Reichstagsakten Mittlere Reihe. Reichstagsakten unter Maximilian I. Band 9. Der Reichstag zu Konstanz 1507 bearbeitet von Dietmar Heil

10.1. Chroniken und Aufzeichnungen über den Reichstag

Nr. 708 Bericht über den Konstanzer Reichstag

Nr. 709 Teilnehmerverzeichnis und Beschluß der eidgenössischen Tagsatzung in Zürich über die Bereitstellung von Truppen für den Romzug Kg. Maximilians

Nr. 710 Aufzeichnung über die Trauerfeierlichkeiten für Kg. Philipp von Kastilien

Nr. 711 Bericht über den Konstanzer Reichstag1

Nr. 712 Aufzeichnung Josef Grünpecks über den Konstanzer Reichstag

Nr. 713 Aufzeichnung Peter Karls über den Konstanzer Reichstag

Nr. 714 Aufzeichnung Jörg Brandenburgs über den Konstanzer Reichstag

Nr. 715 Auszug aus den Collectaneen des Christoph Schulthaiss (vor 1576)

Nr. 716 „Kurze Cronik der loblichen frey- und Richstat Costantz, zusammengestellt durch Gregorium Mangolt, burgern daselbst, im Jahr 1544“ (Auszug)

Nr. 717 Auszug aus der Konstanzer Chronik des Beatus Widmer (1526)

Nr. 718 Auszug aus der Chronik des Melchior Zündelin: „Von ursprung der statt Costantz und etlichen alten sachen, so sich alda verloffen“ (nach 1548)

Nr. 719 Auszug aus Johann Jakob Fuggers „Spiegel der Ehren des Hauses Österreich“ (vor 1559)1

Nr. 720 Auszug aus den „Annales Colonienses“ (1500–1596)

Nr. 721 Auszug aus der Berner Chronik Valerius Anshelms (nach 1529)

Nr. 722 Auszug aus der Luzerner Bilderchronik Diebolt Schillings (1513)

10.2. Überlieferung der „Reichsstädtischen Registratur“

Nr. 723 Auszug aus dem ersten Teil der „Reichsstädtischen Registratur“ von Melchior Scherer1

10.3. Teilnehmerverzeichnisse

Nr. 724 Verzeichnisse der Teilnehmer am Reichstag

Nr. 725 Verzeichnis der eidgenössischen Gesandten zum Reichstag

10.4. Ausgaben der Stadt Konstanz im Zusammenhang mit dem Reichstag

Nr. 726 Ausgaben der Stadt Konstanz im Zusammenhang mit dem Reichstag

10.5. Ausgaben von Teilnehmern am Reichstag

Nr. 727 Ausgaben des Tiroler Kammermeisters Ulrich Möringer im Zusammenhang mit dem Reichstag

