Deutsche Reichstagsakten  ‹  Die Reichstage zu Köln 1510 und Trier 1512
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Inhaltsverzeichnis

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Vorwort des Abteilungsleiters

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Vorwort des Bearbeiters

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Abkürzungen und Siglen

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Quellen- und Literaturverzeichnis

Einleitung

Quellen

Quellen

  • I. Der
  • II. Der Kaiserliche Tag in Überlingen und Konstanz
  • III. Die Reichstagsprojekte des Jahres 1511
  • IV. Der Reichstag zu Trier und Köln 1512
  • Chronologisches Aktenverzeichnis

    Chronologisches Aktenverzeichnis

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    «Nr. 33 Hg. Erich I. von Braunschweig-Calenberg an Ks. Maximilian »

    Mitterburg, 3. März 1510

    Hannover, HStA, Cal. Br. 16 Nr. 5, fol. 41a-42a, Konz.

    Die vom Ks. in Aussicht gestellten Urbarsteuern gehen nicht ein, so daß er selbst kein Geld für die Kriegsführung zur Verfügung hat. Die Landstände von Kärnten und Krain haben bisher mit einer einzigen Ausnahme gleichfalls keinerlei Hilfe und Zuzug geleistet. Auch künftig ist damit nicht zu rechnen. Allergnst Ks., ich emphind wenig lut, die euer ksl. Mt. sachen zu herz gen wolle, und ain klaine gehorsam, die ich von inen hab in namen euer ksl. Mt. Dadurch ich besorg, eurer ksl. Mt. landen und leuten lutzl durch sy ausrichten mug. Würde selbst gerne mehr für den Ks. erreichen, wenn er nur willige Leute hätte. Bittet den Ks., ihm schnellstmöglich Geld und Truppen zu schicken. Bekommt er keine Hilfe, werden die Feinde ihn in die von ihm besetzten Plätze zurückdrängen. Und wo mich euer ksl. Mt. verlies, bin ich verlassen, dann ich scheid mich nit gern von dem, daz mir euer ksl. Mt. bevolhen hat. Die Kärntner haben erklärt, sy wellen mir kein geschütz nit fieren und sy wollen solhs auf dem reichstag den iren verkunden.1 Bittet demzufolge den Ks. nochmals, dafür zu sorgen, das ich als euer ksl. Mt. getreuer diener mit hilf nit verlassen werd.2

    Faksimiles der Druckfassung der Edition.

    ser/rta1510/dok33/pages

    Anmerkungen

    1
     Gemeint ist der Ausschuß der Kärntner Landstände, der mit Ks. Maximilian auf dem Augsburger Reichstag verhandelte. Vgl. Abschnitt I.8.
    2
     Weitere Schreiben Hg. Erichs an Ks. Maximilian aus Mitterburg vom 5. März 1510 und aus Triest vom 10. März 1510 mit der Bitte um Zusendung von Geld und Truppen in Hannover, HStA, Cal. Br. 16 Nr. 5, fol. 56a u. b bzw. 89a–90a, jew. Konz.

    Anmerkungen

    Faksimiles der Druckseiten: Durch Verschieben der Spaltenteiler wird das Faksimile vergrößert. Durch einen Klick öffnet sich die seitenweise Blätterfunktion.

    Verweise auf Dokumente der Edition sowie weitere Ressourcen im Web.

    Registereinträge, die auf die Seite(n) dieses Dokuments verweisen.

    Erneute Fassung des Dokuments zum parallelen Lesen.

    «Nr. 33 Hg. Erich I. von Braunschweig-Calenberg an Ks. Maximilian »

    Mitterburg, 3. März 1510

    Hannover, HStA, Cal. Br. 16 Nr. 5, fol. 41a-42a, Konz.

    Die vom Ks. in Aussicht gestellten Urbarsteuern gehen nicht ein, so daß er selbst kein Geld für die Kriegsführung zur Verfügung hat. Die Landstände von Kärnten und Krain haben bisher mit einer einzigen Ausnahme gleichfalls keinerlei Hilfe und Zuzug geleistet. Auch künftig ist damit nicht zu rechnen. Allergnst Ks., ich emphind wenig lut, die euer ksl. Mt. sachen zu herz gen wolle, und ain klaine gehorsam, die ich von inen hab in namen euer ksl. Mt. Dadurch ich besorg, eurer ksl. Mt. landen und leuten lutzl durch sy ausrichten mug. Würde selbst gerne mehr für den Ks. erreichen, wenn er nur willige Leute hätte. Bittet den Ks., ihm schnellstmöglich Geld und Truppen zu schicken. Bekommt er keine Hilfe, werden die Feinde ihn in die von ihm besetzten Plätze zurückdrängen. Und wo mich euer ksl. Mt. verlies, bin ich verlassen, dann ich scheid mich nit gern von dem, daz mir euer ksl. Mt. bevolhen hat. Die Kärntner haben erklärt, sy wellen mir kein geschütz nit fieren und sy wollen solhs auf dem reichstag den iren verkunden.1 Bittet demzufolge den Ks. nochmals, dafür zu sorgen, das ich als euer ksl. Mt. getreuer diener mit hilf nit verlassen werd.2