eingang seines Schreibens vom 6. Januar [Nr. 203], mit der Aufforderung, ihm das Lehensgewand des hl. Ks. Karl nach Worms zu schicken. Sie sind geneigt, sich ihm als gehorsame Untertanen in dieser Sache gefällig zu erweisen. Da das Schreiben allerdings schon älter ist, besteht die Möglichkeit, dass er seine Meinung inzwischen geändert hat. Überdies naht der Termin der von Ks. Sigismund begründeten Heiltumsweisung am 20. April (freytag nach dem sontag quasimodogeniti)1, bei der sie das Lehensgewand Ks. Karls und die dazugehörigen Kleinodien nicht entbehren können. Auch hat er in seinem Schreiben nicht angegeben, was er genau benötigt. Sie haben keine Kenntnis, welche Teile davon bei früheren Belehnungen verwendet wurden.

    Bitten deshalb, in einem dem Boten mitzugebenden Schreiben seine diesbezüglichen Absichten zu eröffnen und gegebenenfalls zu präzisieren, welche Stücke bis zu welchem Zeitpunkt in Worms benötigt werden. Sie werden dann entsprechende Vorkehrungen treffen.

    Für die Nürnberger sind in diesen unruhigen Zeiten Reisen über Land besonders gefährlich. Bitten deshalb, die Kff. von Mainz und Pfalz, den Bf. von Würzburg und den Mgf.[Friedrich von Brandenburg], deren Gebiete die Nürnberger Gesandtschaft auf dem Weg nach Worms passieren wird, über den Transport zu informieren und sie für den Hin- und Rückweg zur Gewährung sicheren Geleits zu verpflichten. Er kann selbst ermessen, dass dies sowohl im Interesse von Ks. und Reich wie auch Nürnbergs liegt.