Nr. 728 Auszüge aus den Ämterrechnungen des Hst. Bamberg

Nr. 729 Ausgaben der Stadt Augsburg im Zusammenhang mit dem Reichstag

Nr. 730 Ausgaben der Stadt Metz im Zusammenhang mit dem Reichstag

Nr. 731 Ausgaben der Stadt Nördlingen im Zusammenhang mit dem Reichstag

Nr. 732 Ausgaben der Stadt Nürnberg im Zusammenhang mit dem Reichstag

Anmerkungen

1635
 Es handelt sich in der Regel um ungedrucktes Quellenmaterial aus reichsständischen Überlieferungen. Eine Ausnahme bilden die zwar bereits edierten, jedoch sehr informativen Chroniken des persönlich in Konstanz anwesenden Diebolt Schilling [Nr. 722 u.ö.] und von Valerius Anshelm [Nr. 721]. An bereits gedruckten Aufzeichnungen über den Konstanzer RT sind außerdem zu nennen die Chroniken von Heinrich Hug (Hug, Chronik, hier S. 30–35), Jean Lemaire de Belges (Lemaire, Chronique, hier S. 93–97), Anton Tegerfeld (Tegerfeld, Chronik, hier S. 222), Heinrich Brennwald (Brennwald, Schweizerchronik, hier S. 519–521) und Clemens Sender (Chroniken der deutschen Städte, Bd. 23, hier S. 114f., 118f.), die Fortsetzung der Chronik des Hektor Mülich durch Georg Diemer, Marx Walther und Wilhelm Rem (ebd., hier S. 456), die Aufzeichnung eines Anonymus über die Affäre Crivelli (Gachard, Collection, hier S. 466f.) sowie die Schwinkhart-Chronik über die Verhandlungen zwischen Kg. Maximilian und den Eidgenossen (Schwinkhart, Chronik, hier S. 21). Für den Konstanzer RT einschlägige Informationen aus diesen Quellen wurden in der Kommentierung verarbeitet.
1
 Das im VD 16 (W 2510) nachgewiesene Exemplar der BSB München (Sign.: 4 Opp. 11) ist nicht auffindbar.
2
 = Nagel, an dem das als Ziel dienende Blatt befestigt war, oder dieser war selbst der eigentliche Zielpunkt; auch allgemein: Ziel (Grimm, Deutsches Wörterbuch XVI, Sp. 956 (B); Götze, Frühneuhochdeutsches Wörterbuch, S. 240).
3
 = Berührung (Götze, Frühneuhochdeutsches Glossar, S. 181; Fischer, Schwäbisches Wörterbuch V, Sp. 491).
4
 = Paula von Firmian (Wiesflecker, Österreich, S. 276).
5
 = Wiese (Grimm, Deutsches Wörterbuch XIII, Sp. 2280f. (6a)).
6
 Vgl. Nr. 719 [Pkt. 16Dann sein ... geschlagen.].
7
 = Edelstein (Anderson/Goebel/Reichmann, Frühneuhochdeutsches Wörterbuch II, Sp. 1729, s.v. balas/palas).
8
 = Walnuß (Grimm, Deutsches Wörterbuch XIII, Sp. 1351(vv)).
1
 Es handelt sich um eine Kopie des in der Bibliothek des GNM Nürnberg aufbewahrten Exemplars. Ein weiteres Exemplar dieser Druckausgabe ist für die British Library, Nr. 1315, b. 60, nachgewiesen (General Catalogue, Bd. 123, S. 81).
2
 Das in der Weimarer Herzogin-Anna-Amalia-Bibliothek aufbewahrte Exemplar (SiGn. R 3: 22 [b]) fiel vermutlich dem Brand von 2004 zum Opfer.
3
 Penninck (Catalogus, Nr. 2278) weist ein 1507 oder später vermutlich von Erhard Oeglin in Augsburg gedrucktes Exemplar in der Kgl. Bibliothek zu Den Haag nach (SiGn. Pflt 5a).
a
 Herr] In B, C davor: Von ersten.
4
 = Johannes Heggenzer von Wasserstelz, Großprior von Deutschland (Wienand, Johanniterorden, S. 653; Sarnowsky, Macht, S. 686).
b
–b Der ... ordens] Fehlt in B. – Der Deutschmeister wurde durch Johann Adelmann von Adelmannsfelden auf dem RT vertreten.
5
 = Salmannsweiler bzw. Salem.
c
 Des] In B, C davor: Von ersten.
6
 = Kg. Ferdinand von Aragon. Gemeint ist hier wohl Giovanni Cossa. Vgl. Nr. 267.
d
 Johannsen] In B richtig: Joachim. C, D wie A.
e
 potschafft] Fehlt in B, C.
f
 Hessen] In C danach: doch sol er selbs auch kommen.
7
 Richtig: Metz.
g
–g Von ... Straspurg] In B, C: Ain doctor von Coellen vnd Straßpurg. D wie A.
h
–h Hernach ... ordnung] In B, C: Hernach volget der Roemischen künigklichen maiestat begeren, auch der Churfursten, Fursten vnnd stend des heiligen reichs an die Aydgnossen Sechstausent knecht. D wie A.
i
–i Got ... Lob] Fehlt in B.
1
 Für Baden ist im RAb [Nr. 268, Pkt. 32] kein offizieller Gesandter angegeben. Wahrscheinlich ist Hans von Wehingen, badischer Gesandter auf dem Schwäbischen Bundestag in Überlingen und Konstanz [Nr. 715, Pkt. 14], gemeint.
2
 Vgl. zur Rekonstruktion des Ablaufs der Exequien Körndle, Exequien, S. 104–108.
3
 Gemeint sind wohl Basteien. Zu den 1500 Inseln vgl. Kohler, Maximilian; Kleinschmidt, Theorie, S. 308–310.
4
 Wahrscheinlich ist das irrtümlich am Schluß noch einmal genannte Artois gemeint.
5
 Vielleicht ist Styria = Steiermark gemeint.
6
 Vielleicht ist Asturien gemeint.
7
 Vermutlich ist Tournai gemeint.
8
 Vermutlich ist Béthune gemeint.
9
 = Balken, Riegel (Baufeld, Kleines frühneuhochdeutsches Wörterbuch, S. 55, s.v. tramen).
10
 = angemessen, würdig (Baufeld, Kleines frühneuhochdeutsches Wörterbuch, S. 63, s.v. ehrbar).
11
 Es handelt sich wahrscheinlich um einen Sohn Hg. Heinrichs I. von Braunschweig-Wolfenbüttel. Vgl. Nr. 708 [Pkt. 3Vnuil zeit darnach ... komen].
1
 Ob es sich um den Auszug aus einem an die Stadt Nördlingen adressierten Bericht, vielleicht des Nördlinger Gesandten Ulrich Strauß oder eines anderen Korrespondenten der Stadt handelt, war nicht zu klären.
2
 Richtig: 6000 Mann.
3
 = im übertragenen Sinne: die Meinung gesagt, verunglimpft (Götze, Frühneuhochdeutsches Glossar, S. 35, s.v. blesiniren).
4
 = Petermann Feer, Luzerner Schultheiß von 1502, 1504 und 1506 (Messmer/Hoppe, Patriziat, S. 161f.).
5
 Gemeint ist wohl Sonntag, der 4.7. Tatsächlich erfolgte die Belehnung der drei genannten Ff. bereits am 1.7. [Nrr. 283; 708, Pkt. 5; 719, Pkt. 16].
1
 Möglicherweise ist der Hg. von Böhmen, Kg. Wladislaw von Ungarn, gemeint. Dessen Gesandter, Johann Filipec, traf Kg. Maximilian allerdings erst nach Ende des RT in Überlingen [Nr. 700, Anm. 5]. In Frage käme auch die Auflösung von „Eger“ als Achaia. Demnach würde es sich hier um den päpstl. Legaten Costantino Arianiti handeln.
2
 Gemeint ist wahrscheinlich Thomas Killingworth, der als Gesandter Richards de la Pole im Zeitraum 1507/08 mit Kg. Maximilian wiederholt über Bemühungen zur Freilassung dessen Bruders Edmund de la Pole, Hg. von Suffolk, verhandelte. Vgl. Gairdner, Letters I, Nrr. LIV-LVIII, S. 310–323; Pollard, reign III, Nr. 29, S. 114–119. Aus den Akten geht zwar hervor, daß Verhandlungen in Konstanz stattfanden, aber aller Wahrscheinlichkeit nach nicht zur Zeit des RT. Der erwähnte englische Gesandte Edward Wingfield (Gairdner, ebd., S. 321) bspw. residierte laut dem ferraresischen Emissär Cesare Mauro um die Jahreswende 1507/08 am Hof Kg. Maximilians (Voigt, Briefe, S. 114). Einen monatelangen Aufenthalt Wingfields dort wird man nicht unterstellen.
3
 Gemeint ist wohl der sich im Gefolge Kg. Maximilians aufhaltende angebliche Sohn des in Fes residierenden Wattasidenherrschers Muhammad asch Schaich. Vgl. Nrr. 715 [Pkt. 12], 724 [Pkt. 3].
4
 Keine Identifizierung möglich.
5
 Keine Identifizierung möglich.
6
 Gemeint sind vermutlich die Söhne Hg. Ludovico Sforzas, Massimiliano und Francesco.
7
 Vielleicht ist der zweite burgundische Emissär neben Wilhelm von Vergy, Hugues le Cocq [Nr. 666, Anm. 6], gemeint.
8
 Gemeint ist die Gesandtschaft Großfürst Wassilis III. von Moskau.
9
 Die Wormser Zwillinge wurden bereits 1495 in einem Flugblatt von Sebastian Brant beschrieben (Slattery, Flugschriften, S. 335 mit Anm. 11).
10
