Deutsche Reichstagsakten  ‹  Die Reichstage zu Köln 1510 und Trier 1512
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Inhaltsverzeichnis

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Vorwort des Abteilungsleiters

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Vorwort des Bearbeiters

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Abkürzungen und Siglen

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Quellen- und Literaturverzeichnis

Einleitung

Quellen

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  • I. Der
  • II. Der Kaiserliche Tag in Überlingen und Konstanz
  • III. Die Reichstagsprojekte des Jahres 1511
  • IV. Der Reichstag zu Trier und Köln 1512
  • Chronologisches Aktenverzeichnis

    Chronologisches Aktenverzeichnis

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    «Nr. 620 Heilbronn an Schwäbisch Hall »

    Heilbronn, 4. Juli 1510 (dornstags St. Ulrichstag)

    Stuttgart, HStA, H 53 Bü. 157, o. Fol., Konz.

    Hat das Schreiben Ks. Maximilians (Nr. 610) und des Bundeshauptmanns (Dr. Matthäus Neithart, Nr. 610 Anm. 1) mit der Aufforderung, den eigentlich zu zwei Terminen fälligen Augsburger Reichsanschlag in einer Summe bis zum 8. Juli (montag nach St. Ulrichstag) in Augsburg zu bezahlen, erhalten. Erachtet dies als nicht wenig beschwerlich. Da Schwäbisch Hall wohl ebenfalls derartige Schreiben erhalten hat, zudem über einen Bundesrat verfügt, möge es mitteilen, was es in der Sache zu tun gedenkt, ob man den in Augsburg bewilligten, für ein volles Jahr gerechneten Kölner Anschlag (von 1505) ganz oder nur zum Teil geben muß und wie lange, auch, ob bei der Zahlung des Anschlags die dem Ks. gegebene Anleihe abgezogen wird.1

    Faksimiles der Druckfassung der Edition.

    ser/rta1510/dok620/pages

    Anmerkungen

    1
     Am 6. Juli 1510 (sambstags nach Ulrici) antwortete Schwäbisch Hall, daß es sich bzgl. des Augsburger Anschlags noch nicht entschlossen habe. Es werde jedoch seinen Alt-Stättmeister Rudolf Nagel, der am 22. Juli (Marie Magdalene) nach Würzburg reite, um dort Dinkelsbühl zu unterstützen, anweisen, sich bei den versammelten Gesandtschaften zu erkundigen, wie sich die anderen Städte verhalten wollten. Danach wolle man sich richten und Heilbronn entsprechend Bescheid geben. Stuttgart, HStA, H 53 Bü. 157, o. Fol., Orig. Pap. m. S. – Am 13. August 1510 (dinstag nach Laurentii) schrieb Heilbronn wiederum, es habe aufgrund der Mitteilung Schwäbisch Halls vom 6. Juli mit der Zahlung des Augsburger Anschlags gewartet. Nunmehr bitte es nochmals um Nachricht, zu welchem Entschluß Schwäbisch Hall zwischenzeitlich gekommen sei. Ebd., o. Fol., Konz. Hierauf antwortete Schwäbisch Hall am 15. August 1510 (donderstag assumptionis Marie), da der Tag in Würzburg nicht zustande gekommen sei, habe es Rudolf Nagel angewiesen, sich auf der Ulmer Versammlung der Bundesstädte entsprechend zu erkundigen. Er habe aber nichts weiter erfahren, als daß andere Städte, darunter Schwäbisch Hall, mit der Zahlung zögerten. Etliche hätten zudem die Absicht, nicht den vollen Anschlag zu zahlen. Regest: Rauch, UB, S. 274 Punkt c. – Am 19. September 1510 (donerstags nach exaltacionis crucis) teilte Schwäbisch Hall Heilbronn schließlich mit, nach Heimkehr Rudolf Nagels von der Ulmer Versammlung der Bundesstädte habe es sich entschlossen, den Anschlag zu bezahlen. Ebd., S. 274 Punkt d.

    Anmerkungen

    Faksimiles der Druckseiten: Durch Verschieben der Spaltenteiler wird das Faksimile vergrößert. Durch einen Klick öffnet sich die seitenweise Blätterfunktion.

    Verweise auf Dokumente der Edition sowie weitere Ressourcen im Web.

    Registereinträge, die auf die Seite(n) dieses Dokuments verweisen.

    Erneute Fassung des Dokuments zum parallelen Lesen.

    «Nr. 620 Heilbronn an Schwäbisch Hall »

    Heilbronn, 4. Juli 1510 (dornstags St. Ulrichstag)

    Stuttgart, HStA, H 53 Bü. 157, o. Fol., Konz.

    Hat das Schreiben Ks. Maximilians (Nr. 610) und des Bundeshauptmanns (Dr. Matthäus Neithart, Nr. 610 Anm. 1) mit der Aufforderung, den eigentlich zu zwei Terminen fälligen Augsburger Reichsanschlag in einer Summe bis zum 8. Juli (montag nach St. Ulrichstag) in Augsburg zu bezahlen, erhalten. Erachtet dies als nicht wenig beschwerlich. Da Schwäbisch Hall wohl ebenfalls derartige Schreiben erhalten hat, zudem über einen Bundesrat verfügt, möge es mitteilen, was es in der Sache zu tun gedenkt, ob man den in Augsburg bewilligten, für ein volles Jahr gerechneten Kölner Anschlag (von 1505) ganz oder nur zum Teil geben muß und wie lange, auch, ob bei der Zahlung des Anschlags die dem Ks. gegebene Anleihe abgezogen wird.1