 Diese Beobachtungen Joseph Grünpecks sind meist wörtlich in seiner nach dem Konstanzer RT den Kff. und Ff. zugestellten astrologischen Druckschrift geschildert: Ein newe auszlegung der seltzamen wunderzaichen vnd wunderpurden, so ain zeyther im reich als vorpoten des Almechtigen gottes, auffmannende, auffruͦstig ze seinn wider die feindt christi vnd des hailigen reichs, erschinen sein, an al Kuͦrfursten vnd Fürsten, so auff dem reichs tag zuͦ Costnitz versamelt seinn gewesen, von ainem Erwirdigen briester, hern Josephen Grunpecken, beschehen (Ausgabe von Erhard Oeglin, Augsburg 1507; BSB München, Res/4 Polem. 1867b#Beibd.13; ÖNB Wien, 20.T.82. Ausgabe von Friedrich Peypus, Nürnberg 1515; BSB München, Rar. 1585#Beibd.7 (irrtümliche Datierung auf 1507 durch Bibliothekarsvermerk); Herzog-August-Bibliothek Wolfenbüttel, 243.7.1. Quod.; Staatliche Bibliothek Regensburg, 999 IM/4Inc.58; UB Eichstätt 13/1 B VI 183; UB Leipzig, NeueGesch.107-g (irrtümlich auf 1505 datiert); UB Tübingen, Fo XIIa 888.4 (irrtümlich auf 1505 datiert)). Zum Inhalt des Texts vgl. Ibler, Maximilian, S. 32–34; Slattery, Astrologie, S. 333–336. Die Behauptung, der Druck sei auf dem Konstanzer RT präsentiert worden (Friedrich, Astrologie, S. 64; Czerny, Humanist, S. 325; Ibler, Maximilian, S. 32; Schmid, König, S. 102f.; Rom, Maximilian, S. 94; Wiesflecker, Maximilian III, S. 358f.), ist unzutreffend.
1
 Beschreibung durch Engel, Rats-Chronik, S. 9–12.
a
 sein] Wohl irrtümlich statt: herr.
2
 Laut Engel (Rats-Chronik, S. 69) handelt es sich um einen Bericht des sächsischen Hofdieners Karl Brandt in Form einer undatierten „Neuen Zeitung“. Aufgrund der einleitenden Passage ist jedoch von einem Schreiben Peter Karls an Brandt auszugehen.
b
 der lieben] Wohl irrtümlich statt: dergleichen.
3
 = schnelle, leichte Schiffe (Anderson/Goebel/Reichmann, Frühneuhochdeutsches Wörterbuch VIII/1, Sp. 274).
4
 Eigentlich der 23.6., gemeint ist aber wohl der 16.6.
1
 Das durchgehend in zwei Spalten niedergeschriebene Stück wäre bei der Wiedergabe im Druck sehr unübersichtlich. Der Bearbeiter hat sich deshalb entschieden, die in der Schulthaiss-Chronik enthaltene Abschrift als Textvorlage heranzuziehen.
Die Chronik des Franz Xaver Leiner (Auszug der Stadt Konstanzischen Geschichten aus den Protokollen und anderen Schriften) von 1772 (StdA Konstanz, A I, Bd. 28b, hier pag. 23–31) gibt bei der Schilderung des Konstanzer RT (Verzeichnis der Teilnehmer an der Seelenmesse für Kg. Philipp von Kastilien, Beschreibung der Seelenmesse, Verzeichnis der auf dem RT anwesenden Gff., Frhh., Prälaten und reichsstädtischen Gesandtschaften, Unterkunft des kgl. Paares und des Bf. von Konstanz, Tagungsstätte des RT, Veranstaltung von Turnieren, Schießveranstaltungen und anderen Feierlichkeiten, städtische Preisordnungen mit Hinblick auf den RT, Bau eines Ganges zwischen der Pfalz und dem Dominikanerkloster) im Wortlaut oder paraphrasierend die Schulthaiss’sche Chronik wieder.
a
–a Ao. ... 1434] Fehlt in B-E.
2
 In den Konstanzer Baubüchern ist vermerkt: Item im XVC und VII. jar, als der richstag hie was, do ward ain gang gemacht von der Pfalentz bis zu den Bregern [= Predigern]. Und fieng an by dem nugen [= neuen] hus neben St. Peters kapel zu der rechen siten und gieng zu den Breger in den garten, und kost ob IIIC fl. Zal der Kg.(StdA Konstanz, M, Bd. 1, fol. 63, Stück-Nr. 42). Im 1507. jar, als der Rychstag hie zu Costantz was, do ward ain gang gepuwen von der Pfalentz biß zu den Predigern, und fieng an nebent St. Peters kappel zu der rechten sythen und gieng über die mur by obgemeltem thürnlin zu den Predigern in garten. Und kostet ob 400 fl. Hat bezalt kgl. Mt.(Unterz. Marx Blarer; ebd., Bd. 3, pag. 42, Stück-Nr. 42).
b
–b Verzaichnuß ... beschehen] In B: Kg. Philipsen von Castiligen begengnüs, zu Costenz bescheen. In C, E: Ao. Domini funfzehenhundert und im sibenden jar ist gehalten worden die begengniß Kg. Philips von Castilia etc., zu Costenz beschehen. Fehlt in D wie die im folgenden aufgelisteten geistlichen Stände.
c
 stend] In B danach: der Ff.In C, E danach: der Ff. und irer Gnn. botschaft. Zum ersten.
d
 seyten] In C-E danach: ist gestanden.
e
 stend] In B-E danach: der Ff.
f
 Der] In B-D: Friderich.
g
–g Der ... Wirzburg] Fehlt in C.
h
 des Mgf.] In B-D: Mgf. Joachims.
i
–i Hg. ... Bayern] Fehlt in F.
j
–j Deß ... botschaft] Fehlt in F.
k
 Gulch] In B danach: und dem Berge. Fehlt in F.
l
–l Deß ... botschaft] In F irrtümlich: Techant von Bassau [= Dr. Wolfgang von Tannberg; Krick, Domstift, S. 13]. 
m
–m Der ... Hochburgund] In F: Der von Vester alß marschalk auß Burgundi. – Gemeint ist Wilhelm von Vergy, Marschall von Burgund. Schultheiß und Rat der Stadt Bern bestätigten mit Schreiben vom 22.4.1507 den Empfang von Mitteilungen Vergys über eine Versammlung der burgundischen Stände und über seine Abreise zu Kg. Maximilian. Sie baten ihn, ihre Angelegenheiten beim Kg. zu unterstützen und über alle Vorgänge zu berichten (lat. Kop. Bern; StA Bern, A III 174, fol. 352’).
n
–n und ... darnebent] In B: neben iren Gn.
o
–o baß ... hand] In B: hinhinder.
p
–p in ... klagklaidern] Fehlt in B.
3
 Die Ausstattung des Hofstaates der röm. Kgin. finanzierte anscheinend Jakob Fugger. Kg. Maximilian übersandte am 1.7. ein Verzeichnis über auf Bitte Pauls von Liechtenstein geleistete, von der Raitkammer zuerst nicht anerkannte Zahlungen Fuggers in Vollzug des Brüsseler Vertrags [vom 22.9.1505; Pölnitz, Fugger II, S. 147] nach Innsbruck (Kg. Maximilian an die Innsbrucker Raitkammer, Kop. Konstanz, Verm. über Unterz. Kg. Maximilian und Gegenz. P. v. Liechtenstein, B. Hölzl und J. Villinger; Verm. über den Beschluß der Raitkammer: Dits bevelch ist zu Fugkers raitung gelegt; TLA Innsbruck, Oberösterreichische Kammer-Kopialbücher, Bd. 33, fol. 209). Laut diesem Verzeichnis übergab Fugger für die Hofkleider an den Hofmeister Kgin. Maria Biancas, Niklas von Firmian, unter anderem 38 Stück [und] 27½ Ellen roten englischen Tuches zu je 28 fl. im Gesamtwert von 1 600 fl.rh., 2½ Ellen Bremer Tuch im Wert von 3 fl., 25 Stück Futtertuch und 18 Ellen zu 115 fl., 52 kr., 303½ Brabanter Ellen schwarzen Samt zu 2 fl., 3 Ort je Elle im Wert von 834 fl., 37 kr., ein vergoldetes Tuch aus Florenz, 43 5/8 Brabanter Ellen zu je 9 fl., im Wert von 392 fl., 37 kr., 10 Stück schwarzen Seidenkamelott für 100 fl. und 17 Stück schwarzen Schetter für 34 fl. Dem Innsbrucker Kammermeister Ulrich Möringer wurden 151 Brabanter Ellen schwarzer Samt zu 2 fl., 3 Ort, sowie 34 Ellen Zendel im Gesamtwert von 417 fl., 17 kr. übergeben (ebd., fol. 209’-210’, hier fol. 209’).
q
–q Under ... an] Fehlt in E.
r
–r Volget ... ist] In B: Wie meniglich zum opfer gieng. In C, E: Item, wie meniglich in ordnung da zü opfer gangen. In D: Wie meniglich in ordnung zue opfer gieng.
s
 Kff.] In B-E danach: Nach den giengen [usf. nach jedem aufgeführten Paar in der folgenden Aufzählung].
t
–t Mgf. ... Bamberg] In B vertauschte Reihenfolge: Nach denen giengen der Bf. von Baumberg und Mgf. Casimiro von Brandenbürg. C-E wie A.
u
 hofmayster] In C, E richtig: erbmarschalk [= Wilhelm von Vergy].
v
 und] In C-E danach: neben ir.
4
 Gemeint ist die Schleppe.
w
 frowenzimmer] In B: dreyrpar oder.
x
–x all ... still] In B: feirten alle.
y
–y Darnach ... saitenspil] In B, D: Darnach fieng man in orginis ain kostlich „Salve“ [D: ambt] an zu singen, und nach dem „Salve“ sang man ain lobling, frölich ampt mit orgeln, büsonen, trümeten, zinken und allerhand saitenspil. In C: Darnach fieng man in organiß ain kostlich ampt an zu singen mit orglen, busaunen, trumeten, zinken und allerhand saitenspil. In E: Darnach fieng man an ein loblich ampt von vnser frawen mit orgeln, trumetten, busaunen, zincken; das ampt hat gesungen R. k. M. Cappelan, her Eberhart senfft.
z
–z in ... ampt] Fehlt in B. C, E wie A. In D: in seiner hand.
aa
–aa mit ... tüchern] Fehlt in B.
ab
–ab vor ... darin] In E: behangen.
ac
 und altaren] In B: darauf und davor mit swarzen wüllentuchern.
ad
 kappen] In B Einfügung am Rand: yeder mit seim klagklaid.
ae
–ae und ... botschaften] Fehlt in B.
af
 niden] In B danach: da die kerzen stünden.
ag
 behenkt] In B danach: Zu disem ampt gieng kgl. Mt. mit irem gemachl, auch anderen Ff. und Ff. botschaften ainmal zu opfern etc., damit das ampt, dergeleich die begengnüs ordenlich und loblich vollend ward. Got hab lobe etc.
ah
–ah die ... sind] In B: die nit in ordnung irs stands aus ursachen zu der begengnüs erschinen sind. In C danach: Gaistlich Ff.
ai
 Zwaybrugk] In B: Wurgk. In C irrtümlich: Omeck. In D, E richtig: [Bf. Matthäus von] Gurk.
5
 Gemeint ist der seit einigen Jahren am kgl. Hof weilende (Heil, RTA-MR VIII/2, Nr., 786, hier S. 1155, Pkt. 47; Nr. 802, hier S. 1237) angebliche Sohn des Sultans von Marokko, genannt Prinz von Fes. Dessen Aufenthalt im Umfeld Kg. Maximilians wird noch für den Herbst 1507 durch einen Bericht des Heilbronners Balthasar Berlin bezeugt (Or. m. S., Konstanz, St. Martiß tag [11.11.]1507; HStA Stuttgart, H 53, Bü. 157, Fasz. 46, unfol. Rauch, Urkundenbuch III, Nr. 2098d, hier S. 176). Vgl. Heil, Annahme, S. 285 Anm. 70.
aj
–aj Baid ... Mayland] Fehlt in B-E.
6
 Gemeint ist die Gesandtschaft Großfürst Wassilis III. von Moskau, auf den auch das abgebildete Wappen im Fugger’schen Ehrenspiegel verweist [Nr. 719, Pkt. 5, fol. 220].
ak
 Hessen] In C, E danach: Zwen Hgg. von Mayland.
al
–al Hg. ... Hessen] In B andere Reihenfolge: Brandenburg-Ansbach, Hessen, Pfalz-Zweibrücken, Jülich. In E: Pfalz-Zweibrücken, Jülich, Hessen; Brandenburg-Ansbach fehlt.
am
–am Gf. ... Friesland] Fehlt in E.
an
 Esdraß] In B danach: botschaft [= Hicko von Dornum und Harko Aepken; Nr. 95, Anm. 1].
ao
–ao Die ... adelß] Fehlt in B, C.
ap
–ap Die ... wegen] In B-D erst nach den Prälaten aufgelistet. Dort fehlen jeweils die Gesandten Straßburgs, Esslingens, Nördlingens und Schwäbisch Halls [vgl. App. cd].
aq
 im bund] In B-E: vom bünd im Reich.
ar
–ar Peter ... wegen] Fehlt in E.
as
 Ain] In B, D irrtümlich: Mathis. In C, E richtig: Jörg.
at
–at Hanß ... Hall] Fehlt in E.
au
 vom Hoff] In B, D irrtümlich: Imhoff. In C, E richtig: [Adam] Besserer.
av
–av Die ... gewesen] In B-E: Gff. und Hh.
aw
–aw Bernhart, Wolfgang] Fehlen in B-E.
ax
–ax Hainrich ... Lupfen] Fehlt in B.
ay
 Hörsch] In B: Mötsch. In C: Metisch. In D: Morfl. In E: Metsch. Hug (Chronik, S. 34) liest irrtümlich „Nitsch“.
az
–az Ludwig ... Gleychen] Fehlt in B-E.
ba
 Hanß] In B sind zwei Gff. Hans von Werdenberg aufgeführt. – Die Leinersche Chronik (StdA Konstanz, A I, Bd. 28b, pag. 26) nennt nur einen Gf. Hans von Werdenberg. Zwischen Lupfen und Werdenberg steht dafür noch ein Gf. Hans von Hörsch [!]. Vgl. App. ay.
bb
 Hainrich] In C irrtümlich: Hainrich Gf. zu Saregk [!]. In E irrtümlich: Hainrich graf zuͦ Sardeck [!].
bc
–bc Felix ... Werdenberg] In C irrtümlich: Velix Gf. zu Montfort.
bd
–bd Ain ... Franckenbain] Fehlt in E.
7
 Gemeint ist der kroatische Gf. Nikolaus Frangepan, Rat Kg. Maximilians.
be
–be Wolfgang ... Franckenbain] Fehlen in B-D. – Die Reihenfolge bei der Auflistung der Gff. in B-E weicht von A ab.
bf
 Dis ... Frhh.] In B, D: Herren. Fehlt in C, E.
bg
–bg Ernst ... Tauttenberg] Fehlt in B.
bh
–bh Johanß ... Pern] Fehlt in B.
bi
 Ulrich] In B richtig: Kristoff. Fehlt in E.
8
 Vermutlich irrtümlich anstelle Friedrichs Schenken von Limpurg genannt, dessen Anwesenheit in Konstanz belegt ist [Nrr. 129, Pkt. 1; 521].
bj
–bj Zwen ... Zymern] In B, D-E: Ain H. van Zümern.
9
 In Frage kommen Johann Werner, Gottfried Werner und Wilhelm Werner von Zimmern (Schwennicke, Europäische Stammtafeln XII, Tafel 84).
10
 Gemeint ist entweder der kgl. Rat Leonhard oder der 1501 mit einer Dienstbestallung versehene Schweicker von Gundelfingen.
11
 Ergänzung gemäß B-D.
12
 In Frage kommen Georg Supersaxo und Ulrich Frh. von Hohensax.
13
 Wahrscheinlich ist Christoph von der Weitmühl gemeint, den Kg. Maximilian am 6.12.1503 mit 6 Pferden für den geplanten Romzug dienstverpflichtet hatte (Kurzmann, Kriegswesen, S. 107).
14
 = Christoph von Scherffenberg. Vgl. Nr. 523, Anm. 3
bk
–bk Heinrich ... Wisch] Fehlt in C-E.
bl
–bl Heinrich ... Reynegk] Fehlt in B. – Die Reihenfolge der aufgelisteten Hh. in B weicht von A ab.
bm
 Irlting] In B richtig: Zelgking. In C-E: Zelting.
bn
–bn Ain ... Traun] Fehlt in B, E. In C irrtümlich: Tradien. D wie A. – Es handelt sich um Michael oder Wolfgang von Traun.
bo
 Jhernoho] In B-E eindeutig: Tzschernahow. – Wahrscheinlich handelt es sich um den kgl. Truchseß und Pfleger zu Laa, Dietrich von Tschernaho.
bp
–bp Ain ... Reynegk] Fehlt in C-E. – Die Reihenfolge der aufgelisteten Hh. in C-E weicht von A ab.
bq
–bq Ain ... Gerolzeck] Fehlt in B, C, E. D wie A.
br
 ordenß] In B-E danach: Der abt von Kempten.
bs
–bs Der .. Schussenried] Fehlt in B. In C-E danach: Der landkumenter des Tutschen Orden.
bt
 Salmenschwyl] In B-E danach: von aller prelaten wegen im pund.
bu
–bu Der ... Zwyfalten] Fehlt in B-E.
15
 Gemeint ist der bereits auf den RTT zu Worms und Freiburg (1495, 1497/98) anwesende Landkomtur des Deutschordens in der Mainau Wolfgang von Klingenberg, nicht der Hauskomtur Bernhard von Helmsdorf (Roth von Schreckenstein, Mainau, S. 82, 85).
bv
–bv Der ... Reychen Ow] Fehlt in C, E.
bw
 Reychen Ow] In B danach: Der landkümetter Teuschen Ordens.
16
 = Konrad von Schwalbach (Bühler, Tobel, S. 497f.).
bx
–bxDer ... Wyssen Ow] Fehlt in B, D.
17
 = Johannes Heggenzer von Wasserstelz (Roth v. Schreckenstein, Ueberlingen, S. 162; Rödel, Großpriorat, S. 115; Ders., (Gross-)Prioren, S. 62).
18
 = Henri de Howisel.
19
 = Jos Walther (Burger, Stadtschreiber, S. 144; Wolfart, Geschichte II, S. 265f.).
20
 Gemeint ist der Lübecker Protonotar Hartwich Brekewolt.
by
–by Von ... ratßher] Fehlt in B, C.
bz
–bz Von ... burgermaister] Fehlt in E.
21
 Gemeint ist wahrscheinlich Hans Beilschmidt [Nr. 368].
22
 Dr. Dietrich Meinertzhagen.
23
 Gemeint ist hier nicht die Stadt Utrecht, sondern das zum Hst. gehörige Groningen [s. App. cb-cb].
ca
 Peter Mosler] In B-D wohl irrtümlich: Ott Sturm, ritter. In E: ein ritter.
cb
–cb Von ... burgermaister] Fehlt in B-D, statt dessen: Von der Stat Grueningen [Hendrik Elderwolt und Gelmar Kanter]. – In B, D folgt: E. ftl. Gn. [= Kf. Joachim von Brandenburg] gehorsamer Jörg Brandenbürg, ernhold, ernkn[echt] zun Bayren etc.
cc
 zwen ratßherren] In B-E: ain ratzfreund [= Johann Frosch; baldige Abreise des zweiten Gesandten Lünen nach Eröffnung des RT].
24
 = Johann von Lünen und Johann Frosch.
25
 = Hans Stöbenhaber (Eitel, Reichsstädte, S. 230).
26
 = Philipp Wolff und Balthasar Mühl.
27
 = Hans von Nidegg (Eitel, Reichsstädte, S. 255).
cd
 burgermaister] In B, D danach: Von Esseling der bürgermaister. Von Nördling der bürgermaister. Von Swebischen Hal der bürgermaister [richtig: Stättmeister]. In C, E danach: Der Ungeller, burgermaister von Esslingen. Strauß, burgermeister von Nerlingen. Von Schwebischen Hal stettmaister [Rudolf Nagel; Wunder, Nagel, S. 32].
28
 Gemeint ist Jakob Meurer [Nr. 268, Pkt. 32, fol. 574].
ce
–ce Aber ... /225½/ ... furen] Fehlt in B-D.
cf
 Turgow] Verm. Schulthaiss: Die zunft Thurgau wurde um 1820–30 abgebrochen. An dessen stätte steht jezt das haus Nr. 281, dem Andreas Kilian gehörig.
29
 In den Konstanzer Steuerbüchern ist die Berufsbezeichnung „brümelwer“ ebenfalls nachweisbar (Rüster, Steuerbücher II, S. 36, 93).
30
 Die Datumsangabe ist natürlich nicht korrekt. Gemeint ist wohl die Festveranstaltung am 30.6. Vgl. Nrr. 708 [Pkt. 4], 713 [Pkt. 6].
31
 Richtig: Trient.
32
 Richtig: Augsburg.
33
 Die Festlichkeiten am Ende des RT wurden durch einen abendlichen Empfang im Zunfthaus zur Katze abgeschlossen (Vgl. Aus den Erinnerungen, S. 5–7).
34
 Vgl. Nr. 986.
35
 Vgl. bzgl. der im folgenden wiedergegebenen Ratsbeschlüsse auch Nr. 110.
1
 Beschreibung der Chronik bei Ludwig, Geschichtsschreibung, S. 45–47; Hillenbrand, Geschichtsschreibung, S. 214f.
2
 Randverm. von anderer Hd.: Diser zyt macht man von der Pfalz ain gang uber Reyn zuen predigern, damit die Kgin. in stille zu kirchen gen mocht.
1
 Abgeleitet von libum: Opferkuchen.
2
 = wenig (Lexer, Mittelhochdeutsches Wörterbuch I, Sp. 1999).
3
 = cristofel: Obmann (Vögeli, Schriften I, S. 568).
a
–a Hielt ... jämmerlich] Beinahe wörtlich übereinstimmend mit Nr. 716.
1
 Vgl. Nr. 150, Pkt. 2.
1
 Zum Fuggerischen Ehrenspiegel Clemens Jägers als problematischer Quelle, die dennoch das Bild Ks. Maximilians wesentlich mitgeprägt hat, vgl. Friedhuber, Ehrenspiegel, S. 101–138; Roth, Jäger, bes. S. 71–73. Der insgesamt knappere Fugger’sche Ehrenspiegel in der Bearbeitung durch Sigmund von Birken ist, sofern inhaltlich relevante Ergänzungen vorliegen, in die Kommentierung eingearbeitet.
2
 Nachweis der weiteren bislang bekannten Abschriften in München, Wien, Dresden und Augsburg bei Rohmann, Jäger, S. 274f.
3
 Hier liegt mit Sicherheit ein Irrtum vor. Anton Rudolf d. Ä. war 1505 gestorben, sein gleichnamiger Sohn zählte 1507 kaum mehr als 16 Jahre (Reinhard, Eliten, S. 716). Im übrigen verwechselt Fugger die Augsburger Gesandtschaft zum Schwäbischen Bundestag in Überlingen/Konstanz mit der bereits Ende 1506/Anfang 1507 zu Kg. Maximilian abgeordneten Kondolenzgesandtschaft, bestehend aus BM Jörg Langenmantel und dem Ratsherren Hans Baumgartner (Brunner, Kaiser, S. 39 Anm. **; Böhm, Reichsstadt, S. 162).
4
 Tatsächlich fanden die Exequien für Kg. Philipp Mitte November 1506 statt. Teilnehmer waren neben Kgin. Maria Bianca unter anderem Massimiliano und Francesco Sforza sowie die Bff. von Augsburg und Trient (Chroniken der deutschen Städte 23, S. 453f.; Brunner, Kaiser, S. 38f.).
5
 Von Verhandlungen dieser drei Söhne Kf. Philipps auf dem Schwäbischen Bundestag von Überlingen/Konstanz verlautet sonst nichts. Sehr wahrscheinlich liegt eine Verwechslung mit den RT-Verhandlungen vor. Vgl. Nrr. 425, 555 [Pkt. 1].
6
 Fugger-Birken (Ehrenspiegel, S. 1235) irrtümlich: Johann Frosch. Richtig ist: Johann von Lünen [vgl. Nr. 216, Anm. 3].
7
 Der Schlußabschnitt des wiedergegebenen Aktenstückes (Darauf ist der ... wurdet bedunken.) fehlt.
8
 Richtig: Jakob [Nr. 725, fol. 4].
9
 Richtig: Peter [ebd., Anm. 4].
10
 Richtig: Ulrich [ebd., fol. 4’].
11
 Fugger-Birken (Ehrenspiegel, S. 1232) listet im einzelnen auf: Ebf. Jakob von Mainz, Ebf. Jakob von Trier, Kf. Friedrich von Sachsen, Ebf. Ernst von Magdeburg, Bf. Georg von Bamberg, Bf. Lorenz von Würzburg, Bf. Gabriel von Eichstätt, Bf. Wilhelm von Straßburg, Bf. Hugo von Konstanz, Bf. Heinrich von Augsburg, Bf. Philipp von Freising, Bf. Christoph von Basel, Hg. Albrecht von Bayern, Pfgf. Friedrich, Hg. Georg von Sachsen, Hg. Erich [von Braunschweig, Hg. Albrecht] von Mecklenburg und Hg. Ulrich von Württemberg – samt andren Weltlichen Fuͦrsten, die in der vorbenannten Chur- und Fuͤrsten Geleitschaft sich befunden.
12
 Fugger-Birken (Ehrenspiegel, S. 1232) nennt außerdem Gesandtschaften der Republik Venedig [Vincenzo Querini], der Eidgenossen und vieler Reichsstände und -städte: Kurköln: Johann von Reichenstein ([Sub-]Dekan), Kurbrandenburg: Eitelwolf vom Stein, Österreich: Gf. Heinrich von Hardegg, Bf. von Worms [richtig: Speyer]: Erpho von Gemmingen (Wormser Domdechant), Bf. von Passau: Dr. Johann Georg Prenner (Domherr), Deutschordensmeister: Johann Adelmann von Adelmannsfelden (Komtur zu Blumenthal), Pfgf. Alexander von Zweibrücken: Dr. Jakob Merswin, Mgf. Friedrich von Brandenburg-Ansbach: Dr. Theobald von Heimkofen (Kanzler), Hg. Wilhelm von Jülich-Berg: Dr. Heribert von Bilsen (Pilsingen), Lgf. Wilhelm von Hessen: Ritter Konrad von Mansbach, Vertreter der Prälaten: Abt Johannes von Salem, Vertreter der Gff. und Hh.: Gf. Haug von Montfort-Rotenfels.
13
 Gemeint ist zweifellos Nr. 150. Im folgenden wird allerdings im wesentlichen Nr. 149 wiedergegeben.
14
 Zu den Vorgängen in Straßburg vgl. Nr. 273 [Pkt. 2].
15
 Laut Fugger-Birken (Ehrenspiegel, S. 1233) ließ Kg. Maximilian zur Bestätigung seiner Vorwürfe gegen Kg. Ludwig von Frankreich – hinsichtlich der Kaiserwürde und des Papsttums – Schreiben Papst Julius' II. [Nr. 160] und des Dogen von Venedig verlesen. Letzteres liegt nicht vor. Anschließend (S. 1233f.) folgt die Wiedergabe der von Kg. Maximilian gehaltenen Rede [Nr. 150].
16
 Bündnisvertrag von sieben Schweizer Kantonen mit Kg. Karl VIII. vom 1.11.1495 (Eidgenössische Abschiede III/1, S. 736–739; Dierauer, Geschichte II, S. 383). Zu den Bündnissen mit den beiden Ludwigen vgl. Nr. 45, Anm. 4.
17
 In Anwesenheit Kg. Maximilians wurden am 15.2.1506 in Klosterneuburg die Gebeine des 1485 kanonisierten Hg. Leopold von Österreich feierlich erhoben (Konstanzer Chronik des Beatus Widmer; LB Stuttgart, HB V 32, hier fol. 119; Salzburger Chronik Joseph Benignus Schlachtners; LA Salzburg, Handschriften 16, pag. 1703f.; Ludwig, Kanonisationsprozeß, S. CCVf.; Röhrig, Leopold, S. 154f.).
18
 Laut Fugger-Birken (Ehrenspiegel, S. 1237) forderte Kg. Maximilian von den Gesandten die Stellung von 12 000 Mann auf seinen Sold gegen Zahlung einer jährlichen Pension von 18 000 fl. Die Truppen sollten gegen jedweden Feind eingesetzt werden dürfen. Die eidgenössischen Gesandten wiesen diese Forderung zurück.
19
 Richtig: 10 000.
20
 Richtig: 119 000.
21
 Am Schluß des Absatzes leitet Fugger zur zweiten kgl. Resolution vom 22.5. [Nr. 157] über.
22
 Im folgenden referiert Fugger Nr. 162 [Pkt. 1].
23
 Richtig: 16. Juni.
24
 Richtig: 15. Juni.
25
 Richtig: sechs.
26
 Fugger-Birken (Ehrenspiegel, S. 1240) referiert außerdem knapp die wesentlichen Beschlüsse des RT bezüglich des Reichskammergerichts.
27
 Richtig: 26 Reiter und 33 Fußsoldaten [Nr. 271, Pkt. 10, fol. 598]. Die Zahlenangaben entsprechen vermutlich dem – nicht vorliegenden – verworfenen Reichsanschlag.
28
 Richtig: 33 (entsprechend dem Reichsanschlag). Vgl. Nr. 902 [Pkt. 6].
29
 = ewige Abgabe (Deutsches Rechtswörterbuch I, Sp. 1504), hier: garantierter Ertrag.
30
 Kölner Spruch vom 30.7.1505, § 22 (Heil, RTA-MR VIII/1, Nr. 476, hier S. 777).
a
 geschiftet] In C: geschiffet. Vielleicht ist „anstiften“ gemeint. Möglicherweise handelt es sich auch um einen Schreibfehler, statt: geschickt.
b
 angetaschet] In C: angetastet (= angreifen, vorwerfen; Fischer, Schwäbisches Wörterbuch I, Sp. 274, s.v. antaschen).
31
 Richtig: Heinrich [Nr. 555, Pkt. 1].
32
 Ergänzung gemäß B, C.
c
 enlassen] In C: erlassen.
33
 Fugger berichtet auf fol. 157 des Ehrenspiegels über den Eingang einer Nachricht bei den in Lindau versammelten Reichsständen, wonach sich Kf. Philipp von der Pfalz zum Reichsvikar erklärt hatte und in Worms ein entsprechender Anschlag veröffentlicht worden war (Heidelberg, 27.8.1496; Gollwitzer, RTA-MR VI, S. 143f., Nr. 25; Wiesflecker, Regesten II/2, Nr. 7319, S. 529). Vgl. Roßberg, Kampf, S. 4f.
34
 Die Datumsangabe ist nicht korrekt. Die wiedergegebene Erklärung Kg. Maximilians entspricht im Kern seinem Vortrag an die kurpfälzischen Gesandten vom 5.8. [Nr. 952, Pkt. 3].
35
 Tatsächlich ist das Wappen der Republik Lucca abgebildet: in Blau zwischen zwei goldenen Schrägfäden das Wort „LIBERTAS“ in goldenen Buchstaben (Siebmacher, Wappenbuch I/2, S. 46 und Tafel 113).
36
 = Konstanzer Gesellschaft „Zur Katz“ (Heiermann, Gesellschaft). 
d
–d Georg ... Neideck] In A/B freigelassen. In C irrtümlich: Bernharten von Gleß (Bf. von Trient 1514–1539).
37
 Kein gesicherter Nachweis möglich. Gemeint ist entweder ein Gf. Pradés oder – wahrscheinlicher – Paredes. Zum Gefolge Kgin. Johannas gehörte etwa ein Juan Fernandez de Paredes (Aram, Governing, S. 429). Die beiden genannten spanischen Hh. waren jedenfalls keine Gesandten Kg. Ferdinands.
38
 Kein gesicherter Nachweis möglich. In Frage kommen in erster Linie die kastilischen Philippisten Luis Fernández Manrique (der allerdings im April 1507 bereits rehabilitiert war; Millan, Corte III, S. 130–132), Rodrigo Manrique (Sohn des gleichnamigen ersten Gf. von Paredes; ebd., S. 256), Garcia Fernández Manrique (ebd.; S. 125–130) und Alonso Manrique de Lara (ebenfalls Sohn des ersten Gf. von Paredes;ebd., S. 256–263).
39
 Kein gesicherter Nachweis möglich. Vielleicht ist Henry Clifford, zehnter Hg. von Cumberland (Cokayne, Peerage I, Nr. 294/295) gemeint.
40
 Für einen Peter Bedford oder Beaufort liegt kein Nachweis vor.
41
 Die folgende Argumentation geht so aus keiner der einschlägigen Resolutionen Kg. Maximilians [Nrr. 157; 159, Pkt. I; 163] hervor.
42
 Reformatio Sigismundi von 1439 (Druck: Beer, Reformation, S. 118; Koller, Reformation, S. 274f.).
43
 Ein solches Mandat ist nicht nachweisbar. Wie aus der weiteren Darstellung hervorgeht, liegt eine Verwechslung mit einem Ausschreiben zu einem der in Ulm wegen dieser Frage ab Okt. 1507 abgehaltenen Versammlungen der Schwäbischen Bundesstädte vor.
44
 Irrtümlich aufgeführt; Cles war Bf. von Trient von 1514 bis 1539 (Gatz, Bischöfe, S. 106–109).
45
 Hg. Ludwig der Reiche löste am 20.2.1475 Stadt und Hft. Weißenhorn mit dem Landgericht Marstetten ein (Stauber, Herzog, S. 206), Hg. Georg kaufte 1481/98 die Gft. Kirchberg mit Wullenstetten (ebd., S. 219, 494) und 1495 die Hft. Pfaffenhofen (ebd., S. 493).
46
 Fugger-Birken (Ehrenspiegel, S. 1241) nennt die überhöhte Summe von 70 000 fl.
47
 Richtig: 27.7.1507 [Nrr. 507f.]. 
48
 Gemeint sind die kurpfälzischen Gesandten am kgl. Hof, Erasmus vom Venningen und Johann Landschad. Vgl. Nr. 579 [Pkt. 6].
49
 Vgl. Nr. 902 [Pkt. 6].
50
 Die Wappen von Mömpelgard und Villach sind nicht ausgeführt.
51
 Vgl. Nr. 822, Anm. 2.
a
–a A ... stipendio] Randverm.: Ex libro recessuum Imperii.
b
–b Fuit ... cameralis] Randverm.: Ibidem.
1
 Reichenstein bekleidete von 1499 bis 1508 das Amt des Kölner Subdekans, Dekan war Philipp von Daun-Oberstein (Miltitzer, Protokolle I, S. 668, 675).
2
 = Dr. Herbert von Bilsen.
3
 Laut Deeters (Köln, S. 129, 131) nahmen außerdem der Ratsherr Peter von Efferen und der ehemalige Kölner Protonotar Edmund Vrunt als Gesandte der Stadt am Konstanzer RT teil.
4
 Falls damit nicht eine irrtümliche Doppelnennung Meinertzhagens vorliegt, ist wohl Rupert von Rheidt gemeint. Vgl. Nr. 207 [App. s].
1
 Vgl. Nr. 50 [Pkt. 1].
2
 Vgl. Nr. 51 [Pkt. 1–4].
3
 = wiederholen, erneut beraten (Anderson/Goebel/Reichmann, Frühneuhochdeutsches Wörterbuch I, S. 657f., s.v. äfern).
4
 = Gerolamo Morone, kgl. Fiskaladvokat in Mailand (Meschini, Luigi, S. 428–430).
5
 Vgl. Nr. 217, Anm. 3f.
6
 Carvajal kam erst nach Ende des RT nach Deutschland. In Konstanz fungierte Costantino Arianiti als päpstlicher Gesandter.
a
 dalame] In B: villicht.
1
 Vgl. den Bericht Erasmus Toplers vom 9.5.1507 [Nr. 616, Pkt. 5].
2
 Richtig: 11.4.1507 (Schilling, Bilderchronik (Schmid), S. 346 Anm. 3).
3
 Ergänzung gemäß B.
4
 Vgl. den Eidgenössischen Abschied vom 13.2.1507 [Nr. 46].
5
 Die Einberufung eines Tages nach Schaffhausen – für den 9.5. – zu einer verbindlichen Stellungnahme bezüglich der Einung und der Stellung von Söldnern wurde durch die Tagsatzung zu Baden am 10./11.4.1507 beschlossen [Nr. 51, Pkt. 3 – Die Werbung ... angesetzt.].
6
 Richtig: Kaspar Wyler, Sohn des Hans Wyler, Berner Kleinrat seit 1499 (Schilling, Bilderchronik (Durrer/Hilber), S. 148 Anm. 2).
7
 Richtig: Jakob im Oberdorf, Landammann zu Uri 1492/93, wiederholt Gesandter zu Tagsatzungen (Schilling, Bilderchronik (Durrer/Hilber), S. 148 Anm. 5; ders., Bilderchronik (Schmid), S. 353 Anm. 9).
8
 Richtig: Heinrich Oelegger von Baar (Schilling, Bilderchronik (Durrer/Hilber), S. 148 Anm. 8; ders., Bilderchronik (Schmid), S. 353 Anm. 12).
9
 Richtig: Konrad Barter, Bürgermeister zu Solothurn (Schilling, Bilderchronik (Durrer/Hilber), S. 148 Anm. 14; ders., Bilderchronik (Schmid), S. 353 Anm. 18).
10
 Kardinalbf. Melchior von Brixen und Ebf. Jakob von Trier waren nicht auf dem Schaffhauser Tag anwesend. Zu den kgl. und reichsständischen Gesandten s. Nrr. 216, Anm. 3; 217, Pkt. 1f.; 721, Pkt. 2.
b
 costen] In B richtig emendiert zu: Costentz.
11
 Vgl. Nrr. 217f.
12
 Gemeint ist wohl Balthasar Brennwald, nicht Tilman Limperger, der seit 1500 ebenfalls weihbischöfliche Handlungen in Konstanz vollzog (Gatz, Bischöfe II, 83, 427f.).
13
 = Stratioten: leichte Reiterei (Berner-Hürbin, Psycholinguistik, S. 222).
14
 = Gerolamo Landriani, General des Humiliatenordens, Mailänder Exulant (Crucitti, Landriani, S. 523–526).
15
 = Pierre Louis de Valtan, Bf. von Rieux, Philippe de Roquebertin und Giovanni Morosini (Rott, Histoire I, S. 157–161; Gagliardi, Anteil I, S. 662 Anm. 110).
16
 Spielt auf den Hagenauer Vertrag vom 4.4.1505 an (Heil, RTA-MR VIII/1, Nr. 75, S. 223, Pkt. 6).
17
 = Antoine de Baissey, Bailli von Dijon. Vgl. Rott, Histoire I, S. 157; Gagliardi, Anteil I, S. 673.
18
 = Como.
19
 Vgl. Nr. 905 [Pkt. 2 – Es wurde ... geeinigt habe.].
20
 Der venezianische Gesandte Vincenzo Querini berichtete am 6.8. aus Memmingen, daß sich in Konstanz viele eidgenössische Hauptleute aufhielten, die in der Erwartung reicher Beute öffentlich ihre Hoffnung auf einen Krieg gegen Venedig bekundeten (Querini an den Dogen, ital. Kop.; BM Venedig, Cod. marc. ital. VII/989 (= 9581), fol. 77–78, hier 77’; BFQS Venedig, Cl. IV, Cod. V (= 769), fol. 146’-147, hier 147).
21
 Zu den Aufzeichnungen Schillings über die eidgenössischen Tage in Luzern Anfang August und im Oktober sowie zu den Verhandlungen eidgenössischer Gesandter mit Kg. Maximilian bzw. dessen Räten Ende Okt./Anfang Nov. 1507 siehe Nrr. 906, 921, 926.
1
 Vgl. Huber, Städtearchiv, S. 96 Anm. 12. Der Speyrer Stadtschreiber Melchior Scherer wurde Ende der 1550er Jahre zum städtischen Registrator bestellt. Er legte die sogenannte reichsstädtische Registratur erstmals 1562 auf dem Städtetag zu Speyer vor (ebd., S. 108; Schmidt, Städtetag, S. 253).
2
 Der vierte Teil der reichsstädtischen Registratur (allein der gehaltnen Reichstage Sachen und handlungen betreffende; StdA Augsburg, Rep. 328/II, fol. 28’-29; StdA Ulm, A 623, fol. 28’-29; StdA Speyer, 1 B, Nr. 24, Bd. 2,1, fol. 28’-29; 1 A, Nr. 253/II, fol. 88; HAStd Köln, K+R 219, fol. 28’-29) enthält lediglich eine knappe Zusammenfassung der Konstanzer Verhandlungen und Beschlüsse ausschließlich anhand der Verhandlungsakten sowie einen Notavermerk: Nota, bey den zu Mainz getruckten Reichs ordnungen findt sich etwas ain grosse, stattliche beßerung der chamergerichtsordnung, so dises jars zu Regenspurg beschehen sein soll [Nr. 950], davon aber nichts bey disen actis ist.
a
 acten] B ergänzt: (die sich doch in ain grosse menge pleter erstrecken) kein gewisser bericht zu finden, dann solche acten.
1
 Bei der Kollationierung wurden nur zusätzliche oder berichtigende Informationen berücksichtigt.
2
 Die auf den Berichten und der Schlußrelation Querinis basierende Teilnehmerliste bei Sanuto (Diarii VIII, Sp. 141–142) mit z.T. nicht identifizierbaren Nennungen bietet keine verwertbaren zusätzlichen Informationen.
a
 Kff.] Ergänzung gemäß B-D. In A fehlt jegliche Untergliederung.
3
 Die Begleitung Ebf. Jakobs umfaßte 100 Berittene, den sonstigen Troß nicht mitgerechnet (Ruppert, Kaiser, S. 197; Niederstätter, Herrscherbesuche, S. 181; Buck, Nation, S. 47).
4
 Laut Rechnungsbuch des kursächsischen Landrentmeisters Hans Leimbach nahm Kf. Friedrich 2480 fl. Bargeld mit auf den RT (Rechnungszeitraum 9.5.-28.8.1507; HStA Weimar, Reg. Bb, Nr. 4198, fol. 33), wo er am 12.6. eintraf [Nrr. 147; 609, Pkt. 3; 680, Pkt. 2; 708, Pkt. 3].
b
 Weltliche Ff.] Ergänzung gemäß B-D. Dort werden jeweils zuerst die geistlichen Ff. aufgeführt.
c
–c Hg. ... Sachsen] Ergänzung gemäß B-D.
d
–d Gf. ... Österreich] Fehlt in C, D. 
5
 Hg. Erich hielt sich nur kurz in Konstanz auf. Die am 7.7. aus Worms abgereisten Adam von Schwechenheim und Georg Mosbach trafen ihn auf ihrem Weg dorthin und reisten gemeinsam mit ihm weiter (Boos, Quellen III, S. 517). Bereits am 27.7. übersandte Hg. Erich aus Thaur seinem Kanzler Dr. Ambrosius Fuchshard eine auf diesen als Gesandten zu Kg. Maximilian ausgestellte Kredenz und Instruktion (Or., erichtag nach Jacobi apostoli; HStA Hannover, Cal. Br. 22, Nr. 585, fol. 22–22’).
6
 Laut einem Verzeichnis über Ausgaben Hg. Albrechts im Zusammenhang mit dem RT hatte dieser vom Hg. von Liegnitz [Georg von Brieg] 200 fl. geliehen und war auch seiner Wirtin Barbara [Muntprat] 1400 fl.rh. schuldig geblieben (Kop.; LHA Schwerin, 2.12–1/8 Dienst mecklenburgischer Hgg. bei auswärtigen Ff., Nr. 24, unfol.). Davon waren 1300 fl. als sechsmonatiges Darlehen ausbezahlt worden, für die Kf. Friedrich von Sachsen am 6.7. die Bürgschaft übernommen hatte (Kop. Konstanz, dinstag nach visitationis Marie virginis; ebd., unfol.).
e
–e Hg. ... Württemberg] Ergänzung gemäß B-D.
7
 Hg. Ulrich erschien auf dem RT „mit 300 wohlgerüsteten und mit Kürassen bewaffneten tapferen Graven, Rittern und Edlen, mit Piqueniern und Armbrustschützen, und einer ausgesuchten Hofdienerschafft“, alle in einheitlicher Farbe gekleidet. Angeblich kostete sein Aufenthalt in Konstanz mehr als 30 000 fl. (Berler, Chronik, S. 109; Stälin, Geschichte I, S. 95; Ders., Geschichte IV, S. 73f.; Heyd, Ulrich I, S. 166; Ohr/Kober, Landtagsakten, S. 115 Anm. 1. Vgl. Brendle, Dynastie, S. 29). Aus den Angaben im Rechnungsbuch des württ. Landschreibers Heinrich Lorcher ergibt sich lediglich die Summe von 7230 fl. Dieser verzeichnete für den RT Zahlungen von insgesamt 2841 fl. an den württ. Küchenmeister Klaus Koch. Den Kanzleischreibern Sebastian Emhart, Hans Hafenberg und Trautwein Vaihinger wurden in Konstanz vom 27.3.-3.6. zusammen 3030 fl. ausbezahlt. Eine Tranche von 1500 fl. war allerdings zum Teil für die Bezahlung der Kölner Reichshilfe vorgesehen [vgl. Heil, RTA-MR VIII/2, Nr. 939, Anm. 33]. Nach dem RT mussten noch einmal 1340 fl. aufgewendet werden, um in Konstanz aufgelaufene Schulden zu begleichen. Der württ. Kanzler [Gregor Lamparter] erhielt 9 fl., der Kanzleischreiber Hans Breuning 10 fl. Zehrungsgeld ausbezahlt (HStA Stuttgart, A 256, Bd. 4, fol. 72’, 84–86).
f
 Pfgf. Heinrich] Fehlt in B-D.
8
 Eigentlich: Hg. Georg (I.) von Brieg. Der Hg. hielt sich über längere Zeit am kgl. Hof auf. Mit Schreiben vom 16.8. teilte Kg. Maximilian Nürnberg mit, daß er den Hg. für seinen Romzug angeworben habe. Da Hg. Georg die erforderlichen Mittel für seine Rüstungen nicht kurzfristig aufbringen konnte, ersuchte der Kg. den Nürnberger Magistrat, diesem 25 000 fl. zu leihen und dafür eine Verschreibung auf die hgl. Stadt Breslau zu akzeptieren (Or. Lindau, Vermm. prps./cdrp., Gegenz. J. Renner, Registraturverm.: Feria quarta post Jacobi [28.7.]1507;StA Nürnberg, Rst. Nürnberg, Ratskanzlei, A-Laden Akten, A 181, Nr. 8, unfol.). Laut Schoenborn (Geschichte, S. 99) nahm Hg. Georg mit 60 Pferden am Romzug teil. Im Codex diplomaticus Silesiae IX (Nr. 1215, S. 172) ist unter dem 2.9.1506 (richtig wohl: 1507) die Teilnahme Hg. Georgs mit 40 Pferden am Romzug notiert. Am 3.11.1508 reversierte er Ks. Maximilian über die Verschreibung der während seines Dienstverhältnisses aufgelaufenen Forderungen in Höhe von 3000 fl. auf den Aufschlag zu Engelhartszell (HHStA Wien, AUR 1508 XI 3).
g
–g N. ... Fess] Ergänzung gemäß B. Vgl. Nr. 712, Anm. 3; 715 [Pkt. 12].
h
–h Gesandtschaft ... Baden] Ergänzung gemäß B-D.
9
 Wahrscheinlich ist der Badener Gesandte zum Schwäbischen Bundestag in Überlingen und Konstanz, Hans von Wehingen, gemeint.
10
 Ein Chronist vermerkt über Mgf. Friedrich: Nam molesta tulit mente, quod ad convocationem principum ad Costantiam vocatus non esset (Stillfried, Kloster, S. 290).
i
–i Gesandtschaft ... Hessen] Fehlt in B, C.
j
–j zwei ... Mailand] Ergänzung gemäß D. – In sämtlichen vorliegenden Verzeichnissen fehlen unter den weltlichen Ff. die Gesandten Pfgf. Alexanders von Zweibrücken (Jakob Merswin) und Hg. Wilhelms von Jülich (Herbert von Bilsen).
k
 Ausländische Gesandtschaften] Ergänzung gemäß B, C. In B: Botschaft ausserhalb der versamblung. In C: Botschaften ausserhalb des reichstags.
l
–l Gesandtschaft ... England] Ergänzung gemäß B-D.
11
 Siehe Nr. 719 [Pkt. 16, mit Anm. 37f.].
m
–m Gesandtschaft ... Portugal] Ergänzung gemäß B, D.
n
 Gesandschaft Burgunds] Ergänzung gemäß B-D.
o
–o Gesandtschaft ... Neapel] Ergänzung gemäß B, C.
p
 Gesandtschaft Venedigs] Ergänzung gemäß B-D. In A versehentlich unter den geistlichen Ff. nach Sitten aufgelistet.
12
 Über die Verhandlungen der russischen Gesandtschaft mit Kg. Maximilian liegen sonst keine Unterlagen vor. Bei der von Babinger (Praktiken, S. 217) erwähnten Entsendung Dr. Giovannis di Strassoldo könnte es sich um eine Gegengesandtschaft an Großfürst Wassili gehandelt haben.
q
 Geistliche Ff.] Ergänzung gemäß B-D.
13
 Bf. Georg war Ende April gemeinsam mit den Bff. von Würzburg und Eichstätt in Konstanz eingetroffen (Kleiner, Georg, S. 72). Am 14.8. war er in Bamberg zurück (Philipp vom Berg an Gf. Wilhelm von Henneberg, eh. Or. m. S., [Bamberg], unser lb. frauen abint himelfart [14.8.]1507; StA Meiningen, GHA I, Nr. 5131, unfol.).
14
 Bf. Lorenz brach am 16.4. zum RT auf und kehrte am 8.8. zurück (Gropp, Collectio, S. 171).
15
 In der Begleitung Bf. Gabriels befand sich der Eichstätter Domherr Bernhard Adelmann von Adelmannsfelden (Thurnhofer, Adelmann, S. 23f.; Eyb, Gabriel, S. 73). Wie aus dem Antwortschreiben seines Korrespondenzpartners Bohuslaw Lobkowicz von Hassenstein vom 12.5. hervorgeht, war er in Konstanz mit den Angelegenheiten seines Bf. betraut. Demnach beklagte sich Adelmann über seinen erzwungenen Aufenthalt auf dem RT und wähnte sich „cum insanis insanire“ (Truhlář, Listář, Nr. 139, S. 169f.).
16
 Bf. Wilhelm traf zusammen mit Kg. Maximilian am 27.4. in Konstanz ein (Wolff, Reichspolitik, S. 38). Laut einem in Straßburg kursierenden Gerücht verspielte er dort über 6000 fl. (Brant, Bischoff, S. 294f.).
17
 Laut Büchi (Kardinal I, S. 107f.) wurde der Bf. vom Sittener Domherrn Bartholomäus Kalbermatter und seinem Sekretär Georg Supersaxo zum RT begleitet.
18
 Aufgrund eines Berichts des bereits in Konstanz befindlichen Adelmann wurde auf einem Ordenstag in Heilbronn am 10.5.1507 beschlossen, diesen mit der Vertretung des Deutschen Ordens auf dem Konstanzer RT zu betrauen. Adelmann sollte gegenüber Kg. Maximilian und den Reichsständen das Fernbleiben des Deutschmeisters Hartmann von Stockheim entschuldigen (Biskup/Janosz-Biskupowa, Protokolle, Nr. 18, hier S. 101).
r
–r Abt ... Salem] Fehlt in B-D.
19
 Bf. Philipp hatte beim Domkapitel beantragt, Gemmingen als vorgesehenen Gesandten für den RT zu beurlauben. Das Domkapitel bewilligte dies am 8.3. (Krebs, Protokolle des Speyerer Domkapitels I, Nrr. 2427, 2432; Remling, Geschichte II, S. 224 Anm. 754).
s
–s F. ... Kempten] Ergänzung gemäß B-D.
20
 Zu den weiteren auf dem RT anwesenden Prälaten sowie den Gff. und Hh. s. Nrr. 268 [Pkt. 32, fol. 573’], 709 [Pkt. 6f.], 715 [Pkt. 16–18]. Außerdem hielt sich Gf. Bernhard von Solms während des RT in Konstanz auf. Er kehrte am 22.8. nach Hause zurück (Gf. Solms an Stadt Frankfurt, Or. [Braunfels], montag nach Bernhardi abbatis [23.8.]1507; ISG Frankfurt, Reichssachen II, Nr. 184, Stück-Nr. 42). Wilhelm Schenk von Schenkenstein schrieb am 27.6. aus Konstanz an den Verwalter des Tiroler Kanzleramtes Dr. Matthias Khuen wegen einer aus dem Schweizerkrieg herrührenden Geldforderung seines Hintersassen Konrad Schwab (Swab) (Or.; HHStA Wien, Maximiliana 18, Konv. 1, fol. 25–25’). Gf. Heinrich von Thierstein hielt sich wegen einer Schuldforderung an den Kg. während und nach dem RT längere Zeit in Konstanz auf. Laut einer Supplikation an Kg. Maximilian bzw. an dessen Hofräte beliefen sich seine Aufenthaltskosten auf über 300 fl. (Or., s.d.; HHStA Wien, Maximiliana 18, Konv. 2, fol. 137–137’). Eberhard Schenk von Erbach war ebenfalls persönlich auf dem RT anwesend (Zimmerische Chronik II, S. 214f.). Der venezianische Gesandte Querini veranschlagte die Teilnehmerzahl auf ca. 90 (von insgesamt ca. 475) geladene, z.T. jedoch durch Anwesende vertretene Stände (Albéri, Relazioni, S. 35f.). Hug (Chronik, S. 31, 35) schätzte die Zahl aller Gäste auf ca. 5000 Personen.
t
–t Städte ... Goslar] Fehlt in B-D.
u
 Worms] Verm.: Doch in reten sich nit angezeigt.
v
–v Nordhausen ... Goslar] Verm.: Alle ein persone [= Hermann Pfeiffer].
21
 In keinem der vorliegenden Teilnehmerverzeichnisse sind die eidgenössischen Gesandten berücksichtigt. S. dazu Nr. 725.
1
 Laut Fäsi (Beylage, S. 95) waren die Züricher Gesandten auch für Appenzell bevollmächtigt. Die eidgenössische Gesandtschaft umfaßte nach Gagliardi (Anteil I, S. 654 Anm.) insgesamt an die 100 Personen. Kramml (Reichsstadt, S. 298) nennt 12 Boten mit 80 Pferden. Die Gesandtenberichte aus Konstanz schwanken zwischen 70 und 100 Pferden [Nrr. 591, Pkt. 2; 595, Pkt. 2; 602, Pkt. 2; 642, Pkt. 2; 667, Pkt. 3].
2
 Richtig: Kaspar Wyler, Berner Kleinrat seit 1499 (Schilling, Bilderchronik (Schmid), S. 353 Anm. 6).
3
 Richtig: Heinrich Kloos, Luzerner Kleinrat (Schilling, Bilderchronik (Schmid), S. 353 Anm. 8; Kurmann, Führungsschicht, S. 155).
4
 = Peter Wirz von Sarnen, Landammann zu Obwalden 1504, 1508 usw. (Omlin, Landammänner, S. 106). Der Gesandte wird häufig falsch als Kunz Wirz (z. B. Fäsi, Beylage, S. 95) identifiziert.
5
 Richtig: Heinrich Oelegger von Baar (Schilling, Bilderchronik (Schmid), S. 353 Anm. 12).
6
 Laut einem Empfehlungsschreiben des Landschreibers im Elsaß, Konrad Schütz, an Gf. Wolfgang von Fürstenberg vom 1.7.1507 kam auch der Baseler Stadtschreiber [Johann Gerster; HBLS III, S. 492; Bernoulli, Chroniken, S. 139f.] nach Konstanz (Baumann/Riezler, Urkundenbuch IV, Nr. 443, S. 400).
7
 = BM Hans Trüllerei.
1
 Dieser und die folgenden Einträge sind in der Regel durch den Randvermerk kung [= König] gekennzeichnet. Die Einzelposten sind jeweils am rechten Rand der Seite noch einmal übersichtlich in römischen Zahlzeichen aufgeführt. Diese Angabe wird nur berücksichtigt, wenn sie mit der Summe im Text nicht identisch ist.
2
 = hölzernes Gefäß, Bottich (Anderson/Goebel/Reichmann, Frühneuhochdeutsches Wörterbuch IV, Sp. 1084f.).
3
 = Bündel, Traglast; Kleidung, Habseligkeiten, Hausrat (Anderson/Goebel/Reichmann, Frühneuhochdeutsches Wörterbuch IV, Sp. 660f.; Fischer, Schwäbisches Wörterbuch I, S. 1224f.).
4
 = vorjährig (Fischer, Schwäbisches Wörterbuch II, Sp. 1252f., s.v. ferndig).
5
 = wenig (ebd. IV, Sp. 1355f).
1
 Gf. Johann weilte mit einem Gefolge von acht Pferden zur Zeit des RT dreimal – zuerst aufgrund kgl. Ladung 11 Tage (Kosten: 24 fl.), dann noch einmal 14 Tage (Kosten: 36 fl.) und zuletzt 3 Wochen lang (Kosten: über 100 fl.) – in Konstanz (Zerung und costen, ufgelaufen umb ersatzung der abgestorben mitgülten und geweren, act. [Innsbruck], 20.9.1507 (montag St. Matheus aubent); HHStA Wien, Maximiliana 18, Konv. 1, fol. 98–102, hier 102).
2
 Liegen nicht vor. Möglicherweise hängt dieser Vorgang mit einer durch Jakob Fugger in Augsburg ausbezahlten Anleihe Bf. Melchiors in Höhe von 20 000 fl. für Kg. Maximilian zur Finanzierung des Romzuges zusammen (Zerschnittener Schuldbrief Kg. Maximilians, Or. Perg. m. S., 1.10.1507; TLA Innsbruck, Urk. I/9337).
1
 Nach dem RT ging in Nürnberg das Gerücht, Bf. Georg habe in Konstanz etliche 1000 fl. beim Spielen verloren. Der Nürnberger Magistrat betonte in einem Schreiben an den Bamberger Landschreiber Johann Scharpf, daß man davon keine Kenntnis habe, und bat ihn, vertraulich die Namen der verantwortlichen Personen preiszugeben (Kop., eritag nach Jacobi [27.7.]1507;StA Nürnberg, Rst. Nürnberg, Briefbücher 59, fol. 216). Mit Schreiben vom 3.8. informierte Nürnberg die weltlichen Räte Bf. Georgs, daß die von Scharpf benannten Bürger die gegen sie erhobenen Vorwürfe unter Eid zurückgewiesen hätten. Weitere Nachforschungen hätten ergeben, daß der mgfl. Geleitsmann zu Bayreuth während seines Aufenthalts in Nürnberg, von einem Wirt am Weinmarkt nach Neuigkeiten gefragt, geäußert habe, daß der Mgf. um eine Stadt, nämlich Forchheim, reicher sei. Die Stadt müsse ihm der Bf. überlassen, weil er während des RT einige 1000 fl. an Mgf. Kasimir verspielt habe (Kop., eritag nach Petri ad vincula;StA Nürnberg, Rst. Nürnberg, Briefbücher 59, fol. 227’-229).
1
 Die Einzelposten sind in der Vorlage jeweils am rechten Rand der Seite noch einmal in arabischen Ziffern aufgelistet, um die Addition zu erleichtern.
1
 Zur Umrechnung: 1 livre = 20 sols/sous; 1 sol/sou = 12 deniers (Delsalle, Lexique, S. 186).
2
 Es handelt sich um Gf. Johann III. von Moers-Saarwerden.
3
 Die beiden Gesandten verhandelten mit Metz über die noch ausstehende Kölner Reichshilfe (Kgl. Kredenzbrief vom 27.3., Or.; AM Metz, AA 3, Nr. 42).
4
 1 marc entspricht einem Gewicht von 244,74 Gramm; 1 trézel (auch tréseau) entspricht einem Gewicht von 3,82 Gramm (Delsalle, Lexique, S. 173, 281).
5
 1 once entspricht 30,59 Gramm (ebd., S. 200f.).
6
 = quatre-vingt-dix.
7
 Zur Bezahlung der auf dem Kölner RT 1505 bewilligten Reichshilfe durch Metz vgl. Heil, RTA-MR VIII/2, Nr. 939, S. 1410 Anm. 58.
8
 = cropiere: Hinterdecke des Pferdes (Gegenstück zu colliere) (Tobler-Lommatzsch, Altfranzösisches Wörterbuch II, Sp. 1095f.).
9
 = Strick, den man um den Hals der Pferde legt (F. Godefroy, Dictionnaire de l’ancienne langue française et de tous ses dialectes du IXe au XVe siècle, Ndr. Vaduz 1965, t. X, S. 80).
10
 = Hausach (im Kinzigtal).
11
 = excuçon: Wappenschild (Tobler-Lommatzsch, Wörterbuch III, Sp. 1019).
12
 = resne: Zügel, Gurt (ebd. VIII, Sp. 1020–1022).
13
 = Zelter, Paßgänger (ebd. IV, Sp. 897).
14
 = Sulzbad/Elsaß (frz. Soultz-les-Bains).
1
 Der Bruder Gf. Johanns, Gf. Thomas, war bereits 1482 verstorben (Schwennicke, Europäische Stammtafeln XVII, Tafel 4). Vermutlich ist hier sein Cousin, Gf. Albrecht von Hohenlohe, gemeint.
2
 = Elisabeth, geb. Lgfin. von Leuchtenberg und – falls die Identifizierung als Gf. Albrecht zutrifft – Wandelbre, geb. Gfin. von Zollern (ebd.).
1
 = Landwährungsgulden oder fl. rh., den die Stadt im Jahr 1500 auf 8 lb zu 9 d. festsetzte, 1501 zu 10 d.; 1 lb (neu) galt danach 4 lb (alt) = 20 ß = 120 d. = 240 h. (Scholler, Reichsstadt, S. 241).